Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Pensionskassen
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 37

1 2
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.11.2018 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext
Probleme der zweiten Säule bleiben – es braucht Rentenverbesserungen. SGB bewertet Entscheid des Bundesrates zum BVG-Mindestzins. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund begrüsst, dass der Bundesrat den Mindestzins in der obligatorischen beruflichen Vorsorge bei 1 Prozent belässt. Er ist dabei zwar unter der Forderung der Gewerkschaften von 1,25 Prozent geblieben hat aber dem Druck des Schweizerischen Versicherungsverbandes und der Arbeitgeber für eine weitere Senkung nicht nachgegeben. Die Probleme der zweiten Säule bleiben aber gross. Denn die durchschnittlichen Pensionskassenrenten sinken seit einigen Jahren. Obwohl die Schweiz reicher wird und die Wirtschaft wächst. Wer in den nächsten Jahren in Rente geht, kann wegen der seit Jahren sinkenden Verzinsung der Vorsorgeguthaben und sinkenden Umwandlungssätzen unter Umständen bis zu einem Drittel weniger Rente haben. Gleichzeitig zahlen die Arbeitnehmenden immer mehr ein. Lebensversicherungen, Banken und Berater kassieren derweil Milliarden an Verwaltungskosten und Gebühren in der 2. Säule. Dieser Entwicklung bei der Altersvorsorge muss nun entschieden entgegengetreten werden. Denn mit dem sinkenden Rentenniveau rückt das in der Bundesverfassung festgelegte Leistungsziel der Altersvorsorge in noch weitere Ferne, wonach erste und zweite Säule zusammen nach der Pension die Haltung des Lebensstandards in angemessener Weise ermöglichen soll. Es braucht höhere statt tiefere Renten. Dazu muss auch die AHV erhöht werden. Denn die Leistungsfähigkeit der auf dem Kapitaldeckungsverfahren aufgebauten (…). Daniel Lampart.
SGB, 7.11.2018.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Mindestzinssatz. SGB, 2018-11-07.
Ganzer Text
29.10.2018 Schweiz
Pensionskasse
Unia Schweiz

Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext
Der Rentenklau geht weiter. Der Bundesrat entscheidet in den nächsten Tagen darüber, zu welchem Mindestzinssatz die Guthaben der 2. Säule im Jahr 2019 verzinst werden sollen. Eine Senkung des Zinssatzes würde nicht nur das Vertrauen in die 2. Säule erschüttern, sondern hätte längerfristig auch tiefere Renten zur Folge. Das kommt für die Unia nicht in Frage. Bei der Höhe der Leistungen soll das Volk das letzte Wort haben. Die Mehrheit der Eidgenössischen Kommission für die berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den BVG-Mindestzinssatz auf 0,75 Prozent zu senken (für 2018 beträgt der Zinssatz 1%). Während die Versicherungsgesellschaften der BVG-Kommission vorschlugen, den Zinssatz auf 0,25 Prozent zu senken, empfahlen die Gewerkschaften eine Erhöhung auf 1,25 Prozent, um durch einen Teuerungsausgleich zumindest die Werterhaltung des Kapitals der Versicherten zu garantieren. Rückkehr der Inflation und Rentensenkung. Falls der Bundesrat der Empfehlung der Kommission folgen sollte, spricht viel dafür, dass die Renten der Versicherten längerfristig noch mehr schrumpfen werden. Den Schätzungen des Seco und der KOF zufolge dürfte die Inflation im nächsten Jahr mindestens 1 Prozent betragen. Eine Senkung auf 0,75 Prozent würde bedeuten, dass das von den Versicherten in der 2. Säule angesparte Kapital an Wert verliert. Dazu kommt, dass die Pensionskassen ihren Umwandlungssatz weiterhin massiv senken. Die Versicherten werden somit doppelt bestraft: durch einen Wertverlust ihres Kapitals und (...).
Unia Schweiz, Medienmitteilung,  29.10.2018.
Unia Schweiz > Pensionskassen. Mindestzinssatz. Unia Schweiz, 2018-10-29.
Ganzer Text
04.09.2018 Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Mindestzinsentscheid drückt die Renten – Bundesrat muss korrigieren. Unter 1% Zinsen bei den Pensionskassen wäre ein Tabubruch. Die Empfehlung der BVG-Kommission zuhanden des Bundesrats verschärft die Probleme der Arbeitnehmenden in der Altersvorsorge. Die Renten aus der zweiten Säule sinken weiter und die künftigen Rentnerinnen und Rentner werden immer weniger im Portemonnaie haben. Eine Mindestverzinsung von unter 1% ist ein Tabubruch. Sie führt nicht nur zu weiter sinkenden Renten, sondern erschüttert das Vertrauen der Versicherten in die zweite Säule nachhaltig. Nun muss der Bundesrat korrigierend eingreifen. Würde der Bundesrat der Empfehlung der BVG-Kommission folgen, würde der Mindestzins erstmals in der Geschichte der zweiten Säule unter 1% fallen. Das ist nicht akzeptabel. Denn die Pensionskassen konnten ihre Reserven im 2017 deutlich aufstocken. Und sie erwirtschafteten Renditen zwischen 7 bis 8 Prozent. Die schrittweise, massive Senkung des Mindestzinses der letzten Jahre ist Resultat von unbegründeter Schwarzmalerei. Dies belegen die Zahlen des Credit Suisse Index’: So erreichten in den letzten 6 Jahren die Schweizer Pensionskassen im Durchschnitt eine Performance von rund 5.5 Prozent. Eine Mindestverzinsung von 1.25 Prozent wäre für die Pensionskassen unter diesen Umständen kein Problem gewesen. Der Bundesrat ist gut beraten, diese pessimistische Empfehlung der BVG-Kommission und auch den Druck der Arbeitgeber und des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) für einen noch tieferen Mindestzinssatz zu ignorieren. (…). Thomas Zimmermann.
SGB 4.9.2018.
Personen > Zimmermann Thomas. Pensionskassen. SGB, 2018-09-04.
Ganzer Text
04.06.2018 Schweiz
SGB

