Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 26

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
17.08.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Natalie Imboden
Mutterschaftsversicherung
Volltext
Vom Mutterschutz zum Sozialstaat: 100 Jahre Geiz, Geifer und Galle. Die Schweiz war in Europa das letzte Land, das eine Mutterschaftsversicherung einführte. Denn Mann wollte keine Konkurrenz im Job. Bereits 1977 titelt die feministische Zeitung „Emanzipation“ treffend: „Hundert Jahre Geiz“. Der Geiz (der Arbeitgeber) ist nur der eine Hemmschuh, die patriarchale Ideologie (auch vieler Büezer) der andere. Die Geschlechterrollen sind klar zugeteilt: die Frau am Herd, der Mann am Arbeitsplatz. Er hat die Rolle des Ernährers, er bringt „die Brötchen“ nach Hause. Erwerbstätige Frauen gelten als Konkurrentinnen. Des Mannes. Und sie sehen sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt „Rabenmütter“ zu sein und „Schlüsselkinder“ zu schaffen. In dieser bürgerlichen Welt ist die Mutterschaft Privatsache. Der Staat soll nicht eingreifen. Noch 2004 sagt SVP-Nationalrat Jürg Stahl in der Parlamentsdebatte: „Die private Angelegenheit Schwangerschaft muss nicht mit neuen Sozialversicherungen angereichert werden.“ In dieselbe Kerbe haut Johann Schneider-Ammann, damals FDP-Nationalrat, er will keine Mutterschaftsversicherung. Das Arbeitsverbot. Alles fängt an mit einem sechswöchigen Beschäftigungsverbot für Frauen nach der Niederkunft. Im Glarner Fabrikgesetz von 1864. Der Gesundheitsschutz für Arbeiterinnen ist damals eine europäische Pioniertat. Der Sonderschutz für Schwangere wird 1877 auch im (…). Natalie Imboden.
Work online, 17.8.2018.
Personen > Imboden Natalie. Mutterschaftsversicherung. Work online, 2018-08-17.
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30.08.2012 Schweiz
Frauen
ILO
Personen
SGB
Liliane Maury-Pasquier
Jean Christoph Schwaab
Arbeitszeit
Kündigungsschutz
Mutterschaftsversicherung
Volltext

Arbeitszeit ist zu bezahlen. Auch wenn frau stillt! Sessionsvorschau. Der Nationalrat wird in der Herbstsession über die Ratifikation von IAO-Übereinkommen Nr. 183 zum Schutz der Mutterschaft entscheiden. Die Mehrheit der vorberatenden Kommission spricht sich für die Unterzeichnung aus. Auch der SGB ist klar dafür. (...).
Jean-Christophe Schwaab.

SGB Kommunikation, 30.8.2012.
SGB > Mutterschaftsversicherung. ILO. 30.8.2012.doc.

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19.06.2010 Schweiz
Regierung Schweiz

EO Erwerbsersatzordnung
Mutterschaftsversicherung
Höhere Lohnabzüge wegen Muttergeld. Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen wegen der Mutterschaftsentschädigung ab 2011 höhere Beiträge an die Erwerbsersatzordnung (EO) abliefern. Der Bundesrat hat gestern beschlossen, den Satz von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente anzuheben. Damit werden die zusätzlichen Ausgaben für die neue Mutterschaftsentschädigung gedeckt, die Mitte 2005 eingeführt worden ist. Dadurch sanken die Reserven des EO-Fonds unter den gesetzlichen Mindesstand, was nun die Erhöhung des Beitragssatzes unumgänglich macht. Diese wird je hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Bund. Samstag, 19.6.2010
01.10.2009 Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
VPOD Schweiz
Christine Goll
AHV-Revision
Familienzulage
Mutterschaftsversicherung
Eine Frage der Würde. Weitere bürgerliche Abbruchversuche bei den Sozialversicherungen. Nicht nur in der Gesundheitspolitik rumort es. Auch bei anderen Sozialversicherungen sind Gesetzesrevisionen im Gange, wie der folgende Überblick zeigt. Gerade in Krisenzeiten müssen sich die Menschen auf stabile Sozialversicherungen verlassen können. Die Bevölkerung will mehr und nicht weniger soziale Sicherheit. Das hat sie in jüngster Zeit allen Abbauversuchen von Bundesrat und Parlament zum Trotz auch an der Urne zum Ausdruck gebracht. So wurde nicht nur der AHV-Abbau im Rahmen der 11. Revision wuchtig bachab geschickt, sondern zwei neuen Sozialversicherungen zugestimmt: der Einführung einer überfälligen Mutterschaftsversicherung sowie gesamtschweizerischen Familienzulagen. (...). Christine Goll, VPOD-Präsidentin. VPOD-Magazin, Oktober 2009
06.02.2009 Steffisburg
Personen
Schuh-Paradies
Matthias Preisser
Lohnerhöhung
Mutterschaftsversicherung
Freude herrscht im Schuhparadies. Vier Schuhverkäuferinnen erkämpfen in Steffisburg BE mehr Lohn und mehr Muttterschaftsversicherung. Die Verkäuferinnen im Discounter Schuh-Paradies  Steffisburg haben sich für ihre Rechte gewehrt. Mit Erfolg. (...). Mit Foto. Matthias Preisser. Work 6.2.2009
26.08.2004 Schweiz
Personen
Unternehmerverbände
Work
Ralph Hug
Meinungsumfrage
Mutterschaftsversicherung
Volltext

Lieber borniert als gewinnorientiert. Work-Umfrage bei den Arbeitgebern. Hoteliers, Wirte und Banker sagen Ja zur Mutterschaftsversicherung. Im Unterschied zu vielen anderen Arbeitgebern und ihren Verbänden ist ihnen das Portemonnaie näher als die Ideologie. Fast alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber würden von einem Ja zur Revision der Erwerbsersatzordnung (EO), über die am 26. September abgestimmt wird, profitieren (siehe Grafik). Ist es heute die Arbeitgeberseite, die den grössten Teil des Mutterschaftsurlaubs bezahlt, sieht die EO-Vorlage eine paritätische Finanzierung der 14 Wochen Mutterschaftsurlaub zu 80 Prozent des Lohnes vor. (...). Ralph Hug.

Work online, 26.8.2004.
Personen > Hug Ralph. Unternehmerverbände. Meinungsumfrage. Work. 2004-08-26.

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12.08.2004 Schweiz
Abstimmungen Schweiz

Mutterschaftsurlaub
Mutterschaftsversicherung
Altes Anliegen in moderner Verpackung. Frauen, die Mütter werden, haben immer noch keinen Anspruch auf Lohnersatz. Die Lücke soll im vierten Anlauf geschlossen werden. Am 26. September stimmt das Volk über eine Idee aus dem Parlament ab. Foto Monika Flückiger. Karin Burkhalter. Bieler Tagblatt 12.8.2004
02.08.2004 Bern
1. August

Mutterschaftsversicherung
Tellensöhne und -mütter. Berner Stadtratspräsidentin wirbt an der Bundesfeier für die Mutterschaftsversicherung. Mit Foto. Bund 2.8.2004
29.07.2004 BE Kanton
GR Kanton
VD Kanton
Personen
SVP
Helen Brügger
Mutterschaftsurlaub
Mutterschaftsversicherung
Dissidenz bei der SVP. In der SVP Waadt setzten Frauen und Bauern ein Ja durch. Auch in Graubünden und Bern sind die BefürworterInnen der Versicherung zahlreich. Mit Foto. Helen Brüger. WOZ 29.7.2004
28.06.2004 Schweiz
SP

Mutterschaftsversicherung
SP rüstet sich zum Kampf. Die SP will im September die Abstimmung über den Mutterschaftsurlaub gewinnen. Die Kriegskasse ist voll. Raphael Prinz. BT 28.6.2004
01.10.2003 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Natalie Imboden
Mutterschaftsurlaub
Mutterschaftsversicherung
Light, aber dafür (hoffentlich) real. Das Parlament hat sich in dieser Herbstsession für eine schlanke Mutterschaftsversicherung entschieden. Dennoch wetzen Blocher und seine Getreuen die Referendumsmesser. Natalie Imboden. VPOD-Magazin Oktober 2003
29.09.2003 BS Kanton
Basta

Mutterschaftsversicherung
100'000 Franken sparen. Antwort auf "Ansichtssache: Mütterschweigeprämie, BaZ 220. Brigitta Gerber. BaZ 29.9.2003
18.09.2003 Schweiz
Nationalrat

Mutterschaftsversicherung
Mutterschaftsversicherung wieder verschlankt. Erwerbstätige Adoptivmütter sollen vom bezahlten Mutterschaftsurlaub nicht profitieren können. Der Nationalrat hat sich mit 90:60 Stimmen gegen den Vorschlag des Ständerates ausgesprochen. BT 18.9.2003
04.12.2002 Schweiz
Nationalrat

Mutterschaftsversicherung
14 Wochen für Berufstätige. Reiter >Konsens für Mutterschaftsversicherung im Nationalrat. Mit Foto. Ingrid Hess. Bund 4.12.2002
28.11.2002 Schweiz
Regierung Schweiz

Mutterschaftsversicherung
Endlich ein Lichtblick. Der Bundesrat hat sich Anfang November für das Modell Triponez ausgesprochen, das für die Mutterschaftsversicherung eine Erwerbsersatzentschädigung von 80% während 14 Wochen vorsieht. OeD 28.11.2002
20.04.1998 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Coletta Nova
Mutterschaftsversicherung
Volltext

Eine sinnvolle Lösung? Endlich grünes Licht für die Mutterschaftsversicherung? Die zuständige Kommission des Ständerates hat an ihrer Sitzung vom 30. und 31. März die Mutterschaftsversicherung beraten. Sie hat die Vorlage des Bundesrates auf der Leistungsseite nur leicht verändert. Sie schlägt aber eine andere Finanzierung vor: Statt der vom Bundesrat vorgeschlagenen Lohnpromille sollen die Leistungen aus dem EO-Fonds finanziert werden (zusammen mit den EO-Leistungen). Sobald dieser Fonds auf einen halben Jahresbetrag gesunken ist, müssen (zusätzliche und zweckgebundene) Mehrwertsteuerpromille erhoben werden. Falls diese vom Volk verweigert würden, könnte der Bundesrat in eigener Kompetenz die benötigten Mittel durch Lohnprozente beschaffen. (...). Colette Nova.

Helvetische Typographia, 20.4.1998.
SGB > Mutterschaftsversicherung. 20.4.1998.doc.

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08.03.1996
SGB

Mutterschaftsversicherung
Volltext
SGB zur Mutterschaftsversicherung. Mehrheitsfähige Lösung suchen. Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB unterstützt grundsätzlich das neue Modell der Mutterschaftsversicherung des überparteilichen Frauenkomitees der Bundesratsparteien. Er begrüsst diesen Kompromissvorschlag als Schritt auf der Suche nach einer mehrheitsfähigen Lösung. Er erachtet dieses Modell allerdings als ein absolutes Minimum, das in einigen Punkten noch zu verbessern ist. Positiv hervorzuheben ist insbesondere, dass die Erwerbsausfallsentschädigung an erwerbstätige Frauen 100 Prozent betragen soll und dass Frauen mit einem sehr niedrigen Erwerbseinkommen auf jeden Fall eine Entschädigung in der Höhe der AHV-Mindestrente erhalten sollen. Die Plafonierung auf den maximalen AHV-bildenden Lohn (69‘840 Franken) ist jedoch abzulehnen. Stattdessen ist der Plafonds der obligatorischen Unfallversicherung (97‘200 Franken) anzuwenden, wie dies der Bundesrat in seinem Vernehmlassungsentwurf vorgeschlagen hatte; diese Änderung würde nur 11 Millionen Franken Mehrkosten verursachen. Schliesslich müsste das Modell auch den Bedürfnissen der teilzeiterwerbstätigen Frauen Rechnung tragen. Dies kann am einfachsten erreicht werden, indem die einheitliche Mutterschaftsleistung für die Nichterwerbstätigen (viermaI 970 Franken), zusätzlich zur Erwerbsausfallsentschädigung, auch an erwerbstätige Frauen ausbezahlt wird.
Der öffentliche Dienst, 8.3.1996.
SGB > Mutterschaftsversicherung. OeD, 1996-03-08.
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15.12.1995 Schweiz
Frauen
Oeffentlicher Dienst, Der
Personen
VPOD Schweiz
Bettina Kurz
Maria Roth-Bernasconi
Mutterschaftsversicherung
Volltext
Mutterschaftsversicherung - wie weiter? Stellungnahme der VPOD-Frauenkommission. Die Frauenkommission des VPOD hat von der Ideenskizze bezüglich Mutterschaftsversicherung der Frauen der Regierungsparteien Kenntnis genommen und darüber in der Sitzung vom 23. November diskutiert. Sie findet es gut, wenn auf allen Ebenen Lösungen gesucht werden, damit das 50jährige Versprechen endlich eingelöst werden kann. Die Gewerkschafterinnen möchten in der weiteren Diskussion miteinbezogen werden, weshalb die Frauenkommission des VPOD auch zu den vorgeschlagenen Ideen Stellung genommen hat. Die Ideenskizze. Der Vorschlag der Regierungsparteienfrauen sieht eine Lösung sowohl für erwerbstätige wie für nichterwerbstätige Mütter vor. Die erwerbstätigen Frauen sollen ein Recht auf einen hundertprozentigen Lohnersatz während 16 Wochen haben, wobei ein Plafond bei einem Einkommen von ungefähr 70‘000 Franken pro Jahr (= maximales rentenbildendes AHV-Einkommen) festgesetzt ist. Die nichterwerbstätigen Mütter sollen während 4 Monaten eine Mutterschaftsleistung in der Höhe der AHV-Minimalrente (= ungefähr 970 Franken) erhalten, mit dem gleichen Plafond wie die Erwerbstätigen, jedoch mit einem eventuellen Zuschlag für mehrere Kinder. Die Finanzierung dieser Mutterschaftsversicherung soll, so der Vorschlag, über die Mehrwertsteuer erfolgen. Priorität Lohnersatzversicherung. (…).
Bettina Kurz, Maria Roth-Bernasconi.
Der öffentliche Dienst, 15.12.1995.
Personen > Kurz Bettina. Mutterschaftsversicherung. OeD, 1995-12-15.
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16.06.1995 Schweiz
Öffentlicher Dienst, Der
SGB-Frauenkommission

Mutterschaftsversicherung
SGB-Frauenkommission
Volltext
SGB-Frauenkommission: Endlich eine Mutterschaftsversicherung, die diesen Namen verdient. Die Frauen, die in Gewerkschaften des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB organisiert sind, warten ungeduldig auf die Realisierung der Mutterschaftsversicherung. Die SGB-Frauenkommission fordert das Departement des Innern auf, die Vernehmlassungsergebnisse und, vor allem, eine Vorlage für eine Mutterschaftsversicherung, die diesen Namen verdient, rasch der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Mutterschaftsversicherung soll die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf während der ersten . sechzehn Wochen erleichtern. Die Frauenkommission des SGB hält deshalb daran fest, dass das Kernstück der Mutterschaftsversicherung der Erwerbsersatz von 100 Prozent für alle berufstätigen Mütter während sechzehn Wochen sein muss. Der Erwerbsersatz bei Mutterschaft soll über eine Versicherung finanziert werden, die wie andere Sozialversicherungen auch, aus Lohnprozenten (bzw. Lohnpromillen) und staatlichen Beiträgen gespiesen wird. Die SGB-Frauenkommission ist wie die bürgerlichen Frauen der Meinung, dass auch die unbezahlte Erziehungs- und Betreuungsarbeit aller Mütter gesellschaftliche Anerkennung braucht. Eine zeitgemässe Familienpolitik muss eine Politik zugunsten der Kinder und ihrer Eltern sein und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Mit einer fortschrittlichen Familienpolitik bringt eine Gesellschaft zum Ausdruck, dass Kinder eine vitale Investition in die gemeinsame Zukunft (…).
Der öffentliche Dienst, 16.6.1995.
SGB > Mutterschaftsversicherung. OeD, 1995-‚6-16.
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01.02.1994 Schweiz
Frauen
GBI Schweiz

