Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Ort > JU Kanton
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 54

1 2 3
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.03.2019 JU Kanton
Postauto Schweiz AG
Syndicom

Anstellungsbedingungen
Personalkommission
Postauto Schweiz AG
Volltext
PostAuto und die Personalkommission Jura haben sich geeinigt. In Anwesenheit von Syndicom haben sich PostAuto und die Personalkommission (PeKo) Jura über die Anrechnung der Pausen des Fahrpersonals geeinigt. Dies stärkt die Anwendung des Gesamtarbeitsvertrags. Die Personalkommission (PeKo) von PostAuto hat auf fehlerhafte Abrechnungen von Pausen und Wegzeiten der FahrerInnen an den Standorten Delémont, Courfaivre, Montavon, Soulce, Glovelier sowie Porrentruy hingewiesen. PostAuto hat diese Fehler anerkannt. In der Folge haben PostAuto und die PeKo Verhandlungen zu dieser Frage aufgenommen und sich am 30. August 2018 darauf geeinigt, dass die Unregelmässigkeiten auf fünf Jahre rückwirkend (August 2013) behoben werden sollen. Die Rückzahlungen in Höhe von insgesamt etwa 1,4 Millionen Franken werden auf rund 120 betroffene MitarbeiterInnen verteilt. Die Auszahlungen sind zwischen Ende 2018 und Februar 2019 geleistet worden. Jean-Jacques Roth, Präsident der PeKo, zeigt sich zufrieden über die Verhandlungen: „Trotz des umfangreichen Dossiers hatten wir stets einen offenen und konstruktiven Kontakt mit unserer Regionaldirektion. Ich möchte mich auch bei meinen beiden Kollegen der PeKo Jura und der Gewerkschaft Syndicom für ihre grosse Arbeit bedanken.“ Der neuen Geschäftsleitung von PostAuto ist es ein Anliegen, den Dialog mit den FahrerInnen zu stärken. „Diese Korrektur erfolgt im Rahmen des Bestrebens der neuen PostAuto-Geschäftsleitung, den Bedürfnissen der Mitarbeitenden mehr Rechnung zu tragen“, erklärt Pierre-Alain Perren, Leiter Betrieb Westschweiz bei (…).
Syndicom, 22.3.2019.
Syndicom > PostAuto JU Kanton. Personalkommission. Syndicom, 2019-03-22.
Ganzer Text
11.03.2019 JU Kanton
Autobusbetrieb
SEV
Syndicom

