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Anzahl gefundene Artikel: 125

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22.05.2019 Schweiz
CH Media
Syndicom

CH Media
Stellenabbau
Volltext
Deutlich weniger Ressourcen schränken publizistische Qualität und regionale Vielfalt ein. Mit der der heutigen Bekanntgabe über die neu aufgestellte Zentralredaktion macht CH Media bereits den nächsten grossen Schritt im Abbau von insgesamt 200 Stellen. Bekannt gegeben werden nun 5 Entlassungen, insgesamt werden mit der in Aarau zentralisierten Mantel-Redaktion aber 20 Stellen abgebaut. Diese Konzentration geht auf Kosten der publizistischen Vielfalt: Die Ansage, dass die Leserinnen und Leser von der Reorganisation nichts merken werden und der Journalismus gestärkt wird, ist mehr PR als seriöse Information. Mit dem eingeschlagenen Tempo vollzieht der Verlag bereits 41% seines Stellenabbaus in nicht einmal 5 Monaten. Die neue Zentralredaktion umfasst 35 Vollzeitstellen, die auf 45 Personen verteilt werden. Der Abbau beträgt gegenüber dem aktuellen Stellenetat auf den drei Redaktionen in Luzern, Aarau und St. Gallen 20 Vollzeitstellen. Da es in den letzten Monaten viele freiwillige Abgänge gab und Mitarbeitende innerhalb der Redaktionen umplatziert wurden, werden unter dem Strich 5 Personen entlassen. Offenbar ist darüber hinaus bereits der nächste Abbauschritt in den regionalen Redaktionen in Vorbereitung. Intransparente Information seitens CH Media. Mit dieser intransparenten Information lässt CH Media die Mitarbeitenden im Ungewissen über ihre Zukunft. Das passt zur Kommunikation der Restrukturierung, die einen Abbau von Total 200 Stellen vorsieht. Die Unternehmensleitung (…).
Syndicom, 22..5.2019.
Syndicom > CH-Media. Stellenabbau. Syndicom, 2019-05-22.
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06.02.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Stellenabbau
Swisscom
Volltext
Petition von Syndicom sichert Arbeitsplätze bei der Swisscom. Die Swisscom hat an ihrer heutigen Bilanzmedienkonferenz bekanntgegeben, dass sie im 2019 mit einem leicht rückläufigen Stellenangebot in der Schweiz rechnet. Dies zeigt, dass die Petition von Syndicom an Bundesrat und Parlament gemeinsam mit einem starken Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ihre Wirkung entfaltet. Eine nachhaltige Personalpolitik bedarf jedoch auch entsprechender Rahmenbedingungen: Der Bundesrat steht nach wie vor in der Pflicht, seine strategischen Ziele für die Swisscom anzupassen, damit der finanzpolitisch getriebene Personalabbau gestoppt wird. Im September 2018 hat Syndicom zuhanden von Bundesrat und Parlament eine Petition zum Stopp des finanzpolitisch getriebenen Personalabbaus bei der Swisscom eingereicht, die von 4‘000 Swisscom-Mitarbeitenden unterzeichnet wurde. Die Petition fordert die Anpassung der strategischen Ziele des Bundesrates und damit die Senkung der überhöhten Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen an die Swisscom. Die Petition zeigt in der Personalplanung 2019 der Swisscom bereits ihre Wirkung. Jetzt ist es auch an der Politik, die Anliegen der Swisscom-Mitarbeitenden ernst zu nehmen. Gesundes Unternehmen bedingt motivierte Mitarbeitende. Damit die Swisscom weiterhin ihren auch politisch geforderten hohen Qualitätsstandard wahren und sich als gute Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt behaupten kann, müssen die Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen des Bundesrates zwingend (…).
Syndicom, 6.2.2019.
Syndicom > Swisscom. Entlassungen. Syndicom, 2019-02-06.
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17.01.2019 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Stellenabbau
Tamedia
Volltext
Tamedia baut weiter Stellen ab - Syndicom fordert einen Abbaustopp! Tamedia kündigt an, dass sie erneut in der Prepress Einsparungen vornehmen will: 8 Kündigungen und 9 frühzeitige Pensionierungen sind vorgesehen. Syndicom fordert einen Stopp der Abbaumassnahmen. Mit diesem Stellenabbau nimmt das grösste Schweizer Medienunternehmen die Druckvorstufe ins Visier. Bereits ab August 2018 hatte Tamedia bei der Abteilung Editorial Services TES in der Deutschschweiz über 22 Personen entlassen. In der Suisse romande hat der gleiche von Zürich aus operierende Verlag per Juli 2018 die Tageszeitung Le Matin eingestellt und dabei 41 Arbeitnehmende in der Redaktion und bei der Vorstufe auf die Strasse gestellt. Auch auf der Strasse - mit dem Streik von Anfang Juli - hat das gesamte Personal der Westschweizer Redaktionen gegen die Einstellung des populären Blattes und für einen fairen Sozialplan gekämpft. Erst gestern wurden die Formalitäten für das Verfahren vor Schiedsgericht vereinbart. Dieses wird die Leistungen des Sozialplans bestimmen. Kaum ist dieses Verfahren aufgegleist, doppelt Tamedia mit weiteren Abbaumassnahmen nach. Damit verursacht der Verlag fahrlässig erneut Frust, Verunsicherung und Ärger beim Personal. Auch sind Qualitätseinbussen bei den Medien zu erwarten. Mit diesen wiederholten Einschnitten beim Personal darf der Konzern die gesetzlich verankerten Mitwirkungsrechte nicht umgehen. Syndicom fordert den Verlag auf, die Abbaumassnahmen zu stoppen. Den betroffenen Belegschaften und ihren Personalkommissionen steht Syndicom für rechtliche und gewerk (...(. 
Syndicom, 17.1.2019.
