Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 46

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.01.2014 Schweiz
Personen
SGB
SGB-Frauenkommission
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Martin Meyer
Nekrolog
Volltext

Rita Gassmann. Zum Gedenken an die ehemalige VHTL-Zentralsekretärin und SGB-Vizepräsidentin. Am 22. Januar 2014 verstarb in Zürich die profilierte Gewerkschafterin und Sozialdemokratin Rita Gassmann im 79. Altersjahr. Rita arbeitete während Jahrzehnten für die Gewerkschaft VHTL*. Sie bekleidete auch im SGB Spitzenpositionen. Rita Gassmann ist in einer Eisenbahnerfamilie im Kanton Glarus aufgewachsen und profitierte von einem offenen Elternhaus, das ihr Leben nach eigenen Angaben nachhaltig prägte. Sie absolvierte eine kaufmännische Lehre. 1956 kam sie als junge Angestellte ins Zentralsekretariat VHTL und gehörte dort zum Mitarbeiterstab von Hermann Leuenberger, dem unvergesslichen VHTL- und SGB-Präsidenten. Nach drei Jahren wechselte sie in die Privatwirtschaft. Daraufhin trat sie in die Dienste des Kantons Zürich und war dort viele Jahre als Adjunktin bei der Jugendanwaltschaft tätig. 1977 wurde Rita Gassmann als Nachfolgerin von Maria Zaugg-Alt zur Zentralsekretärin der Gewerkschaft VHTL gewählt. Sie war in dieser Funktion nicht wie ihre Vorgängerin ausschliesslich für die Gleichstellungsarbeit zuständig, sondern von Anfang an wie ihre männlichen Kollegen auch in der Bewegungsarbeit tätig. (...).Martin Meyer.

SGB, 28.1.2014.
Personen > Gassmann Rita. Nekrolog. Martin Meyer. SGB. 2014-01-28.

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01.12.2006 Schweiz
Zürich
GBI
Geschichte
SMUV Schweiz
Sozialarchiv
Unia Schweiz
VHTL Schweiz

Archive
Antworten auf noch ungestellte Fragen. Archive der Unia-Vorgängergewerkschaften in Zürich eröffnet. Ende Oktober haben das Schweizerische Sozialarchiv und die Gewerkschaft Unia in Zürich zur Archiv-Eröffnung geladen. Die Akten der Unia-Vorgängergewerkschaften SMUV, GBI, VHTL sowie der kleinen unia-actions befinden sich nun alle im Zürcher Verwaltungszentrum Werd, sind erschlossen und stehen Forscherinnen und Forschern zu Verfügung. Christoph Schlatter. VPOD-Magazin 1.12.2006
25.06.2004 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Unia Schweiz
VHTL Schweiz
Work
Werner Funk
Marie-Josée Kuhn
Gründung
Unia Schweiz
Volltext

Glücklich vereint. Megagewerkschaft Unia. Wie aus KonkurrentInnen PartnerÎnnen wurden. Im Oktober wird aus drei Gewerkschaften eine einzige. Bilanz eines spannenden, aber auch tückischen Fusionsweges. Am 16. Oktober ist es so weit: Die Gewerkschaften GBI, SMUV und VHTL werden die neue Megagewerkschaft Unia aus der Taufe heben, vorausgesetzt, eine Mehrheit stimmt am Kongress dem Fusionsvertrag zu. Rechtlich müssen 75 Prozent der Stimmberechtigten Ja sagen. Doch die Gewerkschaft VHTL hat die Latte für sich noch höher gesetzt: auf 80 Prozent. „Das ist ein sehr hohes Quorum“, kommentiert Werner Funk. Der „Herr der Zahlen“, Finanzchef beim SMUV und Schatzmeister der neuen Unia, ist jedoch optimistisch. (...).
Marie-Josée Kuhn.

Work online, 25.6.2004.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Unia Schweiz. Gründung. Work. 2004-06-25.

