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Anzahl gefundene Artikel: 54

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12.04.2019 Zürich
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Arbeit auf Abruf
Uber
Volltext
Uber & Co.: Prekäre Arbeit, Dumpinglöhne – und keine AHV. Die Migros ist nicht das erste Unternehmen in der Schweiz, das Leute für ein Taschengeld beschäftigt. Der mittlerweile eingestellte Dumping-Taxidienst „Uber Pop“ funktionierte ebenfalls nach diesem Muster. Die Swisscom schickt unter dem Label „Mila Friends“ technisch versierte Anwenderinnen und Anwender aus der Nachbarschaft zu ihrer Kundschaft, etwa um den neuen Internet-Router zu installieren. Der Preis für die Dienstleistung wird direkt mit dem „Friend“ (Freund) abgemacht. Plattform-Prinzip. Und Ikea arbeitet fürs Ausliefern der Möbel in Genf mit der Lieferfirma Trusk zusammen, die vorwiegend Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus Frankreich beschäftigt. Monats-{Dumping-)Lohn: 1‘900 Franken. All diesen Diensten gemeinsam ist das Plattform-Prinzip: Ein Algorithmus sucht für jede neue Aufgabe eine Arbeitskraft. Das ist Kapitalismus in Reinkultur. Früher, ohne Computer, war es nicht rationell, für jede kleine Aufgabe eine Person zu suchen und danach wieder zu entlassen. Deshalb entstanden Firmen, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter mit einem Vertrag längerfristig anstellen. Doch heute ist es möglich, mit ein paar Klicks selbst winzigste Aufträge an einen Markt mit Tausenden Arbeitskräften zu vergeben. Damit verschiebt sich das Machtgefüge in der Arbeitswelt noch mehr zugunsten der Firmen: Mindestlohn, Kündigungsschutz, Ferienanspruch, Streikrecht - davon wollen solche Plattformen meist nichts wissen. Sarah Schilliger, Expertin für prekäre Arbeitsverhältnisse an der Uni Basel, sagt: „Arbeit gibt's dort nur auf Abruf, befristet, flexibilisiert und ohne (…). Christian Egg.
Work online, 12.4.2019.
Personen > Egg Christian. Uber. Arbeit auf Abruf. Work, 2019-04-12.
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06.02.2019 Genf
Uber
Unia Genf

Sozialversicherungen
Uber
Volltext
Soziale Verantwortung von Uber in Genf. Die Unia freut sich über den Beschluss des Genfer Staatsrates. Die Unia freut sich über den Beschluss des Genfer Staatsrates, der dem digitalen Ultraliberalismus einen Riegel schiebt und ein erster Schritt darstellt, um die schweizerische Sozialgesetzgebung durchzusetzen. Jetzt müssen Taten folgen. Dem Lohndumping von Uber und anderen Gesellschaften, die ihre Verpflichtungen nicht wahrnehmen, muss jetzt ein Ende gesetzt werden. Die Unia wiederholt es seit Jahren: Digitale Plattformen müssen die Sozial- und Arbeitsgesetzgebung der Schweiz einhalten und korrekte Sozialversicherungsbeiträge und Löhne zahlen. Am Ende eines Konsultativverfahrens schenkten die Genfer Behörden den Argumenten der Gewerkschaften schliesslich Gehör. Uber und die anderen betroffenen Gesellschaften weigern sich derzeit, ihre Mitarbeitenden als Angestellte einzustufen und zahlen somit keine Mindestlöhne und keine Sozialversicherungsbeiträge. Das ist widerrechtlich und verursacht grassierende Scheinselbständigkeit. Die schweizerische Gesetzgebung muss respektiert werden. Im Schweizer Fernsehen (RTS) hat Staatsrat Mauro Poggia heute Vormittag erklärt, dass laut der kantonalen Gesetzgebung (LCVTV) Unternehmen mit Chauffeuren – was für Uber zutrifft – zur Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträgen verpflichtet sind. Er bedaure, dass die Gerichte noch kein abschliessendes Urteil darüber gefasst haben, ob die Chauffeure den Status als selbständig Erwerbende haben (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 6.2.2019.
Unia Genf > Uber. Sozialversicherungen. Unia Genf, 2019-02-06,
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24.01.2019 Schweiz
Syndicom
Uber

