Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 52

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30.11.2018 BS Kanton
Demonstrationen Basel
WOZ

Antifaschismus
Demonstration
Volltext
Baselnazifrei. Kein Platz für Rechtsextreme. Gleich an zwei Orten wurde in Basel am vergangenen Samstagnachmittag gegen die rechtsextreme Pnos demonstriert: zunächst am Ort und zur Zeit des Geschehens, bereits kurz nach Mittag auf dem Messeplatz. Und etwas später dann über einen Kilometer entfernt auf der Dreirosenanlage. Bewilligt hatte das Justiz- und Sicherheitsdepartement von FDP-Regierungsrat Baschi Dürr nur die zweite Veranstaltung, die von den Basler Juso angekündigt worden war und der sich neben den linken Parteien auch FDP, CVP und LDP angeschlossen hatten. Tausend TeilnehmerInnen waren gemäss VeranstalterInnen da. Noch mehr Leute zog die erste, also die unbewilligte Demo an. Dem überschaubaren Grüppchen Rechtsextremer standen dermassen viele Menschen gegenüber, dass an eine planmässige Kundgebung nicht zu denken war. So wurden die rechten Demonstrantlnnen mit ihren rot-weissen Morgensternfahnen von der Polizei hinter die nächste Häuserzeile eskortiert, wo die Wortführer der Pnos und der deutschen NPD ihre Reden hielten - abgeschirmt durch mehrere Polizeireihen, die sich einer stetig wachsenden Zahl von GegendemonstrantInnen in den Weg stellten. Gegen 2000 dürften es schliesslich gewesen sein. Was für ein starkes Zeichen: Anstatt eine rechte „Grossdemonstration“ mit Hunderten Teilnehmenden, wie sie angekündigt worden war, sah Basel an diesem Wochenende überaus breit abgestützten antifaschistischen Widerstand. Der offiziellen (…).
WOZ, 30.11.2018.
WOZ > Antifaschismus. Basel. WOZ, 2018-11-30.
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30.10.2017 Deutschland
DGB
Junge Welt

Antifaschismus
DGB
Volltext
Antifa doch willkommen. Kongressankündigung in München löste rechten Beissreflex aus. DGB musste „Ausladung“ zurücknehmen. Der für kommendes Wochenende im Münchner Gewerkschaftshaus geplante Antifa-Kongress Bayern versetzt das rechte Spektrum der bayerischen Landeshauptstadt in Aufruhr. Die Neonazipartei „Der III. Weg“ ruft online bereits seit Mittwoch „sämtliche Münchner Bürger zu Protesten gegen den Antifa-Kongress und seine feigen Unterstützer beim DGB auf“. Als dem „Arbeitskreis aktiv gegen rechts“ des Münchner Bezirks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi »zu Ohren kam, dass von rechter Seite Provokationen direkt vor unserem Haus geplant sind, haben wir umgehend eine Dauerkundgebung von Freitag früh bis Sonntagnachmittag angemeldet“, sagte Hedwig Krimmer am Samstag gegenüber JW. Krimmer ist Mitglied im Arbeitskreis und Gewerkschaftssekretärin ist. Tatsächlich seien nur wenige Stunden später Anmeldungen zu Kundgebungen gegen den Antifa-Kongress direkt vor dem Gewerkschaftshaus bei der zuständigen Behörde eingegangen. Eine JW-Anfrage beantwortete die Behörde bis zum Wochenende nicht. Der Münchner Pegida-Ableger habe ebenfalls eine Daueraktion von Freitag bis Sonntag mit einer riesigen Leinwand angemeldet. Auch die AfD wolle eine Kundgebung durchführen. Beides dürfte laut Krimmer nun nicht wie von rechter Seite geplant stattfinden. Denn: „Wir waren die ersten und haben damit den Platz für alle Antifaschisten gesichert. Jetzt liegt es an uns Allen, dafür zu sorgen, dass wir viele (…).
Junge Welt, 30.10.2017.
Junge Welt > Antifaschismus. DGB. Junge Welt, 2017-10-30.
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05.05.2017 Deutschland
Gewerkschaften
Junge Welt

