Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 481

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28.01.2019 Schweiz
Unia Schweiz

DV
Tertiärsektor
Volltext
Delegiertenversammlung des Sektors Tertiär. Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit für die Frauen! An ihrer heutigen Versammlung in Bern haben die Delegierten des Sektors Tertiär der Gewerkschaft Unia eine Resolution zur Unterstützung des Kampfs der Frauen verabschiedet. Sie brachten ihren Unmut über die ungenügende Revision des Gleichstellungsgesetzes zum Ausdruck. Deshalb unterstützen die Delegierten den Frauenstreik vom 14. Juni 2019. Zudem wurde der „Prix Engagement“ an vier Frauen verliehen, die sich durch ihr mutiges Handeln ausgezeichnet haben. Die rund 60 heute in Bern versammelten Delegierten des Sektors Tertiär der Unia haben eine Resolution mit der Forderung nach echter Gleichstellung und zur Unterstützung des Frauenstreiks verabschiedet. Angesichts der enttäuschenden Revision des Gleichstellungsgesetzes, die nur ungenügende Massnahmen für eine wirksame Bekämpfung der Lohnungleichheit vorsieht, machten die Delegierten deutlich, dass der Kampf der Frauen weitergeführt werden muss. Sie verurteilten den in unserer Gesellschaft immer noch vorherrschenden patriarchalen Geist: Sexismus, Ungleichheiten und Gewalt gegen Frauen halten sich in der Schweiz hartnäckig, mit der Folge, dass Gleichberechtigung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern keineswegs gewährleistet sind. Respekt, Lohn und Zeit. Zur Schaffung einer echten Gleichstellung fordern die Delegierten: gerechten Lohn für die geleistete Arbeit, ungeachtet des Geschlechts. sichere und stabile Arbeitsbedingungen für alle. echte Chancengleichheit. Anerkennung der Erziehungs- und (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.1.2019.
Unia Schweiz > Tertiaer. DV. Unia Schweiz, 2019-01-28.
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24.11.2018 BS Kanton
Novartis
Unia Nordwestschweiz

DV
Novartis
Stellenabbau
Volltext
Delegiertenversammlung der Unia in Basel. Mensch vor Marge: Unia fordert von Novartis Verzicht auf Stellenabbau. Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben an ihrer Versammlung in Basel eine Resolution verabschiedet, die von Novartis den Verzicht auf den angekündigten Abbau von 2‘150 Stellen fordert. Im Anschluss an die DV beteiligen sich die Gewerkschafter/innen an einer Protestkundgebung. Die Delegierten verlangten weiter, dass der Baumeisterverband endlich einer Lösung zur Sicherung der Rente mit 60, einem neuen Vertrag und einer Reallohnerhöhung zustimmt. Die Unia-Delegierten fordern in einer Resolution die Novartis auf, ihre Personalpolitik zu ändern und endlich wieder ihre soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrzunehmen. Der Forderung verleihen sie Ausdruck, indem sie sich heute Nachmittag an der Protestkundgebung in Basel beteiligen, an der die Novartis-Beschäftigten gegen den Stellenabbau demonstrieren. Absurde Entlassungswelle. Der angekündigte Stellenabbau bei Novartis hat keine realwirtschaftliche Grundlage. Der Konzern hat im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich auf 7,7 Milliarden Franken gesteigert. Sogar 11,7 Milliarden Franken wurden an Aktionär/innen ausgeschüttet. Dass bei einer solchen Finanzlage über 2‘000 Angestellte auf die Strasse gestellt werden sollen, ist ein Hohn und absurd. Die Delegierten der Unia erklären sich solidarisch mit den Kolleg/innen der Novartis und unterstützen sie vollumfänglich in ihrem Kampf gegen den Stellenabbau. Baumeister sollen endlich Lösung zustimmen. Die Unia-Delegierten forderten zudem den Schweizerischen Baumeisterverband auf, (…).
Unia Nordwestschweiz, 24.11.2018.
Unia Nordwestschweiz > Novartis. Stellenabbau. Unia, 2018-11-24.
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29.05.2018 Schweiz
Personen
SEV/LPV
Vivian Bologna
DV
Lokomotivführer
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Delegiertenversammlung des Unterverbandes LPV. „Basta!“ – „Es reicht!“. Die Delegierten des Unterverbands des Lokomotivpersonals sagten in Bellinzona „Stopp!“ zu den Forderungen der SBB. Der geladene Personalverantwortliche Markus Jordi erläuterte an der DV die Ausbildung des Lokpersonals. „Die Delegiertenversammlung findet zum ersten Mal im Tessin statt“, freute sich Thomas Giedemann, Präsident LPV Tessin. Gleichwohl war die DV geprägt von der Wut des Lokomotivpersonals gegenüber der SBB und deren inakzeptablen Forderungen in den GAV-Verhandlungen. Markus Jordi, Personalverantwortlicher der SBB, präsentierte die Fortschritte in der Ausbildung des Lokpersonals. „Es ist wichtig, dass er unsere Forderungen wahrnimmt. Denn unsere Produktivität steigt schon heute. Beim GAV SBB sprechen wir von einem Leitstern. Er ist unser Stolz und sollte dies auch fürs Unternehmen sein, wenn es seine Mitarbeitenden behalten möchte“, betonte Zentralpräsident Hans-Ruedi Schürch. Die Delegierten bestätigten dies mit Nachdruck. So auch Peter Mathis, der kein Blatt vor den Mund nahm: „Die Forderungen der SBB haben mich schockiert! Sie sind inakzeptabel von einem Unternehmen in öffentlicher Hand. Hier drückt klar der Kapitalismus durch.“ Stefan Bruderer betonte, dass sonst zurückhaltende Kolleginnen und Kollegen nun plötzlich laut werden. Rolf Braun brachte es schliesslich auf den Punkt: „Die Produktivitätssteigerung durch das Personal wird nicht finanziell abgegolten. (…). Vivian Bologna.
SEV, 29.5.2018.
SEV > Lokomotivführer. DV. SEV, 2018-05-29.
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03.03.2018 BE Kanton
GKB

