Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 40

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10.07.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Vaterschaftsurlaub
Volltext
SEV fordert Elternzeit – und eine bessere Regelung der Teilzeitarbeit. Das sagten Vertreter/innen von SGB und SGB-Gewerkschaften am Dienstag an einer Medienkonferenz. So wird die Unia, im kommenden Lohnherbst neben Mindestlöhnen von 4000 Franken (x13) in Branchen mit hohem Frauenanteil generell faire Löhne für Frauen fordern. Auch mehr Zeit und Respekt werden die Gewerkschaften verlangen. Zum Beispiel beim Verkehrspersonal, wo der SEV laut Vizepräsidentin Barbara Spalinger „18 Wochen Mutterschaftsurlaub und 10 bis 20 Tage Vaterschaftsurlaub, wie wir sie mit der SBB vereinbart haben, in allen Unternehmen des öffentlichen Verkehrs“ fordern wird. Spalinger betonte auch, dass eine Elternzeit „überfällig“ ist: „Die Schweiz ist das letzte Land Europas, das sie nicht kennt, das ist ein Armutszeugnis für Politik und Wirtschaft. Wir werden diese Diskussion aktiv mitgestalten.“ Kämpfen will Spalinger zudem für Verbesserungen für Teilzeitarbeitende: „Frauen, die nur kleine Pensen haben, sind dreifach benachteiligt: 1. Ihre Karriere wird gebremst oder verhindert, was sich auf den Lohn auswirkt. 2. Die finanzielle Absicherung im Alter ist völlig ungenügend. Und 3. liegt die grossmehrheitliche Last von Haushalt und Kinderbetreuung damit ‚natürlicherweise‘ bei der Frau. Studien haben nachgewiesen, dass Mütter, die höhere Pensen arbeiten, glücklicher sind, da sich ihre Partner mehr im Haushalt und bei der Kinderbetreuung engagieren, und da diese Frauen gleichzeitig eine höhere finanzielle Unabhängigkeit haben.“
SEV, 10.7.2019.
SEV > Vaterschaftsurlaub. SEV, 2019-07-10.
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25.06.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Nick Raduner
Jubiläum
Pensionierte
Volltext
„Ihr seid das Gewissen und die Geschichte der Gewerkschaft“. Der PV hat seine 100 Jahre am 13. Juni an Bord der „MS Oberland“ gefeiert. Die über 270 Eingeladenen erlebten eine Gourmetfahrt auf dem Thunersee, umrahmt von Ansprachen und Musik. Am Hafen von Thun ist es 15 Uhr. Per Handschlag verabschiedet Zentralpräsident Roland Schwager nach den Feierlichkeiten jeden Gast, der von Bord geht. Allein diese Geste symbolisiert den Geist, der bei den Pensionierten vorherrscht. Er schliesst sich damit den Bemerkungen an, die SEV-Präsident Giorgio Tuti zuvor an Bord der „MS Oberland“ gemacht hat: „SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man diese Freundschaft und Kollegialität im SEV spüre. Wir sind eine grosse Familie und das soll so weitergehen. Wir haben das Privileg, dass wir auf die Unterstützung der Pensionierten zählen können. Euer Engagement ist immens. Die Pensionierten haben das Potenzial, Veranstaltungen zu organisieren, die begrüssenswert sind. Das macht stolz! Die Pensionierten sind ein Leben lang SEV-Mitglied“. Glückwünsche haben auch Andreas Menet (Zentralpräsident ZPV) und Gilbert d’Allessandro (Zentralpräsident VPT) im Namen aller Unterverbände überbracht: „Es ist wertvoll, mit Pensionierten zusammen zu arbeiten, die ihre Interessen entschlossen vertreten“, betonte Menet. D’Allessandro seinerseits hat das Lächeln beim heutigen Wiedersehen hervorgehoben. Für diesen Anlass hatte der grösste Unterverband des SEV mit seinen 13‘000 Mitgliedern keinen Aufwand gescheut. (…). Vivian Bologna, Übersetzung Nick Raduner
SEV, 25.6.2019.
SEV > Pensionierte. Jubilaeum. Ausflug. SEV, 2019-06-25.
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12.06.2019 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Berufsbildung
Lokomotivführer
Volltext
Lokführermangel. Es fehlt an Nachwuchs. Die SBB muss bis 2024 rund 1000 Lokführer ersetzen. Denn bis dahin verabschieden sich zahlreiche Mitarbeiter aus den «einstellungsreichen» Jahren in Pension. Dies war letzte Woche ein grosses Thema in den Medien, nachdem der „Blick“ vorletzte Woche mehrfach über den Ausfall von je 25 Zügen morgens und abends in der Region Zürich wegen Lokführermangels berichtet hatte. Für den SEV LPV und seinen Zentralpräsidenten Hansruedi Schürch hat die SBB diese Entwicklung verschlafen. „Tiefe Löhne, unregelmässige Arbeitszeiten, kaum planbare Freizeit, schwierige Vereinbarkeit mit der Familie und beschränkte Karrieremöglichkeiten: Was früher der Traumberuf vieler Buben war, ist heute für Einsteiger/innen einfach nicht mehr attraktiv“, sagt Schürch. Beruf hat an Attraktivität verloren. „Viel zu lange hat sich die SBB auf das Traumberuf-Image verlassen und zu wenig Lokführer ausgebildet.“ Doch bei einem Ausbildungslohn von 45‘000 Franken brutto könnten zum Beispiel junge Familienväter kaum mehr angelockt werden. Zumal auch der Lohnaufstieg nicht befriedigend sei. „Dazu kommen Aussagen über führerlose Züge von SBB-Chef Andreas Meyer. Das verunsichert potenzielle Kandidaten weiter.“SBB-Sprecher Schärli betont, dass der Beruf des Lokführers trotz der laufenden Automatisierung Zukunft habe. Denn Fachleute würden auch bei selbstfahrenden Zügen benötigt, vor allem in „ausserordentlichen Betriebslagen“. Zur Zeit beschäftigt die SBB rund 3‘500 Lokführerinnen und Lokführer. Wegen des Ausbaus des Bahnangebotes würden aber mehr benötigt, sagt Schärli. (…). Vivian Bologna.
SEV-Zeitung, 12.6.2019.
Personen > Bologna Fivian. Lokführer. Ausbildung. SEV-Zeitung, 2019-06-01.
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24.04.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Jugend
Volltext
Auf den Spuren von Mélissa Farine und die SEV-Jugend. Der SEV-Nachwuchs ist im Anmarsch: Neue aktive Mitglieder stärken der Jugendkommission den Rücken. Unter ihnen ist die 19-jährige Powerfrau Mélissa Farine. Mittwoch, 27. März: Wir treffen Mélissa Farine, als sie voller Energie und mit einer Fahne der SEV-Jugend in den Händen durch die Strassen von Brüssel marschiert – es ist die Demo der ETF für anständige Arbeits- und Lebensbedingungen und gegen Dumping (siehe SEV-Zeitung 4/19). Einen Tag später finden wir sie in einem kleinen Restaurant wieder, an einem Tisch zusammen mit der restlichen Delegation der SEV-Jugend, die in die belgische Hauptstadt gereist ist. Zwischen Apéro und Hauptgang bietet sich Gelegenheit, die Zugbegleiterin – oder Kundenbegleiterin, wie man heute sagen muss – aus Saint-Imier im Berner Jura besser kennenzulernen: „Jordi D’Alessandro hat mich an die letzte Kommissionssitzung im 2018 eingeladen, nachdem ihm eine Kollegin, die mit mir in der Ausbildung in Freiburg war, von mir erzählt hatte. Die Atmosphäre hat mir sehr gefallen! Anfang Jahr nahm ich dann am Jugendweekend in Österreich teil, zu dem uns die Jugend der österreichischen Gewerkschaft Vida eingeladen hatte. Auch dort beeindruckte mich die familiäre Stimmung. Man wurde aufgenommen, als kenne man sich schon seit Jahren!“ Mélissas Enthusiasmus bleibt nicht lange unbemerkt: Die Jugendverantwortliche Xenja Widmer sieht sie bereits als mögliche Delegierte der SEV-Jugend für die GAV-Konferenz SBB. Doch nach einer kurzen Suche in unserer Datenbank stellt Xenja fest: Mélissa ist (…).
Vivian Bologna, Übersetzung: Katrin Taglang.
SEV > Jugend. SEV, 2019-04-24.
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24.04.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Volltext
Vorstandssitzung
Die Finanzierung der AHV und die Digitalisierung standen im Zentrum der Vorstandssitzung. STAF: Stimmfreigabe. Der SEV-Vorstand entschied sich an seiner Sitzung vom 12. April für die Stimmfreigabe zur STAF-Vorlage, die am 19. Mai vors Volk kommt. Die Vorlage zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) ist ein heikles Thema bei den Gewerkschaften des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), der seinen Mitgliedern Stimmfreigabe erteilte. Auch der SEV stellte sich die Frage, wie er mit der Vorlage verfahren soll. Der Vorstand entschied knapp, keine Stimmempfehlung abzugeben, um keine internen Spannungen zu provozieren. Erklärung des Inhalts der Vorlage und Argumente pro und kontra auf den Seiten 4 und 8 dieser Zeitung. Der SEV empfiehlt hingegen wie der SGB, die zweite Abstimmungsvorlage vom 19. Mai zum Waffengesetz anzunehmen. Anlässlich der Vorstandssitzung hat die Geschäftsprüfungskommission des SEV ihren Jahresbericht vorgestellt. Ihr Präsident Kurt Wüger lobte den gut funktionierenden Betrieb des SEV. Insbesondere hob er die gute Arbeit des SEV bei den GAV-Verhandlungen mit der SBB hervor. Auch dank der Mobilisierung der Mitglieder konnte eine massive Verschlechterung des Vertrags verhindert werden. Der GPK-Präsident unterstrich auch den Erfolg der letztjährigen Bildungstagung der Frauenkommission zum Thema „Veränderung – Digitalisierung – Flexibilisierung“, an welcher über 132 Frauen teilnahmen. Zwei Studien zur Digitalisierung. (…).
Vivian Bologna, Übersetzung: chf.
SEV, 24.4.2019.
Personen > Bologna Vivian. Vorstand SEV 12.4.2019. SEV, 2019-04-24.
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01.04.2019 Brüssel
Demonstration
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Arbeitsbedingungen
Demonstration
Volltext
Volle Strassen in Brüssel für „fair transport“. Am 27. März haben tausende Arbeiterinnen und Arbeiter für anständige Arbeits- und Lebensbedingungen sowie gegen Dumping demonstriert – darunter auch der SEV. „Was haben uns Wettbewerb und Liberalisierung in der Transportbranche gebracht?“ Diese Frage stellte Giorgio Tuti, Präsident des SEV und der europäischen Eisenbahner/innen, den mehreren tausend Demonstrierenden im Herzen Brüssels. „Nichts als schlechtere Arbeitsbedingungen. Heute herrschen vielerorts unhaltbare Bedingungen: Regelungen zu Arbeitszeit und Pausen werden missachtet, die Löhne sind tief.“ Mit der Kampagne „Fair Transport Europe“ kämpft die Europäische Transportarbeiterföderation (ETF) gegen Sozialdumping in der europäischen Transportbranche. Diese Demonstration zielte unter anderem auf die anstehenden EU-Wahlen im Mai ab. „Wir müssen der Liberalisierung einen Riegel schieben, und zwar indem wir Parteien und Politiker wählen, die sich für korrekte Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen und sich ein soziales Europa ohne Dumping wünschen“, beharrte Giorgio Tuti. Die ETF fordert während der nächsten Amtsperiode der Europäischen Gremien (2019-2024) die Schaffung von 250‘000 neuen, fairen Stellen. Arbeitsplätze, die aufgrund der Digitalisierung und Automatisierung verschwinden würden, sind mithilfe von Umschulungen zu retten. Ausserdem braucht es höhere Löhne: Im Jahr 2015 lebten 10% der Arbeiter/innen in den 28 EU-Mitgliedsstaaten am Rande (…).
Vivian Bologna, Übersetzung: Katrin Taglang.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Bologna Vivian. Demo. Arbeitsbedingungen. Bruessel. SEV, 2019-04-01.
