Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 11

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.06.2017 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Clemens Studer
Mobbing
Reglement
Sexuelle Belästigung
Volltext
Neue Reglemente zum Umgang mit Mobbing und sexueller Belästigung. Die Unia hat gehandelt. Wie geht eine Organisation mit Fällen von Mobbing und sexueller Belästigung um? Die Unia hat sich intensiv damit befasst. Der Fall von sexueller Belästigung in der Region Zürich-Schaffhausen hat Unia-intern zu heftigen Debatten und in den Medien zu vielen Berichten geführt. Im Laufe der Aufarbeitung stellte sich heraus, dass drei Unia-Reglemente präzisiert werden müssen, damit künftig ähnliche Vorfälle schneller erledigt werden können. Deshalb hat die Unia diese Reglemente in den vergangenen Monaten geändert. Das Ziel: die Persönlichkeitsrechte der Unia-Mitarbeitenden besser zu schützen und bei Fällen von Mobbing und sexueller Belästigung personalrechtlich schneller handeln zu können. Einige zentrale Änderungen: (…).
Clemens Studer.
Work online, 1.6.2017.
Personen > Studer Clemens. Sexuelle Belästigung. Unia. Work online, 2017-06-01.
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01.06.2016 Romanshorn
Tankstellenshops
Unia Ostschweiz-Graubünden

Coop
Mobbing
Tankstellenshops
Volltext
Keine Einigung zwischen der Unia. und der Mobbing-Tankstelle in Romanshorn. Es kostete die Mitarbeitenden der Coop Pronto Tankstelle in Romanshorn viel Kraft und Mut, sich öffentlich gegen das Mobbing in der Tankstelle zur Wehr zu setzen. Und dennoch, haben sie gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia diesen wichtigen Kampf geführt und aufgezeigt, dass Mobbing in keinem Fall toleriert werden muss. Dies führte schlussendlich auch zu mehrerer Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Unia, Coop Mineralöl AG und der Geschäftsleitung der Coop Pronto Tankstelle in Romanshorn. Nachdem sich die Coop Pronto Tankstelle nun weigerte auf sämtliche Forderungen einzugehen, werden die Gespräche beendet. Es waren lange, schwere und emotionale Verhandlungen, welche im Coop Bau und Hobby in Arbon geführt wurden. Die Mitarbeitenden stellten sich jedoch gemeinsam mit der Unia dieser Konfrontation mit der Geschäftsleitung der Coop Pronto Tankstelle und Coop Mineralöl AG. Die Forderung der Gewerkschaft Unia war klar. Coop muss seine Verantwortung als Franchisegeber übernehmen und bei Mobbing rasch, konsequent und Mitarbeiterorientiert reagieren. Leider stellte sich Coop auch in den Verhandlungen stets auf den Standpunkt, dass sie als Franchisegeber nur einen geringen Einfluss auf die Tankstelle hätte und bagatellisierte die Vorfälle in Romanshorn als „Anfangsfehler von jungen Unternehmern“. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 1.6.2016.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Tankstelle Coop Romanshorn. Mobbing. Unia Ostschweiz, 2016-06-01.
Ganzer Text
04.03.2016 Romanshorn
Coop
Unia Ostschweiz-Graubünden