Syndicom > Tamedia. Stellenabbau. Syndicom, 2019-01-17.
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15.01.2019 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Stellenabbau
Swisscom
Volltext
KVF-N stellt sich gegen die Interessen des Swisscom-Personals. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hat sich am Montag gegen die Syndicom-Petition zum Stopp des Personalabbaus bei Swisscom ausgesprochen. Die bürgerliche Kommissionsmehrheit verkennt damit die Situation bei Swisscom und stellt sich gegen die Interessen des Personals. Die hohen Gewinnerwartungen des Bundesrats an die Swisscom führen Jahr für Jahr zu Personalabbau, der rein finanzpolitisch getrieben ist. Deshalb hat Syndicom im Frühjahr 2018 eine Petition gegen den Personalabbau bei der Swisscom lanciert. Im Herbst hat Syndicom diese Petition mit rund 4‘000 Unterschriften von Swisscom-Mitarbeitenden beim Bundesrat und dem Parlament eingereicht. Am Montag hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) mit der Petition gegen den Personalabbau bei der Swisscom befasst. Weil seit den letzten Wahlen der Nationalrat von einer deutlichen bürgerlichen Mehrheit beherrscht wird, ist Syndicom nicht überrascht, dass die KVF-N die Petition ablehnt und damit den Personalabbau bei der Swisscom mitträgt. Damit die Swisscom weiterhin ihren auch politisch geforderten hohen Qualitätsstandard wahren und sich als gute Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt behaupten kann, müssen die Wertsteigerungs- und Gewinnerwartungen des Bundesrates zwingend gesenkt werden. Für ein innovatives Unternehmen ist eine nachhaltige Personalpolitik unabdingbar. Dies verkennt die KVF-N mit ihrem Entscheid. Syndicom wird sich weiterhin auf (...). Syndicom, 15.1.2019.
Syndicom > Swisscom. Personalabbau. Syndicom, 2019-01-15.
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04.12.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
SEV bi de lüt. Lieber Cello streichen als Arbeitsplätze. Die BLS setzt auf ihre Unternehmensfitness und will in den nächsten Jahren bis zu 200 Vollzeitstellen streichen. Das Sparprogramm heisst „Best Way“ und stösst auf breite Kritik. Die Mitarbeitenden sind indes verunsichert und wollen Klarheit. Der SEV war am 4. Dezember im Hauptsitz der BLS und hat sich mit ihnen ausgetauscht. Das Thema bewegt die Mitarbeitenden im Hauptsitz der BLS in Bern sichtlich. Zu wenig konkret sind die Informationen des Unternehmens und zu ungewiss die Zukunft der treuen Mitarbeitenden. Die beiden zuständigen Gewerkschaftssekretäre, Michael Buletti und Stefan Marti, und der Vorstand der VPT-Sektion BLS sind vor Ort – „bi de Lüt“ eben. Sie bekommen die Unsicherheiten hautnah mit und führen viele intensive Gespräche. Um die inakzeptablen Sparmassnahmen zu bekämpfen, braucht der SEV vor allem eines: Mitglieder, die einen anderen Weg einschlagen und mit dem SEV gegen den Abbau antreten. BLS-Mitarbeitende, die bis Ende März 2019 dem SEV beitreten, erhalten die ersten drei Monatsbeiträge ab Beitritt geschenkt. Es lohnt sich! (…).
Chantal Fischer
SEV, 4.12.2018.
SEV > BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-12-04.
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01.12.2018 BS Kanton
Funke, Der

Novartis
Stellenabbau
Volltext
Novartis: Bedingungslose Profitsteigerung. Der Abbau von 2'000 Stellen ist nötig, „damit Novartis weltweit wettbewerbsfähig bleibt“, erklärt der CEO Narasimhan. Die Profitabilität sei heute „nicht ausreichend“. Um zu verstehen, wovon Narasimhan spricht, muss man die wirtschaftliche Situation der Firma betrachten. Der multinationale Pharmakonzern Novartis beschäftigt in der Schweiz über 12'000 Arbeiterinnen und Arbeiter. Die meisten davon in der Nordwestschweiz. Entsprechend gross war der Schock, als Ende September verkündet wurde, dass über ein Sechstel der Stellen abgebaut werden. Die Hälfte des Stellenabbaus fällt auf den Hauptsitz in Basel. So sollen Überkapazitäten in der Produktion reduziert und allgemein die Effizienz gesteigert werden. Mit einem Umsatz von über 46 Milliarden Schweizer Franken ist Novartis der zweitgrösste Pharmakonzern der Welt. Den Gewinn erhöhte Novartis gegenüber dem Vorjahr um 12% - auf sage und schreibe 11,4 Milliarden Schweizer Franken. Auf diese Gewinne angesprochen, erklärte der CEO: „Gegenüber unseren Konkurrenten hinken wir hinterher. Einige von ihnen haben eine deutlich höhere operative Gewinnmarge als wir. Novartis liegt im untersten Viertel dieser Industrie.“ Die Milliardengewinne sind für die AktionärInnen also nicht hoch genug. Bedeutung für die Schweiz. In der Pharmaindustrie sind solche Zahlen nichts Neues. Laut Interpharma hat sich die Wertschöpfung pro Vollzeitstelle zwischen 1980 und 2016 mehr als verzehnfacht. Pro geleistete Arbeitsstunde macht die Pharmaindustrie rund ((…).
Der Funke, Nr. 76. Dezember 2018.
Funke, Der > Novartis. Stellenabbau. Der Funke, 2018-12-01.
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30.11.2018 Schweiz
Novartis
Personen
Work
Ralph Hug
Novartis
Stellenabbau
Volltext
Novartis-Manager wollen Ex-CEO Daniel Vasella beim Stellenstreichen noch toppen. Protest gegen Brutalo-Abbau. Novartis plant den Kahlschlag. Im Grossraum Basel sollen 2150 Stellen sollen verschwinden. Nur wegen des Profits. Doch es gäbe ein besseres Rezept. Das gefällt Novartis nicht. Letzte Woche machten 800 Personen auf dem Basler Theaterplatz ihrem Ärger über die Arroganz der Pharmakönige Luft: „Menschen vor Marge!“ hiess es auf Transparenten. Daniela Neves von der Unia geisselte den Konzern für seine brutalen Jobvernichtungspläne: „Sieben Milliarden Gewinn machen und zweitausend Leute auf die Strasse stellen – das geht nicht!“ Es war nicht die erste Demo gegen Novartis. Aber die erste, zu der alle drei Vertragsgewerkschaften Unia, Syna und Angestellte Schweiz gemeinsam aufgerufen hatten. Thomas Leuzinger, Kommunikationschef der Unia Nordwestschweiz, freut sich: „Das gab es noch nie.“ Der Brutalo-Abbau von 2‘150 Stellen sprengt alles Dagewesene. Brigitte Martig, Personalvertreterin bei Novartis und Unia-Mitglied, sagt: „Es ist der grösste für die Schweiz angekündigte Abbau seit der Gründung des Konzerns vor zwanzig Jahren.“ Der Hintergrund: VR-Präsident Jörg Reinhardt will weg von der Massenproduktion von Tabletten und hin zu höherwertigen Gen- und Zelltherapien. Damit lässt sich viel Geld machen. Zum Beispiel mit einem Krebsmittel gegen Leukämie. Es heisst Kymriah. Und eine einzige Behandlung kostet 475’000 Franken. Oder mit einem Mittel gegen schweren Muskelschwund, das nächstes Jahr auf den Markt kommen soll. Dafür will Novartis gar 4 Millionen Franken (!) verlangen. (…). Ralph Hug.
Work online, 30.11.2018.
Personen > Hug Ralph. Novartis. Stellenabbau. Work online, 2018-11-30.
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24.11.2018 BS Kanton
Novartis
Unia Nordwestschweiz

DV
Novartis
Stellenabbau
Volltext
Delegiertenversammlung der Unia in Basel. Mensch vor Marge: Unia fordert von Novartis Verzicht auf Stellenabbau. Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben an ihrer Versammlung in Basel eine Resolution verabschiedet, die von Novartis den Verzicht auf den angekündigten Abbau von 2‘150 Stellen fordert. Im Anschluss an die DV beteiligen sich die Gewerkschafter/innen an einer Protestkundgebung. Die Delegierten verlangten weiter, dass der Baumeisterverband endlich einer Lösung zur Sicherung der Rente mit 60, einem neuen Vertrag und einer Reallohnerhöhung zustimmt. Die Unia-Delegierten fordern in einer Resolution die Novartis auf, ihre Personalpolitik zu ändern und endlich wieder ihre soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrzunehmen. Der Forderung verleihen sie Ausdruck, indem sie sich heute Nachmittag an der Protestkundgebung in Basel beteiligen, an der die Novartis-Beschäftigten gegen den Stellenabbau demonstrieren. Absurde Entlassungswelle. Der angekündigte Stellenabbau bei Novartis hat keine realwirtschaftliche Grundlage. Der Konzern hat im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich auf 7,7 Milliarden Franken gesteigert. Sogar 11,7 Milliarden Franken wurden an Aktionär/innen ausgeschüttet. Dass bei einer solchen Finanzlage über 2‘000 Angestellte auf die Strasse gestellt werden sollen, ist ein Hohn und absurd. Die Delegierten der Unia erklären sich solidarisch mit den Kolleg/innen der Novartis und unterstützen sie vollumfänglich in ihrem Kampf gegen den Stellenabbau. Baumeister sollen endlich Lösung zustimmen. Die Unia-Delegierten forderten zudem den Schweizerischen Baumeisterverband auf, (…).
Unia Nordwestschweiz, 24.11.2018.
Unia Nordwestschweiz > Novartis. Stellenabbau. Unia, 2018-11-24.
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20.11.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
Mit „Best Way“ auf dem Holzweg. Die BLS will bis 2023 jährlich mindestens 50 Millionen Franken einsparen und bis zu 200 Vollzeitstellen abbauen. Der SEV verurteilt dieses radikale Sparprogramm mit dem Namen „Best Way“ und wird sich mit allen Mitteln gegen Kündigungen wehren, die damit direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Was die BLS bereits im Sommer angekündigt hat (SEV-Zeitung Nr. 15), hat sie Mitte November nun vertieft: Um ihre Marktfähigkeit zu erhöhen, ist die „Umsetzung eines Programms zur Neugestaltung von Prozessen und Steigerung der Effizienz“ eine wichtige Massnahme. Um das Ziel von jährlichen Einsparungen von 50 bis 60 Millionen Franken realisieren zu können, will die BLS „grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durchs Unternehmen umsetzen“. Die Verbesserung der Unternehmensfitness macht vor Stellenabbau nicht halt: Bis zu 200 Vollzeitstellen sollen dereinst reduziert werden. In welchen Bereichen diese Stellenreduktionen erfolgen, gibt das Unternehmen noch nicht bekannt. Überhaupt ist die Medienmitteilung der BLS ziemlich vage und löst nach Ansicht des SEV eine grosse Unsicherheit beim Personal aus, bei doch sehr kleinem Informationsgehalt. „Die Mitarbeitenden der BLS sind nun schon seit der Ankündigung dieses Sparprojekts im Sommer verunsichert über ihre Zukunft. Und man lässt sie noch mindestens bis im Februar zappeln. Wir fragen uns schon, weshalb nach der Analysephase nicht bereits mehr Details bekannt gegeben werden können!“ (…). Chantal Fischer.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Fischer Chantal. BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-11-20.