Antifaschismus
Demonstration
Gewerkschaften
Volltext
Auf die Strasse für soziale Gerechtigkeit. Gewerkschaftsinitiative ruft für Sonnabend zu Protesten in Bochum auf. Demonstration und Kundgebung: Samstag, 6. Mai 2017, 11.30 Uhr, Schauspielhaus in Bochum. initiative-frieden-solidaritaet.de. Knapp eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai wollen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter den Druck auf die etablierte Politik erhöhen. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen rechts – gemeinsam für soziale Gerechtigkeit!“ rufen sie daher zu Protesten in Bochum auf. Und dies nicht ohne Grund. Tatsächlich mangelt es im bevölkerungsreichsten Bundesland seit Jahren an Geld. Während in manchen Städten des Ruhrgebietes mittlerweile jedes dritte Kind in Armut aufwächst, wächst in NRW zugleich der Reichtum einiger weniger. 124 der reichsten 500 Deutschen kommen aus Nordrhein-Westfalen. Sie besitzen ein Vermögen von rund 145 Milliarden Euro. Die kürzlich veröffentlichte Erwerbslosenstatistik der Chefin der NRW-Arbeitsagentur, Christiane Schönefeld, hat für April dieses Jahres 711‘875 arbeitslose Menschen in NRW ausgemacht. Bei dieser Statistik aussen vor blieben jedoch Teilnehmer an Massnahmen, über 58jährige oder vorübergehend erkrankte Menschen. Rechnet man diese hinzu, wären in NRW etwa 972.000 erwerbslos. Hinzu kommt, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in der von ihm veröffentlichen Auswertung des jüngsten Arbeitsmarktberichts festgestellt hat, dass insgesamt 1,71 Millionen Menschen (25,4 Prozent) aller abhängig. (…). Markus Bernhardt.
Junge Welt, 5.5.2017.
Junge Welt > Gewerkschaften. Rassismus. Demonstration. Junge Welt, 2017-05-05.
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24.03.2017 Bern
Türkei
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Kundgebung für Demokratie in der Türkei. 25. März. 14.00, Bern. Wir müssen die autoritären, frauenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Entwicklungen in der Türkei stoppen. Samstag, 25. März, 14-16 Uhr, in Bern. In der Türkei herrschen wieder Krieg und Gewalt insbesondere in den kurdischen Gebieten. Präsident Erdogan und die mit ihm verbündeten politischen Kräfte schalten unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung alles aus, was sich ihrer uneingeschränkten Macht entgegenstellen könnte. Wir verurteilen die Repression und schleichende Einführung der Diktatur in der Türkei, die Zerstörung des Rechtsstaates und den Krieg in den kurdischen Gebieten. Die Unia unterstützt die Kundgebung. und ruft die Bevölkerung in der Schweiz auf, an der Demonstration teilzunehmen und damit der Solidarität mit den Verfolgten und Gefangenen in der Türkei Ausdruck zu geben. Die Forderungen: Schutz der Demokratie und der demokratischen Kräfte und Institutionen, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Solidarität mit Frauen- und LGBTIQ*-Kämpfen, Frieden in Kurdistan! Schweiz und Europa müssen endlich handeln! Besuche von IKRK-Delegierten bei politischen Gefangenen, esben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer-Menschen. Für Freiheit, Friedensverhandlungen, Rechtsstaat und Demokratie in der Türkei!
Unia Schweiz, 24.3.2017.
Unia Schweiz > Türkei. Demonstration Bern. Unia Schweiz, 2017-03-24.
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21.02.2017 Zürich
1. Mai Zürich
1. Mai-Komitee
Gewerkschaftsbund ZH Kanton

