Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 32

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
31.05.2019 Frankreich
Italien
Österreich
Schweiz
Faschismus
Personen
Work
Oliver Fahrni
Faschismus
Nationalismus
Volltext
Europas Rechtsnationale haben eine dicke Kriminalakte. Testosteron und Lug und Trug. Korruptheit ist ihr Markenzeichen. Betrug ihr Alltag. Dennoch werden die Ultrarechten immer wieder gewählt. Beinahe hätte der österreichische Rechtsradikale die Falle gewittert. Heinz-Christian Strache fielen die schmutzigen Fussnägel der angeblichen russischen Oligarchen-Nichte auf. Sie behauptete, eine Viertelmilliarde Euro Schwarzgeld in Österreich investieren zu wollen. Doch man lümmelte sich auf dem Sofa einer Luxusfinca auf Ibiza, und Testosteron vernebelte den Blick. Die Gockelei vor der langmähnigen Blonden übernahm wieder das Kommando. Sechs Stunden lang redete sich der Führer der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in eine strahlende Zukunft. Wenn die Russin den Rechtsextremen zum Wahlsieg verhelfe, werde er ihr enorme Staatsaufträge, Casino-Lizenzen und Firmen zuhalten, versprach Strache. Auf Kosten österreichischer Unternehmen. Legal, illegal, scheissegal. Vorbild SVP. Unbemerkt solle die reiche Russin die grosse österreichische „Kronen-Zeitung“ kaufen, um ihn zu ¬„pushen“, schlug Strache vor. Und weil es so schön war, lästerten Strache und sein Begleiter noch eine Weile über die Sexaffären der politischen Gegner. Pech, dass dies irgendjemand mitschnitt. Das ¬Video zeigt die Ultrarechten in ihrer ganzen Pracht: prahlerisch, grossmannssüchtig und von brutalem Gemüt. Nur wenige Monate nach diesem Geheimtreffen stieg Strache in Wien zum stellvertretenden Regierungschef auf. Die Koalition von Volkspartei (ÖVP) und FPÖ ging sogleich daran, die 60-Stunden-Arbeitswoche einzuführen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Fahrni Oliver. Europa. Faschismus. Work online, 2019-05-31.
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16.11.2018 Italien
Personen
Regierung
Work
Oliver Fahrni
Nationalismus
Rassismus
Volltext
Der schnelle Aufstieg des Rechtsradikalen Matteo Salvini. „Demokratischer“ Staatsstreich in Italien. Innenminister Matteo Salvini hat sich mit Rassismus und Pöbeleien gegen Europa zum starken Mann Italiens gemacht. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet aus Brüssel. Zuerst holten sie den Bürgermeister, Domenico „Mimi“ Lucano. Dann begannen die Uniformierten von Innenminister Matteo Salvini, die Migrantinnen und Migranten aus dem kalabrischen Dorf Riace in Lager zu deportieren. Mimi Lucanos Verbrechen bestand darin, dass sein Modell funktionierte. Er hatte Hunderte von Flüchtlingen nach Riace eingeladen, um sein sterbendes Dorf wiederzubeleben. Das konnte Salvini nicht zulassen. Denn er baut seine Politik auf die Behauptung, nicht etwa die Mafia sei Italiens existentielle Gefahr, sondern die Immigration. Sie zersetze Christentum und die italienische Nation. Dies, obwohl die Zuwanderungszahlen rückläufig sind. Egal, Salvini handelt nach dem Motto: Ist es kein Problem, so mache ich eines daraus. Er attackiert die abtrünnigen Bürgermeister und die Hilfsorganisationen, zerstört gelungene Integrationsmodelle, schliesst die Häfen, lässt Tausende im Mittelmeer untergehen, verhängt Ausgangsverbote für Migranten, dekretiert die Schliessung ihrer Läden, deckt rassistische Morde und Übergriffe, hebelt die Pressefreiheit aus… Marionettenspieler. Wenn Italien an etwas leidet, dann an der Flucht der Gehirne: Jährlich suchen 50’000 junge Diplomierte ihr Glück (…). Oliver Fahrni.
Work online, 16.11.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Italien. Rassismus. Work online, 2018-11-16.
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02.10.2017 Spanien
Junge Welt
Nationalismus

