Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.03.2013 Schweiz
GBI Schweiz
Initiativen Schweiz
Migration
Personen
SGB
Work
Lotta Suter
Ausländerfeindlichkeit
Mitenand-Initiative
Nationalismus
Saisonarbeit
Volltext

Schweizer Gewerkschaften: Von der Abschottung zur Öffnung. Das neue Mitenand. Die Schweizer Gewerkschaften gingen einen langen Weg: von der Abwehr der Fremdarbeiter zum Kampf für die Rechte aller Lohnabhängigen. „Gegen Migrantinnen und Migranten zu hetzen ist unschweizerisch“ „Fremdenfeindlichkeit ist ein negativer Standortfaktor“. „Die Schweiz wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von MigrantInnen nicht, was sie ist.“ Solche Sätze fallen an einer Medienkonferenz der Unia im August 2011. Die grösste Gewerkschaft der Schweiz bekämpfte die Fremdenfeindlichkeit in diesem Wahljahr mit ihrer Gegenkampagne „Ohne uns keine Schweiz. Stop Fremdenfeindlichkeit!“. (...).  Lotta Suter.

Work, 1.3.2013.
Migration > Saisonarbeiterstatut. Gewerkschaften. 2013-03-01.

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07.03.2012 Bern
GBI Schweiz
Personen
Werner Rupff
Todesfall
Volltext

Werner Rupff. Ehemaliger Zentralsekretär/Vizepräsident der Gewerkschaft Bau und Industrie. Geboren am 12.11.1934, gestorben am 7.3.2012.

Rupff Werner. Todesfall. 2012-03-07.bmp.

Rupff Werner. Todesfall. 2012-03-07.pdf

07.03.2012 Langnau a. Albis
GBH
GBI Schweiz
Personen
Unia
Wohnbaugenossenschaften
Work
Franz Cahannes
Ralph Hug
Andreas Rieger
Werner Rupff
Nekrolog
Todesfall
Volltext

Zielstrebig und hartnäckig: Werner Rupff (1934-2012). Der Altmeister des Streiks. Eben war er noch mit Freunden im „Albishaus“ zusammengesessen. Dabei sangen sie die alten Lieder der „Roten Falken“. Dann, bei der Rückkehr vom Naturfreundehaus, erlitt Werner Rupff einen Herzschlag, der seinem Leben am 7. März mit 78 Jahren ein abruptes Ende setzte. Die Kirche in Langnau am Albis ZH war bei der Abdankung überfüllt. Ein letztes Zeichen der grossen Popularität, die Rupff genoss. (...). Mit Foto von Werner Rupff. Ralph Hug.

Work, 5.4.2012.
Personen > Rupff Werner. Nachruf. 5.4.2012.doc.

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28.01.2008 Neuenburg
GBI Schweiz
Personen
Work
Anne Rubin
Mobbing
"Wir werden das Mobbing-Urteil anfechten". Folgen eines Konflikts in der Sektion Neuenburg der damaligen Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI). Im Januar verurteilte die Einzelrichterin des Polizeigerichts Neuenburg drei ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung der Gewerkschaft GBI wegen Mobbings zu bedingten Bussen. Michael von Felten nimmt zu den Hintergründen des Konflikts Stellung. (…). Mit Foto. Anne Rubin. Work 28.1.2008
25.08.2006 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Work
Mariano Pacheco
Vasco Pedrina
GBI Schweiz
Todesfall
Danke, Armin Frei! Gracias, Mariano Pacheco! Zwei langjährige ehemalige Mitglieder der GBI-Geschäftsleitung sind in diesem Sommer gestorben. Pecheco kämpfte über 30 Jahre für gleiche Rechte von ausländischen Arbeitnehmenden. Und Frei hat die Gewerkschaft als Zentralkassier, zuletzt als Vizepräsident geprägt. Mit Fotos. Vasco Pedrina. Work 25.8.2006
01.09.2004 Schweiz
GBH
GBI Schweiz
GTCP
Personen
Hans Hartmann
GBI Schweiz
Jubiläumsschriften
Volltext