1. Mai Zürich
Antifaschismus
Volltext
Demonstration am 1. Mai in Zürich bewilligt. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat die polizeiliche Bewilligung für die Demonstration am 1. Mai erhalten. Der Umzug wird sich in diesem Jahr ab 10.00 Uhr am Helvetiaplatz besammeln. Ab 10.30 Uhr startet die Demonstration entlang der Ankerstrasse, führt durch die Militärstrasse zur Kasernenstrasse und über die Gessnerbrücke. Danach entspricht die Route jener der letzten Jahre, so dass der Umzug ebenfalls durch die Bahnhofstrasse und entlang des Limmatquai führen wird. Die Abschlusskundgebung mit Festwirtschaft findet auf dem Sechseläutenplatz statt. Der kantonale Gewerkschaftsbund mobilisiert unter dem Motto „Gesundheit vor Profit“. Damit stellt er die Maidemonstration in den Kontext der bevorstehenden Referenden gegen die Rechtsformänderungen von Kantonsspital Winterthur (KSW) und Integrierter Psychiatrie Winterthur (ipw). „Es ist ungewöhnlich, dass der GBKZ nicht das Motto des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes übernimmt. Aber die kantonalen Referenden am 21. Mai haben für uns eine enorme Bedeutung“, erläutert Bewilligungsinhaber und GBKZ-Präsident Markus Bischoff. Die Demonstration wird vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und dem Zürcher 1. Mai Komitee organisiert. Letzteres mobilisiert unter dem Motto „Was tun! Nie wieder Faschismus!“.
GBKZ, Medienmitteilung, 21.2.2017.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > 1. Mai Zürich 2017. GBKZ, 2017-02-21.
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22.01.2017 USA
Faschismus
Neues Deutschland

Antifaschismus
Demonstration
Medien
Volltext
Trump attackiert auch als Präsident weiter die Medien. Sprecher Sean Spicer will Presse Berichterstattung über Amtseinführung „zur Rechenschaft“ ziehen. US-Präsident Donald Trump und sein Pressesprecher haben die Medien in einem beispiellosen Angriff für ihre Berichterstattung über die Amtseinführung kritisiert. Trump bezichtigte die Medien am Samstag der „Lüge“ angesichts der Zahl der Zuschauer bei der Amtseinführung, sein Sprecher Sean Spicer sagte, die Presse werde „zur Rechenschaft gezogen“. An Massenprotesten gegen Trump in zahlreichen US-Städten beteiligten sich den Organisatoren zufolge über zwei Millionen Menschen. Trump besuchte am Samstag den Auslandsgeheimdienst CIA, sprach den Diensten sein Vertrauen aus und ging dann zur Medienschelte über. Er habe am Freitag am Kapitol eine Rede gehalten und sich umgesehen und das habe wie „eine Million, anderthalb Millionen Menschen“ ausgesehen. Die Medien hätten aber einen Bereich gezeigt, „wo praktisch niemand stand“ und behauptet, er habe keine Menschen angezogen. In einem Pressebeitrag sei die Zahl der Anwesenden bei der Amtseinführung mit 250‘000 angegeben worden. „Das ist eine Lüge“, sagte Trump. Von den Stufen des Kapitols bis zum Washington Monument hätten Menschen gestanden. Trump sprach bei der CIA in einem andächtigen Raum vor einer Wand, an der die Namen von Geheimdienstmitarbeitern stehen, die im Einsatz ums Leben kamen. Auch Spicer sprach bei seiner ersten Presseunterrichtung im Weissen Haus von einer „absichtlich falschen Berichterstattung“ der Medien. (…). Neues Deutschland, 22.1.2017.
Neues Deutschland > USA. Faschismus. Demonstrationen. Neues Deutschland, 2017-01-22.
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25.04.2016 Schweiz
Faschismus
Vorwärts