Nationalismus
Referendum
Volltext
Spaniens Spalter. Rajoy spielt nationale Karte. Der Zusammenstoss war gewollt. Er war die logische Folge einer kompromisslosen, auf Provokation gerichteten Politik der Volkspartei-Regierung in Madrid. Die Polizeiknüppel und Gummigeschosse, welche die Katalanen an diesem Sonntag zu spüren bekamen, waren nicht nur an sie adressiert. Ministerpräsident Mariano Rajoy schwingt die Peitsche, um fester im Sattel zu sitzen. In diesem hatte er sich nach dem Debakel seines Partido Popular (PP) 2015 gerade noch halten können. Mit deren Korruptionsskandalen und ihrem Rotstift bei den Leistungen für „kleine Leute“ lässt sich kaum punkten, mit der nationalen Karte schon. Dabei kommt die autoritäre Seite des postfranquistischen Spanien deutlich zum Vorschein. Um es mit härterer Hand führen zu können, reitet Rajoy sein Land immer tiefer in den Konflikt mit dem nordöstlichen Landesteil. Für ein solches Kalkül spricht, dass Kataloniens Unabhängigkeitsbefürworter für ihr Projekt keineswegs über eine gesicherte Mehrheit unter den Einwohnern der autonomen Gemeinschaft, von denen viele Wurzeln in anderen Teilen Spaniens haben, verfügen. Mit ausreichend Angstmache vor den ökonomischen Folgen wäre eine Abspaltung wohl auch ohne Machtdemonstrationen abzuwenden gewesen. Ihren Aufschwung seit einem Jahrzehnt verdankt die Bewegung vor allem der Krise, in die Spaniens Wirtschaft steuerte. Die EU-gelenkte Politik der sozialen Spaltung, mit der ihr Madrid begegnete, stärkte das Gefühl „Rette sich, wer kann!“ Als historisch (…).
Junge Welt, 2.10.2017.
Junge Welt > Spanien. Nationalismus. Junge Welt, 2017-10-02.
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18.08.2016 Schweiz
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Nationalismus
SVP
Volltext
Gefährliches Taktieren: Das Inländerproblem. Im Sommer haben die Bürgerlichen an der Umsetzung der SVP-Abschottung gebastelt. Ein „Inländervorrang light“ soll das Problem lösen. Es ist Augenwischerei. Es müsste längst ein normaler Vorgang sein, dass Unternehmen ihre offenen Stellen der Regionalen Arbeitsvermittlung melden. Das ist eine elementare sozialpolitische Forderung. Klassisches Terrain der Gewerkschaften. Wenn sich nun aber SP und sogar Gewerkschaften auf das Gerede vom „Inländervorrang“ einlassen, argumentieren sie nicht mehr sozialpolitisch, sondern nationalistisch: Sie gehen der SVP in die Falle. Sie bestätigen deren Weltsicht: Inländer gegen Ausländer (selbst wenn „Inländer“ sämtliche Bewohner des Landes meinen sollte). Das ist brandgefährlich. Und befremdlich. Denn zu den grossen Errungenschaften der Gewerkschaftsbewegung gehört, mit dem giftigen Nationalismus der 1970er Jahre gebrochen zu haben. Damals kungelten etwa Teile des SMUV noch mit den Fremdenhassern um James Schwarzenbach und spalteten die Arbeitenden. Bizarrerweise halten manche das Gerede vom „Inländervorrang“ auch noch für eine kluge Taktik. Ist es nicht. Wer sozialen Fortschritt mit einer Unterscheidung zwischen „Ausländern“ und „Inländern“, mit einer Diskriminierung, erkauft, zerstört die Grundlage, auf der Gewerkschaften und Linke stehen. Die Gegner der Arbeitenden sind nicht der ukrainische Schweisser oder der deutsche Ingenieur, der Widersacher sitzt in den Verwaltungsräten. Es ist das Kapital, das die Löhne stagnieren lässt, die AHV attackiert – und in einem der (…). Oliver Fahrni.
Work online, 18.8.2016.
Personen > Fahrni Oliver. Nationalismus. Inländer. Work online, 2016-08-18.
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18.08.2016 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Burka
Nationalismus
Volltext
Horror/Terror. Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. Die Ferien waren lang und schön. Trotz wilden Temperaturstürzen. Gestürzt sind diesen Sommer auch viele Medien. Über den „Terror in Nizza“, den „IS-Anschlag in der Normandie“ und den „Axt-Attentäter“ in Würzburg D. Blutorgien und Adrenalinschübe. Sie machten Angst, Angst, Angst: PANIK! Amoktaten oder IS-Anschläge? Da gibt es keine Unterschiede mehr. Auch nicht in der Gewichtung. Nicht beim „Amoklauf in München“. Und auch nicht beim Messerstecher-Horror in Salez SG. Und immer wieder streuen sie Behauptungen ohne Beweise. IS = Islam: aus Äpfeln machen sie Birnen. Da zeuselt das „NZZ-Folio“: „Wie viel Islam erträgt das Land?“ – und zeigt ein Sackmesser mit Schweizer Kreuz und türkischem Halbmond. Und der Blick feuert an: „Müssen wir Schweizer uns bewaffnen?“ Ja, jubelte SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor. Denn: Islam = Terrorismus. Und Terrorismus = unter jeder Burka. Also brauchen wir ein Burka-Verbot, fordert auch SP-Regierungsrat Mario Fehr. In einer liberalen Gesellschaft zeige man Gesicht, sagt er, der Schnauz. Ein deutscher Journalist wollte es wissen. Er hat in ganz Berlin noch keine Burka- Trägerin gesehen. Und bittet via soziale Medien: Schickt mir Fotos von Burka-Trägerinnen auf deutschen Strassen! Die Bilder kommen stapelweise. Nur: Da sind keine Burkas drauf. Schleier, Kopftücher, alles, aber null Burka. Die Leute wissen nicht, was sie jagen. Die Burka als Phantom. Und als Erregungszone: Die Burka-Gegner wollen den Schleier lüften. Ihn den „unterdrückten Frauen“ vom Leibe reissen, und dann - (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 18.8.2016.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Nationalismus. Burka-Verbot. Work online, 2016-08-18.
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25.04.2016 Schweiz
Faschismus
Vorwärts