Leistungen
Pensionskassen
Volltext
SGB und Travail.Suisse fordern. Verbesserungen bei der Zweiten Säule. Die zweite Säule hat Leistungsprobleme: Es braucht Verbesserungen für Leute mit tiefen und mittleren Einkommen – Geldabfluss an Lebensversicherer muss gestoppt werden. Die zweite Säule hat ein Leistungsproblem. Die durchschnittlichen Pensionskassenrenten der NeurentnerInnen sinken seit ein paar Jahren, obwohl die Löhne steigen und die Wirtschaft wächst. Und obwohl die Pensionskassen in den letzten fünf Jahren eine durchschnittliche Rendite von 5 Prozent erwirtschafteten. Die beiden Gewerkschafts- und Arbeitnehmenden-Dachverbände SGB und Travail.Suisse fordern, dass der Verfassungsauftrag umgesetzt wird: die Renten aus AHV und zweiter Säule sollen die „Fortsetzung des gewohnten Lebens in angemessener Weise“ ermöglichen – auch für Leute mit tiefen und mittleren Einkommen. Generell reicht das Rentenniveau aus AHV und Pensionskasse heute oft nicht, um dem Verfassungsauftrag gerecht zu werden. Betroffen sind nicht nur jene mit tiefen Einkommen. Wer einen geringeren Lohn hat als 84'000 Fr./Jahr muss im Alter eng rechnen. Das sind schätzungsweise zwei Drittel der Arbeitnehmenden. Besonders stossend ist der ungenügende Versicherungsschutz für Teilzeitarbeitende. Im Jahr 2000 gab es für 100'000 Fr. angespartes Alterskapital noch eine jährliche PK-Rente von 7200 Franken. Heute sind es noch rund 5870 Franken. (…).
SGB, 4.6.2018.
SGB > Pensionskasse. Leistungen. SGB, 2018-06-04.
Ganzer Text
10.02.2018 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Pensionskassen
Rendite
Volltext
Renditeerwartungen der Pensionskassen dürften wohl bald steigen. In den USA sind Teuerungserwartungen gestiegen. Das hat die Finanzmärkte in den letzten Tagen etwas durchgeschüttelt. Die Langfristzinsen sind aber nach wie vor tief. Die 10-jährige Bundesobligation Deutschlands wird mit knapp 0.75 Prozent verzinst. Obwohl beispielsweise die IG Metall bemerkenswerte Lohnabschlüsse erreicht hat. In nächster Zeit dürfte die Teuerung anziehen und die Langfristzinsen werden wohl steigen. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist die Kapazitätsauslastung in den Firmen. Die Preise steigen, wenn die Firmen höhere Preise durchsetzen können. Das wiederum hängt u.a. von der Marktanspannung und den Lieferfristen ab. Je knapper ein Gut wird, desto eher steigt sein Preis. Sind die Kapazitäten stark ausgelastet, so können die Firmen eher höhere Preise durchsetzen. Und sie können höhere Kosten – z.B. steigende Löhne – einfacher auf die Kunden überwälzen. In den letzten Monaten ist die Kapazitätsauslastung in der Eurozone deutlich gestiegen. Nachdem sie in der Finanz- bzw. in der Eurokrise auf sehr tiefe Werte gesunken ist. Mittlerweile sind die Statistiken auf den relativ hohen Werten von vor der Finanzkrise angelangt. Auch die Erwerbslosigkeit ist gesunken. Wenn auch die tieferen Erwerbslosenquoten vor 2008 noch relativ weit entfernt sind. Für die Schweiz präsentiert sich die Situation etwas anders. Der Franken ist nach wie vor deutlich überbewertet. In der vergangenen Woche wertete er sich sogar leicht auf. Teuerungsdruck ist daher in (...). Daniel Lampart.
SGB, 10.2.2018.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Rendite. SGB, 2018-02-10.
Ganzer Text
15.07.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Kapitalanlage
Pensionskassen
Volltext
Pensionskassen: Gelder fliessen vor allem in die Finanzzentren - Randregionen profitieren wenig von Anlagen und Vermögensverwaltungseinnahmen. Eine Studie der Uni Neuenburg hat die Anlage- und Vermögensverwaltungsaktivität der 2. Säule in der Schweiz unter regionalen Gesichtspunkten analysiert. Der Befund: Alle Regionen zahlen in die 2. Säule ein. Doch die Sparguthaben fliessen vor allem in die Finanzzentren wie Zürich oder Genf. Dort werden die Vermögen vor allem verwaltet. Und dort wird das Kapital in weit grösserem Masse investiert als den peripheren Regionen. Ergänzend dazu muss man noch anmerken, dass rund ein Viertel der Pensionskassengelder in ausländischen Aktien, Obligationen und Immobilien angelegt werden. Die durchschnittliche Pensionskasse investiert rund 25 Prozent in Franken-Obligationen, 10 Prozent in Fremdwährungs-Obligationen, rund 17 Prozent in ausländischen und 13 Prozent in inländischen Aktien. Dazu kommen rund 20 Prozent inländische Immobilien. Ausländische Immobilien spielen fast keine Rolle. Rund 5 Prozent sind „alternative Anlagen“ (Private equity; Hedge-funds etc.). Die Verwaltung dieser Anlagen kostet rund 5 Mrd. Fr. Das sind Erträge, welche vor allem die Finanzzentren einkassieren. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 15.7.2016.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Aktien. SGB, 2016-07-15.
Ganzer Text
05.07.2016 Schweiz
AHV
Syndicom

