Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Ort > Schlieren
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 34

1 2
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.01.2015 Schlieren
NZZ
Personen
WOZ
Adrian Riklin
Betriebsschliessung
Druckerei
NZZ
Volltext
NZZ-Druckerei Schlieren. Schliessung: Unnötig, falsch, gefährlich. Ende November teilte die Unternehmensleitung der NZZ mit, ihre Druckerei in Schlieren im Sommer 2015 zu schliessen und ab dann die NZZ und die „NZZ am Sonntag“ bei der direkten Konkurrentin Tamedia drucken zu lassen. 125 von 184 MitarbeiterInnen droht damit die Kündigung - obwohl das Auftragsvolumen des Betriebs, bei dem seit 2008 auch die WOZ gedruckt wird, so gross ist wie noch nie. Die Petition gegen den Schliessungsentscheid, die Angestellte der Druckerei am 19. Dezember Veit Dengler, dem CEO der NZZ-Mediengruppe, überreicht hatten, wurde innert weniger Tage von 462 NZZ-MitarbeiterInnen unterschrieben - und von nochmals so vielen Externen. Bis zum 9. Januar hatte die Belegschaft im Rahmen eines Konsultationsverfahrens Gelegenheit, dem Verwaltungsrat und der Unternehmensleitung in einem Bericht Vorschläge zu unterbreiten, wie die Massenentlassung zu verhindern sei. Die Mitglieder der Betriebskommission NZZ Print und der NZZ-Personalkommission kamen dabei zum Schluss, dass eine Schliessung zum aktuellen Zeitpunkt „betriebswirtschaftlich unnötig, strategisch falsch und bei langfristiger Perspektive sogar gefährlich“ sei. Insbesondere die seit 2011 steigende Auslastung der Druckerei spreche gegen eine Schliessung. (…).
Adrian Riklin.
WOZ, 29.1.2015.
WOZ > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. WOZ, 29.1.2015.
Ganzer Text
12.01.2015 Schlieren
NZZ
Syndicom

Druckerei
Konsultationsverfahren
NZZ
Volltext
Kein starkes Medienhaus ohne starke, unabhängige Druckerei. Zum Ende des Konsultationsverfahrens bei NZZ Print in Schlieren. Erinnern wir uns: Der NZZ-Druckerei in Schlieren droht die Schliessung! Über 1000 Personen, darunter viele Betroffene, Mitglieder der NZZ-Redaktion und zahlreiche ParlamentarierInnen, forderten mit einer Petition am 19. Dezember den Erhalt der traditionsreichen und rentablen Druckerei. Bis zum 9. Januar hatte die Belegschaft die Möglichkeit, im gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahren der Geschäftsleitung Vorschläge zu unterbreiten, wie die Schliessung von NZZ Print verhindert werden und der Betrieb aufrechterhalten werden könnte, um die 125 bedrohten Arbeitsplätze zu retten. Die Betriebskommission hat der Geschäftsleitung am vergangenen Freitag ein umfangreiches Papier vorgelegt, das aufzeigt, dass eine Schliessung des Schlieremer Betriebs nicht notwendig und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten sogar falsch wäre.
Syndicom, Grafische Industrie. Syndicom, 12.1.2015.
Syndicom > NZZ. NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Petition. Syndicom. 2015-01-12.
Ganzer Text
19.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
Work
Marco Geissbühler
Betriebsschliessung
Druckerei
Petition
Volltext
Die Angestellten wehren sich gegen den rabiaten Kurs der NZZ- Führung. „Der Zeitplan ist unfair“. Die Angestellten bei der „alten Tante“ kämpfen um ihre Druckerei. Und für den weltoffenen Kurs ihrer Zeitung. Brigitte Hürlimann arbeitet unter Hochdruck. Sie präsidiert die Personalkommission der NZZ. Nur noch bis zum 9. Januar bleibt Zeit für Vorschläge zur Rettung der NZZ-Druckerei, die CEO Veit Dengler schliessen will. Den engen Zeitplan findet Hürlimann unfair: „Wieso muss die Geschäftsleitung das über die Festtage durchboxen?“ Notwendig sei die Eile nicht. „Die Druckmaschinen laufen auf Hochtouren.“ Langjährige Mitarbeitende bestätigen, dass die Auftragsbücher noch nie so voll waren wie jetzt. Erst vor drei Monaten bekam die NZZ den Zuschlag, für die nächsten fünf Jahre die „Coop-Zeitung“ zu drucken. Immerhin die auflagenstärkste Zeitung der Schweiz. Ende der NZZ? Hürlimann ist überzeugt, dass eine rentable Lösung zu finden wäre. Das Problem ist nur: CEO Dengler und VR-Präsident Jornod müssen nicht darauf eingehen. Darum machen die Angestellten jetzt Druck. Am Erscheinungstag von Work reichen sie eine Petition ein. Schon über 800 Personen haben unterschrieben. (…). Marco Geissbühler.
Work, 19.12.2014.
Personen > Geissbühler Marco. NZZ. Druckerei. Work, 19.12.2014.
Ganzer Text
19.12.2014 Schlieren
NZZ
Syndicom

