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Anzahl gefundene Artikel: 34

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08.10.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Migros
Volltext
Ungenügende Lohnerhöhungen bei Migros. Die bei der Migros ausgehandelte Spanne der Lohnerhöhungen reicht in vielen Fällen nicht, um die Lebenshaltungskosten der Angestellten zu decken. Die verschiedenen Unternehmenseinheiten müssen jetzt den Ausgleich der Teuerung für die tiefsten Einkommen sicherstellen und dafür sorgen, dass die Lohnerhöhungen die Kaufkraftverluste der letzten Jahre ausgleichen. Die Unia verlangt auch wirksame und transparente Massnahmen zur Kontrolle der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Im Jahr 2017 wurde der mickrige Anstieg der Reallöhne (0,1%) durch die wachsenden Krankenkassenprämien zunichte gemacht. 2018 sanken die Reallöhne um 0,2%. Im laufenden Jahr führen die nur individuellen Erhöhungen dazu, dass viele Mitarbeitende weiter an Kaufkraft verlieren. Die für 2020 geplanten Erhöhungen betragen für die 36 dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellen Unternehmenseinheiten zwischen 0,5 und 0,9%. Sie werden wiederum nur individuell gewährt und werden in vielen Fällen die steigenden Lebenshaltungskosten der Angestellten nicht ausgleichen und auch die in den letzten Jahren verursachten Kaufkraftverluste nicht kompensieren. Die Unia und ihre Mitglieder verlangen, dass die verschiedenen Einheiten der Migros generelle Lohnerhöhungen beschliessen, die zumindest die Teuerung für die tieferen Einkommen und die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre ausgleichen. Eigentor. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 8.10.2013.
Unia Schweiz > Migros. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2019-10-08.
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27.09.2019 Schweiz
Manor
Migros
Personen
Work
Patricia D Incau
Entlassungen
Manor
Migros
Volltext
Fast 800 Stellen weg bei Migros und Manor: Heftiges Erdbeben erschüttert Schweizer Detailhandel. Manor und Migros setzen Hunderte Mitarbeitende vor die Tür. Mit fadenscheinigen Begründungen. 480 Stellen bei. Manor, 300 Stellen bei der Migros Aare: Innerhalb von nur einer Woche haben zwei der grössten Detailhändler der Schweiz einen Mega-Kahlschlag verkündet. Manor schliesst im Januar die Filiale an der Zürcher Bahnhofstrasse. nach einem jahrelangen Streit mit der Vermieterin, der Versicherung Swiss Iife. Die Migros Aare wiederum spricht von „sinkender Rentabilität“ und einer neuen Unternehmensstrategie. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, sagt Anne Rubin (50) im Gespräch mit Work. Sie ist bei der Unia verantwortlich für den Detailhandel. Work: Zwei Massenentlassungen erschüttern den Schweizer Detailhandel. Was ist da los? Anne Rubin: In den letzten 10 Jahren wurden rund 23‘000 Stellen gestrichen. Im Detailhandel läuft ein grosser Strukturwandel. Die Arbeit wird verdichtet, und durch die Digitalisierung werden einerseits bestimmte Arbeiten immer mehr automatisiert. Andererseits ist die Konkurrenz durch Onlinehändler wie Zalando und Amazon grösser geworden. Die Unternehmen in der Schweiz haben die Entwicklung des Onlinehandels aber teilweise verschlafen. Manor zum Beispiel wollte noch vor 12 Jahren kein Wort vom Onlinehandel hören. Die Folgen spüren jetzt die Angestellten. Geht es Mjgros und Manor denn finanziell schlecht? Nein, die Migros ist finanziell solid aufgestellt, auch  (…).  Patricia D’Incau.
Work, 27.9.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Migros. Entlassungen. Work, 2019-09-27.
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17.09.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Migros
Stellenabbau
Volltext
Stellenabbau bei der Migros Aare. Druck auf das Personal stoppen: Keine Entlassungen bei der Migros! Die Migros schraubt weiter am Personal. Nun ist die Migros Aare betroffen: Sie plant den Abbau von 300 Stellen – obwohl die Migros finanziell solid ist. Der Stellenabbau wird noch mehr Druck auf das bereits jetzt ausgelastete Personal ausüben. Die Unia erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, dass er auf die Entlassungen verzichtet und interne Lösungen für das Personal findet. 2018 ist der Gewinn der Migros Aare gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gestiegen: Er beträgt 36 Millionen Franken. Auch die Arbeitsproduktivität und damit der Gewinn pro Kopf sind bei Migros in den letzten Jahren ständig gestiegen. Obwohl die Migros finanziell stabil ist, plant sie einen weiteren Stellenabbau. Betroffen sind 300 Stellen bei der Migros Aare. Die Unia kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Sie erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, der sich ausserdem als besonders sozialverantwortlich bezeichnet, interne Lösungen für die betroffenen Angestellten zu finden, um Entlassungen zu vermeiden. Und mehr noch: Obwohl das Personal hart dafür arbeitet, dass die Migros prosperieren kann, hat sich dies kaum auf die Löhne des Personals ausgewirkt. Die Reallohnentwicklung ist letztes Jahr sogar um 0,2 Prozent gesunken. Nein zu noch mehr Stress. Bei einem weiteren Stellenabbau ergibt sich eine zunehmende Verdichtung der Arbeit für das verbleibende Personal. Das heisst auch: Mehr Stress für die bereits jetzt ausgelasteten (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.9.2019.
Unia Schweiz > Migros. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2019-09-17.
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23.03.2019 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Migros
Sozialpartnerschaft
Volltext
Wahl der neuen Migros-Präsidentin. Unia verlangt von Ursula Nold ein Engagement für echte Sozialpartnerschaft und für Lohngleichheit. Die Gewerkschaft Unia begrüsst die Wahl einer Frau zur Präsidentin des grössten privaten Arbeitgebers der Schweiz. Die Unia fordert sie auf, sich aktiv für Lohngleichheit und für eine Sozialpartnerschaft mit allen relevanten Gewerkschaften des Detailhandels einzusetzen. Unia, die grösste Gewerkschaft des Detailhandels, wünscht Ursula Nold viel Erfolg! Die neue Migros-Präsidentin steht vor grossen Herausforderungen. Als Präsidentin der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) kennt Ursula Nold die Probleme der Migros-Gruppe sehr gut. Wir erwarten, dass sie mögliche Reformen mit Rücksicht auf den grossen Druck, unter dem das Personal steht, begleitet. Sie gibt an, immer eine vorbildliche Personalpolitik unterstützt zu haben. Die Unia nimmt sie beim Wort und fordert, dass allfällige Veränderungen nicht zu Lasten des Personals gehen. Die Gewerkschaft erwartet auch, dass sich Ursula Nold zu einer echten Sozialpartnerschaft mit den relevanten Gewerkschaften des Detailhandels verpflichtet. Die Unia und das Personal der Migros hoffen, dass sich die neue Präsidentin noch stärker für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen wird. Obwohl die Migros in vielen Punkten in diesem Bereich fortschrittlich ist, hat sie sich bisher immer geweigert, ihre Löhne überprüfen zu lassen. In diesem Jahr der Frauenmobilisierung könnte der grösste Arbeitgeber der Schweiz den vielen Frauen, die im Detailhandel angestellt sind, entgegenkommen und eine Lohngleichheits (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 23.3.2019
Unia Schweiz > Migros. Sozialpartnerschaft. Unia Schweiz, 2019-03-23.
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29.06.2018 Schweiz
Migros
Unia Schweiz

Entlassungen
Migros
Volltext
Abbau von 290 Stellen bei Migros. Migros hat die Mittel, um Entlassungen zu verhindern. Die Migros hat eine Umstrukturierung und Entlassungen angekündigt. Angesichts ihrer Grösse hat die Migros die Möglichkeit, die betroffenen Angestellten innerhalb des Unternehmens weiter zu beschäftigen. Die Gewerkschaft Unia verlangt, dass ein Sozialplan mit einer externen und unabhängigen Gewerkschaft ausgehandelt wird. Das ist das Minimum, das vom grössten Arbeitgeber der Schweiz erwartet werden kann. Die Migros-Gruppe hat heute eine Umstrukturierung angekündigt, die zur Streichung von 290 Stellen führen soll. Ein Teil davon soll durch freiwillige Abgänge und Frühpensionierungen erfolgen. Dennoch drohen Entlassungen im Umfang von 70 Vollzeitstellen. Die Gewerkschaft Unia hält fest, dass die Migros mit einem Jahresgewinn von 503 Millionen (2017) über die Mittel verfügt, um Entlassungen zu verhindern, indem den betroffenen Angestellten andere Stellen oder angesichts der Herausforderungen der Digitalisierung geeignete Weiterbildungen angeboten werden. Migros muss mit einer Gewerkschaft verhandeln. Für die Unia ist unerklärlich, dass der Kaufmännische Verband als einziger externer Sozialpartner der Migros eine solche Anzahl Entlassungen hinnimmt. Sollten sich Entlassungen nicht verhindern lassen, verlangt die Unia, in die Aushandlung eines Sozialplans einbezogen zu werden, der diesen Namen auch verdient. Nur Verhandlungen mit einer externen und unabhängigen Gewerkschaft können sicherstellen, dass die (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.6.2018.
Unia Schweiz > Entlassungen. Unia Schweiz, 2018-06-29.
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22.04.2016 Schweiz
Migros
Personen
Work
Christian Egg
Migros
Struktur
Volltext
L’Osteria, Cha Cha&Co.: Oranger Riese drängt in den Gastromarkt. Wo nicht Migros draufsteht, ist aber Migros drin. Eine Thai-Kette, eine Poulet-Kette, gleich zwei Pizzeria-Ketten: Die Migros ist heute der grösste Gastrokonzern der Schweiz. „L'Osteria“ in Biel bietet Italianità, wie wir sie nur ausserhalb von Italien vorgeführt bekommen: Über der offenen Küche prangt in Leuchtbuchstaben „Cucina“, auf jedem der Holztischchen steht ein Rosmarinstöckli, und aus den Lautsprechern plärrt Adriano Celentano. Der freundliche Kellner versteht „Mozzarella di bufala“ nicht, er verweist auf die Karte. Dort steht als Zutat vieler Pizzas einfach „Käse“. Edamer, erklärt der Mann. Edamer? Ist er sicher, dass die Beiz italienisch ist? Ist sie nicht. „L'Osteria“ ist eine deutsche Kette. In den altehrwürdigen Mauern des Nobelhotels Elite in Biel hat sie im letzten November ihr erstes Lokal in der Schweiz eröffnet. Deren zehn sind geplant. Was die Gäste nicht erfahren: Hinter der Pizzeria steht die Migros. Sie hat mit dem deutschen Unternehmen einen exklusiven Vertrag abgeschlossen. Hundert Lokale. Die Pizzeria im Deutsch-Italo-Look ist das jüngste Experiment des orangen Riesen. Er ist heute der grösste Gastronomiekonzern der Schweiz, noch vor McDonald's, vor Mövenpick oder Coop. Neben den etwas angestaubten Migros-Restaurants gehören heute zum Imperium Duttis: (…). *Alle Namen geändert.
Christian Egg.
Work, 22.4.2016.
Personen > Egg Christian. Migros-Imperium. Work, 2016-04-22.
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21.04.2016 Schweiz
Migros
Personen
Work
Ralph Hug
Ladenöffnungszeiten
Migros
Volltext
Ladenöffnungszeiten: Migros-Chef Bolliger radikalisiert sich. Auf Konfrontation: Migros-Chef Herbert Bolliger. Die Ladenöffnungsgesetze seien überflüssig. Man solle solche Gesetze überall streichen. Meint Herbert Bolliger. Mit dieser extremistischen Forderung meldete sich Migros-Chef Herbert Bolliger via "Schweiz am Sonntag" zu Wort. Der Konzernchef findet, die Angestellten seien durch das Arbeitsgesetz genug geschützt. Es brauche nicht noch den Schutz von Ladenöffnungszeiten. Er kenne viele Verkäuferinnen und Verkäufer, die gerne abends und am Wochenende arbeiten würden. Was ist bloss in den Chef des Grossverteilers gefahren? Nicht einmal seine Migros schöpft die bereits bestehende Möglichkeit längerer Öffnungszeiten aus. Im Thurgau könnten die Filialen bis 22 Uhr offen sein. Doch sie machen spätestens um 20 Uhr zu, kleinere schon um 19 Uhr. Vor 8 Uhr morgens ist keine offen. Mit seiner Haltung steht Bolliger auch quer zum übrigen Detailhandel. Dieser will keine längeren Öffnungszeiten, weil sie sich nicht lohnen. Der Migros-Chef desavouiert zudem seinen eigenen Lobby-Club „IG Detailhandel“. Mit ihm machen Migros, Coop und Manor gemeinsam politisch Druck für längere Öffnungszeiten. Die IG ist für das neue Ladenöffnungsgesetz. Aber nicht für seine Abschaffung. Bolligers Radikalisierung kann also nur politisch verstanden werden: der Manager will offenbar den Ständerat beeinflussen. Dieser behandelt demnächst das neue Ladenöffnungsgesetz. Und das ist umstritten. Es bringt landesweit eine Ladenöffnung (…). Ralph Hug.
Work online, 21.4.2016.
Personen > Hug Ralph. Migros. Ladenöffnungszeiten. Work online, 2016-04-21.
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04.11.2015 Schweiz
Löhne
Migros
Unia Schweiz

