Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.10.2019 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Elvira Wiegers
Betreuungsarbeit
Haushalthilfen
Volltext
Betreuung zu Hause: Normalarbeitsvertrag reicht nicht aus. Die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft soll verlängert und der Mindestlohn ab Januar 2020 angehoben werden. Dazu macht das Staatssekretariat für Wirtschaft derzeit eine Vernehmlassung. Die Vorschläge sind bei Weitem nicht ausreichend, denn der Lohn ermöglicht nach wie vor kein existenzsicherndes Einkommen und entscheidende Fragen bleiben ungeklärt. Tausende von Frauen arbeiten als BetreuerInnen in Privathaushalten. Sie tun dies oft unter prekären Arbeitsbedingungen und Löhnen. Der VPOD fordert deshalb – im Einklang mit dem internationalen, von der Schweiz ratifizierten ILO-Übereinkommen 189 zur Gleichstellung von Hausangestellten – eine Unterstellung unter das Arbeitsgesetz ArG. Der Bund hat stattdessen eine Regulierung über nicht verbindliche kantonale Normalarbeitsverträge (NAV) in Ergänzung zum NAV Hauswirtschaft des Bundes gewählt. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Carearbeiterinnen aus Osteuropa, welche in privaten Haushalten die Betreuung von alten und kranken Menschen übernehmen. Der Normalarbeitsvertrag schreibt zwar Mindestlöhne zwingend vor, doch reicht diese Bestimmung alleine bei weitem nicht aus, um diesen immer wichtiger werdenden Bereich der Langzeitpflege angemessen zu regulieren. Er ist geprägt von grossen kantonalen Unterschieden und (…).
Elvira Wiegers, Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 17.10.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Betreuungsarbeit. VPOD Schweiz, 2019-10-17.
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01.06.2019 Schweiz
Arbeitsgesetz
VPOD-Magazin

