Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 44

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14.11.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Massnahmenpaket des Bundes zur Stärkung der Verkehrsverlagerung. Ein Schritt in die richtige Richtung – aber weitere müssen folgen. „Im Interesse von Klima, Mensch und Verkehrsfluss gilt es dringend die vorliegenden Beschlüsse des Bundesrats umzusetzen“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. Daneben müssen zwingend und zeitnah ebenfalls Massnahmen für die Verlagerung im Binnenverkehr entwickelt werden. Die Gewerkschaft für Verkehrspersonal SEV begrüsst es, dass der Bundesrat anerkennt, dass weitere Massnahmen zur Erreichung der Verlagerungsziele notwendig sind. Die vorgeschlagenen Massnahmen, die unter anderem die Erhöhung sowie Verlängerung der Laufzeit des Zahlungsrahmens für die Förderung des alpenquerenden Schienengüterverkehrs, die Senkung der Trassenpreise sowie die Anpassung der LSVA vorsehen, beurteilt der SEV als zweckmässig. „Entscheidend ist zudem die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen“, so Philipp Hadorn. Denn die Erkenntnisse aus bisherigen Kontrollen sind erschreckend, was die Einhaltung von Sicherheitsmassnahmen und Arbeitsbedingungen betrifft. „Obwohl der SEV die vom Bundesrat beschlossenen Schritte befürwortet, gehen wir dennoch davon aus, dass zur erfolgreichen Verlagerung gemäss dem Volksverdikt noch weitere Massnahmen notwendig sind“, betont der Gewerkschaftssekretär. (…).
SEV, Medienmitteilung, 14.11.2019.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2019-11-14.
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30.08.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Neuer Minderheitsaktionär bei SBB Cargo. SEV erwartet konkreten und strategischen Beitrag zum Wachstum des Schienengüterverkehrs. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Einstieg von vier Strassentransporteuren bei SBB Cargo. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo selber zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Und dass er für gute, faire Anstellungs- und Arbeitsbedingungen einsteht.“ Der SEV erhofft sich vom neuen Aktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze. SBB Cargo muss auch ein attraktiver, sozialer Arbeitgeber bleiben. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“ Hoffnung auf gute Sozialpartnerschaft. „So erhoffen wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 30.8.2019.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2019-08-30.
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25.06.2019 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-Cargo – Phase 2 der Reorganisation. Konsultation erst Ende August. Bekanntlich hat SBB Cargo im Frühjahr 2018 angesichts ihrer roten Zahlen im 2017 eine tiefgreifende Reorganisation mit Abbau eines Drittels aller Stellen lanciert. Bis 2020 will Cargo 300 Arbeitsplätze abbauen und im Wagenladungsverkehr (WLV) 35 Bedienpunkte im Berner Oberland und Jurabogen überprüfen, sowie in einer zweiten Phase bis 2023 weitere 400 Arbeitsplätze und die Hälfte der total ca. 340 Bedienpunkte. Zur Phase 1 wurden die Sozialpartner konsultiert, wie es der von SBB und Sozialpartnern vereinbarte Leitfaden zu den Reorganisationen vorsieht. Der SEV lehnte den erneuten Abbau im WLV ab, weil ein solcher die positiven Auswirkungen des neuen Gütertransportgesetzes und der Reorganisation „WLV 17“ (nach ihrem missglückten Start) nicht berücksichtigt, Entwicklungschancen des Unternehmens beeinträchtigt und die Option einer neuen Strategie durch einen neu zusammengesetzten Verwaltungsrat hintergeht. Dennoch begann SBB Cargo den Abbau umzusetzen. Trotz positivem Betriebsergebnis im Jahr 2018 löste SBB Cargo im Februar 2019 Phase 2 aus, ohne die Sozialpartner zu konsultieren, und verstiess damit klar gegen den Leitfaden. Zudem kündigte Cargo an, die 140 betroffenen Bedienpunkte schon 2019 zu überprüfen und mit den Kunden vereinbarte Massnahmen schon per Fahrplanwechsel 2019/2020 umzusetzen. Der SEV protestierte scharf und verlangte eine Aussprache mit Cargo-CEO Nicolas Perrin. Diese fand am 20. Mai statt. (…). Markus Fischer. SEV, 25.6.2019.
Personen > Fischer Markus. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2019-06-25.
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23.05.2019 Schweiz
SBB-Cargo
Travail.Suisse

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Buchstabiert SBB Cargo zurück? Das Schrumpfen im Wagenladungsverkehr muss ein Ende haben. Der Sanierungsplan, wie ihn SBB Cargo im Januar 2018 vorgelegt hat, ist gescheitert. Tiefgreifende Projektanpassungen und eine Vorverschiebung der Phase II (2020-2023) der Netzfokussierungen führten zu einer beschleunigten, angepassten Reorganisation. SBB Cargo missachtete dabei die vereinbarte und zugesicherte Möglichkeit eines Konsultationsverfahrens. Trotz laufender Umsetzung versucht SBB Cargo nun aufgrund der Intervention des SEV und seiner Partner (Verhandlungsgemeinschaft), die Mitwirkung noch sicherzustellen. Für den SEV ist klar: Es darf keinen weiteren Abbau geben. Ein Beispiel für den Abbau im Wagenladungsverkehr: Im Dezember 2017 wurde der Mülltransport mit solchen ACTS-Wagen von Emmenmatt und Interlaken Ost in die Kehrichtverbrennungsanlage Thun eingestellt, womit seither jährlich rund 1500 Lkw mehr nach Thun fahren. Der Sanierungsplan, wie ihn SBB Cargo im Januar 2018 vorgelegt hat, ist gescheitert. Tiefgreifende Projektanpassungen und eine Vorverschiebung der Phase II (2020-2023) der Netzfokussierungen führten zu einer beschleunigten, angepassten Reorganisation. SBB Cargo missachtete dabei die vereinbarte und zugesicherte Möglichkeit eines Konsultationsverfahrens. Trotz laufender Umsetzung versucht SBB Cargo nun aufgrund der Intervention des SEV und seiner Partner (Verhandlungsgemeinschaft VG), die Mitwirkung noch sicherzustellen. Für den SEV ist klar: (…).
