Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 95

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19.03.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Gewinnbeteiligung
SBB
Volltext
Gute Leistung und Gewinnsteigerung der SBB im 2018. SEV fordert Gewinnbeteiligung des Personals. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV erwartet von der SBB-Spitze nicht nur verbales Lob für die ausgezeichnete Leistung des Personals im vergangenen Jahr, sondern eine substanzielle finanzielle Beteiligung am erwirtschafteten Gewinn. Der SEV freut sich über die positiven Bilanzzahlen der SBB im 2018. Der Konzern hält in seiner Medienmitteilung explizit fest, dass zur Steigerung seines Gewinns um 42,5% auf 568 Millionen auch das «Effizienzprogramm RailFit2030» beigetragen hat. In der Tat ist die Zahl der Vollzeitstellen um 446 bzw. 1,4% auf 32'309 gesunken. Die SBB schreibt ausdrücklich, dass der Kostendeckungsgrad des Regionalverkehrs dank höherer Produktivität verbessert wurde. Besonders positiv ist die Rückkehr von SBB Cargo in die schwarzen Zahlen, wofür ebenfalls Sanierungsmassnahmen nötig waren. Erfreulich sind auch die Passagierzunahme um 0,8%, der Angebotsausbau, die Rekordmengen an Infrastrukturunterhalt (was zur leichten Verschlechterung der Pünktlichkeit beitrug) und der Anstieg der Kundenzufriedenheit im Personen- und im Güterverkehr. Gewinnbeteiligung nicht nur für die Kundschaft. Die SBB betont, dass sie einen Teil des Gewinns im 2019 an die Kundschaft zurückgeben will, indem sie 216 Mio. Franken gezielt für besseren Service und günstigere Billette einsetzt, insbesondere mehr als 100 Mio. für Sparbillette. „Der SEV begrüsst diese Beteiligung der Kundschaft am Gewinn, fordert aber auch eine angemessene Beteiligung des Personals“, sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. (…).
SEV, 19.3.2019.
SEV > SBB. Gewinnbeteiligung. SEV, 2019-03-19.
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13.03.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Reinigung
SBB
Volltext
Juan José Grau vom RPV Zürich präsentiert das neue System Clean 4.0, das am 1. Januar 2019 in Kraft trat. Clean-Tagung geht den vielen Problemen nach. Am 2. Februar fand in Rothenburg die erste Cleantagung statt, organisiert von der RPV-Sektion Zürich, um die Probleme bei Clean ausführlich zu diskutieren. Daniel Purtschert, Co-Präsident RPV Zürich, konnte 22 Mitglieder begrüssen sowie als Gäste Hanspeter Eggenberger, Zentralpräsident RPV und Manuel Avallone, Vizepräsident SEV. Beisitzer Juan José Grau präsentierte das neue System Clean 4.0, das am 1. Januar in Kraft trat. Dieses Reinigungssystem sorgt leider noch für diverse Probleme, weil man in den Regionen ganz anders reinigt. Zudem muss der Schichtleiter Clean entscheiden, was gereinigt wird und wie viel Zeit dafür gemäss Arbeitsplan zur Verfügung steht. Die Stimmung ist schlecht. Es gab sogar Diskriminierungen, indem nur gewisse Mitarbeiter für eine höhere Funktion gefördert werden und andere nicht. Ein guter Schichtleiter wurde abgesetzt und ein weniger qualifizierter Mitarbeiter gezwungen, diese Funktion zu übernehmen – was dazu führte, dass der SEV-Rechtsschutz eingeschaltet werden musste. Auch bei der Ausbildung gibt es gewaltige Unterschiede. Die SBB hat mit den Gewerkschaften vereinbart, dafür zu sorgen, dass die Anzahl der beschäftigten Temporärarbeitenden den Anteil von 4% an Festanstellungen (FTE) auf Stufe Konzern nicht überschreitet. Problematisch ist auch, dass Temporärmitarbeitende (…). Ludwig Reyer/Red.
SEV, 13.3.2019.
SEV > SBB. Reinigung. SEV, 2019-03-13.
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20.12.2018 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Urs Huber
Arbeitsbedingungen
Referate
SBB
Volltext
Kommentar von Urs Huber. Lasst uns doch einfach mal arbeiten! Sie toben sich wieder aus, die obersten SBB-Kader. Sie können es nicht lassen, wie auch. Denn offensichtlich sehen sie die Kernaufgabe ihres Jobs nicht darin, den Kunden eine möglichst störungsfreie, effiziente Dienstleistung zu bieten und dazu vielleicht auch etwas ans Personal zu denken. Nein, man gewinnt den Eindruck, sie sind nur am Reorganisieren interessiert, am Verschieben, Zerschneiden, dann wieder Zusammenführen. Im Kleinen, fast im Monatsrhythmus, und jetzt kommen noch die grossen Kisten. WEP Weiterentwicklung Personenverkehr und Infrastruktur 2.0 etc. Und immer haben sie eine gute Begründung parat. Dumm nur, dass das Ganze selten mehr als drei Jahre hält, dann kommt die nächste Reorg, natürlich auch die mit einer guten Begründung. Ausbaden darf diese Reorganisationsmanie das Personal, und oft auch die Kundschaft. Und genau diese Kombination tut den Eisenbahnern und Eisenbahnerinnen am meisten weh. Selber zahlen sie den Preis für die Dauer-Reorgs, aber es wird ja nicht mal besser, für die Kunden, für den Betrieb. Die aktuelle Störungsanfälligkeit des Systems scheint auch nicht besonders zu stören. Die obersten Chefs reden nur noch von 4.0, von der Bahn der Zukunft etc. Sie vergessen nur zu gerne: Um in die Zukunft zu gelangen, muss man erst mal die Gegenwart überstehen! (…).
