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Anzahl gefundene Artikel: 49

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01.11.2019 Schweiz
Personen
Work
Patricia D Incau
Ernst Köhli
Fotos
Publikation
Volltext
Der Fotograf, der zu den Büezern linste. Nur durch einen Zufall landeten nicht alle Fotos von Ernst Koehli im Altpapier. Ein überaus glücklicher Zufall. Die Aktfotos und die Pflanzenbilder hatte Frau Koehli schon entsorgt. Und auch den Rest des Fotoarchivs ihres Mannes wollte die Witwe 1984 ins Altpapier geben. Wäre zu dieser Zeit nicht der Zürcher Grafiker Raymond Naef an einem kleinen Schaukasten vorbeigekommen, in dem er eine Handvoll Bilder von Ernst Koehli entdeckte: Aufnahmen vom Kreis 4, Zürichs Arbeiterquartier. Bilder, die Naef für ein Ausstellungsprojekt haben wollte. Einen Anruf und einen Besuch bei Frau Koehli später trug er sie kistenweise nach Hause. Damit rettete Naef nicht nur Koehlis gesamtes Fotoarchiv. Sondern auch einen Teil der Schweizer Arbeitergeschichte. Arbeiter gegen Bankster. „etzt erscheint der umfassende Bildband: Er heisst „Chronist der sozialen Schweiz“ und zeigt Koehlis Werk zwischen 1933 und 1953. Eine Zeit, geprägt von der geistigen Landesverteidigung. Aber auch von einer bewegten Arbeiterschaft, Streiks und Protesten. Fotograf Koehli begleitet die Arbeiter zuerst auf eigene Faust. 1933, als 20jähriger und noch ¬etwas wackelig unterwegs, schiesst er in Zürich, Winterthur und St. Gallen seine ersten Demo-Bilder. Als Begleiter einer grossen Bus-Protestfahrt mit über 900 Chauffeuren, die für geregelte Arbeits- und Ruhezeiten protestieren. Aber auch als Zeuge einer Demonstration gegen den rechten Finanzminister und früheren Banker Jean-Marie Musy, der die Löhne von Staatsangestellten um 15 Prozent kürzen will. (…). Patricia D'Incau.
Work online, 1.11.2019.
Personen > D’Incau Patricia. Koehli Ernst. Fotograf. Work online, 2019-11-01.
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14.12.2018 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Ausstellung
Fotos
Volltext
Ausstellung: Emil Acklins Fotos des Büezer-Alltags der 1920er Jahre. Mit der Leica in den Klassenkampf. Emil Acklin war Lehrer und wurde entlassen, weil er Kommunist war. Dann zückte er die Kamera und fotografierte Zürich von unten. Dank Emil Acklin (1889-1976) wissen wir, wie ein Büezerleben in den 1920er Jahren aussah. Acklin streifte mit der Leica in der Hand durch die Stadt Zürich und fotografierte Teerkocher, Kesselflicker, Weichenputzer, Schienenleger, Strassenwischer und Paketpöstler bei der Arbeit. Vor die Linse kamen ihm aber auch Bettler, Obdachlose und arme Leute auf der Schattenseite der Gesellschaft. Seine Fotos feiern die Werktätigen und klagen gleichzeitig die Reichen an, die es zulassen, dass es so viele Arme gibt. Acklin war Kommunist und glaubte an eine gerechte Ordnung. Das bekam ihm aber schlecht. Weil er an den Novemberkrawallen von 1917 gegen Krieg und Militarismus teilgenommen hatte, kam er für sieben Monate hinter Gitter. Seinen Job als Lehrer war er los. Und die Armee degradierte ihn, der einst sogar Oberleutnant gewesen war. Fortan musste er sich als Privat- und Musiklehrer durchschlagen. Da hatte er Zeit, 1.Mai-Demos, Streiks und Protestaktionen sowie das Leben der Arbeiterinnen und Arbeiter in Aussersihl und in der Altstadt zu fotografieren. Aber nicht einfach zum Spass. Acklin wollte das arbeitende Volk dokumentieren, nach Marx der Motor der Geschichte. Für ihn war die Fotografie ein Mittel des Klassenkampfs. Er sagte: „Wir nennen uns Arbeiterfotografen, (…). Ralph Hug.
Work, 14.12.2018.
Personen > Hug Ralph. Emil Acklin. Foto-Ausstellung. Work, 2018-12-14.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Annemarie Schwarzenbach
Fotos
Volltext
Reisefotografie: Annemarie Schwarzenbachs Schätze sind jetzt online. Ein Leben im Rausch. Sie hatte Geld und keine Hemmungen. Die Fotografin Annemarie Schwarzenbach hinterliess mit ihrem Werk das Dokument eines abenteuerlichen Lebens. Mit 34 war alles vorbei. Annemarie Schwarzenbach (1908-1942) endete so tragisch wie banal: mit einem unglücklichen Sturz vom Velo im Engadin. Sie war angeschlagen - Drogenentzug, Depression, Suizidversuche, psychiatrische Klinik, Fehlbehandlung mit Elektroschocks. Hinter ihr lag ein Leben im Rausch. Als Tochter aus reichem Hause - der Vater war ein vermögender Seidenindustrieller - standen ihr alle Möglichkeiten zur Selbstentfaltung offen. Und sie nutzte sie. Im legendären Ford Cabrio fuhr sie in den 1930er Jahren über Istanbul und Teheran nach Afghanistan. Ein Wahnsinn für eine junge Frau - damals. Im Gepäck hatte sie die Rolleiflex. Auch auf ihren Reisen nach Moskau, Nordafrika, Persien, Belgisch-Kongo oder in die USA hielt sie den Finger stets am Auslöser. So entstand ein Riesenwerk von 7'000 Fotos. Rund die Hälfte davon hat das Schweizerische Literaturarchiv kürzlich ins Netz gestellt. Wer sich durchklickt, geht auf eine Zeitreise, die kaum mehr enden will. So sah es damals aus auf der Welt. Faszinierend. Noch faszinierender ist nur die Schöpferin Schwarzenbach selbst. (…). Mit Fotos. Ralph Hug.
