Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Sans-Papiers
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 69

1 2 3
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.11.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Patricia D Incau
Ausweise
Sans-Papiers
Volltext
Kommt jetzt die „City Card“ für alle, auch für Sans-papiers? Ein Stadtausweis gegen die Angst. Knochenarbeit und ein Leben in ständiger Angst: Für Sans-papiers ist das Alltag, weil sie keine gültigen Papiere haben. In mehreren Schweizer Städten wird jetzt über einen Stadtausweis diskutiert. Auf diesen Tag hatte sich Juan lange gefreut: FC Zürich gegen Real Madrid, Champions League im Zürcher Letzigrund-Stadion. Ein Spiel, das der Zehntklässler auf keinen Fall verpassen wollte. Doch dann kam alles anders: Juan geriet in eine Polizeikontrolle. Er wurde verhaftet. Nicht, weil er etwas getan hätte. Sondern, weil er sich nicht ausweisen konnte. Juan war ein Sans-papiers. Ein Junge ohne Aufenthaltsbewilligung. Noch während er in Untersuchungshaft sass, wurde seine Mutter, eine „illegale“ Hausangestellte, nach Kolumbien ausgeschafft. Obwohl Juan quasi in Zürich aufgewachsen ist, wurde auch er abgeschoben. Der FC ¬Zürich verlor an jenem Tag 2:5. Juan verlor alles. Leben in Angst. Das war am 15. September 2009. Passieren kann das heute noch genauso. Ein Fussballspiel besuchen, bei roter Ampel über die Strasse gehen, einmal kein Busbillett lösen – die meisten Schweizerinnen und Schweizer riskieren höchstens eine Busse. Für Sans-papiers ist das gefährlich. Für sie gilt: Wer auffällt, wird kontrolliert. Und wer kontrolliert wird, wird ausgeschafft. Das betrifft zwischen 50’000 und 200’000 Personen in der Schweiz. Genaue Zahlen gibt es jedoch nicht. Denn: Sans-papiers ¬leben im Verborgenen. Obwohl sie in der Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen. Bea Schwager ist Leiterin der Zürcher Anlaufstelle für Sans-papiers (…). Patricia D'Incau.
Work online, 30.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Sans-Papiers. Ausweise. Work online, 2018-11-30.
Ganzer Text
29.03.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Vorwärts
Heiner Busch
Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Neue Härte gegen Sans-Papiers. Basel überzieht legalisierte Sans-Papiers und Ihre Unterstützertnnen mit Strafverfahren. Eine Nationalratskommission will die Denunziation zum Gesetz erheben. So sollen "insbesondere Schulen Kinder bel den Behörden melden können". Über dieses neue Vorhaben wird das Parlament im Sommer befinden. Im Februar 2017 hatte der Kanton Genf die "Operation Papyrus" bekannt gemacht. 1'093 Menschen ohne rechtlichen Status haben bis Februar 2018 eine B-Bewilligung erhalten. Zwar blieben die abgelehnten Asylsuchenden von der neuen Regelung ausgeschlossen und es handelt sich auch nicht um die lange geforderte kollektive Regularisierung. Jedes Dossier wurde und wird weiterhin einzeln geprüft, die Kriterien sind jedoch transparent und bieten den Betroffenen bei der Entscheidung, ob sie sich aus der Anonymität heraus wagen sollen, mehr Rechtssicherheit. Dass ein bürgerlich dominierter Kanton unter dem als Hardliner bekannten Sicherheitsdirektor Pierre Maudet (FDP) eine solche Massnahme in die Wege leitete, liess die Hoffnung keimen, dass man sich auch in anderen Teilen der Schweiz von der Härtefall-Lotterie verabschieden würde. Fehlanzeige: Im Jura und in der Waadt scheiterten entsprechende parlamentarische Vorstösse - wenn auch nur knapp. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) lehnte ein solches Vorhaben rundweg ab, und sein Berner Amtskollege (…). Heiner Busch.
Vorwärts, 29.3.2018.
Vorwärts > Sans-Papiers. Legalisierung. Vorwärts, 2018-03-29.
Ganzer Text
15.03.2018 Genf
Sans-Papiers
Vorwärts

Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Zwischenbilanz für Papyrus. Seit dem Start der Operation Papyrus in Genf, mit welcher Sans-Papiers regularisiert werden können, wenn sie bestimmte Anforderungen erfüllen, haben 1093 Personen einen geregelten Aufenthaltsstatus erhalten. Zum grossen Ansturm von Kandidatinnen ist nicht gekommen. "Wenn es einen Punkt gibt, auf den ich in der vergangenen Legislatur stolz bin, ist es die Operation Papyrus", verkündete der Genfer Staatsrat Pierre Maudet, der für das Sicherheits- und Wirtschaftsdepartement verantwortlich ist, während einer Medien¬konferenz, an der eine Zwischenbilanz der Regularisierung von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Genf gezogen wurde. Die "Operation" begann im Februar 2017. Gemäss den vorgelegten Zahlen konnte bei 1093 Personen (unter Ausschluss von 590 Personen, die während einer Testphase im Oktober 2015 bereits regularisiert wurden) der Aufenthaltsstatus geklärt werden. Es handelt sich dabei um 244 Familien, darunter 374 Erwachsene und 412 Kinder, sowie 299 Einzelpersonen. "42 Prozent dieser Menschen sind lateinamerikanischer Herkunft, mehrheitlich aus Brasilien, Bolivien und Kolumbien. 19 Prozent stammen aus dem Kosovo oder aus Ex-Jugoslawien und 16 Prozent von den Philippinen", erläuerte Marianne Halle, die Sprecherin der Migrantlnnenorganisation "Centre de contact Suisses-immigres". Mehrheitlich Frauen. (…).
Joäl Depommier.
Vorwärts, 15.3.2018.
Vorwärts > Sans-Papiers. Regularisierung. Vorwärts, 2018-03-15.
Ganzer Text
22.02.2018 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
SGB
Regula Bühlmann
Legalisierung
Sans-Papiers
Volltext
Kommissionsmotion zertrampelt Grundrechte der Sans Papiers. Nationalrat soll Genfer Beispiel folgen. Der Kanton Genf macht seit einem Jahr gute Erfahrungen mit der Operation Papyrus. Sie soll Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus das Leben erleichtern. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) dagegen prescht rücksichtslos in die entgegengesetzte Richtung. Am 7. März wird das Plenum des Nationalrats die Motion „Für eine kohärente Gesetzgebung zu Sans-Papiers" behandeln. Urheberin dieser Motion ist die SGK-N. In Widerspruch zu ihrem Namen will die Kommission die soziale Sicherheit für Sans Papiers nicht stärken, sondern aushebeln. So sollen Menschen ohne Papiere künftig ihren Rechtsanspruch auf Sozialversicherungen verlieren und im Krankheitsfall ausschliesslich durch staatliche Anlaufstellen versorgt werden - inklusive Meldung an die Migrationsbehörde. Auch das Recht auf Bildung soll unterwandert werden: Schulkinder ohne Papiere sollen ebenfalls den Behörden gemeldet werden. Was passiert, wenn das Parlament diese unselige Motion überweist, liegt auf der Hand: Sans-Papiers werden aus Angst vor der Aufdeckung ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken und keine medizinische Hilfe mehr in Anspruch nehmen. Gefördert wird die Schwarzarbeit, denn die Nachfrage nach der Arbeitskraft wird durch die Illegalität nicht kleiner. (…).
Regula Bühlmann.
SGB, 22.2.2018.
Personen > Bühlmann Regula. Sans-Papiers. Sozialversicherungen. SGB, 2018-02-22.
Ganzer Text
07.02.2018 Genf
Sans-Papiers
Unia Genf

