Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 402

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2018 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
AHV-Revision
Volltext
SGB-Initiativprojekt: Es braucht eine 13. AHV-Rente. Die Altersvorsorge hat ein Problem: Die Pensionskassenrenten sinken, während die Beiträge steigen. Wer heute und morgen pensioniert wird, erhält weniger von seiner Pensionskasse als die Jahrgänge davor. Der beste und finanziell vernünftigste Weg, für ein anständiges Rentenniveau zu sorgen, ist eine Erhöhung der AHV-Renten. Besonders wichtig ist das für die Frauen, die bei der Rente schlechter gestellt sind. Deshalb haben die SGB-Delegierten am 56. SGB-Kongress die SGB-Organe beauftragt, eine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente zu planen. Der Rentenanspruch in der zweiten Säule sinkt von Jahr zu Jahr, obwohl die Schweiz immer reicher wird und obwohl die Berufstätigen immer höhere Beiträge in ihre Pensionskasse einzahlen. Grund sind die tiefen Zinsen und die Profite der Banken und Versicherungen aus der zweiten Säule. Die AHV-Renten hingegen steigen, weil sie an die Teuerung und teilweise an die Lohnentwicklung angepasst werden. Das ist positiv. Aber sie hinken dennoch den Löhnen hinterher. Zudem fressen die Krankenkassenprämien einen immer grösseren Teil der Rente auf. Immer mehr AHV-RentnerInnen sind deshalb auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Angesichts sinkender Pensionskassenrenten bei steigenden Lebenshaltungskosten entfernt sich die Schweiz immer mehr vom Verfassungsziel, wonach Pensionskassen und AHV zusammen „die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise“ ermöglichen sollen. Ein anständiges Rentenniveau können wir in der heutigen Situation nur über eine Stärkung (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 30.11.2018.
Personen > Zimmermann Thomas. AHV. Revision. SGB, 2018-11-30.
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11.10.2018 Schweiz
AHV
Travail.Suisse

AHV-Revision
Referendum
Volltext
Travail.Suisse unterstützt das Referendum gegen die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) nicht. Der Vorstand von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, steht hinter dem Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) und unterstützt das entsprechende Referendum nicht. Mit dem Ausgleich der steuerlichen Verluste in der AHV ist die STAF ein akzeptabler Kompromiss. Das Ja von Travail.Suisse ist allerdings ein kritisches Ja: Tiefere Steuereinnahmen sind immer mit dem Risiko eines Abbaus der öffentlichen Dienstleistungen verbunden. Die STAF sieht nicht nur einen sozialen Ausgleich vor, sie korrigiert auch andere negative Elemente des Unternehmenssteuerreform (USR) III: So streicht sie die Abzüge für Eigenfinanzierung auf Bundesebene, erhöht die Dividendenbesteuerung und korrigiert teilweise das Kapitaleinlageprinzip aus der USR II. Kompensationsmassnahmen: Jetzt sind die Kantone gefordert. Der klare Negativpunkt bleibt die durch die Steuerreform bedingte starke Senkung der Unternehmenssteuersätze in mehreren Kantonen. Aufgrund der Steuerautonomie der Kantone ist das Referendum gegen die STAF allerdings nicht die richtige Lösung. Travail.Suisse fordert alle Kantone auf, für genügende, zumindest teilweise von den grossen Unternehmen finanzierte soziale Ausgleichsmassnahmen zu sorgen. Falls nötig müssen in den Kantonen direktdemokratische Instrumente eingesetzt werden, um den Erhalt guter öffentlicher Dienstleistungen zu gewährleisten. Das ergriffene Referendum ist auch als Quelle der Unsicherheit zu deuten: Wenn die (…).
Travail.Suisse, 11.10.2018.
Travail.Suisse > AHV. Revision. Referendum. Travail.Suisse, 2018-10-11.
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17.11.2017 Schweiz
AHV
Personen
Work
Clemens Studer
Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Wie das Nein zur Altersreform 2020 zustande gekommen ist. Viele gegen einiges – und niemand begeistert. Warum wurde die Altersreform abgelehnt? Die Voto-Studie* gibt einige erstaunliche Antworten und provoziert neue Fragen. Weit und breit zeichnet sich kein mehrheitsfähiges Konzept ab. Der „schnelle Plan B“, von dem die Gegnerinnen und Gegner während des Abstimmungskampfes geredet haben, bleibt die Illusion, die er immer war. Wer hoffte, mit der Veto-Studie ein „Rezeptbüchlein“ für akzeptierte und nicht akzeptierte Reformschritte zu erhalten, wird enttäuscht. Trotzdem sind ihre Aussagen wichtig für die kommenden Auseinandersetzungen um die Altersvorsorge. Ein paar ausgewählte Ergebnisse: Kein Generationen-Graben: Den von den Rechten herbeigeredeten Konflikt zwischen Alt und Jung mit der AHV gibt es nicht. In den drei Altersstufen zwischen 18 und 49 Jahren ergaben sich Ja-Mehrheiten für die Vorlage. Besserverdienende sagen Ja: Die Solidarität zwischen den Besserverdienenden mit den Wenigerverdienenden bei der AHV ist grösser, als nach dem Abstimmungskampf zu befürchten stand. Bei den oberen beiden Einkommensklassen lag die Zustimmung zur Altersreform bei 60 beziehungsweise 50 Prozent, zur Zusatzfinanzierung sagten 64 beziehungsweise 52 Prozent ja. Dazu passt auch, dass 49 Prozent der Stimmenden die Vorlage für sozial hielten, weil von ihr vor allem die Menschen mit tieferen Einkommen profitiert hätten. Weniger erfreulich: bei den Stimmenden der tiefsten (…). Clemens Studer.
Work, 17.11.2017.
Personen > Studer Clemens. AHV-Revision. Abstimmung. Work, 2017-11-17.