Lohndumping
Volltext
Ausschreibung der Buslinien im Jura. Regierung erkennt Gefahr des Lohndumpings. Durch die Position der Regierung nimmt aus Sicht der Gewerkschaften Syndicom und SEV die Dumpinggefahr bei den Ausschreibung der Buslinien im Jura ab. Bei einem Treffen mit den Gewerkschaften Anfang März versicherte der jurassische Verkehrsdirektor David Eray, dass sich die Zuschlagskriterien der ausgeschriebenen Buslinien an den beiden Gesamtarbeitsverträgen Chemins de fer du Jura (CJ) und PostAuto orientieren werden. Damit trägt der Kanton Jura den Anliegen der Ende Januar 2018 angenommenen Motion „Ausschreibung von Buslinien: Garantien für die Beschäftigten und Passagiere“ Rechnung. Rund 4000 Personen hatten die Petition unterzeichnet. Mit der Zusicherung, dass sich die Ausschreibung der Buslinien im Jura an den Gesamtarbeitsverträgen Chemins de fer du Jura und PostAuto orientieren wird, konkretisiert der Kanton Jura Artikel 23 seines Gesetzes über den öffentlichen Verkehr: Dieser sieht vor, dass Entschädigungen (im Rahmen der Leistungsvereinbarungen) nur an Unternehmen entrichtet werden, die sich zur Einhaltung der ortsüblichen Arbeitsbedingungen verpflichten. „Wir sind erfreut über die Position von Verkehrsdirektor David Eray. Damit zeigt er klar, dass er kein Lohndumping bei den BuschauffeurInnen durch Ausschreibungen will. Das ist ein positives Signal für die ganze Schweiz“ erklärt Sheila Winkler, die für das Dossier PostAuto zuständige Zentralsekräterin bei Syndicom. (…).
SEV, Medienmitteilung. 11.3.2019.
SEV > Autobusbetriebe. Lohndumping. SEV, 2019-03-11.
Ganzer Text
02.11.2018 JU Kanton
Initiative
Personen
Work
Patricia D Incau
Initiative
Lohngleichheit
Volltext
Im Kanton Jura steht die erste Lohngleichheits-Initiative. Die Frauen machen Dampf. Per Volksabstimmung kann der Kanton Jura nun endlich die Lohngleichheit durchsetzen. Auch in der übrigen Schweiz weht ein frischer Frauen-Wind. Es geht vorwärts für die Frauen im Jura. Am 24. Oktober hat die Regierung bestätigt: Die kantonale Lohngleichheitsinitiative ist zustande gekommen. Damit hat die jurassische Stimmbevölkerung die Chance, die Lohngleichheit endlich durchzusetzen. Erstmals in der Schweiz! 23 Prozent weniger Lohn. Lanciert wurde die Initiative von der Unia im Jura, Die Gewerkschafterinnen fordern, dass der Kanton festlegt, wie die Lohngleichheit in den Betrieben kontrolliert und die Frauenlöhne an die Männerlöhne angeglichen werden sollen. Das ist auch bitter nötig: Denn obwohl die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau bereits seit 37 Jahren in der Bundesverfassung steht, ist sie bis heute nicht umgesetzt. Schweizweit verdienen Frauen nach wie vor rund zwanzig Prozent weniger als Männer. Im Kanton Jura beträgt die Lohndifferenz sogar 23 Prozent. Der Frauenstreik kommt. Das Ziel der Initiative ist deshalb: ein kantonales Gesetz, welches das nationale Gleichstellungsgesetz ergänzt. Dieses wird gerade revidiert. Eigentlich sollte es griffiger werden, aber: National- und Ständerat bewegen sich nur mit Mini-Schrittchen. Und trotzdem laufen SVP und FDP Sturm dagegen. Vorläufiges Fazit: ein zahnloser Beschluss, der Lohnanalysen nur für Betriebe mit über 100 Angestellten vorschreibt. (…). Patricia D’Incau.
Work, 2.11.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Lohngleichheit. Jura Kanton. Work, 2018-11-02.
Ganzer Text
16.03.2018 JU Kanton
Löhne
Personen
Work
Sabine Reber
Lohngleichheit
Subito-Initiative
Volltext
Erste Lohngleichheits-Initiative im Jura eingereicht. Ein grosser Tag für die Uhrenarbeiterin Maud Rufi. Statt der nötigen 2000 Unterschriften kamen problemlos deren 3400 zusammen: Am 8. März trugen sie die Frauen in Delémont zur Staatskanzlei. Die erste Lohngleichheits-Initiative ist lanciert. Maude Rufi (39) hat ihr pinkiges Egalité-T-Shirt über den dicken Pulli gezogen. In Delémont scheint am Frauentag die Frühlingssonne nur zaghaft, als ein Dutzend Frauen und Männer die Kartonkisten mit den Unterschriften für die erste Lohngleichheitsinitiative zur Staatskanzlei tragen. Die Unia Transjurane hat diese im Juni 2017 lanciert. Sie verlangt ein kantonales Gesetz, welches das nationale Gleichstellungsgesetz ergänzt. Dieses soll festlegen, wie die Lohngleichheit in den Betrieben kon¬trolliert und die Frauenlöhne an die Männerlöhne angeglichen werden sollen. Die erste Lohngleichheits¬initiative ist also eine Art Umsetzungsinitiative. Seit 37 Jahren steht die Lohngleichheit zwar in der Verfassung. Aber immer noch verdienen die Frauen in der Schweiz im Schnitt zwanzig Prozent weniger als die Männer. Im Kanton Jura sind es sogar 23 Prozent weniger. Kein Wunder, ist der heutige Tag für Rufi ein grosser Tag. Sie sagt: "Ich bin sehr stolz, dass wir so viele Unterschriften gesammelt haben." Für eine kantonale Initiative braucht’s im Jura 2000 Unterschriften, über 3400 sind zusammengekommen. Sogar auf dem Weg zur Staatskanzlei haben noch Leute unterschrieben. Das Wasswe am Hals. Stolz ist an diesem Frauentag auch Eric Rufi –(…). Sabine Reber.
Work online, 16.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Subito-Initiative. Work, 2018-03-16.
Ganzer Text
02.03.2018 JU Kanton
Initiativen Schweiz
Personen
Unia Transjurane
Sabine Reber
Initiativen Schweiz
Subito-Initiative
Volltext
Lohngleichheit: Im Jura steht jetzt die erste Subito-Initiative. „Weil ich es meiner Enkelin schuldig bin!“ Im Kanton Jura sind die Löhne schweizweit am tiefsten. Und die Lohnungleichheit ist hier am grössten. Die Unia will das subito ändern – mit einer Umsetzungsinitiative. Gewerkschafterin Marie-Hélène Thies (60) zeigt auf die leuchtend pinkige Wand ihres Büros und sagt: „Das knallt, nicht wahr? Diese Wand habe ich neulich selber gestrichen!“ Unter einem Stapel mit Flyern, Plakaten und Schokolade-Giveaways für den 8. März wartet die Schablone mit den Frauenfiguren und dem Schriftzug „Egalité salariale maintenant“ (Lohngleichheit jetzt) auf weitere Einsätze. Die gebürtige Französin aus der Normandie, die vor 37 Jahren der Liebe wegen in den Jura gezogen ist, schmunzelt: „Wer weiss, wann wir damit die Stadt verzieren gehen!“ Schlupfloch für kleine Firmen. Marie-Hélène Thies arbeitet seit 18 Jahren bei der Unia Transjurane in Delsberg. Sie ist für den Dienstleistungssektor verantwortlich. Wie keine andere kennt sie die Frauen, die in den kleinen Läden und Geschäften in dem immer noch sehr ländlichen Kanton arbeiten, „oftmals für Löhne weit unter 4000 Franken im Monat“. Sie kennt auch die Uhrmacherinnen und die Arbeiterinnen aus den Zulieferbetrieben der Maschinen- und Uhrenindustrie; kleine, traditionelle Familienbetriebe, die den Kanton Jura prägen: „Bei uns gibt es kaum eine Firma mit mehr als 50 Angestellten.“ Damit spielt sie auf die Revision des (…).Sabine Reber.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Reber Sabine. Lohngleichheit. Work online, 2018.03-02.
Ganzer Text
20.12.2017 JU Kanton
CJ Chemins de fer du Jura
Personen
Unia Transjurane
Vivian Bologna
Arbeitsbedingungen
CJ Chemins de fer du Jura
Petition
Volltext
4000 Unterschriften für gute Arbeitsbedingungen bei Buslinien im Jura. 4000 Unterschriften haben SEV und Syndicom zur Busausschreibung im Kanton Jura gesammelt! Die Übergabe an den Kanton fand am Mittwochmorgen statt. Die Petition unterstützt die Forderung von Syndicom und vom SEV, die Ausschreibung mit Auflagen zum Schutz der Anstellungsbedingungen zu verbinden. „Offerierende Unternehmen sollen einen GAV abschliessen und vor allem die branchenüblichen Löhne und Arbeitszeiten einhalten müssen“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique. Er ist für die Chemins de fer du Jura (CJ ) zuständig, die heute zwei Buslinien im Kanton Jura betreiben. „Falls die tägliche Fahrzeit steigt, leidet die Sicherheit“, warnt Etique. „Zudem sichern die heutigen Betreiber Postauto und CJ Arbeitsplätze in der Region, und zwar auch im Fahrzeugunterhalt.“ Der Jura ist kein Einzelfall: „Überall in der Schweiz wollen zurzeit Kantone Linien ausschreiben, weil sie sich davon substanzielle Einsparungen bei ihren Verkehrsbudgets erhoffen“, sagt SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger. „Die Verantwortlichen müssen sich bewusst sein, welche Folgen diese Politik hat.“ „Die 4000 Unterschriften zeigen, dass die jurassische Bevölkerung mit dem heutigen Angebot zufrieden ist und weiss, was auf dem Spiel steht“, sagt Jean-François Donzé, Regionalsekretär von Syndicom. Für die Qualität und Sicherheit des ÖV und für Arbeitsplätze in der Region mit anständigen Löhnen und Arbeitsbedingungen (…). Vivian Bologna.
Syndicom, 20.12.2017.
Syndicom > Chemin de fer du Jura. Petition. Syndicom, 2017-12-20.
Ganzer Text
22.11.2017 JU Kanton
Unia Transjurane