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05.12.2003 Schweiz
Unia Schweiz
VHTL Schweiz

Gastgewerbe
Neue Rolle definiert. Unia/VHTL: Erste gemeinsame Branchenkonferenz Gastgewerbe Bern. Bruno Schmucki. GBI-Zeitung 5.12.2003
10.10.2003 Schweiz
GBI
Personen
SMUV Schweiz
Unia Schweiz
VHTL Schweiz
Work
Ralph Hug
Mitgliederstruktur
Das ist die neue Unia. Die Gewerkschaften GBI, SMUV und VHTL haben praktisch gleich viele Mitglieder in der Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen wie in jener der 45- bis 60-Jährigen. Mit Grafiken. Ralph Hug. Work 10.10.2003
12.09.2003 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
VHTL Schweiz
Work
Michael Stötzel
Migros
Welche Gewerkschaft darfs denn bei der Migros sein? Was passt dem orangen Riesen nicht an den Gewerkschaften VHTL und Unia? Migros-Chef Anton Scherrer zur Gewerkschaftsarbeit in seinem Unternehmen. Mit Foto. Interview. Michael Stötzel. Work 12.9.2003
29.08.2002 Schweiz
Denner
VHTL Schweiz

Lohnerhöhungen
Mindestlohn 3500 Franken. Der Discounter erhöht auf Anfang 2003 die Brutto-Mindestlöhne für das Verkaufspersonal um 9% auf 3500 Franken und kündigt weitere Verbesserungen an. (...). Bund 29.8.2002
02.05.2000 Schweiz
GBI
SMUV Schweiz
VHTL Schweiz
Work

Gewerkschaftspresse
Gründung
Volltext

Work - die neue Gewerkschaftszeitung. Eine gemeinsame Zeitung der Gewerkschaften in der Deutschschweiz ist bald keine Zukunftsmusik mehr: Im Rahmen des Gewerkschaftshauses haben GBI und SMUV ein lancierungsbereites Projekt mit dem Arbeitstitel „Work“ ausgearbeitet, und die Zentralvorstände haben ihr erstes grünes Licht gegeben. Bald seit Jahrzehnten wird die Idee gewälzt: Dank Zusammenlegung der Mittel sollen die Gewerkschaften eine Zeitung herausgeben können, welche nicht nur internes Mitteilungsblatt ist, sondern attraktives Medium über die eigenen Reihen hinaus. Dank dem Gewerkschaftshaus von GBI und SMUV konnten jetzt erste Projekte in französischer - Evénement syndicale - und in italienischer Sprache – area - realisiert werden. Damit wurden auch Erfahrungen gesammelt für das vorliegende Deutschschweizer Projekt. (...).

Neue Gewerkschaft, 2000-05-02.
Work > Gründung. Neue Gewerkschaft 2000-05-02.doc.

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13.04.2000 Schweiz
GBI
Personen
SMUV Schweiz
VHTL Schweiz
Work
WOZ
André Daguet
Andreas Rieger
Beat Ringger
Gewerkschaftspresse
Gründung
Volltext

Neues Zeitungsprojekt: Die Gewerkschaften spannen zusammen. Lesen soll keine Arbeit sein. Mit einer neuen Zeitung wollen die Gewerkschaften GBI und SMUV die Massen erreichen. Vorbild sind die Magazine Saldo und K-Tip. „Tödliche Arbeitszeiten“ – „Übermüdeter Chauffeur: 2 Tote, 14 Monate Knast!“ – „Malochen für einen Hungerlohn“ steht in grossen Lettern auf der Titelseite, und ein wettergegerbtes Männergesicht schaut skeptisch in die Feme. So soll sie also aussehen, die neue Gewerkschaftszeitung, die in diesem Herbst mit dem Titel „Work“ auf den Markt kommt. Auf den ersten Blick wirkt die „No. 00“ von „Work“ wie eine bunte Mischung aus „Cash“ und „Sonntags Blick“. Projektleiter Beat Ringger legt Wert darauf, dass es sich beim vorgestellten „Prototyp“ nicht um eine „Nullnummer“, sondern um eine „Projektnummer“ handelt: „Wir wollen nicht, dass dieses Blatt bereits an den Massstäben einer Nullnummer gemessen wird. Die endgültige inhaltliche Konzeption wird erst später, von der Redaktion erarbeitet werden.“ (...).

Heinz Roland. WOZ. Freitag, 2000-04-13.
Work > Gründung. WOZ 2000-04-13.doc.