Sans-Papiers
Sozialversicherungen
Volltext
Unia verurteilt bürgerlichen Angriff auf Sans-Papiers. Ein weiterer unnötiger Angriff auf Sans-Papiers. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-NR) will mit einer Motion die Diskriminierung von Sans-Papiers verschärfen. Die Unia verurteilt diesen unnötigen Angriff auf die Sans-Papiers und fordert das Parlament auf, dieses Anliegen entschieden abzulehnen. Die SGK-NR hat mit 17 zu 8 Stimmen eine Motion verabschiedet, die Sans-Papiers zusätzlich diskriminieren würde. Danach sollen Sans-Papiers gänzlich von den Sozialversicherungen ausgeschlossen werden. Arbeitgeber und Vermieter sollen härter bestraft werden, falls sie Sans-Papiers anstellen oder Wohnungen vermieten. Zudem sollen Kinder von Sans-Papiers, die in der Schule sind, den zuständigen staatlichen Stellen gemeldet werden um diese zu sanktionieren. Diskriminierung bringt keine Lösung. Ein verschärfte Diskriminierung, die papierlose Menschen an den Rand drängt, trägt in keiner Weise zu Lösung der Situation der Sans-Papiers bei. Sie führte vielmehr zu einer Eskalation, ohne den Menschen eine würdige Perspektive zu geben. Genf zeigt einen besseren Weg. Die Unia fordert das Parlament auf, diese diskriminierende und kontraproduktive Motion zu verwerfen. Positive Integrationsbemühungen wie das Projekt „Papyrus“ des Kantons Genf zeigen klar die Richtung. Die Integration der Sans-Papiers zum Wohle aller ist im bestehenden gesetzlichen Rahmen möglich und dringend erforderlich.
Unia Schweiz, 6.2.2018.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2018-02-06.
Ganzer Text
05.02.2018 Schweiz
Sans-Papiers
VPOD Schweiz

Bildung
Sans-Papiers
Volltext
Keine Einschränkung des Schulbesuchs für Sans-Papier-Kinder! Eine Motion des SGK-NR will Schulen zwingen, Sans-Papier-Kinder bei den Einwohnerbehörden zu melden. Das torpediert das Recht aller Kinder auf Bildung. An ihrer Sitzung vom 25./26. Januar beschloss die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) eine Motion einzureichen, mit der der Bundesrat beauftragt werden soll, die Rechte von Sans-Papiers einzuschränken. Unter anderem soll ein verstärkter Datenaustauch zwischen den Behörden stattfinden. In diesem Sinne sollen zukünftig auch Schulen Sans-Papiers-Kinder bei den Einwohnerbehörden melden. Damit stellt die SGK-NR das Recht auf Bildung für alle Kinder in der Schweiz infrage, welches die Schweizerische Bundesverfassung (Art. 11, 19 und 62 Abs. 2 BV) ebenso wie die UN-Kinderrechtskonvention (Art. 3 und 28 KRK) und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Art. 13 Abs. 2 Bst. A Uno-Pakt I) garantieren. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat am 24. Oktober 1991 Empfehlungen erlassen, in denen in Übereinstimmung mit Bundesverfassung und Völkerrecht festgehalten wird, dass das Recht und die Pflicht auf den Besuch der Grundschule für alle Kinder grundsätzlich Vorrang vor den ausländerrechtlichen Regelungen haben. Kantone und Gemeinden halten sich seitdem weitgehend an diese Empfehlungen, sodass die Daten der Sans-Papiers-Schulkinder nicht an die Einwohnerbehörden weitergegeben (…).
VPOD Schweiz, 5.2.2018.
VPOD Schweiz > Sans-Papier. Bildung. VPOD Schweiz, 2018-02-05.
Ganzer Text
21.07.2017 ZH Kanton
Personen
Sans-Papiers
Vorwärts
Siro Torresan
Petition
Sans-Papiers
Volltext
Regularisieren, jetzt! Über 4600 Menschen verlangen mit einer Petition eine sofortige Regularlslerung der Sans-Papiers Im Kanton Zürich. Es geht um 28‘000 Menschen, die in ständiger Angst leben. Dies zu ändern, Ist eine Frage des politischen Willens. Ein Wille, der dem SP-Regierungsrat Mario Fehr fehlt. „Ich werde nicht von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen. Ich spreche für alle 28‘000 Saris-Papiers, die hier im Kanton Zürich leben. Das einzige, was wir wollen, ist in Freiheit hier leben und arbeiten zu können. Das einzige, was wir fordern, ist eine Regularisierung unserer Situation“. Die Worte von Maria-Anna (Name geändert), so um die Mitte 40, die selber mal eine Sans- Papiers war, kommen vom Herzen. Das merken alle rund 50 Anwesenden, die ihr zuhören vor dem Gebäude der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich beim Walchentor in der Limmatstadt. „Es hat Familien mit Kindern, die seit vielen Jahren hier leben. Kinder, die hier geboren wurden, aber keine Aufenthaltsbewilligung haben. Diese Kinder müssen in Freiheit hier leben können, damit sie nicht traumatisiert werden, damit sie eine Ausbildung absolvieren können und hier arbeiten können. Damit sie eine Zukunft haben.. Maria-Anna weiss genau, wovon sie spricht: „Sans- Papiers leben in sehr prekären Situationen, arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Manchmal arbeiten Saris-Papiers monatelang, ohne einen Lohn zu bekommen. Sie können ihre Rechte nicht einfordern, sie können nicht für Gerechtigkeit kämpfen. Viele Firmen beschäftigen sogar Kinder, von Saris-Papiers (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 21.7.2017.
Vorwärts > Sans-Papiers. Petition. Vorwärts, 2017-07-21.
Ganzer Text
17.03.2017 GE Kanton
Sans-Papiers
Vorwärts

Sans-Papiers
Volltext
Régulariser tous les sans-papiers? Der Kanton Genf hat ein zweijähriges Pilotprojekt gestartet, um unter bestimmten Voraussetzungen Menschen ohne Papiere, Sans-Papiers, zu regularisieren. Tausenden Arbeitenden könnte damit geholfen werden. Es handelt sich aber „weder um eine Amnestie noch um eine kollektive Regularisierung“. Es befinden sich insgesamt 76‘000 Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus in der Schweiz, 13‘000 leben in Genf. Es sind Sans-Papiers, Migrant-Innen, die keine Genehmigung haben, legal in der Schweiz zu leben. Sie arbeiten oftmals in Branchen mit tiefen Löhnen, dabei halten sie sich in einem schwarzen oder grauen Bereich der Legalität auf und haben keine vollständige Sozialversicherung. Im Jahr 2000 hat die Linke auf nationaler Ebene ihre kollektive Regularisierung gefordert, wie es bereits in verschiedenen europäischen Ländern geschehen ist – aber ohne Erfolg. Angesichts der schwierigen Situation im Kanton – etwa 1000 Sans-Papiers-Kinder gehen zur Schule, während ihre Eltern keinen anerkannten Aufenthaltsstatus haben –, hat Genf beschlossen, „aktiv zu werden“. Der Codename des Projekts: Papyrus. Dieses zweijährige Pilotprojekt wurde vom Staatsrat und seinen Behörden lanciert gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Migration (Sem) und Migrant-Innenorganisationen wie dem Centre de Contact Suisses-Immigrés und der Gewerkschaft SIT. Es soll unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zum Ausländerausweis B erleichtern. Auch gegen Lohndumping. Wer kann einen Antrag (…).
Vorwärts, 17.3.2017.
Vorwärts > Sans-Papiers. Regularisierung. Vorwärts, 2017-03-17.
Ganzer Text
22.08.2014 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Yvonne Kunz
Aufenthaltsbewilligungen
Sans-Papiers
Volltext
Putzfrau Ester Marquez darf in der Schweiz bleiben. „Ich habe immer an ein Wunder geglaubt“. Nach 25 Jahren als papierlose Putzfrau ist Ester Marquez nun nicht mehr illegal in der Schweiz. Das verändert ihr ganzes Leben. Wenn Ester Marquez früher als Sans-papiers die Polizei sah, wechselte sie sofort die Strassenseite. Befand sie sich an einer Haltestelle, stieg sie ins nächste Tram, egal wohin es fuhr. Während 25 Jahren musste sie in solchen Situationen einfach verschwinden. Das bedeutete permanenten Stress. Work berichtete im letzten Februar über ihren Arbeitsalltag in der Illegalität. Auf dem Foto war sie nur von hinten zu sehen. Nun, da Ester Marquez eine Aufenthaltsbewilligung hat, zeigt die Brasilianerin ihr Gesicht gerne und sagt freudig: „Jetzt bin ich ruhig und kann ohne Angst leben.“ Diese innerlichen Veränderungen seien die wichtigsten. „Ich kann jetzt ich sein“, wie sie sagt, „und kann die Wahrheit sagen.“ Im Kirchenchor, in dem sie sang, hatte sie so getan, als wäre sie mit einem Schweizer verheiratet. Stets begleitete sie die Angst, etwas Falsches zu sagen und sich zu verraten. „Aber die Notlügen haben mein Herz kaputtgemacht.“ Deshalb entschied sie noch als Papierlose: „Fertig lügen, fertig Chor.“ Nun kann Ester Marquez wieder singen, in einem neuen Chor. Die neue Zukunft. (…). Yvonne Kunz.
Work, 22.8.2014.
Work > Sans-papiers. Spatz. Work, 22.8.2014.
Ganzer Text
08.03.2013 Schweiz
Arbeit
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Hans Hartmann
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

Lancierung der Kampagne „Keine Hausarbeiterin ist illegal“. Mehr Rechte für Hausarbeiterinnen. Die Hauswirtschaftbranche boomt. Sie ist für die Schweizer Wirtschaft unentbehrlich. Bei einem grossen Teil der Arbeitnehmenden in der Hauswirtschaft (Reinigungs­arbeit, Kinderbetreuung und nicht-medizinische Pflege) handelt es sich um Migrantinnen ohne geregelten Aufenthalt. Sie erhalten in der Regel sehr niedrige Löhne, sind sozial isoliert und befinden sich in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Arbeitgeber. Rechte können sie nur selten geltend machen. Ein breites Bündnis von Organisationen, dem auch die Unia angehört, lanciert darum heute eine Petition, welche vom Bundesrat für Hausarbeiterinnen ohne geregelten Aufenthalt mehr Rechte und eine Aufenthaltsbewilligung fordert. (...). Hans Hartmann.

Unia Medienmitteilung, 8.3.2013.
Unia Schweiz >  Hausarbeit. Sans-Papiers. Unia. 2013-03-08.

Ganzer Text

31.01.2013 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Sans-Papiers
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Sans papiers
Volltext

Ein Fortschritt, aber mit Fallstricken versehen! Anleitung zur Berufslehre für junge Sans Papiers. Ab dem 1. Februar 2013 können jugendliche Sans Papiers in der Schweiz unter bestimmten Bedingungen eine Berufslehre absolvieren. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen hat dazu im Internet eine Anleitung veröffentlicht. Risikolos ist dieser Fortschritt leider nicht. (...). Véronique Polito.

SGB, 31.1.2013.
Sans papiers > Berufsbildung. Sans-Papiers. SGB. 2013-01-31.doc.