Ganzer Text
20.11.2018 Schweiz
BLS
Personen
SEV Schweiz
Chantal Fischer
BLS
Stellenabbau
Volltext
Mit „Best Way“ auf dem Holzweg. Die BLS will bis 2023 jährlich mindestens 50 Millionen Franken einsparen und bis zu 200 Vollzeitstellen abbauen. Der SEV verurteilt dieses radikale Sparprogramm mit dem Namen „Best Way“ und wird sich mit allen Mitteln gegen Kündigungen wehren, die damit direkt oder indirekt in Verbindung stehen. Was die BLS bereits im Sommer angekündigt hat (SEV-Zeitung Nr. 15), hat sie Mitte November nun vertieft: Um ihre Marktfähigkeit zu erhöhen, ist die „Umsetzung eines Programms zur Neugestaltung von Prozessen und Steigerung der Effizienz“ eine wichtige Massnahme. Um das Ziel von jährlichen Einsparungen von 50 bis 60 Millionen Franken realisieren zu können, will die BLS „grundlegende und nachhaltige Optimierungen quer durchs Unternehmen umsetzen“. Die Verbesserung der Unternehmensfitness macht vor Stellenabbau nicht halt: Bis zu 200 Vollzeitstellen sollen dereinst reduziert werden. In welchen Bereichen diese Stellenreduktionen erfolgen, gibt das Unternehmen noch nicht bekannt. Überhaupt ist die Medienmitteilung der BLS ziemlich vage und löst nach Ansicht des SEV eine grosse Unsicherheit beim Personal aus, bei doch sehr kleinem Informationsgehalt. „Die Mitarbeitenden der BLS sind nun schon seit der Ankündigung dieses Sparprojekts im Sommer verunsichert über ihre Zukunft. Und man lässt sie noch mindestens bis im Februar zappeln. Wir fragen uns schon, weshalb nach der Analysephase nicht bereits mehr Details bekannt gegeben werden können!“ (…). Chantal Fischer.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Fischer Chantal. BLS. Stellenabbau. SEV, 2018-11-20.
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06.11.2018 Bellinzona
Industriewerke Bellinzon
Personen
SEV Schweiz
Gianni Frizzo
Industriewerk Bellinzona
Stellenabbau
Volltext
Officine Bellinzona. Arbeitsplätze verteidigen. Die Mitarbeitenden der Officine fordern mit einer Resolution den Erhalt der Arbeitsplätze und Arbeitsvolumen. Und sprechen ihrer Personalkommission volles Vertrauen aus. In der Malerei der Officine ist der Platz eng: Über 300 Personen sind der Einladung der Personalkommission gefolgt. Peko-Präsident Ivan Cozzaglio erklärt einleitend den Zweck der Versammlung: Das Personal der Officine soll über deren Zukunft mitreden können und eine Resolution verabschieden, die der erweiterten Personalkommission ein Mandat für das weitere Vorgehen erteilt. Die Position der Peko umreisst Cozzaglio so: „Niemand von uns ist gegen die Bereitstellung von 120 Millionen für den Umzug der Officine, wie euch einige Vorgesetzte glauben machen wollen. Doch unser Hauptziel bleibt der Erhalt der Arbeitsplätze. Ein Projekt, das mehr als die Hälfte der Stellen streichen will, können wir nicht akzeptieren. Heute entscheiden wir nicht über die Zukunft der Officine, aber wir wollen mit euch diskutieren, welche Linie wir fahren wollen.“ Arbeitsplätze im Mittelpunkt. Gianni Frizzo, Präsident des Vereins „Giù le mani dall’Officina“, hält einleitend zu seiner Präsentation der acht Resolutionspunkte fest, dass die Resolution den bisherigen Kampf für die Zukunft der Officine weiterführe und die Haltung des Personals aufzeige. Kernforderung der Resolution sei die Sicherung der Arbeitsplätze. „Der geplante Stellenabbau resultiert aus der Streichung des Geschäftsbereichs Güterverkehr. Das haben nicht wir erfunden, sondern das hat die SBB selber gesagt“, stellt Frizzo klar. (…). Pascal Fiscalini, Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > Industriewerke Bellinzona. Stellenabbau. SEV, 2018-11-06.
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02.11.2018 Biel
Personen
Stadtrat Biel
Vorwaerts
Peter Heiniger
Stadtrat Biel
Stellenabbau
Volltext
Keine Stellen streichen. Im Rahmen der Budgetdebatte im Bieler Stadtrat wurde Mitte Oktober die Stellenschaffung in der Sozialbehörde diskutiert. Die Stadtregierung machte den Vorschlag, 14,5 neue Stellen zu schaffen. Dies wurde von der Ratslinken nicht bestritten. Die Bürgerlichen stemmten sich gegen den gemeinderätlichen Vorschlag. Mit völlig absurden Begründungen wollte die SVP den Stellenausbau verhindern. Wieder mal wurde das SVP-typische Vokabular zur Anwendung gebracht. Von Schmarotzerinnen, Betrügerinnen und unnötigen Ausgaben - für eben diese - wurde gesprochen. Die FDP wiederum brachte wirtschaftliche Aspekte ins Spiel und bestritt den Ausbau an Hand der allgemeinen finanziellen Situation der Stadt Biel. In dem Sinne sollten in der aktuellen Aufschwungsphase das Eigenkapital vergrössert und Rückstellungen getätigt werden. Die Wirtschaftsliberalen haben offenbar noch nicht begriffen, dass es sich bei einer Kommune nicht um ein „Profit-Center“ handelt. Um Gegensteuer zu geben, brachte ich folgendes Argumentarium ein: Ich präsentierte dem Rat das Beispiel von Winterthur. Im Wortlaut: „Winterthur hat bei der bei der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften eine Studie in Auftrag gegeben. Im Anschluss hat die Stadt Winterthur beschlossen, den Sozialdienst personell auszubauen. Während der Kanton Bern den Grundbedarf von Sozialhilfebezügern um acht Prozent kürzt, geht Winterthur den entgegengesetzten Weg. Durch den Ausbau sollen (…). Peter Heiniger.
