Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 29

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
27.09.2019 Genf
Personen
SEV
TPG Genf
Yves Sancey
Kündigung
Petition
TPG Genf
Volltext
Unterakkordanz bei den TPG. Ein trojanisches Dumping-Pferd. Seit mehreren Monaten stecken die GAV-Verhandlungen mit den TPG-Unterakkordanten fest, denn die Untervergabe von Leistungen führt zu Sozialdumping und zu schlechteren Arbeitsbedingungen. Ob die Verhandlungen um den GAV der Subunternehmen der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) weitergehen, hängt vom SEV ab. Wenn er es wünscht, bleibt die Blockade bestehen. Seitens der Arbeitgeberschaft sitzt die Gruppe GEST am Verhandlungstisch. Vier Unternehmen beschäftigen insgesamt 300 Fahrer/innen: Globe Limo, RATP Dev (die Schweizer Tochter eines Pariser Verkehrsunternehmens), Genève Tours und Odier (lokale Tochter des spanischen Giganten Alsa). Sie alle kamen nach einer SEV-Aktion bei CRCT zusammen, einer lokalen Behörde für kollektive Arbeitsverhältnisse. «Die Arbeitsbedingungen sind bei diesen Unternehmen wesentlich schlechter als bei den TPG. Ein zentrales Thema ist die Erhöhung der Löhne, die sich in den letzten Jahren kaum verändert haben und die es geben muss, auch wenn die Forderungen des Personals noch viel weiter gehen», erklärt Valérie Solano, die zuständige SEV-Gewerkschaftssekretärin. Man kann sich fragen, warum die TPG überhaupt auf Subunternehmen zurückgreifen und ob nicht genau dieses System zu den aktuellen Blockaden führt. Seit 1995 ist die Unterakkordanz gesetzlich beschränkt auf 10% des gesamten Geschäftsvolumens. (…).  Yves Sancey, Übersetzung: Karin Taglang.
SEV, 9.10.2019.
Personen > Sancey Yves. TPG. Kuendigung. Petition. SEV, 2019-09-27.
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03.03.2016 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Sabine Reber
Kündigung
Mutterschaftsurlaub
Volltext
Unia will Mütter besser vor Kündigungen schützen. Rausschmiss nach der Geburt: Die miesen Maschen der Chefs, Völlig legal und ganz übel: Jungen Müttern wird zunehmend am ersten Tag nach dem Mutterschaftsurlaub gekündigt. Die Unia-Gleichstellungsfrau fordert kollektive Lösungen im Rahmen der GA V-Verhandlungen. Zurück aus dem Mutterschaftsurlaub, wurde mehreren Müttern gleich am ersten Tag gekündigt. Einfach so, ohne weitere Begründung. Offenbar fürchten manche Arbeitgeber, junge Mamis seien weniger flexibel, hätten mehr Absenzen oder leisteten insgesamt weniger. Also wird ihnen vorsorglich gekündigt. Das ist völlig legal. Nach dem obligatorischen Mutterschaftsurlaub gibt es nämlich keinen Kündigungsschutz. Audrey Schmid von der Unia Genf betreut derzeit zwei junge Mütter, die am ersten Tag nach dem Mutterschaftsurlaub entlassen wurden. Eine von ihnen hat bei einer Bank gearbeitet, die andere im Verkauf. Die Unia-Gleichstellungsfrau Anja Peter kennt weitere Fälle von Entlassungen aus Basel, Zürich, Bern und Biel. Jeden Monat würden neue Fälle gemeldet, berichtet sie und fügt an: „Wir gehen davon aus, dass solche Kündigungen inzwischen recht weit verbreitet sind. Obwohl wir rechtlich wenig Möglichkeiten haben, sind wir froh über jede Betroffene, die sich meldet. Nur gemeinsam können wir etwas dagegen unternehmen.“ Pensen-Erpressung. Viel häufiger als zu solch brutalen Entlassungen am ersten Tag nach dem Mutterschaftsurlaub kommt es aber zu subtileren Kündigungen junger Mütter. (…). Sabine Reber.
Work, 3.3.2016.
Personen > Reber Sabine. Mutterschaftsurlaub. Kündigung. Work, 2016-03-03.
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19.11.2015 Schweiz
Ferien
Personen
Work
Myriam Muff
Ferien
Kündigung
Ratgeber
Volltext
Ferien: Muss ich sie in der Kündigungsfrist beziehen? Ende Oktober habe ich die Kündigung per Ende Dezember 2015 erhalten. Am 18. November kam mein Chef und teilte mir mit, dass ich meine restlichen Ferien in der letzten Novemberwoche nehmen müsse. Ich kann meine Ferien aber nicht so kurzfristig organisieren und habe in dieser Woche zudem ein Vorstellungsgespräch. Ich würde lieber vor den Festtagen Ferien machen. Das will mein Chef aber nicht, weil wir dann immer viel zu tun haben und er mich im Geschäft braucht. Deshalb möchte ich mir die Ferien auszahlen lassen. Geht das? Myriam Muff: Ja. Es ist zwar so, dass Ferien während einer Anstellung weder durch Geld noch durch andere Vergünstigungen abgegolten werden dürfen. Das bestimmt das sogenannte Abgeltungsverbot (Art. 329 d Abs. 2 OR). Wenn aber ein Arbeitsverhältnis beendet ist, können Sie sich die nicht bezogenen Ferien unter bestimmten Voraussetzungen auszahlen lassen. Nämlich dann, wenn der Bezug der Ferien bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich oder nicht mehr zumutbar ist. Das ist bei Ihnen der Fall: Zwar darf Ihr Chef den Zeitpunkt Ihrer Ferien bestimmen. Dies immer unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche. Doch er muss die Ferien recht- bzw. frühzeitig anordnen. (…).
Work, 19.11.2015.
Work > Ferien. Kündigungsfrist. Ratgeber. Work, 19.11.2015.
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06.03.2015 Schweiz
Personen
Work
Sina Bühler
Kündigung
Ratgeber
Volltext
Was Sie sich bei einer Entlassung gefallen lassen müssen. Und was nicht. Eine Kündigung per SMS ist leider erlaubt. Eine Entlassung via SMS ist zwar unanständig, aber rechtlich möglich. Andere Abfertigungen liegen hingegen nicht drin. Stefan H. erhielt kurz vor Weihnachten seine Kündigung. Nicht während eines Gesprächs. Auch nicht per Brief. Sondern per WhatsApp-Nachricht von seinem Chef: „Du, wir müssen dir leider kündigen auf Ende Jahr!“ Es habe während des Winters nun doch zu wenig Arbeit. „20 Minuten“ berichtete damals über den Fall. Auch wenn das Vorgehen dieses Chefs alles andere als anständig ist: Juristisch gesehen sind Kündigungen per WhatsApp, SMS, E-Mail, Telefon oder Facebook leider erlaubt. Denn im Obligationenrecht ist für die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses keine bestimmte Form vorgesehen. Klar ist aber auch: Faire Personalverantwortliche wissen, wie schlimm eine Entlassung für die Betroffenen sein kann. Sie bitten deshalb um ein Gespräch und erläutern die Kündigungsgründe persönlich. Das Schweizer Recht sieht für Kündigungen keine spezielle Formalität vor. Es ist aber möglich, das im Arbeitsvertrag zu regeln. Da steht dann beispielsweise, nur schriftliche Kündigungen seien möglich. (…). Sina Bühler.
Work, 6.3.2015.
Work > Kündigung. SMS. Ratgeber. Work, 2015-03-06.
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23.01.2015 Schweiz
Work