SEV, 23.5.2019.
SEV > Warentransport. SBB-Cargo. SEV, 2019-05-23.
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01.04.2019 Schweiz
Personen
SBB
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Anstellungsbedingungen
GAV
SBB
Volltext
Dein GAV ist Gold wert. In knapp einem Monat, am 1. Mai 2019, tritt der GAV SBB/SBB Cargo in Kraft. Er ist für mindestens drei Jahre gültig. Die GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo hat den neuen GAV im September 2018 mit 85% angenommen. Einige SEV-Mitglieder sprechen über die kommenden Vorteile. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) – was ist das überhaupt? Er ist ein wichtiges Dokument, das die Anstellungsbedingungen der Angestellten einer Unternehmung regelt. Er bestimmt den Rahmen für das gesamte Personal, das Kollektiv. Wiederum ist es das Kollektiv, das dem GAV seine Macht gibt, denn dank ihm müssen sich die Angestellten nicht alleine verteidigen, sondern sie können sich auf das abstützen, was die SBB mit den Gewerkschaften (oder den Berufsverbänden) verhandelt hat. Bei der SBB unterstehen 95% des Personals dem GAV, der Rest ist unter dem Obligationenrecht angestellt. Dies ist im Schweizer Vergleich eine enorm hohe Zahl. Doch der GAV SBB/SBB Cargo ist nicht vom Himmel gefallen: „Er ist das Resultat von schwierigen Verhandlungen“, erinnert SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, der die Verhandlungsdelegation des Personals geleitet hat. „Man muss das Resultat im Kontext betrachten. Die SBB plante einen Kahlschlag: keine zusätzliche Ferienwoche für über 60-Jährige mehr, und auch keine Regionalzulagen. Ferner sollte der Kündigungsschutz aus wirtschaftlichen Gründen aufgeweicht werden. Dank starker Mobilisierung konnten wir in diesen Punkten den Status quo bewahren und die Treueprämien retten, die ebenfalls angegriffen wurden.“ Nebst dem Erhalt dieser SEV (…). Vivian Bologna.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Bologna Vivian. SBB. GAV. SEV, 2019-04-01.
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21.02.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Betriebsschliessungen
SBB-Cargo
Volltext
Wagenladungsverkehr: SEV lehnt Hauruckübung ab. SBB Cargo will schon dieses Jahr 140 weitere Bedienpunkte des Wagenladungsverkehrs (WLV) „überprüfen“ – zusätzlich zu den 35 im Berner Oberland und im Jura, die schon per Dezember 2018 geprüft und zum Teil auf unregelmässige Bedienung umgestellt oder ganz geschlossen wurden. Im März 2018 hatte Cargo noch von 170 Bedienpunkten bis 2023 gesprochen. „Damit verletzt die Cargo-Spitze Zusagen an die Sozialpartner und erhöht den Druck auf Kundschaft und Personal ohne Not“, sagt Philipp Hadorn, der bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV für SBB Cargo zuständig ist. In den nächsten Monaten würden schweizweit 140 Bedienpunkte überprüft, teilte SBB Cargo dem Personal am 19. Februar per „Cargoflash“ mit. Mit den Kunden würden die Veränderungen per Fahrplanwechsel 2019/2020 umgesetzt. Arrogantes, unnötiges Powerplay. „Wenn bis 2023 geplante Überprüfungstranchen nun bereits 2019 stattfinden, widerspricht dies den Informationen und Zusicherungen, die uns SBB Cargo im März 2018 gegeben hat“, ärgert sich Gewerkschaftssekretär Hadorn. „Offensichtlich will der jetzige Cargo-Verwaltungsrat noch vor der Erarbeitung einer neuen Strategie kaum widerrufbare Fakten schaffen. Dies trotz der aktuellen Vakanz bei der Cargo-Produktionsleitung, ohne Berücksichtigung des Knowhows aufzunehmender Minderheitsaktionäre und noch vor der Neubesetzung des Verwaltungsratspräsidiums.“ Für den SEV ist klar, dass Haurückübungen  (…).
SEV, 22.2.2019.
SEV > Cargo-Domizil. Betriebsschliessungen. SEV, 2019-02-21.
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18.01.2019 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo muss Kahlschlag sistieren. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Entscheid der SBB, ihrer Cargo-Tochter eine eigenständige Führung zu geben. „Damit werden die konzerninternen Interessenkonflikte endlich minimiert und der politische Wille umgesetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Allerdings gesteht die SBB damit auch ein, dass SBB Cargo unter der gegenwärtigen Konzernführung nicht in der Lage war, den Güterverkehr erfolgreich zu entwickeln.“ Neben der neuen Führungsstruktur hat die SBB heute auch kommuniziert, dass sich SBB Cargo in den letzten Monaten finanziell positiv entwickelt hat. „Die Ergebnissituation liegt wieder in akzeptablen Bandbreiten“, stellt Philipp Hadorn fest. „Damit wird deutlich, dass der Kahlschlag, den Andreas Meyer als Verwaltungsratspräsident von SBB Cargo im Februar 2018 ankündigt hat, unverhältnismässig war.“ Dieser sah vor, bis zum Jahr 2023 von 2200 Cargo-Vollzeitstellen (Stand März 2018) 800 Stellen abzubauen sowie von 344 Bedienpunkten 170 zu „überprüfen“ bzw. zu schliessen. „Andreas Meyer reagierte mit diesem Kurzschluss auf ein Krisenjahr mit Special effects und löste damit bei SBB Cargo eine unnötige Hysterie aus. Offensichtlich hat sich die finanzielle Lage im 2018 schon wieder beruhigt, bevor die angekündigten Massnahmen eine wesentliche Wirkung entfalten konnten.“ Der SEV warnte bereits im März 2018, dass die einschneidenden Reorganisationsmassnahmen kaum abschätzbare Folgen für die zukünftige Entwicklung und Positionierung von SBB Cargo haben würden. Und er verlangte die sofortige Sistierung der (…).
SEV, Medienmitteilung, 18.1.2019.
SEV > SBB-Cargo. Gütertransport. SEV, 2019-01-18.
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06.11.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo: Wagenladungsverkehr. Wie kommen die Gespräche über die Zukunft des Wagenladungsverkehrs im Rahmen der Interessengemeinschaft WLV voran? Der Verband der verladenden Wirtschaft lobt SBB Cargo für ihr offenes Ohr. Im März kündigte SBB Cargo an, die Hälfte ihrer noch 340 Zustellpunkte des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) zu überprüfen, weil deren Auslastung von durchschnittlich zwei Wagen pro Tag für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genüge. Man müsse mit den Kunden über Zusammenlegungen oder flexible, nicht mehr tägliche Bedienung auf Bestellung sprechen. Zu diesem Zweck wurde die Interessengemeinschaft Wagenladungsverkehr (WLV) gegründet, bestehend aus SBB Cargo, dem Verband der Verlader, Anschlussgleis- und Wagenbesitzer VAP und dem VöV als Vertreter aller Verkehrsunternehmen. Eine positive Zwischenbilanz dieser Gespräche zogen VAP-Generalsekretär Frank Furrer und Hans-Peter Hadorn, Präsident der Kommission Güterverkehr des VöV, vor den Bahnjournalisten Schweiz an deren Inforeise zum Güterverkehr am 25. Oktober im Swissterminal in Frenkendorf (BL). Rahmenbedingungen verbessern. Frank Furrer ging zuerst auf den ständigen Rückgang des EWLV in den letzten Jahren ein. Als Gründe nannte er einerseits die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr wegen fehlender Netzkapazitäten und Anlagen. Sowie wegen seiner Benachteiligung gegenüber dem Personenverkehr nicht nur bei den Trassen, sondern z.B. auch bei den vom Bund finanzierten Agglomerationsprogrammen: (…). Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2018-11-06.
Ganzer Text
24.10.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

GAV
SBB-Cargo
Volltext
GAV SBB/SBB Cargo: zurück zur Basis. Nach langen Monaten zäher Verhandlungen, bei denen die Mobilisierung der Basis eine entscheidende Rolle spielte, ist der neue SBB-GAV unter Dach. Er tritt am 1. Mai 2019 in Kraft und kann frühestens auf den 30. April 2022 gekündigt werden. In den letzten Tagen war der SEV vor und in Bürogebäuden, Werken, Unterhaltsanlagen, Depots und weiteren Personalräumen präsent, um den Mitgliedern für ihr Engagement zu danken. Die SEV-Vertreter/innen stellen das Verhandlungsresultat mit Flugblättern und Exemplaren der SEV-Zeitung vor, verteilen Schokoherzchen und -taler, beantworten Fragen und nehmen Feedbacks entgegen. Die Reaktionen der Basis sind grösstenteils sehr positiv. Viele Mitglieder geben den Dank an die Verhandlungsdelegation zurück und loben die Arbeit des SEV. Gerade junge Kolleg/innen sind zufrieden und durchaus stolz auf ihre Gewerkschaft und finden deren Arbeit nötig und sinnvoll. Das haben diese Verhandlungen, „bei denen die SBB mit dem Mähdrescher auffuhr“, wie es ein Mitglied ausdrückt, einmal mehr klar gezeigt. Die Präsenz von Gewerkschaftsprofis, Unterverbands- und Sektionsverantwortlichen vor Ort wird sehr geschätzt: die Kolleg/innen schütteln ihnen die Hand, geben sich als Mitglieder zu erkennen, schildern die Situation in ihren Teams und nennen spezifische Anliegen ihrer Berufsgruppen. Viele sind besorgt über die laufende Steigerung der Produktivität, der Anforderungen ans Personal und dessen Belastung. Besonders schwer haben es die Temporären. Viele fürchten weitere Reorganisationen und die Folgen der Digitalisierung. (…). Yves Sancey, Markus Fscher.
SEV, 24.10.2018.
SEV > SBB. GAV, 2018-10-24.
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18.10.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
Vorwaerts
Damian Bugmann
Liberalisierung
SBB-Cargo
Volltext
Neoliberaler Kahlschlag. Von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist Denis de la Reussilles Interpellation „Kahlschlag bei SBB Cargo“ im Nationalrat. Er will verhindern, dass Transporte auf Strassen verlagert, 800 Stellen abgebaut und Hunderte von Bedienpunkten in Randregionen aufgegeben werden. Interpellation Nummer 18.3811 betreffend „Kahlschlag bei SBB Cargo“, wurde vom Bundesrat noch nicht beantwortet. Im Folgenden der Originaltext: „Diesen Frühling kündigte die SBB-Cargo-Leitung ein Umstrukturierungsprogramm an, das bis 2023 einen Abbau von 800 Stellen vorsieht. Die Umstrukturierung soll in Etappen durchgeführt werden. Der Neuenburger Jura, der Kanton Jura sowie der Berner Jura und das Berner Oberland gehören zu den ersten Regionen, in denen eine Reduktion des Angebots und der Stellen geprüft wird. Die Ankündigungen der SBB-Cargo-Leitung sind umso alarmierender, als es nicht um eine blosse Umstrukturierung geht; in den kommenden Wochen steht ein regelrechter Kahlschlag unter den Bedienpunkten bevor. Die Entscheidungen wurden erneut ohne wirkliche Rücksprache getroffen und könnten für die betroffenen Regionen in wirtschaftlicher wie ökologischer Hinsicht schlimme Folgen haben.“ Holz und Kehricht. „Ein erstes Beispiel, das dies gut veranschaulicht, ist das Unternehmen, das sich um die· Kehrrichtverbrennung für den Jurabogen (Kantone Neuenburg, Bern, Jura und Waadt) kümmert“, so die Interpellation weiter. „Es transportiert jedes Jahr 45‘000 Tonnen Abfall auf der Schiene und verhindert so, dass über 4500 Lastwagen auf den bereits überlasteten Strassen zirkulieren. Die (...). Damian Bugmann.
Vorwärts, 18.10.2018.
Personen > Bugmann Damian. SBB-Cargo. Liberalisierung. Vorwaerts, 2018-10-18.
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16.07.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Philipp Hadorn
Interview
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
„Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden“. Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. Kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt. Kontakt.sev: Welche Infos hat SBB Cargo dem Begleitausschuss vom letzten Freitag zum Abbau gegeben? Haben schon Mitarbeitende die Stelle verloren oder sind über den Verlust ihrer Stelle orientiert worden? Philipp Hadorn: Das Reorganisationsprogramm Struko (Reduktion der Strukturkosten) ist aus Sicht von SBB Cargo auf Kurs. Von 674,5 Vollzeitstellen (FTE) 2015 sind Ende April 2018 noch 474,6 ordentlich besetzt. Bis Ende Jahr folge noch der Abbau von weiteren knapp 23 FTE. Ebenfalls für 23 Mitarbeitende konnte keine geeignete Lösung gefunden werden. Sie wurden ans Arbeitsmarktcenter (AMC) übergeben. Auch Frühpensionierungslösungen mussten erarbeitet werden. Die Überprüfung der Bedienpunkte im Hinblick auf erste Schliessungen auf den Fahrplanwechsel 2018/2019 ist in voller „Talfahrt“, was wohl der „Rückzugs- und Optimierungspolitik“ von SBB Cargo entspricht. (…). Fragen: Markus Fischer
SEV, 16.7.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-08-16.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Manuel Avallone
SBB-Cargo
Vertragsverhandlungen
Volltext
GAV-Verhandlungen SBB/SBB Cargo im Plenum unterbrochen. Beim Treffen von gestern Mittwoch und heute erklärten der SEV und seine Partner der Verhandlungsgemeinschaft gegenüber der SBB-Delegation, warum deren Forderungen für das Personal nicht akzeptierbar sind. Und die SBB-Delegation, warum sie daran festhält. Darauf kam man überein, die Gespräche im Plenum zu unterbrechen und in einer kleinen Runde auszuloten, unter welchen Voraussetzungen Verhandlungen möglich sind. Der tiefe Graben zwischen den Positionen blieb bestehen. Der SEV und seine Partner hielten fest, dass der Eintritt in einen seriösen Verhandlungsmodus nur möglich ist, wenn die SBB-Führung insbesondere darauf verzichtet, den Kündigungsschutz zu schwächen; die Ferienwoche für Mitarbeitende ab Alter 60 zu streichen; die Lohngarantien aufzuheben, die als Gegenleistung zum Lohnsystem ToCo ausgehandelt wurden; die Regionalzulagen zu streichen; die Treueprämien zu reduzieren. Damit hielt sich der SEV an das Verhandlungsmandat seiner GAV-Konferenz. Er wird die Interessen seiner Mitglieder und aller Angestellten von SBB und SBB Cargo weiterhin verteidigen. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus den Verhandlungsspitzen der Gewerkschaften und der SBB, wird sich für weitere Gespräche erneut treffen. Wir halten euch auf dem Laufenden. Manuel Avallone.
kontakt.sev, 29.3.2018.
SEV > SBB-Cargo. GAV. SEV, 2018-03-29.
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24.02.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-CEO probt Cargo-Kahlschlag, bevor er das VR-Präsidium abgeben muss. SBB Cargo: Gegen 750 Stellen und 100 Bedienpunkte opfern? Mitten in den Debatten zur Weiterentwicklung von SBB Cargo in den Verkehrskommissionen der eidgenössischen Räte plant die SBB den Kahlschlag: Am 28. Februar soll der Verwaltungsrat grünes Licht geben für die Reduktion von 2'115 auf 1'790 Stellen (-325 FTE) bis ins Jahr 2020 und auf 1’400 Stellen (-390 FTE) bis 2023. In gleichen Zeittranchen soll die Hälfte der 350 Bedienpunkte überprüft werden mit der Absicht, vorerst 50 und später weitere 25 bis 50 zu schliessen. Für die Gewerkschaften SEV, transfair, VSLF und KVöV ist dieses Sparprogramm ein „No go“. Eine weitere Verunsicherung für die Mitarbeitenden von SBB Cargo ist inakzeptabel. Die gewerkschaftliche Verhandlungsgemeinschaft fordert, dass der Verwaltungsrat SBB dieses Projekt sofort stoppt. „Während die beiden Parlamentskommissionen den Bundesratsvorschlag unterstützen, dass dem SBB CEO das Verwaltungsratspräsidium von SBB Cargo zu entziehen sei, schlägt der CEO dem Verwaltungsrat SBB noch schnell einen Abbau um einen Drittel des Personals und mehr als einen Fünftel der Bedienpunkte von SBB Cargo vor: Das ist inakzeptabel“, stellt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn im Namen der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft SBB Cargo klar. Diese ruft den Verwaltungsrat SBB, der das Geschäft am 28. Februar beraten soll, eindringlich dazu auf, das Abbauprojekt sofort (…). Philipp Hadorn .
SEV, 24.2.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-02-24.
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01.11.2017 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Besitzverhältnisse
SBB-Cargo
Volltext
Bericht des Bundesrats zum künftigen Eignermodell für SBB Cargo. Bund soll und muss Eigner von SBB Cargo bleiben. Der Bundesrat kommt bei seinem Vergleich von Eignermodellen für SBB Cargo zum Schluss, dass der Bund aus volkswirtschaftlichen, verkehrs- und staatspolitischen Gründen Mehrheitsaktionär von SBB Cargo bleiben muss. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst die Einsicht, dass eine Privatisierung nicht zielführend wäre. Der SEV findet aber, dass neben dem vom Bundesrat favorisierten Verbleib von SBB Cargo im Konzern SBB auch das Modell einer direkten Unterstellung unter den Bund weiterzuverfolgen ist. „SBB Cargo gehört in die Hand des Bundes, weil Mobilität für Mensch und Güter Bestandteil einer Grundversorgung ist“, erklärt Philipp Hadorn, der beim SEV für SBB Cargo zuständig ist und als Nationalrat über die Vorlage ‚Organisation der Bahninfrastruktur’ (OBI) mitentscheiden wird, mit welcher der bundesrätliche Bericht zusammenhängt. „Kann der SBB-Konzern den Güterverkehr als Service public nicht mehr sicherstellen, hat der Bund in die Bresche zu springen.“ Zum Vorschlag des Bundesrats, private Minderheitsbeteiligungen an SBB Cargo zuzulassen, stellt Philipp Hadorn folgende Bedingung: „Sollten Kunden oder andere Dritte Miteigner von SBB Cargo werden können, gilt es diese auch an den Investitionen und am Betriebsrisiko zu beteiligen.“ Bitte keine Schnellschüsse. Philipp Hadorn sieht keinen sofortigen Änderungsbedarf beim Eignermodell von SBB Cargo, um den (…). Markus Fischer.
SEV, Medienmitteilung, 1.11.2017.
Personen > Fischer Markus. SBB-Cargo. Besitzverhältnisse. SEV, 2017-11-03.
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17.05.2016 Delemont
Yverdon
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Reorganisation
SBB-Cargo
Volltext
SEV und Peko besuchen Cargo-Teams im Jura, Fragwürdige Reorganisation. Die Aktion „SEV bi de Lüt“ vom 10./11. Mai 2016 in der Westschweiz widmete sich besonders den Kollegen im Jura, die von der x-ten Reorganisation von SBB Cargo betroffen sind. Die neuste Restrukturierung wird von den Mitarbeitenden nicht verstanden, sie demotiviert sie. Die laufende Reorganisation bei SBB Cargo im Jurabogen stösst überall auf einhellige Ablehnung. Die rund 20 betroffenen Mitarbeitenden in Cornaux, Neuenburg, Reuchenette und Delsberg sollen auf den Fahrplanwechsel im Dezember in Biel zentralisiert werden, wie ihnen ihre Leitung vor kurzem mitgeteilt hat. Auch für die Vertreter von SEV und Personalkommission, welche die Cargo-Teams letzte Woche besuchten, ist dieser Entscheid unverständlich. Erstes grosses Problem: die Sprache. Die französischsprachigen Rangierer und technischen Kontrolleure bzw. „Visiteure“, wie sie lange hiessen, sind sich einig: Richtig zusammenarbeiten ist unmöglich, wenn man die Sprache des anderen nicht versteht. Die in Biel geplanten Arbeitsteams sollen zweisprachig sein. Was bereichernd sein kann, wird hier zum gefährlichen Handicap: „Neulich hätte ein Verständigungsproblem bei uns beinahe schlimme Folgen gehabt“, erzählt man uns in einem Pausenraum. „Hätte sich einer unserer Kollegen nicht unter ein Fahrzeug gelegt, wäre es um ihn geschehen gewesen. Er und ein Deutschschweizer Kollege hatten sich missverstanden.“ Jean-Pierre Etique, zuständiger SEV-Gewerkschaftssekretär für SBB Cargo in der Westschweiz, kann gut nachvollziehen, „dass man unter solchen Beding (…). Vivian Bologna Markus Fischer.
SEV, 17.5.2016
Personen > Bologna Vivian. SBB Cargo. SEV, 2016-05-17.