Lohnerhöhungen
Migros
Volltext
Unsicherheit bei Migros-Personal wegen Lohnerhöhungen. Migros erhöht die Löhne 2016 um lediglich 0% bis 0,5%. Das ist angesichts der starken Stellung des grössten Schweizer Detailhändlers wenig. Die Unia kritisiert zudem die fehlende Transparenz: Es ist unklar, welchen Mitarbeitenden diese Anpassung zu Gute kommen wird. Wie Migros die Lohnerhöhungen individuell und regional verteilt, ist intransparent. Dies führt bei den Angestellten zu Unsicherheiten. Die Gewerkschaft Unia setzt sich generell für bessere Löhne für alle ein. Insbesondere Arbeitnehmende mit tieferen und mittleren Einkommen benötigen jährliche Lohnanpassungen, um gestiegene Lebenshaltungskosten (insbesondere die steigenden Krankenkassenprämienen) auszugleichen. Nachholbedarf bei den Reallöhnen. Gerade im Detailhandel besteht dringender Nachholbedarf bei den Reallöhnen. Die Löhne in dieser Branche fallen traditionell tief aus. Der durchschnittliche Brutto-Monatslohn beträgt gerade mal 4691 Franken. Auch die Lohnentwicklung zwischen 1998 liegt 2012 liegt unter dem Schnitt der Gesamtwirtschaft (BAK Basel, 2015). Gestiegene Arbeitsproduktivität. (…).
Unia Schweiz, 4.11.2015.
Unia Schweiz > Migros. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 4.11.2015.
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27.03.2015 Rapperswil SG
Arbeitszeit
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Migros
Sonntagsarbeit
Volltext
Sonntagsarbeit bei M-Express in Rapperswil. Unia verzeichnet weiteren Sieg gegen die illegale Sonntagsarbeit. Die Unia bekommt im Streit um die Sonntagsarbeit im Detailhandel ein weiteres Mal Recht: Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen bestätigt heute, dass M-Express in Rapperswil, umbenannt in „Migros Rapperswil Bahnhof“, die spezifischen Bedürfnisse von Touristen nicht erfüllt und somit am Sonntag kein Personal beschäftigen darf. Die Gewerkschaft Unia freut sich, dass die Sonntagsruhe endlich eingehalten wird und ruft die kantonalen Arbeitsinspektoren auf, ihre Kontrollen zu intensivieren. Der Entscheid vom 24. März bestätigt die ständige Rechtsprechung der Verwaltungs- und Justizbehörden. Heutzutage, da die Sonntagsruhe von der Arbeitgeberlobby im Detailhandel unaufhörlich in Frage gestellt wird, ist dies ein erfreuliches Signal. Nachdem das Verkaufspersonal ohnehin schon an 6 von 7 Tagen arbeiten muss, kämpft die Unia dafür, dass ihre Mitglieder und die Verkäuferinnen und Verkäufer wenigstens einen freien Tag pro Woche geniessen dürfen, so wie es der grossen Mehrheit der Beschäftigten in unseren Land vergönnt ist. Migros-Filiale erfüllt Tourismus-Kriterien nicht. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, Medienmitteilung, 27.3.2015.
Unia Ostschweiz-Graubünden. Migros. Sonntagsarbeit. Unia, 2015-03-27.
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27.03.2015 Rapperswil SG
Arbeitszeit
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Medien-Mitteilung
Migros
Sonntagsarbeit
Volltext
Sonntagsarbeit bei M-Express in Rapperswil. Unia verzeichnet weiteren Sieg gegen die illegale Sonntagsarbeit. Die Unia bekommt im Streit um die Sonntagsarbeit im Detailhandel ein weiteres Mal Recht: Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen bestätigt heute, dass M-Express in Rapperswil, umbenannt in „Migros Rapperswil Bahnhof“, die spezifischen Bedürfnisse von Touristen nicht erfüllt und somit am Sonntag kein Personal beschäftigen darf. Die Gewerkschaft Unia freut sich, dass die Sonntagsruhe endlich eingehalten wird und ruft die kantonalen Arbeitsinspektoren auf, ihre Kontrollen zu intensivieren. Der Entscheid vom 24. März bestätigt die ständige Rechtsprechung der Verwaltungs- und Justizbehörden. Heutzutage, da die Sonntagsruhe von der Arbeitgeberlobby im Detailhandel unaufhörlich in Frage gestellt wird, ist dies ein erfreuliches Signal. Nachdem das Verkaufspersonal ohnehin schon an 6 von 7 Tagen arbeiten muss, kämpft die Unia dafür, dass ihre Mitglieder und die Verkäuferinnen und Verkäufer wenigstens einen freien Tag pro Woche geniessen dürfen, so wie es der grossen Mehrheit der Beschäftigten in unseren Land vergönnt ist. Migros-Filiale erfüllt Tourismus-Kriterien nicht. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons St. Gallen stellt in seinem Entscheid fest, dass sich die Migros zwar in der Nähe eines Tourismusgebiets befindet, die Filiale mit ihrem Sortiment aber nicht den spezifischen Bedürfnissen der Touristen entspreche. (…).
Unia Graubünden > Sonntagsarbeit. Migros. Unia. 2015-03-27.
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21.02.2014 Landquart
St. Gallen
Arbeitszeit
Bundesgericht
Migros
Personen
Work
Matthias Preisser
Bundesgericht
Migros
Sonntagsarbeit
Volltext

Sonntagsarbeit: Zwei Riesenerfolge für die Unia. Bundesgericht sagt Stopp zu Landquart und Rapperswil. Das Bundesgericht gibt der Unia recht Es schützt die Interessen der Arbeitnehmenden und die Sonntagsruhe. Das Designer Outlet in Landquart GR und die Migros-Filiale M-Express in Rapperswil SG dürfen nicht bewilligungsfrei am Sonntag öffnen. In der Auseinandersetzung um die Ladenöffnung am Sonntag werden die jüngsten Bundesgerichtsurteile eine entscheidende Rolle spielen. Damit erteilt das Gericht den Rufen der Turbolädeler nach Sonntagsarbeit eine Abfuhr. Konkret hatte die Bündner Verwaltung dem Designer Outlet Landquart von Juni bis Oktober und Dezember bis April Sonntagsarbeit erlaubt. Der ganze Kanton sei Fremdenverkehrsgebiet, das Angebot auf Touristen zugeschnitten, und das Geschäft unterliege erheblichen saisonalen Schwankungen, lautete die Begründung. Das Bundesgericht hält nun fest: „Ausnahmen vom Verbot der Sonntagsarbeit sind im Interesse eines wirksamen Arbeitnehmerschutzes eng auszulegen.“ Ein ganzer Kanton könne nicht Fremdenverkehrsgebiet sein. Zudem dürfe Einkaufstourismus, also „das blosse Einkaufserlebnis“, nicht zu den „spezifischen Bedürfnissen der Touristen“ gezählt werden. „,Ansonsten würde das Kriterium weitgehend leer laufen“, heisst es im Urteil. Ähnlich im Fall Rapperswil: Es sei offen, ob Rapperswil überhaupt Fremdenverkehrsgebiet sei. Vor allem aber sei nicht bewiesen, dass die M-Express-Filiale „der Befriedigung spezifischer Bedürfnisse der Touristen dient“. Matthias Preisser.

