Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
10.01.2020 BE Kanton
Personen
VPOD BE Kanton
Angela Ziehler
GAV
Pflegeheim
Spitex
Volltext
GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex in Bern. Der VPOD fordert, dass der Kanton Bern seine Steuerungsmöglichkeiten ausschöpft und besserer Arbeitsbedingungen über eine GAV-Pflicht für Pflegeheime und Spitex-Betriebe sicherstellt. So äussert sich der VPOD in der Konsultation zur kantonalen Gesundheitsstrategie 2020-2030. Bei den Zielen und Massnahmen der kantonalen Gesundheitsstrategie wird kaum auf Handlungsmöglichkeiten seitens Kanton hingewiesen, um die Berufsverweildauer und die Abwanderung der Fachkräfte in andere Kantone und Branchen zu stoppen. Unserer Meinung nach muss der Kanton als Eigner der Spitäler und Kliniken sowie bei der Vergabe von Subventionen und dem Abschluss von Leistungsverträgen seine Verantwortung wahrnehmen und für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Zudem sind die Löhne im Gesundheitswesen, gerade auch in den Alters- und Pflegeheimen, vergleichsweise tief. Hier wäre ein konkretes Handeln des Kantons dringend nötig. Das Spitalversorgungsgesetz verpflichtet die Spitäler und Kliniken auf einen Gesamtarbeitsvertrag, bzw. gleichwertige Arbeitsbedingungen. Für die über 300 Alters- und Pflegeheime sowie die über 100 Spitex-Betriebe besteht keine solche Regelung. Eine entsprechende Vorgabe seitens Kanton sowie die Bereitstellung der entsprechenden finanziellen Mittel würde das Risiko der Abwanderung in anderer Kantone und Berufe wirksam mindern.(…).
Angela Zihler.
Personen > Zihler Angela. Pflegeberufe. GAV. VPOD BE Kanton, 2020-01-10.
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03.07.2014 Schweiz
Personen
Primula AG
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Primula AG
Spitex
Volltext
Private machen der gemeinnützigen Spitex Dumping-Konkurrenz. Die Primula AG ist ein krasser, aber kein Einzelfall. Die Privatspitex Primula verlangt von ihren Kunden 20‘000 Franken im Monat, den Pflegerinnen aber zahlt sie Stundenlöhne unter 10 Franken. Deshalb legten sie die Arbeit nieder. Sie liegen im Trend und erbringen mittlerweile fast 20 Prozent aller Spitexleistungen: private Betriebe wie die Primula AG an der Zürcher Goldküste. Sie geriet kürzlich in die Schlagzeilen, weil ihre Pflegerinnen in den Streik traten. Grund: Hunderte unbezahlte Überstunden. Private Spitexfirmen wie Primula boomen. Lautstark rufen ihr Verband Spitex privée suisse und ihr Präsident, der Berner SVP-Nationalrat Rudolf Joder, denn auch nach gleichen Rechten wie die gemeinnützigen Spitexbetriebe. Nur: Von gleichen Pflichten wollen die Privaten nichts wissen. Weil sie Geld machen wollen, decken sie „Verlustgeschäfte“ gar nicht erst ab. Sie konzentrieren sich auf Städte und Agglomerationen, in Randkantonen bieten sie oft erst gar keine Dienste an. Sie pflegen auch nicht alle, denn die Kundschaft muss rentieren. (…). Mathias Preisser.
Work online, 3.7.2014.
Personen > Preisser Matthias. Primula AG. Dumpinglöhne. Spitex. Work, 2014-07-03.
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16.05.2014 BS Kanton
Spitex
Unia Nordwestschweiz

GAV
Spitex
Volltext
Grobe Missstände bei privaten Spitex-Betrieben - Unia fordert Gesamtarbeitsvertrag. Mit einer Aktion in Basel forderte die Gewerkschaft Unia heute den Verband der privaten Spitex-Anbieter (ASPS) Basel-Stadt auf, den irreführenden Basisvertrag zu annullieren und sich stattdessen dem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für private nichtmedizinische Betreuung zu Hause anzuschliessen. Nur der sozialpartnerschaftlich ausgehandelte GAV gewährleistet faire Arbeitsbedingungen, fixe Zulagen und Mindestlöhne sowie eine wirksame Kontrolle. Im Basler Grossen Rat werden demnächst Vorstösse eingereicht. Heute haben Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft Unia David Wüest-Rudin, Geschäftsführer der privaten curavis-Spitexdienste, in Basel einen Kaktus und ein Schreiben übergeben. Darin wird Herr Wüest-Rudin stellvertretend für den Verband der privaten Spitex-Dienstleister (ASPS) Basel Stadt aufgefordert, den Spitex-Basisvertrag zu annullieren und stattdessen dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die nichtmedizinische Betreuung zu Hause beizutreten. Basisvertrag täuscht über prekäre Arbeitsbedingungen hinweg. (…).
Kommunikation Unia, 16.5.2014.
Unia Nordwestschweiz > Spitex. GAV. Unia. 16.5.2014.
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24.01.2014 Schweiz
Löhne
Spitex
Unia Schweiz

Betreuung
Lohndumping
Spitex
Volltext

BetreuerInnen im Privathaushalt fordern bessere Arbeitsbedingungen statt Lohndumping. Heute fand die dritte Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ der Gewerkschaft Unia statt. Die Delegierten zeigten sich zufrieden mit den erzielten Fortschritten bei den Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag mit dem Arbeitgeberverband „Zu Hause leben“. Gleichzeitig äusserten sie ihre Sorge über das verbreitete Lohndumping in der Branche und insbesondere über den „Basisvertrag“ der Spitex-Organisationen in Basel. Dieser öffnet Lohndumping Tür und Tor. Sollte der Vertrag nicht annulliert und ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit guten Arbeitsbedingungen ausgehandelt werden, wird die Unia mit aller Macht gegen ausbeutende Arbeitgeber vorgehen. Die Unia-Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ diskutierte den aktuellen Stand der GAV-Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband „Zu Hause leben.“ (...).

Unia Schweiz. Medien-Mitteilung. 2014-01-24
Unia Schweiz > Spitex. Lohndumping. Unia Schweiz. 2014-01-24.

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12.06.2013 BS Kanton
Frauenlöhne
Personen
VPOD Region Basel
Marianne Meyer
Haushalthilfen
Spitex
Volltext

Care-Arbeiterinnen gründen Netzwerk RESPEKT@vpod. Nach der vom VPOD unterstützten Lohnklage einer polnischen 24-Stunden-Betreuerin haben zahlreiche weitere Care-Migrantinnen beim VPOD Beratung und Unterstützung gesucht. Um sich eine Stimme zu geben, gründen Care-Migrantinnen und Angestellte in Privathaushalten das Netzwerk RESPEKT@vpod. Die betroffenen Frauen kommen zum grossen Teil aus osteuropäischen Ländern wie Polen und Rumänien, sie arbeiten häufig als sogenannte Live-Ins (24-Stunden-Betreuung im Privathaushalt), aber auch in der stundenweisen Betreuung von Haus zu Haus. (...).
Marianne Meyer.

VPOD Schweiz, 12.6.2013.
VPOD Region Basel > Hausarbeit. Löhne. VPOD 2013-06-12.

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30.04.2013 Pratteln
Personen
Spitex
VPOD Region Basel
Marianne Meyer
Hausarbeit
Spitex
Strafanzeige
Volltext

24-Stunden-Betreuung vor Gericht. Mit der Musterklage wehrt sich der VPOD gegen die 24-Stunden-Betreuung in Privathaushalten. Der konkret eingeklagte Fall betrifft eine polnische Betreuerin im Raum Basel, die - obwohl ihr Arbeitsvertrag die 42-Stunden-Woche vorsah – für ihren Klienten praktisch rund um die Uhr zur Verfügung stand. Pro Monat verdiente sie dafür brutto 4200 Franken inklusive Kost und Logis, was netto ca. 3000 Franken ergibt. Wie sich die gesamte Zeit in Arbeits-, Pikett- und Ruhezeit aufteilt, war nicht geregelt. (...).

VPOD Schweiz, 30.4.2013.
VPOD Schweiz > Hausarbeit. Strafanzeige. VPOD 2013-04-30.

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22.06.2010 BE Kanton
Gesundheitsdirektion
Heime

Personalbestand
Pflegepersonal
Spitäler BE Kanton
Spitex
Gegen den Personalmangel. Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) will die Gesundheitsbetriebe ab 2012 dazu verpflichten, gemäss ihren Möglichkeiten Personal aus- und weiterzubilden. Damit will der Kanton den Personalmangel im Gesundheitswesen beheben. Jeder Betrieb solle sein Ausbildungspotenzial ausschöpfen, heisst es in einer Mitteilung. Zur Berechnung des Potenzials dienen einheitliche Kriterien. Bei der Umsetzung der Ziele können die Betriebe, neben Spitälern und Kliniken auch Heime und Spitex-Organisationen, mitbestimmen. Einer der Hauptgründe für den Personalmangel im Gesundheitswesen sei nämlich, dass sich die Betriebe zu wenig für Aus- und Weiterbildung engagierten, schreibt die GEF: Die Verpflichtung ab 2012 soll nach dem Grundsatz "Wir bilden aus, wen wir brauchen" funktionieren. (...). Bund. Dienstag, 22.6.2010
10.06.2004 Worben
Seelandheim Worben

Spitex
Spitex rund um die Uhr. Die Abgeordneten des Seelandheims Worben wurden in Sonvilier über Spitextdienste für Alterswohnungen, über Umbaupläne und über die Finanzen informiert. BT 10.6.2004
26.11.2003 Mörigen
Gemeinderat

Spitex
Die neuen Statuten des Spitex-Vereins Täuffelen und Umgebung wurden genehmigt. BT 26.11.2003
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