Mobbing
Tankstellenshops
Volltext
Protest gegen Mobbing-Tankstelle von Coop. Bei der Coop-Tankstelle Romanshorn machen extremes Mobbing und überlange Arbeitszeiten den Job für die Angestellten zur Hölle. Mit einer Protestaktion hat die Gewerkschaft Unia am Freitagnachmittag gegen die unhaltbaren Zustände protestiert. „Geschlossen wegen Mobbing“ hiess es auf dem Unia-Transparent. Die Protestaktion sollte die Öffentlichkeit über die inakzeptablen Vorgänge bei der Coop-Tankstelle Romanshorn informieren. Die Tankstelle wird im Franchising-System betrieben. Sie hat zwar eine selbständige Leiterin. Diese ist aber von Coop Pronto als Franchise-Geber vollkommen abhängig ist. Der Grossverteiler hat daher eine Mitverantwortung für das offenkundig arbeitnehmerfeindliche und gesetzwidrige Gebaren seines Vertragspartners. Die Unia fordert deshalb von Coop, sofort durchzugreifen und derartige Praktiken nicht länger durch passives Zuschauen oder mit fadenscheinigen Ausreden zu dulden. Die Tankstellenleitung betreibt gegenüber den Angestellten extremes Mobbing. Ständige Drohungen, Fertigmacherei, Tätlichkeiten, verbale Ausfälligkeiten und diskriminierende und sexistische Beschimpfungen sind in dieser Tankstelle gemäss den Aussagen der Betroffenen an der Tagesordnung. Eine Person wurde willkürlich in der Funktion zurückgestuft. Zwei Angestellte sind bereits ärztlich krankgeschrieben. Einer ist wegen der Vorfälle gar suizidgefährdet. (…).
Unia Schweiz, 4.3.2016.
Unia Ostschweiz > Tankstelle Coop Romanshorn. Mobbing. Unia Ostschweiz, 2016-03-04.
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23.01.2015 Schweiz
Personen
Work
Michael Stötzel
Buchbesprechung
Mobbing
Volltext
Neues Buch beschreibt die fiesen Methoden der Gewerkschaftsfeinde. So arbeiten die Fertigmacher. Gewerkschafter mobben, Personalvertreter mürbe machen: In Deutschland beschäftigt sich eine ganze Branche mit der Sabotage von Gewerkschaftsarbeit. Für Murat Günes gab es zu Weihnachten die Kündigung. Es war bereits die zwölfte. Auch sie kam zu einem unangenehmen Zeitpunkt. Mal erhielt er den blauen Brief am ersten Ferientag, mal am Geburtstag. Und wie immer war die Kündigung äusserst fadenscheinig begründet. So fadenscheinig, dass das Arbeitsgericht bisher in allen Fällen zugunsten des aktiven Gewerkschafters Günes entschied. Im neusten Fall wirft der Hamburger Plasticbecherfabrikant Neupack Günes vor, er habe sich eine Krankschreibung erschlichen. Um das zu beweisen, schickte Neupack eine Privatdetektivin zum Arzt des Gewerkschafters. Sie simulierte eine Erkrankung, der Arzt stellte ihr ein Zeugnis aus. Damit wollte das Unternehmen bewiesen haben, dass auch Günes sich sein Arztzeugnis erschlichen habe. Der Hintergrund: Mehr als zwei Jahre lang hatte die Neupack-Belegschaft für einen Tarifvertrag (Gesamtarbeitsvertrag) gekämpft, um völlig willkürliche Lohnzahlungen zu beenden. Das gelang nach achtmonatigem Arbeitskampf. Seitdem versucht Neupack, sich an Günes, dem Betriebsratsvorsitzenden (in der Schweiz entspricht das in etwa dem Präsidenten der Personalkommission) zu rächen. Neben der Detektivin beschäftigen sich mittlerweile zwei Anwaltskanzleien und ein Kommunikationsbüro mit seiner Vertreibung. (…). Michael Stötzel.
Work, 23.1.2015.
Personen > Stötzel Michael. Mobbing. Buchbesprechung. Work, 23.1.2015
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21.09.2012 Grenchen
Pieterlen
Personen
Unia Biel-Seeland
VOLG AG
Work
Adrian Soller
Arbeitsbedingungen
Mobbing
VOLG AG
Volltext

Volg Pieterlen: Diese Verkäuferinnen stoppten skandalöse Bussen-Chefin. Sandras ErVolg. Im Volg-Laden in Pieterlen BE drangsalierte die Chefin ihre Angestellten und bestrafte sie mit happigen Geldbussen. Verkäuferin Sandra Kocher (35) und ihre Kolleginnen wehrten sich. Erfolgreich! Ein buntes Durcheinander von Stimmen erobert das Unia-Sekretariat in Grenchen SO. Es ist Montagabend. Die ehemalige Volg-Verkäuferin Sandra Kocher (35) lehnt sich an den Empfangstisch und lächelt. Sie und vier ihrer ehemaligen Arbeitskolleginnen haben soeben Couverts mit 2299.90 Franken entgegennehmen können. (...). Adrian Soller.

Work. Donnerstag, 21.9.2012.
Unia Biel-Solothurn > Volg Pieterlen. Arbeitsbedingungen.doc.

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04.06.2010 USA
Novartis
Personen
Work
Lotta Suter
Beförderungen
Frauen
Mobbing
Sexuelle Belästigung
1:0 für die "kleinen Blondinen". Novartis ist in den USA zu 250 Mio. Dollar Strafgeld verurteilt worden. Mobbing, sexuelle Belästigung, Männerbündlerei und systematische Diskriminierung bei Lohn und Beförderungen: 12 Novartis-Angestellte haben in New York geklagt. Vor der ersten Instanz mit durchschlagendem Erfolg. "Er war kein schlechter Manager. Bloss sein Umgang mit Frauen war furchtbar". Das sagte Novartis-Anwalt Richard H. Schnadig in seinem einleitenden Plädoyer zum bisher grössten Diskriminierungsprozess in den USA. Der nicht so schlechte Manager heisst Brian Aiello. (...). Mit Foto. Lotta Suter. Work. Freitag, 4.6.2010
01.03.2010 Grenchen
Personen
SP
Boris Banga
Mobbing
Erneute Vorwürfe gegen Banga. Der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga ist Mobbingvorwürfen ausgesetzt. Die "neuen Vorwürfe" würden "offenbar ein existierendes Arbeitsverhältnis" betreffen, schreibt die "Sonntagszeitung" in ihrer Ausgabe von gestern. Banga habe von diesen Vorwürfen gemäss seinem Anwalt aber keine Kenntnis. Laut dem Anwalt sind die Vorwürfe haltlos. Sie würden von politischen Gegnern erhoben, "weil sie offensichtlich erkannt haben, dass sich der Stadtpräsident im Zusammenhang mit der Internetaffäre nichts zuschulden kommen liess", wird der Anwalt zitiert. Bereits im Februar hatte das Bieler Tagblatt in einem Kommentar geschrieben, dass die Querelen um die Interneteinträge von Bangas Ehefrau Barbara, die dem Paar damals Schlagzeilen bescherte, weit weniger gravierend seien als die Mobbingvorwürfe. Das Ehepaar war in die Schlagzeilen geraten, nachdem auf der Internetplattform wwwgrenchen.net anonyme Einträge Barbara Banga zugeorddet werden konnten. In der Folge trat sie von ihren Parteiämtern in der SP zurück. Bieler Tagblatt. Montag, 1.3.2010
12.08.2008 Köniz
Gemeinderat

Mobbing
Sexuelle Belästigung
Neues Konzept gegen sexuelle Belästigung. "Sexuelle Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz sind schwere Personalkonflikte und verlangen nach einem verbindlichen Konzept", sagte Könizer Gemeindepräsident Luc Mentha (SP). Ein solches hat die Könizer Exekutive nun in Kraft gesetzt. Gestern wurde es den Medien vorgestellt. Damit in der Gemeindeverwaltung gegen sexuelle Belästigung und Mobbing vorgegangen werden kann, hat die Fachgruppe Gleichstellung unter Leitung der Personalabteilung und in Zusammenarbeit mit dem Rechtsdienst das neue Konzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass Mitarbeitende, die sich belästigt fühlen, eine kostenlose externe Beratung erhalten sollen. Besteht der Verdacht auf sexuelle Belästigung, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung die Möglichkeit, sich direkt an einen dafür bestimmten Fürsprecher zu wenden. (…). Bund 12.8.2008
28.01.2008 Neuenburg
GBI Schweiz
Personen
Work
Anne Rubin
Mobbing
"Wir werden das Mobbing-Urteil anfechten". Folgen eines Konflikts in der Sektion Neuenburg der damaligen Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI). Im Januar verurteilte die Einzelrichterin des Polizeigerichts Neuenburg drei ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung der Gewerkschaft GBI wegen Mobbings zu bedingten Bussen. Michael von Felten nimmt zu den Hintergründen des Konflikts Stellung. (…). Mit Foto. Anne Rubin. Work 28.1.2008
08.05.2003 Bern
Regionalgefängnis

Mobbing
Mobbingvorwürfe bestätigt. Untersuchung abgeschlossen. In den Regionalgefängnisse Bern und Thun wurde tatsächlich gemobbt und die Videoanlage wurde für die Personalüberwachsung missbraucht. Das zeigt eine Administrativuntersuchung. Mit Foto. BT 8.5.2003
01.02.1918 Oerlikon
Strassenbahner

Arbeitsbedingungen
Mobbing
Volltext

Strassenbahner Oerlikon. Überall gibt es Vorgesetzte, die ihre Unfähigkeit im Dienst dadurch verdecken wollen, dass sie gegen ihre Untergebenen ein rigoroses, brutales Benehmen an den Tag legen und möglichst viel rapportieren. Einer dieser Herren ist Depotchef Roth, im Depot Oerlikon Z.Oe.S. Die Angestellten der Strassenbahn Z.Oe.S. haben schon seit längerer Zeit von der Arbeiterfreundlichkeit, von den Launen und von dem „Anstand" dieses Herrn so viele Proben bekommen, dass er sich nicht wundem muss, wenn eines schönen Tages das Mass überläuft und die Z.Oe.S.-Bähnler Mittel und Wege gegen Herrn Roth anwenden, die für ihn nichts weniger als angenehme Folgen haben würden. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1.2.1918.

Arbeitsbedingungen. 1.2.1918.pdf

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