Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.05.2018 Schweiz
Personen
SEV/LPV
Vivian Bologna
DV
Lokomotivführer
Volltext
Delegiertenversammlung des Unterverbandes LPV. „Basta!“ – „Es reicht!“. Die Delegierten des Unterverbands des Lokomotivpersonals sagten in Bellinzona „Stopp!“ zu den Forderungen der SBB. Der geladene Personalverantwortliche Markus Jordi erläuterte an der DV die Ausbildung des Lokpersonals. „Die Delegiertenversammlung findet zum ersten Mal im Tessin statt“, freute sich Thomas Giedemann, Präsident LPV Tessin. Gleichwohl war die DV geprägt von der Wut des Lokomotivpersonals gegenüber der SBB und deren inakzeptablen Forderungen in den GAV-Verhandlungen. Markus Jordi, Personalverantwortlicher der SBB, präsentierte die Fortschritte in der Ausbildung des Lokpersonals. „Es ist wichtig, dass er unsere Forderungen wahrnimmt. Denn unsere Produktivität steigt schon heute. Beim GAV SBB sprechen wir von einem Leitstern. Er ist unser Stolz und sollte dies auch fürs Unternehmen sein, wenn es seine Mitarbeitenden behalten möchte“, betonte Zentralpräsident Hans-Ruedi Schürch. Die Delegierten bestätigten dies mit Nachdruck. So auch Peter Mathis, der kein Blatt vor den Mund nahm: „Die Forderungen der SBB haben mich schockiert! Sie sind inakzeptabel von einem Unternehmen in öffentlicher Hand. Hier drückt klar der Kapitalismus durch.“ Stefan Bruderer betonte, dass sonst zurückhaltende Kolleginnen und Kollegen nun plötzlich laut werden. Rolf Braun brachte es schliesslich auf den Punkt: „Die Produktivitätssteigerung durch das Personal wird nicht finanziell abgegolten. (…). Vivian Bologna.
SEV, 29.5.2018.
SEV > Lokomotivführer. DV. SEV, 2018-05-29.
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06.10.2015 Schweiz
Löhne
Personen
SEV/LPV
Markus Fischer
Löhne
Lokomotivführer
Volltext
LPV-Seminar zum Lohnsystem: Ist mein Lohn korrekt? Lokführerlöhne unter der Lupe. Der Unterverband des Lokomotivpersonals LPV lud am 29. September zu einer Weiterbildung über das SBB-Lohnsystem nach Olten. Der Personenverkehr SBB steht beim Lokpersonal zurzeit vor zwei grossen Herausforderungen: einerseits die Lücken zu füllen, die durch Abgänge infolge Pensionierung entstehen, und andererseits jene Lokführer/innen zu ersetzen, die zu anderen Bahnunternehmen wechseln, die zum Teil bedeutend mehr Lohn bezahlen, bzw. solche Wechsel zu vermeiden. Die Abgänge zur Konkurrenz haben sich dieses Jahr verdreifacht. In dieser Notlage muss die SBB alles daransetzen, das Lokpersonal bei der Stange zu halten. Darum kann sie sich keine schlechte Stimmung und Lohnunzufriedenheit leisten, wie diese sich in den letzten Monaten vor allem beim jüngeren Lokpersonal ausgebreitet hat. Darum wohl folgte der Leiter Zugführung (P-OP-ZF) Manfred Haller der Einladung des LPV ans Ausbildungsseminar zum Lohnsystem und stellte sich den Fragen der Teilnehmenden. SBB unter Druck. Auf der Hand lag die Frage, ob die SBB ihren Lokführern nicht etwas mehr bezahlen könnte, weil die Marktlöhne offensichtlich gestiegen sind. Manfred Haller winkte ab: Weil Besteller wie der Zürcher Verkehrsverbund immer mehr Leistung für immer weniger Geld verlangten, könne sich ZF generell höhere Löhne nicht leisten. Aber auch Einzelnen könne ZF nicht entgegenkommen, weil dies Ungerechtigkeiten schaffen würde. „Also leiden wir“, klagte Haller. Haller schätzt, dass der Notstand beim Lokpersonal noch rund zwei Jahre dauert, bis genügend Nachwuchs (…). Markus Fischer
SEV, 6.10.2015.
Personen > Fischer Markus. Lokführer. Löhne. SEV, 6.10.2015.
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04.11.2011 Schweiz
Personen
SBB
SEV/LPV
Work
Niklaus Ramseyer
Rinaldo Zobele
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Bonus-Zahlungen
Löhne
Lokomotivführer
Volltext