01.04.2019 Schweiz
Personen
SBB
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Anstellungsbedingungen
GAV
SBB
Volltext
Dein GAV ist Gold wert. In knapp einem Monat, am 1. Mai 2019, tritt der GAV SBB/SBB Cargo in Kraft. Er ist für mindestens drei Jahre gültig. Die GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo hat den neuen GAV im September 2018 mit 85% angenommen. Einige SEV-Mitglieder sprechen über die kommenden Vorteile. Ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) – was ist das überhaupt? Er ist ein wichtiges Dokument, das die Anstellungsbedingungen der Angestellten einer Unternehmung regelt. Er bestimmt den Rahmen für das gesamte Personal, das Kollektiv. Wiederum ist es das Kollektiv, das dem GAV seine Macht gibt, denn dank ihm müssen sich die Angestellten nicht alleine verteidigen, sondern sie können sich auf das abstützen, was die SBB mit den Gewerkschaften (oder den Berufsverbänden) verhandelt hat. Bei der SBB unterstehen 95% des Personals dem GAV, der Rest ist unter dem Obligationenrecht angestellt. Dies ist im Schweizer Vergleich eine enorm hohe Zahl. Doch der GAV SBB/SBB Cargo ist nicht vom Himmel gefallen: „Er ist das Resultat von schwierigen Verhandlungen“, erinnert SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, der die Verhandlungsdelegation des Personals geleitet hat. „Man muss das Resultat im Kontext betrachten. Die SBB plante einen Kahlschlag: keine zusätzliche Ferienwoche für über 60-Jährige mehr, und auch keine Regionalzulagen. Ferner sollte der Kündigungsschutz aus wirtschaftlichen Gründen aufgeweicht werden. Dank starker Mobilisierung konnten wir in diesen Punkten den Status quo bewahren und die Treueprämien retten, die ebenfalls angegriffen wurden.“ Nebst dem Erhalt dieser SEV (…). Vivian Bologna.
SEV, 1.4.2019.
Personen > Bologna Vivian. SBB. GAV. SEV, 2019-04-01.
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18.12.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Manuel Avallone
Vivian Bologna
Volltext
Vorstandssitzung
Manuel Avallone gibt Vizepräsidium ab. Manuel Avallone wird anlässlich des Kongresses vom 4. Juni das SEV-Vizepräsidium abgeben. Dies hat er am 7. Dezember einem überraschten Vorstand mitgeteilt. Den SEV verlässt er hingegen nicht. „Ich arbeite nach wie vor gerne beim SEV, aber nach zehn Jahren als Vizepräsident ist die Zeit gekommen, um mein Mandat abzugeben. Ich habe in diesem intensiven Zeitraum drei GAV SBB/SBB Cargo verhandelt. Ich glaube, es ist der richtige Moment, um zu gehen“, erklärt Manuel Avallone am 7. Dezember vor den Mitgliedern des SEV-Vorstands. Seit zehn Jahren besteht die Gewerkschaftsspitze aus Präsident Giorgio Tuti, Vizepräsidentin Barbara Spalinger und Vizepräsident Manuel Avallone. „Die Zusammenarbeit und die Kollegialität während dieser zehn Jahre war hervorragend“, fügt Giorgio Tuti an. Seit Februar 2012 gehört der Geschäftsleitung SEV Aroldo Cambi als Leiter Finanzen an. Der Rücktritt von Manuel Avallone fügt sich ein in die Logik der Veränderungen und Neuerungen beim SEV. Wer soll auf ihn folgen? Der Vorstand hat eine Arbeitsgruppe gegründet, welche die interne Ausschreibung des Postens – beim SEV-Personal und im Milizbereich – vorbereitet. Die Ausschreibung erfolgt Anfang 2019. Der Vorstand hat sich auf einige Kernpunkte im Profil der Kandidatin oder des Kandidaten geeinigt. So sind Kandidaturen aus der Romandie besonders willkommen, nachdem diese zehn Jahre lang nicht mehr in der GL vertreten war. Die gesuchte Person sollte (…). Vivian Bologna/chf.
SEV, 18.12.2018.
SEV > Vorstands-Sitzung 7.12.2018. SEV, 2018-12-18.
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20.11.2018 Schweiz
Eurobus
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Eurobuas
GAV
Volltext
Eurobus. GAV ist dringend! Für die einen ist der inländische Fernbusverkehr eher ein Spielzeug für gewinnsuchende Unternehmen, der SEV hingegen bleibt auf Kurs und fordert einen GAV für Personal mit bedenklichen Bedingungen. Anfang November hat der SEV eine Aktion bei den Chauffeuren von Eurobus Swiss Express durchgeführt. „Wir haben mit Betroffenen gesprochen, deren Pausen dies nicht wirklich sind, da sie das Gepäck der wartenden Reisenden vor der Abfahrt einladen müssen, statt sich auszuruhen“, erzählt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der die Aktion mit fünf Kollegen und Aktivisten vorbereitet hat. „Wir konnten uns ein Bild machen über die Lohnsituation dieser Fahrer. Wir haben festgestellt, dass diese eher bescheiden ist und sich für einige noch verschlechtern könnte, wenn die Arbeitsorte verändert werden, da ihr Unternehmen das Angebot reduzieren will (siehe unten).“ Um ihnen den bestmöglichen Schutz bieten zu können, will der SEV mit Eurobus einen GAV abschliessen. „Wir haben vor den Sommerferien die Direktion getroffen“, hält Barbara Spalinger, Vizepräsidentin SEV, fest. „Aber zurzeit herrscht Funkstille von Seiten Eurobus. Ein GAV ist unabdingbar. Weder das Bundesamt für Verkehr noch wir kennen das Personalreglement von Eurobus Swiss Express. Wir befürchten, dass der Mindestlohn, den das BAV festgelegt hat, nicht eingehalten wird. Und das BAV macht keine Kontrollen!“ Dem Personal seine Rechte erklären. Diese erste nationale SEV-Aktion auf den (…). Vivian Bologna.
SEV, 20.11.2018.
Personen > Bologna Vivian. Eurobus. GAV. SEV, 2018-11-20.
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06.11.2018 Schweiz
Frauen
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Frauenstreik
Volltext
Unterstützung des Frauenstreiks. Der SEV-Vorstand unterstützt den Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Er empfiehlt ausserdem ein deutliches Nein zur Überwachung von Versicherten und zur SVP-Initiative, über die am 25. November abgestimmt wird. Der Frauenstreik vom 14. Juni 1991 sitzt mit seinen über 500‘000 Teilnehmerinnen noch tief im Gedächtnis. „Es war ein historischer Moment“, betont Lucie Waser am 26. Oktober vor dem SEV-Vorstand. 2019, 28 Jahre später ist wiederum am 14. Juni ein Frauenstreik geplant. Der Vorstand hat entschieden, dass sich der SEV aktiv und finanziell daran beteiligen wird. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund wird seinen formellen Beschluss anlässlich seines Kongresses Ende November fassen. „Trotz dem starken Signal, das am 22. September 20‘000 Personen in Bern für die Lohngleichheit ausgesendet haben, hat sich unter der Bundeshauskuppel nichts bewegt. Wir müssen weiter mobilisieren“, präzisierte die Gleichstellungsverantwortliche des SEV. „Der nächste Streik wird anders sein als bisherige“, führte SEV-Präsident Giorgio Tuti aus. „Dieser Streik ist politischer Natur. Es geht darum, den Behörden und der Gesellschaft die inakzeptable Situation aufzuzeigen und ein starkes Zeichen zu setzen!“ Lucie Waser hat dem Vorstand in Erinnerung gerufen, dass die Frauen an unterschiedlichen Fronten kämpfen: Lohngleichheit, soziale Gleichheit, gleichberechtigte Aufteilung der Hausarbeit. „Es gab zwar Verbesserungen hinsichtlich diesem letzten Punkt, (…). Vivian Bologna, chf
SEV, 6.11.2018.
SEV > Frauenstreik. SEV, 2018.11-06.
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23.10.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Logo
Volltext
Die Weichen für die Einführung des neuen Logos ab 1. November sind gestellt. Visuelles Erscheinungsbild. Ein Lifting zum 100. Geburtstag. Das neue SEV-Logo soll am 1. November flächendeckend eingeführt werden. Es ist somit an der Zeit, es offiziell zu enthüllen, auch wenn einige von euch bereits einen Blick darauf werfen konnten. Der „Allerheilige“ als Einführungsdatum für ein neues Logo mag vielleicht erstaunen. Das Datum wurde aber nicht zufällig gewählt, denn die Produktion der neuen Mitgliederkarten für 2019 hat begonnen. Wir sind stolz darauf, dieses neue Logo nun präsentieren zu können, denn es war mit grossen Herausforderungen verbunden und hat seine Zeit gedauert. Ein gutes Jahr, vom Anfang des Prozesses bis heute. Das gewählte Grafikbüro entwickelte zuerst ein Logo mit den Buchstaben des SEV und einem Pfeil, der die Mobilität symbolisierte und gegen rechts – in die Zukunft – wies. Sehr schnell war klar, dass dieser erste Wurf mit einer anderen roten Variante ergänzt werden sollte. Ohne die rote Farbe hätte der SEV nicht dieselbe Würze. Das neue Logo wurde im Vorstand und bei den Mitarbeitenden mehrfach diskutiert. Wieso etwas ändern? Natürlich wurde auch die Frage nach dem Beibehalten des Status Quo besprochen. Schnell war man sich aber über die Notwendigkeit einer Veränderung einig. „Wir müssen unbedingt das Interesse der jüngeren Generationen wecken. Damit das gelingt, braucht unser Image eine Auffrischung“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti. Auch das (…). Vivian Bologna.
SEV, 23.10.2018.
SEV > Logo. SEV, 2018-10-23.
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29.05.2018 Schweiz
Personen
SEV/LPV
Vivian Bologna
DV
Lokomotivführer
Volltext
Delegiertenversammlung des Unterverbandes LPV. „Basta!“ – „Es reicht!“. Die Delegierten des Unterverbands des Lokomotivpersonals sagten in Bellinzona „Stopp!“ zu den Forderungen der SBB. Der geladene Personalverantwortliche Markus Jordi erläuterte an der DV die Ausbildung des Lokpersonals. „Die Delegiertenversammlung findet zum ersten Mal im Tessin statt“, freute sich Thomas Giedemann, Präsident LPV Tessin. Gleichwohl war die DV geprägt von der Wut des Lokomotivpersonals gegenüber der SBB und deren inakzeptablen Forderungen in den GAV-Verhandlungen. Markus Jordi, Personalverantwortlicher der SBB, präsentierte die Fortschritte in der Ausbildung des Lokpersonals. „Es ist wichtig, dass er unsere Forderungen wahrnimmt. Denn unsere Produktivität steigt schon heute. Beim GAV SBB sprechen wir von einem Leitstern. Er ist unser Stolz und sollte dies auch fürs Unternehmen sein, wenn es seine Mitarbeitenden behalten möchte“, betonte Zentralpräsident Hans-Ruedi Schürch. Die Delegierten bestätigten dies mit Nachdruck. So auch Peter Mathis, der kein Blatt vor den Mund nahm: „Die Forderungen der SBB haben mich schockiert! Sie sind inakzeptabel von einem Unternehmen in öffentlicher Hand. Hier drückt klar der Kapitalismus durch.“ Stefan Bruderer betonte, dass sonst zurückhaltende Kolleginnen und Kollegen nun plötzlich laut werden. Rolf Braun brachte es schliesslich auf den Punkt: „Die Produktivitätssteigerung durch das Personal wird nicht finanziell abgegolten. (…). Vivian Bologna.
SEV, 29.5.2018.
SEV > Lokomotivführer. DV. SEV, 2018-05-29.
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20.12.2017 JU Kanton
CJ Chemins de fer du Jura
Personen
Unia Transjurane
Vivian Bologna
Arbeitsbedingungen
CJ Chemins de fer du Jura
Petition
Volltext
4000 Unterschriften für gute Arbeitsbedingungen bei Buslinien im Jura. 4000 Unterschriften haben SEV und Syndicom zur Busausschreibung im Kanton Jura gesammelt! Die Übergabe an den Kanton fand am Mittwochmorgen statt. Die Petition unterstützt die Forderung von Syndicom und vom SEV, die Ausschreibung mit Auflagen zum Schutz der Anstellungsbedingungen zu verbinden. „Offerierende Unternehmen sollen einen GAV abschliessen und vor allem die branchenüblichen Löhne und Arbeitszeiten einhalten müssen“, erklärt SEV-Gewerkschaftssekretär Jean-Pierre Etique. Er ist für die Chemins de fer du Jura (CJ ) zuständig, die heute zwei Buslinien im Kanton Jura betreiben. „Falls die tägliche Fahrzeit steigt, leidet die Sicherheit“, warnt Etique. „Zudem sichern die heutigen Betreiber Postauto und CJ Arbeitsplätze in der Region, und zwar auch im Fahrzeugunterhalt.“ Der Jura ist kein Einzelfall: „Überall in der Schweiz wollen zurzeit Kantone Linien ausschreiben, weil sie sich davon substanzielle Einsparungen bei ihren Verkehrsbudgets erhoffen“, sagt SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger. „Die Verantwortlichen müssen sich bewusst sein, welche Folgen diese Politik hat.“ „Die 4000 Unterschriften zeigen, dass die jurassische Bevölkerung mit dem heutigen Angebot zufrieden ist und weiss, was auf dem Spiel steht“, sagt Jean-François Donzé, Regionalsekretär von Syndicom. Für die Qualität und Sicherheit des ÖV und für Arbeitsplätze in der Region mit anständigen Löhnen und Arbeitsbedingungen (…). Vivian Bologna.
Syndicom, 20.12.2017.
Syndicom > Chemin de fer du Jura. Petition. Syndicom, 2017-12-20.
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21.11.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Anliker
Vivian Bologna
GAV
SBB
Volltext
„Der GAV SBB, unser Leitstern“ Die Verhandlungen über den GAV SBB/SBB Cargo standen im Zentrum der Vorstandssitzung vom 17. November. Dem wichtigsten Geschäft des SEV im nächsten Jahr ist auch unser Edito gewidmet. Der Leiter der Verhandlungsdelegation GAV SBB/SBB Cargo, Manuel Avallone, rief in Erinnerung, dass der SEV im Moment in der Fläche unterwegs ist, um das Personal für die GAV-Verhandlungen des nächsten Jahres zu sensibilisieren: „Diese Präsenz in der Fläche kommt bei den Angestellten sehr gut an. Die von uns überbrachte Botschaft ist dabei klar: Der GAV fällt nicht vom Himmel.“ Manuel Avallone erinnerte daran, dass es nicht in Frage kommt, zwei verschiedene GAV für SBB und SBB Cargo zu verhandeln. Präsident Giorgio Tuti haute in die gleiche Kerbe, indem er die Wichtigkeit des GAV SBB/SBB Cargo mit diesen Worten charakterisierte: „Er ist der Leitstern unserer Vertragspolitik. Wir müssen alle für dieses Dossier mobilisieren, das unser Thema Nummer eins im Jahr 2018 sein wird. Vom Personal des SEV über die Unterverbände bis zu den Sektionen müssen wir alle Kräfte für diese überaus wichtigen Verhandlungen bündeln, denn sie beeinflussen die GAV in andern Transportunternehmungen.“ Gilbert D’Alessandro, Präsident des Unterverbandes VPT, sekundierte: „Bei den Transports publics fribourgeois werden wir den GAV 2020 verhandeln. Der Tenor des GAV SBB spielt dabei eine extrem wichtige Rolle. Der VPT ist deshalb absolut solidarisch mit den SBB-Verbänden und (…). Vivian Bologna, Peter Anliker.
SEV, 21.11.2017.
SEV > SBB. GAV. SEV. 2017-11-21.
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24.10.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Karin Taglang
Volltext
Vorstandssitzung
SEV-Vorstandssitzung vom 13. Oktober. Grünes Licht für ein leicht rotes Budget. Hauptthema der Vorstandssitzung vom 13.Oktober war das SEV-Budget 2018. Der Vorstand hat das Budget von rund 13 Millionen, welches ein Defizit von 41‘000 Franken vorsieht, einstimmig angenommen. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. Finanzverwalter Aroldo Cambi hat seinen Entwurf anhand eines Vergleichs der Zahlen mit den Ergebnissen von 2016 – nicht mit dem Budget 2017 – präsentiert. Denn in Anbetracht des negativen Ergebnisses von 2016 (-800 Fr.) kann das im nächsten Jahr vorgesehene Defizit (-41‘000 Fr.) als stabil betrachtet werden. Wegen der sinkenden Mitgliederzahlen und den schlechten Zinsen auf den Finanzmärkten ist es unmöglich, einen Gewinn zu erzielen. „Der Mitgliederverlust ist dieses Jahr aufgrund der Integration der rund 500 PUSH-Mitglieder ab dem ersten Juli weniger gravierend als in anderen Jahren“, erinnert Aroldo Cambi. Ein wichtiger Aspekt sind auch die höheren Anwaltskosten, die entstehen, „weil die Verfahren immer komplexer werden, länger dauern und durch Railfit20/30 mehr Dossiers zu bearbeiten sind“. Trotz schwieriger Ausgangslage steht der SEV finanziell auf stabilen Beinen. Die grosse Disziplin bei der Umsetzung des Budgets kann den fehlenden Einnahmen entgegenwirken, „aber das Sparpotential ist nicht unendlich“, betont der Finanzverwalter. Eine solche Strenge beim Budget ist weiterhin angesagt, um strukturelle Defizite zu vermeiden, die zu einem Kapitalverlust führen (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV, 24.10.2017.
SEV > Vorstandssitzung 13.10.2017. SEV, 2017-10-24.
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10.10.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Interview
Präsident
Volltext
Interview mit Giorgio Tuti nach 100 Tagen als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich kämpfe gegen Dumping!“ Seit 100 Tagen steht SEV-Präsident Giorgio Tuti der-Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) vor. Das ist ein guter Grund, die heissen Themen der Eisenbahnpolitik genauer zu betrachten. Giorgio, wie fühlst du dich nach 100 Tagen an der Spitze der ETF-Eisenbahnsektion? Ich fühle mich wohl an der Seite meines Steering Committees, das aus 8 Personen besteht, die sehr gute Zusammenarbeit leisten. Das habe ich während unserer Retraite vom 4. und 5. Juli bemerkt, wo wir gemeinsam unsere Arbeitsweise festgelegt und die Aufgaben verteilt haben. Das Klima war sehr kollegial und konstruktiv. Wir sind ein echtes Team – das ist mir sehr wichtig. Mit welchen Problemen hat das Personal der europäischen Eisenbahnen zurzeit vor allem zu kämpfen? Für die Arbeit der ETF-Eisenbahnsektion wurden am ETF-Kongress Ende Mai in Barcelona drei Prioritäten festgelegt: der Kampf gegen Privatisierung und Liberalisierung, das Bekämpfen von Sozialdumping und den Schutz der Arbeitnehmenden einerseits und der Eisenbahn andererseits. Das Steering Committee hat jetzt einen Aktionsplan erstellt, den die Eisenbahnsektion am 30. November diskutieren wird. Woraus besteht dieser Aktionsplan? Kannst du uns Einblick in die wichtigsten Punkte gewähren? Der Fokus liegt natürlich auf den Prioritäten, die ich eben aufgezählt habe. Der Plan ist in drei Phasen unterteilt: In einem ersten Schritt werden die schlimmsten Dumping-Praktiken in Europa – also Dumping bei Lohn, Arbeitszeit und (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Interview. SEV, 2017-10-10.
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18.05.2017 Schweiz
Personen
Postautobetriebe
SEV Schweiz
Syndicom
Vivian Bologna
Markus Fischer
Arbeitszeit
Arbeitszeitgesetz
Volltext
Postautoregion West. Mobilisierung hat sich gelohnt. Die Petition des Fahrpersonals auf Initiative des SEV und mit Unterstützung von Syndicom hat Früchte getragen: Es wurden Verbesserungen erreicht und der soziale Dialog wieder lanciert. „Es ist ein Etappensieg, der zu begrüssen ist, doch müssen wir wachsam bleiben“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Christian Fankhauser, der zusammen mit Syndicom- und Peko-Vertretern mit der Leitung der Postautoregion West verhandelt hat. Hier die wichtigsten Punkte, die dank der Petition vom Februar mit 70 Unterschriften verbessert werden konnten: „Zur Verbesserung der Diensttouren wird die Peko in den Prozess eingebunden. Ziele sind Touren von maximal acht Tagen, gefolgt von mindestens zwei freien Tagen“, erklärt Fankhauser. „Angestrebt werden Dienstschichten von maximal zwölf Stunden mit maximal drei Dienstantritten und mindestens 7½ bezahlten Arbeitsstunden.“ Das Mittel der bezahlten Stunden pro Arbeitstag soll steigen. Für das Fahrpersonal wird der Pikettdienst, der gemäss Arbeitszeitgesetz (AZG) illegal ist, durch Reservedienst in der Garage ersetzt. Weiter sollen Abweichungen vom AZG künftig nicht mehr so allgemein vereinbart werden wie bisher. Solche Abmachungen werden nun genau protokolliert und die Protokolle Syndicom vorgängig vorgelegt. Was die Toiletten an den Endstationen der Linien betrifft, ist eine Bestandesaufnahme geplant, und Massnahmen sind eingeleitet. Postauto hat sich verpflichtet, zusammen mit den Peko-Mitgliedern darüber zu wachen, dass die sanitären Anlagen eingerichtet werden. Auch soll mit den Werkhöfen eine Erneuerung der (...). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 18.5.2017.
SEV > Postautobetriebe. Arbeitszeit. SEV, 2017-05-18.
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16.05.2017 Schweiz
Domo-Reisen
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Barbara Spalinger
Domo-Reisen
Volltext
BAV spielt mit dem Feuer – SEV schlägt Alarm. Ab Mitte Juni will das Busunternehmen Domo Reisen drei Fernbuslinien testen: St. Gallen- Genf, Chur-Sion und Basel-Lugano. Das Bundesamt für Verkehr hat die Versuche genehmigt und versichert, diese stellten für seinen definitiven Entscheid kein Präjudiz dar. Publik wurden die Versuche am 3. Mai durch einen Artikel von blick.ch. Das BAV verzichtete auf eine offizielle Kommunikation seiner Bewilligung für Domo Reisen, ab Mitte Juni drei Fernbuslinien zu testen. Der SEV verurteilte am folgenden Tag in einer Medienmitteilung das gefährliche Spiel des BAV in Sachen Fernbusse. Das Bundesamt lässt die Möglichkeit einer Konzession für Domo Reisen in der Schwebe. Das Carunternehmen hat eine Bewilligung für den Betrieb von Fernbuslinien beantragt mit dem Ziel, die Bahn auf Strecken zu konkurrenzieren, die nicht zu den unrentabelsten gehören. BAV in der Kritik und im Scheinwerferlicht. Neben dem SEV hat auch der VCS auf die Ankündigung dieser Tests reagiert. Angesichts der Kritik versucht das BAV, die Tragweite der Versuchsfahrten von Domo Reisen herunterzuspielen: „Formell haben wir keine Bewilligung für solche Versuche erteilt. Wir brauchten das gar nicht zu tun, weil das Unternehmen bereits über eine Verkehrslizenz in der Schweiz verfügt. Es hat uns informiert, dass es im Rahmen seines Konzessionsgesuchs Versuche durchführen will“, präzisierte eine BAV-Sprecherin. „Der Umstand, dass wir solche Versuche zulassen, ist keineswegs ein Präjudiz für unseren Entscheid, ob wir eine Konzession erteilen oder nicht.“ Die einzigen Bedingungen, die das BAV Domo-Reisen (…).
SEV, 16.5.2017.
SEV > Domo-Reisen. BAV. SEV, 1017-05-16.
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02.05.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Pensionskasse
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Wahlen
Stiftungsratswahl bei der Pensionskasse SBB. „Diesmal haben wir etwas unternommen“. Bei der Gesamterneuerungswahl der Arbeitnehmervertretung im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB hat der SEV seine vier Sitze verteidigt, der VSLF und der KVöV ihre Sitze ebenso. Damit gehen alle sechs Sitze an die GAV-Sozialpartner der SBB. SEV-Vizepräsident Manuel Avallone, zuständig für die SBB, ist froh über diesen Wahlausgang. Manuel Avallone, die Sozialpartner der SBB behalten ihre Sitze im Stiftungsrat der Pensionskasse SBB. Bist du darüber erleichtert? Ja, sehr, denn diese Wahlen waren äusserst wichtig. Zurzeit haben ja alle Pensionskassen Mühe, das Rentenniveau halten zu können. Die tiefen Kapitalzinsen von fast 0 Prozent und die Altersstruktur der aktiven Versicherten sind für die Pensionskasse SBB eine grosse Herausforderung. Deshalb ist es wichtig, dass das Personal im Stiftungsrat durch kompetente Personen vertreten wird, die sich für die Gesamtheit des Personals einsetzen. Ich bin froh, dass die gemeinsame Liste der Sozialpartner überzeugt hat. Nachdem wir beim ersten Anlauf im Herbst zwei Sitze verloren hatten, war dies nicht selbstverständlich. Nach dieser ersten Wahl legte der SEV Rekurs ein, weil mit internen Mails auf unzulässige Weise für eine andere Kandidatenliste geworben wurde, worauf der Stiftungsrat dem SEV recht gab und die Wahl wiederholen liess. Damit stand der SEV unter Druck: Er durfte nicht nochmals verlieren. Hätten wir unsere Sitze nicht halten (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV kontakt, 2.5.2017.
Personen > Bologna Vivian. SBB. Pensionskasse. Wahlen. SEV, 2017-05-03.
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22.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
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Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF). „Nach der Wahl schlief ich noch besser“. Am 9. März ist Giorgio Tuti an die Spitze der Eisenbahnsektion der ETF gewählt worden. Der SEV-Präsident blickt in unserem Interview auf diese Wahl zurück und nach vorne auf die Herausforderungen, die ihm dieses neue Amt in den nächsten vier Jahren bringen wird. Gross ist die Zahl der Gewerkschaften, die davon träumen, ihren Präsidenten an der Schlüsselstelle eines Dachverbandes zu platzieren. Nach dem ETF-Kongress von Ende Mai in Barcelona wird Tuti quasi als höchster Eisenbahngewerkschafter Europas amten. Wie hat er diese Wahl erlebt? Giorgio, hast du in der Nacht vor der Wahl gut geschlafen? Ja, und in der Nacht danach noch besser (lacht). Auch wenn du der einzige offizielle Kandidat warst, war diese Wahl nicht nur eine Formalität… Es handelte sich um eine wirkliche Wahl. Niemand hat gegen mich gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Diese Einstimmigkeit macht natürlich Freude, bedeutet aber auch einen gewissen Druck, denn ich stehe nun gegenüber jenen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, in der Schuld. Worauf ist dieses Vertrauen zurückzuführen? Einerseits auf meine klaren Positionsbezüge in den letzten Jahren im Exekutivausschuss der ETF und in der Eisenbahnsektion. Andererseits auf das Image des SEV in Europa. Die Arbeit, die unsere Gewerkschaft in der Schweiz leistet, insbesondere in der Verkehrs- und Vertragspolitik, hat einen guten Ruf und Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene. Der SEV ist glaubwürdig, das hat meine Kandidatur begünstigt. Geholfen hat mir (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 22.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Präsident ETF. SEV, 2017-03-22.
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22.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Karin Taglang
AHV-Revision
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Die SGB-Gewerkschaften wollen die AHV stärken. Die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes behandeln diesen Freitag, 24. März die Rentenreform, die das Parlament letzte Woche nur knapp annahm. Sie dürften die „Altersvorsorge 2020“ unterstützen, denn Syndicom, Unia und VPOD haben sie schon gutgeheissen, und der SEV provisorisch bereits am 10. Februar. Trotzdem führen wir in der Box rechts auch die Argumente der Reformgegner/innen in unserem Lager auf. Die SGB-Gewerkschaften wollten die AHV-Renten mit ihrer Volksinitiative AHVplus um 10% erhöhen, was das Volk im Herbst ablehnte.Die Rentenreform sieht nun eine moderatere Erhöhung um 3 bis 4% vor. Im Bild die AHVplus-Demo vom 10. September 2016 in Bern. Der SEV-Vorstand hiess die Rentenreform einstimmig gut unter dem Vorbehalt, dass sie nicht mehr verschlechtert wird (siehe Seite 2). Die einzige Verschlechterung ist, dass nur 0,6% mehr Mehrwertsteuer in die AHV fliesst statt 1%. Die Delegiertenversammlungen von Unia und VPOD nahmen die Reform am letzten Wochenende eher knapp an. Trotzdem würde eine Ablehnung durch die SGB-Delegierten am Freitag überraschen, denn die Reform bringt nebst zwei dicken „Kröten“ wichtige Fortschritte. Die SP plant eine Urabstimmung zur Reform. Danach kann der Abstimmungskampf beginnen. Die eidgenössische Volksabstimmung steht am 24. September auf dem Plan. Zwei Fragen an Edith Graf-Litscher. Mit dabei bei den Parlamentsdebatten um die Rentenreform war auch Nationalrätin und SEV-Gewerkschaftssekretärin Edith Graf-Litscher. (...). Vivian Bologna, Markus Fischer, Karin Taglang
SEV, kontakt, 22.3.2017.
SEV > AHV-Revision. Referendum. SEV, 2017-03-22.
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07.03.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Kommunikation
Mitglieder
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Einbezug der Basis geht weiter. Letzten Sommer lud der SEV alle interessierten Mitglieder zum „Tag der Kommunikation“ nach Olten. Auf seiner Grundlage wurden erste Massnahmen erarbeitet und im Herbst vom Vorstand SEV genehmigt. Wo stehen wir heute? Transparenz gegenüber der Mitgliedschaft ist dem SEV wichtig, erst recht bei Prozessen, in die er die Basis explizit einbezieht, wie mit dem „Tag der Kommunikation“ am 2. Juli 2016 in Olten geschehen. Deshalb sollen die Kommunikationsprojekte auch am SEV-Kongress vom 23./24. Mai 2017 vorgestellt werden. Bisher hat sich das Kommunikationsteam auf die Zeitung kontakt.sev konzentriert. Sie soll inhaltlich und visuell verbessert werden. Zweite Baustelle ist die Webseite www.sev-online.ch, wo am Kommunikationstag ebenfalls Verbesserungspotenzial geortet wurde. Die Vorstandsbeschlüsse vom Oktober betreffen vor allem diese beiden Kommunikationskanäle. Insbesondere sollen auch die Möglichkeiten des Dialogs innerhalb der Mitgliedschaft ausgebaut werden. Gleich mehrfach wurde am Tag der Kommunikation die Idee eingebracht, eine «SEV-App» zu entwickeln. Das ist einfach mal ein technisches Mittel, doch welche Dialogbedürfnisse soll eine solche App abdecken? Das ist vor ihrer Entwicklung zu präzisieren, denn davon hängen die technischen Anforderungen an sie ab und damit die Wahl des am besten geeigneten Typs. Basis spricht weiter mit. (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 7.3.2017.
SEV > Kommunikation. Mitgliederbetreuung. SEV, 2017-03-07.
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14.02.2017 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Karin Taglang
Mitgliederwerbung
Mitsprache
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Wahlen
Unbequeme Fragen zur Mitgliederwerbung. Die Werbung war ein zentraler Punkt an der Vorstandssitzung vom 10. Februar. Weiter hat der Vorstand Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl am Kongress nominiert: Es geht um die Präsidien und Vizepräsidien von SEV und Vorstand. „Das Geld ist der Nerv des Krieges.“ Diese Weisheit gilt auch für den SEV, der viele Todesfälle zu verzeichnen hat. Die Anzahl Neueintritte konnte dies nicht kompensieren, denn sie war etwas tiefer als die Anzahl Austritte im Jahr 2016. «Zum finanziellen Aspekt hinzu kommt die zentrale Frage der Repräsentativität in den Unternehmen», betonte SEV-Präsident Giorgio Tuti. Der Vorstand befasste sich mit der Werbung, weil die Werbeverantwortliche Elena Obreschkow über die Aktion «Gratismitgliedschaft für Neumitglieder» in den vier letzten Monaten im Jahr 2016 Bilanz zog: „In den Augen der Werbeverantwortlichen der Unterverbände trug die Aktion Früchte, doch es ist schwierig zu sagen, wie sich die Zahlen ohne die Gratis-Mitgliedschaft entwickelt hätten. Auf jeden Fall waren sie am Ende des Jahres stabil.“ Der nationale Werbetag am 14. September hat gezeigt, dass die Organisation einer solchen Aktion eine grosse Herausforderung ist, und zwar für die Sektionen, die Unterverbände und die SEV-Mitarbeitenden gleichermassen. Hinzu kommt, dass es schwierig ist, Aktionen innerhalb der Unternehmen, namentlich bei der SBB, durchzuführen. Diese erschweren den Gewerkschaften den Zugang zu den Gebäuden – oder verbieten ihn sogar. Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV kontakt, 14.2.2017.
SEV > Mitgliederwerbung. SEV, 2017-02-14.
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27.01.2017 Neuenburg
LNM Neuchâtel
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Arbeitsbedingungen
LNM Neuchâtel
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Neuenburgersee- und Murtensee-Schifffahrt. LNM erhält Führung ad interim. Anfang Woche hat sich der Verwaltungsrat der Société de navigation sur les lacs de Neuchâtel et Morat (LNM) vom bisherigen Direktor getrennt. Die Analyse, die zu diesem Schritt führte, wurde durch eine Mobilisierung des Personals angestossen. Den Stein ins Rollen gebracht hatte im letzten Juli ein Artikel in den Zeitungen „L’Express“ und „L’Impartial“ (siehe kontakt.sev vom 28. Juli 2016): Darin wurde behauptet, dass die Ausbildungskosten, welche die LNM-Rechnung in den letzten Jahren stark belastet hatten, künftig zurückgehen würden, da die Mitarbeitenden nun ausgebildet seien. „Dies hat beim Personal grösste Sorgen ausgelöst, weil es wusste, dass beim nautischen Personal in vier bis fünf Jahren sechs Kollegen das Pensionierungsalter erreichen und ersetzt werden müssen“, sagt Jean-Pierre Etique, der zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär. Er verlangte daraufhin ein Treffen mit Verwaltungsratspräsident Olivier Arni und stellte diesem im September einen Bericht über die Sorgen und Forderungen des Personals zu. „Unser Ziel war nicht, Köpfe rollen zu lassen, sondern die Zukunft der LNM und ihrer Arbeitsplätze zu sichern“, stellt Jean-Pierre Etique klar. „Das Personal schlug Alarm, weil sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert hatten. Das Personal hatte in der Unternehmens- und Personalführung schwere Mängel festgestellt und deshalb das Vertrauen in die Direktion verloren.“ Die Probleme waren so gravierend, dass das Bundesamt für Verkehr die Konzession der LNM für 2017 infrage stellte. Silberstreifen am Horizont. (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV aktuell, 27.1.2017.
SEV > LNM. Arbeitsbedingungen. SEV, 2017-01-27.
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24.10.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Pensionskasse
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SEV-Rekurs gegen Stiftungsratswahlen PK SBB. Rekurs gegen die Stiftungsratswahlen der PK SBB wegen Unregelmässigkeiten, Genehmigung des Budgets 2017 und ein neues Kommunikationskonzept – dies waren die drei Hauptthemen an der Vorstandssitzung vom 14. Oktober. Der SEV mobilisierte gegen die von der Pensionskasse SBB vorgesehenen variablen Renten. „Der SEV hat zwei Sitze bei der Pensionskasse verloren. Wir haben es nicht geschafft, unsere Mitglieder zu mobilisieren. Wir haben gewartet, überzeugt von uns selbst; wir haben uns auf unseren Lorbeeren ausgeruht, weil wir uns gute Resultate gewöhnt sind!“ Der SEV-Präsident Giorgio Tuti schaut nicht weg und betrachtet das Vorgehen des SEV selbstkritisch. Dennoch betont er, dass diejenige Liste (Liste 3), die sich selbst als „Wahlvorschlag für eine generationsgerechte PK“ proklamierte, im Wahlkampf illegale Mittel eingesetzt hat. Da die Entscheidungen der Pensionskasse SBB für das Personal sehr wichtig sind, wird der SEV Rekurs gegen das Wahlresultat einlegen. Die Debatte war heftig. Einige haben sich gefragt, weshalb die Wahlkommission nicht eingeschritten ist, nachdem die Unregelmässigkeiten im Wahlkampf bekannt geworden sind. Es wurde kritisiert, dass nur elektronisch gewählt werden konnte. Dies benachteiligt diejenigen Personen, die nicht am Computer arbeiten (siehe auch die Antworten von Aroldo Cambi im Interview auf den Seiten 6 und 7). Die Argumente für den Rekurs waren klar: Einerseits ist es inakzeptabel, dass Gewählte, die illegale Mittel eingesetzt haben, einen Sitz in einem Stiftungsrat erhalten. Vielmehr sind aber im Hinblick auf das Programm (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
SEV aktuell, 24.10.2016.
SEV Schweiz > SBB. Pensionskasse. SEV Schweiz, 2016-10-24.
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