Urs Huber.
SEV, 20.12.2018.
SEV > SBB. Arbeitsbedingungen. SEV, 2018-12-20.
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18.12.2018 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Personenverkehr
SBB
Volltext
SBB-Projekt „WEP“: Hohes Tempo schadet der Qualität. Mit der neusten Phase im Projekt „Weiterentwicklung Personenverkehr“ (WEP) will die SBB diverse Geschäftsbereiche zusammenlegen oder auftrennen. Für mindestens 400 Mitarbeitende soll der Arbeitsort ändern. Obwohl manche Versetzungen aus SEV-Sicht nicht wirklich oder nicht sofort nötig sind, werden sie mit Hochdruck und etlichen Pannen vorangetrieben, was die Betroffenen verärgert und verunsichert. Einige haben schon gekündigt. Um die Abwanderung von Knowhow abzuwenden und die vielen offenen Fragen zu klären, fordert der SEV einen Marschhalt, bis die neuen Strukturen klar sind. Mehr Zeit ermöglicht bessere Lösungen für die von Arbeitsortwechseln Betroffenen. Der SEV und seine Partner der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft (VG) wurden von der SBB am 9. Oktober über die Phase 2 im Projekt WEP der Aufbauorganisation P-O informiert. Diese „Riesen-Kiste“ betrifft Hunderte von Mitarbeitenden in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Rollmaterial, Lok-, Zug-, Rangier- und Reinigungspersonal inklusive Personaleinteilung und Steuerung/Lenkung sowie Ereignismanagement. Sie alle sollen im Bereich „Bahnproduktion“ zusammengelegt werden, um Schnittstellen zu eliminieren und Synergien zu erreichen. Zum Beispiel sollen die Bereiche Fahrzeugindustrie, Materiallogistik und Instandhaltung Zugbereitstellung (ZBS) im „Unterhalt Rollmaterial“ zusammengeführt werden. Das erachtet die VG in  (…). Markus Fischer.
SEV, 18.12.2018.
SEV > SBB. Personenverkehr. SEV, 2018-12-18.
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18.12.2018 Belfort
Biel
SBB
SEV Schweiz

Bahnlinie
SBB
Volltext
Delle–Belfort wiedereröffnet. Jurassische Eisenbahner als Pioniere. Ohne den jahrelangen Kampf jurassischer Eisenbahner mit Denis Schaffner an der Spitze wäre die Linie Delle–Belfort am 6. Dezember nicht wiedereröffnet worden. Als 1992 die Linie Delle–Belfort geschlossen wurde, konnte sich Rangierarbeiter Denis Schaffner, der damals die SEV-RPV-Sektion Jura präsidierte, nicht damit abfinden. Sofort gründete er zusammen mit seinen Kollegen das Komitee „Für die Wiedereröffnung der Linie Delle-Belfort“. Im Dezember 2000 übergaben die Eisenbahner der Regierung des Kantons Jura eine Petition mit 6‘000 Unterschriften für die Wiederbelebung der Linie. „Es war die grösste Unterschriftensammlung, die es in unserem Kanton je für die Bahn gegeben hat“, sagt Pierre Kohler, der damals jurassischer Regierungspräsident und Verkehrsminister war. Aktionen zur Entfernung des Gestrüpps. Denis Schaffner ist ein Mann der Tat und beschloss deshalb, mehr zu machen als die Petition. Zusammen mit seinen Kollegen lancierte er eine Aktion zur Entfernung des Gestrüpps auf den Gleisen des französischen Grenzbahnhofs Delle. Diese verfehlte die beabsichtigte symbolische Wirkung nicht, fand sie doch die Unterstützung der Kantonsregierung und von Raymond Forni, der damals nicht nur die Gemeinde Delle präsidierte, sondern auch die französische Nationalversammlung. Die Aktion wurde fünfmal wiederholt, von den Medien bestens abgedeckt und fand Beachtung bis Bern und Paris. Den jurassischen (…).
SEV, 18.12.2018.
SEV > SBB. Biel-Belfort. Bahnlinie. SEV, 2018-12-18.
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01.12.2018 Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
SBB
Ralph Hug
Liegenschaften
SBB
Volltext
Die SBB und ihre Goldgruben. Die SBB scheffelt Millionen mit Immobilien. Niklaus Scherr hat nachgerechnet. Die SBB ist zum zweitgrössten Immobilienkonzern der Schweiz herangewachsen. Sie macht das Geld mit Grundstücken, die sie einst für ein Butterbrot der Öffentlichkeit abgekauft hat. Den bisher grössten Profit zog sie aus der Zürcher Europaallee. Allein die UBS musste dort für ihr Grundstück im Baufeld C 199 Mio. Franken auf den Tisch legen: Das sind 26'930 Franken pro Quadratmeter. Die SBB-Vorgängerin Nordostbahn hatte für das Land vor 150 Jahren noch 10 Franken pro Quadratmeter bezahlt. Noch viel mehr holte die Bundesbahn im Baufeld G heraus. Dort stehen heute 46 superteure Eigentumswohnungen. Bei einem geschätzten Erlös von 95 Mio. Franken ergibt sich ein exorbitanter Quadratmeterpreis von 70'000 Franken. „Die Euopaallee ist die SBB-Goldgrube par excellence“, sagt Niklaus Scherf. Der ex-Geschäftsleiter des MV Zürich hat nachgerechnet. Und zwar gegen den Willen der SBB. Diese rückt, wenn überhaupt, nur höchst ungern Zahlen zu ihren Immobiliendeals heraus. Scherr hat jetzt seine umfangreiche Recherche in einem sehr erhellenden Bericht publiziert.* Dieser bestätigt die Kritik, dass die SBB auf Höchstrenditen aus ist. Dadurch entstehen vorwiegend teure Büros und Appartements. Nur unter Druck willigen die SBB-Manager ein, auch preisgünstige Wohnungen für die breite Bevölkerung zu bauen. Die Bahn verteidigt sich mit dem Argument, sie müsse mit den Gewinnen (…). Ralph Hug.