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09.11.2017 Schweiz
AHV
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
AHV-Revision
Volltext
Ein politischer Fortschritt. Die PdA Schweiz hat an einem breiten Treffen ihren konkreten Vorschlag für eine Alternative zum Rentensystem vorgestellt und diskutiert: Die Integration der 2. in die 1. Säule mit Besitzstandswahrung und einer Übergangsregelung. Im September scheiterte die Reform der Altersvorsorge an der Urne. Die rechten, bürgerlichen Parteien machten sich gleich daran, den Sieg für sich zu beanspruchen, und brachten erneut die Erhöhung des Rentenalters ins Spiel. Dabei zeigte eine Analyse des Abstimmungsverhaltens, dass die Frauen den Ausschlag für das Nein zum Reformpaket gaben, weil sie die Erhöhung des Frauenrentenalters nicht hinnahmen. Nun herrscht bei den Renten weiterhin der Status quo, mit dem niemand zufrieden ist. Aber auch unter den linken Kräften hat die Diskussion über die Frage „Wie weiter?“ begonnen. Am letzten Samstag hat die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) zu einem Treffen in Bern eingeladen, um möglichst breit ihren konkreten Vorschlag für eine eidgenössische Volksinitiative zu diskutieren. Es brauche jetzt eine Antwort der kämpferischen Linken auf die Probleme in der Altersvorsorge, erklärte PdAS-Präsident Gavriel Pinson zu Beginn des Treffens dem vollbesetzten Saal. Im Kern des Initiativvorschlags der PdAS steht die Integration der 2. in die 1. Säule bei Besitzstandswahrung des Altersguthaben aus den Pensionskassen. „Uns ist aber klar, dass eine solche Initiative nur zum Erfolg gebracht werden kann, wenn die kämpferische Linke vereint daran arbeitet“, meinte (…). Tarek Idri.
Vowärts, 9.11.2017.
Vorwärts > AHV-Revision. Vorwärts, 2017-11-09.
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27.10.2017 Schweiz
AHV
Juso
Personen
Julia Baumgartner
AHV-Revision
Volltext
Rentenreform: weiteres Vorgehen. Wie ist das Abstimmungsergebnis aus Ihrer Sicht zu interpretieren? Die Zahlen zeigen es klar: Die Schweizer Bevölkerung sagt „Nein“ zur Erhöhung des Rentenalters und „Nein“ zur Senkung des Umwandlungssatzes. Dies entspricht auch den Resultaten aus früheren Abstimmungen und ist somit auch nicht weiter überraschend. Ausschlaggebend, und daher hier besonders wichtig zu erwähnen, war das eklatante „Nein“ der Frauen. Hätten die Frauen 1971 das Stimmrecht nicht erkämpft, wäre die Vorlage wohl durchgekommen. Den Frauen* als Interessengruppe wurde im gesamten Prozess viel zu wenig zugehört. Denn bereits in der Vernehmlassung war klar, dass sich die Frauen gegen eine Erhöhung des Frauenrentenalters stellen würden. Und die Nachwahlbefragungen zeigen: Männer sahen eher einen Kompromiss in der Vorlage als Frauen. Frauen gaben vier Mal so oft das Argument der Erhöhung des Frauenrentenalters als Grund für ein Nein an. Das zeigt glasklar, dass die Frauen nicht bereit sind, die Kosten einer Altersreform zu tragen, sondern im Gegenteil, für ihre eigenen Interessen einstehen wollen. Deshalb müssen sie im Zentrum einer nächsten Vorlage stehen. Weiter zu erwähnen, ist die fehlende Einbettung der Revision in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext. Wir leben in einer Gesellschaft, die immer produktiver wird – der gesellschaftliche Reichtum wird immer grösser und ebenso schreitet die Digitalisierung voran. Gleichzeitig leben wir in einer Gesellschaft, in der das (…). Julia Baumgartner.
Juso Schweiz, 27.10.2017.
Juso Schweiz > AHV-Revision. Juso Schweiz, 2017-10-27.
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12.10.2017 Schweiz
AHV
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Eine verpasste Chance? Der Frust über das Nein zur Altersvorsorge 2020 sitzt bei der Gewerkschaftsführung tief. Man beklagt sich über „linke NeinsagerInnen“, die entscheidend zum Nein beigetragen haben. Etwas Selbstkritik wäre angebracht. «Die Ablehnung der Altersvorsorge 2020 ist in einer sozialen Perspektive ein schmerzhafter Rückschlag. Oder genauer: Eine verpasste grosse Chance für soziale Fortschritte“, schreibt Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), in seiner Stellungnahme gleich nach dem doppelten Nein am 24. September zur AV2020-Reform. Rechsteiner gilt allgemein als einer der Väter der Reform. Er hat sich im Parlament mit Leib und Seele für sie eingesetzt. Seine Enttäuschung ist daher nachvollziehbar. Wenige Tage später beklagt er sich in einem Interview in der Gewerkschaftszeitung „Work“: „Ohne linke Neinsager hätten wir gewonnen.“ Er gibt weiter zu Protokoll: „So viel steht fest: Die Wirtschaftsverbände und die Rechtsparteien hätten ohne das linke Nein gegen das Frauenrentenalter 65 und ohne die Massenversände des „K-Tipps“ nicht gewonnen“. Offensichtliche Gründe des Neins. Rechsteiner geht in seiner Stellungnahme auf die Gründe des Neins ein: „Schaut man genauer hin, so waren es allerdings schwergewichtig sozialpolitische Argumente, die zu einem Nein führten“, hält er fest. Und weiter: „Auch viele Frauen stimmten Nein, weil sie die Heraufsetzung des Rentenalters nicht akzeptieren konnten. (...) Siro Torresan.
Vorwärts, 12.10.2017.
Vorwärts > AHV-Revision. Abstimmung. Vorwärts, 2017-10-12.