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02.02.2016 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Peter Moor
SBB-Cargo
Steinhauer
Volltext
Eben erst bezogen, nun schon düstere Wolken über dem Hauptsitz von SBB Cargo in Olten. SBB Cargo präsentiert Abbau bei den Bürostellen. „Railfit“ konkret: jede fünfte Stelle weg. Was harmlos „Projekt Strukturkosten“ heisst, ist ein Stellenabbau in neuen Dimensionen. SBB Cargo kündigt die Streichung jeder fünften Bürostelle an. Ein Vorgeschmack auf „Railfit“. Immer mehr zeigt sich, dass die Divisionen der SBB den Sanierungsprofi McKinsey gar nicht gebraucht hätten. In vorauseilendem Gehorsam haben sie längst eigene Abbauprogramme aufgegleist. Nach Infrastruktur, die schon länger die Streichung von 500 Stellen angekündigt hat, präsentiert nun auch Cargo ihre Strategie. Hinter dem harmlosen Titel „Strukturkosten“ verbirgt sich ein Abbauprogramm, das in absoluten Zahlen die Reduktion um 145 Stellen bis 2020 vorsieht. Das volle Ausmass zeigt sich aber erst, wenn klar wird, dass die Basis für diesen Abbau der heutige Bestand von 650 Stellen ist. Anders ausgedrückt: Jede fünfte Bürostelle bei SBB Cargo soll verschwinden. Tiefer als das Minimum? „SBB Cargo hat uns schon früher gesagt, sie hätten die Verwaltung mit der Halbierung des Bestandes in den vergangenen Jahren bereits aufs Minimum reduziert – nun gehen sie offenbar darunter“, stellt Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn fest, der beim SEV für Cargo zuständig und als Nationalrat auch Mitglied der Verkehrskommission ist. „Anscheinend soll die Zitrone doch noch weiter ausgepresst werden.“ (…). Peter Moor.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Moor Peter. SBB Cargo. Stellenabbau. SEV, 2016-02-02.
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02.02.2016 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Lokomotivführer
SBB-Cargo
Volltext
Versammlung des Personals von SBB Cargo International. Das sagen die Lokführer. Der Druck auf die Mitarbeitenden von SBB Cargo International ist hoch. Entsprechend angeheizt war die Stimmung letzten Sonntag an ihrer Versammlung in Bellinzona. Man verlangt von ihnen weitere Opfer, und was erhalten sie im Gegenzug? Sie wollen Klarheit über die Einhaltung des Leistungsaustauschs im grenzüberschreitenden Verkehr und zur Zukunft der Pensionskasse. Und bei dieser fordern sie eine Kompensation der Stabilisierungsmassnahmen wie für das Personal von SBB und SBB Cargo. „Dass heute Abend mehr als 30 Personen hierher gekommen sind, ist sehr wichtig“, hält ein erfreuter SEV-Gewerkschaftssekretär Angelo Stroppini einleitend fest. „Das stärkt uns bei den Verhandlungen mit dem Unternehmen den Rücken. Es geht um heisse Themen: um die Massnahmen wegen dem Euro-Franken-Kurs, um das Abkommen über den 50:50-Leistungsaustausch im grenzüberschreitenden Verkehr und um die Pensionskasse.“ Danach fasst Gewerkschaftssekretär Martin Allemann, der im SEV für das Dossier SBB Cargo International und deren Pensionskasse zuständig ist, die Lage zusammen. Ausführlich erläutert er die vor einem Jahr wegen der Frankenstärke vereinbarte Arbeitszeitregelung. „Ich empfehle euch, sorgfältig zu notieren, wann ihr arbeitet, wann ihr freinehmt und wann euch die Unternehmung sagt, dass ihr zu Hause bleiben sollt. Tut dies zu eurer eigenen Sicherheit, denn es ist die beste Methode, um zu kontrollieren, (…). Markus Fischer, frg.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Fischer Markus. Lokführer. SBB-Cargo. SEV, 2016-02-02.
Ganzer Text
06.10.2015 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
GAV SEV
Mitbestimmung
SBB-Cargo
Volltext

GAV-Konferenz SBB und SBB Cargo zur betrieblichen Mitwirkung. „Wir müssen enger zusammenarbeiten“. 106 Delegierte liessen sich über das Vorgehen zur Weiterentwicklung der Personalkommissionen(Peko) informieren. „Ich glaube an die betriebliche Mitwirkung“, bekannte SEV-Präsident Giorgio Tuti, „doch Gewerkschaften und Peko müssen noch enger zusammenarbeiten, damit die Qualität der Personalvertretungsarbeit weiter steigt.“ Auch für Vizepräsident Manuel Avallone gibt es „Bereiche, wo die Mitwirkung besser sein könnte“. Die Initiative geht jedoch von der SBB aus: Sie stellte bei den letzten GAV-Verhandlungen die Stufen Konzern und Division der Peko und deren Kosten infrage, einigte sich dann aber mit der Verhandlungsgemeinschaft (VG) von SEV, Transfair, VSLF und KVöV darauf, die ganze Mitwirkung aus dem GAV 2011 unverändert in den GAV 2015 zu übernehmen und sie erst ab Juli 2015 bis 30. Juni 2016 weiterzuentwickeln, nach dem Grundsatz „betriebliche Mitwirkung findet in der Fläche statt“, wie man im Verhandlungsprotokoll festhielt. Ziel sei aber nicht, schon Mitte 2016 neue Regeln in Kraft zu setzen, sondern „genug Zeit zu haben für diesen grossen Brocken“, erklärte Avallone. „Das erhöht unsere Chancen, gute Lösungen in den GAV zu bringen.“ Konkret geht es um die Inhalte der Mitwirkung, um die Kompetenzen von Peko und Gewerkschaften, um die Arbeitsverträge (Pensen, Freistellungen) und Entschädigungen der Peko-Mitglieder, um das Wahlreglement und um Anpassungen (…). Markus Fischer
SEV, 6.10.2015.
Personen > Fischer Markus. Mitwirkung. SBB. GAV. SEV, 6.10.2015.