Work, 29.3.2018.
Personen > Hug Ralph. Annemarie Schwarzenbach. Fotos. Work, 2018-03-29.
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17.11.2017 Schweiz
Personen
Work
Ralph Hug
Jakob Tuggener
Fotos
Volltext
Foto-Genie Jakob Tuggener (1904-1988) im Museum in Winterthur. Feuer für dir Fabrik. Jakob Tuggener war fasziniert von der Fabrik. In seinen Fotos verbindet sich Technikbegeisterung mit subtiler Kritik. Sie sind in Winterthur zu sehen. Warum gibt es kaum neuere fotografische Zeugnisse aus der Industrie? Weil die Manager niemanden mehr in die Fabriken hereinlassen - oder nur unter Auflagen, die dem Fotografen Scheuklappen anlegen. Und weil der Irrtum auch unter Fotoreportern weit verbreitet scheint, hierzulande gebe es gar keine industrielle Produktion mehr, sondern nur noch Weisskittelarbeit in gepützelter Kulisse. Das war früher anders. Die Patrons waren noch stolz auf ihre Betriebe und zeigten die Fabrikhallen gern. Und seien es Waffenschmieden wie die Maschinenfabrik Oerlikon-Bührle (MFO). Dort realisierte Jakob Tuggener in den 1930er Jahren eine Fotoreportage für die Hauszeitung. Der junge Tuggener ging ans Werk und legte mit seinen Fotos aus den Oerliker-Werkhallen den Grundstein für den postumen Ruhm. „Fabrik“ hiess der Fotoband, der 1943 erschien. Tuggener nannte es ein „Bildepos der Technik“. Er zeigt nicht nur rauchende Kamine, schweres Eisen und gigantische Turbinen im harten Schwarzweiss. Sondern auch die Menschen, die sie fertigen. Büezer mit Schnurrbärten und Falten, im fleckigen Unterhemd, die in Dampf, Hitze und Feuer stehen und die Naturkräfte bändigen. Auch das melancholische "Laufmädchen" und der penible Buchhalter gehören dazu. Karl Marx hätte seine (…). Ralph Hug.
Work, 17.11.2017.
Personen > Hug Ralph. Tuggener Jakob. Fotograf. Work, 2017-11-17.
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30.06.2017 USA
Fotomuseum Winterthur
Personen
Work
Ralph Hug
Ausstellung
Fotos
Volltext
US-Fotograf Danny Lyon zeigt auch die hässlichen Seiten der Wahrheit. Immer für die Underdogs. Kaum jemand kennt den engagierten US-Fotografen Danny Lyon. Dank dem Fotomuseum in Winterthur ändert sich das jetzt . Endlich. 1962 fuhr Danny Lyon als 20jähriger mit Autostopp von New York nach Illinois. Im Gepäck dabei hatte er seine Nikon F, die damals beste Kleinbildkamera. Lyon sollte für ein Studentenmagazin die Bürgerrechtsproteste im Land fotografieren. Die schwarze Minderheit begehrte auf. Sie hatte genug von Rassismus und Diskriminierung. Lyon fotografierte Proteste bei Swimmingpools, die nach Hautfarben getrennt waren, dann auch Sitins, Demos, Protestmärsche und Wahlrechtskampagnen. Der junge Fotograf von der Ostküste stand plötzlich im Brennpunkt der Ereignisse. Gasmasken und Gewehre. Lyon fotografiert Polizeigewalt gegen Schwarze, schon lange vor der aktuellen „Black Lives Matter“-Kampagne: Behelmte Nationalgardisten, wie sie protestierende Afroamerikaner in den Würgegriff nehmen. Wie sie mit Gasmasken und Gewehren in Demos reinfahren. Er fängt die angstvollen Blicke vor aufgepflanzten Bajonetten ein. Aber auch den Mut, für Gleichheit und Freiheit aufzustehen. Anlässlich des berühmten Marsches auf Washington im August 1963 mit Martin Luther King gelang Lyon ein ikonischer Schnappschuss: Darauf zu sehen sind ernste, entschlossene Gesichter. Und dennoch (…). Ralph Hug.
Work, 30.6.2017.
Personen > Hug Ralph. Fotos. USA. Work, 2017-06-30.