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09.02.1995 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
Maria Roselli
Ladenöffnungszeiten
Sonntagsarbeit
Kein Ausweg aus den roten Zahlen. Die Forderung der Detailhändler nach einer radikalen Liberalisierung derLadenöffnungszeiten hat in den letzten Jahren vielerorts Fuss gefasst. Leidtragende sind einmal mehr die Verkäuferinnen und Verkäufer. Mit Fotos. Maria Roselli. VHTL-Zeitung 9.2.1995
01.02.1993 Schweiz
Frauen
Personen
SGB-Frauenkommission
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Frauen
SGB-Frauenkommission
"Doch, wir haben einiges verändert!". Ende März trat Rita Gassmann von ihrem Amt als Präsidentin der SGB-Frauenkommission zurück. Für die "Gewerkschaftliche Rundschau" ein Anlass, Rückblick und Ausblick auf eine Etappe Frauengeschichte im SGB zu halten. Interview. Mit Foto. Gewerkschaftliche Rundschau Schweiz, Nr. 2/1993
02.05.1992 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
VHTL-Zeitung
Rita Gassmann
Frauen
VHTL Schweiz
Volltext
VHTL-Frauenkommission. Ein guter Schritt nach vorn. Die am letzten VHTL-Kongress verabschiedeten positiven Aktionen zur Gleichstellung von Frau und Mann in unserer Gewerkschaft müssen nunmehr verwirklicht werden. Wir setzten uns das Ziel, bis zum Jahr 1995 10‘000 Frauen als Mitglieder im Verband zu haben, wie auch innerhalb von zwei Jahren für die Betreuung der weiblichen Mitglieder eine 100-Prozent-Stelle zu schaffen. Nach dem Kongress wurde die Zusammensetzung der Frauenkommission neu bestimmt. Die 16-köpfige Frauenkommission setzt sich wie folgt zusammen: 6 Kolleginnen kommen aus dem Bürobereich, 7 aus dem Verkauf, 2 aus Industriebetrieben, 1 Kollegin aus dem Taxigewerbe. Noch nicht bestimmt bzw. gewählt wurde die Präsidentin und die Vizepräsidentin. Zwölf Kolleginnen wurden als Ersatzmitglieder gemeldet. Frauenanteil im Funktionärsstab gewachsen… Ein guter Anfang ist gemacht. Innerhalb eines Jahres übernahmen fünf Kolleginnen Funktionärinnenaufgaben. Es sind dies in Zürich: Ursula Urech und Aurelia Favre; in Chur: Rita Stemer; in Lenzburg: Corinna Lüthy, und auf dem Zentralsekretariat betreut Doris Balmer die Jugendkommission sowie die Abteilung Bildung. Mehr als erfreulich ist auch, dass in Winterthur die Kollegin Claudia Torriani nebst ihrer Tätigkeit auf dem Sekretariat die Frauenarbeit betreut. …und In der Geschäftsleitung. Nebst Rita Gassmann ist die Vizepräsidentin der VHTL, Edith Lörtscher, Mitglied der Geschäftsleitung sowie neu ebenfalls Michelle T(…). Rita Gassmann.
VHTL-Zeitung, Mai 1992.
Personen > Gassmann Rita. Frauenkommission VHTL. VHTL-Zeitung, 1992-05-02.
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18.03.1992 Grenchen
Schweiz
SO Kanton
ILO
Personen
SGB
SMUV Grenchen
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Arbeitsgesetz
Frauenarbeit
Nachtarbeit
Volltext

Nachtarbeitsverbot für Frauen. Der Weg ist nicht frei. Als der Bundesrat vor zwei Wochen das Abkommen Nr. 89 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) liquidierte, versicherte er, Nachtarbeit für Frauen werde nicht von heute auf morgen eingeführt. Und zwar deshalb nicht, weil die Kündigung des Übereinkommens erst nach einem Jahr in Kraft trete, also erst Ende Februar 1993. Der Bundesrat sicherte zu, zunächst die Revision des Arbeitsgesetzes an die Hand zu nehmen, damit der Schutz aller in der Nacht beschäftigten Frauen und Männer verbessert wird. Und was passiert? Wenige Tage nach dem Grundsatzentscheid des Bundesrates setzt sich  der  Kanton  Solothurn über das Verbot hinweg. Solothurn erteilte der Swatch-Produzentin ETA in Grenchen eine vorübergehende Bewilligung für beschränkte Frauennachtarbeit. Das Machtspiel  der Arbeitgeber beginnt. Sie setzen sich über geltendes schweizerisches Recht hinweg, und die Regierung von Solothurn hilft kräftig mit. (...). Rita Gassmann.

