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Anzahl gefundene Artikel: 58

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09.08.2019 Schweiz
Bildung
Personen
Christine Flitner
Lehrmittel
Volltext
Rollenklischees in Schulbüchern. Schulbücher spielen für Kinder bei der Weitergabe von Männer- und Frauenbildern eine wichtige Rolle. Leider nach wie vor in vielen Fällen eine negative. Zum bevorstehenden Schulanfang würde es sich lohnen, wenn sich Lehrpersonen und Ausbildungsinstitutionen mal wieder mit dem Thema beschäftigen. Wie können Schülerinnen und Schüler ermutigt werden, sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln und nicht gemäss überlieferten Geschlechterbildern? Schulbücher spielen eine wichtige Rolle bei der Weitergabe von Rollenbildern und der Sozialisation von Kindern. Zwei Wissenschaftlerinnen untersuchten im Auftrag der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten vier Lehrmittel, welche in der Romandie in der Primarstufe eingesetzt werden. Das Ergebnis ist eindeutig: Männliche Figuren sind vorherrschend, die Frauen haben klare und begrenzte Rollen. So werden im Geschichtsbuch für die 5. und 6. Klasse die Männer der Vor- und Frühgeschichte aktiv als Jäger und Fischer, beim Feuermachern, Steine bearbeiten, als Krieger, Musiker oder Archäologen gezeigt, während die Frauen vor allem beim Nähen und der Kleinkinderbetreuung zu sehen sind. Auch im Mathematikbuch werden die Männer in mehr Berufen gezeigt als die Frauen. (…).
Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 9.8.2019.
Personen > Flitner Christine. Lehrmaterial. VPOD Schweiz, 2019-08-09.
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06.12.2017 Deutschland
Bildung
Junge Welt

Bildung
Pisa-Studie
Volltext
Abc-Schützen verbildet. IGLU-Studie: Grundschulausbildung der BRD fällt weiter zurück. Eine zunehmende Anzahl an Kindern kann nach dem Ende ihrer Grundschulzeit nicht richtig lesen. Mittlerweile fast ein Fünftel der Kinder geht damit ohne Voraussetzung für eigenständiges Lernen auf weiterführende Schulen. Dies geht aus der am Dienstag in Berlin vorgestellten Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) hervor. Seit dem ersten repräsentativen Test im Jahr 2001 ist der Wert von 16,9 Prozent der BRD-Grundschulabsolventen ohne ausreichende Kenntnisse auf 18,9 Prozent gestiegen. Zugenommen hat laut der Studie auch die soziale Selektion im BRD-Grundschulsystem: 2001 war die Chance auf eine Gymnasialempfehlung für Kinder aus Familien von Besserverdienern bereits 2,6mal so hoch wie bei Elternhäusern ohne hohe Einkünfte oder Eigentum. 2016 war diese Chance sogar 3,4mal so hoch. Die Anzahl von Schülern, die nach Verlassen der Grundschule Texte lesen, verstehen und eigenständig damit hantieren können, ist leicht gestiegen auf 11,1 Prozent im Jahr 2016. Russland, Singapur und Hongkong erreichen höhere Werte. Insgesamt fällt die BRD im internationalen Vergleich zurück. 16 weitere Länder haben die BRD überholt. »Vor dem Hintergrund ist Stagnation natürlich Rückschritt«, formulierte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Susanne Eisenmann (CDU). Studienleiterin Heike Wendt von der technischen Universität Dortmund erklärte gegenüber JW am Dienstag ein Gefühl der „Bedrückung“ (…).
Junge Welt, 6.12.2017.
Junge Welt > Bildung. IGLU. Junge Welt, 2017-12-06.
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09.09.2017 Deutschland
Bildung
Junge Welt