Antifaschismus
Nationalismus
Volltext
Kuhschweiz, Köppel, Kapitalismus. Die SVP inszeniert sich gerne als Opposition und als einzig legitime Vertreterin des „Volkswillens“. Doch welche Politik betreibt die Partei tatsächlich? Und welche Mittel setzt sie für ihre Zwecke ein? Eine Analyse. Im heutigen Europa können wir zwei gegensätzliche Tendenzen erkennen. Auf der einen Seite kämpfen Menschen solidarisch für ein besseres Leben, indem sie die Grenzzäune niederreissen, für Bleiberecht kämpfen oder diese Bewegung praktisch oder politisch unterstützen. Auf der andern Seite fordern Menschen die Schliessung der Grenzen und für die Verschärfung von Asylgesetzen. Damit verleihen sie Stacheldrahtrollen an den Grenzen, NATO-Einsätzen gegen Flüchtende und Unterbringung in Lagern und Bunkern eine stabile Legitimation. Die erstgenannten Kämpfe gegen die Abschottungs- und Entrechtungspolitik zu unterstützen, muss also auch heissen gegen die Fans dieser Politik aktiv zu werden. Indem wir uns der Entsolidarisierung entgegenstellen, können wir dafür sorgen, dass Refugees in Europa wirklich willkommen sind und gemeinsam den Kampf um das gute Leben für alle führen. Das Rückgrat der rechten Bewegungen bilden in vielen Teilen Europas rechtspopulistische Parteien und Organisationen. Sie stehen für nationalistische, rassistische und antifeministische Hetze. Ihre Strategie ist dabei immer ähnlich: Charismatische Leaderfiguren mobilisieren die vermeintliche Volksgemeinschaft gegen „die Anderen“, etwa AusländerInnen, Homosexuelle oder „VolksverräterInnen“. Damit leisten sie der neoliberalen Politik des (…). Antikapitalistisches Kollektiv Zürcher Oberland.
Vorwärts online, 25.4.2016.
Vorwärts > Kapitalismus. SVP. Vorwärts online, 2016-04-25.
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10.10.2012 Spanien
Faschismus
PSOE
Spanischer Bürgerkrieg

Antifaschismus
Geschichte
Volltext

Konsequente Umsetzung. Andalusische Landesregierung will Beseitigung von Franco-Symbolen beschleunigen – mit Sanktionen. Die andalusische Landesregierung hat sich vorgenommen, den Abbau der Symbole aus der Franco-Zeit in den Strassen und Plätzen Andalusiens zu beschleunigen. Dazu will der Vize-Ministerpräsident Diego Valderas (IU) nun Sanktionen einführen. Das staatliche Gesetz zum historischen Gedenken aus dem Jahr 2007 schrieb bereits die Beseitigung der an den Diktator erinnernden Denkmäler und ähnlichem vor. In dem Gesetzestext steht, dass sämtliche in rühmender Weise an den Militärpusch, den Bürgerkrieg und die Diktatur erinnernden Denkmäler beseitigt werden müssen. (...). Mit Foto.

Costa del Sol. Nachnichten, Alicante. Nr. 836, 10. Oktober 2012.
Spanien > Spanischer Bürgerkrieg > Faschismus Spanien. Geschichte. 10.10.2012.doc.

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22.03.2012 Rheineck
Zürich
Personen
Revolutionärer Aufbau
WOZ
Kaspar Surber
Antifaschismus
Prozess
Volltext

Antifaschismus vor Gericht. Bitte nur mit Bewilligung. Der Prozess gegen einen Antifaschisten in Rheineck zeigte, wie die Meinungsfreiheit auf der Strasse eingeschränkt wird: in den Argumenten, aber auch in der Atmosphäre. „Überall hat es Polizei! Was ist nur los?“, fragt eine Bewohnerin im Ostschweizer Städtchen Rheineck. (...). Mit Demo-Foto. Kaspar Surber.

WOZ. Donnerstag, 2012-03-22.
WOZ > Antifaschismus. Prozess. 2012-03-22.doc.