Antifaschismus
Nationalismus
Volltext
Kuhschweiz, Köppel, Kapitalismus. Die SVP inszeniert sich gerne als Opposition und als einzig legitime Vertreterin des „Volkswillens“. Doch welche Politik betreibt die Partei tatsächlich? Und welche Mittel setzt sie für ihre Zwecke ein? Eine Analyse. Im heutigen Europa können wir zwei gegensätzliche Tendenzen erkennen. Auf der einen Seite kämpfen Menschen solidarisch für ein besseres Leben, indem sie die Grenzzäune niederreissen, für Bleiberecht kämpfen oder diese Bewegung praktisch oder politisch unterstützen. Auf der andern Seite fordern Menschen die Schliessung der Grenzen und für die Verschärfung von Asylgesetzen. Damit verleihen sie Stacheldrahtrollen an den Grenzen, NATO-Einsätzen gegen Flüchtende und Unterbringung in Lagern und Bunkern eine stabile Legitimation. Die erstgenannten Kämpfe gegen die Abschottungs- und Entrechtungspolitik zu unterstützen, muss also auch heissen gegen die Fans dieser Politik aktiv zu werden. Indem wir uns der Entsolidarisierung entgegenstellen, können wir dafür sorgen, dass Refugees in Europa wirklich willkommen sind und gemeinsam den Kampf um das gute Leben für alle führen. Das Rückgrat der rechten Bewegungen bilden in vielen Teilen Europas rechtspopulistische Parteien und Organisationen. Sie stehen für nationalistische, rassistische und antifeministische Hetze. Ihre Strategie ist dabei immer ähnlich: Charismatische Leaderfiguren mobilisieren die vermeintliche Volksgemeinschaft gegen „die Anderen“, etwa AusländerInnen, Homosexuelle oder „VolksverräterInnen“. Damit leisten sie der neoliberalen Politik des (…). Antikapitalistisches Kollektiv Zürcher Oberland.
Vorwärts online, 25.4.2016.
Vorwärts > Kapitalismus. SVP. Vorwärts online, 2016-04-25.
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07.04.2016 Österreich
Ungarn
Personen
Work
Clemens Studer
Flüchtlnge
Nationalismus
Volltext
Die neue Flüchtlingspolitik der EU: Internieren, deportieren, ignorieren. Ein österreichisches Bürschchen und ein ungarischer Antidemokrat treiben die EU in die Hände eines türkischen Diktators. Einfältig und grausam. Montagmorgen, Mytilene (Griechenland), Morgengrauen: Die „Nazli Jale“ und die „Lesbos“ starten Richtung Türkei. An Bord sind insgesamt 202 geflohene Menschen und Dutzende Abschiebungsbeamte der Frontex, der für Menschenrechtsverletzungen berüchtigten EU-Grenzschutztruppe. Es ist der Moment, in dem sich Europa definitiv aus der Flüchtlingskonvention und den Menschenrechten schleicht. Es ist ein Abschied mit Ansage: Anstelle von Bundeskanzlerin Angela Merkels mutigem Imperativ „Wir schaffen das“ tritt der düstere Dreiklang „Internieren, deportieren, ignorieren“. Verantwortlich dafür sind im wesentlichen zwei Männer, die Fakten schaffen und sich um Flüchtlingskonvention und Menschenrechte foutieren. Der Antidemokrat aus Ungarn: (…). Das Bürschchen aus Österreich: Sebastian Kurz, Aussenminister. Im Unterschied zu Orbán ist der Jungstar der österreichischen Rechten kein Polterer. Seine menschenfeindliche Politik verpackt er in gewählte Worte. Was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass er sich ebenso wenig wie Orbán an das internationale Recht hält. (…). Clemens Studer.
Work online, 7.4.2016.
Personen > Studer Clemens. Flüchtlinge. Nationalismus. Work online, 2016-04-07.
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17.09.2015 Ungarn
Faschismus
Personen
Work
Jean Ziegler
Flüchtlinge
Nationalismus
Volltext
Der ferne Osten von Europa. Der Prager Schriftsteller Milan Kundera, inzwischen französischer Staatsbürger, nennt die neuen Nationalstaaten, die sich in den Ruinen des ehemaligen Sowjetimperiums etabliert haben, den „Fernen Osten Europas“. Kundera schreibt, die geistige Substanz dieser Staaten bestehe aus einem engstirnigen, fremdenfeindlichen, hin und wieder gewalttätigen Nationalismus. Die Herrschaften, die diese Staaten regieren, sind meist konvertierte Apparatschiks der alten Regime. Sie kennen die historischen europäischen Werte - Menschenrechte, Solidarität - nur aus den Schulbüchern. Kunderas düstere Beurteilung bewahrheitet sich in besonders deutlicher Weise heute, in der Zeit der Flüchtlingsströme gepeinigter Menschen, die im demokratischen Europa Schutz und Hilfe suchen. Die Slowakei hat 5,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Das Land hat knapp 200 Flüchtlinge aufgenommen. Denn die Regierung in Bratislava stellt eine Bedingung: Nur wer christlichen Glaubens ist, darf überhaupt ein Asylgesuch stellen. Viktor Orbán, protofaschistischer Regierungschef Ungarns, „schützt“ sein Land mit einem 176 Kilometer langen Nato-Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Serbien. Ich kenne diesen Stacheldraht aus dem besetzten Palästina. Die israelischen Landräuber umgeben damit ihre illegalen Kolonien. Der Draht ist bespickt mit rasierklingenscharfen Metallstücken. Sie verursachen bei denjenigen, die den Zaun zu überwinden versuchen, oft fürchterliche Schnittwunden. (…). Jean Ziegler.
Work online, 17.9.2015.
Personen > Ziegler Jean. Ungarn. Subventionen. Work online, 17.9.2015.
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01.11.2014 Bern
Demonstrationen Bern
Vorwärts

Nationalismus
Volltext
Antinational statt pseudosozial. Neben der Kundgebung für eine solidarische Schweiz am 1. November ist in Bern am gleichen Tag und am gleichen Ort eine weitere Demonstration geplant. „Antinational statt pseudosozial“, heisst es im Aufruf auf Facebook. Die Ecopop-Initiative hat einen schweren Stand. Die SVP beurteilt sie als gut gemeint, aber zu naiv. Ein bürgerliches Komitee kritisiert sie als absurd und schädlich für den Standort Schweiz und das linke „Bündnis für eine solidarische Schweiz“ verschreit die Initiative als unmenschlich und ebenfalls gefährlich für die Schweiz. Fehlende Kritik am Kapitalismus. Die von links nach rechts geteilte Sorge um die Schweiz kommt in antinationalen Kreisen schlecht. an. Über Facebook mobilisieren sie deshalb zu einer antinationalen Demonstration gegen Ecopop. „Die Initiative ist an sich falsch. Die Dinge, die sie anführen für Umweltprobleme, Klimaerwärmung und für die sogenannte Überbevölkerung, die stimmen schlichtweg nicht“, so Fred Gotthard. „Die Initiative geht vom Gedanken aus, dass es zwei Kategorien von Menschen gibt, die Hiesigen und die Übrigen und dass eigentlich alles Übel von den Übrigen kommt“, kritisiert Mirjam Brunner. Das sei rassistisch und nationalistisch, meint sie. (…).
Redaktion Vorwärts.
Vorwärts, 31.10.2014.
Vorwärts > Nationalismus. Demonstration Bern. Vorwärts, 31.10.2014.
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24.10.2014 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
Ecopop-Initiative
Nationalismus
Volltext
Programmierte Katastrophe. Leonie, die Bäckereistiftin, ist stolz darauf, „eine Schweizerin und keine Portugiesin oder noch etwas Schlimmeres“ zu sein. So wie Leonie reden einige. Im „Jugendbarometer“ der Grossbank Credit Suisse lesen wir, der Nationalstolz sei nirgendwo so hoch wie in der Schweiz. Befördert wird das vom Gefühl, ein wirtschaftlicher Sonderfall zu sein. Weit weg von der Krise. Stolz mag man auf manches sein. Ich zum Beispiel liebe den Jura. Doch der Nationalstolz und sein bösartiger Bruder, der Nationalismus, gehören zu den schlimmsten Verirrungen des menschlichen Geistes. In ihrem Namen wurden seit 1848 ungezählte Kriege angezettelt und 200 Millionen Menschen ermordet. Jene, die ihre politische Karriere auf patriotische Beschwörungen und die Isolation des Landes bauen, wie SVP-Oligarch Christoph Blocher, sind selbst durchglobalisiert: Sie verscherbeln Schweizer Unternehmen an internationale Fonds, holen ihr Personal in Billigländern und entziehen ihre Milliarden der Schweiz. Steuern sollen die Arbeitenden zahlen, die kein Konto auf den Cayman-Inseln haben. Wie Blocher haben seit 30 Jahren immer mehr Unternehmer den sozialen Kompromiss aufgekündigt. Die Schweiz ist kein Paradies der Arbeitenden. (…). Oliver Fahrni.
Work, 24.10.2014.
Personen > Fahrni Oliver. Ecopop-Initiative. Nationalismus. Work, 2014-10-24.
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20.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abschottungs-Initiative
Einwanderung
Nationalismus
Volltext

Nach dem Ja zur Abschottungs-Initiative ist der Schlamassel perfekt. Untätige Bundesräte, alte Mythen, ziemlich viel Realitätsverlust und ein geteiltes Land. Was jetzt? 24 Stunden später brachte es ETH-Professor Christian Schmid auf den springenden Punkt. In einem Interview auf Newsnet sagte der Geograph und Soziologe zum Ja zur SVP-Abschottungsinitiative: „Ich bin versucht zu sagen, das Einwanderungsproblem ist kopfgemacht.“ Anders könne man sich nicht erklären, dass zum Beispiel gerade der Kanton Schwyz die Initiative mit grosser Mehrheit angenommen habe. Dies, obschon Schwyz mit verhältnismässig geringem Ausländeranteil nicht übermässig von der Einwanderung betroffen sei. Inzwischen wissen wir es definitiv: Weder die „Masseneinwanderung“ noch der „Dichtestress“, die zwei Kampfbegriffe der SVP im Abstimmungskampf, waren die Ursache für das hauchdünne Ja zur Fremdenfeindlichkeit am 9. Februar. Wären sie es gewesen, hätten vor allem die Städte und Zentrumsgebiete mit hohem Ausländeranteil und vollen Zügen Ja sagen müssen. Doch sie sagten (mit Ausnahme des Kantons Tessin) deutlich Nein.
Marie-Josée Kuhn.

Work online, 20.2.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Einwanderung. Nationalismus. Work. 2014-02-20.

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20.02.2014 Europa
Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Daniel Strassberg
Abschottungs-Initiative
Einwanderung
Nationalismus
Volltext

Der Zürcher Psychoanalytiker und Philosoph Daniel Strassberg fordert: Erfinden wir die Schweiz neu! Den Linken sei es nicht gelungen, eine eigene Position zur Frage der Einwanderung zu formulieren. Wie die Bürgerlichen hätten auch sie sich nur auf wirtschaftliche Fragen konzentriert. Mehr als 20 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ausserhalb der SVP-Stammwählerschaft haben für die „Massen“-Einwanderungs-Initiative gestimmt. Der Verdacht liegt nahe, dass auch viele Arbeitnehmende und Gewerkschaftsmitglieder klammheimlich ein Ja eingelegt haben. Diese Tatsache sollte uns mindestens ebenso Sorgen machen wie die Frage, wie es ökonomisch nun weitergeht. Bewahren, bewahren Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand mitten in Europa eine Insel der Seligen. Nicht, weil die Schweiz besonders wehrhaft war und ihre Einwohner besonders fleissig, sondern weil viele Mächtige dieser Welt von der privilegierten Situation der Schweiz profitierten. Doch die Privilegien drohen nun zu verschwinden, sich „wie Zucker im Tee“ aufzulösen, um SVP-Mann Christoph Mörgeli zu zitieren. Die globalisierte Wirtschaft duldet keine Inseln, schon gar nicht, wenn sie selbst in einer Krise steckt. Und viele Schweizerinnen und Schweizer reagieren wie alle bedrohten Arten: Sie schliessen die Reihen, rücken enger zusammen und kämpfen mit allen lauteren und unlauteren Mitteln gegen diejenigen, von denen sie sich bedroht fühlen. Daniel Strassberg.

Work online, 20.2.2014.
Work > Einwanderung. Nationalismus. Abstimmung. Work. 2014-02-20.