Mieter- und Mieterinnenverband, Nr. 6, Dezember 2018.
Personen > Hug Ralph. SBB. Liegenschaften. M+W, 2018-12-01.
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27.11.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Digitalisierung
SBB
Volltext
Schweizweit erster Digitalisierungsfonds. Die SBB will zusammen mit den Sozialpartnern einen Fonds gründen, welcher sich mit den langfristigen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung beschäftigt. Das Unternehmen speist den Fonds mit zehn Millionen Schweizer Franken. SBB und Sozialpartner warfen gestern Abend anlässlich der formellen Unterzeichnung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) einen Blick in die Arbeitswelt der Zukunft. CEO Andreas Meyer will die Herausforderungen der Digitalisierung anpacken: „Wir befinden uns in einem digitalen Wandel, welcher Chancen und Risiken für die SBB, ihre Arbeitsplätze und unsere Mitarbeitenden birgt. Wir gehen diesen digitalen Wandel unternehmerisch und sozialpartnerschaftlich an und blicken dabei weit über den Horizont des neuen Gesamtarbeitsvertrags hinaus“. Zu diesem Zweck initiieren die SBB zusammen mit den Gewerkschaften und Verbänden SEV, transfair, KVöV und VSLF einen gemeinsamen Fonds, den die SBB mit zehn Millionen Schweizer Franken speist. Die SBB und die Sozialpartner beabsichtigen, sich gemeinsam und ohne Verhandlungsdruck mit den langfristigen Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen und aus den Erfahrungen zu lernen. Aus dem Digitalisierungsfonds heraus werden einerseits Studien und Projekte lanciert, welche die unternehmerischen Chancen und Herausforderungen für die Arbeitswelt und Arbeitsplätze der SBB analysieren und entsprechende Massnahmen aufzeigen. Eine erste Studie soll konkret aufzeigen, wie sich die Berufsbilder verändern, wo Arbeitsplätze entstehen oder wegfallen und welche Kompetenzen in (…).
SEV, Medienmitteilung, 27.11.2018.
SEV > Digitalisierung. Fonds. SEV, 2018-11-27.
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14.11.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Personenverkehr
SBB
Volltext
SBB Personenverkehr riskiert Eigentor. Der SBB Personenverkehr hat heute Mittwoch eine weitere Reorganisation angekündigt. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV beurteilt diese kritisch: 400 Mitarbeitende müssen den Arbeitsort wechseln. Das ist für sie keine Motivationsspritze. Es besteht die Gefahr, dass Mitarbeitende abspringen und mit ihnen Knowhow verloren geht. Die SBB unterläuft damit das eigene Ziel, die Qualität zu steigern. „Diese neue Reorganisation kommt in einem Moment, in dem die vorhergehende noch nicht einmal umgesetzt ist“, kritisiert SEV-Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni. „Es handelt sich um eine weitere Zentralisierung. Zahlreiche Mitarbeitende sollen künftig an einem andern Ort arbeiten. Damit müssen sie längere Arbeitswege und finanzielle Einbussen in Kauf nehmen. Die Gefahr ist gross, dass Mitarbeitende demotiviert werden. Die SBB geht wissentlich das Risiko ein, dass erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Dies ist dem eigentlichen Ziel, den Service für die Kundinnen und Kunden zu verbessern, nicht dienlich.“ Der SEV erwartet von der SBB, dass sie die Bedenken, die er während des Konsultationsverfahrens vorgebracht hat, stärker berücksichtigt. Der SEV fordert vor allem bessere Bedingungen für die vom Dienstortwechsel betroffenen 400 Mitarbeitenden. «Die Bedingungen müssen besser sein als das im GAV garantierte Minimum», betont Jürg Hurni. „Das ist im Interesse der Mitarbeitenden und des Unternehmens.“
SEV, Medienmitteilung, 14.11.2018.
SEV > SBB. Personenverkehr. SEV, 2018-11-14.