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17.02.2017 Bern
Emigranten
Unia Schweiz

Ausstellung
Fotos
Volltext
Eingewandert.ch. Wie wichtig ist die Nationalität von Menschen? Eine Fotoausstellung zum Thema Immigration, Integration, Identität im Museum für Kommunikation in Bern. Vom 17. Februar bis 26 März 2017. Akzeptanz im Alltag. Migration ist ein vielschichtiges und hochaktuelles Thema. Wie wichtig ist die Nationalität von Menschen und was entscheidet neben ihrer Herkunft über die Akzeptanz im Alltag? Interaktive Fotoausstellung. Sechs Fotografen und eine Fotografin setzen sich in einer interaktiven Fotoausstellung mit unterschiedlichen Facetten der Einwanderung in die Schweiz auseinander. Kann ich Schweizerinnen und Einwanderer auseinander halten? Wie viel Migration steckt in mir? Die Migrationskommission der Unia hat die Ausstellung unterstützt. Museumsnacht. Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, Bern. Rahmenprogramm. (alle Anlässe in deutscher Sprache). Workshop: Mehr als Knispen. Filmzyklus in der Cinématte Bern.
Unia Schweiz, 17.2.2017.
Unia Schweiz > Emigranten. Fotoausstellung. Unia Schweiz, 2017-0217.
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03.02.2017 Schweiz
Syndicom-Zeitung
Katja Snozzi
Fotos
Volltext
Jahrhundertmenschen. Die Tessiner Fotografin Katja Snozzi hat hundert über hundertjährige Frauen und Männer aus der ganzen Schweiz porträtiert. Mit ihrem Bildmaterial hat sie ein eindrückliches Buch sowie eine einfühlsame Ausstellung in Locarno gestaltet. Die Situation betagter Menschen bleibt trotz der stetig alternden Bevölkerung ein Tabuthema. Denn in einer Zeit, in der Tempo, Produktivität, Konsum. äusserliche Schönheit und Jugendlichkeit als Lebensprojekte im Vordergrund stehen, stellen Betagte anscheinend eine Last dar. Unser Leben lässt wenig Raum für diejenigen, die nur innere Ressourcen zu bieten haben. Wenn man von Pflegekosten und AHV-Bilanzen redet, wird der Tonfall oft gar frostig. Das hohe Alter bringen wir normalerweise mit Einsamkeit. Trauer und Zurückgezogenheit in Verbindung. Doch wissen wir sicher, wer diese Menschen sind, was sie wollen, wie sie leben? Was wissen wir über das Alter? Die Locarnesin Kat ja Snozzi (*1947), die als Fotografin auf der ganzen Welt Erfahrungen gesammelt hat, ergründet in ihrem neuen Projekt das Leben am Rande der Gesellschaft in der reichen Schweiz. Dazu hat sie hundert betagte Menschen fotografiert. „Die Gesichter betagter Menschen faszinieren mich“, erklärt die Künstlerin. einige leben auf eine äusserst erklärt die Künstlerin. „Was ich jetzt während des Fotografierens angetroffen habe, hat mich aber nicht wenig überrascht. Man spricht oft über das Alter, aber ich habe selten jemanden getroffen, der sich mit betagten Menschen abgibt, die nicht die Grossmutter oder ein geliebter Onkel sind. Was können wir also schon über das Alter wissen? (…). Laura Di Corcia.
Syndicom-Zeitung, 3.2.2017.
Personen > Snozzi Katja. Fotografien. Personen. Syndicom-Zeitung, 2017-02-03.
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25.11.2016 Kuba
Junge Welt
Personen
Fidel Castro
Fotos
Nachruf
Volltext
Hasta Siempre, Comandante! Kubas früherer Präsident Fidel Castro im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben. Der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, Fidel Castro, ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben. Über die traurige Nachricht informierte Kubas Präsident Raúl Castro in einer über alle Fernsehsender des Landes ausgestrahlten Ansprache. Wörtlich sagte Raúl Castro: „Liebes Volk von Kuba, mit tiefem Schmerz spreche ich zu Ihnen, um unser Volk und die Völker der Welt darüber zu informieren, dass heute, am 25. November um 22.29 Uhr, der Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, Fidel Castro, verstorben ist. In Erfüllung des ausdrücklichen Willens des Genossen Fidel werden seine Reste eingeäschert. In den Morgenstunden des morgigen Samstag, 26. November, wird die für die Bestattung gebildete Organisationskommission unserem Volk detaillierte Informationen über die Organisation der posthumen Ehrung des Gründers der Kubanischen Revolution übermitteln. Hasta la victoria siempre!“ (PL/Junge Welt. Junge Welt veröffentlicht in der Montagausgabe einen ausführlichen Nachruf auf den grossen Revolutionär und Staatsmann.
Junge Welt, 26.11.2016
Personen > Castro Fidel. Nachruf. Junge Welt, 2016-11-26.