Mindestlohn
Volltext
Jura: Zweiter kantonaler Mindestlohn wird eingeführt. Nach vierjährigen Debatten ist das Gesetz für einen Mindestlohn im Kanton Jura unter Dach und Fach. Eine Mehrheit des Parlaments hat heute dem neuen Gesetz zugestimmt. Der Mindestlohn beträgt 20 Franken pro Stunde. Die Unia begrüsst die Einführung des zweiten kantonalen Mindestlohnes in der Schweiz. Das Gesetz über einen verbindlichen Mindestlohn ist Resultat einer 2009 eingereichten Volksinitiative, die auch von der Unia unterstützt wurde. Sie verlangte die Einführung eines Mindestlohnes für Firmen, die keinem GAV unterstellt sind. Das heute angenommene Gesetz geht weiter. Lohnanpassung in den nächsten 2 Jahren. Die Arbeitgeber haben nun 2 Jahre Zeit, die Löhne anzupassen. Der Mindestlohn gilt nicht für Arbeitgeber und ihre Familien, Menschen in Ausbildung sowie Personen, die an einer arbeitsmarktlichen Massnahme teilnehmen. Kampf gegen Lohndumping. Im August dieses Jahres hatte das Bundesgericht Beschwerden von Arbeitgeberverbänden gegen einen kantonalen Mindestlohn in Neuenburg abgewiesen. Die Unia hofft nun, dass weitere Kantone den Beispielen von Neuenburg und Jura folgen und kantonale Regelungen einführen. Mindestlöhne sind ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung von Lohndumping. (…).
Unia JU Kanton, 22.11.2017.
Unia JU Kanton > Mindestlohn. Unia JU Kanton, 22.11.2017.
Ganzer Text
14.06.2017 JU Kanton
Initiativen Schweiz
Unia Transjurane

Subito-Initiative
Volltext
Aktionstag für Lohngleichheit. Wir wollen nicht länger warten – Lohngleichheit subito! 7,7 Milliarden Franken: So viel beträgt der jährliche Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen in der Schweiz. Die Unia begeht den heutigen 26. Jahrestag des Frauenstreiks mit der Lancierung einer Initiative für Lohngleichheit im Kanton Jura, Aktionen in der ganzen Schweiz und einer Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern. Zudem prüft die Gewerkschaft eine eidgenössische Volksinitiative. „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“: So steht es seit 1981 in der Bundesverfassung. Seit über 20 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Trotzdem verdienen die Frauen in der Schweiz heute immer noch 20% weniger als ihre Kollegen. Der Lohnklau ist enorm und skandalös: Im privaten Sektor entgehen den Frauen Monat für Monat durchschnittlich 585 Franken (!). Da kann das bürgerliche Lager noch so beteuern, es gäbe keine Lohndiskriminierung: Sie beläuft sich im Jahr auf total 7.7 Milliarden Franken. Kantonale Initiative im Jura. Um die Behörden dazu zu bewegen, das Problem endlich anzugehen, hat die Unia Transjurane heute eine kantonale Lohngleichheits-Initiative lanciert. Angesichts deren Bedeutung war auch Unia-Präsidentin anwesend. „Mit diesem Pionierprojekt sendet die Unia Transjurane ein starkes Signal an die ganze Schweiz!“, so Alleva. Die Initiative verlangt vom jurassische Parlament konkrete Massnahmen, um die Lohngleichheit endlich durchzusetzen. Die Unterschriftensammlung hat heute Morgen in allen wichtigen Orten des (…).
Unia Transjurane, Medienmitteilung, 14.6.2017.
Unia Transjurane > Lohngleichheit. Subito-Initiative. Unia Schweiz, 2017-06-14.
Ganzer Text
17.10.2014 JU Kanton
Ausländerstimmrecht
Emigranten
Vorwärts

Stimm- und Wahlrecht
Volltext
Si, sim, po, oui, naam… Yes! Im Kanton Jura hat eine Mehrheit dafür gesorgt, dass sich Ausländerinnen nun in die Exekutiven der Gemeinden wählen lassen können. Beim dritten Mal hat's geklappt. Die JurassierInnen hatten bereits 1996 mit 52,8 Prozent und 2007 mit 51 Prozent der Stimmen ähnliche Vorlagen abgelehnt. Bedeutet die Annahme am letzten Wahlsonntag einen Wandel im Bewusstsein der Menschen? Nicht unbedingt. Bei der jurassischen FdP hat es sich zum Beispiel in die gegenteilige Richtung bewegt, Zwei andere Faktoren können den Meinungsumschwung erklären. Der erste besteht darin, dass Justizkommission sowie Kantonsparlament die Möglichkeit, dass AusländerInnen ins Gemeindepräsidium gewählt werden können, aus der Vorlage gekippt haben, Das wäre ursprünglich in der parlamentarischen Initiative der Gruppe CS-POP und Grüne vorgesehen gewesen, 2007 hat die SVP angekündigt, dass sie das Referendum ergreifen werde, wenn das Wahlrecht für das Gemeindepräsidium in der Gesetzesvorlage enthalten bleibt, Dies geschah dann auch: (…). Jean-Pierre Kohler.
Vorwärts, 17.10.2014.
Vorwärts > Ausländerstimmrecht. JU Kanton. Vorwärts, 17.10.2014.
Ganzer Text
02.10.2014 JU Kanton
Krankversicherungen
Personen
WOZ
Adrian Riklin
Einheitskrankenkasse
Volltext
Jura bringt die bessere Einheitskasse. Auch dieser fortschrittliche Impuls kommt aus dem Jura: die Initiative für eine kantonale Einheitskasse. Nicht so ein dünner Brei, wie er am letzten Wochenende den Bundesbach runtergegangen ist, sondern eine richtige kleine Revolution - eine Kasse, die beinhaltet, was die sozialdemokratische Partei angesichts realpolitischer Umstände gar nicht mehr zu fordern wagt: einkommensabhängige Prämien. Auch wenn die bürgerliche Mehrheit kurz vor dem Abstimmungssonntag ein schadensbegrenzendes Aufsichtsgesetz gestattet hat, die Hauptübel bleiben: ungerechte Prämien, menschenverachtende Risikoselektion, unlautere Geschäftsprinzipien. Vor allem in der Westschweiz, wo sich die Stimmbevölkerung in vier von sechs Kantonen für die Initiative ausgesprochen hat, wird nun die Idee von regionalen Einheitskassen umso stärkeren Auftrieb erhalten. Schon im November soll die Standesinitiative des Kantons Jura in der Gesundheitskommission des Ständerats behandelt werden. Bereits kündigte der Waadtländer Nationalrat Christian van Singer Vorstösse für, die kommende Session an. (…).
Adrian Riklin.
WOZ, 2.10.2014.
WOZ > Einheitskrankenkasse. Kanton Jura. WOZ, 2.10.2014.
Ganzer Text
13.05.2014 JU Kanton
CJ Chemins de fer du Jura
Personen
SEV Schweiz
Henriette Schaffter
Anstellungsbedingungen
CJ Chemins de fer du Jura
Volltext
SEV-Intervention gegen ungesetzlichen Reservedienst der Jurabahnen, Abgeschafft mit sofortiger Wirkung. Die Chemins de fer du Jura (CJ) führten im Dezember einen Reservedienst ein, der das Arbeitszeitgesetz AZG und die zugehörige Verordnung AZGV verletzte. Der SEV forderte daher dessen Abschaffung, was die Direktion auch tat - logischerweise. Als die CJ-Direktion vom SEV auf die Gesetzeswidrigkeit des Reservedienstes aufmerksam gemacht wurde, schaffte sie diesen wieder ab. Ende letzten Jahres beschloss die Leitung der Jurabahnen CJ, einen Reservedienst einzuführen. Dieser sah in jedem Fall eine Tagesentschädigung von 40 Franken vor. Tage, an denen es zu keinem Fahreinsatz kam, galten als freie Tage. Nur im Fall eines Einsatzes rechneten die CJ einen Reservetag als Arbeitstag an und zahlten dann auch die effektiven Arbeitsstunden. Und die Freizeit? (,,,). Henriette Schaffter.
SEV, 13.5.2014.
SEV > Chemins de fer du Jura. Anstellungsbedingungen. SEV, 13.5.2014.
Ganzer Text
21.05.2013 JU Kanton
Schweiz
Löhne
Personen
Uhrenindustrie
Unia Schweiz
Pierluigi Fedele
Mindestlöhne
Uhrenindustrie
Volltext

Mindestlöhne in der Uhrenindustrie: Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nach sechsmonatigen Verhandlungen haben sich die Sozialpartner der Uhrenindustrie auf eine Erhöhung der Mindest-Einstiegslöhne geeinigt. Sie werden je nach Region um 0.85% bis 2% erhöht. Am stärksten ist die Erhöhung in den Regionen mit den bisher tiefsten Ansätzen. Der Gewerkschaft Unia ist es damit gelungen, das Doppelte des ursprünglichen Arbeitgeberangebots herauszuholen. Um das grassierende Lohndumping zu stoppen, sind diese Ansätze jedoch weiterhin zu tief. Die Unia wird deshalb auch 2014 substantielle Erhöhungen verlangen. (...). Pierluigi Fedele, Mitglied der Unia-Geschäftsleitung.

 Unia Kommunikation, 21.05.2013.
Unia Schweiz > Uhrenindustrie. Mindestlöhne. Unia. 2013-05-21.

Ganzer Text

22.03.2013 JU Kanton
Abstimmung
Löhne
Personen
Unia Transjurane
Work
Sina Bühler
Pierluigi Fedele
Mindestlöhne
Volltext

Den Jurassiern ist klar: Mindestlöhne helfen gegen Lohndumping. So verdienen alle mehr. Die erfolgreiche Mindestlohninitiative im Jura bringt das nationale Volksbegehren einen Schritt weiten. Mit Dumpinglöhnen ist jetzt Schluss. Zumindest im Kanton Jura. Anfang März haben die Jurassierinnen und Jurassier die Initiative „Anständige Löhne im Jura“ mit 54,25 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Ein Erfolg für die Jungsozialisten und die Gewerkschaften. Für Pierluigi Fedele, Jurassier und Unia-Geschäftsleitungsmitglied, ist das „ein weiterer wichtiger Schritt zu unserer eingereichten Initiative für einen nationalen Mindestlohn“. Bereits vor einem halben Jahr hatte der Nachbarkanton Neuenburg einen Mindestlohn eingeführt. (...). Sina Bühler.

Work, 22.3.2013.
Personen > Bühler Sina. Mindestlöhne Jura Kanton. Work 2013-03-22.

Ganzer Text

 

03.03.2013 JU Kanton
NE Kanton
Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Hans Hartmann
Abzocker-Initiative
Mindestlöhne
Volltext

Abstimmungen vom 3. März 2013: Stimmbevölkerung will mehr Verteilgerechtigkeit. Gegen Abzockerei – für gesetzliche Mindestlöhne. Die Gewerkschaft Unia ist hoch erfreut über das klare Votum der Schweizer Stimmbevölkerung gegen die Abzockerei. Ebenso erfreulich ist die Annahme einer Mindestlohn-Initiative im Kanton Jura, welche insbesondere von der Unia unterstützt wurde. Das Resultat zeigt: Die Bevölkerung will nicht, dass hunderttausende von Arbeitnehmenden mit Tiefstlöhnen abgespiesen werden, die kaum zum Leben reichen. Die Annahme der Abzockerinitiative und das Ja zu einer Volksinitiative im Kanton Jura, welche Tieflöhne verbietet und verbindliche Mindestlöhnen einführt, sind ein klares Signal für mehr Verteilgerechtigkeit. (...). Hans Hartmann.

Medienmitteilung Unia Schweiz, 3.3.2013.
Personen > Hartmann Hans. Abzocker-Initiative. Abstimmung 2013-03-03.

Ganzer Text

 

03.03.2013 JU Kanton
Abstimmung
Personen
Unia Transjurane
Pierluigi Fedele
Mindestlöhne
Volltext

Abzockerinitiative: Stimmbevölkerung will mehr Verteilgerechtigkeit. Die Gewerkschaft Unia ist hoch erfreut über das klare Votum der Schweizer Stimmbevölkerung gegen die Abzockerei. Ebenso erfreulich ist die Annahme einer Mindestlohn-Initiative im Kanton Jura, welche insbesondere von der Unia unterstützt wurde. Das Resultat zeigt: Die Bevölkerung will nicht, dass hunderttausende von Arbeitnehmenden mit Tiefstlöhnen abgespiesen werden, die kaum zum Leben reichen. Die Annahme der Abzockerinitiative und das Ja zu einer Volksinitiative im Kanton Jura, welche Tieflöhne verbietet und verbindliche Mindestlöhnen einführt, sind ein klares Signal für mehr Verteilgerechtigkeit. (...).

Unia Kommunikation, 3.3.2013.
Unia Schweiz > Abzocker-Initiative. Abstimmung. 2013-03-03.

Ganzer Text

01.03.2013 BE Kanton
JU Kanton
Schweiz
TI Kanton
ABB
Novartis
Personen
Swissmem
Unia Schweiz
Work
Pierluigi Fedele
Christian Gusset
Corrado Pardini
GAV
Mindestlöhne
Volltext

Industrie: Die Unia-Basis macht Druck. Ohne Mindestlohn kein Gesamtarbeitsvertrag. Lohndumping wütet nun auch in der Industrie. Daran könnten die GAV-Verhandlungen scheitern. Mitte März geht es ans Eingemachte. Dann wird sich die Verhandlungsdelegation der Unia vor die Unterhändler des Arbeitgeberverbandes Swissmem stellen, mit einer klaren und harten Forderung: „Im neuen Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) müssen verbindliche Mindestlöhne verankert sein.“ (...). Oliver Fahrni.

Work, 1.3.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Mindestlohn. GAV. 2013-03-01.

Ganzer Text

 

29.11.2012 FR Kanton
GE Kanton
JU Kanton
NE Kanton
VS Kanton
Unia Genf
Unia Neuenburg
Unia Tessin
Unia Transjurane
Unia Wallis

Kongress
Lohndumping
Resolution
Solidarhaftung
Volltext

Resolution 3. Antrag der Regionen Genève, Vaud, Tessin, Valais, Neuchâtel, Fribourg, Transjurane. Für einen wirksamen Schutz der Löhne! Gegen Missbräuche der Arbeitgeber und Lohndrückerei. Die Fälle von Lohn- oder Sozialdumping steigen in unserem Land kontinuierlich an. Millionen von Arbeitnehmern sind einer unkontrollierten Konkurrenz ausgesetzt ; das hat zur Folge, dass die Arbeitsbedingungen ausgehöhlt werden und skrupellose Arbeitgeber skandalöse Löhne durchsetzen können! (...).

Unia Schweiz. Kongress 29.11.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Lohndumping. Unia-Kongress 29.11.2012.