Kein Ende in Sicht. Gewerkschaftsleben GBI: Bewegung für raue Zeiten. Einleitung. 1992 stürmte ein Buch mit dem ominösen Titel „Das Ende der Geschichte“ die Bestsellerlisten von Japan bis Chile. Sein Autor, der amerikanische Politologe Francis Fukuyama, behauptete darin nichts weniger als den Endsieg des weltumspannenden Kapitalismus. Kriege, Armut und soziale Umwälzungen würden zunehmend zu einem Randphänomen. Die Geschichte ende zwar nicht in einem vollkommenen System. Sie ende aber, weil es schlicht keine Alternative zum Liberalen Kapitalismus mehr gebe und der Kampf um andere Gesellschaftsmodelle aufhöre: „Wir können uns keine Welt vorstellen, die wesentlich anders ist als unsere derzeitige und zugleich besser.“ So Fukuyama. Aber halt: Nicht alle hatten Lust auf Fukuyamas „Ende der Geschichte". Im selben Jahr, in dem dieser mit seinem Buch für Furore sorgte, hatten die Gewerkschaft Bau und Holz und die Gewerkschaft Textil., Chemie und Papier anderes im Sinn: Sie gründeten im September 1992 die Gewerkschaft Bau und Industrie und schlugen damit ein neues Kapitel in der Geschichte der schweizerischen Gewerkschaftsbewegung auf. Statt Endzeit - herrschte bei ihnen Aufbruchstimmung. (…). Hans Hartmann.

Gewerkschaftsleben. GBI: Bewegung für raue Zeiten. Zürich, September 2004.

Personen > Hartmann Hans. GBI. Gewerkschaftsleben. Vorwort. 2004-09-01.

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25.06.2004 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Unia Schweiz
VHTL Schweiz
Work
Werner Funk
Marie-Josée Kuhn
Gründung
Unia Schweiz
Volltext

Glücklich vereint. Megagewerkschaft Unia. Wie aus KonkurrentInnen PartnerÎnnen wurden. Im Oktober wird aus drei Gewerkschaften eine einzige. Bilanz eines spannenden, aber auch tückischen Fusionsweges. Am 16. Oktober ist es so weit: Die Gewerkschaften GBI, SMUV und VHTL werden die neue Megagewerkschaft Unia aus der Taufe heben, vorausgesetzt, eine Mehrheit stimmt am Kongress dem Fusionsvertrag zu. Rechtlich müssen 75 Prozent der Stimmberechtigten Ja sagen. Doch die Gewerkschaft VHTL hat die Latte für sich noch höher gesetzt: auf 80 Prozent. „Das ist ein sehr hohes Quorum“, kommentiert Werner Funk. Der „Herr der Zahlen“, Finanzchef beim SMUV und Schatzmeister der neuen Unia, ist jedoch optimistisch. (...).
Marie-Josée Kuhn.

Work online, 25.6.2004.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Unia Schweiz. Gründung. Work. 2004-06-25.

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28.05.2004 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Personen
Work
Vasco Pedrina
Michael Stötzel
Frühpensionierung
"Ohne Frühpensionierung keine Einigung". GBI-Chef Vasco Pedrina wäscht den Malermeistern die Kappe. Interview. Mit Foto. Michael Stötzel. Work 28.5.2004. Vollständiger Text
04.03.2004 Uznach SG
GBI Schweiz
Personen
Textilindustrie
Work
Beat Jost
Vasco Pedrina
Betriebsschliessungen
Textilindustrie
Volltext

GBI-Chef Vasco Pedrina schlägt bei Deiss Alarm. Spinnerei-Krise. „In der Spinnerei-Industrie ist es fünf vor zwölf“: GBI-Chef Vasco Pedrina schlägt in einem offenen Brief Alarm. Bundesrat Deiss und die Kantone müssen aktiv werden, fordert er.  Das Spinnerei-Sterben geht weiter: Auch die Streiff in Aathal ZH und die Uznaberg in Uznach SG machen zu. (...). Beat Jost.

Work online, 4.3.2004.
Personen > Jost Beat. Textilindustrie. Betriebsschliessungen. Work. 2004-03-04.

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31.03.1998 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz
Personen
Angelica Lepori
Frauen
Volltext
Weiterbildung
GBI-Frauen fordern: Schluss mit der Benachteiligung der Frauen bei der beruflichen Weiterbildung. Wer hat, dem wird gegeben. Männer bevorzugt. Dass das so ist, hängt von sehr verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger ist das Verhalten der Betriebe, in denen Männer und Frauen beschäftigt sind. Diese können die berufliche Weiterbildung von Mitarbeiterinnen gezielt fördern, indem sie Kursbesuche während der Arbeitszeit erlauben, diese bezahlen oder gar selber Kurse anbieten. Michele Spieler zeigte auf, dass Betriebe ihre Beschäftigten höchst unterschiedlich fördern: je nach Bildungsstand, aber auch je nach Geschlecht. So können Arbeitnehmende ohne Berufsausbildung kaum mit betrieblicher Unterstützung rechnen, im Gegensatz zu solchen mit hohem Bildungsstand, in die sich eine „Investition“ aus Arbeitgebersicht eher lohnt. Doch auch hier spielt der „kleine Unterschied“ eine wichtige Rolle: So profitieren im Schnitt vier von zehn erwerbstätigen Akademikern von einer betrieblichen Unterstützung. aber nur drei von zehn Akademikerinnen. „Mit andern Worten: Frauen investieren häufiger ihre Freizeit und ihre privaten Finanzen in die Weiterbildung“, folgert Michèle. Die Landeskonferenz der GBI-Frauen vom 21. März in Fribourg stand ganz im Zeichen der beruflichen Weiterbildung. Mit einer breiten Kampagne wollen die Gewerkschafterinnen darauf aufmerksam machen, dass auch auf diesem Gebiet in Sachen Gleichstellung manches im argen liegt. Wie verhalten sich Frauen in der beruflichen (…). Angelica Lepori.
GBI-Zeitung, 31.3.1998.
Personen > Lepori Angelica. Frauen. Weiterbildung. 1998-03-31.
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25.02.1997 Schweiz
GBI Schweiz
Neue Gewerkschaft

Bauarbeiter
Frauen
GBI Schweiz
Volltext
GBI-Frauenkommission. Solidarisch mit Bau-Kollegen. Die Umverteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit wird das wichtigste Thema sein, mit der sich die GBI-Frauenkommission 1997 befassen wird. Dies hat eine Sitzung von Anfang Februar in Brig festgelegt. Bis Ende März soll dazu eine Broschüre ausgearbeitet werden. Die GBI-Frauen planen für Juni oder September ein Treffen mit der SMUV-Frauenkommission, um mit der beschlossenen engeren Zusammenarbeit vorwärts zu machen. Weiter werden sich die GBI-Frauen bei der Mitgliederwerbekampagne (dazu sind zwei frauenspezifische Kurse geplant) und der Diskussion 'über die Genschutzinitiative ins Zeug legen. In einer Pressemitteilung erklären sich die GBI-Frauen solidarisch mit den Bauarbeitern. Die Erneuerung des Landesmantelvertrags im Baugewerbe werde Auswirkungen auf alle Wirtschaftsbereiche haben. Wenn es den Arbeitgebern in einer Branche mit einem gewerkschaftlichen Organisationsgrad von 70 Prozent gelinge, ihre Abbaugelüste durchzusetzen, biete das einen Freipass zur Deregulierung auch in allen andern Branchen. Die GBI-Frauen werden deshalb ihre Kollegen vom Bau tatkräftig unterstützen. (…).
Die Redaktion.
Neue Gewerkschaft, 25.2.1997.
Neue Gewerkschaft > GBI-Frauenkommission. Bauarbeiter. Neue Gewerkschaft, 1997-02-25.
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28.01.1997 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Bruno Bollinger
Dividenden
Gewinne
Volltext
Die Löhne sinken - die Aktien steigen = Zufall? „Bei uns muss Ihr Geld arbeiten.“ Wer kennt sie nicht, die schaufelnden, pickelnden, und sägenden Münzen und Noten in der Werbung der Kantonalbanken. Und in der Tat, investiertes Geld „arbeitet“ und rentiert heute ausgezeichnet. „Grosszügig zeigten sich die kotierten Publikumsgesellschaften bezüglich Dividenden: Die Gesamtausschüttung kletterte von 7,2 Milliarden im Jahre 1995 auf 7,9 Milliarden im letzten Jahr.“ ({„Tages-Anzeiger“, 15.1.1997) Gleichzeitig konnten wir in der „Neuen Gewerkschaft“ vom 14.1. 199 7 nachlesen: „Eine Mehrheit der ArbeitnehmerInnen wird 1997 real weniger verdienen als im letzten Jahr. Obwohl die Teuerung 1996 bloss 0,8 Prozent betrug, wird sie in den meisten Branchen nicht voll ausgeglichen.“ Wir haben es in den letzten Jahren bei Lohnverhandlungen immer wieder erlebt: Wenn es um den Teuerungsausgleich ging, hatte der Betrieb kein Geld; den Gürtel enger zu schnallen ist die gepredigte Devise. Bloss bei den Aktionärinnen ist es anders; für die Dividenden ist immer genügend Geld da (es ist denn praktisch auch kein einziger Betrieb bekannt, in dem die AktionärInnen „solidarisch“ den Gürtel enger schnallen mussten). In der vom „Tages-Anzeiger“ zitierten Studie der Bank Vontobel lesen wir folgende Schlussfolgerung: „Damit hat sich das schweizerische Devisenvolumen innert zehn Jahren mehr als verdoppelt, seit 1982 sogar fast vervierfacht.“ Und das während der Krise, in der angeblich kein Geld vorhanden war. Die Gewinne der Aktionärinnen bestätigen, dass, nur mit Geld noch mehr Geld verdient werden kann. Dabei ist es aber (…). Bruno Bollinger.
GBI-Zeitung, 28.1.1997.
Personen > Bollinger Bruno. Dividenden. Gewinne. GBI-Zeitung, 1997-01-28.
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14.01.1997 Schweiz
GBI Schweiz
Maler-Gipser
Personen
Albert Germann
DV
Maler-Gipser
Volltext
Berufskonferenz Ma/er- und Gipsergewerbe. Die Temporärfirmen kontrollieren! Die GBI-Berufskonferenz des Maler- und Gipsergewerbes vom 14. Dezember 1996 befasste sich mit den Forderungen für die Lohnverhandlungen, der Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit. Beunruhigt sind die Delegierten jedoch vor allem auch über die unkontrollierte Zunahme von Temporäreinsätzen durch Vermittlungsbüros. Die Arbeitgeber im Male- und Gipsergewerbe nehmen derzeit praktisch keine Neueinstellungen mehr vor. Arbeitsspitzen werden mehr und mehr durch Anordnung von Überzeit abgedeckt. Massiv nehmen auch Temporäreinsätze zu. Die Temporärfirmen ihrerseits unterbieten sich mit „Billig-Offerten“ an die Arbeitgeber. Solche Billigangebote legen den Schluss nahe,dass den betroffenen Temporärarbeltnehmerlnnen die vertraglich vorgeschriebenen Mindestlöhne vielfach nicht bezahlt werden. Für die Delegierten der Berufskonferenz ist angesichts dieser Situation dringender Handlungsbedarf gegeben. Es gilt. auf der Ebene der Sektionen rigoros gegen fehlbare Temporärbüros vorzugehen. Dies nicht nur im Maler- und Gipsergewerbe, sondern überall dort. wo allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge bestehen. Sie fordern deshalb auch alle anderen Branchen au, die temporärangestellten ArbeitnehmerInnen .zu kontaktieren und die ausbezahlten Löhne und Sozialleistungen zu überprüfen. (…).
Albert Germann, Ressort Ausbau.
GBI-Zeitung, 14.1.1997.
Personen > Germann Albert. Maler und Gipser. DV. GBI-Zeitung, 1997-01-14.
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08.11.1994 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Verena Bücher
Rentenalter
Volltext
Gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters. GBI-Rentnerlnnen eröffnen Referendumskampf. Die GBI-Rentnerlnnen wollen sich aktiv am Referendumskampf gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters beteiligen. An der nationalen Vorstandssitzung der Interessengruppe Rentnerinnen wurden die Vorbereitungen getroffen. Als Referentin eingeladen war Alt-Ständerätin Esther Bührer. „Unser Transparent war bereits am 1. Juni auf dem Bundesplatz. Nach Bern gingen wir GBI-Rentnerlnnen aus einem einzigen Grund, nämlich um gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters zu demonstrieren.“ Mit diesen Worten machte der Präsident der Interessengruppe der Rentnerinnen. Otto Wälti, klar. dass die GBI-Rentnerlnnen bei der kommenden Unterschriftensammlung und im Abstimmungskampf im nächsten Frühsommer nicht abseits stehen wollen. Die Kampagne gegen die Erhöhung des Rentenalters wurde denn auch als Schwerpunkt in das Jahresprogramm 95 der Gruppe eingeplant. Die Sektionen werden aufgefordert, in ihren Reihen die Seniorinnen zur Unterschriftensammlung zu animieren und aufzubieten. Bestärkt in ihrer Haltung wurden die anwesenden Kollegen durch das engagierte Referat von Esther Bührer. Sie meinte einleitend, sie sei froh, dass in der verworrenen Lage der Standpunkt der Gewerkschaften - im Gegensatz zu den Diskussionen in der SPS - nie zu einer Zitterpartie geworden sei. Es kommt natürlich darauf an, wie man die beiden Teile der AHV-Revision gewichtet, meinte Esther Bührer weiter: „dass eine Vreni (...). .
Neue Gewerkschaft, 8.11.1994.
Personen > Buecher Verena. Rentenalter. GBI-Rentner. Neue Gewerkschaft, 1994-11-08.
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01.02.1994 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz

Mutterschaftsversicherung
Petition
Volltext
Unverwässertes Gleichstellungsgesetz überfällig. Die Landesdelegiertenkonferenz der GBI-Frauen fordert in einer Resolution den sofortigen Erlass des unverwässerten Gleichstellungsgesetzes. Die GBI-Frauen erwarten, dass die schleppend vorankommende vorberatende Kommission des Nationalrates vorwärts macht, keine Abstriche am Entwurf vornimmt und die eidgenössischen Räte die Beratung über das Gleichstellungsgesetz im Frühjahr endlich aufnehmen. Zur Verwirklichung der Gleichstellung brauche es endlich ein griffiges gesetzliches Instrumentarium. Dazu gehörten insbesondere eine Umkehr der Beweislast, wenn Diskriminierung geltend gemacht wird, das uneingeschränkte Klage- und Beschwerderecht für Arbeitnehmerinnen und Gleichstellungsorganisationen sowie die klare Verpflichtung der Arbeitgeberlnnen, sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz entschieden zu bekämpfen. (…). Petition an Ruth Dreifuss. Eine Petition mit 27‘000 Unterschriften übergab das Komitee „für Anerkennung der Mutterschaft“ am letzten Freitag Bundesrätin Ruth Dreifuss, um Druck zu machen, dass der seit 1945 bestehende Verfassungsauftrag für eine Mutterschaftsversicherung im Jahr der Familie endlich verwirklicht wird. Ruth Dreifuss will die Vorlage, trotz Rufen nach Sozialabbau, im Frühjahr in die Vernehmlassung schicken. In einer ersten Phase sollen angestellte und selbständig erwerbstätige Frauen Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen haben.
Neue Gewerkschaft, 1.2.1994.
GBI > Frauen. Mutterschaftsversicherung. Petition. GBI-Zeitung, 1994-02-01.
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23.11.1993 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz
Neue Gewerkschaft

Frauen
Kommission
Volltext
Die nationale Frauenkommission der GBI-Frauen tagte in Lausanne. Ein Hauch von Revolte. Fünfzehn GBI-Frauen aus allen Landesteilen, delegiert von den Regionen, fanden sich in Lausanne ein, Ein knappes Jahr nach der Fusion zogen sie Bilanz und stellten ihr Aktionsprogramm auf. Mit der Moral der Frauen - das konnte man spüren - steht es nicht zum besten, Waren sie am Fusionskongress der GBH/GTCP noch eigentlich die Siegerinnen, so haben die Frauen heute viele Illusionen verloren. Mit der Fusion erreichten sie Quoten für Frauenvertretungen in allen Gremien der GBI. Und in den Leitlinien der GBI sind die Frauenforderungen ein wichtiger Punkt der künftigen Politik. Zwei Jahre später sind die Resultate ernüchternd. Wohl sitzen die Frauen in vielen Vorständen von Sektionen, wohl sind zwei von ihnen in der Geschäftsleitung vertreten, wohl ist Susanne Leutenegger Oberholzer nun als Zentralsekretärin mit der Frauenarbeit betraut. Doch eine Aufbruchstimmung fehlt. Schwarze Wolken. Deshalb wurde an dieser Versammlung eine Resolution verabschiedet. Diese hält klar fest: Falls der Budgetanteil für die Frauen 1994 so klein wie in den Vorjahren bleibt, werden einzelne Frauengruppen ihre Aktivitäten schlicht einstellen und auf bessere Zeiten warten. Die Resolution verlangt zudem, dass Susanne Leutenegger bei ihrer Arbeit von einer Abteilungssekretärin unterstützt wird. Trotzdem aktiv. (…). Serge Baehler.
Neue Gewerkschaft, 23.11.1993.
GBI > Frauen. Konferenz. Neue Gewerkschaft, 23.11.1993.
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15.06.1993 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz
Personen
Cristina Karrer
Fotos
Frauenkonferenz
Volltext
Frauenkonferenz in Zürich: Warum ergreifen Frauen Macht so selten? Wut und Witz an der dritten Frauenkonferenz des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich. Frauen, vereinigt euch! Für die gewerkschaftliche Frauenkonferenz des Zürcher Gewerkschaftsbundes vom 5. Juni waren prominente Rednerinnen angesagt: Die nichtgewählte Bundesratskandidatin und SMUV-Präsidentin Christiane Brunner redete zum Thema „Frauen und Macht“, GBI-Mitglied Zita Küng vom Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich zum ominösen Begriff „Familie“ und Monika-Spring von der Frauenkommission zeichnete die aktuellen „Miss-Stände“ auf. Die dritte Frauenkonferenz wird mit Elan eröffnet und mit Wut. Wut über die immer noch herrschenden Missstände. die ungehörten Forderungen. über die Tatsache, dass die Schweiz als einziges Land in Europa (noch) keinen Mutterschaftsschutz hat, die Männer die AHV-Revision mit der Heraufsetzung des Frauenrentenalters auf 64 Jahre im letzten Moment für die Frauen unannehmbar machten und die Frauen einmal mehr am meisten die sogenannte Rezession zu spüren bekommen. „Vive les femmes alliés“. Die Wut der Gewerkschafterinnen paart sich jedoch mit Witz - am offensichtlichsten und frechsten im Vortrag von Zita Küng vom Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich. Sie spinnt einen Faden. an dem Christiane Brunner in ihrer Rede. wenn auch in einer ganz anderen Farbe, anknüpfen wird. Zita Küng ging der Bedeutung des Wortes „Familie“ nach und stiess auf zwei grundsätzlich (…). Cristina Karrer.
GBI-Zeitung, 15.6.1993.
GBI-Zeitung > Frauenkonferenz. GBKZ. GBI-Zeitung, 1993-06-15.
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18.02.1993 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz
Personen
Zita Küng
Frauenarbeit
Volltext
Woher kommen ursprünglich die Frauen… ...wenn sie jetzt an den Herd zurückgeschickt werden sollen? Kommen Frauen aus dem Herd? Quasi Asche zu Asche, Erde zu Erde, Herd zu Herd? Nein, die Frauen kommen alle ursprünglich aus dem Bauch ihrer Mutter. Genauso wie jeder Mann aus dem Bauch seiner Mutter gekommen ist. Warum spielt aber diese Frage in der Krise plötzlich wieder eine so wichtige Rolle? Weil der Verteilungskampf um bezahlte Arbeitsplätze tobt. Denn „zurück an den Herd“ bedeutet ja nicht etwa „Nichtstun“ - sondern Familien-, Haus-, Erziehungs- und „Pflegearbeit, Nachbarschafts-, Alten- und Hausaufgabenhilfe - ein grosser Haufen notwendiger Arbeit. Warum gehe also Männer, die ihre Erwerbsarbeit verlieren, nicht massenhaft und fröhlich „zurück an den Herd“? Es ist Gratisarbeit. Kein Lohn, keine Unfallversicherung, keine Arbeitslosenversicherung, keine Alters- und Hinterlassenenvorsorge, kein Ferienanspruch, keine Weiterbildung, keine KollegInnen, keine Gewerkschaft, keine Anerkennung. „Zurück an den Herd“ ist auch für die Frauen eine Zumutung. Und seit der Revision des Eherechtes gar nicht mehr legal: Der Ehemann ist nämlich nicht mehr verpflichtet, die Familien finanziell allein zu erhalten. Spätestens bei der Scheidung schlägt diese Änderung den Frauen aufs Portemonnaie: Frauenalimente sind eine Rarität. Trotzdem hält sich das Bild vom „Familienernährer“ zäh in den Köpfen und Herzen. Auf allen Werbebildlis von Versicherungen bis Pommes frites lachen uns diese Hausfrauenfamilien mit ihren (…).
Zita Küng, Präsidentin der IG-Frauen der GBI.
Personen > Kueng Zita. Frauenarbeit. Neue Gewerkschaft, 18.2.1993.
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19.01.1989 Schweiz
GBI Schweiz
Löhne

GBI Schweiz
Tiefstlöhne
Volltext
Studie des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes. Immer mehr tiefe Löhne. Jede achte Person, die vollzeitig erwerbstätig ist, verdient weniger als 2‘850 Franken netto pro Monat. Das zeigt eine Studie, die der Genfer Wirtschaftsprofessor Yves Flückiger im Auftrag des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes erarbeitet hat. Flückiger nimmt für seine Studie den Medianlohn als Ausgangspunkt. Dieser liegt für vollzeitbeschäftigte Lohnbezügerinnen bei 52‘320 Franken (rund 4‘200 pro Monat), bei allen Erwerbstätigen (also auch Teilzeitliche und Selbstständige) bei 45‘800 Franken. Die Armutsgrenze setzt der Ökonom bei 50 Prozent dieses Lohns an. Resultat: 3 bis 5 Prozent der Erwerbstätigen, die voll arbeiten, verdienen weniger als 2‘100 Franken. Bezieht man auch jene mit ein, deren Einkommen zwar nicht unter der Armutsgrenze, aber immer noch sehr tief liegt (weniger als zwei Drittel des Medianlohns), so sind es 12,2 Prozent. Anders gesagt: Jede achte voll erwerbstätige Person hat einen Nettolohn von weniger als 2‘850 Franken. Erschreckend auch die Zahlen für die Working poor. Flückiger definiert sie als jene Erwerbstätigen, die weniger als die Hälfte des Medianlohnes verdienen, aber hauptsächlich zum Unterhalt eines Haushalts beitragen. Laut der Studie waren 1997 rund 228‘000 selbstständig und unselbstständig Erwerbende solche Working poor (1991: 204‘000). Betrachtet man nur die vollzeitlichen Lohnabhängigen, so ist erfreulicherweise ein Rückgang festzustellen: von 67‘195 (4,2%) auf 442‘32 (2,8%). (…).
SGB, 19.1.1989.
GBI > Tiefstloehne. GBI-Zeitung, 1989-01-19.
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