Arbeitsgesetz
Haushalthilfen
Volltext
Gutachten belegt: Arbeitsgesetz gilt auch im Privathaushalt. Im Auftrag des VPOD hat der Basler Rechtsprofessor Kurt Pärli die Frage nach der Anwendbarkeit des Arbeitsgesetzes auf Arbeitstätigkeiten in Privathaushalten begutachtet. Sein Fazit: Personalverleiher, die Arbeitnehmende in Privathaushalte schicken, müssen sich an das Arbeitsgesetz halten. Der Grossteil der Arbeitsverhältnisse in der 24-Stunden-Betagtenbetreuung verletzt also das Arbeitsgesetz. Auch das Nachrichtenmagazin „10 vor 10“ berichtete jüngst über die verbreiteten Missstände. Seit Jahren kämpft der VPOD mit seinem Netzwerk Respekt für würdige Arbeitsbedingungen in der Betagtenbetreuung in Privathaushalten. 24-Stunden-Betreuung ist hoch problematisch, weil sie die Betreuenden zeitlich und damit auch körperlich und psychisch überbeansprucht. Typischerweise sind die Betreuerinnen - häufig aus Ostmittel- oder Osteuropa stammende Frauen - mehrere Wochen lang rund um die Uhr für die betagten Menschen im Einsatz. Während dieser Zeit werden ihnen in der Regel lediglich 4 bis 5 Stunden Freizeit pro Woche gewährt. was zu sozialer Isolation führt. Tägliche verbindliche Ruhezeiten ohne Rufbereitschaft und eine faire Entlöhnung der Arbeits- und Präsenzzeiten sind für würdige Arbeitsbedingungen elementar. Laut Kurt Pärli müssen sich Personalverleiher, die Arbeitnehmende in Privathaushalte vermitteln, an das Arbeitsgesetz halten. Dies würde verbindliche Ruhe- und Höchstarbeitszeiten bedeuten. Der VPOD ist erfreut, dass nun auch (...).
VPOD Schweiz, 1.6.2019.
VPOD-Magazin > Arbeitsgesetz. Haushalthilfen. VPOD-Magazin, 2019-06-01.
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16.11.2018 Katar
Personen
Work
Patricia D Incau
Haushalthilfen
Reportagen
Volltext
Arm, hungrig und missbraucht: Migrantinnen und Migranten in Katar erleben den Horror. Aber ein neues Gesetz gibt Hoffnung. Der stille Aufstand der mutigen philippinischen Hausangestellten. „Meine Schwiegertochter ist als Hausangestellte hier. So wie ich. Ich mache mir grosse Sorgen um sie! Ihre Madame schreit sie an, die Kinder schlagen sie. Und an ihrem freien Tag wird sie in ein anderes Haus gebracht, um zu arbeiten. Zu einer Schwester der Madame. Dort muss sie putzen, waschen, bügeln. Stundenlang. Sie ruft mich an und sagt: ‚Mama, kannst du mir Essen bringen? Ich bin so müde und hungrig.‘ Um 1 Uhr nachts! Die Küche wird abgeschlossen, damit sie sich nichts zu Essen holen kann. Es ist schrecklich. Vor kurzem hatte sie einen Unfall. Sie war müde, hatte wenig gegessen, es war heiss. Sie wurde ohnmächtig. Durch den Sturz hat sie sich das Steissbein geprellt. Nach ein paar Stunden im Spital wurde sie zurück ins Haus geschickt. Nur mit einem Panadol und einer Salbe. Sie musste sofort wieder arbeiten. Sie hatte keine Wahl. Weil die Schmerzen geblieben sind, habe ich sie zu einem Privatdoktor gebracht. Das hat mich 350 Riyal gekostet – ich verdiene 1500 Riyal (rund 400 Franken) im Monat. Aber das war es mir wert. Ich wollte wissen, was los ist. Bis jetzt hat meine Schwiegertochter keine Gesundheitskarte und keine Identitätskarte. Die Madame hat sie ihr einfach nicht gegeben. Das ist sehr gefährlich. Denn: Wer ohne ID in eine Polizeikontrolle gerät, wird bestraft. Wie (…). Patricia D'Incau.
Work online, 16.11.2018.
Personen > D’Incau Patricia. Katar. Hausangestellte. Work online, 2018-11-16.
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02.03.2018 Schweiz
Unia Schweiz