DV
Einheitskrankenkasse
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Antrag des Vorstandes GKB an die Delegiertenversammlung des GKB vom 3. März 2018. Der GKB wird beauftragt zuhanden des Kongresses des SGB folgenden Antrag zu stellen: Der SGB wird beauftragt die Lancierung einer Volksinitiative zur Einführung einer Einheitskrankenkasse zu prüfen. Zur Begründung: Die Prämien bei den Krankenkassen steigen ungebrochen. Der Leistungskatalog im obligatorischen Bereich der Krankenkassen ist für alle Kassen gleich. Die Kassen investieren trotzdem umfangreiche Mittel in die Werbung, denn die obligatorischen Versicherungen dienen als Zugang zum finanziell lukrativen Markt der Zusatzversicherungen. Zudem führt eine Vielzahl von Krankenkassen zu aufgeblähten Verwaltungsstrukturen. Die Führungsorgane lassen sich zumeist sehr gut bezahlen. Auch haben sie erhebliche Bedürfnisse bezüglich Repräsentation ihrer Kassen, was sich in teuren architektonischen Lösungen bei ihren Verwaltungssitzen niederschlägt. Demgegenüber käme eine Einheitskrankenkasse weitqehend ohne Werbung und mit einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand aus. Die so eingesparten Mittel kämen den Versicherten zugute. Zuletzt wurde eine Einheitskasse in einer Volksabstimmung vom September 2014 abgelehnt. Angesichts der angespannten Situation ist ein weiterer Vorstoss dringend notwendig. (…).
GKB, 3.3.2018.
GKB > Einheitskrakenkasse. Antrag Vorstand. DV GKB, 2018-03-03.
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03.11.2017 Schweiz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
DV
Referate
Volltext
Das Nein als Aufruf für eine Verbesserung auch der heutigen Renten. DV-Eröffnungsrede von SGB-Präsident Paul Rechsteiner, 3. 11. 2017. Die Abstimmungsniederlage zur Altersvorsorge am 24. September war knapp. Viel knapper als die früheren Abstimmungsergebnisse zur Altersvorsorge in den letzten Jahrzehnten. Leider aber knapp auf die falsche Seite: Ein Nein bleibt ein Nein. Und eine verpasste Chance, die AHV-Renten erstmals seit Jahrzehnten wieder real zu verbessern. Erinnern wir uns: Ende 2010 hatten wir am SGB-Kongress das strategische Ziel formuliert, die AHV-Renten nach langem Stillstand endlich wieder zu verbessern. Und nach den Abwehrerfolgen in der Defensive wieder in die Offensive zu gehen. Für den Durchbruch hatten wir damals einen Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren anvisiert. Weil wir ja damit rechnen mussten, nicht im ersten Anlauf durchzukommen. So nah wie am 24. September waren wir einer realen, wenn auch vorläufig bescheidenen Rentenverbesserung noch nie. Vor einem Jahr, im Herbst 2016, erreichten wir mit unserer Volksinitiative AHVplus in der ersten Volksabstimmung über bessere AHV-Renten einen Ja-Anteil von gut 40%. Jetzt waren es über 47%, also gut 7% mehr als vor Jahresfrist. Jene Kreise aus unseren Reihen, die das Nein vertreten haben, haben sich eine schwere Verantwortung aufgeladen. Denn ohne das linke Nein und ohne den K-Tipp hätten die Wirtschaftsverbände und die Rechtsparteien, nicht gewonnen. Das ist bitter. Und das muss schwer zu denken geben. (…). Paul Rechsteiner.
SGB, 3.11.2017.
Personen > Rechsteiner Paul. DV SGB. Referat. SGB, 2017-11-03.
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26.06.2017 Schweiz
Bankpersonalverband

Digitalisierung
DV
Volltext
99. Delegiertenversammlung SBPV. Für eine Digitalisierung im Dienste der Gesellschaft. Am Freitag, 23. Juni nahmen rund fünfzig Delegierte an der 99. Delegiertenversammlung des SBPV teil. 99 Jahre - ein symbolisch interessantes Alter. Unser Verband bereitet sich seit bald 18 Monaten auf das Hundertjährige vor: Letztes Jahr wurden die Statuten modernisiert, dieses Jahr hiessen die Delegierten eine Strategie gut, die auf den technologischen Entwicklungen und seinen Folgen für die Arbeitswelt basiert. Sie stimmten zudem dem Antrag des Vorstandes zu, die JA-Parole zur Reform Altersvorsorge 2020 zu fassen. 1. Referat von Dr. Christina J. Colclough, Verantwortliche Digitalisierung UNI Global Union. Uni Global ist der Weltdachverband der Dienstleistungsgewerkschaften (Finanzen, Post, Medien, Versicherungen etc.). Er vertritt weltweit 20 Millionen Angestellte. Unter den aktuellen Themen, mit denen sich Uni Global beschäftigt, steht die Digitalisierung an erster Stelle. Verantwortlich für diesen Bereich ist Christina Colclough. Sie betreut die Website www.thefutureworldofwork.org, berät die nationalen Gewerkschaften und die europäischen Betriebsräte und setzt sich weltweit ein für die Interessen der Angestellten und der Bürger in Hinblick auf eine digitalisierte Wirtschaft. Eine grosse Rolle hierbei spielen die Machtkontrolle und -verhältnisse der riesigen Informationsmengen, Big Data, gehalten von den Internetriesen Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft. Der Beitrag von Christina J. Colclough zeigte auf, dass es nötig ist, sich auf (…).
Bankpersonalverband, 26.6.2017.
Bankpersonalverband > DV. Digitalisierung. BPV, 2017-06-26.
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24.06.2017 Schweiz
Unia Schweiz

DV
Kündigungsschutz
Volltext
Unia-DV fordert besseren Kündigungsschutz. Die Unia-Delegiertenversammlung von heute Samstag in Bern fordert den Bundesrat auf, endlich einen wirksamen Kündigungsschutz zu verankern. Personalvertreter/innen, die sich für die Anliegen der Arbeitnehmenden einsetzen, und ältere Angestellte sind in der Schweiz viel zu wenig geschützt. Auf Druck der Arbeitgeberverbände hat sich der Bundesrat bislang geweigert, den Schutz für Personalvertreter/innen und gewerkschaftlich Aktive zu verbessern. Damit verstösst die Schweiz gegen die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Die ILO hat die Schweiz deshalb verschiedentlich ermahnt und Anfang Juni erneut auf die Liste der Unrechtstaaten gesetzt. Für ein Recht auf Wiedereinstellung. Die Delegiertenversammlung der Unia fordert den Bundesrat nun in einer Resolution auf, endlich einen wirksamen Kündigungsschutz im Gesetz zu verankern. Arbeitnehmende, die wegen ihrem Einsatz für ihre Kolleginnen und Kollegen entlassen werden, müssen ein Recht auf Wiedereinstellung erhalten. Zudem fordert die Unia-DV dringend Massnahmen, um ältere Arbeitnehmende besser vor Kündigung zu schützen. Ja zur Rentenreform. Die DV bekräftigte zudem das Engagement der Unia für die Altersrefom 2020. Denn sie stärkt die AHV und sichert die Renten. Ein Nein würde jenen nützen, welche die solidarisch finanzierte Altersversicherung schwächen und das Rentenalter für alle auf 67 Jahre erhöhen wollen. Dies gilt es zu verhindern.
Unia Schweiz, 24.6.2017.
Unia Schweiz > DV. Kündigungsschutz. Unia Schweiz, 2017-06-24.
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18.03.2017 Schweiz
AHV
Unia Schweiz

AHV-Revision
DV
Rentenalter
Volltext
Unia unterstützt „Altersvorsorge 2020“. Unia-DV für die Stärkung der AHV. Die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia hat ihre Unterstützung für die „Altersvorsorge 2020“ beschlossen. Das Reformpaket bringt eine Stärkung der AHV und somit einen Paradigmenwechsel in der Altersvorsorge. Eine bittere Pille bleibt die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre. Zusätzlich wollen die Delegierten mit einer Volksinitiative griffige Massnahmen zur Lohngleichheit durchsetzen. Die Unia-Delegierten beantragen der DV des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds die Unterstützung der „Altersvorsorge 2020“. Die Reform enthält wichtige Fortschritte: Erstmals seit Jahrzehnten werden die AHV-Neurenten erhöht. Die zusätzlichen 70 Franken pro Monat machen eine Verbesserung um 3 bis 6% aus. Zudem wird der Plafonds für Ehepaarrenten von 150 auf 155% angehoben. Die Stärkung der AHV ist auch ein wichtiges politisches Zeichen: Sie ist die stabilste und solidarisch finanzierte Säule unserer Altersvorsorge, von der die gesamte Bevölkerung profitiert. Bessere Abdeckung durch berufliche Vorsorge. Als positiv erachtet die Unia auch die bessere Abdeckung tiefer Einkommen durch die berufliche Vorsorge. Durch die Senkung des Koordinationsabzugs sind künftig Arbeitnehmende ab einem Jahreseinkommen von 14‘100 Franken in der 2. Säule versichert. Ein bedeutender Schritt ist zudem, dass Arbeitnehmer/innen ab 58 Jahren auch bei einem Stellenverlust in ihrer Pensionskasse versichert bleiben können und ihren Rentenanspruch behalten. Lohngleichheit subito: Resolution für Initiative. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.3.2017.
Unia Schweiz > AHV-Revision. DV. Unia Schweiz, 2017-03-18.
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18.03.2017 Schweiz
AHV
Personen
Unia Schweiz
Renzo Ambrosetti
Fabienne Kühn
Vasco Pedrina
Andreas Rieger
Rita Schiavi
AHV-Revision
Appell
DV
Volltext
Altersvorsorge 2020: Brief von ehemaligen Präsidenten und GL-Mitglieder der Gewerkschaft Unia an den ZV und die DV. Geschätzte Kolleginnen und Kollegen. Der Entscheid zum komplexen Paket „Altersvorsorqe AV 2020" ist von ausserordentlicher Tragweite. Da sollte Unia gleich vorgehen wie beim Abschluss von GAV-Verhandlungen: Die Phase der Formulierung von Forderungen und der Verabschiedung von grundsätzlichen Resolutionen ist dann wenn das Verhandlungsergebnis vorliegt vorbei. Dann gilt es nüchtern einzuschätzen, was auf dem Tisch liegt. Was sind die konkreten Vor- und Nachteile für die Lohn- und Rentenabhängigen? Was sind die Kräfteverhältnisse, wo verlaufen die Kampffronten? An diesen Punkt kommen wir Mitte März, wenn im Parlament das Resultat der AV 2020 vorliegen wird. Obsiegt die Abbauversion des Nationalrats, sind sich alle fortschrittlichen Kräfte einig im Ergreifen des Referendums. Wir sind jedoch klar der Meinung: Obsiegt das Paket des Ständerates, dann gilt es den Sack zuzumachen. Ein Referendum wäre dann fehl am Platz. Befürworter eines Referendum kritisieren vor allem die Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65 und die Senkung des Umwandlungssatzes in der 2. Säule. Keine Frage: die Erhöhung des Rentenalters der Frauen ist ein schwer verdaubarer Rückschritt. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist dagegen für die grosse Mehrheit der Lohnabhängigen bereits erfolgt. Die Pensionskassen mit überobligatorischen Teilen haben den Umwandlungssatz schon auf 6% (…).
Kollegiale Grüsse: Renzo Ambrosetti, Fabienne Kühn, Rita Schiavi, Vasco Pedrina, Andreas Rieger.
Unia Schweiz, 18.3.2017.
Unia Schweiz > AHV-Revision. DV Unia Schweiz. Brief. Unia Schweiz, 2017-03-18.
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30.01.2017 Schweiz
Gastgewerbe
Unia Schweiz

DV
Gastgewerbe
Volltext
Sektor Tertiär: Präsent in der Fläche, fokussiert in der Tiefe! An der heutigen Delegiertenversammlung (DV) des Sektors Tertiär der Unia blickten die Delegierten auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution gegen die drohenden Verschlechterungen des Arbeitsgesetzes. Wachsende Mitgliederentwicklung. Getragen durch gewerkschaftliche Erfolge wie die Verteidigung des L-GAV im Gastgewerbes und die Versenkung des Ladenöffnungsgesetzes gewann der Sektor Tertiär der Unia 2016 so viele Mitglieder, wie nie zuvor: Der Mitgliederbestand bei Diensleistungsberufen stieg um 3,7% auf rund 55‘000 Personen. Die Mobilisierungen der Mitarbeitenden bei der Spitex Willisau sowie gegen die Delokalisierung beim multinationalen Versicherungskonzern Generali oder gegen den Taxi-Dienst Uber sind zukunftsweisend. Der erfolgreiche Aufbau in der Langzeitpflege wird fokussiert weitergeführt. Eindrückliche Erfolge bei GAV-Abschlüssen. Trotz schwierigen Rahmenbedingungen ist es der Unia gelungen, für die Dienstleistungsberufe eindrückliche Erfolge zu erzielen: Sie erneuerte oder verbesserte wichtige GAV in Hotellerie und Gastgewerbe sowie der Sicherheits- und Personalverleihbranche trotz zum Teil heftigen Widerständen. Neu wurde ein GAV in der privaten Erwachsenenbildung beim Institut ECAP abgeschlossen. Gegen Stress am Arbeitsplatz und Angriffe auf das Arbeitsgesetz. (…).
Unia Schweiz, 30.1.2017.
Unia Schweiz > Dienstleistungsbetriebe. DV. Unia Schweiz, 2017-01-30.
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27.11.2016 Schweiz
Garanto
Personen
Publica
Oscar Zbinden
DV
Publica
Volltext
Wahlen
Wahl der DV Publica 2017-2020. Am 27.11.2016 sind zum dritten Mal die Vertreter/-innen der Delegiertenversammlung der Pensionskasse Publica gewählt worden, erstmals online. Dazu sind die Gewerkschaften der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) im Wahlkreis I (Vorsorgewerk Bund) mit der Liste 5 angetreten. Innerhalb von Publica stehen dem Vorsorgewerk Bund 61 von insgesamt 80 Sitzen der Delegiertenversammlung (DV) Publica zu. Die gemeinsame Wahlvorschlagsliste der VGB enthielt u.a. sechs Kandidatinnen und Kandidaten von Garanto, welche sich zur Wahl als Publica-Delegierte zur Verfügung gestellt haben. Garanto-Delegierte DV Publica 2017-2020. Gewählt sind: Schenk Silvio, Sektion Bern-Innerschweiz (bisher), Spicher Daniel, Sektion Romandie (bisher), Savioni Monica, Sektion Tessin (bisher)
Somogyi Hans Peter, Sektion Nordwestschweiz (Doppelmitglied: PVB/Sympathisant Garanto).
Leider nicht gewählt worden sind Martin Rebmann und Bernd Talg (beide bisher). Garanto dankt allen Kandidierenden für ihr Engagement. Den Gewählten gratulieren wir zur Wahl in die DV Publica und danken allen, welche ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. (…). Oscar Zbinden.
Garanto, 27.11.2016.
Garanto > Publica. DV. Wahlen. Garanto-2016-11-27.
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26.11.2016 Schweiz
Syndicom

DV
Stellenabbau
Volltext
Syndicom-DV öffnet Aktionsfonds und fordert Moratorium. An ihrer jährlichen Delegiertenversammlung beschlossen die rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaftsgremien von Syndicom – Gewerkschaft Medien und Kommunikation einstimmig, den Aktionsfonds zu öffnen. Damit soll der Widerstand gegen den Abbau des Service Public gestärkt werden. Im unmittelbaren Fokus des Widerstands steht der geplante Abbau von bis zu 600 Poststellen und damit einhergehend von rund 1200 Arbeitsplätzen bei der Post. In ihrer einstimmig verabschiedeten Resolution verurteilen die Delegierten den geplanten Kahlschlag bei der Post und verlangen von der Post eine Strategie, die eine Vision der Poststelle der Zukunft beinhaltet. Abbau und Auslagerung sind weder innovativ noch zukunftsgerichtet. Wenn die Post sich nicht dazu imstande sieht, dann muss die Politik über die Ausgestaltung des Service public bei der Post entscheiden. Bis dahin fordert Syndicom ein Moratorium. Weiteren Abbau bekämpfen. „Die Post verkennt, dass der Service public nicht nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien definiert wird“, hält die Resolution weiter fest. Es sei deshalb an der Politik die Diskussion, die die Post lanciert habe, aufzunehmen und Position zu beziehen. „Insbesondere, weil die Post schon die nächsten Abbaumassnahmen angekündigt hat, die den ganzen Konzern betreffen“! Umgehung des Gesamtarbeitsvertrages angeprangert. (…).
Syndicom, 26.11.2016.
Syndicom > DV 2016. Syndicom, 2016-11-26.
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09.11.2016 Schweiz
Personen
Service public
SEV Schweiz
Daniela Lehmann
Karin Taglang
Giorgio Tuti
DV
Service public
Volltext
Workshop
Delegiertenversammlung AS zum Thema „Service public – wie weiter?“ Die Delegiertenversammlung des Unterverbands AS am 25. Oktober stand im Zeichen des Service public. Giorgio Tuti, Präsident SEV, und Daniela Lehmann, Koordinatorin Verkehrspolitik, hielten einen Workshop zum Thema. Bevor sich die Delegierten dem Service public widmen konnten, mussten allerdings einige Traktanden abgehandelt werden. Die Delegierten nahmen das Budget 2017 und den Antrag, eine 20%-Stelle für eine/n Werber/in zu schaffen, an. Zudem wählten sie vier GAV-Ersatzdelegierte. Peter Käppler, Zentralpräsident AS, informierte über aktuelle gewerkschaftliche Themen: Bei Railfit20/30 hofft er auf Verhandlungen und forderte die Versammelten auf, sich aktiv um Neumitglieder zu bemühen, um den SEV bei den nächsten GAV-Verhandlungen zu stärken. Käppler bedauert, dass die Medien nicht über die AHVplus-Demo berichteten, weil diese zu kurz vor der Abstimmung stattfand. Die misslungene Mobilisierung bei den Stiftungsratswahlen der Pensionskasse SBB erwähnte er ebenfalls. Was ist Service public? Der Nachmittag war dem Service public gewidmet. Die beiden Gäste Giorgio Tuti und Daniela Lehmann lieferten die Service-public-Definition des Bundesrats als Diskussionsgrundlage und erläuterten die Regeln und Bedingungen. Tuti betonte vor allem, dass der Service public flächendeckend zugänglich sein muss, was stark mit der Finanzierung zusammenhängt. Problematisch wird es, wenn die Gewährleistung (…). Karin Taglang.
SEV, Unterverband Administration & Services, 9.11.2016.
SEV Schweiz > DV. Service public. SEV, 2016-11-09.
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03.11.2016 Schweiz
SGB

Arbeitszeit
DV
Volltext
Ausufernde Arbeitszeiten und damit Gratisarbeit und Stress bekämpfen. Delegiertenversammlung des SGB. Die SGB-Delegierten haben heute beschlossen, die immer dreisteren Angriffe auf geregelte Arbeitszeiten und Gesundheitsschutz vehement zu bekämpfen. Auslöser dieses Entscheids sind Vorstösse von Konrad Graber und Karin Keller-Sutter. Die beiden Ständeräte haben mit ihren parlamentarischen Initiativen die Arbeitszeiterfassung, geregelte Arbeitszeiten, die Nacht- und Sonntagsruhe, das Recht auf Pausen und auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten auf die Abschussliste gesetzt. Fast die Hälfte aller Angestellten wäre betroffen und müsste wegen dem Abbau des Arbeitnehmerschutzes in letzter Konsequenz Gratisarbeit leisten. Die Folgen dieser Flexibilisierung wären verheerend: Stress und Burn Out würden noch mehr zunehmen, die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie noch mehr gefährdet, die Planbarkeit des Lebens noch mehr erschwert. Die SGB-Delegierten fordern eine resolute Bekämpfung von grenzenlosem Arbeiten. Angezeigt sind vielmehr Verbesserungen beim Schutz vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und Massnahmen für eine bessere Planbarkeit der Arbeit. Die Delegierten verlangen einen griffigen Vollzug des Arbeitsgesetzes, insbesondere mehr Kontrollen der Arbeitszeit durch die Kantone und die SUVA. Sonntags- und Nachtarbeit müssen weiterhin absolute Ausnahme bleiben. Arbeitszeiterfassung und Ruhezeitbestimmungen sollen auch für Home-Office gelten. Zudem sind bei Arbeit auf Abruf die Einsatzpläne und Pikettdienste verbindlich zu regeln, wobei kurzfristige Änderungen nur im (...).
SGB, 3.11.2016.
SGB > Arbeitszeit. Stress. SGB, 2016-11-03.
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06.07.2016 Schweiz
Bankpersonalverband

DV
Volltext
Vorstandswahlen
Delegiertenversammlung 2016: Die Umsetzung der Strategie 2015-2020 hat begonnen. Die diesjährige Delegiertenversammlung stand ganz im Zeichen der neuen Statuen und Ausführungsreglemente. Zahlreiche Delegierte nahmen an der Versammlung teil und führten lebhafte Diskussionen. Erstmals wurden die neuen Organe basierend auf der Statutenrevision gewählt. Umsetzung Strategie. Die grosse Anzahl anwesender Delegierter in Bern zeigt das Interesse, das die Umsetzung der revidierten Statuten hervorruft. Das Geschäftsreglement der Delegiertenversammlung wurde gutgeheissen. Die Delegierten, neu für 4 Jahre gewählt, könnten so eine aktivere Rolle in der Verbandsgestaltung spielen - auch zwischen den jährlichen Delegiertenversammlungen. Weiter setzte der SBPV die neue Geschäftsprüfungskommission ein. Auf diese Weise werden auch den Regeln des Good Governance Rechnung getragen. Ebenfalls hiessen die Delegierten das Entschädigungs- und Geschäftsreglement gut. Der Vorstand beinhaltet neu zwei Frauen und hält sich damit an die statuarische Quote. Die Liste aller Vorstandmitglieder ist auf der Website www.sbpv.ch einsehbar. Peter Wyder wurde als Präsident per Akklamation wiedergewählt. Er betonte, dass während dieses Mandats insbesondere seine Nachfolge vorzubereiten sei. Tätigkeiten 2017: (…).
Bankpersonalverband, 6.7.2016.
Bankpersonalverband > DV 2016. Wahlen. SBPV, 2016-07-06.
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27.06.2016 Schweiz
Unia Schweiz

DV
Tertiärsektor
Volltext
Delegiertenversammlung des Sektors Dienstleistungen. Dienstleistungspolitik 4.0: Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung. Die Unia-Delegierten des Dienstleistungssektors diskutierten heute die Herausforderungen der sich verändernden Arbeitswelt: zunehmende Scheinselbstständigkeit, Clickworker/innen auf Plattformen und einseitiger Flexibilisierungsdruck auf die Arbeitsbedingungen. Die Delegierten fordern gute Arbeitsbedingungen, Gesamtarbeitsverträge und soziale Absicherung für alle. An der heutigen Delegiertenversammlung des Sektors Tertiär in Bern diskutierten die rund 60 Mitglieder über die aktuellen Veränderungen innerhalb der Dienstleistungsbranche. Gerade der Bericht über die aktuellen Streiks beim Onlinehändler Amazon in Deutschland zeigt, wie notwendig die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den boomenden Logistikzentren des Onlinehandels sind und dass internationale Kooperation wichtig ist. Kampf für vertraglich geschützte Einkommens- und Arbeitsbedingungen. Die Realität der Amazon-Beschäftigten ist sowohl in Deutschland, wie auch in Frankreich und weiteren Ländern prekär. Amazon ist der Lohndrücker der Branche und verweigert den Beschäftigten nach wie vor den Schutz durch einen Gesamtarbeitsvertrag (Tarifvertrag). Wie der ver.di-Verantwortliche Thomas Voss an der Delegiertenversammlung eindrücklich aufzeigte, kämpfen die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon in Deutschland für vertraglich geschützte Einkommens- und Arbeitsbedingungen, die nicht vom Wohlwollen des Arbeitgebers abhängen. Für faire Arbeitsbedingungen bei Amazon. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.6.2016.
Unia Schweiz > Tertiärsektor. DV 27.6.2016. Unia Schweiz, 2016-06-27.
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27.05.2016 Schweiz
AHV
SGB

AHV-Renten
DV
Ladenöffnungszeiten
Volltext
SGB mobilisiert gegen Rentenabbau und für eine starke AHV. SGB-Delegiertenversammlung mit klarer Botschaft. Wer in den nächsten Jahren pensioniert wird, hat deutlich weniger Rente. Weil die Pensionskassen die Umwandlungssätze teilweise massiv senken. Dazu kommt, dass die AHV-Renten mit den Löhnen nicht mehr Schritt gehalten haben und erhöht werden müssen. Anstatt dieses Rentenproblem zu lösen, wollen die Arbeitgeber, die Versicherungslobby und bürgerliche Kreise die Renten weiter senken – über eine Erhöhung des Rentenalters auf 67, weitere Senkungen der Umwandlungssätze und sogar die Kürzung von laufenden Renten. Die SGB-Delegierten haben diese Pläne an der DV vom 27. Mai heftig kritisiert. Immer mehr Menschen im Land wird klar, dass zur Sicherung der Renten eine Erhöhung der AHV-Renten nötig ist. Die AHV-Renten haben ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und entwickeln sich zuverlässig. Für die SGB-Delegierten ist klar: Wer rechnet, stärkt die AHV. In einer Resolution hielten die Delegierten Folgendes fest: (…).
SGB, 27.5.2016.
SGB > AHV. AHV-Renten. DV 27.5.2016. SGB, 2016-05-27.
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27.05.2016 Schweiz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
AHV-Renten
DV
Referate
Volltext
Delegiertenversammlung des SGB vom 27.5.2016. Eröffnungsrede des SGB-Präsident Paul Rechsteiner. Wir stehen vor entscheidenden Monaten für die Zukunft unserer Altersvorsorge. Gelingt es den Wirtschaftsverbänden nach dem Rechtsrutsch im Nationalrat, im Verbund mit den Rechtsparteien die Renten zu verschlechtern? Oder sind wir nach Jahren von Stillstand endlich wieder in der Lage, eine Verbesserung der Renten durchzusetzen? Eine Anpassung an die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Entwicklung der Lebenshaltungskosten? Der September dieses Jahres 2016 wird zum Grosskampfmonat. Das Reformprojekt „Altersvorsorge 2020“ kommt in den Nationalrat. Und so, wie die vorberatende Kommission nach den Wahlen neu zusammengesetzt ist, müssen wir uns auf alles Üble gefasst machen, bei den Renten wie beim Rentenalter. Gleichzeitig hat der Bundesrat jetzt die Volksabstimmung zu unserer Volksinitiative AHVplus auf den 25. September angesetzt. Zum ersten Mal nach 20 Jahren Stillstand und Abwehr gibt es wieder einen konkreten und gleichzeitig realistischen Vorschlag für eine Verbesserung der Renten. Wir haben mächtige und finanzkräftige Gegner. Aber wir haben die guten Argumente. Die starken Argumente. (…). Paul Rechsteiner.
Personen > Rechsteiner Paul. Referat. DV SGB, 27-5-2016. SGB, 2016-05-27.
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05.12.2015 Schweiz
Unia Schweiz

DV
Jahresziele
Volltext
Unia-Delegiertenversammlung legt Ziele für 2016 fest. Die Rechte der Arbeitnehmer/innen und der Schutz der Arbeitsbedingungen müssen ausgebaut und verstärkt werden. Das hat die Delegiertenversammlung der grössten Gewerkschaft der Schweiz als zentrales Ziel für 2016 beschlossen. Unia-Präsidentin Vania Alleva wies einleitend darauf hin, dass die Ausgangslage dafür mit dem neuen Parlament nicht einfacher geworden ist. Gewisse Kreise versuchten, die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative dafür zu benutzen, die flankierenden Massnahmen in Frage zu stellen. Die flankierenden Massnahmen sind jedoch ein wichtiger Schutz für die in der Schweiz geltenden Arbeitsbedingungen und Löhne. Zudem wollten einige Vertreter des Parlaments erneut diskriminierende Kontingente für Arbeitnehmende ohne Schweizer Pass einzuführen. Gleichzeitig gebe es Pläne, das Arbeitsgesetz frontal anzugreifen und Errungenschaften wie die Maximalarbeitszeit von 45 Stunden pro Woche abzuschaffen. «Wer einen solchen Abbau der Rechte und des Schutzes der Arbeitnehmenden propagiert, stellt den sozialen Frieden in Frage», so Alleva. Die Unia werde alles unternehmen, um dies zu verhindern. Jahresziele 2016. Als weitere wichtige Ziele für 2016 legte die Unia-DV fest: (…).
Unia Schweiz, 5.12.2015.
Unia Schweiz > DV 2015-12-05. Jahresziele. Unia Schweiz, 5.12.2015.
Ganzer Text
28.11.2015 Schweiz
Personen
Service public
Syndicom
Corrado Pardini
DV
Service public
Syndicom
Volltext
Die Delegierten von Syndicom sagen Nein zur „Pro Service public“-Initiative und kritisieren die Auslagerungspolitik der Post. Die rund 200 Teilnehmenden der jährlichen Delegiertenversammlung von Syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation - haben heute in Bern die „Nein“-Parole zur Initiative „Pro Service public“ beschlossen, die Auslagerungspolitik der Post kritisiert und Daniel Münger in die Geschäftsleitung gewählt. Die Eidgenössische Volksinitiative „Pro Service public“ kommt voraussichtlich nächsten Sommer zur Abstimmung. Trotz des verführerischen Titels und des Versprechens der Initianten, dass mit der Vorlage der Service public gestärkt werden solle, stösst sie bei den Gewerkschafts-Delegierten aus den Bereichen Post, Telecom/IT und Medien auf wenig Gegenliebe. Bereits letztes Jahr hatte die die Versammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet.). Im Hinblick auf die baldige Abstimmung wurde die Vorlage nochmals diskutiert. Die VersammlungsteilnehmerInnen waren sich darin einig, dass die Initiative die Weiterentwicklung und Modernisierung des Service public behindern würde und gerade in Randregionen fatale Auswirkungen hätte. Die Syndicom-Delegierten fassten eine klare „Nein“-Parole zur Initiative. Dass die Gewerkschaft die Geschäftspolitik öffentlicher Unternehmen kritisch beobachtet, demonstrierten die Delegierten mit ihrer Resolution gegen die Auslagerung des Postsachen-Transportes. Die Post könne es sich leisten, weiterhin selbst Ihre Pakete, Zeitungen und Briefe zu transportieren. (…).
Syndicom, 28.11.2015.
Syndicom > Service public. Initiative. Parole. DV 28.11.2015.
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28.11.2015 Schweiz
Service public
Syndicom

DV
Resolution
Service public
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Gegen Initiative „Pro Service public“. Die Volksinitiative mit dem verführerischen Titel „Pro Service public“ gibt vor, den Service public in der Schweiz stärken zu wollen. Doch würde sie vom Volk angenommen, bewirkte sie wohl genau das Gegenteil dessen, was sie eigentlich anstrebt oder zumindest im Namen führt. Gute Dienstleistungen, günstige Preise und keine Managerlöhne, die über dem Niveau eines Bundesratslohns liegen. Diese populären Anliegen werden wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sofort unterschreiben. Nur: Sie stehen so nicht in der Initiative, sondern sie wurden von den Initianten andernorts genannt.
Syndicom, 30.11.2015.
Syndicom > Service public. Initiative. Resolution. DV 28.11.2015.
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06.11.2015 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Bilaterale Verträge
DV
SGB
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Löhne und Arbeitsplätze schützen - Bilaterale erhalten: SGB beschliesst Massnahmen- und Forderungspaket. SGB-Delegiertenversammlung. Die Löhne und Arbeitsplätze müssen besser geschützt werden. Dazu braucht es ein umfassendes Massnahmenpaket, das die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) mit Blick auf die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative beschlossen haben. Die Delegierten forderten mehr Lohnkontrollen, eine wirksamere Prävention gegen Lohndumping, mehr Gesamtarbeitsverträge mit Mindestlöhnen und schärfere Bussen. Ausserdem braucht es einen besseren Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende und mehr Mittel für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Aus- und Weiterbildung. Für die SGB-Delegierten ist klar: Die Schweiz als kleines Land mitten in Europa braucht gute und geregelte Beziehungen zur Europäischen Union. Die Bilateralen Verträge sind deshalb wichtig. Aber sie müssen allen Arbeitnehmenden in der Schweiz nützen. Doch Lohndruck und Arbeitgebermissbrauch greifen in der Schweiz um sich. Mit dem überbewerteten Franken hat sich die Lage zugespitzt. Die Hardliner unter den Arbeitgebern greifen den Lohn- und Arbeitnehmerschutz an und wollen offensichtliche Probleme nicht angehen. Der Bund will bei seinen Beschaffungen den Firmen neu erlauben, tiefere Löhne zu zahlen als am Arbeitsort üblich sind (Herkunftsprinzip). Einzelne Schweizer Diplomaten wollen sogar dem Druck der EU-Kommissions-Ideologen nachgeben und (…). Daniel Lampart.
SGB, 6.11.2015.
SGB > Bilaterale Verträge. DV SGB. SGB, 6.11.2015.
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20.06.2015 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Renzo Ambrosetti
Véronique Polito
DV
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Wahlen
Erfolgreicher Generationenwechsel und verstärkte Position der Frauen bei der Gewerkschaft Unia. DV wählt Vania Alleva zur neuen Unia-Präsidentin. Die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia hat die bisherige Co-Präsidentin Vania Alleva zur Präsidentin der grössten Gewerkschaft der Schweiz gewählt. Gleichzeitig hat sie Co-Präsident Renzo Ambrosetti, der fast vierzig Jahre lang in der Gewerkschaft aktiv war und Ende August pensioniert wird, verabschiedet. Alleva rief die Delegierten auf, sich entschieden gegen die Versuche bürgerlicher Kräfte zu wehren, die Löhne zu senken, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern und die Altersvorsorge auszuhöhlen. Mit der Wahl der 45-jährigen Vania Alleva zur Präsidentin schliesst die Unia den Generationenwechsel in ihrer Führung erfolgreich ab. Alleva, die auch Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist, trat 1997 in den Dienst der Gewerkschaft und wurde 2012 zur Co-Präsidentin der Unia gewählt. In ihrer Antrittsrede vor der DV setzte sie folgende Prioritäten für die kommenden Jahre: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.6.2015.
Unia Schweiz > DV 2015-06-20. Wahlen. Unia Schweiz, 20.6.2015.
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20.06.2015 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
DV
Präsidium
Referate
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Rede von Vania Alleva nach der Wahl zur Unia-Präsidentin. Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde. Ich danke euch herzlich für eure Wahl. Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Wer mich kennt, weiss: Die Unia ist für mich eine Herzensangelegenheit. Hier kann ich mich für die Werte und Überzeugungen einsetzen, die mir wirklich wichtig sind. Und hier kann ich mit vielen Menschen zusammenarbeiten, die mir lieb und teuer sind. An diesem Punkt möchte ich einen Moment innehalten und mit euch zusammen zurückblicken und vorausschauen. Vor 10 Jahren haben wir die Unia gegründet. Sie ist nicht aus dem nichts entstanden. Sie war das Ergebnis, einer langjährigen Anstrengung und einer grossen Vision. Was waren die wichtigsten Elemente dieser Vision? (…). Unia, DV, 20.6.2015
Unia Schweiz, 20.6.2015.
Personen > Alleva Vania. Präsidium. Wahl. Referat. Unia, 20.6.2015.
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20.06.2015 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Renzo Ambrosetti
Véronique Polito
DV
Präsidium
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Wahlen
DV wählt Vania Alleva zur Unia-Präsidentin. Die Unia-Delegiertenversammlung hat heute Co-Präsidentin Vania Alleva zur alleinigen Präsidentin der grössten Gewerkschaft der Schweiz gewählt. Gleichzeitig hat sie den bisherigen Co-Präsidenten Renzo Ambrosetti verabschiedet, der nach fast vierzig Jahren Einsatz für die Gewerkschaft in Pension geht. Seine Nachfolgerin in der Unia-Geschäftsleitung ist Véronique Polito. Mit der Wahl von Vania Alleva (45) schliesst die Unia erfolgreich den Generationenwechsel in ihrer Führung ab. Gleichzeitig wird die Tradition der Co-Präsidien beendet, welche die Unia seit ihrer Gründung 2004 leiteten und Teil des Fusionsprozesses zwischen der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) und dem Schweizerischer Metall- und Uhrenarbeitnehmerverband (SMUV) waren. Schlechtere Arbeitsbedingungen nicht tolerieren. (…).
Unia Schweiz, 20.6.2015.
Unia Schweiz > DV 2015-06-20. Wahlen Präsidium. Unia Schweiz, 20.6.2015.
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