Betriebsschliessung
Druckerei
Petition
Volltext
NZZ Print: Nachhaltiger Erfolg statt kurzfristige Rendite gefordert! Druckereiangestellte übergeben Petition für den Erhalt der NZZ Print an CEO Veit Dengler. Weit über 100 Personen nahmen an der Kundgebung teil. Eine grosse Delegation von gut 40 der vom Schliessungsentscheid betroffenen Druckereiangestellten von NZZ Print sind heute Morgen vom NZZ-Druckzentrum in Schlieren nach Zürich gefahren, um ihrem CEO Veit Dengler eine Petition für den Erhalt des rentablen Betriebs zu überreichen. Ihre ebenfalls von Arbeitslosigkeit bedrohten Kolleginnen und Kollegen blieben aber an den Maschinen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Es ist den NZZ-Druckern ein Anliegen, dass die Qualität ihrer Arbeit nicht unter der katastrophalen Situation leidet, in der sie sich persönlich befinden. Mit ihnen standen am Freitagmorgen über 50 Mitarbeitende aus der Redaktion sowie VertreterInnen der Gewerkschaft, PolitikerInnen und weitere Angereiste, die die Sorgen der Belegschaft und der Redaktion um die Zukunft des Unternehmens teilen, vor dem NZZ-Hauptsitz an der Zürcher Falkenstrasse. Insgesamt waren mehr als 100 Personen anwesend. (…).
Syndicom, 19.12.2014.
Syndicom > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Petition. Syndicom. 2014-12-19.
Ganzer Text
18.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
Work
Christoph Blocher
Ralph Hug
NZZ
SVP
Volltext
Blocher lauert weiter vor der Tür. Der erste Schlag kam Mitte November: Der neue NZZ-CEO Veit Dengler gibt die Schliessung der Druckerei in Schlieren ZH bekannt. Die älteste Zeitung der Schweiz wird künftig bei der Konkurrenz Tamedia gedruckt. Die Druckerei ist zwar rentabel, aber Dengler, ein McKinsey-Mann, setzt aufs Digitalgeschäft. Der Österreicher hat weder mit der NZZ-Tradition noch mit der Medienbranche etwas am Hut. Dann der zweite Schock: Erst seit acht Jahren im Amt, tritt der Chefredaktor Markus Spillmann zurück. Unfreiwillig. Wegen Differenzen über die künftige Führungsstruktur. Spillmann ist der erste geschasste Chefredaktor im Hause NZZ. Wenig später der nächste Schock: Markus Somm soll sein Nachfolger werden. Somm (49) ist Chefredaktor und Mitbesitzer der „Basler Zeitung“. Und der Statthalter von Christoph Blocher. Zwar besitzt er das FdP-Parteibuch, er steuert aber einen stramm blocherischen und scharf antieuropäischen Kurs. Ganz anders Somms Vater, Edwin Somm. Der einst mächtige Arbeitgeberchef der Maschinenindustrie bekämpfte vor der EWR-Abstimmung einst vehement das Nein von Blocher. Somm junior hat inzwischen seinen Rückzug verkündet. Zu massiv stand er im Gegenwind. (…). Ralph Hug.
Work online, 18.12.2014.
Personen > Hug Ralph. Blocher. NZZ. Work online, 18.12.2014.
Ganzer Text
12.12.2014 Schlieren
NZZ
Vorwärts

Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Wie weiter bei NZZ-Print? Der NZZ-Konzern will seine Druckerei in Schlieren schliessen und bis zu 125 Arbeiterinnen entlassen. Die Gewerkschaften werden dennoch gebeten, „Vorschläge zu erarbeiten, wie Kündigungen vermieden werden können.“ Der Kurs der NZZ-Aktie schnellte in die Höhe, als die Konzernleitung Ende November mitteilte, den Druckereistandort Schlieren (ZH) per Ende Juni 2015 dichtzumachen. Die „NZZ“ und deren Sonntagsausgabe würden künftig bei der Konkurrentin Tamedia gedruckt. Diesbezüglich existiere bereits ein „langfristig bindender“ Vertrag. Der Schliessungsentscheid wird mit dem anhaltenden Strukturwandel der Medienbranche begründet. So sei die Auflage der gedruckten Ausgabe seit 2008 um 36‘000 Exemplare gesunken, wovon aber 18‘000 durch digitale Abos ersetzt worden seien. Im Druckereigewerbe gebe es zudem „erhebliche Überkapazitäten“. Ein zweistelliger Millionenbetrag wäre laut NZZ zu investieren, um die 1989 erbaute Druckerei zu erhalten, was sich „wirtschaftlich nicht rechtfertigen“ lasse. Den Konkurrenzdruck massgeblich erhöhen dürfte wiederum Tamedia. Wie die „Handelszeitung“ berichtete, verfügt Tamedia über eine neue Druckmaschine mit enormer Kapazität. Mit günstigen Produktionskosten soll ein Sog im Druckereimarkt erzeugt werden. (…). Jonas Komposch.
Vorwärts, 12.12.2014.
Vorwärts > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Vorwärts, 12.12.2014.
Ganzer Text
11.12.2014 Schlieren
NZZ
Syndicom

Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Fataler Fehlentscheid: NZZ Print muss bleiben! Nachdem das Personal Einsicht in die betriebliche Situation der NZZ-Druckerei in Schlieren erhalten hat, wächst die Überzeugung, dass eine Schliessung des rentablen Betriebs nicht nur unnötig, sondern falsch wäre: Sie gefährdet die Reputation der Zeitung ebenso wie deren Unabhängigkeit. Besorgte Stimmen fordern eine ausserordentliche GV: Ein derart weitreichender Entscheid muss den Aktionären vorgelegt werden! Seit gut zwei Wochen arbeiten die Betriebskommission Schlieren und die NZZ-Personalkommission intensiv daran, Gründe darzulegen, warum die NZZ-Druckerei in Schlieren nicht geschlossen werden muss; unterstützt werden sie dabei von den Gewerkschaften und externen Fachleuten. Diese Bemühungen finden im Rahmen des Konsultationsverfahrens statt, das vom Obligationenrecht bei einer beabsichtigten Massenentlassung vorgeschrieben wird. Nach den ersten, in konstruktivem Rahmen verlaufenen Gesprächen mit der Geschäftsleitung lässt sich zur betriebswirtschaftlichen Situation der Druckerei festhalten: 1. Die Druckerei Schlieren rentiert, die Auftragslage ist so gut wie noch nie, die Maschinen laufen auf Hochtouren, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schieben seit Monaten Überstunden, und es ist gelungen, einen höchst interessanten Grossauftrag zu akquirieren, der bei einer Schliessung der Druckerei gefährdet wäre (weil er im Sankt Gallischen nicht in vollem Umfang gedruckt werden kann). (…).
Syndicom. Post, 11.12.2014.
Syndicom > NZZ, Druckerei. Betriebsschliessung. Syndicom. 2014.12.11.
Ganzer Text
04.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Kampflos wird nicht zugemacht. Obwohl die Auftragsbücher so voll sind wie schon lange nicht mehr, will die NZZ ihre Druckerei in Schlieren im Sommer 2015 schliessen. 125 MitarbeiterInnen bangen um ihren Job. Die Druckereibranche in der Schweiz steht unter anhaltendem Druck. Überkapazitäten, der rasante technologische Wandel, Preisdruck und wegbrechende Margen haben zur Folge, dass grosse Druckereien wie Dominosteine fallen. Aber es liegt nicht bloss am technologischen Wandel. Viele Schweizer Unternehmen lassen billig im Ausland drucken und entziehen der hiesigen Branche Aufträge. So etwa die Migros oder Denner, die sich auf der Hochpreisinsel an Schweizer KonsumentInnen mästen - und sich darüber beklagen, dass diese es ihnen gleichtun und billiger im nahen Ausland einkaufen. Die Klagen der Druckereiunternehmen sind also durchaus berechtigt. Dennoch erscheint gerade die jüngste Hiobsbotschaft, die NZZ wolle ihre Druckerei im zürcherischen Schlieren schliessen, absurd. Denn die Auftragsbücher sind übervoll. Erst vor drei Monaten ergatterte die hochmoderne Druckerei einen Grossauftrag von Coop: Der Grossverteiler schloss einen Fünfjahresvertrag ab und investierte dafür drei Millionen in die Aufrüstung des Maschinenparks bei NZZ Print. (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 4.12.2014.
WOZ > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. WOZ, 2014-12-04.
Ganzer Text
22.05.2013 Schlieren
Dispodrom
Post
Syndicom

Dispodrom
Protestversammlung
Sozialplan
Volltext

Protestpause! Dispodrom-Mitarbeiter wehren sich. Nachdem die Gespräche über einen Weiterbetrieb von Dispodrom – einer in der Logistik tätige Tochterfirma der Post – ohne Ergebnis im Sand verlaufen sind, wehren sich jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Unterstützung von Syndicom. Am Mittwochmorgen, 22. Mai, fand vor den Toren der Firma Dispodrom eine einstündige Protestpause statt, an der alle 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnahmen. Mit dieser ersten Kampfmassnahme zeigen die Angestellten, dass sie es ernst meinen. Die Aktion stand unter dem Motto „So nicht, liebe Post! Dispodrom verdient einen fairen Sozialplan“. (...).

Syndicom, 22.5.2013.
Syndicom >.Dispodrom. Sozialplan. Syndicom. 2013-05-22.

Ganzer Text

 

17.04.2013 Renens
Schlieren
St. Gallen
Grafische Industrie
Ringier AG
Syndicom

Gewinne
Ringier Print Zofingen
Tamedia
Volltext

Ringier: Gewinnsteigerung aufgrund der Schliessung dreier Swissprinters-Druckereien. Bei Ringier freut man sich über das gute Jahresergebnis 2012. Einmal mehr erwirtschaftet s Unternehmen der Familie Ringier seine Rentabilität jedoch auf dem Rücken seiner Angestellten, vor allem jener aus den Druckereien. Die Zahlen zeigen erneut, dass durchaus genügend Kapital für anständige Sozialpläne vorhanden gewesen wäre. Der Rentabilität verpflichtet, liess Ringier sogar den Jahresbericht im Ausland drucken. (...).

Syndicom. Grafische Industrie und Verpackungsdruck, 17.4.2013.
Syndicom > Ringier. Gewinne. Syndicom. 17.4.2013.

Ganzer Text

 

07.03.2013 Schlieren
Dispodrom
Post
Syndicom

Dispodrom
Entlassungen
Volltext

Massenentlassung bei Dispodrom. Die Firma Dispodrom, eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post, gab heute bekannt, dass sie per Ende 2014 den Betrieb einstellen wird. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten die Kündigung. Nach Aussagen der Post handelt es sich dabei um 31 Betroffene. Die Firma Dispodrom wurde 2009 von der Post gekauft. Einmal mehr bezahlt das Personal die Zeche für eine völlig verkehrte Managementstrategie der Post. Syndicom-Gewerkschaft Medien und Kommunikation wird das betroffene Personal im anlaufenden Prozess eng begleiten. Die Post muss ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. (...).

Syndicom, 7.3.2013.
Syndicom > Dispodrom. Entlassungen. Syndicom. 2013.03-07.

Ganzer Text

01.12.2010 Schlieren
Zürich
Bildung
Personen
Weltwoche
Work
Michael Stötzel
Migranten
Pisa-Studie
Volltext

Kulturkampf mit Pisa. Die Migrantenkinder in der Schweiz haben in den letzten Jahren ihre schulischen Leistungen massiv verbessert. Dank ihnen ist die Schweiz heute besser beim Lesen als im Jähr 2000. Das zeigt die 2009 wieder erhobene internationale Schülerbewertung, im Englischen abgekürzt Pisa. Rund 20000 Schülerinnen und Schüler sorgten für aussagekräftige Daten. Das erfreuliche Ergebnis: Gerade jene Jugendlichen, bei denen zu Hause keine der drei Landessprachen gesprochen wird, haben aufgeholt. Genauso wie die aus armen Familien. Die Reformanstrengungen der Schweizer Schulen, die die SVP ständig verteufelt, können so schlecht also nicht gewesen sein. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 17.12.2010.

Stötzel Michael. Migranten. 17.12.2010.pdf

17.08.2010 Schlieren
Spital
VPOD

Petition
Privatisierung
Personal protestiert gegen die Teilprivatisierung. Eine Mehrheit der Angestellten, die von der geplanten Ausgliederung des Spitalmanagements betroffen sind, fordert mit einer Petition, die Teilprivatisierung im Spital Limmattal sei zu stoppen. Dies teilt die Gewerkschaft VPOD mit. Die Forderung richtet sich an die Direktrion und den Verwaltungsrat, der bald über die Auslagerung entscheidet. Tages-Anzeiger. Donnerstag, 17.8.2010
01.07.2010 Schlieren
Spital
VPOD ZH Kanton

Privatisierung
Spitalverband
Gegen handstreichartige Übernahmer des Spitals Limmattal. Der Verwaltungsrat will das Spital Limmattal mit extremer Hektik unumkkehrbar in den Privatisierungssog stossen. Der Entscheid über eine Privatisierung des Managements ist an der Delegeretenversammlung des Spitals aber vorerst vertagt worden. Der VPOD war es, der gegen diese Überrumpelungsaktion mobil gemacht hatte. Das Spital Limmattal, so betont er, gehört der Bevölkerung des Limmattals. Es steht zuviel auf dem Spiel, als dass dieser Richtungsentscheid am Volk vorbei getroffen werden darf. Zudem verletzt ein Ja zu dem Vorhaben bestehendes Recht, namentlich die Submissionsverordnung. Wer von einem öffentlichen Unternehmen einen Auftrag bekommt,. darf nicht in die Ausarbeitung des Geschäftes involviert gewesen sein. Genau das ist im Limmattal der Fall: Der amtierende Spitaldirektor Leo Boos. treibende Kraft der Privatisierungsbestrebungen, ist zugleich Verwaltungsrat der H-Services AG, die künftig das Managemaet des Spital ü bernehmen würde. VPOD. VPOD-Magazin, Juli 2010
11.06.2010 Schlieren
Spital
VPOD ZH Kanton

Privatisierung
Spitalverband
Kritik an Limmattaler Spitalleitung. In einem Brief hat der Schweizerische Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) am Donnerstag die Delegierten des Spitalverbandes Limmattal aufgerufen, an der Delegiertenversammlung vom 30. Juni die von der Spitalleitung geplante Privatisierung des Managements abzulehnen. Es stehe zuviel auf dem Spiel, als dass dieser Schritt am Volk vorbei beschlossen werden dürfe, heisst es in einem Communiqué. Ein solcher Schritt würde gemäss VPOD zudem die Submisssionsverordnung verletzen, ist doch Spitaldirektor Leo Boos Verwaltungsrat der Privatfirma, die das Management des Limmattalspitals erhalten soll. NZZ. Freitag, 11.6.2010
25.03.2010 Schlieren
Personen
SP
Markus Bärtschiger
Toni Brühlmann
Stadtrat
SP-Stadtrat übernimmt die Polizei, FdP die Finanzen. Der neu gewählte Schlieremer Stadtrat hat sich konstituiert. Da der Finanzvorstand Toni Brühlmann (SP) zum Stadtpräsidenten gewählt wurde, wurde das Finanzressort frei. Die Finanzen und Liegenschaften übernimmt die neu gewählte Manuela Stiefel (FdP). Der neue SP-Stadtrat Markus Bärtschiger steht dem Ressort Sicherheit und Gesundheit vor. Tages-Anzigier. Donnerstag, 25.3.2010
24.03.2010 Schlieren
Winterthur
ZH Kanton
SP ZH Kanton

Wahlen
SP-Präsident rechnet anders. Wahlniederlage als halber Erfolg. Die SP gehört zu den Verlierern der Gemeinderatswahlen. An der Delegeretenversammlung vom Dienstagabend hat der Parteipräsident sich und den Genossen Mut gemacht fürs Wahljahr 2011. In 10 von 12 Zürcher Parlamentsgemeinden fanden Ende Januar und Anfang März Wahlen statt. Die SP büsste dabei gut 10 Prozent ihrer bisherigen Parlamentssitze ein. In absoluten Zahlen: Wurden 2006 noch 126 Genossinnen und Genossen in die zehn Parlamente gewählt, waren es 2010 deren 112. Verluste setze es mit Ausnahme von Opfikon und Schlieren in allen Gemeinden ab, also auch in SP-Hochburgen wie Zürich und Winterthur. (...). NZZ. Mittwoch, 24.3.2010
08.03.2010 Schlieren
Personen
SP
Toni Brühlmann
Stadtpräsident
Brühlmann (SP) ist Schlierens Präsident. Finanzvorstand Toni Brühlmann hat auch nach dem zweiten Wahlgang die Nase vorn. Damit hat Schlieren einen sozialdemokratischen Stadtpräsidenten - erstmals seit 1964. Brühlmann erhielt 980, sein Herausforderer von der SVP, Bauvorstand Jean-Claude Perrin, 915 Stimmen. Perrin trat für den zweiten Wahlgang an, weil der erste SVP-Stadtpräsidiumskandidat, Christian Meier, chancenlos war. (...). Tages-Anzeiger. Montag, 8.3.2010
19.02.2010 Schlieren
Personen
Sibir
Work
Michael Stötzel
Jubiläum
Der Linke, der das Kalte liebte. 66 Jahre Sibir: Ein Jubiläum ohne Würdigung des Firmengründers. Der Marxist Hans Stierlin machte seine eigene Revolution. In den Schweizer Küchen. Doch bei Sibir hat man ihn vergessen. Ein edles Produkt, diese Pressemappe, die kürzlich auf dem Redaktionspult landete. Ganz in Hochweiss gehalten, unaufdringlich. (...). Mit Foto. Michael Stötzel. Work. Donnerstag, 19.2.2010
01.11.2008 Schlieren
Personen
Verwaltung
Christoph Lips
Frauenlöhne
Brisante Lohnuntersuchung. Die Stadt Schlieren hat die Lohnentwicklung ihrer 220 Angestellten in den letzten Jahren untersucht. SP-Gemeinderätin Jolanda Lionetto hat diese Untersuchung mit einer parlamentarischen Anfrage ins Rollen gebracht. Die Ergebnisse sind brisant. Die Frauen haben das Nachsehen. Auffallend ist, dass in den höchsten Lohnklassen die Frauen praktisch inexistent sind. (...). Christoph Lips. VPOD Zürich Informationen, Nr. 5, November 2008
09.05.2008 Schlieren
Betriebsschliessung
Personen
Work
Fredi Lerch

"Dann war es plötzlich totenstill". Vor 25 Jahren wurde die Wagi in Schlieren geschlossen. Hermann Bättig und Peter Laib erinnern sich an den schlimmsten Tag ihrer Stifti. 750 Arbeiter und 90 Stifte verloren vor 25 Jahren ihren Arbeitsplatz. Mit der Schliessung der Wagi Schlieren verloren viele ihre Heimat. Und die Schweiz eine traditionsreiche Firma. (…). Fotos Sarah Kreuter. Fredi Lerch. Work 9.5.2008
08.05.2008 Schlieren
Personen
Schindler Aufzüge AG
Work
Fredi Lerch
Betriebsschliessung
Schindler Aufzüge AG
Volltext
„Dann war es plötzlich totenstill“. 750 Arbeiter und 90 Stifte verloren vor 25 Jahren ihren Arbeitsplatz. Mit der Schliessung der Wagi Schlieren verloren viele ihre Heimat. Und die Schweiz eine traditionsreiche Firma. Wie damals, nur jetzt ohne die roten Stiften-Overalls: rechts Peter Laib, damals seit kurzem Maschinenmechanikerlehrling: Und links Hermann Bättig, damals Maschinenzeichner im dritten Lehrjahr. Auf dem alten Bild beide selbstbewusst; stolz, bei der Wagi zu arbeiten, bei der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik in Schlieren, von der alle gewusst haben: Die Wagi nimmt nicht jeden. Stolz, aber auch empört: Das Bild ist kurz nach dem 16. Mai 1983 entstanden. An jenem Montag kamen die Manager des Schindler-Konzerns, zu dem die Wagi seit Jahren gehörte, nach Schlieren und verkündeten den 750 Arbeitern und Arbeiterinnen, ihr Betrieb werde auf Ende Jahr geschlossen. Laib und Bättig gehörten zu den rund neunzig Stiften, die im achten Stock des Wagi-Hochhauses vom Personalchef speziell informiert wurden. Bättig: „Es war totenstill. Wir waren völlig überrascht. Wir konnten es nicht fassen.“ Der Weg aufs Rednerpult. Dann, von der Gewerkschaft SMUV organisiert, die Betriebsversammlung in der grossen Halle. Man beschliesst eine Demonstration durch Schlieren. „Wir haben in der Arbeitszeit Transparente gesprayt“, sagt Laib. Seine Parole lautet: „No gaat Schliere, nid uf allne viere.“ Bättig, damals Sprecher der Wagi-Stifte, brütet derweil über einer Rede. Denn, habe ihm einer von der Gewerkschaft gesagt, (…). Fredi Lerch.
Work, 8.5.2008.
Personen > Lerch Fredi. Schindler-Aufzüge AG. Betriebsschliessung. Work, 2009-05-08.
Ganzer Text
01.07.1968 Schlieren
Dienst- und Besoldungsordnung
Verwaltung

Hauswart
Lohnerhöhung
Treueprämien
Am 1. Juli 1968 wurde eine Besoldungsrevision durchgeführt, die dem Personal unter anderem bessere Einreihungsbedingungen und höhere Lohnansätze brachten. Die Löhne der Schulabwarte, die nach einem separaten Reglement geregelt werden, wurden generelll um 3% erhöht. Auf 1. Oktober 1968 wurden die Löhne des gesamten Personals um weitere 6% erhöht. Im Moment ist eine neue Treueprämienregelung noch hängig. VPOD Berichte 1967-1969, Seite 195
09.01.1927 Schlieren
Arbeiterunion Zürich
Personen
VPOD
Hermann Greulich
Fritz Kauer
Präsident
Volltext
Vorstand

VPOD Schlieren. Gruppe Gaswerk. Unsere Generalversammlung vom 9. Januar im Lesesaal Gaswerk war ziemlich gut besucht, hätte aber noch besser sein können. Um 2.15 Uhr konnte unser Obmann die Versammlung eröffnen. Der Jahres- sowie der Kassabericht, die sehr gut und vortrefflich abgefasst waren, wurden unter bester Verdankung an die Verfasser genehmigt. Auch  unserm Sektionspräsidenten Fritz Kauer sprechen wir hier nochmals den besten Dank aus für seinen orientierenden Sektionsbericht, in dem er uns so anschaulich die Tätigkeit der Sektion sowie der verschiedenen Gruppen vor Augen führte. (...).

 

Der öffentliche Dienst, 21.1.1927.

 

VPOD Schlieren. Gruppe Gaswerk. GV 9.1.1927.pdf

31.01.1925 Schlieren
EW

E.K.Z. Zürich und Umgebung
E.K.Z. Zürich und Umgebung. Generalversammlung im Gaswerk Schlieren. 31. Januar 1925, abends 7 Uhr. Anschliessend gemeinsames Nachtessen und gemütlicher Höck. Die Wichtigkeit der Traktanden erfordert die Anwesenheit der Mitglieder. Der Vorstand. OeD 23.1.1925
1 2


    
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch     anmelden