Analfabetismus
Volltext
Gewerkschaftsbund sieht keine Fortschritte seit Dresdner Bildungsgipfel 2008. 7,5 Millionen Berufstätige in der BRD funktionale Analphabeten. Vor knapp zehn Jahren hatte Kanzlerin Angela Merkel die „Bildungsrepublik Deutschland“ ausgerufen. Auf einer Konferenz von Kultusministern der Länder und Fachleuten in Dresden hatte die CDU-Vorsitzende eine Qualitätsoffensive und Milliardeninvestitionen für Schulen, Unis und Kindergärten angekündigt. Die Ausgaben für Bildung und Forschung sollten auf insgesamt zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erhöht werden. Doch die Ziele der Tagung sind nach Ansicht des Bildungsforschers Klaus Klemm verfehlt worden. Er stellte am Freitag in Berlin eine vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Auftrag gegebene Bilanz der politischen Massnahmen seit 2008 in diesem Bereich vor. Danach bleiben statt der anvisierten 8,5 Prozent noch immer 13,8 Prozent der Jugendlichen ohne Berufsabschluss. Mehr als 47‘000 junge Menschen haben nicht mal einen Schulabschluss, und knapp 1,4 Millionen Jugendliche zwischen 20 und 29 Jahren keine abgeschlossene Ausbildung. Für 32,9 Prozent der unter Dreijährigen steht heute ein Krippenplatz zur Verfügung, in den westlichen Bundesländern für 28,2 Prozent. Geplant war eine Quote von 35 Prozent. Auf einer DGB-Konferenz zum Thema diskutierten am Freitag auch die Ministerpräsidentinnen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Malu Dreyer (SPD) und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in Berlin über (…).
Junge Welt, 9.9.2017
Junge Welt > Analfabetismus. Junge Welt, 2017-09-09.
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22.12.2016 Kuba
Bildung
Granma
Personen
Fidel Castro
Analfabetismus
Volltext
An die Lehrer und Alphabetisierer. Liebe Lehrer und Alphabetisierer: Der 22. Dezember entstand im Glanz unseres Landes, eine einzigartige Tatsache kennzeichnet ihn und preist das echte Werk der Revolution. Wie ein Lobgesang an das Leben ersteht er aus dem Inneren der Geschichte, um zu einem Paradigma des Altruismus zu werden: Kuba erklärte seinen Sieg des Lichts über die Finsternis der Unbildung. Mit Laternen, Hymnen und Fibeln in die Ebenen und Berge zu ziehen, um das Schweigen der Seelen zunichte zu machen und durch erwachendes Lächeln zu ersetzen, darin bestand der Verdienst. Die Utopie wurde zur Wirklichkeit, um in Schulen und Lehrern zu erblühen, die ihre Statur umgestalteten und die Flagge des einzelnen Sternes auf den hohen Gipfeln der Würde hissten. An unsere Überzeugungen zu glauben und sie zu verteidigen, ist die Art und Weise, um die Ideale zu erhalten, die uns wachsen lassen. Das Wissen über unsere Grenzen hinaus zu kultivieren ist unser Vertrag der Hoffnung mit der Menschheit in dem Kampf, den wir für „die Armen der Erde“ führen, im Bewusstsein, dass „nur die Bildung die Welt retten kann.“ Wir, die kämpferische Armee von Lehrern aus allen Zeiten, Erben unseres Geschlechts der Titanen, ratifizieren die Verpflichtung, das Vaterland zu ehren und dem Vermächtnis unseres Comandante en Je¬fe, Fidel Castro, treu zu sein. Die Lektionen der Loyalität gegenüber der Pflicht und die absolute Hingabe an das wunderbare Werk, die neuen Generationen auszubilden, macht euch zu Giganten. Das Bildungsministerium erkennt eure beispielhafte Haltung an. Beständigkeit und Liebe haben keine Wunder nötig, wenn von der Berufung die Rede ist, Herzen zu fördern und Wege in die Zukunft zu eröffnen. Ena Elsa Velázquez Cobiella, Bildungsministerin
Granma, 22.12.2016.
Personen > Castro Fidel. Analphabetismus. Lehrkräfte. Granma, 2016-12-22.
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27.11.2015 Schweiz
Bildung
Personen
SGB
Daniel Lampart
Bildung
Sparprogramm
Volltext
Unnötige Sparkeule. Stabilisierungsprogramm. Der Bundesrat befindet sich finanzpolitisch auf Abwegen. Er hat mit dem sogenannten "Stabilisierungsprogramm 2017-2019" ein ungerechtfertigtes Abbauprogramm vorgelegt, das die Bevölkerung mit Leistungsverschlechterungen und höheren Steuern bezahlen wird. Diese Sparkeule ist unnötig, denn für die Jahre 2017-2019 brauchen die Kantone im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III dank den Übergangsbestimmungen kein Geld. Trotzdem wollen Bundesrat und Parlament den Kantonen den Wechsel mit mehr als einer Milliarde Franken versüssen. Ausserdem wollen Bundesrat und Parlament die - im Rahmen der Unternehmenssteuerreform II am Volk vorbeigeschmuggelten - massiven Steuerausfälle nicht rückgängig machen. Unter dem Strich wird so künstlich ein Sparbedarf von mehr als einer Milliarde geschaffen, der nun die breite Bevölkerung ausbaden soll. Diesmal ist nicht nur das Bundespersonal im Visier, das bereits von laufenden Sparmassnahmen betroffen ist und nun über diverse Massnahmen, die zu einer deutlichen Mehrbelastung führen, weitere 344 Mio. Fr. beitragen soll. Betroffen ist diesmal (…). Daniel Lampart.
SGB, 27.11.2015.
Personen > Lampart Daniel. Regierung Schweiz. Bildung. Sparprogramm. SGB, 27.11.2015.
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26.11.2015 Schweiz
Bildung
VPOD Schweiz

Bildung
Sparprogramm
Volltext
Bundesfinanzen: Unnötige Sparkeule. Der Bundesrat befindet sich finanzpolitisch auf Abwegen. Er hat mit dem sogenannten „Stabilisierungsprogramm 2017-2019“ ein ungerechtfertigtes Abbauprogramm vorgelegt, das die Bevölkerung mit Leistungsverschlechterungen und höheren Steuern bezahlen wird. Diese Sparkeule ist unnötig, denn für die Jahre 2017-2019 brauchen die Kantone im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III dank den Übergangsbestimmungen kein Geld. Trotzdem wollen Bundesrat und Parlament den Kantonen den Wechsel mit mehr als einer Milliarde Franken versüssen. Ausserdem wollen Bundesrat und Parlament die - im Rahmen der Unternehmenssteuerreform II am Volk vorbeigeschmuggelten - massiven Steuerausfälle nicht rückgängig machen. Die Auswirkungen aller im Stabilisierungsprogramm genannten Sparmassnahmen aufs Bundespersonal können noch gar nicht genauer beziffert werden. Nur EDA und EFD quantifizieren den Stellenabbau und benennen den Aufgabenverzicht einigermassen deutlich: (…).
SGB, VPOD, 26.11.2015.
VPOD Schweiz > Bildung. Sparprogramm. VPOD Schweiz, 26.11.2015.
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01.03.2015 Mazedonien
Bildung
Funke, Der

Bildungswesen
Demonstration
Volltext
Studentenbewegung in Mazedonien. Studentische Selbstverteidigung. Im Mazedonien sind seit November 2014 tausende von StudentInnen auf der Strasse, um gegen die Reformen der Regierung im Bildungswesen zu demonstrieren. Vor kurzem erlebte Mazedonien die zweitgrösste Welle von studentischen Protesten seit der Unabhängigkeit 1991. Am ersten Protestmarsch im November letzten Jahres nahmen 3000 DemonstrantInnen teil. Der Protest wuchs in der Folge an und im Dezember waren es schon 12'000, die mitmarschierten. 1997 gab es schon einmal eine grosse Protestwelle, doch diese war nationalistisch und xenophob motiviert gewesen. Dieses Mal hat sich die Studentenschaft (welche bis anhin eher passiv war und sich selten mit den anderen Bewegungen solidarisiert hat) in einer Bewegung mit offiziellen Strukturen organisiert. Das „Plenum der Studenten" macht nicht an ethnischen Grenzen halt (und das in einem Land, in dem ethnische Spannungen immer noch präsent sind und es 2001 noch einen Bürgerkrieg gab) und erhielt viel Solidarität der ArbeiterInnen von geschlossenen Fabriken. Auch die Professoren haben sich im „Plenum der Professoren" organisiert. Die StudentInnen organisierten sich spontan in Komitees und haben sich durch grosse Demonstrationen und Institutsbesetzungen Gehör verschafft. Mehr Kontrolle durch Reform, (…).
Martin Malinovski, Marxistischer Verein Uni Genf.
Der Funke, Nr. 40, März 2015
Funke, Der > Mazedonien. Bildung. Demonstration. Der Funke, März 2015.
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28.08.2014 Schweiz
Bildung
Personen
WOZ
Pedro Lenz
Volltext
Zweisprachigkeit
Sprachenstreit. Fuck that damn early French! Wie heisst der Thurgau auf Französisch? Thurgovie. Und wie heisst der Thurgau auf Englisch? Die Thurgauer Schulkinder wissen es bestimmt. Denn genau hierfür hat der Grosse Rat des Kantons Thurgau am 13. August mit deutlicher Mehrheit beschlossen, Primarschülerinnen und Primarschüler künftig vom Frühfranzösisch zu befreien. Damit sie unbelastet Frühenglisch büffeln können. Das sei ein Detail, hören wir von denen, die uns ermahnen, wegen ein bisschen weniger Französischunterricht im Thurgau cool zu bleiben. „Easy!“, versuchen sie uns zu beruhigen. „Franz ist kompliziert. Die Schulkinder haben sonst schon viel zu viel um die kleinen Ohren. Nehmen wir doch den Kleinsten diese Last weg, um sie mit anderen Dingen belasten zu können.“ Selbstverständlich bricht das politische Gefüge, das unter den Eigennamen Schweiz, Suisse, Svizzera, Svizra bekannt ist, nicht gleich auseinander, nur weil im Osten ein paar Kinder erst ab der Sekundarschulstufe an die Feinheiten der Sprache Voltaires herangeführt werden. Wenn wir uns allerdings vor Augen halten, dass Kantone wie Nidwalden, St. Gallen und Luzern dem Thurgau bald folgen wollen, ist es vielleicht doch etwas mehr als ein Detail (Detail ist übrigens ein französisches Lehnwort, aber auch das ist letztlich ein Detail). (…). Pedro Lenz.
WOZ, 28.8.2014.
WOZ > Zweisprachigkeit. Englisch. WOZ, 28.8.2014.
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21.01.2014 Schweiz
Bildung
Personen
VPOD Lehrberufe
Johannes Gruber
Sprache
Volltext

Erstsprachunterricht in die öffentliche Schule integrieren! Die Zukunft des muttersprachlichen Unterrichts für Kinder mit Migrationshintergrund stand im Mittelpunkt einer vom VPOD mitorganisierten Tagung in Bern. Unter über 200 Fachpersonen aus Schule, Verwaltung, Wissenschaft und Politik bestand Einigkeit darüber, dass die Zuwanderinnen und Zuwanderer mit ihren Sprachen den kulturellen und ökonomischen Reichtum der Schweiz erhöhen. HSK-Kurse werden in der Schweiz unter anderem für die Sprachen Albanisch, Arabisch, Chinesisch, Finnisch, Italienisch, Koreanisch, Kroatisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch, Serbisch, Spanisch, Tamil und Ungarisch angeboten. Dieser Unterricht leistet auch einen wichtigen Beitrag zu Chancengerechtigkeit und Bildungserfolg vieler Kinder. Trotzdem mangelte es bisher am politischen Willen, diesen Unterricht in das Schweizer Bildungssystem zu integrieren.(...).Johannes Gruber.

VPOD Lehrberufe. 21.1.2014.
VPOD Lehrberufe > Bildung. Sprache. VPOD Lehrberufe. 2014-01-21.

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23.12.2013 Schweiz
Bildung
Personen
SGB
Véronique Polito
Lehrplan
Vernehmlassung
Volltext

Sparpolitik bedroht Lehrplan 21. SGB begrüsst Lehrplan, findet ihn aber zu wenig mutig. Der SGB unterstützt in seiner heute veröffentlichten Vernehmlassungsantwort den Lehrplan 21. Er hält ihn für einen unerlässlichen Schritt hin zur Schulharmonisierung in der Deutschschweiz. Der Lehrplan 21 geht jedoch zu wenig weit. Während sich die Kantone der Romandie im Rahmen einer interkantonalen Vereinbarung seinerzeit verpflichteten, ihren plan d’études romand anzuwenden, bleibt der Lehrplan 21 fakultativ. Ohne entsprechende politische Vereinbarung zwischen den Deutschschweizer Kantonen steht zu befürchten, dass der Lehrplan 21 während seiner Umsetzung zahlreiche Veränderungen erfahren wird. Der SGB bedauert zudem, dass der Lehrplan keine Harmonisierung der Stundenpläne vorsieht. Er verpasst so eine Chance, die Ungleichheiten zwischen den Kantonen abzubauen und eine Basis für die Entwicklung der Tagesschule zu bilden.(...).
Véronique Polito, Zentralsekretärin SGB.

SGB, 23.12.2013.
Personen > Polito Véronique. Bildung. Lehrpläne. SGB. 2013-12-23.

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03.12.2013 Schweiz
Bildung
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Pisa-Studie
Volltext

Schluss mit dem PISA-Unsinn! Mit grosser Skepsis nimmt der VPOD zur Kenntnis, dass die PISA-Ergebnisse der Öffentlichkeit wiederum als Aussagen über die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und die Qualität der Schule dargestellt werden. Die internationalen Leistungsvergleiche, die seit mehreren Jahren von der OECD durchgeführt werden, schaden der Schule und sind nicht wirklich aussagekräftig. PISA vergleicht nur die messbaren Fähigkeiten im Lesen, in der Mathematik und in den Naturwissenschaften, obwohl der Auftrag der Schule viel umfassender ist und soziale Kompetenzen ebenso einschliesst wie politische Bildung, Kunst, Fremdsprachen und weitere Fächer. Schon seit langem ist bewiesen, dass vergleichende Tests mit Ranglisten nicht zur Verbesserung des Unterrichts führen, sondern zur Konzentration von Lehrpersonen und Lernenden auf die Prüfungsinhalte ("Teaching to the test"). (...).Christine Flitner.

VPOD Schweiz, 3.12.2013.
Personen > Flitner Christine. Bildung. Pisa. VPOD. 2013-12-03.

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21.11.2013 Schweiz
Bildung
Nationalrat
Personen
SGB
Véronique Polito
Volltext
Weiterbildung

Ein Gesetz, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Neues Weiterbildungsgesetz. In der nationalrätlichen Debatte zum Weiterbildungsgesetz werden insbesondere die Verantwortung des Arbeitgebers und die verschiedenen Modelle eines Bildungsurlaubes umstritten sein. Trotz Anstrengungen und einiger Lichtpunkte: das Gesetz ist angesichts der Probleme, die Unternehmen haben, wenn sie qualifiziertes Personal suchen, vor allem eines: ambitions- und visionslos. Der rasche Wandel des Arbeitsmarktes verlangt heute von den Menschen enorme Anpassungs-fähigkeiten und eine permanente Entwicklung ihrer Kompetenzen. Ein neues Gesetz über die Weiterbildung – müsste man folgern – hätte sich somit die Mittel zu geben, um allen Zugang zu Weiterbildung zu ermöglichen und die wichtigsten Mängel des heutigen Systems zu beseitigen. Der SGB sieht die zwei bedeutendsten Barrieren in den sozialen Disparitäten und in der zeitlichen Beanspruchung.(...).
Véronique Polito.

SGB, 21.11.2013.
Personen > Polito Véronique. Weiterbildung. SGB. 2013-11-21.

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10.04.2013 Schweiz
Bildung
Personen
Regierung Schweiz
SGB
Véronique Polito
Stipendienwesen
Volltext

Blosse Kosmetik statt materielle Stipendienharmonisierung. Indirekter Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative. Der am Mittwoch vom Bundesrat aufgegleiste indirekte Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative reicht nicht, um die Probleme im Stipendienwesen wirksam zu lösen und für mehr Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung zu sorgen. „Der Gegenvorschlag ist eine schöne symbolische Geste, die aber bloss kosmetische Korrekturen bringt“, kritisiert Véronique Polito, die für Bildungsfragen zuständige SGB-Zentralsekretärin. „Echte materielle Verbesserungen plant der Bundesrat keine.“ (...). Véronique Polito.

SGB, 10.4.2013.
Personen > Stipendienwesen. Bundesrat. SGB. 10.4.2013.

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26.11.2012 Affoltern am Albis
ZH Kanton
Zürich
Abstimmungen Zürich
Bildung
VPOD Schweiz

Primarschule
Volksschule
Volltext

Kein guter Tag für die Bildung. Bildungsvorlagen haben in der Schweiz einen schweren Stand. Im Kanton Zürich erlitt die Grundstufe Schiffbruch – und zwar auch mit dem Modell, nach dem jede Gemeinde zwischen dieser und dem konventionellen Modell hätte wählen können. Offensichtlich ist es nicht gelungen, der Parole „Für jedes Kind den richtigen Start“ zum Durchbruch zu verhelfen und die Grundstufe darzustellen als das, was sie ist: ein fortschrittliches Modell als Weiterentwicklung, nicht als Gegenpol zum Chindsgi. Der VPOD, wo jene Kindergärtnerinnen dabei sind, die für fortschrittliche Ideen offen sind, ist daher über die Ablehnung betrübt. (...). VPOD Schweiz.

VPOD Schweiz online, 26.11.12.
VPOD Schweiz > Bildung. Abstimmung ZH Kanton. 25.11.2012.

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13.07.2012 Schweiz
Bildung
Mietwesen
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Eigenmietwert
Musikunterricht
Rauchverbot
Volltext

Parolen für die Abstimmung vom 23. September. SGB empfiehlt 2x Ja und 1x Nein. Für den eidgenössischen Urnengang vom 23. September 2012 hat der SGB folgende Parolen gefasst: Neuer Verfassungsartikel 67a „musikalische Bildung“: Ja, Volksinitiative „Sicheres Wohnen im Alter“: Nein, Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“: Ja. Ewald Ackermann.

SGB, 13. Juli 2012.
SGB > Abstimmungen Schweiz 23.9.2012.doc.

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11.05.2012 FR Kanton
Schweiz
Bildung
Kinder
Personen
Work
Christine Flitner
Matthias Preisser
Gymnasien
Primarschule
Sekundarschule
Volltext
Klassenkampf in der Schule: Arbeiterkinder bekommen die schlechteren Noten. Eine neue Studie beweist: Chancengleichheit in der Schule gibt es nicht. Kinder aus der Oberschicht werden bevorzugt. Die Bildungschancen sind ungleich verteilt. Bildungssegregation nennt sich das: Arbeiterkinder besuchen deutlich seltener eine höhere Schule oder Universität als Kinder aus der Oberschicht. Dass das auch in der Schweiz immer noch gilt, haben beispielsweise die Schulleistungsuntersuchungen Pisa gezeigt. Welche Rolle spielt dabei die Notengebung? (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 5.11.2012.
Personen > Preisser Matthias. Bildung. 11.5.2012.doc.

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01.12.2010 Schlieren
Zürich
Bildung
Personen
Weltwoche
Work
Michael Stötzel
Migranten
Pisa-Studie
Volltext

Kulturkampf mit Pisa. Die Migrantenkinder in der Schweiz haben in den letzten Jahren ihre schulischen Leistungen massiv verbessert. Dank ihnen ist die Schweiz heute besser beim Lesen als im Jähr 2000. Das zeigt die 2009 wieder erhobene internationale Schülerbewertung, im Englischen abgekürzt Pisa. Rund 20000 Schülerinnen und Schüler sorgten für aussagekräftige Daten. Das erfreuliche Ergebnis: Gerade jene Jugendlichen, bei denen zu Hause keine der drei Landessprachen gesprochen wird, haben aufgeholt. Genauso wie die aus armen Familien. Die Reformanstrengungen der Schweizer Schulen, die die SVP ständig verteufelt, können so schlecht also nicht gewesen sein. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 17.12.2010.

Stötzel Michael. Migranten. 17.12.2010.pdf

18.06.2010 BL Kanton
Bildung
FdP
Kantonsrat
SVP

Harmos
Baselbieter Landrat für Harmos. Der Baselbieter Landrat hat dem Beitritt zum Schulkoordinations-Konkordat Harmos zugestimmt. Ja sagte er am Donnerstag auch zum Beitritt zum Sonderpädagogik-Konkordat. Definitiv darüber entscheiden wird das Volk im Herbst. Dem Harmos-Beitritt stimmte das Kantonsparlament mit 54 zu 30 Stimmen zu, den Beitritt zum Sonderpädagogik-Konkordat hiess der Landrat mit 45 zu 37 Stimmen gut. Die Nein-Stimmen kamen von der SVP und einem Teil der FdP. Sie machten gegenüber der Harmos-Vorlage geltend, dass diese weit über den Bildungsartikel in der Bundesverfassung hinausgehe. NZZ. Freitag, 18.6.2010
04.06.2010 Schweiz
Bildung
Sans-Papiers
Work

Ausschaffungshaft
Berufsbildung
Kinder
Recht auf Bildung für alle. Alle haben das Recht auf Bildung. Was selbstverständlich tönt, bleibt auch in der Schweiz vielen Kindern verwehrt. Dann nämlich wenn sie (und ihre Eltern) keinen legalen Aufenthaltsstatus haben. Das Manifest "Kein Kind ist illegal" fordert das Recht auf Bildung, keine Ausschaffungshaft für Minderjährige, vereinfachte Regularisierungsmöglichkeiten für Sans-Papiers und ihre Familien sowie die Einhaltung der Uno-Kinderrechtskonvention. Das Manifest wurde von über 10'000 Einzelpersonen und 81 Organisationen unterzeichnet und am 2. Juni dem Bundesrat übergeben. Der Ständerat wird in der Sommersesssion (voraussichtlich am 14. Juni) über den Zugang von Sans-Papiers zur Berufslehre entscheiden. Work. Freitag, 4.6.2010
01.09.2008 Schweiz
Bildung
Personen
Christine Flitner
Bildungsgutscheine
Zu unerwünschten Nebenwirkungen fragen Sie in Skandinavien. Bildungsgutscheine und freie Schulwahl: Pro-Argumente auf wackligem Grund. Immer wieder wird mit dem Beispiel Skandinavien (und der Niederlande) für Bildungsgutscheine argumentiert. Dort soll das Prinzip angeblich zum Nutzen aller angewandt werden. Doch in der Diskussion werden freie Schulwahl und Bildungsgutscheine munter vermengt. Und unerwünschte Nebenwirkungen bleiben ausgeblendet. Bildungsgutscheine bringen nach Meinung ihrer Befürworterinnen und Befürworter dreierlei: Sie sollen durch Wettbewerb die Qualität des Unterrichts und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler steigern. Sie sollen für einen effizienteren Einsatz der Mittel im Bereich der Schule sorgen. Und sie sollen den Eltern mehr Wahlmöglichkeiten geben. (…). Mit Foto. Christine Flitner. VPOD-Magazin, September 2008
14.02.2007 Schweiz
Bildung


VPOD will keine Schulräte. Der VPOD hält es für verkehrt, wenn die demokratisch legitimierten Inspektionen durch die Fachgremien "Schulräte" abgelöst werden. Die Gewerkschaft spricht sich deshalb gegen die Schulleitungsreform aus und fordert, "dass nach all den Strukturreformen der Lernprozess wieder ins Zentrum gerückt und Mehraufwand in den Unterricht fliesst. BaZ 14.2.2007
14.02.2007 Schweiz
Bildung
VPOD Schweiz

Schulräte
Schulreform
VPOD will keine Schulräte. Der VPOD hält es für verkehrt, wenn die demokratisch legitimierten Inspektionen durch die Fachgremien "Schulräte" abgelöst werden. Die Gewerkschaft spricht sich deshalb gegen die Schulleitungsreform aus und fordert, "dass nach all den Strukturreformen der Lernprozess wieder ins Zentrum gerückt und Mehraufwand in den Unterricht fliesst. BaZ 14.2.2007
01.02.2007 Treiten
Bildung

Integration
Integration auch in Seeländer Klassen. Der Grosser Rat hat gestern über die Integrative Schule diskutiert. Im Grundsatz sind alle einverstanden, die Umsetzung birgt aber Probleme. Letztes Jahr ist eine portugiesische Familie mit einer schulpflichtigen Toc
01.02.2007 Biel
Grosser Rat
Bildung


Integration auch in Seeländer Klassen. Der Grosser Rat hat gestern über die Integrative Schule diskutiert. Im Grundsatz sind alle einverstanden, die Umsetzung birgt aber Probleme. Letztes Jahr ist eine portugiesische Familie mit einer schulpflichtigen Tochter nach Treiten gezogen. Dies ist grundsätzlich nichts Aussergewöhnliches. Für die Schule im Dorf aber schon. Mit Foto. Ueli Känzig. BT 1.2.2007
04.01.2007 Schweiz
Bildung


Schmerzhafter Abschied. Schule und Geschichte. Die Schlachten von Morgarten 1315 und Sempach 1386 waren für Generationen von SchülerInnen fester Bestandteil der Schweizer Geschichte. Und heute? Interview mit Peter Gautschi. Mit Foto. Johannes Wartenweiler. WOZ 4.1.2007
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