Miese Stimmung bei den SBB. Oben Boni - unten Spardruck. Die Lokführer sind schlecht zu sprechen auf CEO Andreas Meyer. Fahren die SBB pünktlich, profitiert davon nur die Chefetage. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) kommen nicht aus den Schlagzeilen. Im September kündigte SBB-CEO Andreas Meyer ein Sparprogramm mit Stellenabbau an. Ende Oktober kam nun noch die neue Hiobsbotschaft: Ab Ende 2012 werden die Altersrenten der SBB-Beschäftigten ebenso sinken wie die Zinsgutschriften auf ihren Altersguthaben. Dabei war die Stimmung unter den rund 30‘000 Beschäftigten der SBB schon letztes Jahr in den Keller gerutscht: Nur gerade 43 von 100 möglichen Punkten hatten die Bähnler beim Thema „Vertrauen“ der SBB-Führung attestiert. Damals versuchte Meyer das Malaise mit Mitarbeiterbeiträgen an die Sanierung der Pensionskasse zu erklären. Und mit steigenden Krankenkassenprämien. Jetzt klagt er über „Hypotheken aus der Vergangenheit“. (...). Niklaus Ramseyer.

Work. Freitag, 2011-11-04.
SBB > Lokomotivführer. Löhne. 2011-11-04.doc.

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24.11.1997 Biel
SEV/LPV

Mitglieder
1996 = 150 Abrechnung Gewerkschaftsbund Biel 1966
31.12.1993 Biel
SEV/LPV

Mitglieder
201 Männer. Abrechnung Gewerkschaftsbund Biel 1993
31.12.1993 Biel
SEV/LPV

Präsident
Martin Leu
31.12.1985 Biel
SEV/LPV

Mitglieder
208 Männer. Abrechnung Gewerkschaftsbund Biel 1985
01.01.1984 Biel
SEV/LPV

Kassier
Edouard Perrenoud
01.01.1984 Biel
SEV/LPV

Präsident
Otto Winistörfer
31.12.1968 Biel
SEV/LPV

Kassier
Fritz Schär
31.12.1968 Biel
SEV/LPV

Präsident
Hans Sommer
06.12.1918 Schweiz
AUST
SEV Schweiz
SEV/LPV
SEV/VPV
SEV/ZPV

Generalstreik
Volltext

Eine Erklärung der Eisenbahnerverbände. Eine von den Zentralvorständen der Arbeiterunion schweizerischer Transportanstalten, des Vereins schweizerischer Lokomotivführer, des Schweizerischen Lokomotivpersonalverbandes, des Stationspersonalverbandes, des Schweizerischen Rangierpersonalverbandes, des Schweizerischen Zugspersonalverbandes, des Verbandes der Nebenbahnenangestellter, des Verbandes schweizerischer Eisenbahn- und Dampfschiffangestellten und des Vereins schweizerischer Weichen- und Bahnwärter aus der ganzen Schweiz zahlreich besuchte Konferenz vom 24. November 1918 in Zürich stellt fest, dass die Kollegenschaft aller Kategorien, mit Ausnahme eines Teiles der V.S.E.A.-Mitglieder in solidarischer Einheit mit der Gesamtarbeiterschaft den Landesstreik durchgeführt hat. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-12-06. Standort: Sozialarchiv.
SEV > Generalstreik. 1918-12-06.doc.

 

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01.03.1918 Brugg
Zürich
SBB
SEV Schweiz
SEV/LPV

Arbeitszeit
Volltext

Die Arbeitszeit der Eisenbahner. Die Zugseinschränkungen bei den Bundesbahnen haben noch nicht zu einer Reduktion der Arbeitszeitgeführt, wie sie wünschbar wären. Die bezüglichen Forderungen des Kartells der vereinigten Eisenbahnpersonalverbände lautete auf 8 Stunden Arbeit bei maximal zwölfstündiger Dienstbereitschaft innerhalb 24 Stunden. Die Generaldirektion gab Weisung, dass dem Begehren des Personals soweit Entgegenkommen gezeigt werde als der gegenwärtige Personalbestand es zulasse. Diese Weisung hatte beim Stationsdienst eine durchschnittliche Arbeitszeitverkürzung von 30 bis 60 Minuten zur Folge. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1.3.1918.

Arbeitszeit. 1.3.1918.pdf

14.12.1917 Schweiz
SEV Schweiz
SEV/LPV
SEV/RPV
SEV/ZPV

Erholungsheime
Feriehaus
Ferienheime
Lotterie
Volltext

Eisenbahner, Post- und Tramangestellte! Kameraden, gedenkt über die Festtage unserer Lotterie! Unsere Lotterie marschiert tüchtig weiter, dennoch richten wir einen erneuten Appell an Sie um tatkräftige Unterstützung. Werte Kollegen, sie ist für Euch, für Eure Frauen und Kinder! Wohl sind jetzt die Zeiten schwer, alles leidet unter der Not, aber auch unsere Ferienheime bedürfen dringend der Hilfe, aus welchen Gründen ja die Lotterie auch Bedürfnis geworden ist. Wer nicht selbst in der Lage ist, uns durch Abnahme von Losen direkt zu unterstützen, der kann uns gleichwohl dienen. Durch Belehrung und Aufmunterung kapitalkräftiger Bekannter und Freunde zum Ankauf von Glücksbriefen kann jeder viel beitragen, unser philanthropisches Werk fördern  zu helfen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-12-21.
SEV Schweiz > Erholungsheim. Lotterie. 1917-12-21.doc.

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10.08.1917 Brissago
Schweiz
Zürich
SEV Schweiz
SEV/LPV
SEV/RPV
SEV/ZPV

Erholungsheime
Feriehaus
Ferienheime
Lotterie
Volltext

Lotterie zugunsten der Erholungsheime der Schweiz. Eisenbahnerpersonalverbände. (V.S.E.A., A.U.S.T., S.Z.P.V., V.S.W.B., S.R.P.V., S.L.P.V., V.S.L.F.). Geschätzte Kollegen! Es dürfte Ihnen allen bekannt sein, dass unsere Ferienheime an ungenügender Finanzierung leiden. Die freiwilligen Beiträge, die im Laufe der letzten Jahre zusammengetragen wurden, ermöglichten nicht, das vorgesteckte  Ziel  zu  erreichen,  nämlich Erweiterung von Brenscino und Aeufnung des Freistättefonds. Der Zudrang zu dem Ferienheim Brenscino  ist  während der Hälfte des Jahres so stark, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl von Erholungsuchenden ihr Logis im Dorfe Brissago beziehen müssen, während sie tagsüber im Ferienheim sich aufhalten. Es ist somit unsere Pflicht,  dahin  zu  wirken,  dem  südlichen Heim eine grössere Aufnahmefähigkeit zu verleihen. Die Vorzüge dieser klimatisch sehr günstig gelegenen Ansiedelung sind so gross, im besonderen für die Eisenbahner, deren Erholungstage zum grössten Teil in die Winterszeit entfallen, dass es ungemein zu bedauern wäre, wenn die für die Gesundungspflege unserer Arbeitskollegen so wertvolle ennetbergische Ferienstation noch längere Zeit in einem Zustand der unzulänglichen Leistung verbleiben müsste. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-08-10.
SEV > Erholungsheim. Lotterie. 1917-08-10.doc.

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01.07.1917 Schweiz
SBB
SEV Schweiz
SEV/LPV
SEV/ZPV

Arbeitszeit
Volltext
Zulagen

Vom Bundesbahn-Personal. Der Schweizerische Lokomotivpersonal-Verband, der Schweizerische Lokomotivführerverein und der Schweizerische Zugspersonalverein haben der Generaldirektion der Bundesbahnen folgendes Postulat eingereicht: Als provisorische Notstandsmassnahme im Betrieb der Schweizerischen Bundesbahnen ist eine allgemeine Reduktion der Arbeits- und Präsenzzeit (erstere von 11 auf 8 Stunden, letztere von 16 auf 12 Stunden im Maximum innerhalb 24 Stunden) ab Ende Oktober nächsthin durchzuführen. Ferner haben die Zentralvorstände des Lokomotivpersonals und des Zugspersonals an die Generaldirektion eine Eingabe mit dem Begehren gerichtet, rückwirkend auf 1. Juli 1917 dem Lokomotiv- und Zugspersonal der Schweizerischen Bundesbahnen eine  Zulage zu den variablen Nebenbezügen um 50 Prozent der im massgebenden Reglement vorgesehenen Ansätze zu gewähren.

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-05.
SEV < Zugspersonalverband. 1917-07-01.doc.

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