Ganzer Text

 

29.11.2012 FR Kanton
GE Kanton
JU Kanton
NE Kanton
VS Kanton
Unia Genf
Unia Neuenburg
Unia Tessin
Unia Transjurane
Unia Wallis

Kongress
Lohndumping
Resolution
Solidarhaftung
Volltext

Resolution 3. Antrag der Regionen Genève, Vaud, Tessin, Valais, Neuchâtel, Fribourg, Transjurane. Für einen wirksamen Schutz der Löhne! Gegen Missbräuche der Arbeitgeber und Lohndrückerei. Die Fälle von Lohn- oder Sozialdumping steigen in unserem Land kontinuierlich an. Millionen von Arbeitnehmern sind einer unkontrollierten Konkurrenz ausgesetzt ; das hat zur Folge, dass die Arbeitsbedingungen ausgehöhlt werden und skrupellose Arbeitgeber skandalöse Löhne durchsetzen können! (...).

Unia Schweiz. Kongress 29.11.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Lohndumping. Unia-Kongress 29.11.2012.

Ganzer Text

 

02.11.2012 Genf
JU Kanton
St. Gallen
Zürich
Grüne
Juso
Personen
SP Schweiz
Unia Schweiz
Work
Ralph Hug
Josef Lang
Christian Levrat
Jean Ziegler
Asylgesetz
Referendum
Volltext

Referendum gegen Asylgesetzrevision. Das nötige Gegengift. Grüne und Juso stellen sich gegen die Verschärfung des Asylgesetzes. Derweil wird in der SP noch kräftig gestritten. Viel Kredit hat ein Asylreferendum in der Schweiz nicht. Sämtliche Vorhaben in den Jahren 1987 1994, 1999 und 2006 scheiterten vor dem Volk. Und jetzt steht die nächste Runde bevor: Bis Januar 2013 muss, wer die vom Parlament Ende September beschlossenen Asylverschärfungen bekämpfen möchte, 50‘000 Unterschriften sammeln. Eine hoffnungslose Sache? (...). Ralph Hug.

Work. Freitag, 2.11.2012.
Work > Asylgesetz. Referendum. 2.11.2012.

Ganzer Text

 

18.10.2012 Biel
Genf
Grenchen
JU Kanton
Schweiz
Militärdepartement
Personen
VBS Verteidigungsdepartement
Work
Hans-Ulrich Jost
Marie-Josée Kuhn
Armee-Einsätze
Staatsschutz
Volltext

Die Schweizer Armee hat mehr Menschen im Landesinnern erschossen als an der Grenze. Nie wieder! Armee-Einsätze gegen Streikende und Arbeiterinnen und Arbeiter und linke Demonstrationen: Wie ein blutiger roter Faden ziehen sie sich durch die jüngere Schweizer Geschichte. Mineurstreik am Gotthard, Landesstreik und Demonstrationen am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos: Die Schweizer Armee schritt immer wieder gegen den von ihr ausgemachten „Feind im Inneren“ aus. Und das war (fast) immer derselbe: streikende Büezer, Gewerkschafter, Sozialistinnen und später: Jurassier und linke Demonstrationen. Jetzt will SVP-Militärchef Ueli Maurer seine Truppen wieder losschicken. (...). Marie-Josée Kuhn.

Work online, 18.10.2012.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Armee-Einsätze. 18.10.2012.doc.

Ganzer Text

 

15.05.2012 JU Kanton
Schweiz
TI Kanton
VS Kanton
Personen
SMUV Schweiz
Uhrenindustrie
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Jean-Claude Rennwald
GAV
Geschichte
Jubiläum
Mindestlöhne
Volltext

75 Jahre Uhren-GAV. Klassenkampf am Festakt. Elisabeth Zölch, frühere SVP-Nationalrätin und Berner Wirtschaftsministerin, nutzte eine Feierstunde, um auf Lohndrückerin zu machen. Sie könne es „nicht gutheissen“, wenn die Gewerkschaft per Initiative bessere Mindestlöhne durchsetzen wolle, nörgelte sie. Und: „Der Arbeitgeberverband legt grossen Wert darauf, dass die Politik eine untergeordnete Rolle spielt.“ Die Wirtschaft befiehlt, alle anderen haben zu spuren. (...). Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 25.5.2012.
GAV > GAV Uhrenindustrie. Jubiläum 15.5.2012.doc.

Ganzer Text

01.09.2011 FR Kanton
JU Kanton
NE Kanton
Schaffhausen
Emigranten
Personen
Christoph Schlatter
Stimm- und Wahlrecht
Volltext

Ausschluss und Diskriminierung: Früher die Niedergelassenen, heute die AusländerInnen. Die Hintersassen. Ein Fünftel der Leute, die hier leben, arbeiten und Steuern zahlen, ist von den Eidgenössischen Wahlen ausgeschlossen. Diese Zurücksetzung erinnert an die Diskriminierung, der die sogenannten Hintersassen in der Schweiz bis 1874 über viele Jahrhunderte ausgesetzt waren. Der Graben zwischen Menschen mit und Menschen ohne Schweizer Pass wurde jüngst durch Volksinitiativen noch vertieft. Ein ähnlicher Abstand bestand in der „Schweiz“ vom Mittelalter bis 1874 zwischen Alteingesessenen und Zugezogenen. Hintersassen (in manchen Gegenden auch Beisassen) nannte man jene, die sich in einer Stadt oder unter einer Landesobrigkeit ansiedelten, ohne zugleich die Rechte der dortigen Bürger zu erwerben. (...). 
Christoph Schlatter.

VPOD-Magazin, September 2011.
Migration > Stimm- und Wahlrecht. 2011-09-01.doc.

Ganzer Text

27.08.2011 Biel
Genf
Grenchen
JU Kanton
Neuenburg
Personen
Uhrenindustrie
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Work
Teresa Matteo
Jean-Claude Rennwald
Judith Stofer
Frühpensionierung
Krankenversicherung
Löhne
Vaterschaftsurlaub
Volltext

Mehr Geld, mehr Vaterschaftsurlaub, neue Frühpensionierungsregeln. Der Gesamtarbeitsvertrag für die Uhrenindustrie ist unter Dach und Fach. Sie Unia-Delegiertenversammlung hat ihre Zustimmung gegeben. Die Uhrenindustrie bekommt einen neuen GAV. Jean-Claude Rennwald,  Branchenverantwortlicher bei der Unia, ist mit dem Verhandlungsergebnis sehr zufrieden: „Unser Verhandlungsteam hat Verbesserungen bei den Sozialleistungen und den Einstiegslöhnen erreicht.  Zudem haben wir das Frühpensionierungsmodell weiterentwickelt.“ Auch die über fünfzig Delegierten der Unia-Branchenkonferenz sahen das so: Am 27. August hiessen sie den neu verhandelten Vertrag für die Uhren- und Mikrotechnikindustrie in Neuenburg gut. (...).
Judith Stofer.

Work. Freitag, 2011-09-09.
Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn > Uhrenindustrie. GAV. Work 2011-09-09.doc.

Ganzer Text

03.06.2011 Arbon
JU Kanton
TI Kanton
Personen
Unia Schweiz
Work
Albert Germann
Vincenzo Giovanelli
Judith Stofer
Fabio Telatin
Ferien
Lohnerhöhungen
Rentenalter
Vernehmlassung
Volltext

Grosser Nachholbedarf. Maler und Gipser fordern deutlich mehr Lohn und flexible Lösung für die Frühpensionierung. Rund 50 Delegierte beschlossen an der Unia-Berufskonferenz der Maler-und Gipserbranche in Zürich die Hauptforderungen für die bevorstehenden GAV-Verhandlungen. Ende März 2012 läuft der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Maler- und Gipsergewerbe aus. Diesem sind mehr als 12‘000 Arbeitnehmende unterstellt. Die GAV-Verhandlungen beginnen am 21. Oktober. Jetzt hat die Berufskonferenz vom 14. Mai die Eckwerte der GAV-Kampagne und die vordringlichsten Forderungen beschlossen sowie die Verhandlungsdelegation bestimmt. Das definitive Forderungspaket wird nach einer breiten Vernehmlassung in den Regionen am 10. September am Unia-forte-Treffen der Maler und Gipser verabschiedet, zu dem breit eingeladen wird. (...). Mit Foto von Albert Germann, Vincenzo Giovanelli und Fabio Telatin. Judith Stofer.

Work. Freitag, 3.6.2011.
Unia Schweiz > Maler, Gipser. Lohnerhöhungen, 3.6.2011.doc.

Maler, Gipser. Lohnerhöhungen. 14.5.2011.pdf

19.11.2010 GE Kanton
JU Kanton
VD Kanton
Baunebengewerbe
Personen
Unia
Work
Judith Stofer
Maler und Gipser
Mindestlohn
Rente
Vaterschaftsurlaub
Volltext

100 Franken mehr für alle. Einheitlicher Mindestlohn für die Arbeitnehmenden des Baunebengewerbes der Romandie. Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Second Oeuvre in der Westschweiz bringt höhere Mindestlöhne und Renten. Und die Kautionspflicht für Arbeitgeber. Die 50 Delegierten der Unia und der Syna haben am 6. November 2010 einen neuen GAV für rund 15‘000 Gipser, Schreinerinnen, Maler, Möbelschreiner, Plattenlegerinnen, Innendekorateurinnen und Glasereiangestellte in der Westschweiz verabschiedet. Der Vertrag bringt auf kommendes Jahr eine Lohnerhöhung um 100 Franken monatlich für alle. Zudem werden die Löhne neu jährlich der Teuerung angepasst. (...). Mit Foto. Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

Ganzer Text

1 2 3


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden