Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Dividenden
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 10

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
26.06.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Dividenden
Volltext
Trotz Corona-Krise bedienen Schweizer Unternehmen ihre Aktionäre und CEOs grosszügig. Die Corona-Krise hat die Gier der Aktionäre und CEOs in Bezug nach überhöhten Vergütungen nicht gedämpft. Ganz im Gegenteil: Die Ausschüttungen an Aktionäre steigen, und die Lohnschere hat sich weiter geöffnet. Die Aktionäre von 33 Schweizer Unternehmen streichen 63 Milliarden Franken ein. Einige Unternehmen schütteten gar Dividenden in Milliardenhöhe aus, obwohl sie Bundeshilfe bezogen. Unter diesen Bedingungen ist klar: Es darf es keine Lohnkürzungen oder Entlassungen bei den Beschäftigten geben.
Rekordgewinne für die Aktionäre, Existenzängste für die Arbeitnehmenden: So lässt sich die Studie der Gewerkschaft Unia zum Lohngefälle in der Schweiz zusammenfassen. Die Studie analysiert 37 Schweizer Unternehmen, von denen 33 an der Börse kotiert sind. Allein diese Unternehmen schütteten für das Jahr 2019 63 Milliarden Franken in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an ihre Aktionäre aus (4,4 Milliarden mehr als im Vorjahr). Auch in diesem Jahr öffnet sich die Lohnschere weiter. Den grössten Unterschied zwischen dem tiefsten und dem höchsten Gehalt in ein und demselben Unternehmen gab es beim Pharmariesen Roche mit 1 zu 308. Im Durchschnitt der untersuchten Konzerne betrug das Verhältnis 1 zu 148 (gegenüber 1 zu 142 im Vorjahr). (…).

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.6.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Dividenden. Unia Schweiz, 2020-06-26.
Ganzer Text
06.04.2020 Schweiz
Swisscom
Syndicom

Dividenden
Swisscom
Volltext
Bund muss Swisscom-Dividende reinvestieren. Durch die Coronavirus-Krise verknappen sich auch die finanziellen Mittel, welche die Swisscom dringend benötigen würde, um die Telekommunikationsinfrastruktur im Sinne der Grundversorgung zu stärken. Die Gewerkschaft Syndicom fordert daher vom Bund, dass er in der aktuellen Situation die Mittel aus der Dividende im Unternehmen belässt, welche an der heutigen Generalversammlung der Swisscom beschlossen wurde. Damit soll Swisscom zweckgebunden die für die Bevölkerung und Wirtschaft nötige Infrastruktur ausbauen sowie in diesbezügliche Innovation investieren. Bereits vor der Corona-Krise hat der finanzpolitische Druck durch die Eignerstrategie des Bundes bei der Swisscom zu kurzsichtigen Kostensenkungsprogrammen und einem linearen Personalabbau geführt. Seit Jahren wird Personal abgebaut, was eine nachhaltige Personalplanung zunehmend erschwert. Im Herbst 2018 hat syndicom gemeinsam mit ihren Mitgliedern bei Swisscom eine entsprechende Petition beim Bundesrat und dem Parlament eingereicht. 40‘00 Mitarbeitende von Swisscom fordern in dieser Petition den Bundesrat dazu auf, seinen Kurs zu ändern und die Eignerstrategie zur Swisscom anzupassen. Für eine gesunde Entwicklung muss der finanzpolitische Druck jetzt gelockert werden. (…).
Syndicom, 6.4.2020.
Syndicom > Swisscom. Dividenden. Syndicom, 2020-04-06.
Ganzer Text
02.04.2020 Schweiz
Syndicom
TX-Group