 

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04.08.2011 Genf
Lugano
Spanien
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Otto Brunner
Ralph Hug
Hans Hutter
Eolo Morenzoni
Antifaschismus
Internationale Brigaden
Militärjustiz
Volltext

Eolo Morenzoni (1920-2011). Mit kaum sechzehn Jahren gegen Franco. „Ich habe ein rebellisches Herz“, sagte der Tessiner Eolo Morenzoni über sich. Nun ist Morenzoni als einer der letzten Schweizer Spanienkämpfer im Alter von neunzig Jahren in Genf gestorben. Der 1920 geborene Eolo Morenzoni bekam das antifaschistische Engagement sozusagen im Elternhaus eingeimpft. Das Café Morenzoni, das sein Vater in Lugano führte, war in den dreissiger Jahren Treffpunkt der Tessiner Linken und insbesondere der KommunistInnen. Man beherbergte politische Flüchtlinge, die vor Mussolini flohen. Als General Franco im Juli 1936 gegen die junge spanische Republik putschte, drängte es auch den jungen Eolo zur Tat. (...). Mit Foto von Eolo Morenzoni. Ralph Hug.

WOZ. Donnerstag, 4.8.2011.
Spanischer Bürgerkrieg > Morenzoni Eolo. 1920-2011.doc.

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21.01.2011 Rheinfelden
GTCP
KPS
Personen
Work
Ralph Hug
Ewald Kaeser
Hans Schäppi
Antifaschismus
Mitbestimmung
Volltext

Zum Tod von Gewerkschafter Ewald Kaeser (1918-2010). Antifaschist und Arbeiter-Poet. Ewald Kaeser war ein Vorkämpfer der Mitbestimmung und eine der prägenden Figuren der Schweizer Gewerkschaftsbewegung. Ende November ist er gestorben. Als sich der junge Ewald Kaeser zu engagieren begann, war die vordringlichste Aufgabe der Kampf gegen Hitler und den Nationalsozialismus. Diesen Kampf führte in der Schweiz vor allem die Kommunistische Partei der Schweiz (KPS). Das war der Grund, warum Kaeser ihr nahestand. Es galt, verfolgten Genossinnen und Kollegen über die Grenze zu helfen und die Agitation gegen das Nazireich zu unterstützen. Der linke Flügel. (...). Mit Foto von Ewald Kaeser. Ralph Hug.

Work. Freitag, 21. Januar 2011.

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02.09.2010 Bern
Demonstrationen Bern
Reitschule

Antifaschismus
Antifaschistischer Abendspaziergang
Antifa-Demo eine Woche nach Abstimmung. Negativschlagzeilen aus dem Umfeld der Reitschule sind selten geworden. Hat sich die Sicherheitssituation tatsächlich entschärft oder herrscht bloss Ruhe vor dem Sturm wegen der Abstimmung vom 26. September? Das grosse schwarze Transparent über dem Eingangstor zur Reitschule ist nicht zu übersehen. Es ruft zur Teilnahme am Antifaschistischen Abendspaziergang vom 2. Oktober auf. Die 10. Ausgabe der alljährlichen Demonstration gegen Faschismus und Kapitalismus findet also just eine Woche nach der Abstimmunng über den Verkauf der Reitschule statt - so spät im Jahr wie noch nie zuvor. Ein Zufall? (...). Mit Foto von Reitschule. Christian Brönnimann. Bund. Donnerstag, 2.9.2010
26.09.2009 Bern
Antifaschistischer Abendspaziergang
Demonstrationen Bern

Antifaschismus
Faschismus
9. Antifaschistischer Abendspaziergang. In Zeiten der Krise erhalten KritikerInnen der herrschenden Verhältnisse wieder vermehrt Beachtung. Leider oft die falschen: Rechtsextreme und FaschistInnen stossen mit ihrem Ruf nach einem starken Staat und einer autoritären Führung auf offene Ohren. Insbesondere wenn sie zusätzlich versprechen, den entarteten Kapitalismus damit in die Schranken zu weisen. Wenn wir also verhindern wollen, dass die FaschistInnen und andere rechte Kreise aus dieser Krise Kapital schlagen, dann müssen wir uns ihnen in den Weg stellen und dabei gleichzeitig die Bahn frei machen für die soziale Revolution. Samstag, 26. September 2009,. 20 Uhr, Heiliggeistkirche Bern. Vorwärts, 18.9.2009
23.06.2009 Sempach
Faschismus
Juso