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01.06.2016 Herisau
Personen
VPOD-Magazin
Ernst Köhli
Christoph Schlatter
Bürgerheim
Fotos
Volltext
Dossier: Der Fotograf Ernst Köhli (1913-1983). „Eine neue Schweiz bauen“ – Reportagen für den VPOD. VPOD-Kongress mitten im Krieg: Im Mai 1943 waren 255 Männer und eine Frau zum Verbandstag delegiert, der „in der verschwenderisch schönen Bucht von Lugano, bei prachtvollem Wetter“ über die Bühne ging, wie die Verbandszeitung berichtete. Die inhaltliche Debatte wies - wenige Monate nach Stalingrad, als das Ende des Kriegs absehbar wurde - weit in die Zukunft. Man präsentierte „die Rechnung für die Nachkriegszeit“. Und das bedeutete: Ausgleich des Kaufkraftverlusts! Schaffung einer Altersvorsorge! Und: Demokratisierung der Wirtschaft! Letzteres war ein Hauptanliegen von Hans Oprecht, dem geschäftsleitenden VPOD-Sekretär, der den Verband erfolgreich durch schwierige Jahre lenkte. „Es wäre für die schweizerische Demokratie untragbar, dass die Arbeiterschaft in diesem Weltkrieg, wie im letzten schon, fast allein Opfer auf sich zu nehmen hätte, während andere Teile des Volkes sich bereichern können“, sagte Oprecht. „Die grossen Banken, die Versicherungsgesellschaften, die Schwerindustrie sind als Geldmächte für den Bestand unseres demokratischen Staates die grösste Gefahr. Es sind darum all jene Kräfte der Wirtschaft, wenn nötig rücksichtlos, beiseitezustellen, die privater Gewinnsucht und privatem Machtstreben dienen.“ Die Prinzipien der politischen Demokratie seien auf die Wirtschaft zu übertragen. Und: „Aus diesem Krieg und aus der Not dieser Zeit muss das entstehen, was früher unerreichbar schien: (…).Eine Reportage Köhlis aus dem Bürgerheim Herisau zeigt eine andere Seite der Schweiz der 1940er Jahre. Die Bilder wurden auch in der damaligen VPOD-Zeitung publiziert. (…). Christoph Schlatter. VPOD-Magazin, Juni 2016.
VPOD-Magazin > Bürgerheim Herisau 1943. Fotoreportage. VPOD-Magazin, Juni 2016.
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01.06.2016 Schweiz
Personen
SAH
VPOD-Magazin
Ernst Köhli
Christoph Schlatter
Fotos
Kinderhilfe
SAH
Volltext
Dossier: Der Fotograf Ernst Köhli (1913-1983). Die Hilfe der Kriegsverschonten – Reportagen für das SAH. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) wurde 1936 von der SP und dem SGB gegründet und betätigte sich unter seiner ersten Direktorin (Regina Kägi-Fuchsmann; bis 1951) zunächst in der Flüchtlingshilfe. Bereits ab 1944 wurden Wiederaufbauprojekte im Ausland geplant. Eines davon, in Zusammenarbeit mit der „Schweizer Spende“: der Bau und die Einrichtung eines „Centre social“ in der völlig zerstörten Stadt Saint-La in der Normandie. In dem neu erstellten Barackendorf entstanden ein Säuglingsheim, eine Kindertagesstätte, eine Bibliothek und weitere kulturelle und sanitäre Einrichtungen. In der Nähstube sollten die Frauen von Saint-La das Anfertigen und Abändern von Kleidern lernen. Hier wie andernorts kämpfte man mit technischen und auch mit menschlichen Unzulänglichkeiten. Die Nähmaschinen waren dauernd kaputt, Ersatzteile kaum erhältlich. Auch kulturelle Differenzen gaben Anlass zu Auseinandersetzungen. Und hinter den Kulissen kamen bereits vor der Übergabe an die französischen Behörden im Jahr 1947 Zweifel am proletarischen Charakter der Einrichtung auf. Ein anderes Projekt, welches vom SAH direkt nach dem Krieg und in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften SEV und VHTL gestartet wurde, war die Freiplatzaktion für Kinder aus den Niederlanden. Die „Hollandkinder“ sollten nach den Jahren der kriegsbedingten Entbehrung, des Hungers, des Leids und der Zerstörung in ihrer Heimat drei unbeschwerte (...). (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Juni 2016.
VPOD-Magazin > SAH. Centre social Saint-La 1947. VPOD-Magazin, Juni 2016.
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01.05.2016 Kuba
1. Mai
Granma

1. Mai
Fotos
Volltext
Erster Mai der Einheit und Verpflichtung. Der Festveranstaltung auf dem Platz der Revolution José Martí steht der Erste Sekretär der Partei und Präsident des Staats- und des Ministerrats, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, vor. Im Beisein von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär der Partei und Präsident des Staats- und des Ministerrats, begannen auf dem Platz der Revolution José Martí von Havanna die Feierlichkeiten aus Anlass des Internationalen Tags der Arbeiter. Wie an jedem Ersten Mai versammeln sich die Kubaner jeden Alters auf den Plätzen des Landes, um an den traditionellen Umzügen teilzunehmen. Dieses Mal haben sie besondere Gründe wie die Unterstützung der Beschlüsse des 7. Parteitags und die Ehrung des Führers der Kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, zu seinem 90. Geburtstag. In Santiago de Cuba begann der Marsch der Arbeiter und ihrer Familien und Freunde unter dem Motto Einheit und Verpflichtung um 7 Uhr. Unter den Tausenden, die sich auf dem Platz der Revolution in Havanna versammelt haben, sind etwa 2.000 ausländische Vertreter, die gekommen sind, um diesen Tag in Unterstützung der Revolution in Kuba zu begehen. Die Verurteilung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba, die Forderung nach Rückgabe des Marinestützpunktes von Gantanamo und die Unterstützung der emanzipatorischen Prozesse in Lateinamerika sind weitere Motivationen der Kubaner an diesem 1. Mai.
Granma, 1.5.2016.
Granma > 1. Mai 2016. Demonstration. Granma, 2016-05-01.
Ganzer Text. Mit Foto.
28.04.2016 Kuba
1. Mai
Granma

1. Mai
Fotos
Volltext
Jedes Jahr begleiten Freunde aus verschiedenen Teilen der Welt das kubanische Volk beim Fest der Arbeiter. Freunde aus aller Welt begleiten Kuba am 1. Mai. um ihrer Unterstützung für die Revolution Ausdruck zu verleihen, sind über 200 Freunde aus 34 Ländern mit der XI. Solidaritätsbrigade 1. Mai nach Kuba gekommen, um an der großen Kundgebung zum Internationalen Tag der Arbeiter in Havanna teilzunehmen. Um ihrer Unterstützung für die Revolution Ausdruck zu verleihen, sind über 200 Freunde aus 34 Ländern mit der XI. Solidaritätsbrigade 1. Mai nach Kuba gekommen, um an der großen Kundgebung zum Internationalen Tag der Arbeiter in Havanna teilzunehmen. Untergebracht sind sie im Internationalen Camp Julio Antonio Mella, das in der Nähe von Caimito in der Provinz Artemisa gelegen ist. Dort verrichten die Brigadeteilnehmer Arbeiten in der Landwirtschaft, nehmen an Seminaren teil, in denen sie zu aktuellen Themen der Aktualität Kubas informiert werden und besuchen die Provinzen Villa Clara, Sancti Spiritus und La Habana. Sie nehmen mit anderen Delegationen, die ebenfalls am Aufmarsch zum 1. Mai nach Kuba gekommen sind, ausserdem an einem vom kubanischen Gewerkschaftsverband CTC organisierten Internationalen Solidaritätstreffen teil, in dessen Rahmen sie sich mit Gewerkschaftern und Führern von sozialen Organisationen und politischen Parteien austauschen können. (…).
Granma, 28.4.2016.
Granma > 1. Mai 2016. Granma, 2016-04-28.
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03.02.2016 Schweiz
Personen
SGB
Laura Perret Ducommun
Véronique Polito
Fotos
Volltext
Zentralsekretariat
Neue SGB-Zentralsekretärin: Laura Perret Ducommun. Dossier Bildung wieder besetzt. Ab Februar dieses Jahres hat Laura Perret Ducommun ihre Arbeit als Zentralsekretärin des SGB aufgenommen. Laura Perret Ducommun ist im SGB-Sekretariat neu verantwortlich für den Bereich Bildung und Jugendpolitik. Sie löst in dieser Funktion Véronique Polito ab, die zur Unia gewechselt hat und dort neu Mitglied der Geschäftsleitung ist. Die 39-jährige Laura Perret Ducommun setzt sich seit langem intensiv mit Fragen der Bildungspolitik und vor allem der Berufsbildungspolitik auseinander. In den letzten fünf Jahren war sie als stellvertretende Abteilungsleiterin im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für den Bereich der höheren Berufsbildung (eidgenössische Berufsprüfungen, eidgenössische höhere Fachprüfungen und Bildungsgänge der höheren Fachschulen) zuständig. Zuvor war sie im Hochschulbereich tätig, namentlich im Bundesamt für Statistik für Finanzen und Personal der Hochschulen und früher im Generalsekretariat der Westschweizer Universitätskonferenz (CUSO). Sie hat zehn Jahre Erfahrung als Erwachsenenbildnerin. (…).
SGB, 3.2.2016.
Personen > Perret Ducommun Laura. Zentralsekretärin. SGB, 2016-02-03.
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23.10.2015 Zürich
Personen
Syndicom-Zeitung
Klaus Rozsa
Buchbesprechung
Fotos
Überwachung
Volltext
Ein Leben voller Überwachung. Was die staatliche Bespitzelung mit einem Menschenleben anstellen kann - und das in einem hoch zivilisierten Land wie der Schweiz -, zeigt das typografische Buch-Kunstwerk am Beispiel des Gewerkschafters und Pressefotografen Klaus Rozsa. Wer die 70er- und 80er-Jahre in der Schweiz, besonders in Zürich, nicht miterlebt hat, braucht vielleicht mehr als einen Blick, um zu verstehen, was in diesem Buch zusammengestellt wurde: Bilder von Demonstrationszügen, von gasmaskenbewehrten Polizisten, Kampfszenen: Tränengasschwaden vor dem „Autonomen Republik Bunker“, in der Umgebung von Kaiseraugst, über dem Gelände des Zürcher AJZ; Wasserwerfer am Limmatquai, vor dem Bezirksgefängnis oder beim Opernhaus. Die Fotos, alle in Schwarzweiss, begleiten und überdecken maschinenbeschriebene Zettel, Formulare und Briefe. Ein Leben lang im Visier. Es sind „Staatsschutzakten“, besser bekannt als „Fichen“, angelegt in den Jahren zwischen 1971 und 1989. Angelegt über eine einzige Person: einen jungen Mann von zunächst gerade mal 17 Jahren. Klaus Rozsa, der als kleiner Bub 1956 mit seinen Eltern aus Ungarn in die Schweiz geflüchtet war, geriet noch als Teenager ins Visier übereifriger Staatsschützer, die in ihm ihre Ängste vor der „kommunistischen Weltherrschaft“ personifiziert fanden. Spuren der Bespitzelung. Christof Nüssli, Christoph Oeschger.