Mutterschaftsversicherung
Petition
Volltext
Unverwässertes Gleichstellungsgesetz überfällig. Die Landesdelegiertenkonferenz der GBI-Frauen fordert in einer Resolution den sofortigen Erlass des unverwässerten Gleichstellungsgesetzes. Die GBI-Frauen erwarten, dass die schleppend vorankommende vorberatende Kommission des Nationalrates vorwärts macht, keine Abstriche am Entwurf vornimmt und die eidgenössischen Räte die Beratung über das Gleichstellungsgesetz im Frühjahr endlich aufnehmen. Zur Verwirklichung der Gleichstellung brauche es endlich ein griffiges gesetzliches Instrumentarium. Dazu gehörten insbesondere eine Umkehr der Beweislast, wenn Diskriminierung geltend gemacht wird, das uneingeschränkte Klage- und Beschwerderecht für Arbeitnehmerinnen und Gleichstellungsorganisationen sowie die klare Verpflichtung der Arbeitgeberlnnen, sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz entschieden zu bekämpfen. (…). Petition an Ruth Dreifuss. Eine Petition mit 27‘000 Unterschriften übergab das Komitee „für Anerkennung der Mutterschaft“ am letzten Freitag Bundesrätin Ruth Dreifuss, um Druck zu machen, dass der seit 1945 bestehende Verfassungsauftrag für eine Mutterschaftsversicherung im Jahr der Familie endlich verwirklicht wird. Ruth Dreifuss will die Vorlage, trotz Rufen nach Sozialabbau, im Frühjahr in die Vernehmlassung schicken. In einer ersten Phase sollen angestellte und selbständig erwerbstätige Frauen Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen haben.
Neue Gewerkschaft, 1.2.1994.
GBI > Frauen. Mutterschaftsversicherung. Petition. GBI-Zeitung, 1994-02-01.
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22.11.1989 Schweiz
SMUV Schweiz

Frauen
Mutterschaftsversicherung
Volltext

Mami ist die Beste! (ai) So heisst eine kleine, bebilderte Broschüre, die vom Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeitnehmer-Verband (SMUV) geschaffen wurde und den erwerbstätigen Frauen „Die ganze Wahrheit“ über „Mutterschaft und Arbeit“ zeigen will. Seit 1945 bestehe in der Schweiz der Auftrag an die Behörden, eine umfassende Mutterschaftsversicherung einzurichten, heisst es in der Einleitung. 1987 hat das Schweizervolk den letzten (noch mit anderen Elementen vermischten) Vorschlag abgelehnt. So bleiben die Rechte, die eine schwangere Frau oder eine junge Mutter gegenüber dem Arbeitgeber hat, in mehreren Gesetzen (Arbeitsgesetz, Obligationenrecht, Krankenversicherungsgesetz) und in Gesamtarbeitsverträgen geregelt. (...).

 

VHTL-Zeitung, 22.11.1989.
SMUV Schweiz > Frauen.doc.

 

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03.12.1986 Schweiz
Frauen
Personen
VHTL-Zeitung
Harald Fritschi
Mutterschaftsversicherung
Volltext
SGB-Frauen zum Mutterschutz. Wir geben nicht auf. Die Frauen sind echt sauer. Und die SGB-Frauen sind ganz besonders sauer, haben sie doch zum Teil täglich mit erwerbstätigen Müttern zu tun: Seit Jahrzehnten warten sie nun schon auf eine vernünftige gesetzliche Ausgestaltung des bezahlten Mutterschaftsurlaubs. Tatsächlich sieht die Realität nicht gerade rosig aus. Die momentan geltende Regelung im Obligationenrecht schreibt nur einen minimalen Standard von drei Wochen bis zu etwa sechs Monaten je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit vor. Auch die Gesamtarbeitsverträge stehen nicht viel besser da: Ein voll bezahlter Mutterschaftsurlaub von 12 Wochen erscheint so bald einmal als geradezu idyllisch. Und der Elternurlaub - auch dieser ein langjähriges Postulat - ist noch immer in weiter Ferne. Die bestehenden Missstände aufzuzeigen und ihre Forderungen zu präzisieren, war das Ziel einer Pressekonferenz der SGB-Frauenkommission am 25. November im Berner Volkshaus. Die Frauen-Postulate zielen in zwei Richtungen. Zum einen fordern sie eine klare Regelung des Kündigungsschutzes und den verbesserten Schutz der Schwangeren am Arbeitsplatz. Zum andern verlangen sie mindestens 16 Wochen Mutterschaftsurlaub und einen neunmonatigen Elternurlaub. Denn, so Ruth Gurny (VPOD), „die Geburt ist nicht einfach nur Frauensache“. Die SGB-Frauen richteten sich auch an die eidgenössischen Parlamentarier. Diese sollen endlich vorwärts machen und einer vernünftigen Lösung Hand bieten: (…).
Harald Fritschi.
VHTL-Zeitung, 3.12.1986.
Personen > Fritschi Harald. Mutterschaftsversicherung. VHTL-Zeitung, 1986-12-03.
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14.12.1984 Schweiz
Abstimmungen Schweiz