Antifaschismus
Volk soll Neonazis Paroli bieten. Um die Schlachtfeier von Sempach trotz angekündigtem Neonazi-aufmarsch in würdigem Rahmen durchzuführen, appelliert die Luzerner Regierung nun an das Volk. Regierungspräsident Max Pfister (FdP) hat gestern die Bevölkerung aufgerufen, am kommenden 27. Juni zahlreich an der Gedenkfeier teilzunehmen. Man werde alles daran setzen, eine sichere und würdige Feier durchzuführen, und erachte es als unerwünscht, wenn politische Gruppierungen versuchten, die "Sempacher Schlachtjahrzeit für ihre Zwecke zu missbrauchen", schreibt Pfister. "Mit einem Grossaufmarsch setzt die Bevölkerung ein positives Zeichen für diesen Anlass". Mit dem Aufruf reagieren die Behörden auf das politische Hickhack, das um die Schlachtfeier entstanden ist. Weil auch dieses Jahr mit dem Aufmarsch von Neonazis zu rechnen ist, haben die Jungsozialisten (Juso) eine Gegendemonstration gegen Rechtsextremismus geplant. (...). TA 23.6.2009
03.03.2009 Burgdorf
Demonstration
Pnos

Antifaschismus
Demonstration
Mahnwache
Nun mobilisiert Antifa gegen Pnos. Die Stadt Burgdorf steht vor einem heissen Sonntag. Wenn in Burgdorf die rechtsradikale Pnos demonstriert, wollen antifaschistische Gruppierungen Widerstand markieren. "Zeigen wir Courage und stören wir den Neonazi-Aufmarsch. Manifestieren wir auf vielfältige Weise Widerstand gegen rechts - mit Pfeif- und Lärmkonzerten, Mahnwachen, Transpi-Aktionen und Sitzblockaden". Verschiedene antifaschistische Gruppierungen haben gestern unter dem Titel "Kein Heimspiel für Nazis! Courage gegen Rechts" einen Aufruf veröffentlicht. Sie wollen der von der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) angekündigte Demonstration gegen das Antirassismus-Gesetz vom nächsten Sonntag etwas entgegensetzen. (...). Bund 3.3.2009
11.03.2008 Bern
Alle gegen Rechts
Demonstrationen Bern

Antifaschismus
Demo: Antifa droht den Behörden. Das Bündnis "Alle gegen Rechts" will in diesem Jahr wieder einen Abendspaziergang durchführen. Die Antifaschisten drohen mit einer Demo am Eröffnungstag der Euro 08, falls die Polizei den geplanten Marsch verhindert. Nach der Pause 2007 will das Bündnis "Alle gegen Rechts" am 31. Mai erneut einen antifaschistischen Abendspaziergang in Bern durchführen. BT 11.3.2008
04.10.2007 Bern
Demonstrationen Bern

Antifaschismus
SVP will keine Faschos. Die SVP duldet an ihrer Demo am Samstag, 6.10.2007, in Bern doch keine Rechtsextreme. "Wir lassen uns das Fest nicht verderben". Im Internet rufen Rechtsextreme zur Teilnahme an der SVP-Demo auf, die diesen Samstag in Bern stattfindet. Am Dienstag hatte SVP-Mediensprecher Roman Jäggi noch gesagt, die Kundgebung stehe allen Leuten offen, egal welcher Gesinnung. "Solange sich die Teilnehmer friedlich verhalten, sind sie willkommen". Gestern hat sich die Berner SVP in einer Medienmitteilung von dieser Aussage distanziert. BT 4.10.2007
06.08.2007 Bern
Reitschule

Antifaschismus
Brandanschlag auf Reitschule. Das Antifa-Festival in der Reitschule musste vorzeitig abgebrochen werden. 1500 Leute feierten, bevor die Organisatoren einen Rucksack mit einem Brandsatz fanden. Wenig späte ging dieser auf der Strasse in Flammen auf. Es ist Samstag, kuz vor Mitternacht. Die schottische Band Oi Polloi heizt den Zuschauern kräftig ein, als den Veranstaltern des Antifa-Festivals Geruch von Petrol in die Nase steigt. Auf der rechten Seite neben dem Mischpult in der Grossen Halle orten sie einen verdächtigen Rucksack. Mit Fotos. Nicola Berge. BT 6.8.2007
02.08.2007 Bern
Reitschule