Miklos Klaus Rozsa, cpress-Verlag 2014, 624 Seiten, Fr. 54.-.
Syndicom-Zeitung, 23.10.2015.
Syndicom-Zeitung > Überwachung Klaus Rozsa. Syndicom-Zeitung, 23.10.2015.
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19.06.2015 Burgdorf
McDonalds
Unia Region Bern

Fotos
Kündigungen
McDonalds
Volltext
Protest gegen missbräuchliche Kündigungen bei McDonald's. Entlassene Angestellte von McDonald’s Burgdorf haben zusammen mit der Unia gegen ihre missbräuchlichen Kündigungen protestiert. Die beiden Frauen wurden wegen gewerkschaftlichen Aktivitäten entlassen. Am Dienstag machte die Unia den Fall publik: In diesem Frühling hat McDonald’s Burgdorf zwei Mitarbeiterinnen entlassen, nachdem sie Unterschriften für die Wahl einer Personalkommission gesammelt hatten. Die Bildung einer solchen Personalvertretung ist im schweizerischen Mitwirkungsgesetz ausdrücklich vorgesehen. Die Kündigungen sind ein krasser Verstoss gegen das Gesetz und stellen eine Provokation dar. Die Unia fordert die Wiedereinstellung der beiden Entlassenen. McDonald‘s Burgdorf wird im Franchising-System geführt. Bereits in der Vergangenheit wurden dort die Rechte der Arbeitnehmer/innen missachtet. Ende 2014 wandten sich mehrere Mitarbeiterinnen an die Unia, nachdem sie durch den damaligen Filialleiter sexuell belästigt wurden. Erst nach einer Intervention der Unia wurde dieser vom Arbeitgeber freigestellt. Mit Foto.
Unia Region Bern, 19.6.2015.
Unia Region Bern > McDonald’s Burgdorf. Kündigungen. Unia, 19.6.2015.
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18.06.2015 Schweiz
Personen
SMUV Schweiz
Unia Schweiz
Oliver Fahrni
Christina Scheidegger
Fotos
Interview
Pensionierung
Volltext
„Wir müssen noch mehr Gegensteuer geben“. Nach fast vier Jahrzehnten im Dienst der Gewerkschaften geht Renzo Ambrosetti in Pension. Und ist kein bisschen müde. Work: Renzo Ambrosetti, wie bereiten Sie sich auf Ihren schweren Gang vor? Renzo Ambrosetti: Ich weiss nichts von einem schweren Gang. Was sollte der sein? Am 20. Juni geben Sie, nach einer langen Karriere für die Gewerkschaft, das Co-Präsidium der Unia ab. Haben Sie sich für diesen Tag etwas Besonderes vorgenommen? Heute nacht bin ich aus Brüssel zurückgekommen, und nach unserem Treffen fahre ich zu einer Sitzung des Suva-Verwaltungsrates in Luzern. Das ist Normaltempo. Ich hatte einfach noch keine Zeit, an den 20. Juni zu denken. Können Sie sich überhaupt vorstellen, ohne das Adrenalin der Gewerkschaftsarbeit und der sozialen Auseinandersetzungen zu leben? Muss ich ja gar nicht. Einige Dinge mache ich weiter. Zum Beispiel die internationale Gewerkschaftsarbeit, unter anderem als Vizepräsident der europäischen Industriegewerkschaft IndustriALL. Seit der Krise gibt es da wieder stärkere nationalistische Tendenzen, die wir bekämpfen. Auch in der Unia führe ich einige Aufgaben weiter. Und ich werde mich stärker auf meine Mandate im Tessin konzentrieren können, auf den Arbeitskontrollverein, auf die paritätischen Kommissionen… Doch auf jeden Fall will ich von Tempo 150 künftig auf 80 runter. (…). Mit Foto. Interview: Christina Scheidegger, Oliver Fahrni.
Work online, 18.6.2015.
Personen > Fahrni Oliver. Renzo Ambrosetti. Interview. Work, 18.6.2015.
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18.06.2015 Schweiz
Garanto
Movendo
Personen
Ewald Ackermann
André Daguet
Fotos
Nachruf
Volltext
Zum Tod von André Daguet (1947-2015). In der Nacht auf den 1. Mai 2015, gleichsam als hätte er der Regie Anweisung gegeben, ein letztes Zeichen zu setzen, ist André Daguet gestorben. André Daguet war 1980 Mitbegründer und bis 1986 Zentralsekretär von Amnesty International Schweiz; dann amtete er zehn Jahre lang als Generalsekretär der SP Schweiz. Zusammen mit Präsident Peter Bodenmann bildete Daguet ein Dreamteam: Der Präsident füllte vif die Rolle des Turbos nach vorne, dem Generalsekretär war die Aufmunterung und Mitnahme der zuweilen überraschten Truppen zubedacht. Mitbegründer der Unia. 1993, als die Bürgerlichen Christiane Brunner bei der Bundesratswahl mit einer Schlammschlacht ausbooteten, gelang dem Duo in einer bewegten Woche mit der Kür von Ruth Dreifuss ein Bravourstück. 1996 wechselte Daguet zur Gewerkschaft SMUV, wo er (ab 2005 dann bei der Nachfolgeorganisation Unia) bis zur ordentlichen Pensionierung, 2009, Mitglied der Geschäftsleitung war. Wiederum als zweiter Mann, zuerst an der Seite von Christiane Brunner, dann an derjenigen von Renzo Ambrosetti, gehörte André Daguet zu den Architekten der Unia, des Zusammenschlusses der vormaligen Gewerkschaften GBI, SMUV und VHTL. Als langjähriger Präsident des Verwaltungsrates war er operativ mitverantwortlich für die Zeitung „Work“, eines der Fusionsprojekte. Erster Präsident von Movendo. (…). Mit Foto. Ewald Ackermann.
Garanto, 18.6.2015.
Personen > Daguet André. Nachruf von Ewald Ackermann. Garanto, 18.6.2015.
Ganzer Text
24.04.2015 Luzern
Personen
Vorwärts
Hans Erni
Manfred Vischer
Biografien
Fotos
Volltext
Ein Künstler im Dienst von Fortschritt und Frieden. Hans Erni hat sich mit seiner Kunst immer für jene Anliegen eingesetzt, die er für gerecht hielt. Es ist ihm gelungen, die universelle Kultur sowie humanistische, fortschrittliche und künstlerische Werte bis in die Wohnstuben einfacher Menschen zu vermitteln. Hans Erni, ein Künstler von beispielloser Popularität, hat uns im hohen Alter von 106 Jahren verlassen. Er wurde in Luzern geboren, in einfachen Verhältnissen, aber in einem Milieu, das sich gewerkschaftlich engagierte und offen gegenüber der Kultur war. Diese kulturellen Werte, vor allem jene der griechischen Antike, versuchte er stets durch seine Bilder und Fresken in die Öffentlichkeit zu tragen. Schon während seiner Lehrzeit als Bauzeichner bewies er hervorragende technische Fähigkeiten und eine erstaunliche zeichnerische Virtuosität, die er mit grosser Leichtigkeit in der Darstellung von Pferden und mythologischen Gestalten zum Ausdruck brachte. Man vergisst jedoch allzu oft, dass er in der Zwischenkriegszeit zur europäischen Avantgarde gehörte. 1935 waren seine Bilder neben jenen von Braque, Chirico, Max Ernst, Paul Klee und Fernand Leger in der ersten Ausstellung abstrakter Kunst in der Schweiz zu sehen, einer Ausstellung, die auf vollkommenes Unverständnis stiess. Den Frieden vermitteln. Die Wende in seiner Kunst fand anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich von 1939 statt, der berühmten „Landi“, die inmitten von Europa, welches am Rande des Kriegs stand, (...). Pierre Jeanneret. Mit Foto von Hans Erni.
Vorwärts, 24.4.2015.
Personen > Erni Hans. Biografie Pierre Jeanneret. Vorwärts, 24.4.2015.
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14.04.2015 Zürich
GTCP Schweiz
Personen
WOZ
Vererna Bürcher
Hans Schäppi
Fotos
Nachruf
Volltext
Verena Bürcher (1941-2015). Eine unerschrockene Kämpferin und Journalistin. Am 14. April ist die Gewerkschafterin und langjährige ProWOZ-Präsidentin Verena Bürcher gestorben. Ihr Kollege und Weggefährte Hans Schäppi erinnert sich an eine humorvolle und engagierte Mitstreiterin. Ich habe Verena Bürcher nicht in der Gewerkschaft kennengelernt, obwohl sie durch und durch eine Gewerkschafterin war. Anfang der 1970er Jahre gab es zwei „revolutionäre“, marxistisch ausgerichtete SP-Sektionen im Kanton Zürich. Die wichtige war diejenige im Kreis 7 der Stadt Zürich, die legendäre SP 7, in der Verena Bürcher der politisch führende Kopf war. Ich gehörte nur zur Dependance, zur Sektion Uetikon am See, wo ich zusammen mit der Historikerin Heidi Witzig und anderen KollegInnen ohne grösseren Erfolg die ArbeiterInnen der Chemiefabrik zu politisieren versuchte. Ich unterrichtete aber damals am Realgymnasium Rämibühl in Zürich, und so war es nur ein Katzensprung an die Freiestrasse, wo Verena Bürcher das Zepter führte und wo diskutiert, beschlossen, geschrieben, gegessen, geraucht - und natürlich auch italienischer Rotwein getrunken wurde. Es war also nichts als konsequent, dass ich sie auf die frei werdende Redaktionsstelle bei der Gewerkschaft Textil Chemie Papier (GTCP) aufmerksam machte, wo ich selber zu arbeiten begonnen hatte. (…). Mit Foto. Hans Schäppi.
WOZ, 30.4.2015.
Personen > Bürcher Verena. Nachruf Hans Schäppi. WOZ, 2015-04-14.
Ganzer Text
23.04.2014 BS Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Heiri Strub
Fotos
Nachruf
Todesfall
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Wir trauern um Heiri Strub. Es gibt nicht mehr viele GenossInnen, die an der Grenze zum Hundertsten stehen. Nun, Heiri Strub wurde trotz seiner Herzschwäche fast 98 Jahre alt, Er verstarb am 23. April in einem Alters- und Pflegeheim, nachdem knapp ein Jahr vorher seine Lebenspartnerin Lotti verschieden ist. Heiri ist in Riehen aufgewachsen - schon als Schuljunge hat er seine Lehrer „portraitiert“ - und ist in Basel als Grafiker, Kunstmaler, Larvenmacher und Plakatgestalter bekannt geworden, Früh spürte auch er die Klassengegensätze und trat der sozialistischen Jugend bei, Er hat Wahlplakate für die PdA gestaltet, hat Bilder gemalt und in seinem Atelier Fasnachtlarven gemacht. Als dann der „Kalte Krieg“ ausbrach, wurde Heiri Strub, der nie von seiner Überzeugung als Marxist abwich, von allen Buchhandlungen boykottiert. Praktisch wurde ihm die Existenz in der Schweiz entzogen. Er bekam so wenig Aufträge, konnte so wenig verkaufen, dass die Existenzgrundlage seiner Familie ernsthaft gefährdet war. Nun blieb ihm nichts anderes übrig als in ein Land zu ziehen, wo er Aufträge bekam und mit seiner Familie leben konnte. Das war die DDR in Berlin. Elf Jahre konnte er dort mit Frau und Tochter leben und arbeiten. (…). Mit Foto.
Vorwärts, 9.5.2014.
Personen > Strub Heiri, Nachruf. Vorwärts 9.5.2014.
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01.03.2013 Biel
Schweiz
Zürich
2. Internationale
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Personen
SP Schweiz
Johann Philipp Becker
Hermann Greulich
Hartung
Biografien
Fotos
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Vom Handwerksgesellen zum Mitbegründer der SP. Herman Greulich war einer der Wegbereiter der schweizerischen Arbeiterbewegung und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten vor dem Ersten Weltkrieg. Zeitlebens setzte er sich für das Frauenstimmrecht ein. Der erste bedeutende Arbeiterverein in der Schweiz war der 1833 gegründete Deutsche Handwerkerverein in Biel: Die frühe Arbeiterbewegung stützte sich auf die Handwerker und noch nicht auf die Fabrikarbeiter ab. (...). Mit Foto, 1922. Nicole Behrens, Yves Baer.

Links, 1.3.2013.
Personen > Greulich Hermann. Biografie. link 1.3.2013.

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01.12.2012 Biel
Olten
SO Kanton
Solothurn
Unia Biel-Seeland
Unia Biel-Seeland-Solothurn

Fotos
Kongress
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Die Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn war am dreitägigen Unia-Kongress vom 29. November bis 1. Dezember 2012 in Zürich stark vertreten: Mit einer geschlossenen Delegation und 13 konkreten Anträgen. Für die Region im Zentrum standen unsere zehn Anträge unter dem Titel "Unia von unten". Die Bilanz: Die Hälfte der Anträge wurde angenommen oder zumindest zur Prüfung weitergeleitet. Mit Gruppenbild. (...).

Unia Region Biel-Seeland-Kanton Solothurn, 7.12.2012.
Unia Biel-Seeland-Solothurn > Kongress Unia Schweiz. 7.12.2012.

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06.05.2010 Kreuzlingen
Personen
Fredi Bosshard
Meinrad Schade
Fotos
Die Fotografie verlangsamen. Meinrad Schade. In einer Medienlandschaft, in der alle auf der Suche nach der Sensation, nach den aktuellen Fotos und Filmen sind, erweist sich ein Reporterfotograf als sensibler Beobachter. (...). Mit Foto. Fredi Bosshard. WOZ. Donnerstag, 6.5.2010
18.03.2010 Zürich
Personen
WOZ
Susan Boos
Fotos
Wenn man mehr sieht, als zu sehen ist. Das Jahrhundert der Bilder. Es gibt Fotos, die sich ins kollektive Gedächtnis eingegraben haben. Zwei schwere Bände gehen der Geschichte dieser Superbilder nach. Gerhard Paul beschäftigt sich mit Bildern, die die Welt bewegen. Der Geschichtsprofessor aus Flensburg ist wohl einer der wichtigsten Vertreter der Visual History. Er hat das gigantische zweibändige Werk "Das Jahrhundert der Bilder" herausgegeben - eine Art Lexikon der Bilder in unserem Kopf. (...). Mit Fotos. Susan Boos. WOZ. Donnerstag, 18.3.2010
19.03.2009 Zürich
Personen
WOZ
Florian Bachmann
Fotos
Der Reportage verpflichtet. Vor beinahe 20 Jahren gründeten im Raum Zürich 5 Fotografen, eine Fotografin und zwei Agentinnen die auf Fotoreportagen spezialisierte Agentur Lookat. Nachdem die Genossenschaft bereits 2004 Konkurs angemeldet hatte, ist Anfang März auch das Onlinenachfolgeprojekt mit demselben Namen eingestellt worden. (...). Medientagebuch von Florian Bachmann. Mit Foto. Florian Bachmann. WOZ 19.3.2009
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