Kündigung
Rechtsberatung
Volltext
Kündigung: Ist eine viermonatige Probezeit zulässig? Anfang Oktober 2014 habe Ich eine neue Stelle als Verkäuferin In einem kleinen Molkereigeschäft angetreten. Zwischen meinem Chef und mir gab es ständig Unstimmigkeiten. Am 31. Dezember 2014 hat mir der Chef schriftlich gekündigt. Das Kündigungsschreiben habe ich aber erst am 3. Januar 2015 mit der Post erhalten. Im Brief steht, die Kündigung erfolge mit einer Kündigungsfrist von sieben Tagen, da ich ja noch In der Probezeit sei. Diese dauert vier Monate, so steht es in meinem Arbeitsvertrag. Muss ich diese kurze Kündigungsfrist also akzeptieren? Peter Schmid: Nein, das müssen Sie nicht. Denn Ihre Probezeit war am 3.Januar bereits abgelaufen. Und zwar aus folgendem Grund: Als Probezeit gilt grundsätzlich der erste Monat eines Arbeitsverhältnisses. Durch einen schriftlichen Einzelarbeitsvertrag, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag (GAV) können die Vertragspartner die Dauer der Probezeit auf höchstens drei Monate verlängern (Artikel 335b des Obligationenrechts). Eine Probezeit von vier Monaten ist also nicht zulässig. Deshalb gilt für Sie die maximale Probezeit von drei Monaten. (…). Peter Schmid.
Work, 23.1.2015.
Work > Kündigung. Ratgeber. Work, 23.1.2015
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27.08.2013 BS Kanton
Personen
Spitex
VPOD Region Basel
Marianne Meyer
Beat Ringger
Kündigung
Volltext