Antifaschismus
Musik
Antifa-Festival mit Punk-Zeltstadt. Am kommenden Wochenende findet in der Reitschule das zweite Berner Antifa-Festival statt. Den Auftakt am Donnerstagabend bildet ein Event auf dem Vorplatz. Die grossen Konzerte aus den Sparten Punk, Ska, Rap und Hardcore finden dann in den beiden folgenden Nächten in der Grossen Halle statt. Es werden hohe Dezibel- und Promillewerte ewartet. Die Tage verbringen die Festival-Besucher wohl vorwiegend in der amtlich bewilligten Zeltstadt im Hirschenpark über der Tiefenaustrasse, da wo sie bereits im Vorjahr campierten. Bund 2.8.2007
04.08.2006 Bern
Demonstrationen Bern

Antifaschismus
"Vertrauen in Antifa". Polizeichef Jörg Gabi zur bevorstehenden Demo. Mit der Kornhaus-Ausstellung eröffnet Antifa eine Kampagnen-Wochenende. 2500 Leute werden von heute Freitag bis Sonntag zum "Antifascist-Festival" in Berns Reitschule erwartet, 800 am "Antirassistischen Sonntagsspaziergang". Bund 4.8.2006
26.07.2006 Bern
Demonstrationen Bern

Antifaschismus
Antifa - amtlich bewilligt. Nach gründlich verunglücktem Abendspaziergang eine Abkehr von Konfrontationslogik. Bern steht erstmals seit Jahren vor einer polizeilich bewilligten Antifa-Demonstration. Für das "Antifascist-Festival" läuft der Dialog mit der Stadt gleichfalls - und mit einer Ausstellung im Kornhaus leisten Antifas Kopfarbeit. Nach dem Debakel vom April sucht die Bewegung "eine andere Richtung". Die Stadtregierung leistet das Ihrige dazu. Rudolf Gafner. Bund 26.7.2006
29.05.2006 Schweiz
Demonstrationen Schweiz

Antifaschismus
Das "Bündnis für ein buntes Brunnen" darf am 1. August in Brunnen keine antifaschistische Kundgebung durchführen. Das Schwyzer Verwaltungsgericht hat das Demonstrationsverbot der Gemeinde Ingenbohl bestätigt. BT 29.5.2006
09.05.2005 Aarau
Antifaschismus
Demonstration
Faschismus

Demonstration
Antifaschismus
400 demonstrierten gegen Rechtsextremismus. "Bündnis gegen menschenverachtendes Gedankengut" ging in Aarau auf die Strasse. Vor einer Woche marschierten in Aarau 100 Rechtsextremisten auf. Am Samstag antworteten 400 Personen mit einer Demonstration gegen Faschismus und Rechtsextremismus. Mit Foto. Ruedi Studer. BaZ 9.5.2005
09.05.2005 Aarau
Demonstration

Antifaschismus
400 demonstrierten gegen Rechtsextremismus. "Bündnis gegen menschenverachtendes Gedankengut" ging in Aarau auf die Strasse. Vor einer Woche marschierten in Aarau 100 Rechtsextremisten auf. Am Samstag antworteten 400 Personen mit einer Demonstration gegen Faschismus und Rechtsextremismus. Mit Foto. Ruedi Studer. BaZ 9.5.2005
01.11.2004 Bern
Alle gegen Rechts

Antifaschismus
Antifa verlässt Bündnis. Ausgerechnet Kerngruppe der Bewegung stellt "Abendspaziergänge" in Frage. Krise in linksautonomem Bündnis "Alle gegen Rechts" (BGR), das seit 5 Jahren die "Antifaschistischen Abendspaziergänge" in Bern organisiert: Niemand geringeres als die Gruppe Antifa Bern selbst stellt die Zukunft der Abendspaziergänge in Frage - sie hat das BGR verlassen. Rudolf Gafner. Bund 1.11.2004
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