 

VHTL-Zeitung, 18.3.1992.
Personen > Gassmann Rita. Nachtarbeit. 18.3.1992.doc.

Gassmann Rita. Nachtarbeit. 18.3.1992.pdf

11.03.1989 Belgien
Bern
Portugal
Frauen
Personen
SGB
VHTL Schweiz
Ruth Dreifuss
Chauffeure
Frauenkongress
Ladenöffnungszeiten
Nachtarbeit
Volltext

SGB-Frauenkongress im Berner Kursaal. Die Nacht nicht zum Tag machen. Nachtarbeit ist schädlich, besonders für Frauen. Deshalb soll nur in technisch oder gesellschaftlich unbedingt notwendigen Fällen nachts gearbeitet werden. Neben der Forderung nach Frauenförderung am Arbeitsplatz wie in der Gesellschaft ist dies das Fazit des Frauenkongresses des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes in Bern. Abschwächungen des heute geltenden Nachtarbeitsverbotes wurden vom Kongress strikt abgelehnt. dr. Während wir uns in die Betten kuscheln, wird vielerorts gearbeitet.  Im Dienstleistungssektor, vor allem im Gesundheits- und Verkehrswesen, ist dies unumgänglich. Aber auch in einigen Industriezweigen müssen die Maschinen 24 Stunden am Tag laufen. Ein Unterbruch wäre gar nicht oder nur mit unverhältnismässigen Kosten möglich. Das am SGB-Frauenkongress verabschiedete Papier formuliert durchaus Verständnis, dass in gut begründeten Fällen Frauen auch nachts zum Einsatz kommen. (...). Ruth Dreifuss.

Berner Tagwacht. Samstag, 11.3.1989.
SGB > Frauenkongress. Nachtarbeit. 11.3.1989.doc.

Nachtarbeit. 11.3.1989.pdf

16.12.1987 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
VHTL Schweiz
Ruedi Jost
Friedensabkommen
Sozialpartnerschaft
Streik
Volltext

Kein fauler Friede. Ruedi Jost über den Arbeitsfrieden. Gute Zusammenarbeit mit den Arbeitskollegen und -kolleginnen, ein gutes Verhältnis mit dem Vorgesetzten, sauberes Arbeitsmaterial ohne Gift, arbeiten bei angenehmen Temperaturen und im Trockenen, eine gute zumindest angemessene Entlöhnung. Das nenne ich ein gutes Arbeitsklima oder mehr noch: Frieden am Arbeitsplatz. Darum geben bei Umfragen so viele ein Bekenntnis zum Arbeitsfrieden ab. Darum ist Arbeitsfrieden so populär. Ich höre schon die Einwände: Arbeitsfriede heisse kein Streik, keine Aussperrung und Lösung der Konflikte in Verhandlungen. Ich weiss schon: Arbeitsfriede ist nicht nur ein schönes, gutes Wort. Der Begriff ist zumindest in Gewerkschaftskreisen höchst umstritten. (...).

VHTL-Zeitung, 1987-12-16.
VHTL-Zeitung > Friedensabkommen. 1987-12.16.doc.

Friedensabkommen. 1987-12-16.pdf

02.12.1987 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
VHTL-Zeitung
Peter Werner Küng
Arbeitszeit
Ausbeutung
Volltext