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24.07.2018 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

GAV
SBB
Volltext
Vereinbarungen zur Arbeitszeit unterzeichnet. Im Rahmen der GAV-Verhandlungen haben die SBB und die Verhandlungsgemeinschaft zwei Vereinbarungen unterzeichnet. Die beiden Vereinbarungen betreffen die Revision des Arbeitszeitgesetzes. Diese Revision wirkt sich auf die Anstellungsbedingungen der SBB aus. Seit Januar 2018 verhandeln die SBB und die Verhandlungsgemeinschaft der Sozialpartner (VG) einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Die Verhandlungen befassen sich unter anderem auch mit dem Nachvollzug der Revision des Arbeitszeitgesetzes (AZG). 2016 verabschiedete nämlich das eidgenössische Parlament eine Teilrevision des Arbeitszeitgesetzes. Diese Teilrevision wirkt sich auch auf die Anstellungsbedingungen des SBB Personals aus. Um die gesetzlichen Anpassungen fristgerecht umsetzen zu können, haben die SBB und die VG im Juli zwei Vereinbarungen unterzeichnet. Zu vielen anderen Themen laufen die Verhandlungen voraussichtlich noch bis September 2018. Anpassungen in den Anhängen 4 und 5 des GAV. Je nach Funktion gilt für die SBB Mitarbeitenden das Arbeitszeitgesetz (AZG) oder das Arbeitsgesetz (ArG). Grob gesagt untersteht das Verwaltungspersonal dem Arbeitsgesetz, das operative Personal dem Arbeitszeitgesetz. Die Konzernweisung K 134 regelt, welche Funktionen der SBB dem AZG und welche dem ArG zugeordnet sind. Im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sind in zwei Anhängen weitergehende Arbeitszeitregelungen festgehalten: Anhang 4 für Mitarbeitende, die dem AZG (…).
SEV, 24.7.2018
SEV > SBB. GAV. SEV, 2018-07-24.
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04.04.2018 Zürich
SBB
SEV Schweiz

Dienstpläne
SBB
Volltext
SBB-Zugbereitstellung: Standort Zürich-Herdern will Jahreseinteilung kippen. Monatsplanung weder nötig noch legal. Wegen unerwartet vieler Personalabgänge will die Instandhaltung Zürich-Herdern ab Mai die Jahresplanung durch die Monatsplanung ersetzen. Damit wird das Recht des Personals auf eine frühe, sichere Freizeitplanung übertrieben eingeengt, denn die von der SBB angegebenen Gründe rechtfertigen dies nicht. Deshalb geht der SEV dagegen vor. Am 5. März teilte der Produktionsleiter der Instandhaltung Zürich den Mitarbeitenden in Herdern mit, dass ab 1.Mai die Jahresplanung durch eine Monatsplanung ersetzt werden müsse. Dies wegen Personalabgängen und dem damit verbundenen "Mangel an diversen Kompetenzen in folgenden Tätigkeiten: Ultraschallkontrolle UT, Arbeiten an den ICE der DB-Flotte, Wartungs- und Reparaturarbeiten an den ETCS-Systemen". Um diese Kompetenzen wieder zu erlangen sei eine Ausbildungsplanung nötig. Weitere Gründe seien der verspätete Einsatz des neuen Doppelstock-Fernverkehrszugs von Bombardier und daher ein Instruktionsrückstand auf diesem Zugtyp sowie zusätzliche Nachtumläufe der IC2000. Kein valabler Grund für Verzicht auf die Jahresplanung. "Letztere zwei Probleme waren schon länger bekannt, sodass sie planbar waren", sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni. "Auch Personalabgänge sind zu bewältigen, denn die Kündigungsfrist lässt Zeit für die Anstellung neuer Mitarbeiter, die notfalls vorübergehend auch Temporärangestellte (…). Markus Fischer.
SEV, 4.4.2018.
SEV > SBB. Dienstpläne. SEV, 2018-04-04.
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21.11.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Anliker
Vivian Bologna
GAV
SBB
Volltext
„Der GAV SBB, unser Leitstern“ Die Verhandlungen über den GAV SBB/SBB Cargo standen im Zentrum der Vorstandssitzung vom 17. November. Dem wichtigsten Geschäft des SEV im nächsten Jahr ist auch unser Edito gewidmet. Der Leiter der Verhandlungsdelegation GAV SBB/SBB Cargo, Manuel Avallone, rief in Erinnerung, dass der SEV im Moment in der Fläche unterwegs ist, um das Personal für die GAV-Verhandlungen des nächsten Jahres zu sensibilisieren: „Diese Präsenz in der Fläche kommt bei den Angestellten sehr gut an. Die von uns überbrachte Botschaft ist dabei klar: Der GAV fällt nicht vom Himmel.“ Manuel Avallone erinnerte daran, dass es nicht in Frage kommt, zwei verschiedene GAV für SBB und SBB Cargo zu verhandeln. Präsident Giorgio Tuti haute in die gleiche Kerbe, indem er die Wichtigkeit des GAV SBB/SBB Cargo mit diesen Worten charakterisierte: „Er ist der Leitstern unserer Vertragspolitik. Wir müssen alle für dieses Dossier mobilisieren, das unser Thema Nummer eins im Jahr 2018 sein wird. Vom Personal des SEV über die Unterverbände bis zu den Sektionen müssen wir alle Kräfte für diese überaus wichtigen Verhandlungen bündeln, denn sie beeinflussen die GAV in andern Transportunternehmungen.“ Gilbert D’Alessandro, Präsident des Unterverbandes VPT, sekundierte: „Bei den Transports publics fribourgeois werden wir den GAV 2020 verhandeln. Der Tenor des GAV SBB spielt dabei eine extrem wichtige Rolle. Der VPT ist deshalb absolut solidarisch mit den SBB-Verbänden und (…). Vivian Bologna, Peter Anliker.
SEV, 21.11.2017.
SEV > SBB. GAV. SEV. 2017-11-21.