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Eine verpasste Chance? Der Frust über das Nein zur Altersvorsorge 2020 sitzt bei der Gewerkschaftsführung tief. Man beklagt sich über „linke NeinsagerInnen“, die entscheidend zum Nein beigetragen haben. Etwas Selbstkritik wäre angebracht. «Die Ablehnung der Altersvorsorge 2020 ist in einer sozialen Perspektive ein schmerzhafter Rückschlag. Oder genauer: Eine verpasste grosse Chance für soziale Fortschritte“, schreibt Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), in seiner Stellungnahme gleich nach dem doppelten Nein am 24. September zur AV2020-Reform. Rechsteiner gilt allgemein als einer der Väter der Reform. Er hat sich im Parlament mit Leib und Seele für sie eingesetzt. Seine Enttäuschung ist daher nachvollziehbar. Wenige Tage später beklagt er sich in einem Interview in der Gewerkschaftszeitung „Work“: „Ohne linke Neinsager hätten wir gewonnen.“ Er gibt weiter zu Protokoll: „So viel steht fest: Die Wirtschaftsverbände und die Rechtsparteien hätten ohne das linke Nein gegen das Frauenrentenalter 65 und ohne die Massenversände des „K-Tipps“ nicht gewonnen“. Offensichtliche Gründe des Neins. Rechsteiner geht in seiner Stellungnahme auf die Gründe des Neins ein: „Schaut man genauer hin, so waren es allerdings schwergewichtig sozialpolitische Argumente, die zu einem Nein führten“, hält er fest. Und weiter: „Auch viele Frauen stimmten Nein, weil sie die Heraufsetzung des Rentenalters nicht akzeptieren konnten. (...) Die auch Jahrzehnte nach Annahme des entsprechenden Verfassungsartikels nicht realisierte Lohngleichheit war und bleibt auch in der Rentenfrage ein wichtiger Faktor bei der Meinungsbildung.“ Und in Sachen BVG-Rente schreibt der SGB- Präsident: „Für grossen Unmut sorgten in Diskussionen regelmässig auch die sich unabhängig von der gesetzlichen Regelung ständig verschlechternden Pensionskassenrenten. Sie bewogen nicht wenige, aus Protest ein Nein in die Urne zu legen.“ Genau, Kollege Rechsteiner: Die Erhöhung des Frauenrentenalters und Senkung der BVG-Rente waren zwei Hauptgründe für das Ergreifen des Referendums der „linken NeinsagerInnen“! (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 12.10.2017.
Vorwärts > AHV-Revision. Abstimmung. Vorwärts, 2017-10-12.
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28.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
Work
Ralph Hug
Paul Rechsteiner
AHV-Revision
Interview
Volltext
„Ohne linke Neinsager hätten wir gewonnen“. SGB-Chef Paul Rechsteiner zur Niederlage bei der Altersreform. Auch nach dem Nein zur Rentenreform heisst das wichtigste Ziel: AHV und Renten stärken, sagt SGB-Präsident Rechsteiner. Work: Nur gerade drei Prozent haben am 24. September gefehlt, und die Altersreform 2020 wäre durchgekommen. Haben Sie sich darüber geärgert? Paul Rechsteiner: Ärger hat vor allem die perfide Kampagne von FDP und SVP verursacht. Diese hat gezielt die Generationen gegeneinander aufgehetzt. Die Rentnerinnen und Rentner wurden mit dem Slogan „Rentner bestrafen“ ausgerechnet von jenen Parteien ins Nein getrieben, die bessere Renten immer abgelehnt haben. Damit ist die Chance verpasst, die Altersvorsorge sozial zu reformieren und auf Jahre hinaus zu sichern. Es ist sehr unsicher, ob eine Chance für bessere Renten in nächster Zeit wieder kommt. Sie nennen die Gegnerkampagne perfid. Und die Ja-Kampagne: War sie ungenügend? Die Mittel der Gewerkschaften waren im Vergleich zu jenen von SVP und FDP, Economiesuisse und Arbeitgeber- und Gewerbeverband beschränkt. Ohne linkes Nein in der Westschweiz wäre die Altersreform durchgekommen, sagen Politologen. Hat Ihnen das eigene Lager einen Strich durch die Rechnung gemacht? So viel steht fest: Die Wirtschaftsverbände und die Rechtsparteien hätten ohne das linke Nein gegen das Frauenrentenalter 65 und ohne die Massenversände des „K-Tipp“ nicht gewonnen. Die bürgerliche Ja-Kampagne (…). Ralph Hug.
Work online, 28.9.2017.
Personen > Hug Ralph. Rechsteiner Paul. AHV. Interview. Work, 2017-09-28.
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27.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Abstimmung
AHV-Revision
Newsletter
Volltext
Eine verpasste Chance – aber die Ziele bleiben aktuell. Die Ablehnung der Altersvorsorge 2020 ist in einer sozialen Perspektive ein schmerzhafter Rückschlag. Oder genauer: Eine verpasste grosse Chance für soziale Fortschritte. Die Vorlage hätte für viele Jahre eine solide Finanzierung der AHV gebracht. Und das Rentensystem wäre sozial modernisiert worden, mit Vorteilen für fast alle. Das Abstimmungsresultat bestätigt einmal mehr, dass es, wenn es um die Renten geht, das Nein viel leichter hat als ein Ja zu einer Veränderung. Schaut man genauer hin, so waren es allerdings schwergewichtig sozialpolitische Argumente, die zu einem Nein führten. Die Wirtschaftsverbände beliessen es mit ihrer Kampagne nicht dabei, die Generationen gegeneinander aufzuhetzen. Sie und die mit ihnen verbündeten Rechtsparteien hatten Verbesserungen für die Rentner immer bekämpft. Jetzt warben sie mit dem Slogan „Rentner bestrafen“ für das Nein, weil die Rentnerinnen und Rentner den Zuschlag nicht bekämen. Viele Ältere, die Mühe haben, mit der Rente über die Runden zu kommen, folgten dieser Parole. Das aber spricht nicht für schlechtere, sondern für bessere AHV-Renten für alle. Den Gegnern der Vorsorgereform wird ihre eigene Kampagne noch auf die Füsse fallen. Auch viele Frauen stimmten Nein, weil sie die Heraufsetzung des Rentenalters nicht akzeptieren konnten. Dies umso weniger, als die Frauen in der Schweiz noch immer deutlich weniger verdienen als die Männer. Die auch Jahrzehnte nach Annahme des (…). Paul Rechsteine. 
SGB, Newsletter, Nr. 16, 27.9.2017.
Personen > Rechsteiner Paul. AHV-Revision. Abstimmung, SGB, 27.9.2017.
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24.09.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
AHV
Unia Schweiz

Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Ablehnung der Altersreform 2020. Unia wird einen Abbau bei der Altersvorsorge energisch bekämpfen. Die Gewerkschaft Unia hat sich zusammen mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund aktiv für die Altersvorsorge 2020 eingesetzt. Die Reform hätte zwar das Frauenrentenalter erhöht, gleichzeitig aber die AHV gestärkt, das Rentenniveau gesichert und Verbesserungen für Teilzeitarbeitende und ältere Arbeitslose gebracht. Nach der Ablehnung dieser Kompromissvorlage wird die Unia alle Versuche von bürgerlicher Seite, die Leistungen in der Altersvorsorge abzubauen und das Rentenalter zu erhöhen, notfalls per Referendum bekämpfen. Die Gründe, die zum Nein zur Altersvorsorge 2020 geführt haben, sind vielfältig. Viele Nein-Stimmen, insbesondere aus der Westschweiz, sind auf die Erhöhung des Frauenrentenalters und die Tatsache zurückzuführen, dass die heutigen Renter/innen leer ausgegangen wären. Eine zukünftige Reform der Altersvorsorge kann nur erfolgreich sein, wenn sie auf Abbaumassnahmen verzichtet und auch bereits Pensionierten Verbesserungen bringt. Kein Ja zu bürgerlichen Abbauplänen. Ziel der massiven Gegenkampagne von Arbeitgeber- und Gewerbeverband, FDP und SVP war und ist es, eine Stärkung der solidarisch finanzierten AHV zu verhindern. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.9.2017.
Unia Schweiz > AHV-Revision. Abstimmung. Unia Schweiz, 2017-09-24.
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24.09.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
AHV
Unia Schweiz

Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Ablehnung der Altersreform 2020. Unia wird einen Abbau bei der Altersvorsorge energisch bekämpfen. Die Gewerkschaft Unia hat sich zusammen mit dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund aktiv für die Altersvorsorge 2020 eingesetzt. Die Reform hätte zwar das Frauenrentenalter erhöht, gleichzeitig aber die AHV gestärkt, das Rentenniveau gesichert und Verbesserungen für Teilzeitarbeitende und ältere Arbeitslose gebracht. Nach der Ablehnung dieser Kompromissvorlage wird die Unia alle Versuche von bürgerlicher Seite, die Leistungen in der Altersvorsorge abzubauen und das Rentenalter zu erhöhen, notfalls per Referendum bekämpfen. Die Gründe, die zum Nein zur Altersvorsorge 2020 geführt haben, sind vielfältig. Viele Nein-Stimmen, insbesondere aus der Westschweiz, sind auf die Erhöhung des Frauenrentenalters und die Tatsache zurückzuführen, dass die heutigen Renter/innen leer ausgegangen wären. Eine zukünftige Reform der Altersvorsorge kann nur erfolgreich sein, wenn sie auf Abbaumassnahmen verzichtet und auch bereits Pensionierten Verbesserungen bringt. Kein Ja zu bürgerlichen Abbauplänen. Ziel der massiven Gegenkampagne von Arbeitgeber- und Gewerbeverband, FDP und SVP war und ist es, eine Stärkung der solidarisch finanzierten AHV zu verhindern. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.9.2017.
Unia Schweiz > AHV-Revision. Abstimmung. Unia Schweiz, 2017-09-24.
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24.09.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Ein sozialpolitisch motiviertes Nein zur Altersvorsorge 2020. Am Widerstand zweier Komitees knapp gescheitert. Die Altersvorsorge 2020 ist am Widerstand eines linken und eines rechten Komitees knapp gescheitert. Es gibt zahlreiche Gründe für das Nein zum Gesetz.Viele heutige Rentnerinnen und Rentner haben Mühe, mit der Rente über die Runden zu kommen. Sie folgten dem Argument der Gegner, dass sie im Gegensatz zu den NeurentnerInnen keinen AHV-Zuschlag erhalten würden. Vor allem Frauen stimmten Nein, weil sie keine Erhöhung des Rentenalters akzeptieren konnten. Zumal die Frauen weniger verdienen als die Männer und die Probleme der älteren Arbeitnehmenden nicht gelöst sind. Dazu kam ein Protest gegen die Leistungssenkungen bei den Pensionskassen. Das Nein zum Gesetz der Altersvorsorge 2020 zeigt, dass bedeutende sozialpolitische Argumente bei der Ablehnung eine entscheidende Rolle gespielt haben. Diese Probleme müssen gelöst werden. Der so genannte „Plan B" der Arbeitgeber ist damit bereits zum Vornherein gescheitert. Er löst kein einziges der Probleme und käme die Arbeitnehmenden teuer zu stehen. Für die Gewerkschaften ist klar: Wer in der Schweiz eine Rente erhält, muss davon leben können. Deshalb kämpfen sie auch in Zukunft für gute AHV-Renten und eine gute Altersvorsorge. Leistungsabbau liegt nicht drin. Und: Die Probleme der älteren Arbeitnehmenden müssen gelöst werden. Bei den Frauen braucht es wirksame Instrumente, um die Lohngleichheit durchzusetzen. (…). Daniel Lampart.
SGB, 24.9.2017.
SGB > AHV-Revision. Abstimmung. SGB, 2017-09-24.
Ganzer Text
24.09.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
AHV
VPOD Schweiz

Abstimmung
AHV-Revision
Volltext
Altersvorsorge: Quo vadis“ Die Bevölkerung lehnt die Altersvorsorge 2020 mit knapper Mehrheit ab. Mit knapper Mehrheit hat die Bevölkerung am heutigen Sonntag die Vorlage zur Altersreform 2020 verworfen. Zum knappen Ergebnis trugen auch der grosse gewerkschaftliche Widerstand in der Westschweiz bei. Den bürgerlichen Parteien soll das eine Warnung sein: künftige Abbauvorlagen werden von den Arbeitnehmenden nicht goutiert und konsequent bekämpft. „Der linke Widerstand gegen die Altersreform 2020 war gross“, kommentiert VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber das Abstimmungsresultat. Die Erhöhung des Frauenrentenalters und die Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule seien vor allem in der Romandie auf vehementen Widerstand gestossen. „Die Frauen sind nicht bereit, ein Jahr länger zu arbeiten ohne Lohngleichheit und Verbesserungen bei der Care-Arbeit“, sagt Prelicz-Huber. Nun hat auch dieser linke Widerstand dazu beigetragen, dass die Reform knapp abgelehnt wurde. „Den Arbeitgebern soll das eine Warnung sein: Abbaumassnahmen sind in der Vergangenheit immer an der Bevölkerung gescheitert, der VPOD wird künftige Abbauvorlagen konsequent bekämpfen“, so Prelicz-Huber. „Das knappe Resultat ist ganz bestimmt nicht als Freipass zum Abbau bei der AHV zu interpretiere“, ergänzt auch VPOD-Generalsekretär Stefan Giger. Insbesondere die zweite Säule stehe vor grossen Herausforderungen durch die steigende Lebenserwartung und die sinkenden Zinsen und Umwandlungssätze. „Es kann (...).
VPOD Schweiz, 24.9.2017.
VPOD Schweiz > AHV-Revision. Abstimmung. VPOD Schweiz, 2017-09-24.
Ganzer Text
23.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
Syndicom
Thomas Zimmermann
AHV-Revision
Interview
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Zimmermann%20Thomas/Zimmermann%20Thomas.%20Alain%20Berset.%20Interview.%20Syndicom,%202017-09-23.pdfInterview mit Bundesrat Alain Berset. „Es steht viel auf dem Spiel“. Thomas Zimmermann: Bundesrat Alain Berset, weshalb sollen die Arbeitnehmenden einer Vorlage zustimmen, die mit Frauenrentenalter 65 und einer Senkung des Mindestumwandlungssatzes Massnahmen bringt, die das Volk in der Vergangenheit abgelehnt hat? Alain Berset: Ganz einfach, weil erstmals seit zwanzig Jahren eine ausgewogene Gesamtlösung vorliegt, die für sichere Renten und ein stabiles Rentenniveau sorgt und die erwähnten Massnahmen kompensiert. In der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird die Rentensenkung für fast alle ausgeglichen. Die 44-65-Jährigen erhalten gar eine Besitzstandgarantie. Den Jüngeren hilft der AHV-Zuschlag, das Rentenniveau zu halten. 2010 bei der letzten Abstimmung über eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes gab es dagegen überhaupt keine Kompensation. Und beim Frauenrentenalter 65? Anders als 2004 gibt es für Frauen diesmal zahlreiche Verbesserungen. Vor allem beim Rentenniveau. Mit der Altersvorsorge 2020 wird Teilzeitarbeit in der zweiten Säule besser versichert. Davon profitieren vor allem Frauen. Ihre Pensionskassenrenten betragen nämlich im Schnitt nur etwas mehr als ein Drittel einer Männerrente. Dank der Altersvorsorge 2020 werden ihre Pensionskassenrenten deutlich steigen. Der AHV-Zuschlag wiederum hilft insbesondere den 500‘000 erwerbstätigen Frauen, die nur bei der AHV versichert sind und deshalb bislang nur auf bescheidene (…). Interview: Thomas Zimmermann, SGB.
Syndicom, 23.9.2017.
Personen > Zimmermann Thomas. Alain Berset. Interview. Syndicom, 2017-09-23.
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15.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
AHV-Revision
Volltext
Giorgio Tuti : „ Wieso ein Ja zu Altersvorsorge 2020“. SEV-Präsident Giorgio Tuti ruft die Arbeiterinnen und Arbeiter auf, bei der Abstimmung vom 24. September beide Vorlagen zur „Altersvorsorge 2020" anzunehmen. „Umfragen zeigen, dass dieser Abstimmungskampf ein Kopf-an-Kopf-Rennen ist, bei dem jede Stimme zählt. Es ist wichtig, die Renten zu sichern!" „Altersvorsorge 2020“: eine komplexe Reformvorlage, die entscheidend für die Arbeitnehmenden ist. Mit dem Eintritt der „Babyboomer“ ins Rentenalter droht der AHV ein Defizit, und wie wir wissen haben die Pensionskassen Mühe, das Rentenniveau garantieren zu können. Daher hat der Kongress des SEV im Mai dem Positionspapier «Sozialpolitik» mit grossem Mehr zugestimmt – und damit auch die Altersvorsorge 2020 unterstützt. Der SEV engagiert sich mit Nachdruck für ein doppeltes Ja am 24. September. Denn die Vorlage bringt wichtige Verbesserungen für die Arbeitnehmenden, indem sie die AHV stärkt. Neurentner erhalten monatlich 70 Franken mehr, Ehepaare bis 226 Franken. Während die Gegner sich vor allem gegen eine Erhöhung der AHV sträuben, die in ihren Augen zu solidarisch ist, verteidigt die Gewerkschaftsbewegung seit längerem diese Aufwertung der ersten Säule. Und die Frauen, die 38% aller AHV-Beiträge bezahlen, erhalten 56% ihrer Leistungen. Das heisst, dass diese Reform auch für sie wichtig ist, trotz der Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre. Denn auch wenn dies ein negativer Aspekt ist, so gilt es doch, das Reformpaket in (…). Giorgio Tuti.
SEV, kontakt.sev., 15.9.2017.
Personen > Tuti Giorgio. AHV-Revision. SEV, 2017-09-15.
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15.09.2017 Schweiz
AHV
Garanto
Personen
Ruth Dreifuss
AHV-Revision
Volltext
Die AHV wird 70 - Zeit, sie zu stärken. Vor genau 70 Jahren haben die Stimmberechtigten in der Schweiz das Gesetz über die Alters- und Hinterbliebenenversicherung gutgeheissen. Es war die Krönung eines langen gewerkschaftlichen und linken Kampfes. Und gleichzeitig der Beginn eines zähen Ringens um Leistungen, welche die Rentnerinnen und Rentner, die Witwen und Waisen auch tatsächlich schützen. Die AHV: ein Recht, kein Almosen. Schon im Generalstreik von 1918 war die AHV eine der zentralen Forderungen und blieb seither immer im Zentrum des gewerkschaftlichen Engagements. 1925 verankerten Volk und Stände den Auftrag, eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung zu gründen in der Verfassung. Doch die Rechte torpedierte einen ersten Gesetzesentwurf erfolgreich. 1947 mobilisierte die wegen eines Referendums der gleichen Gegner nötig gewordene Abstimmung dann alle gewerkschaftlichen Kräfte. Um endlich eine Versicherung zu verankern, deren Prinzipien seither gelten: Alle sind versichert unabhängig davon, welchen Lebensentwurf jemand wählt; die Beiträge sind einkommensabhängig, während die Maximalrente gedeckelt ist. Anders gesagt: es geht um ein Recht und nicht um Almosen. Alle müssen dazu beitragen und die Stärkeren helfen den Schwächeren. Die Solidarität ist das Fundament der AHV. Und deshalb ist die AHV das Fundament der Schweizer Sozialpolitik. Langes Ringen um Verbesserungen. Die Einführung der AHV ist auch der Beginn eines langen Ringens: die ab 1948 (…). Ruth Dreifuss.
Garanto, 15.9.2017.
Personen > Dreifuss Ruth. AHV-Revision. Garanto, 2017-09-15.
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15.09.2017 Schweiz
AHV
Garanto
Personen
Ruth Dreifuss
AHV-Revision
Volltext
Die AHV wird 70 - Zeit, sie zu stärken. Vor genau 70 Jahren haben die Stimmberechtigten in der Schweiz das Gesetz über die Alters- und Hinterbliebenenversicherung gutgeheissen. Es war die Krönung eines langen gewerkschaftlichen und linken Kampfes. Und gleichzeitig der Beginn eines zähen Ringens um Leistungen, welche die Rentnerinnen und Rentner, die Witwen und Waisen auch tatsächlich schützen. Die AHV: ein Recht, kein Almosen. Schon im Generalstreik von 1918 war die AHV eine der zentralen Forderungen und blieb seither immer im Zentrum des gewerkschaftlichen Engagements. 1925 verankerten Volk und Stände den Auftrag, eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung zu gründen in der Verfassung. Doch die Rechte torpedierte einen ersten Gesetzesentwurf erfolgreich. 1947 mobilisierte die wegen eines Referendums der gleichen Gegner nötig gewordene Abstimmung dann alle gewerkschaftlichen Kräfte. Um endlich eine Versicherung zu verankern, deren Prinzipien seither gelten: Alle sind versichert unabhängig davon, welchen Lebensentwurf jemand wählt; die Beiträge sind einkommensabhängig, während die Maximalrente gedeckelt ist. Anders gesagt: es geht um ein Recht und nicht um Almosen. Alle müssen dazu beitragen und die Stärkeren helfen den Schwächeren. Die Solidarität ist das Fundament der AHV. Und deshalb ist die AHV das Fundament der Schweizer Sozialpolitik. Langes Ringen um Verbesserungen. Die Einführung der AHV ist auch der Beginn eines langen Ringens: die ab 1948 (…). Ruth Dreifuss.
Garanto, 15.9.2017.
Personen > Dreifuss Ruth. AHV-Revision. Garanto, 2017-09-15.
Ganzer Text
15.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
Work
Clemens Studer
AHV-Revision
Volltext
Wackel-Kantönler, bitte noch mal rechnen! AHV stärkt schwache Regionen. Rentenreform kleine oder ländliche Kantone auf der Nein-Seite oder sind sogenannte Wackelkantone. Die Stimmenden dort sollten besser noch einmal über die Bücher. Die AHV ist im genialen Umlageverfahren organisiert: Was an Beiträgen einbezahlt wird, fliesst ohne Umwege über das Finanzcasino direkt in die Renten. Und die AHV verteilt um – von denen mit den Abzockerlöhnen zu den Wenig- und Normalverdienenden. Beides ist den Rechten und der Finanzindustrie seit der AHV-Einführung ein Dorn im Auge. Sie halten nichts von Solidarität, und sie wollen mit dem Alterskapital der Lohnabhängigen spekulieren und Provisionen einsacken. Ausgleich unter den Regionen: Wirtschaftlich schwächere Kantone mit tiefem Lohn- und Rentenniveau profitieren überdurchschnittlich von einer Erhöhung der AHV-Rente. Was oft vergessen geht: die AHV glättet nicht nur die Lohndifferenzen ein bisschen, sie wirkt auch zwischen strukturstarken und strukturschwachen Regionen ausgleichend. Wie das? In wirtschaftlich schwächeren Regionen mit einem hohen Anteil an Kleingewerbe und Landwirtschaft ist die Lohnsumme niedriger. Entsprechend höher ist der Anteil von Menschen, die im Alter ausschliesslich oder grossmehrheitlich alleine von der AHV-Rente leben müssen. Steigt hier die AHV, fliessen die zusätzlichen Rentenfranken umgehend in den Konsum und stärken so die lokale Wirtschaft. Diese Regionen profitieren von der Rentenreform wirtschaftlich überdurchschnittlich. (…). Clemens Studer.
Work, 15.9.2017.
Personen > Studer Clemens. AHV-Revision. Work, 2017-09-15.
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14.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
AHV-Revision
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Der Massstab. Ja oder Nein zur AV-Reform 202O? Es geht um viel. Daher ist ein grundsätzlicher Gedanke in Sachen Renten kaum fehl am Platz und zwar ausgehend von der AHV, also der Alters- und Hinterlassenenversicherung. Die AHV fiel nicht als Geschenk vom Himmel. Sie wurde von der Arbeiterlnnenbewegung in der Schweiz hart erkämpft. Sie ist ein solidarisches Werk. Sie ist vor allem ein Mittel, um den erwirtschafteten Reichtum umzuverteilen, und zwar von oben nach unten. Dies ist der springende Punkt und gleich-zeitig wird damit klar, warum sie von den KapitalistInnen so vehement bekämpft wird. Es geht also um die Frage, wer wie viel vom Kuchen bekommt! Daher kann aus linker Sicht eine Rentenreform erst dann als Erfolg gewertet werden kann, wenn sie zu einer Umverteilung des Reichtums von oben nach unten führt, wenn also unter dem Strich die Lohnabhängigen mehr vom Kuchen bekommen. Dies muss der Massstab für die Linke sein. Misst man die AV-Reform 2020 daran, fällt das Ergebnis vernichtend aus: Höheres Rentenalter für die Frauen, Erhöhung der BVG-Beiträge für 45- bis 54-Jährige, Senkung der BVG-Renten für alle, Erhöhung der Mehrwertsteuer und Erhöhung der AHV-Beiträge stehen auf der Minusseite, gerade mal die Erhöhung von 70 Franken der AHV für Neurentnerlnnen stehen als Feigenblättchen auf der Plusseite. Es kann keine Rede sein von einer Umverteilung des Reichtums. Wer also das Gefühl hat, man könne mit gutem Gewissen als Linker ein Ja in die Urne legen, (...). Siro Torresan.
Vorwärts, 14.9.2017.
Personen > Torresan Siro. AHV-Revision. Vorwärts, 2017-09-14.
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13.09.2017 Schweiz
AHV
SGB

AHV-Revision
Solidaritätskomitee
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Für sichere und stabile Renten. Arbeitnehmendenkomitee will Abstimmungssieg mit intensivem Schlussspurt sichern . Die Erfahrungen der letzten Woche zeigen: Im direkten Gespräch über die Altersvorsorge 2020 sind die Leute gut für ein doppeltes Ja zum ersten tragfähigen Kompromiss seit 20 Jahren zu gewinnen. Sie verstehen, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, die Renten zu sichern, das Rentenniveau zu verteidigen und die Renten von Personen mit bescheidenem Einkommen - vor allem Frauen - zu verbessern. Viele sind jedoch verunsichert durch die Gegenkampagne, in der die linken ReferendumsführerInnen und die Reform-Gegner aus der Wirtschaft aus diametral entgegengesetzten Gründen für die Ablehnung kämpfen, gleichzeitig aber mit teilweise gleichen Argumenten agieren. Gemäss den heute veröffentlichten Umfragen liegt das doppelte Ja zur Altersvorsorge 2020 zurzeit leicht vorne. Umfragen sind Umfragen. Abgerechnet wird an der Urne. Das „Komitee der Arbeitnehmerorganisationen für ein doppeltes Ja zur Altersvorsorge 2020" wird bis am 24. September alles unternehmen, um dieser Reform zum Durchbruch zu verhelfen. Ein Nein würde die AHV in die Schuldenwirtschaft treiben und den Druck für Rentenkürzungen und Rentenalter 67 erhöhen. Der Plan B der Reform-Gegner bringt den Arbeitnehmenden sicher keine bessere Lösung. Gerade für Frauen ist eine Ablehnung eine schlechte Perspektive. Sie dürften dann in einem ersten Paket erneut über Frauenrentenalter 65 abstimmen, jedoch ohne Kompensationsmassnahmen wie bei der (…).
SGB, 13.9.2017.
SGB > AHV-Revision. Komitee. SGB, 2017-09-13.
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12.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
AHV-Renten
AHV-Revision
Volltext
Paul Rechsteiner über das Kleine und das Grosse. Die Widersprüche der Rentenreform-GegnerInnen. Im Kampf gegen die Rentenreform produzieren die Gegner groteske Widersprüche. Eine kleine Rechnung. Auf der einen Seite machen sie die 70.- Rentenzuschlag bei der AHV lächerlich („Zückerchen"). Auf der anderen Seite finden sie diesen Rentenzuschlag dermassen schwerwiegend und schlimm, dass sie deswegen gerade die ganze Reform bachab schicken wollen. Dies, obwohl auch sie nicht bestreiten, dass die Reform eine für das Rentensystem wichtige Zusatzfinanzierung bringt. Der offensichtliche Widerspruch erklärt sich rasch, wenn man genauer hinschaut: Was für die einen klein ist, ist für die anderen gross. Verdient jemand 500'000 Franken pro Jahr, dann ist die Rentenerhöhung für ihn lächerlich klein. Aber: Wer 500'000 pro Jahr verdient, zahlt in Zukunft 750 Franken pro Jahr mehr an die AHV. Genau umgekehrt sieht es für alle mit tiefen und mittleren Einkommen aus. Wer 4000 Franken pro Monat verdient, zahlt nur 6 zusätzlich pro Monat, also 72 Franken pro Jahr. Die Rentenerhöhung beträgt aber 840 Franken pro Jahr (12 x 70.-), egal wie hoch das Einkommen ist. Und bei den Ehepaaren sieht es noch besser aus: Bei den meisten steigt die Ehepaarrente um 2700 Franken pro Jahr. Die AHV ist die leistungsfähigste unserer Sozialversicherungen. Und die sozial gerechteste. Das ist es, was die Gegner stört. Mit Foto.
Paul Rechsteiner.
SGB, 12.9.2017.
Personen > Rechsteiner Paul. AHV-Revision. SGB, 2017-09-12.
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10.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
AHV-Renten
AHV-Revision
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Mit Altersvorsorge 2020 gegen Abzocker: Topverdiener zahlen mehr als 200 Mio. Fr. an den 70-Franken-AHV-Zuschlag der tiefen und mittleren Einkommen. Die 70 Franken AHV-Erhöhung in der Altersvorsorge 2020 sind das, was die Gegner der Reform am meisten stört. Das ist kein Wunder. Ihre Klientel wird nämlich mehrere Hundert Millionen Franken zahlen müssen. Die Arbeitnehmenden mit tiefen und mittleren Einkommen werden hingegen profitieren. Der 70-Franken-Zuschlag wird über 0.3 zusätzliche Lohnprozente finanziert. Und zwar auf allen Löhnen – auch auf den Manager-Millionen. Das heisst zwangläufig, dass die hohen und höchsten Saläre viel mehr zahlen als die tiefen und mittleren Löhne, aber dennoch nicht mehr erhalten. Der Anteil der bestbezahlten 10 Prozent an der gesamten Schweizer Lohnsumme beträgt 30 Prozent. Das zeigen die AHV-Lohnstatistiken des Jahres 2015. Bei einer Annahme der Altersvorsorge 2020 werden sie künftig somit rund 350 Mio. Fr. mehr an die AHV zahlen. Sie finanzieren 30 Prozent des 70-Franken-Zuschlags. Ausbezahlt erhalten sie aber nur rund 120 Mio. Fr. aus dem AHV-Zuschlag. Denn die 70 Franken erhalten alle, welche keine Beitragslücken haben. Die restlichen 230 Mio. Fr., welche die Topverdiener einbezahlt haben, können für den AHV-Zuschlag der übrigen Arbeitnehmenden verwendet werden. Vor allem die tiefen und mittleren Einkommen werden profitieren. Die unteren (...).
Daniel Lampart.
SGB, 10.9.2017.
Personen > Lampart Daniel. AHV-Revision. Renten. SGB, 2017-09-10.
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10.09.2017 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
AHV-Renten
AHV-Revision
Volltext
Mit Altersvorsorge 2020 gegen Abzocker: Topverdiener zahlen mehr als 200 Mio. Fr. an den 70-Franken-AHV-Zuschlag der tiefen und mittleren Einkommen. Die 70 Franken AHV-Erhöhung in der Altersvorsorge 2020 sind das, was die Gegner der Reform am meisten stört. Das ist kein Wunder. Ihre Klientel wird nämlich mehrere Hundert Millionen Franken zahlen müssen. Die Arbeitnehmenden mit tiefen und mittleren Einkommen werden hingegen profitieren. Der 70-Franken-Zuschlag wird über 0.3 zusätzliche Lohnprozente finanziert. Und zwar auf allen Löhnen – auch auf den Manager-Millionen. Das heisst zwangläufig, dass die hohen und höchsten Saläre viel mehr zahlen als die tiefen und mittleren Löhne, aber dennoch nicht mehr erhalten. Der Anteil der bestbezahlten 10 Prozent an der gesamten Schweizer Lohnsumme beträgt 30 Prozent. Das zeigen die AHV-Lohnstatistiken des Jahres 2015. Bei einer Annahme der Altersvorsorge 2020 werden sie künftig somit rund 350 Mio. Fr. mehr an die AHV zahlen. Sie finanzieren 30 Prozent des 70-Franken-Zuschlags. Ausbezahlt erhalten sie aber nur rund 120 Mio. Fr. aus dem AHV-Zuschlag. Denn die 70 Franken erhalten alle, welche keine Beitragslücken haben. Die restlichen 230 Mio. Fr., welche die Topverdiener einbezahlt haben, können für den AHV-Zuschlag der übrigen Arbeitnehmenden verwendet werden. Vor allem die tiefen und mittleren Einkommen werden profitieren. Die unteren (...).
Daniel Lampart.
SGB, 10.9.2017.
Personen > Lampart Daniel. AHV-Revision. Renten. SGB, 2017-09-10.
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06.09.2017 Schweiz
AHV
SGB

AHV-Revision
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Breiter Aufruf zur Verteidigung der Renten lanciert. Verein zur Verteidigung der AHV kämpft für vernünftigen Kompromiss. Ein vernünftiger Kompromiss: Eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern der Schweiz, mehr als 130 Persönlichkeiten aus allen Schichten, Arbeitnehmende, Arbeitgeber und Pensionierte, Frauen und Männer, Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ist äusserst beunruhigt über den möglichen Ausgang der Abstimmung vom 24. September. Deshalb haben sie am Mittwochmorgen, 6. September einen Aufruf zur Verteidigung der Renten lanciert. Damit fordern sie die Stimmbürgerinnen und -bürger auf, den vernünftigen Rentenkompromiss Altersvorsorge 2020 am 24. September mit einem doppelten Ja zu unterstützen. Ihre Argumente: Der Schweiz ist seit der Einführung der AHV vor 70 Jahren gelungen, der Altersarmut ein Ende zu setzen, ein gutes System der Altersvorsorge nicht zu entwickeln, und es auch immer wieder den Bedürfnissen der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung. Die Altersvorsorge 2020 entspricht diesem ursprünglichen Geist. Wenn sie abgelehnt wird, drohen der AHV eine gefährliche Schuldenlast und Leistungsabbau. Die Pensionskassen und die AHV ergänzen sich. Doch in Zeiten niedriger Zinsen gerät dieses Prinzip in Schwierigkeiten und die Rente droht insgesamt zu sinken. Hier soll durch die Reform der Altersvorsorge ein Ausgleich geschaffen werden. Gleichzeitig garantiert die Reform der AHV als grösstem Sozialwerk der Schweiz die nötigen finanziellen Mittel, insbesondere (…).
SGB, 6.9.2017.
SGB > AHV-Revision. Verein. SGB, 2017-09-06.
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06.09.2017 Schweiz
AHV
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Doris Bianchi
AHV-Revision
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Kein Diktat der leeren Kassen bei der AHV! Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Mein früherer Nachbar Giovanni musste Ende der 90er-Jahre wegen Rückenschmerzen seinen Job als Pneumonteur aufgeben. Die IV gewährte ihm eine halbe IV-Rente. Dank Zeitungsaustragen kam er über die Runden. 2012 wurde Giovanni von der IV Stelle aufgeboten: Unter dem Titel „eingliederungsorientierte Rentenrevision“ überprüfte die IV seinen Rentenanspruch nochmals. Nun befand sie, dass seine Schmerzen überwindbar seien. Sie halbierte ihm die laufende Rente, obwohl sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert und er keinerlei Aussicht auf eine Erhöhung seines Arbeitspensums hatte. Seither kämpft Giovanni ums finanzielle Überleben. Er musste Ergänzungsleistungen beantragen. Solche dramatische Rentenkürzungen kamen wegen den Sparmassnahmen bei der IV zustande. Er-innern wir uns: Die IV rutschte seit Mitte der 90er-Jahre in die Schulden. FDP und SVP lehnten im Parlament die nötige Erhöhung der Lohnbeiträge für die IV oder eine solide Zusatzfinanzierung stets ab. Hinter diesen Blockaden steckte politisches Kalkül. Ihr Ziel war ein Diktat der leeren Kassen: Es braucht ein Defizit, das als anstössig gilt, um den Sozialstaat auszuhöhlen. So wie es bereits Margret Thatcher predigte. Bei der IV ist diese Taktik des Sozialabbaus leider aufgegangen. Nun versuchen sie das gleiche dreckige Spiel bei der AHV. FDP und SVP lehnen (…).
Doris Bianchi.
GBKZ, 6.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV-Revision. GBKZ, 2017-09-02.
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05.09.2017 Schweiz
FDP
Personen
SGB
Doris Bianchi
AHV-Revision
Finanzen
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Kein Diktat der leeren Kassen bei der AHV! Das dreckige Spiel von FDP und SVP: Erst aushungern, dann aushöhlen. Mein früherer Nachbar Giovanni musste Ende der 1990er-Jahre wegen Rückenschmerzen seinen Job als Pneumonteur aufgeben. Die IV gewährte ihm eine halbe Rente. Weil er Zeitungen austrug, kam er einigermassen über die Runden. Dramatische IV-Rentenkürzung. 2012 wurde Giovanni von der IV-Stelle aufgeboten: Unter dem Titel „eingliederungsorientierte Rentenrevision" überprüfte die IV seinen Rentenanspruch nochmals. Nun befand sie, dass seine Schmerzen überwindbar seien. Obwohl sich an seinem Gesundheitszustand nichts geändert und er keinerlei Aussicht auf eine Erhöhung des Arbeitspensums hatte, kürzte die IV Giovannis laufende Rente um die Hälfte. Seither kämpft Giovanni ums finanzielle Überleben. Er musste Ergänzungsleistungen beantragen. Solch dramatische Rentenkürzungen sind die Folge der Sparmassnahmen bei der IV. Erinnern wir uns: Die IV rutschte Mitte der 90er-Jahre in die Schulden. FDP und SVP lehnten im Parlament die nötige Erhöhung der Lohnbeiträge für die IV oder eine solide Zusatzfinanzierung stets ab. Und dies bewusst. Ihr Ziel ist ein Diktat der leeren Kassen: Es braucht ein Defizit, das als anstössig gilt, um den Sozialstaat auszuhöhlen. So wie es bereits Margret Thatcher predigte. Bei der IV ist diese Taktik des Sozialabbaus leider aufgegangen. FDP und SVP wollen die AHV in die Schuldenwirtschaft treiben. Nun versuchen sie das gleiche dreckige Spiel bei der AHV. (…). Doris Bianchi.
SGB, 5.9.2017.
Personen > Bianchi Doris. AHV. Finanzen. FDP. SGB, 2017-09-05.
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