Coronavirus
Dividenden
Volltext
Dringender Appell an den Verwaltungsrat der TX Group und die Verlegerfamilie Supino-Coninx. Die Mediengewerkschaft Syndicom hat der TX Group im Hinblick auf die Aktionärsversammlung vom Freitag, 3. April 2020, einen dringenden Antrag gestellt. Darin wird der Schweizer Grossverlag aufgefordert, die vom Verwaltungsrat und der Unternehmensleitung geplanten Dividenden und gewinnabhängigen Vergütungen fürs Geschäftsjahr 2019 zur Bewältigung der Corona-Krise einzusetzen. Konkret soll mit den insgesamt mehr als 37 Millionen Franken, welche aus dem Geschäftsjahr 2019 resultieren, ein Fonds für Medienvielfalt und gute Arbeitsbedingungen geäufnet werden. Der Fonds soll vom Verwaltungsrat und den Personalvertretungen gemeinsam verwaltet werden. Medienvielfalt und Kündigungsschutz statt Dividendenschutz. Immer mehr Unternehmen sind bereit, angesichts der tiefgreifenden Corona-Krise die Dividenden zu streichen. Anstatt Dividenden an die Aktionäre auszuzahlen, setzen sie dieses Geld für die Bewältigung der Coronavirus-Krise ein. Es ist stossend, wenn Firmen, die Staatskredite oder, wie die TX Group, Kurzarbeitsgelder beziehen, gleichzeitig mit grosszügigen Dividendenzahlungen die eigene Firma schwächen. Deshalb fordert Syndicom, dass die Hauptaktionäre der TX Group auf die Dividenden für 2019 verzichten und dieses Geld verwenden, um die Medienvielfalt konzernintern abzusichern und um hochwertige Arbeitsplätze langfristig zu erhalten. Die Rolle der Medien in Krisen-Zeiten (…).
Syndicom, 2.4.2020.
Syndicom > TX-Groupe. Dividenden. Coronavirus. Syndicom, 2020-04-02.
Ganzer Text
13.06.2019 Schweiz
Keystone
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Dividenden
Keystone
SDA
Volltext
Keystone-SDA: Dividende trotz Subvention? Der Verwaltungsrat der Nachrichtenagentur beantragt eine Dividendenausschüttung von über 1,4 Millionen Franken, obwohl die Redaktionen ausgedünnt wurden und obwohl das Unternehmen öffentliche Fördergelder von 2 Millionen Franken bezieht. Die fusionierte Nachrichtenagentur Keystone-SDA kommt nicht zur Ruhe. Nach einem turbulenten Jahr, in dem das Personal in den Redaktionen massiv abgebaut wurde, beantragt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung vom 14. Juni in Bern, dass die inländischen Aktionäre von einer Dividende im Umfang von 1,43 Millionen Franken profitieren sollen. Bereits vor einem Jahr zahlten sich die Aktionäre der SDA saftige Dividenden im Umfang von 12,4 Millionen Franken aus. Sie schöpften damit kurz vor der Fusion mit der Bild-Agentur Keystone die über Jahrzehnte gebildeten Gewinnreserven ab und entzogen dem Unternehmen Mittel zur Investition in die Zukunft und ins Personal. Gleichzeitig wurde die Redaktion einem gigantischen Stellenabbau unterzogen. Dank des mutig geführten Arbeitskampfs, der in einem mehrtägigen Streik gipfelte, und nach intensiven Verhandlungen konnte ein Abkommen mit Wiederanstellungsangeboten für alle gekündigten älteren Mitarbeitenden und dem verbesserten Sozialplan abgeschlossen werden. Durch die Entlassungen und die fortgesetzten freiwilligen Abgänge – seit Anfang 2018 haben bereits 35 Personen das Unternehmen aus eigenen Stücken verlassen – sind (…).
Syndicom, 13.6.2019.
Syndicom > Keystone. Dividenden. Syndicom, 2019-06-13.
Ganzer Text
28.04.2017 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Dividenden
Gewinne
Volltext
Dividenden-Party für Blochers, Schindlers, Schmidheinys und Co. Vor allem Familienclans sahnen derzeit wieder Unternehmensgewinne ab. Noch dreister als letztes Jahr. 2017 ist ein Rekordjahr: Viele Unternehmen schreiben Supergewinne und zahlen Superdividenden. Mehr Gold regnet es vor allem für die schon schwerreichen Familienclans. Es ist Frühling. Und wie immer im Frühling reiht sich jeweils eine Generalversammlung an die andere. Die Firmen verteilen die im vergangenen Jahr erwirtschafteten Gewinne. Und die sind heuer besonders hoch. Viele Unternehmen schreiben Supergewinne und zahlen mehr Dividenden. Nach Berechnungen der Wirtschaftspresse schütten die an der Börse kotierten Gesellschaften gegen 50 Milliarden Franken aus. Allein die dreissig grössten Publikumsgesellschaften von der ABB bis zur Zürich-Versicherung bringen es auf über 39 Milliarden Franken. Goldenes Picknick (v. l.): Lift-Patron und Porsche-Fahrer Alfred Schindler (liegend); Christoph Blocher und Tochter Magdalena Martullo mit Schloss Rhäzüns; Lafarge-Holcim-Grossaktionär und Ex-Swissair-Verwaltungsrat Thomas Schmidheiny mit Flugi; die Roche-Erben André Hoffmann (mit Roche-Tower) und Puppenmuseum-Besitzerin Gigi Oeri (mit Bäbi); Klaus-Michael Kühne mit einem seiner Kühne-und-Nagel-Lastwagen; Rohstoffhändler Ivan Glasenberg mit dem Glencore-Aktienkurs und UBS-Chef Sergio Ermotti mit Surfbrett (im Pavillon). Dividendensegen. Das ist ein Rekord. Noch im Jahr 2000 betrugen die Auszahlungen (…). Ralph Hug.
Work, 28.4.2017.
Personen > Hug Ralph. Dividenden. Gewinne. Work, 2017-04-28.
Ganzer Text
10.04.2014 Schweiz
Syndicom
Tamedia

Dividenden
GV
Tamedia
Volltext

Kundgebung vor der Tamedia-GV 2014. Tamedia-MitarbeiterInnen aus den Redaktionen und Druckereien fordern mit Syndicom und dem Berufsverband Impressum die AktionärInnen vor der Tamedia-Generalversammlung auf, die Dividenden ins Unternehmen zu investieren. Am 11. April 2014 werden die Aktionäre von Tamedia den Jahresgewinn von 119 Millionen Franken verteilen: 42,4 Millionen will der Verwaltungsrat an die Aktionäre ausschütten. 5 Millionen sollen die 3300 Angestellten als Gewinnbeteiligung erhalten, und 9 Millionen gingen 2013 bereits an Geschäftsleitungs- und VR-Mitglieder Die Gewinnausschüttung fordert Opfer: Über die nächsten drei Jahre will Tamedia die „Effizienz steigern“ und 62 Millionen Franken einsparen. Vergangenes Jahr war noch von „nur“ 34 Millionen die Rede. Neue Kündigungen sind also zu erwarten. Und jenen bereits Entlassenen in Winterthur, Stäfa, Bülach, Bussigny, Lausanne und Genf wurde sogar ein Sozialplan verweigert, der 2009 mit den Sozialpartnern verhandelt und bis Ende 2013 verschiedentlich angewendet worden war. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tamedia werden die AktionärInnen daran erinnern, was das rigorose Sparprogramm bedeutet: (…).

Syndicom, 10.4.2014.

Syndicom > Tamedia. Dividenden. Syndicom. 10.4.2014.

Ganzer Text

16.03.2012 Bern
BS Kanton
Zug
Zürich
Steuerwesen
UBS
Work

Dividenden
Steuerhinterziehung
Volltext

Ökonom Werner Vontobel rechnet vor: Das kostet uns die Steuerfreiheit der Unternehmen für Dividenden. Steuerausfälle in Höhe von 80 Milliarden Franken. Mit diesem Geld könnte der Bund den öffentlichen Nahverkehr in Bern, Basel und Zürich 80 Jahre lang finanzieren. Im nachstehenden Zitat aus dem (...).
Werner Vontobel.

Work. Freitag, 2012-03-16.
Work > Dividenden. 2012-03-16.doc.