AHVplus
Pensionskassen
Volltext
AHVplus statt PK minus. Der Bundesrat ignoriert die Sorgen der Bevölkerung. Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative AHVplus ab. Damit missachtet er die Anliegen der Bevölkerung, die sich um ihr künftiges Renteneinkommen Sorgen macht. Denn wer in den nächsten Jahren in Pension geht, muss sich mit einer immer tieferen Rente aus der zweiten Säule begnügen: Die Pensionskassen senken reihenweise ihre Umwandlungssätze. Dadurch werden die künftigen Renten immer tiefer ausfallen. Kommt dazu, dass Bundesrat und Parlament den gesetzlichen Mindestumwandlungssatz senken wollen, ohne für genügende Ausgleichsmassnahmen zu sorgen. Den Beteuerungen von Bundesrat und bürgerlicher Parteien zum Trotz rutscht das Rentenniveau so weiter ab. Und die nächsten Rentenverschlechterungen in Form eines höheren Rentenalters 67 oder gar darüber hinaus stehen bereits vor der Tür. Einzig die Volksinitiative AHVplus vermag das Rentenniveau zu stabilisieren. Für bescheidene 0,4 Lohnprozentpunkte (plus 0,4 des Arbeitgebers) erhalten später alle deutlich mehr Rente - im Schnitt 2400 Fr./Jahr für Alleinstehende und 4200 Fr. für verheiratete Paare. Ein so gutes Preis-Leistungsverhältnis hat nur die AHV zu bieten. Hier bringt ein Beitragsfranken am meisten Rente, was besonders den Frauen und den Jungen zu Gute kommt. Denn in der zweiten und dritten Säule müssten wir viel mehr Geld auf die Seite legen, um einen entsprechenden Rentenzuwachs finanzieren zu können. Die AHV trumpft insbesondere in der aktuellen Tiefzinsphase gegenüber der 2. und 3. Säule auf. (…). (SGB)
Syndicom, 5.7.2016.
Syndicom > AHVplus. Pensionskasse. Syndicom, 2016-07-05.
Ganzer Text
02.06.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Daniel Lampart
Pensionskassen
Rentenkürzung
Volltext
Überlegene AHV in Tiefzinsumfeld: Krasse Leistungssenkungen in den Pensionskassen erfordern Stärkung der AHV. Die Leistungen der Pensionskassen sinken. Es vergeht kaum eine Woche ohne dass eine grosse Kasse ankündigt, künftig weniger Rente zu zahlen. Diese Leistungssenkungen werden grösstenteils mit tieferen Kapitalerträgen begründet. Die tiefen Zinsen gäben nicht mehr her. Expertinnen und Experten sprechen vom so genannten technischen Zinssatz. Das ist der Zins mit dem die verbleibenden Altersguthaben der Rentnerinnen und Rentner künftig verzinst werden. Je tiefer dieser Zins, desto tiefer die Renten. Die Zins- oder Renditeerwartungen sind im Keller. Die BVK und die Credit Suisse rechnen mit 2 Prozent. Ruag sogar mit 1,5 Prozent. Mit weiteren Senkungen ist zu rechnen. Die ausgesprochen konservative Empfehlung der so genannten Pensionskassen-Experten liegt momentan bei 2,75 Prozent. Die meisten Pensionskassen orientieren sich daran. Es ist damit zu rechnen, dass die „Experten“ im Oktober ihre Empfehlung weiter senken - gemäss bisheriger Entwicklung auf den Finanzmärkten auf 2,25 Prozent. Diese Empfehlungen sind fragwürdig. Sie sollen für eine Dauer von rund 20 Jahren gültig sein, nämlich so lange wie ein Rentner oder eine Rentnerin im Mittel noch lebt. Doch bereits eine Abwertung des Frankens oder ein höherer Ölpreis führt zu einer Teuerung, was höhere Zinsen nach sich ziehen würde. Die Empfehlungen würden innert Kürze wieder nach oben korrigiert. (…). Daniel Lampart.
SGB, 2.6.2016.
Personen > Lampart Daniel. Pensionskassen. Rentenkürzungen. SGB, 2016-06-02.
Ganzer Text
27.05.2016 Schweiz
Pensionskasse
SGB