Arbeitsbedingungen
Uber
Volltext
UberEats muss die Arbeitsbedingungen des Kurier-GAV respektieren. Nachdem McDonald´s lange eine Zusammenarbeit mit UberEats verneint hatte, verkünden die beiden Unternehmen heute ihre Zusammenarbeit in Genf. Bisher berücksichtigte das Geschäftsmodell von Uber die branchenüblichen Arbeitsbedingungen nicht. KurierfahrerInnen droht nun dasselbe Schicksal wie den TaxifahrerInnen von Uber: Sie arbeiten als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Will Uber sich vom Lohn- und Sozialdumping distanzieren, dann führt er eine GAV-Pflicht für seine FahrerInnen ein. Aber auch McDonald´s ist gefragt: Als Auftraggeber muss er dafür sorgen, dass sein Geschäftspartner – in diesem Fall UberEats – sozial verantwortlich handelt. Die Zusammenarbeit zwischen McDonald´s und UberEats kann weitreichende Folgen für die Kurierbranche haben. Die wachsende Branche ist bekannt dafür, dass die Arbeitsbedingungen aufgrund fehlender Gesamtarbeitsverträge in der Regel schlecht sind. Der Konkurrenzdruck und die aufkommenden Plattformen setzen die schon vergleichsweise schlechten Arbeitsbedingungen weiter unter Druck. Mit dem Kurier-GAV, der ab dem 1. Mai 2019 in Kraft tritt, steht nun ein Gesamtarbeitsvertrag zur Verfügung, der auf die Branche angewendet werden kann. UberEats ist aufgefordert, diesen für seine FahrerInnen anzuwenden. Ansonsten fördert er schlechte Arbeitsbedingungen und prekäre Arbeitsverhältnisse. Ohne Kurier-GAV droht Lohndumping. (…).
Syndicom, 24.1.2019.
Syndicom > Uber. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2019-01-24.
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06.12.2018 Frankreich
Syndicom
Uber

Arbeitsgesetz
Uber
Volltext
Frankreich unterstellt die Uberisierten dem Arbeitsgesetz. Frankreichs höchstes Gericht hat einen Entscheid gefällt, der für alle scheinselbständigen Plattform-Arbeitenden wegweisend sein wird: Der Kassationshof in Paris qualifizierte einen Foodkurier als ganz normalen Lohnabhängigen. Dieser hatte als Velokurier für die Plattform Take Eat Easy Essen ausgeliefert. Syndicom ist hoch erfreut über diese Nachricht und erwartet von den Schweizer Behörden, endlich in diese Richtung aktiv zu werden. Der Gerichtshof in Paris interpretierte das Verhältnis zwischen den Kurieren und den Plattformen eindeutig als Arbeitsverhältnis, da die Kuriere in ihrer Arbeitsgestaltung nicht frei seien. Die Richter begründen den Entscheid mit dem Einsatz der Geolokalisation in Echtzeit und den Sanktionsmöglichkeiten, die das Unternehmen gegenüber dem Kurier habe. Damit seien die relevanten Kriterien, die ein Arbeitsverhältnis im Sinne des französischen Arbeitsrechts definieren, erfüllt. Bund muss aktiv werden. In der Konsequenz gelten diese Foodkuriere nun als Angestellte und deren bisherige Auftraggeber als Arbeitgeber. Sie müssen also Sozialversicherungen für ihre Angestellten abrechnen und deren Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz schützen. Alle diese Betreiber – egal ob sie Uber, Take Eat Easy oder Deliveroo heissen – sind keine reinen Technologie-Firmen, sondern Arbeitgeber, die eine soziale Verantwortung zu tragen haben. Nach dem Markteintritt von UberEats in die Schweiz letzten Monat ist es bloss eine Frage der Zeit, (...).
Syndicom, 6.12.2018.
Syndicom > Frankreich. Uber. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2018-12-06.
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22.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Uber
Unia Genf

Anstellungsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
McDonald’s: Finger weg von UberEats. Die Unia verlangt, dass McDonald’s auf eine Zusammenarbeit mit UberEats verzichtet. Die Unia und andere Gewerkschaften haben in Bern und Genf eine Protestaktion vor McDonald’s-Filialen durchgeführt. Sie verlangen von McDonald’s, auf eine Zusammenarbeit mit dem Dumping-Essenslieferer UberEats zu verzichten. Das Geschäftsmodell von UberEats beruht – wie Ubers Taxidienst – auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Kurier/innen ordentlich anstellen. Es ist nicht tolerierbar, dass McDonald’s als grösste Fast-Food-Kette der Schweiz solche Praktiken fördern will. Stattdessen sollen die Restaurants Kurier/innen selber anstellen, damit die Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrags für das Gastgewerbe (L-GAV) gelten. Der L-GAV garantiert den Beschäftigten ein ordentliches Anstellungsverhältnis u.a. mit Mindestlöhnen, definierten Arbeitszeiten und fünf Wochen Ferien. UberEats: Behörden müssen handeln. Auch UberEats muss seine Kurier/innen ordentlich anstellen und nach den geltenden Bestimmungen der Branche beschäftigen. Die Unia hat zudem den Bundesrat aufgefordert, Massnahmen gegen den organisierten Gesetzesbruch von Uber zu ergreifen. Die Unia schlägt die Schaffung einer nationalen Task Force aus Bundesrat, Sozialpartnern und Sozialversicherungen vor, die wirksame Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattform-Unternehmen entwickeln muss.
Unia Genf, 22.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-22.
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14.11.2018 Genf
Lausanne
Uber
Unia Genf

Uber
Unfallversicherung
Volltext
UberEats: ungeniessbar. Der Dumping-Konzern Uber will ein neues Geschäftsfeld erobern: Mit UberEats will Uber Scheinselbständige in der Romandie Fertiggerichte ausliefern lassen. Das Modell beruht darauf, dass die Angestellten ausgebeutet werden und ohne Versicherungsschutz arbeiten. Die Behörden müssen einschreiten: Die Unia fordert eine Task Force auf Bundesebene. Der US-Konzern Uber mischt seit einigen Jahren durch unlautere Konkurrenz die Schweizer Taxibranche auf. Mit einem perfiden System zwingt Uber seine Fahrer/innen zu Arbeit als Scheinselbständige. Während das Unternehmen Behördenentscheide ignoriert, fahren die Chauffeur/innen oft de facto schwarz und ohne Sozialversicherung. Die SUVA hat festgestellt, dass Uber-Fahrer/innen Angestellte sind, jedoch ist dieser Entscheid noch nicht rechtskräftig. Da Politik und Behörden wegschauen, versucht Uber nun sein Ausbeutungsmodell auf andere Branchen zu übertragen. Das Dumping-Modell von Uber. Auch UberEats beruht offenbar darauf, dass Uber die Kurier/innen, die per Velo oder Scooter unterwegs sein sollen, ohne Unfallversicherung auf die Strassen schickt, die ihnen zustehenden Sozialversicherungsbeiträge (Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung) vorenthält, keinen Auslageersatz für Arbeitsgeräte entrichtet und Dumping-Löhne bezahlt. Da Lebensmittel transportiert werden, stellen sich zudem Haftungsfragen bezüglich der Lebensmittelsicherheit. Es kann nicht sein, dass die Verantwortung dafür auf die Kurier/innen abgeschoben wird. Besonders (...).
Unia Genf, 14.11.2018.
Unia Genf > Uber. Unfallversicherung. Unia Genf, 2018-11-14.
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13.11.2018 Genf
Lausanne
Uber
Unia Genf

Konzession
Uber
Volltext
„UberEats“ startet in der Romandie. Die Behörden müssen das Ausbeutungs-Modell von Uber stoppen. Medienkonferenz: Mittwoch, 14. November 2018, 9.30 Uhr, Sekretariat der Gewerkschaft Unia, 5, chemin Surinam, Genève. Sehr geehrte Medienschaffende, Der US-Konzern Uber hat am 6. November bekanntgegeben, dass er in den kommenden Tagen seinen Service „UberEats“ in Genf und Lausanne lancieren will. Dafür will Uber in den nächsten Wochen 200 Kurier/innen rekrutieren. Diesen soll jedoch die Anerkennung als Angestellte verweigert werden. Uber bleibt also seinem Geschäftsmodell treu, das auf Lohndumping und der Nicht-Anerkennung der Arbeitnehmerrechte seiner Angestellten basiert. Der Konzern will mit seinem neuen Angebot der Lebensmittelzustellung ein neues Geschäftsfeld erobern. Wie die Uber-Taxifahrer/innen sollen auch die Kurier/innen von „UberEats“ ohne Unfallversicherung auf die Strasse geschickt werden. Uber verweigert auch die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge (Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung). Die Gewerkschaft Unia verlangt von den Genfer Behörden zu verhindern, dass Uber in einer neuen Branche Fuss fasst, indem das Unternehmen die geltenden Gesetze umgeht. Die Unia fordert zudem den Bundesrat auf, konkrete Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattformen zu ergreifen, die sie nicht als Angestellte anerkennen wollen. An der Medienkonferenz stellt die Unia ihre Forderungen und Vorschläge vor, die an die Genfer und nationalen Behörden gerichtet werden. (…). Unia Genf, 13.11.2018.
Unia Genf > Uber. Konzession. Unia Genf, 2018-11-13.
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23.07.2018 Schweiz
Uber
Unia Schweiz

Suva
Uber
Volltext
Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Zürich zu Uber. Die SUVA muss neu beurteilen, welcher Teil des Firmenkonstrukts von Uber in der Schweiz als Arbeitgeber auftritt. Dies hat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich entschieden. Die Unia fordert von der SUVA, die Frage rasch zu klären, damit dem Dumping-Modell von Uber ein Ende gesetzt wird. Zum zentralen Konfliktpunkt, nämlich der Einstufung der Uber-Fahrer/innen als Unselbständigerwerbende durch die SUVA, äussert sich das Zürcher Sozialversicherungsgericht nicht. Die SUVA wird mit dem heutigen Urteil beauftragt, neu zu beurteilen, welcher Teil des Uber-Firmenkonstrukts als Arbeitgeber der Fahrer/innen „ins Recht zu fassen“ ist. Kompliziertes Dumping-Konstrukt. Der Entscheid zeigt, dass das komplexe internationale Firmenkonstrukt von Uber, mit dem sich der Konzern aus seiner Arbeitgeberverantwortung stehlen will, die Schweizer Behörden vor Probleme stellt. Mit seinem dubiosen Geschäftsmodell hält Uber seine Fahrer/innen seit Jahren in einem Zustand der Scheinselbständigkeit. Für die Fahrer/innen bedeutet dies: Beitragslücken bei den Sozialversicherungen, Fahren ohne Unfallversicherung und miserable Löhne. Dieser Zustand ist untragbar. SUVA muss rasch entscheiden. Die Behörden müssen dafür sorgen, dass Uber die geltenden Regeln befolgt und seine Pflichten als Arbeitgeber einhält. Die Suva muss nun rasch feststellen, welche juristische Einheit des Uber-Konstrukts als Arbeitgeberin der Chauffeur/innen in der Schweiz zu …).
Unia Schweiz, 23.7.2018.
Unia Schweiz > Uber. Suva. Unia Schweiz, 2018-07-23.
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12.07.2018 Schweiz
Uber
Unia Schweiz

AHV
Uber
Volltext
Neues Rechtsgutachten zu Uber-Fahrer/innen. Gutachten: Uber muss Fahrer/innen bei AHV versichern. Ein neues Rechtsgutachten behandelt die sozialversicherungsrechtliche Stellung von Uber-Fahrer/innen. Es kommt zum Schluss, dass die Chauffeur/innen sozialversicherungsrechtlich unselbständig sind, also als Angestellte von Uber behandelt werden müssen. In dem Gutachten im Auftrag der Gewerkschaft Unia legen Prof. Dr. iur. Thomas Gächter und MLaw Michael E. Meier vom Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich detailliert dar, dass im Fall der Uber-Fahrer/innen in der Schweiz sozialversicherungsrechtlich eine unselbständige Erwerbsarbeit vorliegt. So tragen sie nicht das unternehmerische Risiko, was ein zentrales Merkmal einer Selbständigkeit wäre. Zudem befinden sich die Fahrer/innen in einer arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit von Uber, etwa indem sie zahlreiche Weisungen befolgen müssen und einem Bewertungssystem unterliegen. Insgesamt überwiegen laut der Studie die Merkmale, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen. Das bedeutet, dass Uber seine Fahrer/innen bei den Sozialversicherungen (AHV/IV, Unfallversicherung) anmelden und Arbeitgeberbeiträge leisten muss. Uber muss Fahrer/innen ordentlich anstellen. Bisher behandelt Uber seine Fahrer/innen als Scheinselbständige und weigert sich, seine Arbeitgeberpflichten wahrzunehmen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 12.7.2018.
Unia Schweiz > Uber. AHV. Unia Schweiz, 2018-07-12.
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12.06.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Streik
Uber
Volltext
Streik von Angestellten einer Uber-„Partnerfirma“ in Genf. Schluss mit Dumping-„Partnerschaften“ von Uber. Medienkonferenz: Dienstag, 12. Juni 2018, 9:30 Uhr, Streikposten vor dem Genfer Sitz von Uber, 7, route de Saint Julien, Carouge. Sehr geehrte Medienschaffende. Nach dem Protest und Streik der Angestellten von Uber-„Partnerfirmen“ im Dezember 2017 in Genf beteuerte der Uber-Direktor für die Romandie, Alexandre Molla, ausbeuterische „Partnerschafts“-Modelle einzustellen. Zudem stellte er Verhandlungen mit der Gewerkschaft Unia in Aussicht, um offene Fragen zu klären. Sechs Monate später hat das undurchsichtige System der Arbeitsorganisation bei „Partnerfirmen“ von Uber immer noch Bestand. Erneut müssen Angestellte an die Öffentlichkeit gelangen, um zahlreiche Missbräuche anzuprangern. Die Chauffeure der waadtländischen Firma „2 ways“ haben entschieden, in den Streik zu treten, um die Respektierung ihrer Rechte und der geltenden gesetzlichen Bestimmungen einzufordern. Wir laden Sie ein, sich an der Medienkonferenz über den Streik und die ihm zugrundeliegenden Missstände zu informieren. Wir bitten Sie freundlich, für Ihre Berichterstattung die Sperrfrist Dienstag, 12. Juni, 9:30 Uhr zu respektieren. (…).
Unia Genf, 12.6.2018.
Unia Genf > Uber. Streik. Unia Genf, 2018-06-12.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Mindestlöhne
Uber
Volltext
Jetzt können Fahrerinnen und Fahrer den Mindestlohn einklagen. Bund stopp Uber-Trick. Das Seco stellt klar: Der Dumping-Fahrdienst Uber und seine Subunternehmen betreiben Personalverleih. Das hat Konsequenzen. Es ist ein wegweisender Entscheid für alle Uber-Fahrerinnen und -Fahrer, die bei Subunternehmen angestellt sind: Sie haben Anrecht auf einen Mindestlohn. Dies geht aus einer neuen Beurteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hervor. Die Behörde prüfte das neue Konstrukt, mit dem Uber unlängst Schlagzeilen machte: Anstatt die Fahrer direkt zu beschäftigen, operierte der Konzern mit sogenannten Partnerfirmen. Bei diesen sind die Chauffeure angestellt, sie arbeiten aber ausschliesslich für Uber (Work berichtete). Der GAV gilt. Erstmals stellt das Seco jetzt klar: Das ist Personalverleih. Und da gilt der Gesamtarbeitsvertrag der Branche. Er schreibt einen Mindestlohn von 18 Franken 66 pro Stunde vor. Davon waren die Uber-Fahrer bisher weit entfernt. Ihr Verdienst lag teilweise unter 10 Franken. Rund zwanzig von ihnen haben ihre Löhne jetzt vor dem Genfer Arbeitsgericht angefochten. Unia-Mann Roman Künzler: "Der Entscheid des Seco stützt ihre Position entscheidend." Auch wenn sich das Seco-Papier nur auf das Konstrukt mit den Subunternehmen bezieht: es betrifft auch die Fahrerinnen und Fahrer, die direkt für Uber arbeiten. Denn nur wer Arbeitgeber ist, kann Personal ausleihen. Künzler: (…). Christian Egg.
Work, 29.3.2018.
Personen > Egg Christian, Uber. Personalverleih. Work, 2018-03-29.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
Uber
Vorwärts
Luca Cirigliano
Digitalisierung
Uber
Volltext
UBER erneut in die Schranken gewiesen. Die Perlenkette von Behördenentscheiden zu UBER ist um ein Element reicher geworden: Jüngst hat das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco entschieden, dass der digitale Taxidienst und Plattform-Betreiber im Rahmen des Personalverleihs als Arbeitgeber zu betrachten ist. Dennoch sind Verbesserungen im Arbeitsrecht dringend notwendig. Die Katze lässt das Mausen nicht. Übersetzt: UBER hat wieder Mal probiert, hiesiges Recht bewusst zu umgehen, um sich damit gegenüber direkten Konkurrenten Vorteile zu verschaffen. Den Sozialversicherungsbehörden sowie der SUVA war der Plattform- und App-Taxidienst bereits negativ aufgefallen. Auf Druck der Gewerkschaften und geprellter ArbeitnehmerInnen mussten diese Behörden feststellen, dass es sich bei UBER um einen ganz normalen Arbeitgeber handelt. UBER sei nicht anders zu behandeln als zum Beispiel eine Taxizentrale, die auf das traditionelle Telefon setze statt auf eine App mit Geolokation. Und wenn UBER die Verträge mit seinen FahrerInnen als "Aufträge" bezeichne, dann verschleiere dies den Sachverhalt der Scheinselbständigkeit. Resultat dieser Auseinandersetzungen: UBER muss den ArbeitnehmerInnen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Nun hat auch das Seco festgehalten. dass UBER sich an die einschlägigen Schutzbestimmungen des Schweizer Rechts halten muss. Hier ging es um die (…). Luca Cirigliano.
Vorwärts, 29.3.2018.
Personen > Cirigliano Luca. Uber. Digitalisierung. Vorwärts, 2018-03-29.
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19.03.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Selbständigerwerbende
Uber
Volltext
Personalverleih-Konstrukt in Genf unter der Lupe. SECO bestätigt: Uber ist ein Arbeitgeber. Im Dezember streikten rund 30 Uber-Chauffeure in Genf. Sie waren zu schlechten Bedingungen bei sogenannten "Partnerunternehmen" des Dumping-Konzerns Uber angestellt. Nun bestätigt das SECO die Einschätzung der Unia, dass es sich dabei um ein Personalverleih-Konstrukt handelt. Daraus folgt eindeutig: Uber ist als Arbeitgeber zu betrachten – mit allen damit verbundenen Pflichten. Die Chauffeure sind bei "Partnerunternehmen" von Uber angestellt, arbeiteten aber ausschliesslich für den US-amerikanischen Fahrdienst. Vergangenen Dezember streikten sie wegen skandalös tiefer Löhne (unter 10 Franken pro Stunde) und ausstehender Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber. Die Gewerkschaft Unia forderte, dass auch Uber zur Verantwortung gezogen wird. Personalverleih-Konstrukt aufgedeckt. Jetzt hat das SECO in einem Fall entschieden, dass es sich bei dem Konstrukt um Personalverleih handelt. Daher muss der entsprechende Gesamtarbeitsvertrag (GAV Personalverleih) angewendet werden. Die Fahrer können also vor Gericht den Mindestlohn des GAV Personalverleih einfordern. Uber ist ein Arbeitgeber. (…).
Unia Genf, 19.3.2018.
Unia Genf > Uber. Selbständigerwerbende. Unia Genf, 2018-03-19.
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02.03.2018 Schweiz
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Subunternehmen
Uber
Volltext
Mit dubiosen Subunternehmen will der Dumping-Fahrdienst die Gesetze umgehen. Uber trickst mit erfundenen Löhnen. Der Taxidienst Uber wechselt die Strategie und setzt neu auf Subunternehmer. Drei davon sind jetzt in Genf mit illegalen Praktiken aufgeflogen. Löhne von teils unter zehn Franken pro Stunde, weit über 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche und Sozialabgabe-Bschiss in sechsstelliger Höhe: Das ist das neue System, nach dem der amerikanische Dumping-Taxidienst Uber in der Schweiz operiert. Jetzt ist es aufgeflogen, nachdem im Dezember rund zwanzig Uber-Fahrer in Genf gestreikt haben – zum ersten Mal in der Schweiz Work berichtete). Neue Tricks. Der Hintergrund: Uber sieht seine Fahrerinnen als «selbständige Partner». Um Kosten zu sparen, weigert sich der US-Gigant, die Fahrer anzustellen oder für sie Sozialabgaben wie AHV oder Pensionskasse zu bezahlen. Nun aber gerät Uber mit diesem Vorgehen immer mehr unter Druck, sagt Roman Künzler, Transportfachmann bei der Unia: "Die Suva und die Schweizer Behörden akzeptieren die Fahrer nicht als Selbständige." Also griff das Uber-Management einmal mehr in die Trickkiste: Jetzt arbeitet es mit Schweizer "Partnerfirmen" zusammen. Diese stellen die Fahrer an. Tätig sind sie aber ausschliesslich für Uber. Allerdings zu noch schlechteren Bedingungen als Fahrer, die direkt mit Uber abrechnen. Drei solche Firmen sind mittlerweile bekannt: Star Limoluxe, Pégase ¬Léman und Diagne Limousine. Alle drei operierten bis vor kurzem in Genf. (…). Christian Egg.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Egg Christian. Uber. Subunternehmen Work online, 2018-03-02.
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02.03.2018 Schweiz
Löhne
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Löhne
Uber
Volltext
Mit dubiosen Subunternehmen will der Dumping-Fahrdienst die Gesetze umgehen. Uber trickst mit erfundenen Löhnen. Der Taxidienst Uber wechselt die Strategie und setzt neu auf Subunternehmer. Drei davon sind jetzt in Genf mit illegalen Praktiken aufgeflogen. Löhne von teils unter zehn Franken pro Stunde, weit über 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche und Sozialabgabe-Bschiss in sechsstelliger Höhe: Das ist das neue System, nach dem der amerikanische Dumping-Taxidienst Uber in der Schweiz operiert. Jetzt ist es aufgeflogen, nachdem im Dezember rund zwanzig Uber-Fahrer in Genf gestreikt haben – zum ersten Mal in der Schweiz (Work berichtete). Neue Tricks. Der Hintergrund: Uber sieht seine Fahrerinnen als „selbständige Partner“. Um Kosten zu sparen, weigert sich der US-Gigant, die Fahrer anzustellen oder für sie Sozialabgaben wie AHV oder Pensionskasse zu bezahlen. Nun aber gerät Uber mit diesem Vorgehen immer mehr unter Druck, sagt Roman Künzler, Transportfachmann bei der Unia: „Die Suva und die Schweizer Behörden akzeptieren die Fahrer nicht als Selbständige.“ Also griff das Uber-Management einmal mehr in die Trickkiste: Jetzt arbeitet es mit Schweizer „Partnerfirmen“ zusammen. Diese stellen die Fahrer an. Tätig sind sie aber ausschliesslich für Uber. Allerdings zu noch schlechteren Bedingungen als Fahrer, die direkt mit Uber abrechnen. Drei solche Firmen sind mittlerweile bekannt: Star Limoluxe, Pégase ¬Léman und Diagne Limousine. Alle drei operierten bis vor kurzem in Genf. Und tricksten auch, kritisiert (…). Christian Egg.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Egg Christian. Uber. Löhne. Work online, 2018-03-02.
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08.02.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Mediation
Uber
Volltext
Arbeitskonflikt bei „Partnerunternehmen“ von Uber in Genf . Mediation hat keine Lösung gebracht. Das Mediationsverfahren zwischen der Gewerkschaft Unia, Uber und dessen „Partnern“ unter Anleitung des Genfer Wirtschaftsdepartements ist am 1. Februar ohne zählbares Resultat beendet worden. Die Mediation wurde eingeleitet, nachdem am 6. Dezember erstmals Uber-Fahrer in der Schweiz wegen ihrer miserablen Arbeitsbedingungen streikten. Nun zeichnet sich ein neuer Konflikt ab. Am 1. Februar hat das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Genf (DSE) das Ende der Mediation zwischen der Unia, Uber und dessen Waadtländer „Partnerfirma“ Pégase Léman bekanntgegeben. Gleichtags verkündete das Genfer Büro für kollektive Arbeitsbeziehungen (CRCT) den Abbruch eines Verfahrens gegen einen anderen Uber-„Partner“, StarLimoLuxe. Es wurden während des Verfahrens zahlreiche Mängel in der Personalverwaltung und Verstösse gegen die Arbeits- und Sozialgesetzgebung festgestellt. Wegen der Verweigerungshaltung der betroffenen Unternehmen konnten aber keine Lösungen für den Konflikt gefunden werden. Ein Streik sorgt für Aufmerksamkeit. Am 6. Dezember 2017 streikten zum ersten Mal in der Schweiz Fahrer des US-Konzerns Uber, um gegen ihre Arbeitsbedingungen zu protestieren. Zwei Waadtländer „Partnerunternehmen“ des Dumping-Fahrdienstes hatten diese Fahrer rekrutiert, ohne sich an die schweizerische Arbeits- und Sozialgesetzgebung zu halten. Die Chauffeure arbeiteten (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 8.2.2018.
Unia Genf > Uber. Mediation. Unia Genf, 2018-02-08.
Ganzer Text
06.02.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Mediation
Uber
Volltext
Arbeitskonflikt bei „Partnerunternehmen“ von Uber in Genf. Mediation hat keine Lösung gebracht. Medienkonferenz: Donnerstag, 8. Februar 2018, 10:00 Uhr, Sekretariat der Unia Genf, 5, chemin Surinam, Genf. Sehr geehrte Medienschaffende, Am 6. Dezember 2017 haben – zum ersten Mal in der Schweiz – Chauffeure des US-Konzerns Uber gestreikt und gegen ihre schlechten Arbeitsbedingungen protestiert. Zwei Waadtländer „Partnerunternehmen“ von Uber hatten die Fahrer rekrutiert, hielten aber verschiedene gesetzliche Bestimmungen nicht ein. Noch am selben Tag berief das Wirtschaftsdepartement des Kantons Genf eine Mediation ein und bat alle am Konflikt beteiligten Parteien zu Verhandlungen. Gegen eine der beteiligten Firmen wurde zudem am 19. Dezember 2017 ein separates Verfahren beim CRCT (Genfer Büro für kollektive Arbeitsbeziehungen) eröffnet, weil sie eine wenig kooperative Haltung an den Tag legte. Nach dem Ende der Mediation stellen Vertreter der Beschäftigten und die Gewerkschaft Unia an einer Medienkonferenz ihre Bilanz vor und wagen einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des Konflikts. Wir laden Sie ein, an der Medienkonferenz teilzunehmen und darüber zu berichten. (…).
Unia Genf, Medieneinladung. 6.2.2018.
Unia Genf > Uber. Mediation. Unia Genf, 2018-02-06.
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21.12.2017 Genf
Uber
Unia Genf

Pressekonferenz
Uber
Volltext
Arbeitskonflikt bei „Partnerunternehmen“ von Uber in Genf. Die für heute, den 21. Dezember angesetzte Presskonferenz zu Uber in Genf ist abgesagt. Sehr geehrte Medienschaffende. Da trotz gegenteiliger Vorinformation das Mediationsverfahren gestern weitergeführt wurde und die betroffenen Arbeitgeber einen Teil ihrer Verpflichtungen nachkommen, wird auf eine Pressekonferenz verzichtet. Die Unia wird sie über den Verlauf der Auseinandersetzung auf dem Laufenden halten. Einstweilig läuft die Kommunikation über den Prozess der Mediation über das Sicherheits- und Wirtschaftsdepartements des Kantons Genf, das als Mediator fungiert. Bitte entschuldigen Sie den kurzfristigen Programmwechsel. Wir nutzen die Gelegenheit, Ihnen für die Zusammenarbeit in diesem Jahr zu danken und wünschen Ihnen schöne Festtage. Für Rückfragen: Roman Künzler, Verantwortlicher Transport und Logistik Unia.
Unia Genf, Medienmitteilung, 21.12.2017.
Unia Genf > Uber. Pressekonferenz. Unia Genf, 2017-12-21.
Ganzer Text
20.12.2017 Genf
Uber
Unia Genf

Streik
Uber
Volltext
Arbeitskonflikt bei „Partnerunternehmen“ von Uber in Genf. Mediation hat keine Lösung gebracht. Medienkonferenz: Donnerstag, 21. Dezember 2017, 10:00 Uhr, Sekretariat der Unia Genf, 5, chemin Surinam, Genf. Sehr geehrte Medienschaffende. Am 6. Dezember haben – zum ersten Mal in der Schweiz – Chauffeure des US-Konzerns Uber gestreikt und gegen ihre schlechten Arbeitsbedingungen protestiert. Zwei „Partnerunternehmen“ von Uber hatten die Fahrer rekrutiert, hielten aber verschiedene gesetzliche Bestimmungen nicht ein. Noch am selben Tag berief das Wirtschaftsdepartement des Kantons Genf eine Mediation ein und bat alle am Konflikt beteiligten Parteien zu Gesprächen. Zum Abschluss dieser Mediation werden Vertreter der Beschäftigten und die Gewerkschaft Unia an einer Medienkonferenz ihre Bilanz vorstellen und einen Ausblick auf den weiteren Verlauf des Konflikts wagen. Wir laden Sie ein, an der Medienkonferenz teilzunehmen und darüber zu berichten. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 20.12.2017.
Unia Genf > Uber. Pressekonferenz. Unia Gent, 2017-12-20.
Ganzer Text
06.12.2017 Genf
Uber
Unia Genf

Arbeitsbedingungen
Streik
Uber
Volltext
Arbeitskonflikt bei zwei Genfer „Partnerunternehmen“ von Uber. Uber-Fahrer streiken für ihre Rechte. Die 18 Chauffeure des Fahrdienstes Pégase Léman sind seit heute im Streik. Die Firma, die exklusiv für den Dumping-Konzern Uber Fahrten anbietet, zahlt offenbar keine Sozialversicherungsbeiträge und lässt ihre Mitarbeitenden unter unannehmbaren Bedingungen arbeiten. In der gleichen Situation sind die Fahrer von StarLimoLuxe. Die Chauffeure fordern mit Unterstützung der Gewerkschaft Unia die Einhaltung ihrer Rechte. Der Dumping-Fahrdienst Uber gab kürzlich bekannt, die Arbeit seiner Fahrer/innen in der Westschweiz professionalisieren zu wollen. Stattdessen hat er anscheinend ein undurchsichtiges Personalverleih-System etabliert, wobei es zu vielen Unregelmässigkeiten kommt. Die Angestellten der offiziellen «Partnerunternehmen» von Uber fordern mit Unterstützung der Unia eine Regularisierung ihrer Situation. Die Angestellten von Pégase Léman sind heute Morgen in den Streik getreten, um die Achtung ihrer Rechte und der geltenden Rechtsvorschriften zu fordern. Personalverleih-Konstrukt bei Uber. Die im Kanton Waadt eingetragenen Unternehmen Pégase Léman und StarLimoLuxe sind in Genf tätig und „verleihen“ ihre Fahrer an Uber, um dessen Kund/innen zu befördern. Die Vorwürfe der Angestellten sind zahlreich: Löhne werden verspätet oder in Raten gezahlt, die Arbeitszeiten überschreiten oft die erlaubten 45 Stunden pro Woche, fällige Sozialversicherungsbeiträge stehen aus. Dazu kommt, dass die ausgezahlten Löhne niedriger (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 6.12.2017.
Unia Gen > Uber. Streik. Unia Genf, 2017-12-06.
Ganzer Text
09.08.2017 Schweiz
Uber
Unia Schweiz

Konzession
Uber
Volltext
Uber beendet Laien-Fahrdienst in Zürich. Uber muss sich in der ganzen Schweiz an die Gesetze halten. Der Dumping-Fahrdienst Uber hat angekündigt, sein Angebot UberPop in Zürich einzustellen. Die Gewerkschaft Unia wertet dies als Teilerfolg. Die Behörden müssen nun schweizweit dafür sorgen, dass Uber sich an geltende Gesetze hält. Die Einstellung von UberPop kommt einem Eingeständnis gleich, dass Uber während Jahren systematisch den illegalen Personentransport ermöglicht und gefördert hat. Es ist ein wichtiger Schritt, dass in Zukunft keine Fahrten mehr von Fahrer/innen ohne Lizenz angeboten werden sollen. Unverständlich ist, warum Uber sein gescheitertes und gesetzeswidriges Modell in Basel und Lausanne weiterbetreiben will. Die Behörden sind gefordert, dem Einhalt zu gebieten. Uber muss endlich Arbeitgeberpflichten erfüllen. Skandalös ist, dass Uber weiterhin seine Arbeitgeberpflichten ignorieren will. Der US-Konzern missachtet systematisch Behördenentscheide, zahlt für seine Angestellten keine Sozialversicherungsbeiträge, entrichtet keine Mehrwertsteuer und fördert die Scheinselbständigkeit. Die Unia verlangt nachdrücklich, dass Uber seine Pflichten als Arbeitgeber wahrnimmt. Andernfalls müssen die Behörden einschreiten. Die Uber-Fahrer/innen fordert die Unia auf, sich gewerkschaftlich zu organisieren, um ihre Rechte einzufordern. (…).
Unia Schweiz, 9.8.2017.
Unia Schweiz > Uber. Konzession. Unia Schweiz, 2017-08-09.
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29.06.2017 BS Kanton
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Konzession
Uber
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„Post und Basel handeln verantwortungslos“. Wie lange noch geschäftet die öffentliche Hand mit Dumping-Uber? Uber betreibt Sozialdumping, verleitet die Fahrer zu illegalem Tun und zahlt kaum Steuern. Trotzdem arbeiten die Post und der Kanton Basel-Stadt weiter mit dem Dumpingfahrdienst zusammen. Es war ein wichtiger Teilsieg der Gewerkschaften: Die SBB kippen den Dumpingtaxidienst Uber aus ihrer neuen Reiseplaner-App. Uber habe „offene Fragen“ nicht geklärt, so die SBB. Weiter an Uber festhalten will dagegen die Post mit ihrer App „Nordwestmobil „ im Grossraum Basel. Mitverantwortlich ist auch der Kanton Basel-Stadt, denn der Tram- und Busbetrieb BVB, der zu hundert Prozent dem Kanton gehört, ist Partner bei „Nordwestmobil“. Unsozial. Auf Anfrage von Work verteidigt der Kanton die Teilnahme von Uber an der App: „Ob Uber sich gesetzeskonform verhält oder nicht, ist Gegenstand von hängigen Verfahren.“ Zudem sei auch ein konventionelles Taxiunternehmen in der App vertreten. Auch bei Postauto erklärt Sprecher Urs Bloch, in der „Pilotphase“ wolle man weiter mit Uber zusammenarbeiten. Immerhin ein Hintertürchen zum Einstieg in den Uber- Ausstieg lässt sich die Post offen: In einer nationalen Mobilitäts-App, für diesen Herbst geplant, „werden wir die Zusammenarbeit mit Uber überprüfen“, sagt er zu Work. Roman Künzler, Uber-Spezialist bei der Unia, ist damit nicht zufrieden: „Die Post und der Kanton Basel- Stadt handeln verantwortungslos. Sie unterstützen das illegale und unsoziale Gebaren von Uber.“ Die Liste der Vorwürfe und (…). Christian Egg.
Work online, 29.6.2017.
Personen > Egg Christian. Uber. Konzession. Work online, 2017-06-29.
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16.06.2017 BS Kanton
Uber
Unia Nordwestschweiz

Konzession
SBB
Uber
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Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Unia, SEV, Syndicom, 16.6.2017.
Unia Schweiz > Uber. SBB. Unia, 2017-06-16.
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16.06.2017 BS Kanton
SEV Schweiz
Uber

Konzession
SBB
Uber
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Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
SEV > Uber. SBB. SEV, 2017-06-16.
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16.06.2017 BS Kanton
Syndicom
Uber

Konzession
SBB
Uber
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Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Syndicom, SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
Syndicom, > Uber. SBB. Syndicom, 2017-06-16.
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