Vorwärts, 2.11.2018.
Personen > Heiniger Peter. Stellenabbau. Stadtrat. Vorwaerts, 2018-11-02.
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16.07.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Philipp Hadorn
Interview
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
„Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden“. Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. Kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt. Kontakt.sev: Welche Infos hat SBB Cargo dem Begleitausschuss vom letzten Freitag zum Abbau gegeben? Haben schon Mitarbeitende die Stelle verloren oder sind über den Verlust ihrer Stelle orientiert worden? Philipp Hadorn: Das Reorganisationsprogramm Struko (Reduktion der Strukturkosten) ist aus Sicht von SBB Cargo auf Kurs. Von 674,5 Vollzeitstellen (FTE) 2015 sind Ende April 2018 noch 474,6 ordentlich besetzt. Bis Ende Jahr folge noch der Abbau von weiteren knapp 23 FTE. Ebenfalls für 23 Mitarbeitende konnte keine geeignete Lösung gefunden werden. Sie wurden ans Arbeitsmarktcenter (AMC) übergeben. Auch Frühpensionierungslösungen mussten erarbeitet werden. Die Überprüfung der Bedienpunkte im Hinblick auf erste Schliessungen auf den Fahrplanwechsel 2018/2019 ist in voller „Talfahrt“, was wohl der „Rückzugs- und Optimierungspolitik“ von SBB Cargo entspricht. (…). Fragen: Markus Fischer
SEV, 16.7.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-08-16.
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18.06.2018 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
GE will rund 1‘200 Stellen in der Schweiz abbauen. Debakel für Werkplatz Schweiz – Politik muss endlich Lehren ziehen. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens hat General Electric (GE) heute den Abbau von rund 1‘200 Stellen in der Schweiz bestätigt. Die Gewerkschaft Unia kritisiert den Stellenabbau. Jetzt sind Bundesrat und Parlament in der Pflicht, für eine nachhaltige Industriepolitik zu sorgen. Die angekündigte Zerstörung von Hunderten Arbeitsplätzen und von industriellem Know-How bei General Electric ist in erster Linie durch kurzfristige Profitinteressen des Aktionariats getrieben. Dafür bezahlen müssen die Angestellten und ihre Familien: In der Schweiz sollen laut GE etwa 1‘200 Stellen an den Standorten Baden (920), Birr (230) und Oberentfelden (50) verschwinden. Der Konzern spricht von gegen 700 Entlassungen, baut über „freiwillige“ Abgänge, die nicht ersetzt werden, aber deutlich mehr Arbeitsplätze ab. Rund 200 Stellen gerettet. Heute endete das lokale Konsultationsverfahren bei GE Schweiz. Die vielen konstruktiven Vorschläge der Arbeitnehmervertretungen auf europäischer und schweizerischer Ebene, wie sich der Abbau verhindern liesse, stiessen beim Management mehrheitlich auf taube Ohren. Die Gewerkschaft Unia hat im Konsultationsverfahren die Personalvertretung von GE unterstützt und sich auch im Rahmen der vom Aargauer Regierungsrat einberufenen Taskforce für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt. Im Laufe des Verfahrens konnten immerhin die ursprünglichen (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.6.2018
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2018-06-18.
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05.06.2018 Schweiz
Postfinance
Syndicom

Postfinance
Stellenabbau
Volltext
Managementfehler in der Geschäftsleitung. PostFinance hat es verpasst, die Transformation hin zum Digital Powerhouse frühzeitig anzugehen. Die Leidtragenden sind nun die Mitarbeitenden, welche ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Zukunftsaussichten von PostFinance werden von der Geschäftsleitung offensichtlich als unsicher taxiert und der Verzicht auf den Retailvertrieb lässt ein weiteres Zusammenschrumpfen von PostFinance befürchten. Syndicom verurteilt den Abbau in aller Schärfe und fordert PostFinance auf, in den Verhandlungen zu den begleitenden Massnahmen ihre soziale Verantwortung zu übernehmen. Automatisierungschancen nicht antizipiert. Mit dem Argument, dass mit der Vereinfachung der Prozesse und dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln weniger Personal gebraucht wird, hat PostFinance bereits im 2017 über 40 Vollzeitstellen gestrichen. Nun entlässt PostFinance weitere Angestellte. Diese Salamitaktik beim Personalabbau ist störend und zeigt auf, dass Chancen der Automatisierung nicht antizipiert wurden. Syndicom verlangt einen finanziellen Effort von PostFinance für die Umschulung und Weiterbildung der betroffenen Mitarbeitenden. Völlige Intransparenz. Statt umfassend zu kommunizieren, spielt PostFinance mit den Gewerkschaften ein Katz-und-Maus-Spiel und speist die Mitarbeitenden mit Halbinformationen ab. PostFinance lässt offen, welche Bereiche konkret betroffen sind und schürt so beim betroffenen Personal Unsicherheit. Für einen staatseigenen Betrieb, der sich (…).
Syndikcom, 5.6.2018.
Syndicom > PostFinance. Stellenabbau. Syndicom, 2018-06-05.
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24.02.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-CEO probt Cargo-Kahlschlag, bevor er das VR-Präsidium abgeben muss. SBB Cargo: Gegen 750 Stellen und 100 Bedienpunkte opfern? Mitten in den Debatten zur Weiterentwicklung von SBB Cargo in den Verkehrskommissionen der eidgenössischen Räte plant die SBB den Kahlschlag: Am 28. Februar soll der Verwaltungsrat grünes Licht geben für die Reduktion von 2'115 auf 1'790 Stellen (-325 FTE) bis ins Jahr 2020 und auf 1’400 Stellen (-390 FTE) bis 2023. In gleichen Zeittranchen soll die Hälfte der 350 Bedienpunkte überprüft werden mit der Absicht, vorerst 50 und später weitere 25 bis 50 zu schliessen. Für die Gewerkschaften SEV, transfair, VSLF und KVöV ist dieses Sparprogramm ein „No go“. Eine weitere Verunsicherung für die Mitarbeitenden von SBB Cargo ist inakzeptabel. Die gewerkschaftliche Verhandlungsgemeinschaft fordert, dass der Verwaltungsrat SBB dieses Projekt sofort stoppt. „Während die beiden Parlamentskommissionen den Bundesratsvorschlag unterstützen, dass dem SBB CEO das Verwaltungsratspräsidium von SBB Cargo zu entziehen sei, schlägt der CEO dem Verwaltungsrat SBB noch schnell einen Abbau um einen Drittel des Personals und mehr als einen Fünftel der Bedienpunkte von SBB Cargo vor: Das ist inakzeptabel“, stellt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn im Namen der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft SBB Cargo klar. Diese ruft den Verwaltungsrat SBB, der das Geschäft am 28. Februar beraten soll, eindringlich dazu auf, das Abbauprojekt sofort (…). Philipp Hadorn .
SEV, 24.2.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-02-24.
Ganzer Text
01.02.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Vorwärts

Interview
Sda
Stellenabbau
Volltext
Auf Kosten der Qualität. Die vom Stellenabbau bedrohten Mitarbeitenden der Nachrichtenagentur SDA leisten Widerstand. Gespräch mit Theodora Peter, langjährige MItarbeiterIn bei der SDA und frühere BlattmacherIn bel der Tageszeitung „Der Bund“. Wie haben Sie die Fusion zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) und der Bildagentur Keystone erlebt? Theodora Peter: An sich ist die Idee recht verführerisch: Gleichzeitig journalistische und fotografische Sachkenntnisse in derselben Agentur zu haben, könnte den Service verbessern, den wir den Medien und Behörden liefern. Aber in der Realität hat uns dies unter noch mehr Druck gesetzt als zuvor. Der gewaltsame Einstieg der österreichischen APA mit der neuen Körperschaft hatte zur Folge, dass man bei uns nicht mehr nur Kostendeckung verlangte, sondern wirtschaftliche Rentabilität auf Kosten der Qualität der Arbeit. Haben die Beschlüsse, die die Geschäftsführung der SDA Anfang Januar kommuniziert hat, Sie überrascht? Wir haben schon gespürt, dass eine Restrukturierung in der Luft liegt, aber wir haben nicht einen derartigen Schlag erwartet gegen diejenigen, die den Kern unserer Arbeit leisten. Der Gedanke, dass wir die gleiche Qualität mit einer um 25 Prozent kleineren Belegschaft erbringen könnten, ist lächerlich. Zusätzlich wird es das Tessin und die Westschweiz schlechter stellen, die für ihre Verhältnisse die grösseren Mühen haben, sich zu finanzieren.Die Redaktion würde gern mit der Direktion in Verhandlungen treten, um das gegenwärtige (…). Bernard Borel.
Vorwärts, 1.2.2018.
Vorwärts > sda. Stellenabbau. Vorwärts, 2018-02-01.
Ganzer Text
26.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Stellenabbau
Volltext
sda: Nur der Verwaltungsrat kann Eskalation aufhalten. Die SDA-Direktion um CEO Markus Schwab schaltet weiter auf stur und verweigert den eigenen Redaktorinnen und Redaktoren jeglichen Kompromiss. Die Direktion lehnt die in einer Resolution festgehaltenen Forderungen der Mitarbeitenden am Donnerstagabend ab – einen Tag nach der Antwortfrist. Diese Resolution hatte die Redaktion während des ersten Streiks in der über 123-jährigen Geschichte der SDA am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Leitung will am übertriebenen Stellenabbau festhalten. Der Grossteil des Abbaus von 35,6 Vollzeitstellen soll weiterhin bis Ende Januar vollzogen werden. Die Einzelgespräche mit den Mitarbeitenden wurden nicht gestoppt. Die Direktion will die Kündigungen, nicht vorteilhaften Frühpensionierungen und Pensumsreduktionen unbeeindruckt fortsetzen. In der Redaktion führt dieses brutale und übereilte Vorgehen zu grossem Druck und bringt einzelne Personen in eine kritische Situation. Auch an den Abbauzahlen soll nichts geändert werden, zudem wird an der Neuorganisation festgehalten. Dies hat zur Folge, dass die Ausland-, die Kultur-, und die Wirtschaftsredaktion (ausgelagert an die AWP) verschwinden sollen. Empörung ist weiterhin gross. Die Redaktionskommission der SDA zeigt sich von der am Donnerstagabend erhaltenen Antwort enttäuscht und empört. Nicht nur von der Direktion der SDA, sondern auch vom Verwaltungsrat, der offenbar kein Interesse zu haben scheint, eine weitere Eskalation zu verhindern. Auch die Nationalräte Gerhard (…).
Syndicom, 26.1.2018.
Syndicom > sda. Stellenabbau. Syndicom 2018-01-26.
Ganzer Text
09.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Stellenabbau
Volltext
Drastischer Stellenabbau bei der Nachrichtenagentur SDA. Der Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) ist am Montag ein Abbau von 35 bis 40 Vollzeitstellen angekündigt worden. Dieser betrifft ausschliesslich Journalistinnen und Journalisten. Auf sämtlichen Ressorts in drei Landessprachen soll abgebaut werden. Dies wird die journalistische Leistung der traditionsreichen Schweizer Nachrichtenagentur auf Dauer massiv beschneiden und hat gravierende Folgen für die Informationsversorgung der Schweizer Bevölkerung und die Demokratie. Die schlechte Nachricht zum Jahresbeginn wird rasch umgesetzt: Bereits Ende Januar sollen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gespräche über Frühpensionierungen, Pensumsreduktionen und Entlassungen aufgenommen werden. Die Nachrichtenagentur, die bisher in Inland-, Ausland- und Wirtschaftsressorts aufgeteilt war, wird zudem umgebaut. Das Wirtschaftsressort wird aufgelöst und die Leistungen zukünftig beim Tochterunternehmen AWP eingekauft. Einzig die Regionalbüros der sda sollen weiterhin Wirtschaftsmeldungen verfassen. Diese werden dann über die AWP publiziert. In der SDA-Zentrale in Bern werden das Inland- und das Auslandressort zusammengelegt. Die Regionalbüros werden vorerst beibehalten, wie auch die Korrespondentenstellen in der französischsprachigen, der deutschsprachigen und der italienischsprachigen Schweiz sowie bei der UNO in Genf und der EU in Brüssel. Der nach Sydney verlagerte Nachtdienst wird derzeit übergeprüft. Auch der Sport ist betroffen, dort (…).
Syndicom, 9.1.2018.
Syndicom > sda. Stellenabbau. Syndicom, 2018-01-09.
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15.12.2017 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Sabine Reber
General Electric
Stellenabbau
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„Der Abbau ist finanzgetrieben“. Kahlschlag bei General Electric: Ein Insider berichtet. 1400 Stellen will General Electric (GE) im Aargau streichen. Thomas Bauer, Chef der GE-Personalkommission, weiss, was dahintersteckt. Baden, Brown-Boweri-Platz 1, 7. Dezember, 11 Uhr morgens: Der gläserne Koloss ragt kalt in den Winterhimmel. Am Hauptsitz von General Electric Schweiz fällt der Blick durch die Glastüren auf einen Tannenbaum mit silbrigem und blauem Lametta. Vor dem Eingang hängt schlaff eine Amerikafahne. Daneben, ebenso schlaff, eine Schweizer Fahne. Drinnen erfahren die Mitarbeitenden des Standorts Baden, was der oberste GE-Chef John Flannery mit ihnen vorhat. Auf dem grossen Bildschirm flackert das Wort „Marktanalyse“ auf. Versteinerte Gesichter. Angespanntes Warten. Um 11.15 Uhr die Gewissheit: 1400 Stellen werden gestrichen. Work: Thomas Bauer, wie nehmen die Mitarbeitenden die Hiobsbotschaft aus den USA auf? Thomas Bauer: Die Auswirkung des Abbauplanes wurde den Mitarbeitenden von den jeweiligen Businessleadern per Videostream in englischer Sprache mitgeteilt. Dazu kam eine deutschsprachige Präsentation. Der Schock ist riesig, hier in Baden sollen rund 1100 Stellen gestrichen werden! In Birr kommen weitere 250 Stellen weg, in Oberentfelden 50. An allen drei Standorten herrschen Wut und Ungewissheit. Und das drei Wochen vor Weihnachten! GE stellt im Aargau Gasturbinen her und beschäftigt Fachleute aus hundert verschiedenen Ländern: Ingenieure, Forscher, Techniker usw. (...). Sabine Reber.
Work online, 14.12.2017.
Personen > Reber Sabine. General Electric. Stellenabbau. Work online, 2017-12-14.
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08.12.2017 Deutschland
General Electric
Junge Welt

General Electric
Stellenabbau
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Der nächste Kahlschlag. Nach Siemens und Thyssen-Krupp will nun auch General Electric Tausende Arbeitsplätze vernichten. Mit den Worten „“schmerzhaft, aber notwendig“ kündigte der Chef der Kraftwerkssparte von General Electric, Russel Stokes, am Donnerstag eine umfassende Arbeitsplatzvernichtung an. Das US-Konglomerat General Electric (GE) will weltweit rund 12.000 Stellen abbauen. Rund 1‘600 Arbeitsplätze sollen dabei in der Bundesrepublik entfallen. Wie Siemens schiebt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung vor. In der BRD sind die Werke in Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach, und Kassel betroffen. Die Fertigungen von „GE Power Conversion“ in Berlin und von „GE Grid Solutions“ in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden. Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen. Angesichts der Milliardengewinne in allen Geschäftsfeldern sei der geplante Abbau nicht nachvollziehbar, so Marco Sprengler, Vizeaufsichtsratsvorsitzender der GE Deutschland Holding GmbH und Geschäftsführer der IG Metall Freiburg. Und weiter: „Der vom Personalabbau am stärksten betroffene Geschäftsbereich ‚Power‘ trägt weltweit mit 2,11 Milliarden Euro und einer operativen Marge in Höhe von 9,5 Prozent in den ersten drei Quartalen 2017 deutlich zum Konzernergebnis bei.“ General Electric beschäftigt in Deutschland nach (…).
Junge Welt, 8.12.2017.
Junge Welt > General Electric. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-12-08.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
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Kahlschlag bei GE: Bundesrat in der Pflicht. General Electric (GE) hat den Abbau von 1'400 Stellen an den Aargauer Standorten Baden, Birr und Oberentfelden angekündigt. Die Unia fordert den Bundesrat auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. GE will erneut Arbeitsplätze im Aargau zerstören. Die Angestellten sollen dafür bezahlen, dass der Konzern den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Verweigerung des Bundesrates. Doch auch politische Versäumnisse führten zur heutigen Situation: Schon bei der Übernahme von Alstom durch GE warnte die Unia davor, dass ohne industriepolitische Vorgaben Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet sind. Der Bundesrat verweigerte aber jegliche Auflagen. Zum Vergleich: Frankreich verpflichtete GE bei der Übernahme dazu, 1‘000 zusätzliche Stellen zu schaffen. Sistierung der Abbaupläne. Der Bundesrat muss gegenüber GE die sofortige Sistierung der Abbaupläne in der Schweiz durchsetzen. Zudem braucht es eine Taskforce, an der Bund, Kanton, Sozialpartner und Personalvertretung beteiligt werden. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge zum Umbau der Schweizer GE-Niederlassungen in Richtung erneuerbare Energien und Energiespeicherung müssen jetzt vorangetrieben werden. Es braucht Industriepolitik. (…).
Unia AG Kanton, 7.12.2017.
Unia AG Kanton > General Electric. Stellenabbau. Unia AG Kanton, 2017-12-07.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
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Riesiger Kahlschlag bei General Electric. Der Bundesrat muss jetzt Verantwortung übernehmen! General Electric (GE) hat heute den Abbau von 1400 Stellen an den Schweizer Standorten im Aargau angekündigt. Der US-Konzern stellt einmal mehr das Interesse von profitgierigen Aktionären über dasjenige der Arbeitnehmenden. Der Bundesrat, allen voran Johann Schneider-Ammann, muss nun Verantwortung übernehmen und vergangene Versäumnisse korrigieren. Die Gewerkschaft Unia fordert ihn auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Der US-Konzern General Electric zerstört – getrieben durch sein allein am Profit interessiertes Aktionariat, das zu einem guten Teil aus grossen Investmentfunds besteht – erneut Tausende Arbeitsplätze, davon 1400 im Aargau an den Standorten Baden (1100), Birr (250) und Oberentfelden (50). Betroffen sind vom allem die Weisskragen. Zur Profitgier kommen schwere Managementfehler, durch die das Unternehmen den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Nun will die Konzernleitung, die Angestellten dafür bezahlen lassen, mit einem unausgegorenen Top-down-Projekt ohne jegliche industrielle Logik. Sie gefährdet damit mittelfristig auch den Bestand der drei Aargauer Standorte. Unhaltbare Verweigerung des Bundesrates. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2017-12-07.
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01.12.2017 Deutschland
Junge Welt
Siemens

Siemens
Stellenabbau
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Bloss nicht verhandeln. Auf Abbau bei Siemens reagierte die IG Metall bisher mit Protesten. Nun deuten sich Gespräche an. Im Kampf um den Erhalt der Stellen beim deutschen Technologiekonzern Siemens gibt es offenbar Bewegung. In München haben am Donnerstag der Gesamtbetriebsrat des Konzerns und die IG Metall mit der Siemens-Führung die „Möglichkeit eines ergebnisoffenen Dialogs“ sondiert. Das sagte Hagen Reimer von der IG-Metall Bayern am Donnerstagnachmittag zu „Junge Welt“. Die eigentlichen Gespräche könnten schon in der kommenden Woche beginnen, hiess es laut der Nachrichtenagentur „dpa“ aus Unternehmenskreisen. Vor zwei Wochen hatte der Konzern angekündigt, in den Kraftwerks- und Antriebssparten weltweit 6‘900 Arbeitsplätze zu vernichten, davon 3‘300 in Deutschland. Die Standorte Leipzig und Görlitz sollen ganz geschlossen werden, Offenbach steht auf der Kippe. Gegen die Pläne protestierten bundesweit Tausende Siemensianer. Erst am Mittwoch waren etwa in Görlitz etwa 2‘500 Menschen auf die Strasse gegangen. Bei einer Kundgebung in Berlin am Donnerstag vor einer Woche hatten Siemens-Betriebsräte, darunter auch die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn, zum Kampf gegen die Einschnitte aufgerufen. Explizit wurden dabei auch Verhandlungen über die Schliessung von Standorten ausgeschlossen. (…).
Junge Welt, 1.12.2017.
Junge Welt > Siemens. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-12-01.
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24.11.2017 Deutschland
IG Metall
Junge Welt
Thyssen-Krupp

Stellenabbau
Thyssen-Krupp
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Hauptsache Profit. Thyssen-Krupp-Konzern hält an Fusion mit Tata Steel fest. Obwohl Stahlsparte Gewinne abwirft, sollen Arbeitsplätze vernichtet werden. Die Bosse wollen ihr Tafelsilber verscherbeln. Der Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp, Heinrich Hiesinger, hat angekündigt, die Stahlsparte des Konzerns im kommenden Jahr in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Konkurrenten Tata Steel abschieben zu wollen – obwohl die Branche Profite einbringt. Das erklärte er am Donnerstag auf der Jahresvollversammlung des Konzerns in Essen. Schon jetzt sollen 2‘000 Arbeitsplätze gestrichen werden, nach der Fusion könnten zahlreiche dazukommen. Die Beschäftigten befürchten, dass die Konzernzentrale künftig in die Niederlande verlegt werden könnte. Die Mitbestimmung der Gewerkschaften in Deutschland wäre dahin. Hiesinger sagte, natürlich freue er sich über das derzeit „positive Marktumfeld“ für die Stahlbranche von Thyssen-Krupp, deren Gewinne im laufenden Geschäftsjahr um ein Drittel auf 500 Millionen Euro gestiegen seien, „aber davon lassen wir uns nicht blenden“. Durch den Zusammenschluss mit Tata wollen die Konzernchefs weitere 400 bis 600 Millionen Euro sparen. Er sei „zuversichtlich, dass wir im Dialog mit den Arbeitnehmervertretern eine gute Lösung finden werden“. Die Gewerkschaft hielt dagegen. Am Morgen stellte die IG Metall in Duisburg einen Zehnpunkteplan vor, in dem unter anderem eine Standortgarantie für alle Thyssen-Krupp-Stahlwerke in Deutschland gefordert wird, mit einer (…).
Junge Welt, 24.11.2017.
Junge Welt > Thyssen-Krupp. Stellenabbau. Junge Welt, 2017-11-24.
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