Work, 21.2.2014.
Personen > Preisser Matthias. Sonntagsarbeit. Bundesgericht. Work. 2014-02-21-

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15.11.2012 Bern
Migros
Personen
Unia Region Bern
Work
Fredi Lerch
Arbeitsbedingungen
Migros
Strafanzeige
Volltext

Anzeige gegen Migros-Erlebnisbad Bernaqua in Bern: Drohungen, Druck und ungesundes Klima. Die Unia zeigt das Migros-Erlebnisbad Bernaqua wegen Verletzung des Arbeitsgesetzes an. Die früheren Angestellten M’mah Soumah und Hyrije Krasniqi prüfen Klagen wegen missbräuchlicher Kündigung. Westside: So heisst das Freizeit- und Einkaufszentrum im Westen der Stadt Bern mit 55 Geschäften, 11 Kinos, 10 Restaurants und mit Bernaqua, einem Erlebnisbad. Bernaqua wird von der Neue Brünnen AG, einer Tochter der Genossenschaft Migros Aare, betrieben und ist, so verspricht die Eigenwerbung, eine „Quelle der Lebensfreude“. (...). Fredi Lerch.

Work online 15.11.2012.
Unia Region Bern > Migros Bern. Arbeitsbedingungen. 2012-11-15.doc.

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05.04.2012 Schweiz
Detailhandel
Personen
Unia Schweiz
Work
Vania Alleva
Michael Stötzel
Direktion
Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Migros
Volltext

Migros: Die bissigsten Gewerkschaftsfeinde sind weg. Wird nun alles ein M besser? Die Migros hat nicht nur einen neuen VR-Präsidenten. Mit dem Abgang von Direktionsmitglied Gisèle Girgis geht beim orangen Riesen sogar eine ganze Ära zu Ende. Sollte es vielleicht ein Zeichen sein, dass die Migros ihren neuen Verwaltungsratspräsidenten im deutschen Europapark Rust wählen liess? Also im Ausland? (...).
Michael Stötzel.

Work, 5.4.2012.
Unia Schweiz > Migros. Direktion. Unia Schweiz. 2012-04-05.doc.

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05.03.2009 Neuenburg
Frauenlöhne
Migros
Personen
Work
Ralph Hug
Migros
Tiefstlöhne
Volltext

Allein gegen die Migros. Die ehemalige Verkäuferin Catherine R. aus Neuenburg verdiente weniger als ihr Kollege. Jetzt will sie die Lohndifferenz zurück. „Ich tue das nicht, um mich ins Licht zu rücken, ich tue es für alle Frauen, die bei der Migros arbeiten“, sagt Catherine R. zu Work. Am 19. März trifft sie sich vor der kantonalen Schlichtungsstelle mit dem Anwalt der Migros. Auf einen „faulen Kompromiss“, so hat sie sich vorgenommen, will sie nicht einsteigen. Lieber rufe sie nachher das Gericht an. (...). Ralph Hug.

Work online, 5.3.2009.
Personen > Hug Ralph. Migros. Mindestlöhne. Work. 2009-03-05.

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30.10.2008 Bern
Unia Region Bern

Migros
Unia fordert höhere Löhne. Mit einer Strassenaktion vor der Migros-Filiale Marktgasse Bern hat die Gewerkschaft Unia gestern höhere Löhne für das Personal des Grossverteilers gefordert. Unia will auch den vollen Teuerungsausgleich., BT 30.10.2008
25.04.2008 Courtepin FR
Arbeitszeit
Micarna
Migros

Migros
Klare Schranken für Micarna. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Gewerkschaft Unia weitgehend gutgeheissen: Im Migros-Fleischverarbeitungsbetrieb Micarna in Courtepin (FR) darf nicht mehr in dauernden Nacht- und Sonntagsschichten gearbeitet werden. In seinem Urteil vom 28. März stellt das Gericht zudem fest, dass das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) dafür keine Bewilligung hätte erteilen dürfen. Die Unia ist über diesen klaren Entscheid des Gerichts erfreut. Nicht stattgegeben hat hingegen das Gericht den Unia-Beschwerden gegen die Erhöhung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 45 auf 49 Stunden und die Feiertagsarbeit. (…). Work 25..4.2008
28.01.2008 Schweiz
Arbeitszeit
Migros
Personen
Work
Matthias Preisser
Arbeitszeitverlängerung
Migros
Vorreiterin für schlechtere Arbeitsbedingungen. Migros will die Wochenarbeitszeit erhöhen. 5% mehr arbeiten für 2% mehr Lohn. Das sollen 8000 Migros-Angestellte ab 1. Juli. Für die Unia geht die Rechnung nicht auf. Der orange Riese will die Beschäftigten in den Fleischfabriken und Verteilzentren, in den Restaurants, Klubschulen und Freizeitzentren ab dem Sommer 2 Stunden länger arbeiten lassen. 43 statt bisher 41 Stunden. Damit übernehme der grösste private Arbeitgeber eine Vorreiterrolle für längere Arbeitszeiten und bei Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen, kritisiert die Unia die Migros-Pläne. Betroffen von den Plänen sind mit 8000 Angestellten rund 10% der Migros-Beschäftigten. (…). Mit Foto. Matthias Preisser.
Work 28.1.2008
15.06.2006 Chur
Löhne
Migros
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Stefan Schmutz
Lohnerhöhung
Migros
Volltext

Unia Ostschweiz-Graubünden. Mehr Glück für Lohnabhängige. Die vier Migros-Filialen in Chur erhielten heute Donnerstag Besuch von der Gewerkschaft Unia. Mitarbeiter verteilten an die Angestellten und an interessierte Kundinnen und Kunden ein interessantes Flugblatt zu den Migros-Löhnen sowie einen Glückskäfer aus Schokolade.  Der Käfer soll den Angestellten Glück bringen, denn das können sie brauchen. Eine Lohnberechnung der Gewerkschaft Unia zeigt nämlich, dass sich bei der Migros die Lohnschere immer mehr öffnet. (...). Stefan Schmutz.

Unia Ostschweiz-Graubünden, 15.06.2006.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Migros. Lohnerhöhung. Unia. 2006-06-15.

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10.11.2005 Schweiz
Migros
Personen
SBB
Work
Matthias Preisser
Migros
SBB
Sonntagsarbeit
Volltext

So kaufen Migros und SBB das Ja. Rund fünf Millionen Franken kostet die Kampagne für die Ausweitung der Sonntagsarbeit. Den Hauptteil zahlen die Profiteure: SBB, Flughäfen, Migros und Coop. Der Wirtschaftsverband Economiesuisse zahlt nichts an die Kampagne des bürgerlichen Komitees «Für offene Bahnhöfe und Flughäfen ». Dies begründet Economiesuisse- Geschäftsleitungsmitglied Fredy Müller damit, dass «sich andere Partner federführend verantwortlich fühlen». Namentlich nennt er SBB und Migros: «Diejenigen, die am direktesten betroffen sind», sollen die Kampagne führen und finanzieren. Es geht um viel. Zwar behauptet Gregor Rutz, Generalsekretär der SVP, die die bürgerliche Kampagne koordiniert, die Mittel seien bei Befürwortern und Gegnern „in etwa ausgeglichen“. (...). Matthias Preisser.

Work online, 10.11.2005.
Personen > Preisser Matthias. Sonntagsarbeit. SBB. Work. 2005-11-10.

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07.04.2005 Schweiz
Migros
Personen
Unia Schweiz
Work
Matthias Preisser
GAV
Migros
Volltext

Der orange Maulkorb. Der Beitritt der Unia zum Migros-GAV war eigentlich schon beschlossen. Doch dann schob die Migros ihren skandalösen Maulkorb-Artikel nach. Am 6.April hat der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia der Vereinbarung über den Beitritt zum Landes-Gesamtarbeitsvertrag Migros (L-GAV) zugestimmt. Trotzdem ist es zurzeit alles andere als wahrscheinlich, dass die Unia als grösste Gewerkschaft im Tertiärsektor Migros-Vertragspartnerin wird. Denn die Migros hat eine Maulkorbregelung nachgeschoben, die keine ernsthafte Gewerkschaft akzeptieren kann. Dabei sah es lange gut aus, nachdem die Kündigung des L-GAV mit der Unia-Fusionsgewerkschaft VHTL auf Ende 2004 zunächst für böses Blut gesorgt hatte. Die Unia sei eine neue Organisation, und man wisse nicht, „ob dieser neue Partner auch zum GAV steht“, begründete Migros- Chef Anton Scherrer die Kündigung im Work-Interview. (...). Matthias Preisser.

Work online, 7.4.2005.
Personen > Preisser Matthias. Migros. GAV. Work. 2005-04-07.

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10.10.2003 Schweiz
Syna
Work

Gelbe Gewerkschaften
Migros
Christlich gehandelt. Hinter dem Rücken der anderen Gewerkschaften hat sich die christliche Gewerkschaft mit der Migros eingelassen. Bei der Migros arbeiten aber kaum Syna-Mitglieder. Work 10.10.2003
26.09.2003 Schweiz
Personen
VHTL
Work
Michael Stötzel
Migros
Sozialpartnerschaft
So funktioniert gelebte Sozialpartnerschaft. Nach dem Rausschmiss der Gewerkschaft VHTL und der Bäcker aus dem Migros-GAV sind die Fronten erstarrt. Mit Foto. Michael Stötzel. Work 26.9.2003
16.09.2003 BS Kanton
VHTL

Migros
Feindbild der Gewerkschaften. Interview mit Werner Krättli, Leiter der Migros Basel. Dominique Hinden. BaZ 16.9.2003
12.09.2003 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
VHTL Schweiz
Work
Michael Stötzel
Migros
Welche Gewerkschaft darfs denn bei der Migros sein? Was passt dem orangen Riesen nicht an den Gewerkschaften VHTL und Unia? Migros-Chef Anton Scherrer zur Gewerkschaftsarbeit in seinem Unternehmen. Mit Foto. Interview. Michael Stötzel. Work 12.9.2003
28.11.2002 BS Kanton
VHTL

Migros
Teuflische Atmosphäre. Mobbt Migros Basel die Kranken?. Migros Basel will angeblich bloss gesunde MitarbeiterInnen. Ihr Projekt „Gsund und Zwäg“ bestraft aber jene, die krank werden Irène Kost. WoZ 28.11.2002
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