Mutterschaftsurlaub
Mutterschaftsversicherung
Betrug am Volk. Die haushohe Verwerfung der Mutterschutzinitiative hat, wie erwartet, den Sozialbremsern vom Dienst weiter Auftrieb gegeben. Kommentar. Berner Tagwacht 14.12.1984
01.06.1979 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB
Werner Carobbio
Jean Clivaz
Gabrielle Nanchen
Frauen
Gleichberechtigung
Lohngleichheit
Mutterschaftsversicherung
Strafvollzug
Volltext

Die Tätigkeit der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen. Die im Jahre 1976 geschaffene Eidgenössische Kommission für Frauenfragen hat kürzlich ihren Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Vielseitig und gewichtig die behandelten Fragen, von erheblicher Bedeutung für einen grossen Teil, wenn nicht für die Gesamtheit der Frauen unseres Landes. „Frauenfragen“. Seit Mai 1978 gibt die Kommission unter diesem Titel eine Informationsschrift heraus. Die zweite Nummer ist im September, eine dritte am Jahresende erschienen. Man hofft, „Frauenfragen“ künftig 4 bis 6 Mal im Jahr herausgeben zu können. „Frauenfragen“ soll über die Arbeit der Kommission, ihre Stellungnahmen und die von ihr herausgegebenen Berichte orientieren. Auch Aussenstehende sollen darin zu Worte kommen, sofern sie zu Fragen, die von fern oder nah Frauen betreffen, etwas auszusagen haben. (...). Jean Clivaz.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1979, Seiten 161,ff.
Gewerkschaftliche Rundschau > Frauen. 1979-06-01-doc.

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01.03.1975 Schweiz
Frauen
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Maria Zaugg-Alt
Mutterschaftsversicherung
Volltext
Mutterschaftsschutz. Der 8. Dezember 1974 ist in der Sozialgeschichte unseres Landes jenen Wegmarken zuzuordnen, welche die mangelnde gesellschaftliche Solidarität mit den wirtschaftlich schwächern Bevölkerungsschichten kennzeichnen. Weder die sozialdemokratische-gewerkschaftliche Initiative für eine soziale Krankenversicherung noch der Gegenvorschlag der Bundesversammlung hat vor dem Souverän Gnade gefunden. Damit ist auch erneut die obligatorische Mutterschaftsversicherung auf der Strecke geblieben. Es ist mehr als bedauerlich, dass die kapitalkräftige demagogische Gegenpropaganda obsiegte. Nach internationalen Massstäben - unter anderem Internationale Arbeitsorganisation, Europarat - sind die Versicherung für die wirtschaftlichen Folgen bei Mutterschaft sowie der gesundheitliche Schutz der Schwangeren und Mütter eine gesellschaftliche Aufgabe, die dem ganzen Volk - Männer und Frauen - obliegt. Die Geburt eines Kindes soll für die Mutter, ob alleinstehend oder verheiratet, frei von finanziellen Sorgen sein. Jedem Kind ist das Recht zu gewährleisten, sich unter sozial bestmöglichen Bedingungen entwickeln und entfalten zu können. Zunächst ein Hinweis auf internationale Normen. Diese sehen neben zahlreichen weitern Bestimmungen vor: Internationale Arbeitsorganisation (IAO): Die Übereinkommen aus den Jahren 1919 und 1952: 12 Wochen Urlaub (Schutzfrist) für erwerbstätige Mütter, wovon mindestens 6 Wochen nach der Geburt; Lohnersatz mindestens 2/3; Kündigungsschutz. Ferner (…). Maria Zaugg-Alt.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 3-4, März-April 1975.
Personen > Zaugg-Alt Maria. Frauen. Mutterschaftsversicherung. Rundschau März-April 1975.
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