Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Strukturreform
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 76

1 2 3 4
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
24.07.2018 Deutschland
Amazon GmbH
Junge Welt

Amazon GmbH
Strukturreform
Volltext
Bezos Nimmersatt. Amazon greift etablierte Logistiker mit neuem Zustelldienst an. DHL, UPS und Co. sind alarmiert. Druck auf Beschäftigte wächst. In der Geschäftswelt läuft „Vernichtung“ unter neuem Namen: „to be amazoned“. Wo Unternehmen, Konzerne oder gleich ganze Branchen ins Visier des weltweit führenden Internethändlers geraten, lösen sich gewachsene Besitzverhältnisse über Nacht in nichts auf. Für die Bedrängten bleiben in der Regel zwei Möglichkeiten: Entweder machen sie den Laden dicht oder sie verkaufen ihn. Als Amazon Ende Juni die Übernahme des Online-Arzneivertreibers Pillpack bekanntgab, stürzten die Börsenwerte der Konkurrenz ins Bodenlose. Auf einen Schlag um zwölf Milliarden Dollar (10,2 Milliarden Euro) gaben die Kurse der drei grössten US-Apothekenketten nach. Das war so etwas wie der vorweggenommene Todesstoss. Der Technologiegigant aus dem Silicon Valley duldet keine Nebenbuhler auf einem Markt, der allein in den USA auf 400 Milliarden Euro jährlich taxiert wird. Auch hierzulande verbreitet der nimmersatte Amazon-Boss Jeffrey Bezos Angst und Schrecken. Weil die Paketzusteller von Post-DHL, DPD und UPS angesichts des rasant wachsenden Onlinehandels längst an ihre Grenzen stossen, ist der Konzern drauf und dran, eine hauseigene Vertriebsinfrastruktur aufzubauen. Wie die „Frankfurter Neue Presse“am Montag schrieb, wurden dazu in den vergangenen drei Jahren im gesamten Bundesgebiet neun Verteilzentren hochgezogen, darunter eines im hessischen Raunheim. (…).
Junge Welt, 24.7.2018.
Junge Welt > Amazon GmbH. Logistik. Junge Welt, 2018-07-24.
Ganzer Text
31.10.2017 Bern
Berner Zeitung
Bund, Der
Syndicom

Strukturreform
Tamedia
Volltext
Syndicom begrüsst die Stellungnahme der Berner Kantonsregierung zur Restrukturierung bei Tamedia. Der Regierungsrat des Kantons Bern hat sich zu den einschneidenden Restrukturierungen, die das Medienunternehmen Tamedia plant, öffentlich positioniert. In den Antworten auf zwei Parlamentarische Vorstösse hält die Berner Regierung fest, „dass die jüngsten Entscheide der Tamedia AG negative Auswirkungen auf die Medienvielfalt auf dem Platz Bern haben könnten.“ Er hat daher den Verwaltungsrat der Tamedia AG mit Schreiben vom 25. Oktober zu einer Aussprache über die geplante Restrukturierung eingeladen. Zudem ist er bereit, die Möglichkeiten einer indirekten Medienförderung auf Kantonsebene zu prüfen. Das Zürcher Medienhaus Tamedia, das unter dem gleichen Verlagsdach die beiden publizistisch bisher eigenständigen Berner Tageszeitungen „Der Bund“ und „Berner Zeitung“ sowie 10 weitere Titel in der Schweiz herausgibt, will die Redaktionen ab 2018 zusammenlegen und den grössten Teil der Inhalte von zwei einheitlichen Zentralredaktionen in Zürich bzw. Lausanne herstellen lassen. Den einzelnen Titeln würden nur noch kleine, zusammengeschrumpfte Lokalredaktionen verbleiben. Die Redaktionen von „Berner Zeitung“ und „Der Bund“ hatten bereits beim ersten Bekanntwerden der Verlagspläne Mitte August Alarm geschlagen. (…).
Syndicom, 31.10.2017.
Syndicom > Berner Zeitung. Tamedia. Syndicom, 2017-10-31.