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10.06.2015 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Daniela Lehmann
Peter Moor
Ausgliederung
SBB-Cargo
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Ständerat nimmt wichtige Korrekturen beim Güterverkehr vor. Nicht gut - aber besser. Die Auslagerung von SBB Cargo in ein privates Unternehmen ist vorerst vom Tisch. Der Ständerat hat das Gütertransportgesetz mit einer wesentlichen Ausnahme so beschlossen, wie es Bundesrat und Nationalrat auch schon wollten: also mit einer klaren Ausrichtung auf Eigenwirtschaftlichkeit, ohne Leistungs- oder Verlagerungsauftrag. Die Ausnahme ist aber wesentlich: Anders als die beiden Gremien zuvor will der Ständerat den Güterverkehr nicht aus den Kernaufgaben der SBB herauslösen. Dieser Punkt geht zur Bereinigung zurück in den Nationalrat. „Es bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat dieser Haltung folgt, denn Gütertransport ist ein zentraler Bereich des schweizerischen Schienenverkehrs“, kommentiert SEV-Präsident Giorgio Tuti den Entscheid des Ständerats. Definitiv begraben hat der Ständerat eine Motion der Verkehrskommission des Nationalrats. Diese hätten den Bundesrat beauftragt, die Gütersparte aus der SBB herauszulösen. Der Ständerat fordert nun in einem eigenen Vorstoss den Bundesrat auf, verschiedene Varianten für die Zukunft des Güterunternehmens zu untersuchen. Der SEV hat in einer Medienmitteilung auf die Entscheide reagiert. Er freut sich über kleine Verbesserungen, befürchtet aber nach wie vor eine markante Fehlentwicklung: „In der Frühjahrssession hatte der Nationalrat schlicht alles beschlossen, was dazu geeignet war, dem Inland-Schienengüterverkehr ein schnelles Ende zu bereiten. (…). Peter Moor
SEV, 10.6.2015.
SEV > SBB-Cargo. Auslagerung. SEV, 10.6.2015.
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15.12.2014 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

GAV SEV
SBB
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Kleine Feier zum Abschluss eines aufwändigen Prozesses. GAV SBB ist unterzeichnet. Geduld war gefragt, bis die Gesamtarbeitsverträge SBB und SBB Cargo mit allen Zusätzen von allen Beteiligten unterschrieben waren. Am SBB-Hauptsitz herrschte Feststimmung: Die Spitzen von SBB und SBB Cargo sowie je zwei Vertreter der vier Personalverbände sassen am Tisch, um den fünften GAV SBB zu unterzeichnen. Und da es fürs Stammhaus und Cargo je einen separaten Vertrag gibt und jede der Parteien ein Originaldokument zu den Akten erhält, im weitern die Zusatzprotokolle zum GAV und schliesslich auch gleich noch der Lohnabschluss für 2015 und 2016 zu unterschreiben waren, wollte der formelle Akt fast nicht mehr aufhören. Angesichts von zehn Verhandlungsrunden, begleitet von zahlreichen Arbeitsgruppensitzungen und informellen Treffen zur Konfliktbewältigung könnte man allerdings schon wieder von angemessener Länge sprechen. (…). Pmo
SEV. SBB. GAV. SEV, 15.12.2014.
SEV > SBB. GAV. SEV, 2014.12.15.
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04.12.2014 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Arbeitssicherheit
SBB-Cargo
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In hartnäckiger Arbeit konnte ein Erfolg erreicht werden. Im Laufschritt um die Züge. Sicherheit ist - gerade bei der Bahn - ein hohes Gut. Ohne genügend Zeit ist Sicherheit aber nicht zu erreichen - auch wenn das etwas kostet. Güterwagen werden täglich auf ihren technischen Zustand geprüft. Nachdem ein Wagen bewegt (also beispielsweise rangiert) wurde, muss ein Mitarbeiter optisch nachkontrollieren, ob der Wagen und seine Ladung immer noch in ordnungsgemässem Zustand sind. Dies nennt SBB Cargo „risikoorientierte Inspektion des Zuges“ (RIZ). Vor einem Jahr wurde sie eingeführt. Es geht um 3,5 Sekunden. Für eine umfassende Kontrolle waren bisher 30 Sekunden pro 5 Meter eingerechnet. Die Einführung von RIZ sollte auch eine Reduktion der für die Kontrolle nötigen Zeit bewirken. SBB Cargo setzte eigenmächtig und ohne Konsultation der Sozialpartner Richtzeiten für die Inspektion ein: Gerade noch 18 Sekunden pro 5 Zugsmeter sollten für die RIZ zur Verfügung stehen. Entsprechend knapp wurde die Zeit kalkuliert, die für die RIZ zur Verfügung stand. Für die Kontrolleure bedeutete dies, dass sie entweder die Kontrollen nicht sauber durchführen konnten oder praktisch im Laufschritt um die Wagen hasten mussten, bevor sich das zur Verfügung stehende Zeitfenster wieder schloss. (…). pan.
SEV, 4.12.2014.
SEV > Arbeitssicherheit. SBB. SEV, 2014-12-04.
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24.09.2014 Schweiz
SBB
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Anstellungsbedingungen
Arbeitszeit
GAV
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Der GAV SBB und SBB Cargo 2015 ist bereit zur Unterschrift. Einigung in der Nachspielzeit. Ende Juni waren nur die Eckwerte definiert, nun steht der gesamte GAV 2015: Die vom SEV angeführten Gewerkschaften und die SBB haben sich auf eine Weiterentwicklung des Gesamtarbeitsvertrags geeinigt, die nach Meinung beider Delegationsleiter ein ausgewogenes Geben und Nehmen mit sich bringt. Bereits im Juni hatte die GAV-Konferenz des SEV ausführlich über die Eckwerte des neuen GAV diskutiert und diese mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Die GAV-Konferenz des SEV hatte Ende Juni deutlich Ja gesagt zu den Eckwerten, die zu diesem Zeitpunkt ausgehandelt waren. In der Verlängerung um drei Monate ging es nur darum, die Details zu klären. Und auch wenn der Teufel im Detail sitzt, wie das Sprichwort sagt, war der Abschluss vom Willen zur Einigung geprägt. Am Tag des Erscheinens dieser Zeitung beschliesst die GAV-Konferenz, ob sie den ausgehandelten Vertrag zur Unterschrift freigibt. Davon darf ausgegangen werden, hat sich doch inhaltlich seit Juni nichts Wesentliches mehr verändert. Auch der Verwaltungsrat SBB muss das Resultat noch formell genehmigen. Der GAV SBB und SBB Cargo gilt ab Anfang 2015 und läuft mindestens vier Jahre. Die im aktuellen GAV festgelegte „Lohngarantie 2011“ wird weitergeführt; dies gilt wiederum für die Laufdauer des GAV und muss danach erneut entschieden werden. (…).
SEV, 24.9.2014.
SEV Schweiz > SBB. GAV. SEV, 2014-09-24.
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13.05.2014 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Arbeitsbedingungen
Dienstleistungen
SBB-Cargo
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Qualität und Innovation für Kundschaft UND Personal. SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn findet, dass sich SBB Cargo in den letzten Jahren nicht gerade durch Innovation ausgezeichnet hat. Das einzig Stabile bei SBB Cargo war in den vergangenen Jahren die Veränderung. Eine Reorganisation jagte die andere. Unzählige Mitarbeitende sahen sich beinahe im Zweijahrestakt in neue Funktionen und andere Stellenbeschriebe versetzt. Nicht wenige mussten auch den Dienst- bzw. Arbeitsort wechseln. Beim Abbau im Einzelwagenladungsverkehr hat sich SBB Cargo nicht gerade durch Innovation ausgezeichnet, ebenso wenig bei der Auslagerung an SBB Cargo International oder als es darum ging, den Güterverkehr gegenüber SBB Konzern, Bund oder Politik als Service public zu positionieren. Wenigstens konnten die Mitarbeitenden Ende 2013 auch einmal davon profitieren, dass der seit Jahren angestrebte Erfolg endlich eintraf. (…).
Philipp Hadorn, Leiter SEV-Team Cargo.
SEV, 13.5.2014.
SEV > SBB-Cargo. Arbeitsbedingungen. SEV, 13.5.2014.
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13.05.2014 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Danilo Tanina
Rangierarbeiter
Rangierbahnhof
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„Das Personal hätte mehr Informationen gebraucht“. RPV-Vizepräsident Danilo Tonina ist froh, dass wegen der Reorganisation der Rangierbahnhöfe kein Mitarbeiter ins Arbeitsmarktcenter (AMC) der SBB kommen soll. Er bedauert aber, dass die Art der Kommunikation das Personal verunsichert hat. Danilo Tonina kritisiert die Kommunikation. „Am wichtigsten ist für uns vom SEV, dass niemand seinen Job verliert!“, sagt Danilo Tonina. Insofern ist er aufgrund der Informationen, die die Sozialpartner am 3. Mai zur Reorganisation der Rangierbahnhöfe erhalten haben, erleichtert. „Nun müssen aber die Stellenprofile im Massstab 1:1 an die beruflichen Anforderungen angepasst werden, denn bei Cargo wird nicht gleich gearbeitet wie bei der Infrastruktur“, fordert Danilo Tonina, der selbst als RCP-Spezialist mit Fahrkompetenz bei SBB Cargo tätig ist. Nach seiner Einschätzung haben die Betroffenen bei Cargo bessere berufliche Entwicklungsperspektiven, weil dort höhere Anforderungsniveaus möglich sind. (…).
Danilo Tonina, Vizezentralpräsident des Unterverbands des Rangierpersonals RPV
SEV Rangierpersonal, 13.5.2014.
SEV > Rangierpersonal. Rangierbahnhöfe. SEV, 13.5.2014.
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13.05.2014 Lausanne
Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Rangierarbeiter
Rangierbahnhof
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SEV fordert Perspektiven für alle Rangierbahnhof-Angestellten. Anfang 2015 übernimmt SBB Cargo die Planung und Produktion in den Güterbahnhöfen Limmattal und Lausanne Triage von SBB Infrastruktur, die weiterhin für die Verkehrssteuerung zuständig ist. Alle rund 220 Mitarbeitenden werden von der SBB weiterbeschäftigt, die meisten wechseln zu Cargo. Zudem will die SBB von den heute sieben Rangierbahnhöfen jene in Däniken und Zürich Mülligen schliessen. Der SEV fordert für die Betroffenen sichere Arbeitsplätze und individuell bestmögliche Berufsperspektiven. Von aktuell sieben Rangierbahnhöfen- Lausanne Triage, Basel, Buchs, Chiasso, Däniken, Limmattal (RBL) und Zürich Mülligen - bleiben nur fünf übrig. In Däniken und Zürich Mülligen soll nicht mehr rangiert werden. „Der genaue Zeitpunkt der Betriebseinstellung wird derzeit abgeklärt“, schreibt die SBB in ihrer Medienmitteilung vom 5. Mai. „Sollte auf die Anlagen definitiv verzichtet werden können, wird die SBB alternative Nutzungsmöglichkeiten erarbeiten und wird dazu wie üblich die Kantone und Gemeinden in die Planung einbeziehen. Allen rund 35 Mitarbeitenden in den beiden Rangierbahnhöfen Däniken und Zürich Mülligen unterbreitet die SBB ein Stellenangebot. Die frei werdenden Gleisanlagen… werden bis auf weiteres mehrheitlich für das Abstellen von Fahrzeugen verwendet.“ (…).Vivian Bologna.
SEV, 13.5.2014.
SEV > Rangierbahnhöfe. Rangierarbeiter. SEV, 13.5.2014.
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