Pensionskassen
Rentenkürzung
Volltext
Delegiertenversammlung des SGB vom 27.5.016. Rentenabbau in der zweiten Säule stoppen. Gesunkene und weiter sinkende Rentensprüche in der zweiten Säule. Wer heute seinen Versicherungsausweis der Pensionskasse mit seinem Versicherungsausweis aus dem Jahre 2006 vergleicht, muss feststellen, dass seine Rentenansprüche Jahr für Jahr nach unten korrigiert werden. Zusammen mit der AHV-Rente, die immer stärker der Lohnentwicklung hinterher hinkt und seit rund 40 Jahren nicht mehr substantiell erhöht worden ist, kann im Alter die gewohnte Lebenshaltung nicht mehr angemessen finanziert werden. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmenden hat heute eine berufliche Vorsorge, deren Leistungen über den gesetzlichen Mindestvorschriften liegen. Vorsorgeeinrichtungen mit solchen überobligatorischen Leistungsplänen haben Spielraum für die Festlegung der Verzinsung und der Umwandlungssätze. Die Pensionskassen nutzen diesen Spielraum stark aus. Wir erleben heute eine flächendeckende Senkung der Umwandlungssätze. Der durchschnittliche Umwandlungssatz der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie liegt bei 5,83%. Eine tiefe Verzinsung und gesunkene Umwandlungssätze schmälern das künftige Renteneinkommen. Höhere Pensionskassen-Beiträge oder zusätzliche Einkäufe vergrössern zwar das Altersguthaben und gleichen so die Rentenverluste aus, aber das Potential für ein noch stärkeres Ansparen ist langsam aber sicher ausgeschöpft. (…).
SGB, 27.5.2016.
SGB > Pensionskassen. Rentenkürzungen. SGB DV, 27.5.2016. SGB, 2016-05-07.
Ganzer Text
01.05.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
VPOD-Magazin
Jorge Serra
Pensionskassen
Subvention
Volltext
Der VPOD erklärt die Altersvorsorge - Teil 8: Senkung des Mindestumwandlungssatzes. Subventionen an die Privatassekuranz? Bei der - notwendigen - Senkung des Mindestumwandlungssatzes braucht es eine Übergangsregelung. Was der Bundesrat und der Ständerat vorschlagen, käme aber einer Unterstützung der Privatversicherungen gleich. Der Bundesrat will den Mindestumwandlungssatz von 6,8 auf 6,0 Prozent und somit um 11,8 Prozent reduzieren. Das bedeutet, dass die spätere Rente, wenn nichts kompensiert wird, um ebendiese 11,8 Prozent sinkt. Ein Zahlenbeispiel: Bei einem Altersguthaben im Zeitpunkt der Pensionierung von 250‘000 Franken beträgt die Rente je nach Mindestumwandlungssatz 17‘000 oder nur noch 15‘000 Franken im Jahr. Im Monat sind das 167 Franken Unterschied. Durch die gleichzeitig geplante Erhöhung der Sparbeiträge wird diese Senkung über die Jahre hinweg aufgefangen. Für die Generation aber, die kurz vor der Pensionierung steht und nichts mehr aufholen kann, braucht es zusätzlichen Ausgleich, sonst drohen empfindliche Einbussen. Es ist deshalb richtig, für diese Jahrgänge eine Übergangsbestimmung vorzusehen. Und es ist ebenfalls richtig, für die notwendig werdenden Ausgleichszahlungen eine Lösung mit der Stiftung Sicherheitsfonds BVG, dem sogenannten Sifo, ins Auge zu fassen. Altersstruktur ist entscheidend. Der Sifo wird bereits heute durch sämtliche dem Freizügigkeitsgesetz unterstellten Vorsorgeeinrichtungen finanziert. Einen Zuschuss aus dem Sifo erhalten Kassen mit ungünstiger Altersstruktur. Es wäre nun naheliegend, die Beiträge und die Zuschüsse für eine Übergangszeit von ungefähr 10 Jahren zu erhöhen. (…). Jorge Serra.
VPOD-Magazin, 1.5.2016.
Personen > Serra Jorge. Pensionskassen. Subventionen. VPOD-Magazin, 2016-05-01.
Ganzer Text
22.04.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Work
Ralph Hug
Pensionskassen
Rentenkürzung
Volltext
Rentenversprechungen lösen sich in Luft auf. Auf die zweite Säule ist kein Verlass mehr. Innert sechs Jahren haben die Pensionskassen ihre Renten um zehn Prozent gesenkt. Der Gewerkschaftsbund hat es nachgerechnet: Zehn der grössten Pensionskassen mit insgesamt über 900‘000 Versicherten haben seit 2010 ihren Umwandlungssatz gesenkt. Dieser legt fest, wie viel Rente man im Jahr erhält. Für die Versicherten heisst diese Senkung: kleinere Renten. Am härtesten traf es die Bähnler: Die kriselnde SBB-Pensionskasse senkte den Umwandlungssatz von 6,52 auf 5,22 Prozent. Die Folge: 20 Prozent weniger Rente. Auch die Pöstler hat es kalt erwischt, sie bekommen 17 Prozent weniger Rente. Ähnlich gekürzt hat der Industriekonzern Bühler in Uzwil SG die Renten seiner Angestellten. Umwandlungssatz im freien Fall. Was wir seit einigen Jahren erleben, sei ein richtiger „Renteneinbruch“ und alarmierend, sagt die Altersvorsorgeexpertin Doris Bianchi vom Gewerkschaftsbund. Die Umwandlungssätze seien überall im Sinkflug. Schuld daran sind die Wirtschaftsflaute und die anhaltende Tiefzinsphase. Heute haben die Pensionskassen Mühe, mit ihren Anlagen die nötigen Erträge zu erwirtschaften. Daher kürzen sie die Renten, und zwar via Senkung der Umwandlungssätze. Lagen diese noch vor kurzem bei 6 bis 7 Prozent, visieren einzelne Kassen bereits Sätze von unter 5 Prozent an. Zum Beispiel die Pensionskasse des Kantons Zürich: Als erste wird sie ab 2017 nur noch einen Umwandlungssatz von 4,8 Prozent anwenden. (…). Ralph Hug.
Work, 22.4.2016.
Personen > Hug Ralph. Pensionskassen. Renten. Work, 2016-04-22.
Ganzer Text
01.04.2016 Schweiz
Pensionskasse
Personen
VPOD-Magazin
Stefan Giger
Pensionskassen
Rente
Volltext
Der VPOD-Generalsekretär erklärt die Altersvorsorge - Teil 7 Kapitalbezug oder Rente? Geld oder Leben? Leben! Kapital oder Rente? Diese Frage stellen sich viele, die sich auf ihre Pensionierung vorbereiten. Der Bundesrat beabsichtigt, die Möglichkeiten zum Kapitalbezug einzuschränken. Zu Recht, findet der VPOD. Es hört sich verlockend an: bei der Pensionierung auf einen Schlag sein Alterskapital ausgehändigt bekommen. Oftmals sind das mehrere Hunderttausend Franken. Ein so prall gefülltes Bankkonto hat man vorher sein Leben lang nicht gehabt. Aber dieses gute Gefühl reicht als Argument für den Kapitalbezug natürlich nicht aus. Aktien - aber welche? Danach kommt nämlich zuerst einmal eine Steuerrechnung. Und die ist umso saftiger, je mehr Kapital ausbezahlt wird. Das zweite Problem ist das grössere: Was mache ich jetzt mit dem vielen Geld? Auf einem gewöhnlichen Bankkonto gibt's heutzutage kaum noch einen nennenswerten Zins. Zudem: Wie sicher bin ich denn, dass meine Bank nicht pleite geht - wie seinerzeit beispielsweise die Spar- und Leihkasse Thun? Also Aktien kaufen? Welche denn? Wer sich vor Jahren für vermeintlich todsichere Aktien der nationalen Fluggesellschaft entschieden hatte („Swissair wird es immer geben“), wurde bitter enttäuscht. Wer Kapital bezieht, kommt in die Rolle des Kapitalverwalters. Kann ich das wirklich besser als meine Pensionskasse? Selbst wenn es gelingt, das Geld renditeträchtig anzulegen, bleibt doch die Frage: Was, wenn ich einen Hirnschlag erleide? Wenn ich an Alzheimer erkranke Mit Foto. (…). Stefan Giger. VPOD-Magazin, April 2016.
Personen > Giger Stefan. Pensionskassen. Rentenbezug. VPOD-Magazin, 2016-04-01.
Ganzer Text
28.10.2015 Schweiz
Pensionskasse
SGB

Pensionskassen
Volltext
Bundesrat verteilt Geschenke an die Versicherungen. SGB-Kommentar zum Mindestzins-Entscheid. Mit seinem Entscheid, den Mindestzins der beruflichen Vorsorge auf den historischen Tiefststand von 1,25% zu senken, hat der Bundesrat einmal mehr den Klagen der Versicherungswirtschaft nachgegeben und die Versicherten bestraft. Unter den heutigen Bedingungen wäre ein höherer - wenn auch immer noch bescheidener - Satz von 1,75% möglich. Denn die Vergangenheit zeigt: der Bundesrat hat in den letzten Jahren den Mindestzinssatz fast immer rund ein Prozent tiefer angesetzt als es die tatsächlich erzielten Anlagerenditen erlaubt hätten. Grosse Profiteure sind dabei die Lebensversicherer, die so ihre Gewinnmarge erhöhten. Alleine im 2014 strichen die Versicherungen so Gewinne von rund 700 Millionen Franken ein. Aus Sicht der Arbeitnehmenden ist diese Entwicklung verheerend. Das Altersguthaben wird immer schlechter verzinst und so sinken auch die künftigen Rentenleistungen. Kein Wunder wird das Vertrauen in die zweite Säule immer stärker untergraben. Der SGB fordert deshalb einen Systemwechsel bei der Festlegung des Mindestzinses. Statt für das Folgejahr soll der Bundesrat künftig den Zins für das laufende Jahr festlegen. (…).
SGB, 28.10.2015.
SGB > Pensionskassen. Kapitalverzinsung. SGB, 28.10.2015.
Ganzer Text
10.10.2014 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Swisscom
Syndicom-Zeitung
Franz Schori
Pensionskassen
Stiftungsrat
Volltext
Jetzt wählen! Noch bis zum 28. Oktober können die Swisscom-Mitarbeitenden ihre Vertretung im Stiftungsrat der Pensionskasse comPlan wählen. Syndicom tritt mit einer Liste an, die aus vier Bisherigen und drei neu Antretenden aus der Romandie besteht. Vor vier Jahren konnte Syndicom den Anteil WählerInnen von 56,7 auf 61,3% steigern und gewann damit die Wahlen klar. Fünf Syndicom-Mitglieder vertraten in der ablaufenden Legislaturperiode die Interessen der Versicherten im Stiftungsrat. Giorgio Pardini, Alfred Wyler, Dolkar Hofmann und Hans Peter Sutter treten erneut zur Wahl an. Laurent Nebel verzichtet altershalber auf eine Wiederwahl und scheidet nach 12 Jahren aus dem Stiftungsrat aus. Syndicom will, dass die Romandie weiterhin im Stiftungsrat vertreten ist, und schlägt neben den Bisherigen drei Neue aus der Romandie zur Wahl vor: Chiara Rizzelli lebt in Boudry und arbeitet in Neuchâtel, der Lebensmittelpunkt von Angel Melchior liegt in Sion, und Pierre-Yves Sprunger pendelt täglich von Fontaines (NE) nach Ittigen (BE). Höhere Wahlbeteiligung erhofft. Giorgio Pardini, Leiter Sektor Telecom bei Syndicom und comPlan-Stiftungsrat seit 2011, hofft heuer auf eine höhere Wahlbeteiligung. „Die Pensionskasse ist ebenso wichtig wie der Gesamtarbeitsvertrag, es sollten sich schon mehr Leute als nur jede und jeder Siebte für diese Wahl interessieren.“ (…). Franz Schori.
Syndicom-Zeitung, 10.10.2014.
Syndicom-Zeitung > Pensionskasse. Stiftungsratswahlen. Syndicom-Zeitung, 2014-10-10.
Ganzer Text
11.09.2013 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Doris Bianchi
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Rentenklau
Volltext

Nationalrat will Rentenkürzungen am Volk vorbeischmuggeln. Mindestumwandlungssatz. Nach dem Willen des Nationalrates soll der Mindestumwandlungssatz nicht mehr im Gesetz, sondern vom Bundesrat festgelegt werden. Anstatt das Stimmvolk würden die Versicherungsgesellschaften und die Pensionskassen-Lobby die künftige Rentenhöhe diktieren. Für den SGB muss der Mindestumwandlungssatz zwingend im Gesetz festgelegt sein. Alles andere führt zu tieferen Renten. (...). Doris Bianchi.

SGB, 11.9.2013.
SGB > Pensionskasse. Mindestzinssatz. 2013-09-11.

Ganzer Text

 

01.09.2013 BE Kanton
Pensionskasse
Personen
VPOD BE Kanton
Blaise Kropf
Pensionskassen
Pensionskassengesetz
Primatwechsel
Volltext

Licht und Schatten - doch das Licht überwiegt. Pensionskassengesetz und Lehreranstellungs-/Personalgesetz vor der Verabschiedung. ln den nächsten Tagen steht im Grossen Rat die zweite Lesung zum kantonalen Pensionskassengesetz und zur Revision des Lehreranstellungs- und Personalgesetzes an. Überraschungen werden dabei kaum mehr erwartet. Wir präsentieren hier einen Überblick über die erwarteten Resultate und geben eine erste Einschätzung dazu ab. (...). Blaise Kropf.

VPOD BE Kanton, Standpunkt Nr. 120, September 2013.
VPOD BE Kanton > Pensionskasse. Beitragsprimat. Standpunkt VPOD. 2013-09-01.

Ganzer Text

 

29.08.2013 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Doris Bianchi
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext

Bundesrat soll Mindestzinssatz auf 2,25 % anheben. SGB warnt vor Vertrauensverlust. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für 2014 eine Anhebung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge auf 2.25 %. Heute liegt dieser bei 1,5 %, obwohl die meisten Vorsorgeeinrichtungen 2012 eine weit höhere Performance erzielt hatten. Auch in den Jahren zuvor lag der Mindestzinssatz meist unter der durchschnittlichen Performance der Vorsorgeeinrichtungen. Den Versicherten wurde trotz dieser guten Ertragslage (7 % für 2012 nach einer Swisscanto-Umfrage 2013) meist nur der Mindestzins von 1.5 % gutgeschrieben. (...). Doris Bianchi.

SGB, 29.8.2013.
SGB > Pensionskasse. Mindestzinssatz. 2013-08-29.

Ganzer Text

 

18.04.2013 Schweiz
Pensionskasse
Personen
Unia Schweiz
Aldo Ferrari
Deckungsgrad
Pensionskassen
Volltext

Panikmache ist verfehlt: Pensionskassen sind in guter Verfassung. Der heute veröffentliche Swisscanto-Monitor zeigt: Die Pensionskassen der Schweiz sind in guter Verfassung. Die privaten Kassen weisen im 1. Quartal 2013 einen Deckungsgrad von 110% auf und haben wieder den Stand von vor der Finanzkrise (2008) erreicht. Die Gewerkschaft Unia sieht darin eine weitere Bestätigung ihrer Altersvorsorge-Politik: Panikmache und überrissene Sanierungsbeiträge an die 2. Säule sind unbegründet – stattdessen muss die AHV mit der gewerkschaftlichen Initiative AHVplus gestärkt werden. (...). Aldo Ferrari.

Unia Schweiz,  18.4.2013.
Unia Schweiz > Pensionskassen. Deckungsgrad. Unia. 18.4.2013.

Ganzer Text

 

14.02.2013 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Doris Bianchi
Kapitalanlage
Pensionskassen
Volltext

Nicht herumflicken, streichen! Individuelle Risikotragung schadet der beruflichen Vorsorge. Im Falschen gibt’s nichts Richtiges. Die Wahl individueller Anlagestrategien in der Beruflichen Vorsorge ist falsch. Deshalb ist dieses System abzuschaffen und nicht daran herumzuflicken. Die geltenden Vorschriften über die berufliche Vorsorge erlauben es heute Kader-Pensionskassen, ihren Versicherten verschiedene Anlagestrategien, die mehr oder weniger risikobehaftet sind, anzubieten. Kaderleute können etwa risikoreichere Anlagestrategien mit einem hohen Aktienanteil wählen und so von einer allfälligen höheren Rendite profitieren. (...). Dors Bianch.

SGB, 14.2.2013.
Personen > Bianchi Doris. Pensionskassen. Kapitalanlagen. 14.2.2013.

Ganzer Text

 

01.11.2012 ZH Kanton
Pensionskasse
Personen
VPOD ZH Kanton
Ernst Joss
Pensionskassen
Stiftungsrat
Volltext
Wahlen

Die BVK nach PUK und vor Wahlen. Über den Korruptionsskandal BVK, der Pensionskasse des Staatspersonals, ist in letzter Zeit immer wieder in der Presse zu lesen. Zudem stehen Wahlen für den ersten Stiftungsrat der zukünftig als Stiftung verselbständgten BVK an. Die BVK stand bisher ganz unter der Leitung der Zürcher Regierung. Sie fasste alle Entscheide. Zeitweise hatte sie offensichtlich Mühe den Unterschied zwischen Staatskasse und BVK zu erkennen und bediente sich mit sogenannten Beitragferien am Vermögen der Pensionskasse. Die Anerkennung der Schuld des Kantons, welche zu einer Einmaleinlage von 2 Mia. Franken durch den Kanton in die BVK führte, ist nicht zu Letzt auf die Hartnäckigkeit insbesondere des VPOD sowie der Personalvertretungen in der BVK zurückzuführen. (...). Ernst Joss.

VPOD ZH Kanton, 1.11.2012.
VPOD ZH Kanton > Pensionskasse. Stiftungsrat. Wahlen. 1.11.2012.

Ganzer Text

31.08.2012 Schweiz
Pensionskasse
Personen
SGB
Doris Bianchi
Mindestzinssatz
Pensionskassen
Volltext

Auch Versicherte sollen vom Börsenaufschwung profitieren. BVG-Mindestzinssatz muss erhöht werden. Nächste Woche wird die BVG-Kommission zuhanden des Bundesrats ihre Empfehlung abgeben, wie hoch die Pensionskassen das Kapital ihrer Versicherten im Jahr 2013 verzinsen müssen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB empfiehlt im Rahmen der Anhörung der Sozialpartner, den Mindestzinssatz der zweiten Säule auf 2,5 Prozent zu erhöhen. (...). Doris Bianchi.

SGB Kommunikation, 31.8.2012.
SGB > Pensionskasse. Mindestzinssatz. 31.8.2012.doc.

Ganzer Text

 

09.03.2010 Schweiz
Personen
SGB
Coletta Nova
Paul Rechsteiner
AHV
Pensionskassen
Gewerkschaften wollen Renten erhöhen. Die Gewerkschaften gehen in die Offensive: Sie fordern höhere Renten und wollen den "Abzockern" an den Kragen. Nach ihrem fulminanten Abstimmungserfolg fordern die Gewerkschaften höhere Renten für Leute mit Einkommen bis 7000 Franken im Monat. Damit solle die gewohnte Lebenshaltung auch tatsächlich gewährleistet werden. Zur Finanzierung schwiegen sich die Gewerkschaften gestern vor den Medien aber aus. Das Leistungsziel sieht derzeit vor, dass die berufliche Vorsorge zusammen mit der AHV rund 60% des letzten Einkommens sichert, um den gewohnten Lebensstandard in angemessener Weise zu gewährleisten, wie es die Verfassung festlegt. (...). Mit Foto von Paul Rechsteiner. Bieler Tagblatt. Dienstag, 9.3.2010
02.05.2009 Solothurn
Gewerkschaftsbund
Personen
Solifonds
Hans Schäppi
1. Mai
Pensionskassen
Solidarität - sogar mit dem Wels. Die ruhige und sehr gut besuchte 1.-Mai-Feier stand im Zeichen der Wirtschaftskrise. Rund 450 Personen nahmen gestern am traditionellen 1.-Mai-Umzug durch Solothurn teil. In den verschiedenen Reden wurden insbesondere von jungen Teilnehmern auch die Jugendarbeitslosigkeit thematisiert. "Bildung für alle statt Millionen für wenige" war nur ein Slogan für das Thema, das im Mittelpunkt der diesjährigen 1.-Mai-Feier stand: die Wirtschaftskrise und ihre Folgen. Das Motto müsse heissen "Wir bezahlen eure Krise nicht!" meinte schon der erste Redner, der Historiker Hans Schäppi, Präsident des Solifionds, vor der Jugendherberge. "Es sei nötig, dass "der 1. Mai wieder ein Kampftag wird", denn die Prognosen für die Wirtschaft seien nicht gut, und insbesondere die Pensionskassen stünden vor wachsenden Problemen."Alles Mögliche ist schuld an der Krise, nur nicht das System", prangerte Schäppi nicht als einziger das "neoliberale Regime" und dessen Auswirkungen an. (...). Mit Foto. Wolfgang Wagmann. Mittellland-Zeitung 2.5.2009
17.03.2009 Schweiz
Travail.Suisse

Pensionskassen
Feldzug gegen die Renten. Im Dezember hat das Parlament beschlossen, den Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge und damit die Neurenten ab 2011 deutlich zu senken. Nach der Senkung des Mindestzinssatzes im Jahr 2003 und einer bereits laufenden Senkung des Umwandlungssatzes ist das der dritte Leistungsabbau in der beruflichen Vorsorge innert weniger Jahre. Als Grund dafür wird immer wieder die Sicherheit der Altersvorsorge vorgebracht. Zu hohe Leistungen würden die finanzielle Stabilität der beruflichen Vorsorge und damit die Sicherheit der Renten bedrohen. (...). Mit Foto. Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse. Bund 17.3.2009
17.03.2009 Schweiz
Travail.Suisse

Pensionskassen
Feldzug gegen die Renten. Im Dezember hat das Parlament beschlossen, den Umwandlungssatz in der beruflichen Vorsorge und damit die Neurenten ab 2011 deutlich zu senken. Nach der Senkung des Mindestzinssatzes im Jahr 2003 und einer bereits laufenden Senkung des Umwandlungssatzes ist das der dritte Leistungsabbau in der beruflichen Vorsorge innert weniger Jahre. Als Grund dafür wird immer wieder die Sicherheit der Altersvorsorge vorgebracht. Zu hohe Leistungen würden die finanzielle Stabilität der beruflichen Vorsorge und damit die Sicherheit der Renten bedrohen. (...). Mit Foto. Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse. Bund 17.3.2009
1 2


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden