Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 78

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30.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
Volltext
Postverordnung – Alter Wein in neuen Schläuchen. Was der Bundesrat als bessere Versorgung mit Postdienstleistungen präsentiert, ist eine Mogelpackung. Die Verordnungsänderungen werden in ihrer Konsequenz rein sprachliche Änderungen bleiben. Keine einzige Poststelle wird damit erhalten werden können. Im Gegenteil: Der Abbau kann noch verstärkt vorangetrieben werden. Der Bundesrat gibt vor, dass der Zugang zu postalischen Dienstleistungen besser abgesichert wird. Das ist schlicht falsch. Zwar ändert der Bundesrat sprachlich viele Stellen in der Postverordnung. Wer aber diese Änderungen zu Ende denkt, wird schnell merken: Mit diesen Änderungen soll Aktivismus demonstriert werden, ohne eine Veränderung zu bezwecken. Legitimation des Abbaus. Finanzdienstleistungen sollen neu ebenfalls für 90% der Bevölkerung in 20 Minuten erreichbar sein. Das klingt gut, wird aber gleich wieder ausgehebelt, in dem neu auch der Hausservice angerechnet werden kann. Das heisst, dass die Post mit einer untauglichen, nicht genutzten Dienstleistung Poststellen ersetzen kann. Die Städte sollen neu einen Zugangspunkt pro 15‘000 EinwohnerInnen erhalten. Dies wird zu keinerlei Veränderung führen, denn als Zugangspunkte gelten auch Postagenturen, sprich Postfilialen bei Partner. Der massive Unterschied von einer Poststelle und einer Agentur ist aber enorm. Während eine Poststelle durchschnittlich 375 Kundenbesuche pro Tag hat, sind es in einer Agentur nur gerade 28. Der Grund dafür ist das viel schlechtere Angebot in solchen Filialen mit Partner. Der Bundesrat präsentiert dies nun als gleichwertiger Ersatz. Syndicom fordert Revision (…).
Syndicom, 30.11.2018.
Syndicom > Post. Postgesetz. Syndicom, 2018-11-30.
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30.11.2018 Schweiz
Personen
Post
Work
Ralph Hug
Direktion
Post
Volltext
Der neue Postchef Roberto Cirillo kommt von französischem Skandalkonzern. Garantiert der Falsche. Ein Hors-sol-Manager aus London wird neuer Postchef. Unter ihm als Generaldirektor kam es im französischen Catering-Konzern Sodexo immer wieder zu Streiks. Hat uns da CVP-Mann Urs Schwaller ein faules Ei gelegt? Der Präsident des Post-Verwaltungsrats zauberte letzte Woche den Tessiner Roberto Cirillo (47) aus dem Hut. Cirillo who? Der Sohn italienischer Einwanderer, der im Tessin aufgewachsen ist, wird ab April 2019 neuer CEO und damit Chef von 60’000 Postangestellten. Er tritt die Nachfolge von Susanne Ruoff an. Sie musste wegen des Postauto-Skandals gehen. Schwaller pries den neuen Unbekannten in einer Medienmitteilung für seine internationalen Erfahrungen im Management. Eine Medienkonferenz hielt Schwaller offenbar nicht für nötig. Also glänzte Cirillo gleich zu Beginn durch Abwesenheit: kein Interview, kein Service public, nichts. Nur ein Foto und eine schöne Phrase: Cirillo wolle „gemeinsam mit den Mitarbeitenden ein Stück Schweizer Identität weiterentwickelt“. Alles für die Aktionäre. Schwaller präsentiert als obersten Postchef also einen Mann, der noch nie mit einem Service-public-Unternehmen zu tun hatte und keinen Fuss im Bundeshaus hat. Da reibt sich sogar die „Handelszeitung“ die Augen: «Entweder ist Cirillo ein unentdecktes Naturtalent. Oder Schwallers Ernennung endet in einem Desaster.» In Frankreich jedenfalls kam es unter Cirillos Führung immer wieder zu Streikaktionen. Cirillo war dort von 2007 bis 2014 bei Sodexo beschäftigt, ab 2009 als Generaldirektor für Frankreich. Sodexo ist ein (…). Ralph Hug.
Work online, 30.11.2018
Personen > Hug Ralph. Post. Direktion. Work online, 2018-11-30.
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22.11.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Direktion
Post
Volltext
Service public entwickeln – mit den Angestellten. Ab April 2019 soll Roberto Cirillo den gelben Riesen in die Zukunft führen. Als Konzernleiter der Post übernimmt er einen verantwortungsvollen Posten. Syndicom hofft, dass er den bisher offen geführten Austausch zwischen den Sozialpartnern weiterführt und ausbaut. Ohne Erfahrung im Service Public muss er zudem rasch ein Verständnis für den Grundversorgungsauftrag entwickeln. Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post AG hat Roberto Cirillo als neuen Konzernleiter gewählt. Auf ihn warten grosse Herausforderungen – der Konzern hat in den vergangenen Monaten verschiedentlich ungeschickt agiert. Der Subventionsskandal bei PostAuto war der eine Fauxpas zu viel, den seine Vorgängerin Susanne Rouff ins Straucheln brachte. Auch die Konflikte mit dem Personal nahmen immer grössere Dimensionen an. Nun muss der Tessiner Roberto Cirillo es besser machen: Syndicom ist gespannt, wie er mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten wird. Er muss offen auf sie zugehen, sie einbeziehen und mit ihnen gemeinsam die Zukunft der Post gestalten. Die Angestellten der Post sind und bleiben die Aushängeschilder: Sie erbringen die Dienstleistungen und sollen dafür honoriert werden. Syndicom hofft auf eine offene Sozialpartnerschaft und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Service-Public-Auftrag hat Priorität. Die Post bewegt sich in der Logistikbranche in einem Marktumfeld, das sich im Wandel befindet. Darin muss sich die Post als Akteurin behaupten. Als Service-Public-Unternehmen hat die Post aber primär Dienst an der Bevölkerung zu leisten. (…).
Syndicom, 22.11.2018.
Syndicom > Post. Direktion. Syndicom, 2018-11-22.
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17.10.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Volltext
Zufriedene Kunden dank ausgezeichneter Leistung des Personals. Laut der jährlichen Kundenbefragung sind die Privat- und Geschäftskunden mit den Leistungen der Schweizerischen Post äusserst zufrieden - so veröffentlicht es die Post heute. Von den guten Ergebnissen sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Wenn der Kahlschlag bei den Poststellen und der Rückzug aus der Fläche nicht verhindert wird, dürfte sich das rasch ändern. Zudem wurde die Messmethode in diesem Bereich verändert, was das Ergebnis mit dem Vorjahr nicht vergleichbar macht. Dass die Post nach einem turbulenten Jahr mit PostAuto-Skandal, Poststellen-Kahlschlag und CEO-Wechsel in der Kundenzufriedenheit relativ gut abschneidet, überrascht kaum. Der Service funktioniert tadellos - gerade weil die Leistungen von gut geschultem Personal erbracht werden. Die Mitarbeitenden der Post zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft und sind letztendlich die, die den Kundenkontakt haben. Das Post-Management darf sich bei seinem Personal bedanken, dass sich dessen Verfehlungen im letzten Jahr kaum auf die Kundenzufriedenheit ausgewirkt haben. Diese Leistungen der Angestellten müssen bei der nächsten Lohnrunde entsprechend gewürdigt werden. Bedenklicher Wechsel der Messmethode. Störend an den Ergebnissen der Kundenumfrage ist das Fehlen von vergleichbaren Zufriedenheitswerten im Bereich PostNetz. Genau dieser Bereich erfährt seit fast zwei Jahren einschneidende Umwälzungen, indem Poststellen im grossen Stil geschlossen werden. Die Post zieht sich aus der Fläche zurück. Unzählige Aktionen und Petitionen zum Erhalt von lokalen (…).
Syndicom, 17.10.2018.
Syndicom > Post. Postboten. Syndicom, 2018-10-17.
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24.02.2018 Deutschland
Junge Welt
Verdi

Post
Streik
Volltext
Etwas weniger Briefe im Kasten. Post-Tarifstreit: Warnstreiks in neun Bundesländern. Konzern weist Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn oder mehr Urlaub zurück. In der Auseinandersetzung mit der Deutschen Post AG will die Gewerkschaft Verdi Druck machen. Nach dem Scheitern der dritten Verhandlungsrunde mit dem Konzernmanagement Anfang der Woche hatte sie am Donnerstag zu ersten Warnstreiks aufgerufen (siehe JW vom 23.2.). Am Freitag beteiligten sich rund 1‘500 Zusteller aus neun Bundesländern an ganztägigen Ausständen. Verhandelt wird für rund 130‘000 Beschäftigte. Insofern dürfte die Konzernspitze richtig liegen, wenn sie davon ausgeht, dass die Ausstände kaum Auswirkungen auf die Kundschaft haben werden. Die Warnstreiks fanden Berlin, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg und Hessen statt. Verdi verlangt sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten – und die Möglichkeit, einen Teil der Tariferhöhung in Form von mehr Urlaub zu bekommen. Auf letztere Forderung scheint das Management eingehen zu wollen, die erstere hält es trotz der Rekordgewinne für vermessen. Post-Chef Frank Appel hatte die Gewerkschaft wiederholt vor „überzogenen“ Forderungen gewarnt und behauptet, man habe „keinen grossen Spielraum für signifikante Steigerungen der Löhne“. Das Unternehmen fahre den Löwenanteil seiner Gewinne im Ausland ein, meinte der Vorstandsvorsitzende des ehemaligen Staatsunternehmens zur Begründung. (…).
Junge Welt, 24.02.2018.
Junge Welt > Verdi. Post. Streik. Junge Welt, 2018-02-24.
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21.02.2018 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnverhandlungen
Post
Volltext
Sozialpartner einigen sich auf 1 Prozent mehr Lohn. Lohnverhandlungen Post 2018. Die Verhandlungsdelegationen der Post CH AG, der Gewerkschaft Syndicom sowie des Personal-verbandes transfair haben sich auf die Lohnmassnahmen 2018 geeinigt. Davon profitieren rund 27'500 Mitarbeitende des Gesamtarbeitsvertrages Post (GAV). Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Delegationen für das Jahr 2018 auf folgende Lohnmassnahmen geeinigt: 1 Prozent der Lohnsumme werden für nachhaltige Lohnmassnahmen für die Mitarbeitenden innerhalb des Lohnbandes eingesetzt. Grundsätzlich ist eine Lohnerhöhung abhängig von der Lage des Mitarbeitenden im Lohnband, der Personalbeurteilung und der persönlichen Leistung. Die Mitarbeitenden, welche sich innerhalb des jeweiligen Lohnbandes befinden, erhalten ergänzend zur einprozentigen Lohnerhöhung mit dem Aprillohn eine Einmalzahlung von 350 Franken. Mitarbeitende, die sich über dem jeweiligen Lohnband befinden, erhalten eine Einmalzahlung von 600 Franken, da sie nicht von Lohnerhöhungen profitieren. Beide Einmalzahlungen verstehen sich pro rata Beschäftigungsgrad. Die wirtschaftliche Situation der Post CH AG, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die Vergleiche mit Konkurrenzunternehmen sowie die Entwicklung der Lebenshaltungskosten (Teuerung) sind Kriterien, die bei den jährlichen Lohnverhandlungen der Sozialpartner Post, Syndicom und Transfair als Grundlage dienen. Ratifizierung und weitere Lohnverhandlungen bei Konzerngesellschaften. (…).
Syndicom, 21.2.2018.
Syndicom > Lohnverhandlungen. Post. Syndicom, 2018-02-21.
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30.11.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
Volltext
Jetzt ist es definitiv: Das Postgesetz muss überarbeitet werden. Nach dem Nationalrat hat jetzt auch der Ständerat definitiv entschieden, dass das Postgesetz überarbeitet werden muss. Ausgelöst wurde die Motion durch die Unzufriedenheit über den Abbau der Poststellen. Da sich jetzt beide Kammern gegen die Haltung von Post und Bundesrat stellen, braucht es dringend einen Marschhalt. Die Schliessungen müssen endlich gestoppt werden. Überdeutliches Signal. Nachdem die Post vor über einem Jahr den Kahlschlag bei den Poststellen angekündigt hatte, trafen diese Pläne im Januar auf grossen Widerstand. Die Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) hatte als erste eine Motion lanciert, die eine Überarbeitung der Erreichbarkeitskriterien für Dienstleistungen der Post und des Zahlungsverkehrs forderte. Weder Post noch Bundesrat sahen es aber als notwendig an, die Debatte darüber abzuwarten, sondern setzten ihre Pläne fort. 10 Monate nach der Lancierung haben jetzt beide Kammern der Motion der KVF-N zugestimmt und zwar überdeutlich. Der Nationalrat nahm den Vorstoss mit 172:13 Stimmen an und der Ständerat heute mit 35:5 Stimmen. Deutlicher kann das Parlament die Unzufriedenheit über die Strategie von Post und Bundesrat kaum ausdrücken. Syndicom-Kampagne erfolgreich. Nachdem Syndicom mit einer Gefährdungskarte und einer grossen Kampagne die Bevölkerung und die Politik über das Ausmass des Abbaus aufklärte, kam Bewegung in die Sache. Unterdessen wurden in Dutzenden Gemeinden über (…).
Syndicom, 30.11.2017.
Syndicom > Postgesetz. Poststellen. Syndicom, 2017-11-30.
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20.11.2017 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Dore Heim
Post
Poststellen
Volltext
Räte fordern den Service public der Post ein. Wintersession: Beide Kammern diskutieren Poststrategie. Wird die Politik die Post doch noch stoppen, bevor es nichts mehr zu stoppen gibt? Der Ständerat wird am 30. November intensiv über die Post diskutieren. Sieben Vorstösse stehen zur Entscheidung an, darunter einige, denen der Nationalrat bereits zugestimmt hat. Der Ständerat hat ebenfalls bereits in der Herbstsession eine Motion seiner Kommission zur strategischen Poststellenplanung angenommen, die als nächstes vom Nationalrat behandelt wird. Mehrere Motionen und Standesinitiativen verlangen ein Eingreifen gegen den rasanten Poststellenabbau. Die vorberatende Kommission der kleinen Kammer lehnt die Vorstösse aus den Kantonen Tessin und Wallis ab. Dies aber nur, weil deren Begehren bereits in den verschiedenen Motionen enthalten ist, welche die Kommission ihrem Rat zur Annahme empfiehlt und die vom Nationalrat auch bereits angenommen worden sind. Damit beschleunigt sie den politischen Prozess, denn es eilt in der Tat, da die Post mit den Schliessungen weiterhin Fakten schafft. Studie zur Nutzung der Post. Derweil hat die von der Bundespräsidentin eingesetzte Arbeitsgruppe zur postalischen Grundversorgung unter einigem Druck bisher zweimal getagt. Geplant war eine Verschiebung der Behandlung der Vorstösse im Ständerat, bis die Ergebnisse aus dieser Arbeitsgruppe vorliegen würden. Nun macht der Ständerat aber vorwärts. Soeben wurden auch die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung durch demoSCOPE (…). Dore Heim.
SGB, 20.11.2017.
Personen > Ständerat. Post. SGB, 2017-11-20
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04.10.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Digitalisierung
Post
Volltext
Post, Digitalisierung, Schliessung von Standorten. Post-Management macht Fehler – Personal bezahlt dafür. Gestern wurde bekannt, dass beim Post-Konzern und bei der PostFinance Stellenabbau, Entlassungen, Änderungskündigungen und massive Lohnreduktionen geplant sind. Davon betroffen sind hunderte von Personen. Ausserdem sollen auch mehrere grosse Standorte von PostFinance geschlossen werden. Einmal mehr ist das Personal einer Hauruck-Übung des Managements ausgesetzt. Bei einer verantwortungsvollen und vorausschauenden Unternehmensführung würden Entwicklungen vorausgesehen und eingeplant. Dann kann nämlich das Personal an der Entwicklung beteiligt und weiterentwickelt werden. Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall. Entsprechend sind die Erwartungen von Syndicom hoch, dass jetzt die Vorschläge der Belegschaft im Rahmen des Konsultationsverfahrens berücksichtigt werden. Digitalisierung nicht antizipiert. Die Umwälzungen begründet die Post mit der Digitalisierung. Die kommt allerdings alles andere als überraschend, sondern läuft bereits seit Jahren. Die Postkonzern- und PostFinance-Führung haben es verpasst, gemeinsam mit dem Personal und den Gewerkschaften die Folgen dieser Entwicklung rechtzeitig zu diskutieren und gegebenenfalls auch abzufedern. Dies muss sich künftig ändern. Digitalisierung muss gemeinsam mit den Gewerkschaften bewältigt werden. Konsultationsverfahren abwarten. Post und PostFinance sind nun verpflichtet, auf die Forderungen des Personals im (…).
Syndicom, 4.10.2017.
Syndicom > Digitalisierung. Post. Syndicom, 2017-10-04.
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03.04.2017 Schweiz
Post
Syndicom
Uber

Post
Protestversammlung
Uber
Volltext
SBB und Post machen sich zu Mittätern beim Uber-Gesetzesbruch. Die Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom haben heute vor den Hauptsitzen von SBB und Post protestiert. Sie kritisieren, dass die bundesnahen Betriebe in ihren Mobilitäts-Apps mit dem Dumping-Fahrdienst Uber kooperieren. Der US-Konzern verletzt systematisch Schweizer Gesetze. Das Uber-Geschäftsmodell beruht auf der Umgehung von Gesetzen. So erkennt der Konzern seine Angestellten nicht als solche an, verwehrt ihnen sämtliche Arbeitnehmerrechte und verweigert die Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge. Dies obwohl Institutionen wie die SUVA und die Zürcher Sozialversicherungsanstalt Uber eindeutig als Arbeitgeber einstufen. Zudem umgeht Uber mit einem Konstrukt, das Fahrer/innen in die Scheinselbständigkeit zwingt, die Zahlung der Mehrwertsteuer. Wegen Verstössen gegen die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) und die Arbeits- und Ruhezeitverordnung (ARV 2) wurden zudem schon etliche Uber-Fahrer/innen von der Polizei angezeigt und verurteilt. Komplizen des Gesetzesbruchs. Dass bundesnahe Betriebe mit ihren Apps Uber Aufträge vermitteln, ist angesichts dieser Tatsachen skandalös. „SBB und Post machen sich zu Komplizen des Gesetzesbruchs“, sagt Unia-Präsidentin Vania Alleva. Mit dem Uber-Modell würden Staat, Angestellte und Kund/innen gleichermassen betrogen. Daniel Münger, Leiter des Sektors Logistik bei der Syndicom, weist auf die Gefahren hin, sollte sich das Uber-Modell durchsetzen: „Uber schöpft den Profit ab und (…).
Syndicom, Post, Medienmitteilung, 3.4.2017.
Syndicom > Uber. Post. Anstellungsbedingungen. Syndicom,2017-04-03.
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02.03.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Betrieb
Post
Volltext
Post schiesst Nebelpetarden und verteilt Zückerchen. Seit der Verkündung des grossen Poststellen-Kahlschlags steht die Post in massivem Gegenwind. In einer heute verschickten Medienmitteilung versucht sie den Befreiungsschlag. Das Vorgehen zeigt aber vor allem Eines: Die Post hat den Ruf der Politik und der Bevölkerung nicht verstanden. Es sind keine Feinjustierungen gefordert, sondern eine strategische Diskussion über die Netzentwicklung. Die in Aussicht gestellte Zustellung der Zeitungen bis 12.00 Uhr ist grundsätzlich begrüssenswert. Nebelpetarden für Poststellen-Kahlschlag. Die Post hat heute angekündigt, dass sie beim Zahlungsverkehr den KMU entgegen kommen möchte. Es sollen sogenannte „SecureCubes“ zur Verfügung gestellt werden. Eine Dienstleistung, die bereits existiert, aber aufgrund hoher Kosten nur sehr wenig genutzt wird. Zudem sollen in Agenturen auch Massensendungen von bis zu 600 Briefen (bisher 300) angenommen werden. Die Möglichkeit, beim Postboten Bareinzahlungen zu machen, besteht bereits heute an vielen Orten. Allerdings ist diese Variante nicht einmal die halbe Lösung. Denn sie ist nur für jene Kunden eine Option, die ihren Tag um den Besuch des Postboten herum strukturieren können und Barauszahlungen wären weiterhin nicht möglich. Der Versuch, damit die Kritik am Poststellen-Kahlschlag aufzufangen, ist klar ungenügend. Das trifft insbesondere auf die Agglomerationen und Städte zu, denn die Services werden – wenn überhaupt – nur in ländlichen Gemeinden ohne Poststelle angeboten. Bevölkerung und Politik (…).
Syndicom, 2.3.2017.
Syndicom > Post. Betrieb. Syndicom, 2017-03-02.
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24.11.2016 Schweiz
Post
Syndicom

Finanzen
Post
Volltext
Post mit solidem Ergebnis – künstliche Verschlechterung bei Poststellen. Die Post präsentiert heute ein solides Quartalsergebnis. Während der Betriebsertrag stieg, war der Gewinn auf hohem Niveau leicht rückläufig. Das Ergebnis zeigt aber vor allem eines: Mit buchhalterischen Umlagerungen versucht die Post, das Ergebnis von Poststellen und Verkauf gezielt zu verschlechtern, um Legitimation für Poststellenschliessungen zu schaffen. Was Syndicom bereits mehrmals betonte, wird im dritten Quartalsbericht von 2016 offiziell bestätigt: Die Post frisiert erneut die Zahlen von Poststellen und Verkauf (PV), indem sie rentable Bereiche nicht mehr PV zurechnet, sondern PostMail, PostFinance und PostLogistics. Syndicom erachtet das als äusserst unredlich. Damit wird der Bevölkerung und der Politik vorgegaukelt, dass eine dringende Notwendigkeit bestehe, Poststellen zu schliessen. Es ist Zeit, dass die Politik diesem Gebaren Einhalt gebietet und dieses Ergebnis nicht als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung des Poststellennetzes akzeptiert. Der Post-Konzern steht auf finanziell solidem Fundament, um anstehende Herausforderungen zu meistern. Dafür braucht es aber eine Digitalisierungsstrategie, die über einzelne Pilotprojekte hinausgeht und auch die Mitarbeitenden umfasst. Syndicom erwartet von der Post, dass sie dazu den Dialog mit den Sozialpartnern intensiviert und auf alle Bereiche ausweitet.
Syndicom, 24.11.2016.
Syndicom > Post. Finanzen. Syndicom, 2016-11-24.
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04.05.2016 Schweiz
Personen
Service public
SEV Schweiz
Nina Scheu
Post
Swisscom
Volltext
Hauptziele der Initiative sind Post und Swisscom. Kontraproduktiv und gefährlich. Auf den ersten Blick erscheint es paradox. Im Land des Service public suchen die Initianten vergeblich nach Verbündeten für die Initiative „Pro Service public“. Verbände und Parteien sprechen sich gegen die Initiative aus. Fragt man die Verantwortlichen für Swisscom und Post, weshalb die Gewerkschaft Syndicom sich gegen die Initiative ausspricht, bekommt man eine klare Antwort. Sowohl Daniel Münger (Post) als auch Giorgio Pardini (Swisscom) kommen zum Schluss, dass die Initiative ihr Ziel verfehlt. Eine Annahme birgt die Gefahr, dass die profitablen Unternehmensteile privatisiert würden. Mehr als nur Grundversorgung. Zwei Bestimmungen des Initiativtexts sind für diese Einschätzung verantwortlich. Einerseits die verlangte genaue Abgrenzung der Grundversorgung von den anderen Leistungen und andererseits das propagierte Gewinnverbot in der Grundversorgung. Zuerst ist zu verstehen, dass Grundversorgung und Service public nicht gleichgesetzt werden können. Während die Grundversorgung eng gefasst wird, beinhaltet der Service public weit mehr. So bei der Post: Zur Grundversorgung gehören da das verbleibende Briefmonopol, der Zahlungsverkehr und das Poststellennetz. Nimmt man die gesetzlichen Bestimmungen der Grundversorgung zum Massstab, dann erfüllt die Post ihren gesetzlichen Auftrag knapp. Syndicom verlangt von der Post als Unternehmen des Service public aber mehr: einen guten Service und eine Verantwortung als Arbeitgeber. Die Initiative hilft in dieser politischen Diskussion keinen Schritt weiter. (…). Nina Scheu, Syndicom. SEV, 4.5.2016.
SEV > Service public. Initiativen Schweiz. SEV, 2016-05-04.
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10.03.2016 Schweiz
Post
Syndicom

Bilanz
Post
Volltext
Der Post geht es weiterhin gut. Davon profitiert das Kader - Personal tritt an Ort. Bilanzmedienkonferenz 2016 der Schweizerischen Post. Die Botschaft der Konzernleitung der Post zur Bilanz 2015 ist aus Arbeitnehmersicht doppeldeutig. Einerseits behauptet sich die Post in einem schwierigen Umfeld - auch dank dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden. Gleichzeitig kündigt die Post einen konsequenten Umbau ihrer Dienstleistungen und Zugangspunkte an. Die Gewerkschaft Syndicom fordert die Post und ihre Tochtergesellschaften auf, bei der Weiterentwicklung nicht auf Personalabbau und Lohndruck zu setzen. Vom guten Geschäftsgang soll nicht nur das Kader, sondern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren. Bei einem stabilen Konzerngewinn von 645 Millionen Franken (+7 Millionen) ist die Post ein gesundes Unternehmen, das zuversichtlich in die Zukunft blicken kann. Trotz sinkendem Ertrag konnte der Gewinn gesteigert werden. Zum guten Ergebnis in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld haben vor allem auch die 54‘420 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Post in der Schweiz beigetragen. Die Ankündigung, dass die Post «konsequent ihre Dienstleistungen und Zugangspunkte» weiterentwickeln will, löst aus Arbeitnehmersicht Unbehagen aus. Im letzten Jahr wurden 550 Vollzeitstellen gestrichen. Es kann nicht sein, dass Weiterentwicklung gleichbedeutend ist mit weiterem Stellenabbau und zusätzlichem Druck auf die Arbeitsbedingungen. Angebracht wäre das Gegenteil: Wertschätzung für die tägliche Leistung (…).
Syndicom, Post, Medienmitteilung, 10.3.2016.
Syndicom > Post. Bilanz-Medienkonferenz. Syndicom, 2016.03-10.
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29.01.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Syndicom-Zeitung
Matteo Antonini
Arbeitszeiterfassung
Post
Volltext
Ungerechte Zeiterfassung in der Kritik. Über ein Drittel des Personals der Paketzustellung hat an der Umfrage zum Zeiterfassungssystem AZB 2.0 teilgenommen. Das ist eine hohe Teilnahme, die bestätigt, dass das derzeit verwendete System Anlass zu Diskussionen und Kritik gibt. Eine erste Analyse zeigt, dass eine allgemeine Unzufriedenheit besteht. Das wird an den nächsten Personalversammlungen besprochen. Von Oktober bis Dezember waren die Regionalsekretäre von Syndicom mit der Verteilung des Fragebogens zur Zufriedenheit mit dem Arbeitszeiterfassungssystem AZB 2.0 und der Datensammlung beschäftigt. Die Sekretäre waren am Morgen früh oder gegen Ende des Arbeitstages in den verschiedenen Postfilialen anwesend, um den Fragebogen zu präsentieren, was Anlass zu oft intensiven und sehr angeregten Diskussionen gab. Unverständnis seit langem. Etwa 600 Personen von über dreissig verschiedenen Zustellzentren in der Schweiz haben an der Umfrage teilgenommen, was 35%, also über einem Drittel, des Personals der Paketzustellung entspricht. Das ist eine hohe Teilnahme, die bestätigt, wie sehr das betreffende System seit langem Anlass zu Kritik und Unverständnis gibt. Hoch ist auch die Zahl der Kolleginnen und Kollegen, die ihre Meinung schriftlich geäussert und Anregungen gegeben haben oder auf -bestimmte Details des Erfassungssystems AZB 2.0 eingegangen sind. Allgemeine Unzufriedenheit. (…). Matteo Antonini, Zentralsekretär Logistik.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Syndicom-Zeitung > Arbeitszeiterfassung. Logistik. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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18.12.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Post
Transport
Volltext
„Stop Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Alle Chauffeure erhalten ein Weiterbeschäftigungsangebot. Die LKW-Flotte der Post wird definitiv ausgelagert. Trotz massivem Widerstand von Chauffeuren und Syndicom hält die Post an ihrem Entscheid von Anfang September fest. In den letzten Wochen haben die Post und die Gewerkschaften Syndicom und Transfair die Umsetzung des bestehenden Sozialplans in zwei Gesprächsrunden konkretisiert. Alle betroffenen LKW-Chauffeure erhalten ein zumutbares Weiterbeschäftigungsangebot. Zudem hat die Post die Konditionen des Sozialplans noch verbessert: Mitarbeitende über 55 Jahre und mit mehr als 20 Dienstjahren erhalten eine Weiterbeschäftigungsgarantie bei der Post. Für Härtefälle gibt es einen Fonds. Ab Januar finden Gespräche mit den Angestellten statt, zu denen Vertrauenspersonen oder Gewerkschaftssekretäre beigezogen werden können. An einer Versammlung vom 5. Dezember in Olten, zu der Syndicom eingeladen hatte, akzeptierten die Wagenführer die ergänzenden Massnahmen zum Sozialplan. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre ablehnende Haltung (…).
Syndicom, 18.12.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2015-12-18.
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28.11.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Resolution
Transport
Volltext
Die Teilnehmenden der Delegiertenversammlung von Syndicom vom 28. November 2015 nehmen Folgendes zur Kenntnis: (…).
Syndicom, 30.11.2015
Syndicom > Post. Transport. Betriebsschliessung. Resolution. Syndicom, 28.11.2015.
Ganzer Text
06.11.2015 Cadenazzo
Post
Syndicom

Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Eine weitere erfolgreiche Protestpause im Post-Logistikzentrum in Cadenazzo. Heute Morgen früh haben sich über 50 LKW-Chauffeure und Angestellte der Post an einer Protestpause im Logistikzentrum in Cadenazzo (TI) beteiligt. Während zwei Stunden war der Betrieb des Zentrums eingeschränkt. Zur Aktion hatte die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen, die sich zusammen mit den betroffenen Chauffeuren gegen die Auslagerung der Camion-Flotte der Post wehrt. Die Chauffeure kritisieren, dass die Post die Alternativen zur Auslagerung nicht ernsthaft geprüft hat. Zudem riskiert sie den Verlust von Know-How und Dienstleistungs-Qualität. Die Post ist auch nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen und die Löhne in den 250 Subunternehmen zu kontrollieren. Lohndumping und prekäre Anstellungsverhältnisse sind die Folge. (…).
Syndicom, 6.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestaktion. Syndicom, 6.11.2015.
Ganzer Text
02.11.2015 Genf
Post
Syndicom

Petition
Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Krasse Fälle von Lohndumping bei externen Subunternehmen der Post. Die LKW-Chauffeure der Post wehren sich zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom gegen die geplante Auslagerung des Postsachen-Transportes. Heute hat Syndicom in Genf mit konkreten Beispielen aufgezeigt, welche verheerenden Folgen diese Massnahme auf die Arbeitsbedingungen der Chauffeure hat. Die Protestaktion in Genf ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, welche in den kommenden Tagen in der ganzen Schweiz stattfinden werden. Vor der Poststelle Montbrillant (Cornavin Dépôt) in Genf fand heute von 11 bis 15 Uhr eine erste Protestaktion der Wagenführer der Post statt. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Syndicom leisten die Chauffeure so Widerstand gegen die geplante Ausgliederung der gelben LKW-Flotte. Zur Erinnerung: Am 4. September hatte die Post bekanntgegeben, dass sie ab Ende 2016 keine eigene Lastwagen-Flotte mehr betreiben will. Als Folge davon sollen 187 Stellen gestrichen und der Postsachen-Transport vollständig durch externe Unternehmen übernommen werden. Syndicom hat an der Pressekonferenz in Genf eine Reihe von krassen Dumping-Fällen bei externen Subunternehmen der Post aufgedeckt. Diese Fälle zeigen exemplarisch, dass die Post nicht in der Lage ist, die Arbeitsbedingungen bei den rund 250 Subunternehmen, welche für Post unterwegs sind, zu kontrollieren. (…).
Syndicom, 2.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2.11.2015.
Ganzer Text
05.06.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Dienstleistungen
Post
Volltext
Endlich regt sich die PostCom. Heute hat die Postregulationsbehörde PostCom ihren Bericht für das Jahr 2014 vorgelegt. Aus gewerkschaftlicher Sicht interessieren vor allem die Aussagen, wie die PostCom die branchenüblichen Arbeitsbedingungen und die Mindeststandards festlegen und kontrollieren möchte. Die PostCom schreibt, dass die im Rahmen ihres Jahresreportings bei den Postanbieterinnen erhobenen Angaben nicht ausreichen, um die Mindeststandards für das Personal dieser Firmen zu definieren. Aus diesem Grund soll ein wissenschaftliches Gutachten zur Erhebung der Arbeitsbedingungen in der Postbranche in Auftrag gegeben werden. Syndicom begrüsst diese Massnahmen. Denn alleine mit Gesamtarbeitsverträgen kann der Markt nicht ausreichend reguliert und geordnet werden. Das Gutachten schafft eine wichtige Grundlage. Erfreulich ist auch, dass die PostCom ihre Kontrolltätigkeit verstärkt und gegen meldepflichtige Firmen vorgeht, welche die gesetzlichen Vorgaben nicht einhalten. Aus Sicht von Syndicom muss die PostCom aber in diesem Bereich eine noch viel aktivere Rolle spielen. (…).
Syndicom Post, 5.6.2015.
Syndicom > Post. Grundversorgung. 5.6.2015.
Ganzer Text
30.04.2015 Schweiz
Post
Postfinance
Syndicom

Arbeitsbedingungen
GAV
Post
Volltext
Sozialpartner der Post heissen neue Gesamtarbeitsverträge gut. Die Spitzen der Schweizerischen Post, der Gewerkschaft Syndicom und des Personalverbands transfair haben die neuen Gesamtarbeitsverträge für die Post CH AG, die PostAuto Schweiz AG und die PostFinance AG unterzeichnet. Die neuen Verträge treten am 1. Januar 2016 in Kraft. Alle Sozialpartner zeigen sich zufrieden mit dem Resultat. Die neuen Verträge garantieren weiterhin gute und faire Arbeitsbedingungen bei der Post und berücksichtigen sowohl die Bedürfnisse des Unternehmens als auch die Anliegen der Mitarbeitenden. Die Schweizerische Post, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband transfair haben in den vergangenen eineinhalb Jahren über einen neuen GAV Post verhandelt. Heute haben nun die Entscheidgremien der drei Sozialpartner das Ergebnis der Verhandlungen gutgeheissen. Per 1. Januar 2016 erhält somit jede der drei Konzerngesellschaften Post CH AG, PostAuto Schweiz AG und PostFinance AG je einen neuen GAV, dessen Eckwerte in einem übergeordneten Dach-GAV geregelt sind. Faire Arbeitsbedingungen auch mit neuem GAV. Mit Fotos. (…).
Syndicom, 30.4.2015.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2015-04-30.
Ganzer Text
02.03.2015 Schweiz
Post
Postauto Schweiz AG
Postfinance
Syndicom

GAV
Post
Volltext
Post und Gewerkschaften einigen sich auf neue GAV. Die Schweizerische Post, die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair haben die Verhandlungen über neue Gesamtarbeitsverträge (GAV) für die Post CH AG, die PostAuto Schweiz AG und die PostFinance AG abgeschlossen. Sie konnten sich auf ein Gesamtpaket einigen, das die Bedürfnisse des Unternehmens wie auch der Mitarbeitenden berücksichtigt. Das Verhandlungsergebnis muss noch von den Entscheidgremien aller Sozialpartner bestätigt werden. Jede der drei Konzerngesellschaften Post CH AG, PostAuto Schweiz AG und PostFinance AG erhält je einen neuen Gesamtarbeitsvertrag, dessen Eckwerte in einem übergeordneten Dach-GAV geregelt sind und für alle drei Konzerngesellschaften gelten. Die Parteien einigten sich auf Vertragswerke, die sowohl die Interessen des Unternehmens als auch die der Mitarbeitenden wahren. Zudem werden die gesellschaftlichen Veränderungen und die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die wichtigsten Eckwerte des neuen Dach-GAV sind: (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 2.3.2015.
Syndicom > Post. GAV. Syndicom, 2.3.2015.
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11.12.2014 Schweiz
Post
Syndicom

Lohnverhandlungen
Post
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Lohnverhandlungen GAV Post CH AG und PostFinance AG. Die Verhandlungsdelegationen der Post CH AG und der PostFinance AG, der Gewerkschaft Syndicom sowie des Personalverbandes transfair haben sich bei den Lohnverhandlungen für das Jahr 2015 geeinigt. Es wurde eine generelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent ausgehandelt. Die Mitarbeitenden erhalten eine Einmalzahlung von 400 Franken, während 0,8 Prozent der Lohnsumme für die Honorierung der individuellen Leistungen eingesetzt werden. Die Entscheidgremien der Sozialpartner müssen diesem Ergebnis noch zustimmen. Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die Delegationen wie folgt geeinigt: Das Personal erhält eine generelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent, Aufgrund des zu erwartenden guten Jahresergebnisses 2014 erhalten alle Mitarbeitenden eine Einmalzahlung von 400 Franken pro rata Beschäftigungsgrad, mindestens aber 50 Franken, Aufgrund der guten Leistungen im aktuellen Jahr werden für die individuelle leistungsbezogene Honorierung 0,8 Prozent der Lohnsumme eingesetzt. (…).
Syndicom. Post. Lohnverhandlungen. Syndicom, 11.12.2014.
Syndicom > Post. Lohnverhandlungen. Syndicom, 2014.12.11.
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16.06.2014 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Postgesetz
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Jetzt muss die PostCom das Postgesetz bei den Anbieterfirmen durchsetzen. Jahresbericht 2013 der PostCom. Heute hat die Postregulationsbehörde PostCom ihren Bericht für das Jahr 2013 vorgelegt. Der Bericht zeigt einige gravierende Probleme beim Vollzug des Postgesetzes auf. Die Gewerkschaft Syndicom kritisiert, dass noch immer viele Anbieter von postalischen Dienstleistungen ihrer gesetzlichen Meldepflicht nicht nachgekommen sind. Die PostCom muss sich endlich gegenüber den säumigen Unternehmen durchsetzen und den Rahmen für die Definition der branchenüblichen Arbeitsbedingungen setzen. Seit dem 1. Oktober 2012 schreibt das neue Postgesetz eine Meldepflicht für jedes Unternehmen vor, das im eigenen Namen professionelle Postdienste erbringt. Im PostCom-Bericht wird festgestellt, dass sich eine „zu kleine Zahl“ der meldepflichtigen privaten Firmen registriert hat und dass deren Angaben „teils lückenhaft und unvollständig“ sind. (…).
Syndicom Post, 16.6.2014.
Syndicom > Post. Jahresbericht 2013. Syndicom, 16.6.20146.
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06.06.2014 Schweiz
Personen
Post
Syndicom
Alain Carrupt
Post
Vertragsverhandlungen
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Nicht nur eine Verhandlungs-, sondern auch eine Denkpause. Letzte Woche hat Syndicom den Post-Verantwortlichen mitgeteilt, dass sie bei den GAV-Verhandlungen eine Pause eingelegen will. Syndicom-Präsident Alain Carrupt erklärt in einem Online-Interview die Hintergründe dieses Entscheids und appelliert an die Post, den Unterbruch auch als Denkpause zu nutzen. Letzte Woche hat Syndicom die Verhandlungen zum GAV Post vorübergehend ausgesetzt. Was führte zu dieser Entscheidung? Alain Carrupt: An der Auftaktveranstaltung zu den GAV-Verhandlungen im August letzten Jahres habe ich in meiner Rede gesagt: „Syndicom sagt ja zum Umbau, aber nein zu Verschlechterungen“. Für uns ist dies selbstverständlich und unterdessen dürfte das auch der Post klar sein. Die Änderung der Unternehmensform und die neue Struktur der Post dürfen niemals als Vorwand dienen, um die Arbeitsbedingungen des Personals zu verschlechtern. Ich sagte ausserdem: „Jetzt erwarten wir auch von der Post ein vernünftiges und transparentes Vorgehen. Sie muss ihrem Personal möglichst rasch beweisen, dass sie den Umbau nicht im Sinne eines Abbaus versteht.“ (…).
Syndicom Post, 6.6.2014.
Syndicom > Post. Vertragsverhandlungen. Syndicom, 6.6.2014.
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