Polnische Care-Migrantin gekündigt: VPOD ruft zu Boykott auf. Die gewinnorientierte Spitex Perspecta AG in Basel kündigte der Care-Migrantin aus Polen, weil sie sich öffentlich für Anstellungsbedingungen nach den hier geltenden Gesetzen eingesetzt hatte. Der VPOD fordert die Rücknahme der klar missbräuchlichen Kündigung. Solange die Kündigung nicht zurückgenommen wird, ruft der VPOD zum Boykott der Perspecta AG auf. (...).
Marianne Meyer.

VPOD Schweiz, 27.8.2013.
VPOD Schweiz > Spitex Basel. Kündigung. VPOD Region Basel. 2013-08-27.

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05.04.2013 Gümligen
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Matthias Preisser
Martin Von Allmen
Entlassung
Kündigung
Volltext

Chef feuert Maler Dominik Hauser (35), nur weil er bei Facebook auf Stellensuche ging. Krach bis vor den Kadi. Sie sind gute Kumpel und arbeiten im gleichen Malergeschäft. Doch der eine wird Chef. Als der andere sich beruflich neu orientieren will, schmeisst ihn sein Kollege-Chef raus. Jetzt treffen sie sich vor Gericht. Lange Jahre sind sie gute Kollegen: die Maler Dominik Hauser (35) und Tiziano Di Mattia (45). Beide machen ihre Stifti im Maler- und Gipsergeschäft Burkhard & Co. in Gümligen BE. 18 Jahre arbeiten sie gut zusammen. Als Di Mattia einmal wegen einer Trennung kurzfristig aus seiner Wohnung ausziehen muss, bietet ihm Hauser für einen Monat bei sich Unterschlupf an. Dann arbeitet sich Di Mattia hoch. (...).
Matthias Preisser.

Work, 5.4.2013.
Personen > Preisser Matthias. Entlassung. Facebook. Work 2013-04-05.

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05.04.2013 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Heinrich Nydegger
Matthias Preisser
Kündigung
Kündigungsschutz
Rechtsberatung
Volltext

Missbräuchliche Kündigung. So können Sie sich wehren. Darf mich der Chef entlassen, nur weil ich mich nach neuen beruflichen Perspektiven oder einem neuen Job umschaue, wie Dominik Hauser es getan hat? Heinrich Nydegger von der Unia-Rechtsabteilung sagt dazu: „Solange jemand seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag erfüllt, kann das kein Kündigungsgrund sein.“ Alle Arbeitnehmenden haben das Recht, sich nach einer anderen Stelle umzuschauen, ohne den Chef darüber informieren zu müssen. (...). Matthias Preisser.

Work, 5.4.2013.
Personen > Preisser Matthias. Kündigungsschutz. Rechtsberatung. 2013-04-05.

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22.03.2013 Interlaken
Lauterbrunnen
Personen
Unia Berner Oberland
Valora
Work
Marco Geissbühler
Judith Venetz
Kündigung
Valora
Volltext

Interlaken: Gute Nachrichten für Kioskleiterin Anna Gerber (63). Die Valora krebst zurück. Vom Kiosk auf die Strasse und wieder retour: Die Berner Oberländer Kioskleiterin Anna Gerber kann ihren Job behalten. Anna Gerber (63) ist erleichtert: „Ich bin happy, dass ich meinen Job behalten kann!“, sagt die Kioskfrau und lacht. Noch vor einer Woche sah alles ganz anders aus. Kioskbetreiberin Valora hatte die treue Mitarbeiterin nach 25 Dienstjahren kaltschnäuzig auf die Strasse gestellt. Ein Jahr vor ihrer Pensionierung! Der Konzern wollte Gerbers schmucken kleinen Kiosk am Höheweg, der Luxusmeile von Interlaken, in eine Agentur umwandeln (Work berichtete). Eine Agenturleiterin hätte Gerbers Kiosk, zusammen mit einem zweiten Valora-Kiosk in Interlaken, als eigenständige Agentur übernehmen sollen. (...). Marco Geissbühler.

Work, 22.3.2013.
Work > Valora. Work 2013-03-22.

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05.07.2012 Amsoldingen
Alters- und Pflegeheim
Personen
Unia Berner Oberland
Udo Michel
Tanja Walliser
Alters- und Pflegeheim
Arbeitsbedingungen
Kündigung
Volltext
Heimleiterin muss nach Protest den Platz räumen. Letzte Woche protestierten die Beschäftigten des Alters- und Pflegeheims Amsoldingen gemeinsam mit der Unia gegen die Missstände im Alters- und Pflegeheim und forderten einen Runden Tisch mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion und der Heimleitung. Der Protest hat Wirkung gezeigt: (...).

Unia Berner Oberland, 5.7.2012.
Unia Berner Oberland > Alters- und Pflegeheim Amsoldingen. 2012-07-05.doc.

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05.04.2012 Grenchen
Otto's AG, Sursee
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Work
Beat Jost
Ivano Marraffino
Kündigung
Otto's AG, Sursee
Volltext

Otto’s Schadenposten. FdP-Nationalrat Otto Ineichen gibt sich gern als sozialer Unternehmer. Seine Erben interessiert das wenig. Das zeigt der Fall einer grundlos entlassenen Filialleiterin. A.R.* ist am Boden zerstört:“Die Chefs von Otto’s haben meine berufliche Existenz vernichtet“, sagt die 39jährige. Am 21. Februar 2012 wurde ihr gekündigt, noch in der Probezeit. Sie wurde freigestellt, ohne dass sie auch nur eine einzige Minute für die Warenhauskette Otto’s arbeiten konnte. Sicheren Job gekündigt. „Der einzige Fehler von Frau R. war, dass sie sich bei Otto’s für die Stelle als Leiterin der Filiale Grenchen beworben hat“, sagt der Solothurner Unia-Sekretär Ivano Marraffino. (...). Beat Jost.

Work, 5.4.2012.
Personen > Jost Beat. Otto's Warenhaus. Kündigung. Work 2012-04-05.

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05.04.2012 Grenchen
Solothurn
Sursee
Personen
Unia Solothurn
Work
Beat Jost
Ivano Marraffino
Entlassung
Kündigung
Otto's AG, Sursee
Volltext

Neue Filialleiterin wurde noch vor dem ersten Arbeitstag gefeuert. Otto’s Schadenposten. FdP-Nationalrat Otto Ineichen gibt sich gern als sozialer Unternehmer. Seine Erben interessiert das wenig. Das zeigt der Fall einer grundlos entlassenen Filialleiterin. A.R.* ist am Boden zerstört: „Die Chefs von Otto's haben meine berufliche Existenz vernichtet“, sagt die 39jährige. Am 21. Februar 2012 wurde ihr gekündigt, noch in der Probezeit. Sie wurde freigestellt, ohne dass sie auch nur eine einzige Minute für die Warenhauskette Otto's arbeiten konnte. (...). Mit Foto. Beat Jost.

Work, 5.4.2012.
Unia Solothurn > Otto's  AG. Entlassung.doc.

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10.09.2010 Genf
Steffisburg
La Halle aux vêtements
Personen
Schuh-Paradies
Unia
Work
Matthias Preisser
Kündigung
Streik
Volltext

Mütter unerwünscht: La Halle aux vetements hat Filialleiterin Nurhan Ideli gekündigt. Das kommt die Kleiderkette teuer zu stehen. „Ich erhalte 35‘000 Franken“. Ein Riesenerfolg: Je 35‘000 Franken erhalten zwei Verkäuferinnen. Sie wurden nach dem Mutterschaftsurlaub entlassen. (...). Mit Foto.  Matthias Preisser.

Work. Freitag, 10.9.2010.
Personen > Preisser Matthias. Mutterschaftsurlaub.doc. 

29.04.2010 Uzwil SG
Personen
Unia
Ernst Gabathuler
Patrik Maillard
Kündigung

Kämpfen lohnt sich.Ernst Gabathuler. Der Betriebsrat wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, weil er seine missbräuchliche Kündigung nicht einfach hinnahm. Wie geht es ihm heute? (...). Mit Foto von Ernst Gabathuler. Patrick Maillard. WOZ. Donnerstag, 29.4.2010

17.03.2010 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Moor
GAV
Kündigung
SBB
Volltext

GAV-Konferenz stimmt Vorgehen zum Gesamtarbeitsvertrag SBB zu. Keine Kündigung vor Ende Jahr. Der SBB-GAV wird um ein halbes Jahr verlängert. In der Zwischenzeit verhandeln die Gewerkschaften mit dem Unternehmen das neue Lohnsystem. Der Ausgang ist mehr als ungewiss. Seit Monaten weist der SEV darauf hin, dass die Rahmenbedingungen derart viele Unsicherheiten enthalten, dass Verhandlungen über den GAV SBB sozusagen im luftleeren Raum stattfinden müssten. Die Pensionskassen- Botschaft kommt erst ins Parlament, die Restrukturierung bei Infrastruktur steht noch am Anfang, und die Cargo-Zukunft ist völlig ungewiss. Nun schliesst sich die SBB dieser Sichtweise an. Vorerst soll lediglich über das Lohnsystem verhandelt werden, eine Kündigung des GAV ist von beiden Seiten erst Ende Jahr möglich.(...).Peter Moor.

SEV, 17.3.2010.
SEV Schweiz > SBB. GAV. SEV. 2010-03-17.

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12.03.2010 Zürich
Comedia
Tamedia

Entlassung
Kündigung
Stellenabbau
Gewerkschaft kritisiert Stellenabbau bei Tamedia. Die Gewerkschaft Comedia fordert vom Medienunternehmen Tamedia den angekündigten Stellenabbau im Druckzentrum Bubenberg "ernsthaft zu hinterfragen". Tamedia hatte  am Dienstag den Abbau von 14,3 Vollzeitstellen im Druckzentrum Bubenberg bekannt gegeben. Als Grund dafür nannte das Unternehmen die Umstellung der Produktion auf vier Bünde beim "Tages-Anzeiger". Weil bei gleichbleibender Auflage schneller gedruckt werden könne, seien die Produktionszeiten in der Nacht zurückgegangen. Der Stellenabbau soll in Form von mindestens 5 vorzeitigen Pensionierungen und 10 Kündigungen erfolgen. Tages-Anzeiger. Freitag, 12.3.2010
01.05.2009 Yverdon
Arbeitsgericht
Comedia
Personen
Carole Aubert
Kündigung
Gericht gibt Comedia Recht. Erfolg für Comedia. Ein Angestellter der M+S Reliure SA inYverdon erhielt nach über 20-jähriger Tätigkeit für das Unternehmen die Kündigung. Der Grund: Er war Hals über Kopf zu seiner Schwiegermutter gereist, die in Süditalien im Sterben lag. Zuvor hatte er sich nie etwas zuschulden kommen lassen. Nun hat ihm das Gericht eine Entschädigung zugesprochen - seine Stelle ist er trotzdem los. Der Fall ereignete sich im Frühling 2007. Ein Angestellter der Buchbinderei M+S Reliure SA im Waadtland erscheint im April 4 Tage und im Mai 5 Tage nicht zur Arbeit, weil er seine Frau zu deren schwerkranken Mutter nach Süditalien begleiten will. (...). Mit Foto. Carole Aubert. Comedia-Magazin, Nr. 5, Mai 2009
02.04.2009 Muttenz
Clariant
Personen
Streik
Work
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
Clariant
Kündigung
Volltext

Zehn Tage, die ihr Leben veränderten. Wochenlang hat sich die Unia bei Clariant gegen die Entlassungen zur Wehr gesetzt. Mit Erfolg! Vor einer Stunde hat der Konzern die Kündigung offiziell zurückgenommen. Joël Giolai hat seine Tochter angerufen. Sie ist 21, studiert an der Handelshochschule in Marseille. Ihre Stimme, sagt er, hat erleichtert geklungen. (...). Aber es will ihm nicht in den Kopf, wie er auf die Liste der Entlassenen kam. Nach den Fasnachtsferien wollte der Chemiekonzern Clariant mal wieder fast 150 Leute abbauen. Giolai weiss, dass der Weltkonzern mit Sitz in Muttenz BL regelmässig Arbeitsplätze zerstört. 2004, 2007, 2008, 2009. Oft genug musste der gewählte Vertrauensmann der Unia-Betriebsgruppe verzweifelten Kolleginnen und Kollegen beistehen. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 2.4.2009.
Personen > Fahrni Oliver. Clariant. Streik. Entlassungen. Work. 2009-04-02.doc.

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24.12.2008 Schweiz
Unia Schweiz

Kündigung

Unia suspendiert drei Mitarbeiter wegen Mobbingvorwürfen. Bei der Tessiner Sektion der Gewerkschaft Unia hängt der Haussegen schief: Drei Angestellte wurden wegen Mobbing-Vorwürfen bis auf weiteres suspendiert. Sie erhalten aber den vollen Lohn. Die Massnahme sei getroffen worden, um allen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, die Angelegenheit in Ruhe aufzuarbeiten, sagte Unia-Kantonalsekretär Saverio Lurati gegenüber dem Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (TSI). Lurati schliesst nicht aus, dass die Affäre noch ein juristisches Nachspiel haben wird. Auf der Lohnliste der Unia Tessin stehen rund 60 Angestellte. sda 24.12.2008

14.11.2008 BS Kanton
SP BS Kanton

Baudirektion
Kündigung
Keine Untersuchungen wegen Kündigungen. Nachdem zwei Chefbeamte der Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) den Hut genommen hatten, wollte Martin Rüegg (SP) wissen, was in der BUD los sei. Die Mehrheit des Landrates sah aber keinen dringenden Handlungsbedarf, weil Kündigungen in einem so grosseen Betrieb normal seien - auch Meinungsdifferenzen. Rüegg zog schliesslich sein Verfahrenspostulat zurück. Er hofft aber, daas die Kündigungen der GPK zur Sprache kommen. BaZ 14.11.2008
29.02.2008 Bern
KMU
Partei der Arbeit Bern
Personen
Rolf Zbinden
KMU
Kündigung
Resolution zu Rolf Zbinden. Die Mitgliederversammlung der KMU Stadt Bern wird am nächsten Montag über eine Resolution befinden, die der Gewerblich-industriellen Berufsschule Bern (Gibb) die Entlassung von PdA-Stadtrat Rolf Zbinden nahelegt. KMU-Mitglied Erwin Bischof hat die Resolution verfasst und wird sie laut eigenen Angaben in der Versammlung vorbringen. Der Gibb-Lehrer Zbinden wurde nach seinem Auftritt im "Schwarzen Block" an der Anti-SVP-Demonstration vom 6. Oktober 2007 vom Rektorat ermahnt, dass er im Wiederholungsfalle mit Konsequenzen rechnen müsse. (…). Bund 29.2.2008
29.10.2007 Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband

Kündigung
Kündigung kann teuer zu stehen kommen. Immer mehr Mieter wechseln die Wohnung, ohne die vertragliche Kündigungsfrist einzuhalten. Dabei sind einige Stolpersteine zu beachten. Konkrete Gründe, eine Mietwohnung lieber heute als morgen zu verlassen, gibt es viele. Etwa bei einem Wechsel des Arbeitsortes, wenn sich die Wege eines Paares trennen oder weil man ganz einfach woanders ein besseres Angebot ausfindig gemacht hat. Die hohe Mobilität hat zur Fogle, dass heute ein Drittel aller Mietverhältnisse in der Schweiz ausserhalb des ordentlichen Kündigungstermins aufgelöst wird. In der Praxis ist es allerdings nicht immer ein Kinderspiel, dass einen der Vermieter ziehen lässt. Je nach Objekt und Region sind unterschiedliche Kündigungstermine und -fristen zu beachten. Mit Foto. Jürg Zulliger. TA 29.10.2007
19.10.2006 Reconvilier
Personen
Streik
Swissmetal
Work
Oliver Fahrni
Kündigung
Swissmetal
Volltext

„Ich würde es wieder machen“. Er führte den längsten und härtesten Streik der letzten Jahre: Nicolas Wuillemin kämpfte gegen die Demontage der Boillat in Reconvilier. Heute sucht er Arbeit. Die ersten Streiktage im Januar 2006 haben ihm zugesetzt. Streikkomitee, Unterstützungskomitee, tägliche Vollversammlungen. Und immer wieder die Provokationen von Konzernchef Martin Hellweg. Diesmal, beim zweiten Streik nach 2004, wird der Konflikt härter gespielt. Nicolas Wuillemin, Präsident der Personalkommission und Streiksprecher, hat gerade erfahren, dass er fristlos gefeuert wurde. Er ist müde, aber hellwach und konzentriert. Als der Reporter sich eine Ungenauigkeit erlaubt, zitiert „Nico“ Artikel soundso des Gesamtarbeitsvertrags. Er redet nicht viel. Aber die Dinge müssen stimmen, gerade unter Freunden. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 19.10.2006.
Personen > Fahrni Oliver. Swissmetal. Streik. Work. 2006-10-19.

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28.12.1988 Schweiz


Arbeitsmarkt
Kündigung
Arbeitsvertragsrecht. Ab 1. Januar: Neue Kündigungsbestimmungen. Edith Dufour. Berner Zeitung 28.12.1988
21.08.1986 BE Kanton
Berner Tagwacht
Finanzdirektion
Personen
Richard Müller
Kündigung
Gerechtigkeit waltet. Nun ist auch dem Ersten Direktionssekretär der bernischen Finanzdirektion, Urs Kohli, das Handtuch geworfen worden. Wie weit dies im friedlichen Einvernehmen mit seinem neuen Chef, Regierungsrat Ueli Augsburger, geschah, bleibt diskret hinter dem Vorhang. Richard Müller. Berner Tagwacht 21.8.1986
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