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16.11.2017 Schweiz
Personen
SBB
Work
Marie-Josée Kuhn
Präsidentin
SBB
Volltext
Der Ribar-Witz. Der Witz geht so: Wird ein Mann vom Wildhüter gestellt und gefragt: „Was haben Sie denn da auf Ihrer Schulter?“ Der Mann tut völlig erstaunt, schaut hinunter zur Schulter und ruft entsetzt: „Uii, ein Reh!“ Es ist ein richtiger Monika-Ribar-Witz: Auf ihr Angola-Abenteuer bei der Firma des Zuger Finanzjongleurs Jean- Claude Bastos angesprochen, verstand die oberste SBB-Chefin wieder einmal die Aufregung nicht. Die Managerin mit den vielen VR-Mandaten (Sika, Lufthansa usw.) sagte, sie habe das Mandat damals „sorgfältig geprüft“. Und: Das Hafenprojekt habe schliesslich Arbeitsplätze gebracht. Wo also, bitte, sei das Problem? 5 nach 12. Genau dort, wo es auch beim Skandäli um Ribars Parkplatz am Bahnhof Rüschlikon ZH lag. Die Frau sammelt Privilegien, stellt sich naiv und verkauft uns für dumm. Seit sie SBB-Präsidentin ist, parkiert sie ihren Maserati Quattroporte gratis. Quasi über Nacht verwandelten die SBB extra für sie einen zuvor öffentlichen Parkplatz in einen privaten. Und von wegen, sie habe ihr Angola-Ding sorgfältig geprüft: Wäre dem so, wäre alles nur noch schlimmer. Dann hat sich die HSG-Absolventin nämlich wissend in die Afrika- Sache gestürzt. Sie hat gewusst, dass Jean-Claude Bastos, der seine Geschäfte von Zug aus kommandiert, 2011 wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilt worden war. Sie hat gewusst, dass Angola der zweitgrösste Ölproduzent des Kontinents ist, aber 40 Prozent der Kinder an Hunger leiden. Dass die schmale angolanische Oberschicht um die Familie Dos Santos jeden (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 16.11.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. SBB-Präsidentin. Work online, 2017-11-16.
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10.10.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Barbara Lehmann
Konzession
SBB
Volltext
Aufteilung der Fernverkehrskonzession gefährdet das Schweizer Bahnsystem. SEV appelliert an die Kantone. Im Dezember läuft die Fernverkehrskonzession der SBB aus. Die BLS macht ihr bekanntlich mehrere Linien streitig. Das Bundesamt für Verkehr muss entscheiden, ob es die Konzession aufteilen will oder nicht, und führt dazu aktuell eine Konsultation durch. Der SEV fordert deshalb die Kantone in einem Brief auf, gegen die Konzessionsaufteilung Stellung zu nehmen. Im Brief erläutert der SEV, warum bei einer Aufteilung der Fernverkehrskonzession langfristig alle verlieren: die Bahnen, die Kantone, der Bund, die Kundschaft und vor allem auch das Personal der Bahnen: Wettbewerb und Konfrontation bedrohen ein gut funktionierendes System ohne Not. Die Kooperation der Bahnen hat sich in der kleinräumigen Schweiz mit ihrem dicht befahrenen Netz und ihrem bestens ausgebautem Taktfahrplan bisher gut bewährt. Fernverkehr muss wie bisher aus einer Hand geplant, gesteuert und betrieblich koordiniert werden. Eine Aufteilung würde die Komplexität des Betriebs erhöhen, namentlich bei Störungen und Baustellen, deren Zahl eher noch steigen wird. Erfahrungen in andern Ländern, z.B. in Schweden, haben gezeigt, dass Anbieterwettbewerb im Bahnsystem die indirekten Kosten erhöht: bei der Beschaffung und dem Einsatz von Rollmaterial (auch Dispo-Züge), beim Rollmaterialunterhalt, bei den Standorten für Abstell- und Dienstlokale oder beim Personal (Dienstpläne). Die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen (…). Daniela Lehmann, Markus Fischer
SEV, kontakt.sev. 10.10.2017.
SEV > SBB. Konzession. SEV, 2017-10.10.
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28.09.2017 Schweiz
Personen
SBB
SGB
Dore Heim
SBB
Verkauf
Volltext
Falschen Elan der Grundversorger zurückbinden. Ständerat schätzt Grundversorgung hoch und kritisiert deshalb Grundversorger. Wenn das Parlament zwei Grossunternehmen wie der Post und den SBB in voller Fahrt ins Lenkrad greift, ist das ein starkes Zeichen! Der Ständerat gab in dieser Session ein solches Zeichen. Das Plenum des Ständerats setzte ein Moratorium gegen die Schliessung von Billett-Drittverkaufsstellen durch die SBB durch. Vergeblich versuchte die Bundespräsidentin, den Ständerätinnen und Ständeräten diesen Eingriff auszureden. Je länger sie argumentierte, desto weniger Verkaufsstellen waren von der Schliessung bedroht, zum Schluss ihres Plädoyers waren es noch ganze zehn strittige Stellen und 0.8% der Billette! Allein, es half alles nichts. Frau Leuthard hat nun den Auftrag, dafür zu sorgen, dass die SBB weitere Schliessungen dieser Verkaufsstellen bis 2020 unterlassen. Und ist sicher gut beraten, sich ernstlich dafür einzusetzen, denn der Unmut über die grossen Grundversorger war in dieser Session mit Händen zu greifen. Post nicht unkontrolliert walten lassen. Der Ständerat griff nämlich auch der Post ins Rad, deren Abbaupolitik bei den Poststellen längst nicht nur in ländlichen Gegenden, sondern auch in den Städten für massiven Ärger sorgt. Die Bundespräsidentin wollte der Kritik zuvorkommen, indem sie vor der Session eine Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung zusammenstellte. Diese beliebte schweizerische Methode (man setze eine Arbeitsgruppe ein) hielt den kleinen Rat jedoch nicht  (...). Dore Heim.
SGB, 28.9.2017.
Personen > Heim Dore. SBB. Verkaufsstellen. SGB, 2017-09-28.
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26.09.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
SBB
Volltext
Zulagen
Manuel Avallone ist froh, dass Belohnungen einfacher werden. SBB gibt Kadern mehr Spielraum für Belohnungen. Stellvertretungen besser honorieren. SBB-Vorgesetzte haben nun genug Spielraum, um Mitarbeitende, die sie vorübergehend vertreten, angemessen zu entschädigen. Der SEV fordert die Kader auf, diesen Spielraum auch wirklich zu nutzen. „Per sofort können Vorgesetzte über Belohnungen bis maximal 500 Franken für ausserordentliche Leistungen von Mitarbeitenden selber entscheiden“, schreibt die SBB-Konzernleitung im Newsletter „Flash Kader SBB“ vom 11. September. Und für Belohnungen von über 500 bis höchstens 2000 Franken sei nur noch die Zustimmung des nächsthöheren Vorgesetzten nötig. Bisher brauchten die Vorgesetzten für Belohnungen jeglicher Höhe zusätzlich eine Bewilligung durch das HR, die nun bei Belohnungen bis 2000 Franken entfällt. „Der SEV ist sehr erfreut, dass die SBB dem Kader mehr Spielraum für Belohnungen gibt“, sagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone. „Dies deshalb, weil wir immer wieder zu hören bekommen, dass Mitarbeitende, die ihre Vorgesetzten vertreten, während diese in den Ferien, im Militär, krank oder unfallbedingt abwesend sind, nicht angemessen entschädigt werden.“ Stellvertretungen schlecht honoriert, trotz GAV-Artikel 96. Bis 2006 kannte die SBB für die Verwendung in einer höher eingereihten Funktion eine spezielle Zulage, die mit dem GAV 2007 abgeschafft wurde, „unter anderem mit der Begründung, dass die Stellvertreter/innen nicht den ganzen Job ihrer (…). Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 26.9.2017.
SEV > Zulagen. SBB. SEV, 2017-09-26.
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11.07.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
SOB Südostbahn
Peter Anliker
Kooperation
SBB
SOB Südostbahn
Volltext
Die SBB und die SOB einigen sich auf eine Kooperation im Fernverkehr. So geht das: Kooperation statt Konkurrenz. Was der SEV fordert, wird umgesetzt: SBB und SOB finden sich beim Betrieb von Fernverkehrslinien zu einer Zusammenarbeit, anstatt sich zu bekämpfen. „Giorgio Tuti eröffnete den Kongress mit einem Appell an SBB, SOB und BLS, zur Fernverkehrskonzession eine Einigung zu finden“: So stand es in der Nummer 09/2017 dieser Zeitung. Letzten Donnerstag traten nun die Spitzen von SBB und SOB, angeführt von Andreas Meyer, CEO SBB, und Thomas Küchler, CEO SOB, in einer kurzfristig anberaumten Medienkonferenz strahlend vor die Journalist/innen und verkündeten, dass sie in der sportlichen Frist von vier Monaten eine mögliche Form der Kooperation gefunden haben. Zwei neue SOB-Linien. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Südostbahn (SOB) zwei neu zu schaffende Linien im Auftrag der SBB betreiben wird: einen Interregio (IR) von Zürich/Basel über die Gotthard-Panoramastrecke (Bergstrecke) nach Locarno und/ oder Lugano sowie einen IR Chur-Zürich-Bern. Für die beiden Linien wird die SOB voll verantwortlich sein, das Rollmaterial (analog heutiger Voralpenexpress) beschaffen und instandhalten, Lok- und Zugpersonal bereitstellen und die Linien vermarkten. Vorteile für Reisende und EVU. Die Kooperation soll einen „Kundennutzen“ bringen, indem neue Direktverbindungen mit komfortablem Rollmaterial geschaffen werden. In den Zügen, von denen „ein grosser Teil“ durch Zugpersonal (…). Peter Anliker.
SEV kontakt.sev, 11.7.2017.
SEV > SBB. Kooperation. SEV, 2017-07-11.
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16.06.2017 BS Kanton
Uber
Unia Nordwestschweiz

Konzession
SBB
Uber
Volltext
Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Unia, SEV, Syndicom, 16.6.2017.
Unia Schweiz > Uber. SBB. Unia, 2017-06-16.
Ganzer Text
16.06.2017 BS Kanton
SEV Schweiz
Uber

Konzession
SBB
Uber
Volltext
Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
SEV > Uber. SBB. SEV, 2017-06-16.
Ganzer Text
16.06.2017 BS Kanton
Syndicom
Uber

Konzession
SBB
Uber
Volltext
Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Syndicom, SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
Syndicom, > Uber. SBB. Syndicom, 2017-06-16.
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14.06.2017 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Personalpolitik
SBB
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Die SBB lässt das HR bluten. Kahlschlag beim Human Resources Management (HR) der SBB: Die Reorganisation im HR ab 2018 wird mindestens 20 Prozent der Stellen kosten, und dafür gibt‘s auch noch Applaus. Railfit20/30 – das sind Einsparungen von 1,2 Milliarden Franken und 1400 abgebaute Stellen. Davon betroffen sind 56 der 281 Stellen im HR der SBB, das sind 20 Prozent des Personalbestands. „Die Führung der SBB ergreift die Chance zur Weiterentwicklung der Unternehmung nicht, die sich mit den neuen Technologien bietet. Stattdessen liegt der Fokus einzig auf sichtbaren Einsparungen“, kritisiert SEV-Gewerkschaftssekretär Daniel Froidevaux. Die Sozialpartner sehen die Digitalisierung als „eine blosse Ausrede für die künstlichen Sparziele der Unternehmung“. Die Reorganisation wird auf den 1. Januar 2018 in Kraft treten. Die HR-Berater/innen sollen durch ein HR-Kompetenzzentrum ersetzt werden. So geht der persönliche Kontakt zu den Berater/innen verloren, und in schwierigen Situationen ist eine direkte, individuelle Unterstützung nicht mehr möglich. Die SBB macht mit der Reorganisation des HR einen weiteren Schritt zur Enthumanisierung. Aus Sicht des SEV ist die Digitalisierung bloss ein Deckmantel. Denn dem HR sollte bei der SBB eine grössere Bedeutung zukommen, daher müssen die Personalführungskompetenzen verbessert werden, und nicht geschwächt. „Wie kann man nur glauben, dass man die Leistungen des HR verbessert, wenn man einen Fünftel der Stellen streicht?“ Gut 30 der (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV, 14.6.2017.
SEV > SBB. Personalpolitik. SEV, 2017-06-14.
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14.06.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Markus Fischer
Personalkommission
SBB
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SEV-GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo genehmigt Verhandlungsresultat zur Mitwirkung. Ja zur Reform der Peko – ohne Begeisterung. Mit 68:44 bei 8 Enthaltungen sagten die Delegierten Ja zur Reform der Personalkommissionen, die auf eine Stärkung der Peko-Fläche hinausläuft. Zu Neinstimmen führten vor allem Sorgen um die Peko der Stufe Division. Einleitend blendete SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, der die Verhandlungsgemeinschaft (VG) von SEV, VSLF, Transfair und KVöV bei den Verhandlungen zur Peko-Reform anführte, zurück: Der SEV wollte die Peko-Fläche (auf Antrag des TS) schon im GAV 2011 stärken, doch wurde das Thema dann ausgeklammert, wie auch bei den Verhandlungen zum GAV 2015: 2014 hielten die Sozialpartner im „Beschluss 33“ fest, bis Ende Juni 2016 neue Grundlagen für die Mitwirkung auszuhandeln, diese aber erst mit dem nächsten GAV in Kraft zu setzen. Also frühestens 2019. Nicht Sparen, sondern bessere Mitwirkung als Ziel. Die SBB provozierte anfänglich mit radikalen Kürzungsideen, erklärte dann aber, keine Sparübung zu wollen. Auf dieser Basis einigten sich die Sozialpartner auf folgende Reformziele: mehr Nähe zum Personal dank Stärkung der Peko Fläche, mehr Effizienz und Fokussierung auf definierte Themen und Projekte/Reorganisationen. Avallone betonte, dass der SEV den Kontakt zu den Peko aller Stufen suchte und deren Forderungen in die Verhandlungen einbrachte. Am 14. Oktober 2015, dem Tag nach dem Verhandlungs-Kick-off, (…). Markus Fischer.
SEV kontakt, 14.6.2017.
SEV > Personalkommission. SBB. SEV, 2017-06-14.
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18.04.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Andrea Hämmerle
Interview
SBB
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Andrea Hämmerle nimmt Abschied von der (aktiven) Verkehrspolitik. „Die Fernverkehrskonzession aufzuteilen wäre fatal“. Nach fünf Jahren im Verwaltungsrat SBB tritt Andrea Hämmerle im Mai seinen Personalvertretersitz an Fabio Pedrina ab. Wir sprachen mit dem Bündner Verkehrspolitiker über aktuelle Herausforderungen der SBB. kontakt.sev: Wie kann man in einem strategischen Gremium die Interessen der Arbeitnehmenden vertreten? Andrea Hämmerle: Themen, die das Personal betreffen, sind im Verwaltungsrat (VR) zum Beispiel das Mandat für die Aushandlung des GAV, die Officine in Bellinzona oder nun Railfit20/30. Bei solchen Themen habe ich mit Daniel Trolliet als Vertreter der Arbeitnehmenden natürlich deren Interessen vertreten. Stehen die zwei Personalvertreter gegenüber den sieben anderen VR-Mitgliedern nicht auf völlig verlorenem Posten? Die Zusammensetzung des VR der SBB ist sehr gut. Es herrscht ein super Diskussionsklima, auch wenn man unterschiedliche Meinungen hat. Und es kommt nur sehr selten vor, dass wir abstimmen und einfach jemand in die Minderheit versetzt wird. Wir versuchen, einen Konsens zu finden, ohne Abstimmung. Beim Sparprogramm Railfit macht sich der SEV Sorgen, dass zu viele Stellen abgebaut werden, sodass der Druck auf das Personal steigt, was auch für seine Gesundheit schlecht wäre. Nimmt man diese Bedenken im VR genug ernst? Ich habe den Eindruck, dass dem VR die Bedeutung des Personals bewusst ist, besonders der Personalzufriedenheit. (…). Markus Fischer.
SEV, kontakt, 18.4.2017.
Personen > Fischer Markus. Andrea Hämmerle. Interview. SEV, 2017-04-18.
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05.04.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Syndicom
Uber
Unia Schweiz
Giorgio Tuti
SBB
Uber
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Unia, SEV und Syndicom verstärken Druck auf Post und SBB. Keine Zusammenarbeit mit Dumping-Uber! Der Fahrdienstanbieter Uber verletzt mit Steuer- und Sozialdumping Schweizer Recht. Trotzdem hat ihn die Post in ihre Reiseplaner-App eingebunden, und die SBB will bald dasselbe tun. Dagegen protestierten am 4. April die betroffenen SGB-Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom mit Flyern in mehreren Städten und mit einer Aktion samt Medienkonferenz vor den Hauptsitzen von SBB und Post in Bern. In Bern-Wankdorf erklärte SEV-Präsident Giorgio Tuti, warum der SEV eine Zusammenarbeit der SBB mit Uber strikt ablehnt: Die SBB will die Mobilität der Zukunft gestalten und hat dafür eine Reiseplaner-App entwickelt, mit deren Hilfe man individualisierte Reisen von Tür zu Tür mit dem jeweils günstigsten, schnellsten oder den individuellen Bedürfnissen angepassten Transportmitteln planen und buchen kann. Leider ist die SBB der Meinung, dass die Mobilität der Zukunft auch von unsozialen Unternehmen, die weder Steuern zahlen noch das Schweizer Recht einhalten, erbracht werden kann. Die SBB geniesst einen beachtlichen Rückhalt in der Bevölkerung, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass Schweizerinnen und Schweizer wissen, dass die SBB eine Arbeitgeberin ist, welche die Sozialpartnerschaft lebt und sich an die gesetzlichen Bestimmungen der Schweiz hält. Kein SBB-Gütesiegel für Uber! Wenn die SBB den US-Konzern Uber in ihre Reiseplaner-App integriert und damit auch Werbung für diese (…). Giorgio Tuti, Präsident SEV.
SEV kontakt, 5.4.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Uber. SBB. SEV, 2017-04-05.
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15.12.2016 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Berufsinvalidität
SBB
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GAV-Ausschuss genehmigt. Vereinbarung zu Berufsinvalidität und Risikobeiträgen. Die Vereinbarung, welche die Gewerkschaften letzte Woche mit der SBB zur Berufsinvalidität und zur Aufteilung der Risikobeiträge der Pensionskasse zwischen der SBB und ihren Mitarbeitenden ausgehandelt haben, ist heute Nachmittag vom GAV-Ausschuss des SEV klar genehmigt worden. Ohne die Mobilisierung des Personals gegen die faktische Abschaffung der Berufsinvalidität und gegen die hälftige Abwälzung der Risikobeiträge der Pensionskasse auf die Mitarbeitenden hätte die SBB-Leitung diese Massnahmen durchgezogen. Was sieht die Vereinbarung mit der SBB vor? Die Berufsinvalidität bleibt bis 2022 unverändert bestehen. Danach kann die SBB nichts daran ändern, ohne vorher mit der Arbeitnehmerseite Gespräche zu führen. Die SBB-Leitung hatte die Vereinbarung zur Berufsinvalidität auf Ende 2016 gekündigt. Dies ist ein ausgezeichnetes Verhandlungsergebnis, denn ohne diese Einigung hätten die meisten Mitarbeitenden, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben können, keinen Schutz mehr gehabt. Die SBB muss nun mit ihren Sozialpartnern sprechen, wenn sie an der Berufsinvalidität etwas verändern will. Bei den Risikobeiträgen der Pensionskasse bleibt die Disparität bestehen, doch muss das Personal ab 2017 rund 0,4% des Bruttolohns (bzw. 0,5% des versicherten Lohns) beitragen. Der Arbeitgeber trägt ¾ der Prämie, die Mitarbeitenden ¼. Bisher bezahlte die SBB die ganze Risikoprämie. Die SBB-Leitung hatte eine 50:50-Aufteilung gewünscht. (…). SEV kontakt, 15.12.2016.
SEV > SBB. GAV. Berufsinvalidität.- SEV, 2016-12-15.
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13.12.2016 BS Kanton
SBB
Uber
Unia Schweiz

Offener Brief
SBB
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SBB müssen sich von illegalen Uber-Praktiken distanzieren. Die SBB wollen in einer neuen Reiseplaner-App für den Dumping-Fahrdienst Uber werben. Unia-Präsidentin Vania Alleva und SEV-Präsident Giorgio Tuti wenden sich in einem offenen Brief an SBB-CEO Andreas Meyer und weisen darauf hin, dass Uber systematisch gegen arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen verstösst. Sie fordern, dass die SBB auf die Integration von Uber in ihre App verzichten. Der Dumping-Fahrdienst Uber weigert sich, Schweizer Gesetze und Behördenentscheide anzuerkennen. Obwohl etwa die Suva das Unternehmen als Arbeitgeber einstuft, ist Uber nicht bereit, die fälligen Sozialversicherungsbeiträge für seine Angestellten zu zahlen. Verstösse gegen Schweizer Gesetze. Wie Vania Alleva und Giorgio Tuti darlegen, ignoriert Uber gesetzliche Bestimmungen über Arbeitszeit, Ruhezeiten und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Das Unternehmen fördert systematisch die Schwarzarbeit und zwingt seine Angestellten in eine prekäre Schein-Selbständigkeit. Infolgedessen sind bereits über 500 Anzeigen gegen Uber hängig. SBB müssen sich distanzieren. (…).
Unia Schweiz, 14.12.2016.
Unia Schweiz > Uber AG. SBB. Offener Brief. Unia Schweiz, 2016-12-13.
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