Haushalthilfen
Pflegepersonal
Volltext
Gleicher Schutz für Betreuerinnen in Privathaushalten! Betreuung in Privathaushalten muss endlich als vollwertige Arbeit anerkannt und rechtlich geschützt werden. Der bundesrätliche Entwurf für einen Normalarbeitsvertrag für die 24-Stunden-Betreuung ist absolut ungenügend. Die Arbeitnehmenden dieser Branche müssen dem Arbeitsgesetz unterstellt werden! Die betroffenen Betreuerinnen können mit dem vom Bundesrat vorgeschlagenen Normalarbeitsvertrag (NAV) nicht wirksam geschützt werden. Zum einen sind die Kantone nicht verpflichtet, den NAV umzusetzen, und zum anderen ist er nicht verbindlich. Die Vorschriften können daher leicht mit einem Einzelarbeitsvertrag umgangen werden. Weiter sind mit dem vorgeschlagenen NAV keine effizienten Kontrollen möglich. Schliesslich weist die Unia darauf hin, dass eine Person alleine nicht eine 24-Stunden-Betreuung sicherstellen kann. Internationale Verpflichtungen. Die 24-Stunden-Betreuung wird in der Regel von Frauen geleistet. Werden diesen Betreuerinnen korrekte und klar festgelegte Arbeitsbedingungen verweigert, so kommt das einmal mehr einer Diskriminierung aufgrund des Geschlechts gleich. Ausserdem sind diese Frauen häufig Migrantinnen. Ein Schutz, der lediglich auf kantonalen NAV basiert, ist auch nicht vereinbar mit den internationalen Verpflichtungen der Schweiz (ILO Konvention 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte). Das Arbeitsgesetz muss gelten. (…).
Unia Schweiz, 2.3.2018.
Unia Schweiz > Pflegepersonal. Haushalthilfen. Unia Schweiz, 2018-03-02.
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02.06.2014 Schweiz
ILO
Nationalrat
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitsbedingungen
Haushalthilfen
Volltext
Jetzt ratifizieren als Zeichen der Solidarität! ILO-Übereinkommen Nr. 189 im Nationalrat. Immer noch werden in der ganzen Welt Hausangestellte oft wie Sklavinnen und Sklaven gehalten. Besonders in verschiedenen Ländern Asiens, Südamerikas oder der arabischen Halbinsel ist die Situation prekär. Dagegen kämpft die ILO mit der Konvention Nr. 189. Die ILO-Konvention Nr. 189 schützt die Minimalrechte der Hausangestellten. Über 50 Mio. Personen arbeiten weltweit als Hausangestellte, davon sind 83% Frauen. In der laufenden Session debattiert der Nationalrat darüber, dass die Schweiz diese Konvention ratifizieren soll. Das Geschäft war im Ständerat unbestritten gewesen. Kampf gegen moderne Sklaverei und für menschenwürdige Arbeit… Die Gesichter der modernen Sklaverei haben sich in den letzten Jahren verändert: Hielten früher v.a. Diktaturen oder totalitäre Staaten ihre Bürgerinnen und Bürger zu Zwangsarbeit an, sind es heute häufig Private: Frauen und Männer werden in der ganzen Welt durch psychische, physische Gewalt und Arglist gezwungen, Arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen zu machen. (…). Luca Cirigliano.
SGB, 2.6.2014.
SGB > Hausangestellte. ILO. Arbeitsbedingungen. SGB, 2.6.2014.
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24.03.2014 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Ständerat
Ewald Ackermann
Hausarbeit
Haushalthilfen
Ständerat
Volltext

Ständerat akzeptiert IAO-Abkommen Nr. 189. Menschenwürdige Arbeit auch für Hausangestellte. Einstimmig hat der Ständerat die Ratifizierung des IAO-Abkommens 189 gut geheissen. Dieses Abkommen will die Stellung der oft brutal ausgebeuteten Hausangestellten stärken. „So elementar die Arbeit von Hausangestellten ist, so prekär ist oft ihre Stellung in der Realität. Hausangestellte sind regelmässig Frauen aus tiefen sozialen Schichten; sie haben einen tiefen Lohn, sie sind verletzbar, sie sind umso mehr auf den rechtlichen Schutz angewiesen. Das neue Abkommen setzt die Minimalstandards, die weltweit ausstrahlen, die weltweit massgebend sein müssen.“ Mit diesen Worten begründete Paul Rechsteiner die Zustimmung zur Ratifizierung des IAO-Übereinkommens 189. Ewald Ackermann.

SGB, 24.3.2014.

SGB > Hausangestellte. Ständerat. ILO. SGB. 2014-03-24.

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28.02.2014 Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Arbeitsbedingungen
Hausarbeit
Hausdienst
Haushalthilfen
Volltext

Ein Signal für Solidarität mit Hausangestellten. ILO-Abkommen 189 ratifizieren. Das Parlament hat diese Session die Möglichkeit, mit der Ratifikation des ILO-Übereinkommens Nr. 189 ein Zeichen für menschenwürdige Arbeit von Hausangestellten zu setzen. Heute sind Hausangestellte, meist Frauen, nur minim vor Ausbeutung, Missbrauch und gar Misshandlungen geschützt. Die Schweiz hat im Rahmen der tripartiten Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) aktiv an der Ausarbeitung des Übereinkommens 189 gearbeitet. Das Abkommen will die rechtliche Lage der Hausangestellten punkto Entlöhnung, Regelung bzw. Beschränkung der Arbeitszeit, soziale Sicherheit und sichere und gesunde Arbeitsbedingungen verbessern. Hausangestellten sollen dieselben Bedingungen garantiert sein, wie sie sonstigen Arbeitnehmer/innen zustehen. Das Übereinkommen enthält im Weiteren besondere Regeln für Hausangestellte, die im Haushalt der Arbeitgebenden wohnen: Ihre Privatsphäre ist zu schützen, und sie haben Anrecht auf menschenwürdige Unterkunft und Lebensbedingungen. (…). Umso wichtiger ist es, dass das Übereinkommen der ILO Nr. 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte möglichst flächendeckend ratifiziert wird, um diesen besonders verletzlichen Arbeitnehmenden einen Minimalschutz durch das Völkerrecht zu garantieren.
Luca Cirigliano.

SGB, 28.2.2014.
Personen > Luca Cirigliano. Hausangestellte. ILO. SGB. 2014-02-28.

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07.10.2013 Brasilien
Schweiz
ILO
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Schweiz soll ILO-Abkommen über menschenwürdige Arbeit von Hausangestellten ratifizieren! Der SGB zum 6. Welttag für menschenwürdige Arbeit. Am Welttag für menschenwürdige Arbeit mobilisieren sich die Gewerkschaften überall auf der Welt. Der SGB verlangt in diesem Zusammenhang eine schnelle Ratifikation des ILO-Übereinkommens Nr. 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte.  Besonders in Schwellenländern wie Brasilien oder arabischen Boomwirtschaften werden die Rechte der Hausangestellten, insbesondere der Frauen, mit Füssen getreten: (...).Cirigliano Luca.

SGB online, 7.10.2013.
SGB > ILO. Hausarbeit. SGB. 2013-10-07.

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23.08.2013 Schweiz
Personen
Unia
Christine Michel
Betreuung
GAV
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Unia- Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“. Betreuer/innen im Privathaushalt brauchen einen GAV! Am 23. August 2013 fand die 2. Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ der Gewerkschaft Unia statt. Rund 20 Delegierte, die in privaten Haushalten Seniorinnen und Senioren betreuen, diskutierten über Möglichkeiten, die oft äusserst prekären Arbeits- und Lohnbedingungen zu verbessern. Dabei betonten sie die Bedeutung eines allgemein-verbindlichen Gesamtarbeitsvertrags für die Deutschschweiz. Entsprechende Verhandlungen sind im Gang. (...).

Unia Schweiz, 23.8.2013.
Unia Schweiz > Hausarbeit. GAV. Unia Medienmitteilung. 2013-08-23.

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23.08.2013 Schweiz
Unia Schweiz

Betreuung
GAV
Hausarbeit
Haushalthilfen
Volltext

Betreuer/innen im Privathaushalt brauchen einen GAV! Am 23. August 2013 fand die 2. Branchenkonferenz „Betreuung im Privathaushalt“ der Gewerkschaft Unia statt. Rund 20 Delegierte, die in privaten Haushalten Seniorinnen und Senioren betreuen, diskutierten über Möglichkeiten, die oft äusserst prekären Arbeits- und Lohnbedingungen zu verbessern. Dabei betonten sie die Bedeutung eines allgemein-verbindlichen Gesamtarbeitsvertrags für die Deutschschweiz. Entsprechende Verhandlungen sind im Gang. Ein GAV im Bereich Betreuung im Privathaushalt soll insbesondere folgende Verbesserungen festhalten: (...).

Unia Kommunikation, 23.08.2013.
Unia Schweiz > Hausarbeit. GAV. Unia Medienmitteilung. 2013-08-23.1.

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12.06.2013 BS Kanton
Frauenlöhne
Personen
VPOD Region Basel
Marianne Meyer
Haushalthilfen
Spitex
Volltext

Care-Arbeiterinnen gründen Netzwerk RESPEKT@vpod. Nach der vom VPOD unterstützten Lohnklage einer polnischen 24-Stunden-Betreuerin haben zahlreiche weitere Care-Migrantinnen beim VPOD Beratung und Unterstützung gesucht. Um sich eine Stimme zu geben, gründen Care-Migrantinnen und Angestellte in Privathaushalten das Netzwerk RESPEKT@vpod. Die betroffenen Frauen kommen zum grossen Teil aus osteuropäischen Ländern wie Polen und Rumänien, sie arbeiten häufig als sogenannte Live-Ins (24-Stunden-Betreuung im Privathaushalt), aber auch in der stundenweisen Betreuung von Haus zu Haus. (...).
Marianne Meyer.

VPOD Schweiz, 12.6.2013.
VPOD Region Basel > Hausarbeit. Löhne. VPOD 2013-06-12.

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08.03.2013 Schweiz
Arbeit
Personen
Sans-Papiers
Unia Schweiz
Hans Hartmann
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

Lancierung der Kampagne „Keine Hausarbeiterin ist illegal“. Mehr Rechte für Hausarbeiterinnen. Die Hauswirtschaftbranche boomt. Sie ist für die Schweizer Wirtschaft unentbehrlich. Bei einem grossen Teil der Arbeitnehmenden in der Hauswirtschaft (Reinigungs­arbeit, Kinderbetreuung und nicht-medizinische Pflege) handelt es sich um Migrantinnen ohne geregelten Aufenthalt. Sie erhalten in der Regel sehr niedrige Löhne, sind sozial isoliert und befinden sich in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Arbeitgeber. Rechte können sie nur selten geltend machen. Ein breites Bündnis von Organisationen, dem auch die Unia angehört, lanciert darum heute eine Petition, welche vom Bundesrat für Hausarbeiterinnen ohne geregelten Aufenthalt mehr Rechte und eine Aufenthaltsbewilligung fordert. (...). Hans Hartmann.

Unia Medienmitteilung, 8.3.2013.
Unia Schweiz >  Hausarbeit. Sans-Papiers. Unia. 2013-03-08.

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16.10.2012 Schweiz
Arbeit
Personen
Rotpunktverlag
Vania Alleva
Pascal Pfister
Andreas Rieger
Arbeit
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

„Verkannte Arbeit“. Sechzig Prozent der Beschäftigten in der Schweiz arbeiten im privaten Dienstleistungssektor. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie dem Mittelstand zugerechnet. Doch diese Vorstellung eines sozialen Aufstiegs ist für die Mehrheit eine Illusion, wie Vania Alleva, Andreas Rieger und Pascal Pfister in „Verkannte Arbeit“ mit empirischem Material belegen. (...).

Kommunikation Unia online, 2012-10-16.
Personen > Rieger Andreas. Verkannte Arbeit. 2012-16-10.doc.

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05.10.2012 Schweiz
Arbeit
Personen
Rotpunktverlag
Work
Vania Alleva
Ralph Hug
Pascal Pfister
Andreas Rieger
Arbeit
Dienstleistungen
Haushalthilfen
Reinigung
Volltext

Die Dienstleistenden: Ein neues Buch räumt auf mit dem verzerrten Bild einer Branche. Wohlstand auf Abruf. Gross waren die Hoffnungen auf die Dienstleistungsgesellschaft: Sie sollte alle aus dem Fabrikzeitalter befreien. Doch das Paradies kam nicht. Im Gegenteil. Die postindustrielle Gesellschaft ist im Anzug: linke und rechte Soziologen preisen sie. Wir schreiben die 1960erJahre. Es würde immer weniger schlechtbezahlte Arbeiter in einer schrumpfenden Industrie geben. Und immer besser entlöhnte Angestellte in der wachsenden Dienstleistungsbranche. Schon schien das Ende der Klassengesellschaft nahe. Und Marx, der diese überwinden wolIte, überflüssig. Heute wissen wir es besser: (...). Ralph Hug.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Rieger Andreas. Verkannte Arbeit. 2012-10-05.doc.

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