Ganzer Text

28.01.1997 Schweiz
GBI Schweiz
Personen
Bruno Bollinger
Dividenden
Gewinne
Volltext
Die Löhne sinken - die Aktien steigen = Zufall? „Bei uns muss Ihr Geld arbeiten.“ Wer kennt sie nicht, die schaufelnden, pickelnden, und sägenden Münzen und Noten in der Werbung der Kantonalbanken. Und in der Tat, investiertes Geld „arbeitet“ und rentiert heute ausgezeichnet. „Grosszügig zeigten sich die kotierten Publikumsgesellschaften bezüglich Dividenden: Die Gesamtausschüttung kletterte von 7,2 Milliarden im Jahre 1995 auf 7,9 Milliarden im letzten Jahr.“ ({„Tages-Anzeiger“, 15.1.1997) Gleichzeitig konnten wir in der „Neuen Gewerkschaft“ vom 14.1. 199 7 nachlesen: „Eine Mehrheit der ArbeitnehmerInnen wird 1997 real weniger verdienen als im letzten Jahr. Obwohl die Teuerung 1996 bloss 0,8 Prozent betrug, wird sie in den meisten Branchen nicht voll ausgeglichen.“ Wir haben es in den letzten Jahren bei Lohnverhandlungen immer wieder erlebt: Wenn es um den Teuerungsausgleich ging, hatte der Betrieb kein Geld; den Gürtel enger zu schnallen ist die gepredigte Devise. Bloss bei den Aktionärinnen ist es anders; für die Dividenden ist immer genügend Geld da (es ist denn praktisch auch kein einziger Betrieb bekannt, in dem die AktionärInnen „solidarisch“ den Gürtel enger schnallen mussten). In der vom „Tages-Anzeiger“ zitierten Studie der Bank Vontobel lesen wir folgende Schlussfolgerung: „Damit hat sich das schweizerische Devisenvolumen innert zehn Jahren mehr als verdoppelt, seit 1982 sogar fast vervierfacht.“ Und das während der Krise, in der angeblich kein Geld vorhanden war. Die Gewinne der Aktionärinnen bestätigen, dass, nur mit Geld noch mehr Geld verdient werden kann. Dabei ist es aber (…). Bruno Bollinger.
GBI-Zeitung, 28.1.1997.
Personen > Bollinger Bruno. Dividenden. Gewinne. GBI-Zeitung, 1997-01-28.
Ganzer Text
25.08.1994 Schweiz
Ems-Chemie
Personen
Christoph Blocher
Otto Stich
Dividenden
Es muss nicht immer Kohle sein. Ems-Chemie Holding, Zürich. Christoph Blochers Kampf mit Otto Stich um Alternativen zur klassischen Bardividende. Dividenden zu bezahlen ist ein Unsinn. Zumindest betriebswirtschaftlich und steuerlich betrachtet. Erstens geht dabei Unternehmenssubstanz verloren und zweitens besteuert der Fiskus den geldwerten Lohn der Aktionärinnen und Aktionäre doppelt. Die Dividendenpolitik der Ems-Chemie zeigt Alternativen. Dem privaten Kleinaktionär bringen diese allerdings keine Ersparnisse. (...). Mit Foto. Mark van Huisseling. Handels-Zeitung 25.8.1994
29.08.1919 Schweiz
Strassenbahner-Zeitung

Dividenden
Löhne
Preise
Teuerung
Volltext

Gewinn und Verlust der Unternehmer und der Arbeiter. „Preisabbau“ ist die Forderung des Tages, nachdem das Kriegsende die vom Volke mit heisser Sehnsucht erwartete Preisherabsetzung und Verbilligung der Lebenshaltung nicht gebracht, sondern im Gegenteil weitere Preissteigerungen bewirkt hat. Dabei hat die Übergangswirtschaft die Tatsache enthüllt, dass das verbrecherische Spekulantentum von allen Waren riesig grosse Mengen zusammengekauft, dem Konsum entzogen, dadurch künstlich eine Warenknappheit geschaffen hat und so nicht nur die wucherisch hohen Preise aufrechterhalten, sondern auch noch immer höher hinauftreiben konnte. Einheimische und ausländische Vampire haben am lohnarbeitenden Volke eine wahre Raubwirtschaft getrieben, ihm den sauer verdienten Lohn aus der Tasche gestohlen und sich auf diese Weise um Milliarden bereichert. Grossisten und Detaillisten, Fabrikanten (Einzelunternehmungen und Aktiengesellschaften) und kleine Gewerbetreibende sowie die Landwirtschaft haben um die Wette die Preiserhöhungen Schlag auf Schlag diktiert und so unermessliche Gewinne aus dem Volke erpresst. (...). Metallarbeiter-Zeitung.

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 29.8.1919

Preise. 29.8.1919.doc

1


    
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch     anmelden