Disziplin und Kapovaz. Wir Arbeiterinnen und Arbeiter müssten fleissiger, disziplinierter, flexibler, bescheidener und genügsamer sein.  Das wissen wir dank der Schweizerischen Arbeitgeber-Zeitung (SAZ), die Woche für Woche diese hohen Tugenden von uns fordert. Zurzeit macht dieser Zeitschrift das gewerkschaftliche Begehren auf Arbeitszeitverkürzung zu schaffen. Alle Register werden gezogen, um gegen unsere Initiative Sturm zu laufen. Da kann es dann schon einmal passieren, dass man sich verheddert und über die eigenen Beine stolpert. Beginnen wir mit der Disziplin: In einem Artikel, abgedruckt aus dem Wochenbericht des Zürcher Bankhauses Julius Bär, wird bitter darüber Klage geführt, dass heutzutage die Disziplin zu wünschen übrig lasse und zu einem Reizwort in Gesellschaft und Wirtschaft geworden sei. Anti-autoritäre Erziehung führe unter anderem dazu, dass sich die Freude an der Arbeit, die mit Eigenanstrengung verknüpft sei, nicht herausbilde. Die Folge seien Leistungsverweigerer und Aussteiger. Anstelle von Reife trete Infantilismus. (...). Peter W. Küng, VHTL-Zentralpräsident.

VHTL-Zeitung, 1987-12-02.
VHTL > Arbeitszeit. 1987-12-02.doc.

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07.10.1987 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
Peter Werner Küng
Friedensabkommen
Sozialpartnerschaft
Volltext

Solidarität braucht Lebensraum. In seiner Ansprache zur Jubiläumsfeier zum 50jährigen Bestehen des „Friedensabkommens“ beklagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes ASM, dass die Bereitschaft des einzelnen sinke, für die Gesamtheit Opfer zu  bringen. „Mangelndes Interesse, mangelndes Solidaritätsgefühl führen heute oft zu Gleichgültigkeit, ja zu Egoismus.“ Mit dieser Feststellung steht der Referent nicht allein. Auch ich habe in meiner Eröffnungsrede anlässlich unseres diesjährigen VHTL-Kongresses den heutigen Trend zur Ellbogengesellschaft beklagt. Meine diesbezügliche Feststellung ergänzte ich allerdings mit dem Satz: „Wir lassen uns vom schädlichen Zeitgeist des Egoismus nicht beirren und halten an unseren Grundsätzen übergreifender Solidarität fest.“ Gleichlautende  Beurteilungen machen einen natürlich stutzig. Das könnte ja heissen, man sitze auf dem falschen Dampfer. (...). Peter W. Küng, VHTL-Zentralpräsident.

VHTL-Zeitung, 1987-10-07.
VHTL-Zeitung > Friedensabkommen. Peter W. Küng. 1987-10-07.doc.

Ganzer Text

23.09.1987 Schweiz
Arbeitszeit
SGB
VHTL Schweiz
VPOD Schweiz

Nachtarbeit
Sonntagsarbeit
Teilzeitarbeit
Volltext

Jede Nacht arbeiten über 160‘000 Menschen, jeden Sonntag rund 540‘000.  Diese eindrücklichen Zahlen hat der Schweizerische Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) aufgrund der Auswertung einer Erhebung an einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Es sind die bisher präzisesten Daten über die Nacht- und Sonntagsarbeit in der Schweiz. (SGB) Der VPOD liess durch das Sozial- und Umfrageforschungsinstitut IPSO eine Sonderauswertung der Mikrozensuserhebung 1984 des Bundes erstellen. Resultat: Von Montag bis Samstag arbeiten jede Nacht zwischen 22.00 und 05.00 Uhr durchschnittlich 120‘400 in der Schweiz fest wohnhafte, vollzeitlich tätige Arbeitnehmer. Dazu kommen noch Teilzeiter, Saisonniers und Grenzgänger. Die Saisonniers (Gastgewerbe) und die Grenzgänger (Chemie, Textil) sind überproportional von Schichtarbeit betroffen. Es ist davon auszugehen, dass jede Nacht über 160‘000 Menschen tätig sind. Sonntag (0.00 bis 24.00 Uhr) sind es 404‘500 in der Schweiz fest wohnhafte Vollzeiter, also insgesamt rund 540‘000 Menschen. Die Ergebnisse der Mikrozensus-Sonderauswertung basieren auf einer Erhebung aus dem Jahre 1984 in 3513 Haushalten mit mehr als doppelt so vielen Betroffenen. (...).

VHTL-Zeitung, 23.9.1987.
VPOD Schweiz > Sonntagsarbeit. 23.9.1987.doc.

Sonntagarbeit. 23.9.1987.pdf

25.03.1987 Schweiz
Arbeitszeit
Nationalrat
Personen
SGB
VHTL Schweiz
Jean Clivaz
Fritz Reimann
Walter Renschler
Gesundheitsschutz
Motionen
Nachtarbeit
Volltext

Für Arbeitnehmer mit Nachtarbeit. Der SGB fordert 38-Stunden-Woche. (SGB) Vor kurzem reichte VPOD-Präsident Walter Renschler im Nationalrat eine Motion ein. Darin forderte er den Bundesrat auf, die Höchstarbeitszeit für Nachtarbeiter oder für in Schichtarbeit regelmässig in der Nacht Arbeitende auf 38 Stunden herabzusetzen. Das geltende Arbeitsgesetz räumt dem Bundesrat eine entsprechende Verordnungskompetenz ein. 45 Stunden betragen heute die Höchstarbeitszeiten in der Industrie und in den grossen Detailhandelsbetrieben. Alle übrigen Arbeitnehmer müssen bis zu 50 Stunden arbeiten. Die Motion ist von zahlreichen Parlamentariern aus der SPS und den Gewerkschaften unterzeichnet; darunter befinden sich SGB-Präsident Fritz Reimann und Jean Clivaz, SGB-Vize. (...).

VHTL-Zeitung, 25.3.1987.
SGB > Arbeitszeit. Nachtarbeit. 25.3.1987.doc.

Arbeitszeit. Nachtarbeit. 25.3.1987.pdf

05.11.1986 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Handel
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Erste Weltkonferenz der Handelsangestellten. 13.-15.Oktober 1986 in Genf. Der Internationale Bund der Privatangestellten (FlET) führte zum ersten Mal eine Welthandelskonferenz der Handelsangestellten durch. Der FlET sind 109 Gewerkschaften in 73 Ländern angeschlossen. Sie vertritt 3,3 Millionen Mitglieder; davon sind 1,7 Millionen. oder 52 Prozent Frauen. Die Gewerkschaft VHTL, Mitglied der FlET, war an dieser wichtigen Handelskonferenz dabei. Besonders interessant war der Erfahrungsaustausch in bezug auf Ladenöffnungszeiten, neue Technologien, die Entlöhnung der HandeIsangestellten, die Arbeitszeitpolitik der Arbeitgeber, das Verhalten der multinationalen Unternehmen, die Beschäftigungsaussichten im Handel. Die Schlussfolgerungen haben auch für die Schweiz Bedeutung. Die wichtigsten Schlussfolgerungen. Handelsangestellte stehen vor schweren Beschäftigungsproblemen, stellte die Konferenz fest. Immer mehr Handelsangestellte sind auf der ganzen Welt von der Arbeitslosigkeit hart betroffen. Schuld daran seien Investitionen in aufwendigen Neuanlagen, krass überzogene Werbung und weit über den normalen Konsumentenbedarf hinaus verlängerte Ladenöffnungszeiten. Festgestellt wurde auch, dass Unternehmensentscheidungen ausschliesslich von kurzfristigen Überlegungen zur Einsparung von Arbeitskosten ausgehen. Verkaufspersonal grösstenteils sehr schlecht entlöhnt. (…).
Rita Gassmann.
VHTL-Zeitung, 5.11.1986.
Personen > Gassmann Rita. Handelsangestellte. VHTL-Zeitung, 1986-11-05.
Ganzer Text
13.10.1986 Genf
Schweiz
FIET
Personen
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Arbeitsbedingungen
Ladenöffnungszeiten
Löhne
Volltext
Weiterbildung

Verkaufspersonal. Erste Weltkonferenz der Handelsangestellten 13.-15. Oktober 1986 in Genf. Der Internationale Bund der Privatangestellten (FIET) führte zum ersten Mal eine Welthandelskonferenz der Handelsangestellten durch. Der FIET sind 109 Gewerkschaften in 73 Ländern angeschlossen. Sie vertritt 3,3 Millionen Mitglieder; davon sind 1,7 Millionen, oder 52 Prozent Frauen. Die Gewerkschaft VHTL, Mitglied der FIET, war an dieser wichtigen Handelskonferenz dabei. Besonders interessant war der Erfahrungsaustausch in bezug auf Ladenöffnungszeiten, neue Technologien, die Entlöhnung der Handelsangestellten, die Arbeitszeitpolitik der Arbeitgeber, das Verhalten der multinationalen Unternehmen, die Beschäftigungsaussichten im Handel. Die Schlussfolgerungen haben auch für die Schweiz Bedeutung. Die wichtigsten Schlussfolgerungen. (...). Rita Gassmann.

VHTL-Zeitung, 1986-11-05.
VHTL > FIET. Weltkonferenz 1986-10-13.doc.

Ganzer Text

01.05.1986 Schweiz
1. Mai Schweiz
Gewerkschaften
Personen
VHTL Schweiz
Rita Gassmann
Hermann Greulich
Arbeiterkultur
Arbeitszeit
Frauenarbeit
Volltext

Gedanken zum 1. Mai. Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Arbeit ist für die Menschen etwas Alltägliches. Alltägliches müsste man eigentlich nicht feiern. Trotzdem feiern die Gewerkschaften auf der ganzen Welt den 1. Mai. Die Gewerkschaften haben eine kulturelle Aufgabe sagte einmal in einer Rede Herman Greulich. Zuerst gelte es die materielle Lage der Arbeiterklasse zu verbessern. Damit würden sich auch die sittlichen und geistigen Kräfte der Arbeiterschaft heben. Aber erst in der Gemeinschaft, sagte Hermann Greulich – beginnt für den Arbeiter ein höheres Leben. Gewerkschaften sind die zentrale gestaltende Kraft in der Geschichte der Schweiz. Die Schweiz als moderne Industrienation ist nicht zu trennen von den Kämpfen und Forderungen ihrer Arbeiterschaft: Soziale Sicherheit, Wohlstand und politische Gerechtigkeit waren unsere Forderungen. Leistungen, die heute als selbstverständlich gelten, mussten gegen Bürgertum und Arbeitgeber hart erkämpft werden. Unser heutiger Staat wäre ohne die freien Gewerkschaften nicht möglich. Heute aber müssen wir darum kämpfen, Erreichtes zu bewahren. Überall sind Bestrebungen im Gang, unsere sozialen Einrichtungen zu beschneiden. (...). Rita Gassmann.

VHTL-Zeitung, 23.4.1986.
1. Mai Schweiz > Gassmann Rita. 23.4.1986.doc.

Ganzer Text

01.05.1986 Schweiz
Personen
VHTL Schweiz
Peter Werner Küng
1. Mai Schweiz
Volltext

1. Mai – Tag der arbeitenden Menschen. Von Zentralpräsident Peter W. Küng. Traditionellerweise spricht man zwar vom „Tag der Arbeit“. Natürlich ist das eine sprachliche Verkürzung. Im Mittelpunkt des internationalen Kampf- und Feiertages steht der Mensch, der arbeitende Mensch. Die Unternehmer sprechen vor allem von Arbeitsleistung und Konkurrenzfähigkeit. Für uns ist Arbeit mehr als eine blosse Funktion in der Wirtschaft, als ein Produktionsfaktor, als eine Waffe auf dem Gefechtsfeld eines immer rücksichtsloser geführten Konkurrenzkampfes. Arbeit gehört zum unverzichtbaren Inhalt menschlichen Lebens. Dabei ist nicht die Arbeit an sich der Wert, sondern es ist die besondere Aufgabe, die damit verbunden ist. Man muss höllisch aufpassen, wenn heutzutage angesichts weltweiter Arbeitslosigkeit undifferenziert von Arbeit und Beschäftigung gesprochen wird. Blosse Beschäftigungstherapie erfüllt die Anforderungen an menschenwürdige Arbeit nicht. (...).

VHTL-Zeitung, 23.4.1986.
VHTL > 1. Mai Schweiz. 1.5.1986.doc.

1. Mai Schweiz. 1.5.1986.pdf

26.03.1986 Schweiz
VHTL Schweiz


Nationalräte am Pranger der Auto-Partei. VHTL-Präsident Peter W. Küng. VHTL-Zeitung 26.3.1986
12.09.1984 Schweiz
VHTL Schweiz

Arbeiterlieder
Wie die Seemannslieder und Shantis entstanden und wo sie herkommen. Kompass/VHTL 12.9.1984
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