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20.02.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Vania Alleva
Marco Geissbühler
Abschottungs-Initiative
Einwanderung
EU
Interview
Nationalismus
Volltext

„Wir akzeptieren keine Diskriminierungen“. Falls die EU befindet, Kontingentierung und Bilaterale seien nicht kompatibel, brauche es eine zweite Abstimmung, sagt Unia-Chefin Vania Alleva. Work: Frau Alleva, was sagen Sie zum Ja vom 9. Februar? Vania Alleva: Es ist eine Ohrfeige für viele unserer Mitglieder: Menschen ohne Schweizer Pass, die seit Jahren oder Jahrzehnten hier leben und arbeiten. Die Unia wird nicht zulassen, dass die Schweiz jetzt das Recht auf Stellenwechsel und Familiennachzug für Migranten beschneidet. Denn die Folgen kennen wir von früher, vom Saisonnierstatut und den Ausländerkontingenten. Das sorgt für ein Heer von rechtlosen, billigen Arbeitskräften. Das damalige diskriminierende System schadete allen Arbeitnehmenden, unabhängig vom Pass. Wir lassen nicht zu, dass jetzt das Rad der Geschichte zurückgedreht wird. Was tun die Gewerkschaften dagegen? Die Gewerkschaften möchten ein geregeltes Verhältnis zur Europäischen Union. Grundlage dafür sind die bilateralen Verträge, inklusive der flankierenden Massnahmen zum Schutz der Arbeitsbedingungen und Löhne. Falls in den Verhandlungen mit der EU klar wird, dass Kontingente und Bilaterale nicht kompatibel sind, müssten wir in dieser Ausgangslage nochmals abstimmen: Wollen wir die bilateralen Verträge beibehalten? Marco Geissbühler, Interview.

Work online, 20.2.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Vania Alleva. Einwanderung. Work. 2014-02-20.

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01.03.2013 Schweiz
Emigranten
Personen
SVP
Work
Lotta Suter
Ecopop-Initiative
Nationalismus
Rassismus
Überfremdung
Volltext

Zuwanderung: Das steckt hinter der Panikmache von rechts bis grünliberal. „Niemand lebt mehr im Heididorf“. Immer mehr Menschen, immer mehr Fremde, immer weniger Schweiz: So sieht das Schreckensszenario aus mit dem nicht nur die SVP gerne Angst und Politik machen. Ist die Schweiz wirklich in Gefahr? Work sprach mit dem Migrationsexperten Gianni d’Amato (50). Work: Gianni D'Amato, seit 1968 gab es in der Schweiz rund ein Dutzend Volksinitiativen zum Thema Überfremdung und Überbevölkerung. Allein im letzten Jahr wurden zwei solche Vorstösse eingereicht. Einer von der SVP, der andere von der überparteilichen Ecopop. Ist die Schweiz in Gefahr? Gianni D'Amato: Die Bedrohung von aussen ist ein Klassiker der schweizerischen Innenpolitik. (...).  Lotta Suter.

Work, 1.3.2013.
Work > Migration. Ökologie. Work 2013-03-01.

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01.03.2013 Schweiz
Emigranten
Personen
SVP
Work
Lotta Suter
Ausländerfeindlichkeit
Ecopop-Initiative
Nationalismus
Rassismus
Überfremdung
Volltext

Kein Schnee von gestern. Die beiden lnitiativen „Gegen die Masseneinwanderung“ und „Stop der Überbevölkerung“ wollen die Schweiz von gestern. Oder vielmehr von vorgestern. Ein einig Volk von Brüdern. Die Matten grün, der Schnee jungfräulich weiss und jeder Schweizer ein Bergler. Sie vergessen, dass selbst zur „alten Schweiz“ der Gotthardtransittunnel gehörte. „Man wusste sich verknüpft mit der Welt“, wie Literaturprofessor Peter von Matt 2009 in seiner 1.-August-Rede auf dem Rütli sagte. Überfremdung. Nicht alle begrüssten diese Verknüpfung. Der Zürcher Armenvogt Carl Alfred Schmid sah um 1900 die städtische Sozialfürsorge vom Ansturm besitzloser Ausländerfamilien bedroht. (...). Lotta Suter.

Work, 1.3.2013.
Personen > Suter Lotta. Migration. Nationalismus. 2013-03-01.

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01.03.2013 Schweiz
GBI Schweiz
Initiativen Schweiz
Migration
Personen
SGB
Work
Lotta Suter
Ausländerfeindlichkeit
Mitenand-Initiative
Nationalismus
Saisonarbeit
Volltext

Schweizer Gewerkschaften: Von der Abschottung zur Öffnung. Das neue Mitenand. Die Schweizer Gewerkschaften gingen einen langen Weg: von der Abwehr der Fremdarbeiter zum Kampf für die Rechte aller Lohnabhängigen. „Gegen Migrantinnen und Migranten zu hetzen ist unschweizerisch“ „Fremdenfeindlichkeit ist ein negativer Standortfaktor“. „Die Schweiz wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von MigrantInnen nicht, was sie ist.“ Solche Sätze fallen an einer Medienkonferenz der Unia im August 2011. Die grösste Gewerkschaft der Schweiz bekämpfte die Fremdenfeindlichkeit in diesem Wahljahr mit ihrer Gegenkampagne „Ohne uns keine Schweiz. Stop Fremdenfeindlichkeit!“. (...).  Lotta Suter.

Work, 1.3.2013.
Migration > Saisonarbeiterstatut. Gewerkschaften. 2013-03-01.

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30.11.2012 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Susanne Leutenegger Oberhiolzer
EU-Beitritt
EWR
Nationalismus
SVP
Volltext

Hallo, Europa! CVP-Chef Christophe Darbellay verlangt eine neue Abstimmung über den EWR-Beitritt. Und bricht damit mit einem zwanzigjährigen Tabu. Am 6. Dezember 1992 sagten 53 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer Nein zum Europäischen Wirtschaftsraum. 23 000 Stimmen Unterschied, das war verdammt knapp. Alle Parteien, ausser der SVP und den Grünen, hatten für ein Ja geweibelt. Der Bund betrieb sogar ein „Europa-Telefon“. (...). Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work, 29.11.2012.

Work online, 29.11.2012.
Personen >  Kuhn Marie-Josée. EU-Betritt. 30.11.2012.

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22.06.2012 Schweiz
CVP
FdP
Grün-liberale Partei
Nationalrat
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Chauvinismus
Faschismus
Nationalismus
Rassismus
Volltext

Flüchtlinge - weg, weg, weg! Der Nationalrat hat das Asylrecht in der Schweiz abgeschafft, unter der Führung von Christoph Müller, pardon: Philipp Blocher. Der neue FdP-Präsident Müller ist ein Mann von manisch-repressivem Gemüt. Sein Aufstieg begann mit einer Ausländerraus-Initiative („18-Prozent-Initiative“). Dass einer wie er heute die Freisinnigen anführt und dass ihm Christdemokraten wie Grünliberale nun so eifrig zudienen, dass Blocher keinen Finger mehr rühren muss, zeigt: Dieses Parlament ist sehr weit nach rechts gerutscht. (...). Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Nationalrat. 22.6.2012.doc.

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22.06.2012 Schweiz
CVP
FdP
Personen
SVP
Work
Hildegard Fässler
Niklaus Ramseyer
Daniel Vischer
Chauvinismus
Faschismus
Flüchtlnge
Nationalismus
Rassismus
Volltext
Bei der Nothilfe-Abstimmung herrscht Total-Verdunkelung. Sie wissen nicht, was sie tun. Eine Umfrage von Work zeigt: Die Befürworter der Nothilfe für Asylsuchende im Nationalrat wissen nicht einmal, wozu sie Ja gesagt haben. Der Zürcher Grüne Daniel Vischer redete in der Asyldebatte Klartext: „Geschätzte Kolleginnen und Kollegen auf der rechten Ratsseite, verlogen an Ihrem Diskurs ist, dass Sie von Lösungen sprechen, die (...). Niklaus Ramseyer.

Work. Freitag, 22.6.2012.
Personen > Ramseyer Niklaus. Nationalrat. 22.6.2012.doc.

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01.09.2011 Schweiz
Antidot
Personen
SVP
Walter Angst
Faschismus
Heimat
Nationalismus
Patriotismus
Vaterland
Volltext

Die Zukunft - jenseits von Sonderfall und Schweiztümmelei.Als die Bevölkerungspolitiker der Vereinigung ecopop im Mai ihre „Stopp-der-Überbevölkerung“ Initiative lanciert haben und die Schweiz ernsthaft über die Ideen der Verhütungseiferer zu debattieren begann, konnte man schon ahnen, dass das Elend nicht mehr zu stoppen wäre. Drei der vier Bundesratsparteien hatten beschlossen, hren Wahlkampf mit schweiztümmelnden Slogans zu führen („Schweizer wählen SVP“, „FDP - aus Liebe zur Schweiz“, „Erfolg. Schweiz. CVP“). Die Vierte zog mit der Verteilung von 50‘000 1.-August-Weggli und einem Manifest („Schaffen wir eine sozialdemokratische Heimat“) nach. (...). Walter Angst.

Antidotincl, Nr. 11, September 2011.
Faschismus > SVP. Antidotincl 2011-09-01.doc.

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01.09.2011 TG Kanton
Funke, Der
Juso
Personen
SVP
Julia Sieber
Faschismus
Nationalismus
Personalamt
Rassismus

„Eine starke kämpferische Linke ist der einzige Weg, der SVP den Boden ihrer hetzerischen Politik zu entziehen." Kampf den Rassisten der SVP. Als ich gestern Morgen die Thurgauer Zeitung aufschlug, blieb mir kurz mal die Luft weg. Die Überschrift lautete: „Kosovaren  schlitzen  Schweizer  auf". Aber nicht nur in der Zeitung wird man mit der Ausländerhetzte konfrontiert, nein, auch auf der Strasse wird man von riesigen Plakate verfolgt, auf denen mit fetten Buchstaben prangt: „Schweizer wählen SVP." Ich selbst habe Migrationshintergrund, verbringe aber mein ganzes Leben schon in der Schweiz. Ich habe hier gelernt, gelebt und mich politisieren lassen. Trotz allem gehe ich nicht SVP wählen. Bin ich nun keine Schweizerin? Bedeutet Schweizerin sein, dass ich mich gegen alles stellen muss, was anders oder fremd ist und nicht den gutbürgerlichen Vorstellungen von Ueli im Hinterthurgau entspricht? (...).
Julia Sieber, Juso Vorstand Sektion Thurgau.

Der Funke, Nr. 17, September 2011.
Juso > SVP. Rassismus. 1.9.2001.doc.

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15.07.2010 Spanien
Personen
Sport
Dorothea Wuhrer
Nationalismus
Adieu, Spanien? Katalonien. Ausgerechnet am Vorabend des WM-Finals demonstrierten eine Million KatalanInnen in Barcelona - gegen das spanische Verfassungsgericht, aber auch gegen die ärmeren Regionen Spaniens. "Die Fussballweltmeisterschaft? Interessiert mich erst, wenn meine Nationalmannschaft mitspielt. Ich bin Katalane, nicht Spanier!". Miguel Rivera ist da ganz entschieden. Da tut es auch nichts zur Sache, dass sieben der elf Stammspieler der spanischen Seleccion beim FC Barcelona kicken und Carles Puyol, Xavi Hernandez und Sergio Busquet beim Siegeszug am Montag durch Madrid die katalanische Flagge schwenkten. (...). Mit Foto. Dorothea Wuhrer. WOZ. Donnerstag, 15.7.2010
01.07.2010 Schweiz
Personen
Widerspruch
Josef Lang
Ausschaffungs-Initiative
Nationalismus
Rassismus
Steuer-Initiative
Die Nationalkonservativen und linke Gegenstrategie. Josef Lang. Widerspruch 59/2010, Zürich 2010, Seite 141 ff
17.12.2009 Schweiz
Personen
SVP
Work
Marie-Josée Kuhn
Nationalismus
Rassismus
SVP
Volltext

Das Klima wird giftig. Die Hauptsorge der Schweizerinnen und Schweizer ist die Arbeitslosigkeit. Die Angst vor dem Jobverlust ist im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft angestiegen. Wie die Arbeitslosigkeit selber auch. Das zeigt das Sorgenbarometer 2009 der Credit Suisse. Mit 66 Prozent wird die Krisenangst doppelt so häufig genannt wie die beiden folgenden Ängste Altersvorsorge und Gesundheitswesen. Es sind also nicht die Minarette, vor denen die Schweiz am meisten zittert. Es ist die unsichere Lage auf dem Arbeitsmarkt. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work online, 17.12.2009.
Personen > Kuhn Marie-Josée. SVP. Rassismus. Work. 2009-12-17.

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27.09.2007 Bellach
Personen
WOZ
Peter Bichsel
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
Adrian Riklin
Heimat
Nationalismus
Patriotismus
Vaterland
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Peter Bichsel. Wenn der Staat aufs Vaterland verkürzt, die Gesellschaft privatisiert, Demokratie ausgehebelt und Solidarität zum Fremdwort wird: Was gibt es dagegen noch zu erzählen? „Jetzt sind wir schon zwei“. WOZ: Über Jean Racine, den grossen Autor der französischen Klassik, haben Sie gesagt, er habe es vorgezogen, ein Kleinmeister zu sein. Auch Sie beschreiben die kleinen Dinge, das Alltägliche... Peter Bichsel: Das steht in jeder Kurzbiografie über mich. Mir wäre es lieber, wenn es heissen würde: Er beschreibt Tägliches. Was lässt sich an diesen täglichen Geschichten ablesen darüber, wie sich dieses Land in den letzten Jahrzehnten verändert hat? (...). Mit Foto von Peter Bichsel.
Oliver Fahrni, Adrian Riklin, Interview. Ursula Häne, Foto.

WOZ. Freitag, 2007-09-27.
Personen >Bichsel Peter, Vaterland. 2007-09-27.doc.

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