Ganzer Text

18.01.2013 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
VPOD Schweiz
Work
Sina Bühler
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Volltext

Jugendliche Lehrstellensuchende ohne Papiere aufgepasst: Jetzt dürfen auch Sans-papiers in die Stifti. Ab dem 1. Februar ist es so weit: Junge Sans-papiers, die mindestens fünf Jahre in der Schweiz zur Schule gingen, können eine Lehre antreten. Kinder ohne Aufenthaltsbewilligung dürfen in der Schweiz in die Schule gehen. Das haben sie der Uno-Kinderrechtskonvention zu verdanken, die allen Kindern das Recht auf Schulbildung zusichert. (...). Sina Bühler.

Work, 18.1.2013.
Sans-Papiers > Berufsbildung. Sans-Papiers- Work 18.1.2013.doc.

Ganzer Text

07.12.2012 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Volltext

Verordnung macht Berufslehre für jugendliche Sans-Papiers möglich. Jugendliche Sans-Papiers dürfen künftig in der Schweiz eine Berufslehre machen. Der Bundesrat hat heute eine entsprechende Verordnung publiziert, die diese von den Gewerkschaften und den Sans-Papiers-Kollektiven seit längerer Zeit erhobene Forderung umsetzt. Ebenfalls heute bekannt gegeben hat der Bundesrat die Ablehnung der SVP-Initiatitive gegen «Massenweinwanderung». Die Unia begrüsst diese beiden Entscheide. Rita Schiavi.

Unia Kommunikation, 77.12.2012.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Berufslehre. 2012-12-07.doc.

Ganzer Text

 

10.11.2012 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Sans-Papiers
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Berufsbildung
Sans-Papiers
Vernehmlassung
Volltext

Berufslehre für Sans-Papiers-Jugendliche - endlich! (…). Der VPOD begrüsst, dass im Rahmen des Vernehmlassungsprozesses noch zwei Punkte in die Verordnung aufgenommen wurden, die den Zugang zur Berufslehre für die Jugendlichen erleichtern. Nach Abschluss der Schule haben die Jugendlichen generell ein Jahr Zeit, um einen Antrag zu stellen. Auch wird der etwaige Besuch von Brückenangeboten jetzt angerechnet auf die verlangten fünf Jahre ununterbrochenen Schulbesuchs in der Schweiz. (...). Johannes Gruber.

VPOD Schweiz, 11.12.2012.
VPOD Schweiz > Sans-Papiers. Berufsbildung. VPOD. 11.12.2012.

Ganzer Text

 

30.09.2012 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
SAH
Sans-Papiers
SPAZ
VPOD
Duri Beer
Antirassismus
Sport
Volltext
GBKZ: Lauf gegen Rassismus. Ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit. Vor 15 Jahren hat der erste Lauf gegen Rassismus in Zürich stattgefunden. Die Asyldebatte im nationalen Parlament zeigt auf, dass das Thema nach wie vor aktuell ist. Ein Grund mehr für ein starkes Zeichen gegen die latente und konkrete Fremdenfeindlichkeit - viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter des VPOD machen mit. Der Lauf gegen Rassismus findet am Sonntag, 30. September 2012, wiederum auf der Bäckeranlage im Kreis 4 statt. (...).

Duri Beer.

Informationen VPOD Zürich, Juli/August 2012.
Sans-Papiers > Sport. Antirassismus. 30.9.2012.doc.

Ganzer Text

28.06.2012 Belgien
Bern
BS Kanton
Frankreich
Demonstrationen Bern
Sans-Papiers

Antirassismus
Ausländerfeindlichkeit
Demonstrationen Bern
Volltext
Sans-Papiers. „Wir haben schon sechs Grenzen überschritten“. Am Samstag nahmen 5000 Personen in Bern an einer Demonstration gegen die Migrationspolitik teil, und der europäische Marsch der Sans-Papiers machte auf dem Bundesplatz halt. Die WOZ dokumentiert die Rede des französischen Sans-Papiers-Sprechers Anzoumane Sissoko. Liebe Kolleginnen und Kollegen, mein Name ist Anzoumane Sissoko, ich bin einer der Sprecher der internationalen Koalition von Sans-Papiers und Migranten, die heute auf ihrem Marsch durch Europa in Bern angekommen ist. (...). Anzoumane Sissoko.

WOZ. Donnerstag, 28.6.2012.
Sans-Papiers > Demonstration Sans-Papiers, Bern 23.6.2012.doc.

Ganzer Text


21.06.2012 Bern
Schweiz
Asylgesetz
Demonstrationen Bern
Sans-Papiers

Demonstrationen Bern
Flüchtlinge
Migranten
Sans papiers
Volltext
23. Juni Demo in Bern: Stopp der menschenverachtenden Migrationspolitik. Die Stimmungsmache gegen Asylsuchende, Flüchtlinge, Roma, Sans-Papiers, irreguläre Migrantinnen und Migranten sowie Ausländerinnen und Ausländer hat in den letzten Monaten allgemein wieder zugenommen. Die sozialen und wirtschaftlichen Probleme in der Schweiz werden bewusst Migrantinnen und Migranten zugeschoben. Sie sind unerwünscht, als Sündenböcke aber sehr willkommen. (...).

Syndicom, 21.6.2012.
Syndicom > Migration. Demonstration Bern 23.6.2012.doc.

Ganzer Text

06.06.2012 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Vania Alleva
Rita Schiavi
Berufsbildung
Sans-Papiers
Vernehmlassung
Volltext

Unia begrüsst Zulassung von Sans-Papiers-Jugendlichen zur Berufslehre. Künftig sollen jugendliche Sans-Papiers, die ganz oder teilweise in der Schweiz aufgewachsen sind, die Möglichkeit erhalten, eine Berufslehre zu absolvieren. Das sieht der Entwurf der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vor, welche der Bundesrat Anfang März in die Vernehmlassung geschickt hat. Die Gewerkschaft Unia begrüsst die Verordnungsänderung, mit welcher eine alte Forderung der Unia erfüllt wird. (...).

Kommunikation Unia, 6.6.2012.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Berufslehre. 6.6.2012.doc.

Ganzer Text

24.09.2010 Schweiz
Nationalrat
Sans-Papiers
Ständerat
Work

Berufsbildung
Krankenversicherung

Papierlose dürfen Lehre machen. Jugendliche Sans-Papiers erhalten Zugang zu Berufs lehren: Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. In der Schweiz leben einige Zehntausend Jugendliche ohne Aufenthaltsbewilligung. Nach der Schulzeit standen die meisten vor dem Nichts. Papierlose bleiben auch in der obligatorischen Krankenkasse versichert.

Work. Freitag, 24.9.2010
01.07.2010 Bern
Personen
Sans-Papiers
Dinu Gautier
Besetzung
Tagebuch des Ungehorsams. Sans-papiers-Camp. Flüchtlinge und Papierlose halten seit letztem Samstag einen Park beim Berner Bundeshaus besetzt. Gemeinsam mit SympathisantInnen kämpfen sie für eine kollektive Regularisierung. Die Kleine Schanze, ein Park unweit des Bundeshauses, am Samstagnachmittag: Ein paar Lieferwagen rasen in den Park, hektisch wird Material entladen, bevor die Polizei reagieren kann. Eine Stunde später ist ein Zeltdorf errichtet. Dazwischen tummeln sich vergnügt etwa 300 Menschen. (...). Mit Foto von Zeltdorf. Dinu Gautier. WOZ. Donnerstag, 1.7.2010
01.07.2010 Bern
Sans-Papiers
VPOD Schweiz

Besetzung
Papiere für alle! Menschen mit undo hne anerkannte Papiere aus der ganzen Schweiz besetzen seit dem 26. Juni die Kleine Schanze in Bern. Die Sans-papeirs wehren sich mit dieser Aktion dagegen, dass sie durch diskriminierende Gesetze in den Untergrund gezwungen werden, und verlangen eine kollektive Regularisierung für alle. Der VPOD unterstützte die Aktion mit einer Solidaritäsadresse. VPOD. VPOD-Magazin, Juli 2010
04.06.2010 Schweiz
Bildung
Sans-Papiers
Work

Ausschaffungshaft
Berufsbildung
Kinder
Recht auf Bildung für alle. Alle haben das Recht auf Bildung. Was selbstverständlich tönt, bleibt auch in der Schweiz vielen Kindern verwehrt. Dann nämlich wenn sie (und ihre Eltern) keinen legalen Aufenthaltsstatus haben. Das Manifest "Kein Kind ist illegal" fordert das Recht auf Bildung, keine Ausschaffungshaft für Minderjährige, vereinfachte Regularisierungsmöglichkeiten für Sans-Papiers und ihre Familien sowie die Einhaltung der Uno-Kinderrechtskonvention. Das Manifest wurde von über 10'000 Einzelpersonen und 81 Organisationen unterzeichnet und am 2. Juni dem Bundesrat übergeben. Der Ständerat wird in der Sommersesssion (voraussichtlich am 14. Juni) über den Zugang von Sans-Papiers zur Berufslehre entscheiden. Work. Freitag, 4.6.2010
27.04.2010 BE Kanton
Personen
Regierungsrat BE Kanton
Sans-Papiers
Corinne Schärer
Berufsbildung

Kanton Bern befürwortet Berufslehre für Sans-Papiers. Je nach Entwicklung auf Bundesebene will sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass jugendliche Sans-Papiers eine Berufslehre machen können. Der Kanton Bern hält Berufslehren für jugendliche Sans-Papiers an und für sich für eine gute Sache. Die heutige Regelung mache wenig Sinn, schreibt der Regierugnsrat in seiner schriftlichen Antwort auf ein Postulat von Grossrätin Corinne Schärer (Grüne). Eine Berufslehrer gelte heute als Arbeitsstelle. Eine solche dürfe aber nur antreten, wer über gültige Papiere verfüge. Sans-Papiers stehe diese Möglichkeit deshalbg nicht offen. Demgegenüber könnten sie aber ohne weiteres rein schulische Ausbildungen absolvieren. Diese Ungleichbehandlung sei fragwürdig. Dies insbesondere deshalb, weil bei einer Lehre ja die Ausbildung und nicht der Erwerb im Zentrum stehe, schreibt der Regierungsrat wiriter. (...). sda. Bund. Dienstag, 27.4.2010

26.04.2010 Biel
Grüne
Personen
Sans-Papiers
Pablo Donzé
Claire Magnin
Berufsbildung
Stadtrat Biel
Lehrstellen für "Sans Papiers". Die zwei Bieler Stadträte Claire Magnin und Pablo Donzé (beide Grüne) wollen den Städten Lausanne und Genf folgen und jungen "Sans Papiers" ermöglichen, eine Berufslehre zu absolvieren. In ihrer Interpellation, die sie an der Stadtratssitzung letzte Woche eingereicht haben, fragen sie den Gemeinderat, ob auch die Stadt Biel vorhabe, jungen "Sans Papiers" innerhalb der Stadtverwaltung eine Lehrstelle anzubieten. (...). Bieler Tagblatt. Montag, 26.4.20910
01.04.2010 Schweiz
Personen
Sans-Papiers
Work
Fredi Lerch
Gerüstbauer
Sans-Papiers
"Ich musste leben!". Als man Lazim Bakija vom Saisonnier zum Papierlosen machte, wurde er Aktivist der Bewegung der Sans-papiers. Heute kämpft er für die Gerüstbauer. Der Gerüstbau gleicht den anderen Arbeiten auf dem Bau: ähnlich hart und mindestens so gefährlich. Trotzdem ist der Lohn rund 10% tiefer. (...). Foto von Marco Zanoni. Fredi Lerch. Work. Donnerstag, 1.4.2010
1 2 3


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden