Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
09.11.2017 Schweiz
Personen
WOZ
Jan Jirat
SP-Presse
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Linke Medienpolitik. Wo bleibt der grosse Wurf? SP und Grüne haben vernünftige medienpolitische Forderungen – nur sind sie in der Defensive. Die No-Billag-Initiative löst endlich eine Debatte über medienpolitische Fragen aus. Leider verläuft sie destruktiv. Bei der von rechtslibertären Kräften lancierten Initiative geht es nämlich um eine einzige Frage: Soll die vierte Gewalt gänzlich dem Markt überlassen werden? Die Linke muss einen Abwehrkampf führen, um zu verhindern, dass die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) zerschlagen wird. Dabei verfügte die SP Schweiz lange über eine Art Medienimperium. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts vertrieb die Partei in immer mehr Regionen sogenannte Arbeiterzeitungen. Diese bereicherten die Schweizer Medienlandschaft fast ein Jahrhundert lang. In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts verloren sie zunehmend LeserInnen und InserentInnen, eine nach der anderen ging ein. Nur die „schaffhauser az“ gibt es heute noch. Google zur Kasse bitten. Lange reagierte die Partei auf diesen Zerfallsprozess kaum. Erst in den letzten sieben Jahren setzte sich die SP wieder mit Medienpolitik auseinander. Treibende Kraft war der Schaffhauser Nationalrat und einstige Parteipräsident Hans-Jürg Fehr. Das ist kein Zufall: Im Kanton Schaffhausen hatte bereits in den neunziger Jahren ein Prozess eingesetzt, der heute schweizweit erkennbar ist: Ein einziger Verlag – die Meier+Cie AG – etablierte sich als Monopolist und dominiert seither mit (…). Laura Cassani, Jan Jirát.
WOZ, 9.11.2017.
WOZ > SP-Presse. WOZ, 2017-11-09.
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16.07.2015 Schweiz
Personen
WOZ
Zeitungen
Susan Boos
Arbeiterpresse
SP-Presse
Volltext
Ausgestorbene Arten. Linke Blätter in der Schweiz hatten es schwer. Aber es gibt auch erfolgreiche Neugründungen - sogar gedruckt. Der Schweizer Pressewald war einst schön bunt. Da gab es das „Rote Einhorn“, den „Steibock“ und den „Roten Bären“ neben dem „Kolibri“, dem „Maiglöggli“ oder dem „Maulwurf“. Sie alle sind ausgestorben. Kaum mehr jemand kann sich erinnern, dass es sie gab. Eine umfassende Geschichte der linken und alternativen Medien der Schweiz ist noch nicht geschrieben. Doch wo überhaupt beginnen? Bei der „Appenzeller Zeitung“ vielleicht? Im Jahr 1828 vom Arzt Johannes Meyer gegründet, schrieb sie mutig gegen die Zensur an und kämpfte für mehr Demokratie. Erst 1848 wurde die Pressefreiheit in der Verfassung verankert. Die erste linke Presse. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gründeten Gewerkschaften und SozialdemokratInnen landauf, landab Tageszeitungen. Sie trugen selbstbewusste Titel wie „Volksrecht“ (Zürich), „Volksstimme“ (St. Gallen), „Tagwacht“ (Bern), „Freier Aargauer“ oder „Das Volk“ (Olten). Damals war es noch üblich, dass man in eine Partei hineingeboren wurde und mit dem Parteiblatt aufwuchs. Die KatholikInnen lasen das CVP-Blatt, die Reformierten das der FdP, und die SozialdemokratInnen hatten ihre Arbeiterzeitung. Wirklich bunt und vielfältig wurde es aber erst mit der 68er-Bewegung. (…). Susan Boos.
WOZ, 16.7.2015.
Personen > Boos Susan. Alternativ-Zeitungen. WOZ, 16.7.2015.
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16.06.2011 SG Kanton
St. Gallen
Links
SP St. Gallen

Links
SP-Presse
Volltext
Zeitung

"links" bewegt seit zehn Jahren. Vor zehn Jahren ist die erste Ausgabe von «links» erschienen. Der Anspruch hat sich nicht geändert: Kritisch und unbequem sein und Themen aufgreifen, die totgeschwiegen werden. Unser „links“ wird von der SP des Kantons St. Gallen herausgegeben, ist aber unabhängig von Parteiführung und Fraktion und erlaubt sich gelegentlich, auch die eigenen Positionen kritisch zu hinterfragen. Dass „links“ beachtet wird und etwas bewegt, zeigen die zahlreichen Reaktionen in- und ausserhalb der Partei. Besonders gut wird es im Kantonsrat gelesen, und es fand Eingang in so manches Votum aus der Regierungsbank. (...).

SP St. Gallen, links 4/2006. 10.5.2011.
SP St. Gallen >  Links. Organ SP St. Gallen. 2011-06-16.

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02.12.1927 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
SP Schweiz
Eduard Meyerhofer
Gewerkschaftspresse
KPS
SP-Presse
Volltext

Die Gewerkschaften und die politische Arbeiterbewegung. Seit Bestehen von Gewerkschaften und der politischen Arbeiterpartei war eine enge Fühlungnahme zwischen den beiden Organisationen immer vorhanden. Es war von jeher immer selbstverständlich, dass die freien Gewerkschaften ihre politische Vertretung in der Sozialdemokratie sahen, dass Mitglieder der freien Gewerkschaften, die durch das Vertrauen der Wähler in das Parlament berufen wurden, (...). Eduard Meyerhofer, Bern.

Der öffentliche Dienst, 1927-12-02.
Personen > Meyerhofer Eduard. Gewerkschaften und politische Arbeiterbewegung.doc.

Meyerhofer Eduard. Gewerkschaften und politische Arbeiterbewegung.doc

15.06.1923 Schweiz
Arbeiterbewegung
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der

Gewerkschaftspresse
SP-Presse
Volltext

Die Presse im Kampf gegen die Reaktion. Die herrschende Reaktion ist ihrem Wesen nach international. Jedem einzelnen Lohnarbeiter tritt sie aber offensichtlich gegenüber im eigenen Land, im eigenen Betrieb, im Kanton, in der Gemeinde. Und auch diese Erscheinung ist ein Spiegelbild. Denn was die reaktionären Kräfte eines Landes errungen haben, gibt denselben Strömungen anderer Länder sofort Mut zum nämlichen Vorgehen. Das Walten der rückläufigen, im Dienst der privaten Profitmöglichkeiten liegenden Bewegung im einen Lande ist denselben Kräften aller übrigen Länder Vorwand und Begründung zu ebensolchem Verhalten. Und es wäre falsch, zu glauben, das private Kapital sei einfach bestrebt, (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-06-15.
Arbeiterbewegung Schweiz > Gewerkschaftspresse. 1923-06-15.doc.

Gewerkschaftspresse. 1923-06-15.doc

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