Ganzer Text
15.07.2017 Deutschland
Junge Welt
Verdi

Strukturreform
Verdi
Volltext
Verdi wird umgekrempelt. Der Bundesvorstand schlägt vor, die Struktur der Gewerkschaft drastisch zu ändern. Die Reaktionen darauf fallen unterschiedlich aus. Mitgliederrückgang. Anfang 2017 musste Verdi wieder schlechte Nachrichten verkünden. „Zum Jahresende 2016 hatte Verdi 2‘011‘950 Mitglieder und damit 26‘688 Mitglieder weniger als im Vorjahr«, hiess es in der ersten Ausgabe der Gewerkschaftszeitung Publik. Zwar hatte der Verband mehr als 100‘000 neue Gewerkschafter gewinnen können, doch annähernd 135‘000 Menschen verliessen die Organisation 2016. Dazu gehörten mehrere tausend, die nicht oder nicht mehr erwerbstätig waren. Somit konnte der Verband immerhin einen kleinen Erfolg verbuchen: Es traten mehr Erwerbstätige ein als aus. Als Verdi vor 16 Jahren aus dem Zusammenschluss von fünf Gewerkschaften entstand, hatte die neue Gewerkschaft noch mehr als 2,8 Millionen Mitglieder. Doch seit der Fusion nahm die Zahl drastisch ab, bis 2007 verringerte sie sich jedes Jahr um etwa 100‘000. Völlig überraschend ist die Entwicklung nicht. Dem Zusammenschluss von Gewerkschaften folgt in den meisten Fällen ein Mitgliederrückgang: Die neue Struktur erscheint den Ehrenamtlichen oft fremd, nicht jeder fühlt sich im neuen Verband gut aufgehoben, auch der Gewerkschaftsapparat muss sich auf die neuen Gegebenheiten erst einstellen. Im Fall von Verdi hörte der Schwund jedoch nicht nach einigen Jahren auf, vielmehr verlangsamte er sich nur. (…). Johannes Supe, Andrea Walter.
Junge Welt, 15.7.2017.
Junge Welt > Verdi. Strukturreform. Junge Welt, 2017-07-15.
Ganzer Text
03.07.2017 Deutschland
Junge Welt
Verdi

Strukturreform
Verdi
Volltext
Verdi baut um. Vorstand legt Plan für Umstrukturierung der Gewerkschaft vor. Einschnitte bei der Qualität der Mitgliederbetreuung soll es nicht geben. Wer sich darüber informieren will, wie die Gewerkschaft Verdi intern funktioniert, der findet auf der Website des Verbands reichlich Material. Ein Organigramm gibt es, eine Satzung, eine Grundsatzerklärung. Überschrieben sind die Erläuterungen zur eigenen Struktur mit einem Satz, der einen die Augenbrauen heben lässt: »Komplex wie die Wirklichkeit selbst«. Das könnte künftig anders werden. Denn die Gewerkschaft steht vor der grössten Umstrukturierung seit ihrem Entstehen durch den Zusammenschluss verschiedener Organisationen im Jahr 2001. „Wir wollen uns für die bereits begonnenen und zukünftig noch bevorstehenden Branchenentwicklungen und Umwälzungen vieler Branchen insbesondere durch die Digitalisierung zukunftsgerecht aufstellen“, heisst es in einem Papier, das aktuell in der Gewerkschaft diskutiert wird und JW vorliegt. Titel des Dokuments: „Position des Bundesvorstands zur Zukunft der Fachbereiche in Verdi“. In der fünfseitigen Schrift schlägt die Leitung vor, die innere Gliederung der Gewerkschaft umfassend zu ändern. Mit der Neuaufstellung sollen, wie es im Papier heißt, Wachstumspotentiale besser genutzt werden. In dem Text regt der Bundesvorstand an, die Zahl der Fachbereiche deutlich zu reduzieren. Derzeit gibt es in Verdi insgesamt 13 mit je eigenen Gremien, die verschiedene Branchen und Berufsgruppe betreuen. Nach Ansicht der Gewerkschaftsleitung (...).
Junge Welt, 3.7.2017.
Junge Welt > Verdi. Strukturreform. Junge Welt, 2017-07-03.
Ganzer Text
23.06.2017 Schweiz
Post
Syndicom

Poststellen
Strukturreform
Volltext
Post präsentiert warme Luft, aber keine Strategie. Heute hat die Post eine Reorganisation von Poststellen und Verkauf vorgestellt. Diese soll neu PostNetz heissen. Das ist dann aber auch bereits die grösste Veränderung. Den begonnenen Serviceabbau will die Post weiter vorantreiben. Erneut werden abgemagerte Zugangspunkte als Projekte der Zukunft präsentiert, während die Weiterentwicklung des Service-Angebotes nebulös bleibt. Der Zentralvorstand von Syndicom tagt heute in Bern und hat soeben eine Resolution verabschiedet. Sie hält fest, dass der Kahlschlag beim Poststellen-Netz weiterhin bekämpft werden soll. Syndicom präsentiert heute ihre aktualisierte Gefährdungskarte der Poststellen. Analyse und Strategie fehlen. Eine Analyse, welche Rolle das Netz für die Logistik, aber auch für weitere Dienstleistungen des Service public haben kann, fehlt. Dementsprechend vage bleiben auch die Ideen, wie PostNetz die Herausforderungen der Zukunft anpacken will. Die fehlende Strategie ist dabei augenfällig. Die Post räumt ein, dass in dem sich wandelnden Logistikmarkt auch neue Angebote gefragt sein werden. Syndicom sieht sich bestätigt, dass sich das PostNetz der Zukunft auch inhaltlich den neuen Herausforderungen anpassen muss. Allerdings ist jetzt schon klar: Diese Angebote werden sich auf jene Quartiere und Gemeinden beschränken, die überhaupt über eine Poststelle verfügen. Gemeinden, welche ihre Poststelle heute verlieren, werden von künftigen Services kaum profitieren können, da Agenturen nur sehr beschränkt (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 23.6.2017.
Syndicom > Poststellen. Strukturreform. Syndicom, 2017-06-23.
Ganzer Text
16.06.2017 Bern
Inselspital
Personen
Work
Christian Egg
Inselspital
Strukturreform
Volltext
Insel-Gruppe: Arger seit Jahren. Der Protest gegen die neue Konzernleitung ist nur das neueste Kapitel in der turbulenten Geschichte der Insel-Gruppe. Neben dem Inselspital gehören ihr heute auch das Berner Stadtspital Tiefenau sowie die vier Landspitäler Aarberg, Belp, Münsingen und Riggisberg an. Seit 2013 sind die Spitäler unter einem Dach zusammengefasst. Gleich im ersten Jahr sorgte die Gruppe für Schlagzeilen: Sie schloss die Geburtsabteilung des Spitals Riggisberg im Berner Oberland, was in der Region breite Proteste auslöste. Bereits ein Jahr später platzte die nächste Bombe: die Schliessung des Stadtberner Zieglerspitals. Künftig soll es nur noch ein Stadtspital geben, am Standort Tiefenau. Die Belegschaft hätte umziehen sollen. Doch der Plan ging nicht auf: Im Zieglerspital kündigten mehrere Ärzteteams, unter anderem sämtliche Kaderärzte der Orthopädie und der Altersmedizin. Sie blieben nicht die einzigen: Insgesamt kündigte im Zieglerspital ein Drittel der Belegschaft, also 150 Leute. Ein Exodus mit Folgen: Am neuen Standort Tiefenau wird die Altersmedizin nur noch 24 statt zuvor 52 Betten haben. Die eigentliche Fusion der Spitäler zur neuen Insel-Gruppe wurde auf Anfang 2016 vollzogen. Laut Bettina Dauwalder vom VPOD wachsen die unterschiedlichen Kulturen von Universitäts-, Stadt- und Landspital gerade erst zusammen: „Und mitten in diesem Prozess kommt jetzt schon die nächste Reorganisation mit der neuen Konzernleitung.“ Auf die Frage von Work, weshalb jetzt schon wieder ein Umbau (...). Christian Egg.
Work, 16.6.2017.
Personen > Egg Christian. Inselspiel. Strukturreform. Work, 2017-06-16.
Ganzer Text
01.04.2017 Schweiz
Garanto
Personen
André Eicher
Oberzolldirektion
Strukturreform
Volltext
Gesamterneuerung der EZV. Gastkommentar. Die EZV ist heute hervorragend aufgestellt. Sie hat ihre Prozesse und Strukturen in den vergangenen 20 Jahren unter massivem Spardruck und geänderter Kundenwünsche, etwa der Wirtschaft, permanent überprüft und erneuert. Damit haben Zoll und GWK ihre Effizienz und Effektivität markant gesteigert. Im Zentrum aller Veränderungen standen jeweils die Zollkunden und die regionalen, nationalen und internationalen Partner. Das ist der Hauptgrund weshalb die EZV eine sehr hohe Akzeptanz geniesst – in der Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz permanenter Erneuerung und des grossen Leistungsausweises steht wieder eine Reorganisation an, diesmal eine Gesamterneuerung: Der Oberzolldirektor will, den „Zoll neu erfinden“. Unter dem technokratisch anmutenden Projektnamen „Transformationsprogramm DaziT“ soll die EZV eine umfassende organisatorische Modernisierung und Digitalisierung erfahren. Digitalisierung. Investitionen in die Digitalisierung sind dringend notwendig. In den vergangenen Jahren fehlten der EZV die finanziellen Mittel, um in innovative Projekte zu investieren. Sie musste schon damit zufrieden sein, wenn sie den Unterhalt der Systeme finanzieren konnte. Allerdings ist das Risiko sehr hoch, dass das Parlament nur an Kostenreduktionen für die Wirtschaft interessiert ist, beim Personal aber weiter sparen will. In der DaziT-Botschaft wird explizit festgehalten, im „administrativen Bereich“ liessen sich „mindestens 20%“ Stellen einsparen. Diese Schätzung ist ein Steilpass für Sparpolitiker und wird deren Appetit auf weitere Sparrunden beim Personal (…).t. André Eicher. 
Garanto, 1.4.2017.
Personen > Eicher Andre. Oberzolldirektion. Strukturreform. Garanto, 2017-04-01.
Ganzer Text
15.03.2017 Arbon
AFP-Küchen
Unia Ostschweiz-Graubünden

AFP-Küchen
Strukturreform
Volltext
Umstrukturierung der AFP-Küchen AG – 60 Mitarbeitende verlieren den Arbeitsplatz und Forster wird verkauft. Heute fand eine MitarbeiterInneninformation in der AFP- Küchen AG in Arbon statt. Die Nachricht war ein Schock für alle Anwesenden. Die AFP-Küchen muss sich gemäss eigenen Aussagen massiv umstrukturieren. Zu gross sei der Verwaltungsaufwand im Verhältnis zum Umsatz. Insbesondere die Forster Küchen sei ein „Sanierungsfall“. Gestern hat der Verwaltungsrat entschieden. Forster Küchen soll verkauft werden und man will sich als Piatti Küchen wieder am Markt etablieren. Insgesamt sollen 60 Mitarbeitende entlassen werden. Erst im Jahre 2012 haben sich Forster und Piatti Küchen zur AFP- Küchen AG zusammengeschlossen. Dies alles noch unter dem Dach der Arbonia Forster Holding. Bereits zwei Jahre später würde diese wieder an die Alno AG verkauft. Immer wieder waren die Angestellten von Produktionsverlagerungen und Stellenabbau betroffen. Und immer wurde versichert, dass diese Massnahmen das Unternehmen in eine besser Zukunft führen werden. Dass dies nicht der Fall war, zeigt die heutige Ankündigung. Forster Küchen soll nun wieder verkauft werden und die Verwaltung der Piatti Küchen soll umstrukturiert werden. Erneut werden damit 60 Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Auch dieses Mal erhofft sich der Verwaltungsrat daraus eine bessere Zukunft für das Unternehmen. In den Fängen internationaler Investment Firmen. Die AFP- Küchen AG wird damit erneut zum Spielball einer internationalen Investment Unternehmung. (…). Unia Ostschweiz-Graubünden, 15. 3.2017.
Unia Ostschweiz-Graubünden > AFP-Küchen. Umstrukturierung. Unia Ostschweiz, 2017-03-15.
Ganzer Text
06.06.2016 Schweiz
Garanto
Oberzolldirektion

Oberzolldirektion
Strukturreform
Volltext
Umbruch in der EZV: Aber bitte nur sozialverträglich! Garanto nimmt mit Bedauern vom Entscheid der Geschäftsleitung der EZV Kenntnis, die Kontrolle des Reiseverkehrs (RV) dem GWK in den nächsten zwei Jahren zu übertragen. Damit könnten viele ZollrevisorInnen und Zollrevisoren v.a. an den drei Flughäfen ihre bisherige Stelle verlieren. Der neue Oberzolldirektor betont in seinem Informationsbulletin vom 7. Juni 2016 immerhin, dass es keine Entlassungen geben werde. Wir begrüssen diese Haltung und nehmen den Oberzolldirektor beim Wort. Denn dies würde den Betroffenen zumindest eine neue, wenn auch noch ungewisse Zukunft eröffnen: neue Aufgaben in einem anderen Arbeitsumfeld und wahrscheinlich auch einen neuen Arbeitsort. Für das GWK bedeutet die Übernahme des RV eine weitere Mehrbelastung. Die mit der Aufstockung des GWK versprochene Entspannung der personellen Situation wird mit der Übertragung dieser neuen Aufgabe zunichte gemacht und sogar verschärft. Für die Umsetzung gibt sich die Oberzolldirektion (OZD) Zeit. Erst in zwei Jahren soll die Massnahme eingeführt werden. Garanto ist bereits zugesichert worden, dass wir Teil der Projektgruppe sind, welche diesen Entscheid umsetzt und die Detailplanung ausarbeitet. Garanto wird sich für eine sozialverträgliche und faire Umsetzung einsetzen und wie gewohnt für die Bedürfnisse des Personals Partei ergreifen. Es muss dabei auch möglich sein, individuelle Lösungen zu finden. (…). Zentralsekretariat Garanto.
Garanto, 6.6.2016.
Garanto > Oberzolldirektion. Strukturreform. Garanto, 2016-06-06.
Ganzer Text
18.06.2015 Schweiz
Garanto
Oberzolldirektion
Personen
André Eicher
Oberzolldirektion
Strukturreform
Volltext
Reorganisation OZD: Bilanz: Insgesamt gut, aber mit Wermutstropfen. Garanto hat sich während der Konzeption der neuen Prozess- und Aufbauorganisation wiederholt dafür ausgesprochen, dass die Reorganisation der OZD sozialverträglich umgesetzt wird und die einmal definierten Spielregeln beim Stellenbesetzungsprozess konsequent eigehalten werden. An ihrer Feier vom 30. April 2015 hat die OZD im Berner Stade de Suisse den Start zur Umsetzung der neuen Organisation lanciert. Dabei präsentierte sie erstmals Fakten und Zahlen zum Personalbestand sowie zu den Stellenbesetzungen. Sozialverträgliche Umsetzung. Der neue Stellenbestand der OZD (Zoll und GWK) mit rund 700 Stellen bleibt annähernd gleich gross wie derjenige vor der Reorganisation. Dies ist so, weil die OZD 20 Aushilfsstellen in definitive Stellen umgewandelt und das GWK zwei Stellen an den zivilen Zoll abgetreten hat. Der gleichbleibende Stellenbestand und das Versprechen des Oberzolldirektors, die Reorganisation sozialverträglich umzusetzen, haben dazu geführt, dass keine Mitarbeitenden entlassen werden mussten. Dafür gebührt dem Oberzolldirektor Dank und Anerkennung. Gewinner und Verlierer. (…). André Eicher, Zentralsekretär
Garanto, 18.6.2015.
Garanto > Oberzolldirektion. Strukturreform. Garanto, 18.6.2015
Ganzer Text
24.11.2014 Schweiz
Finanzdepartement
Garanto
Personen
André Eicher
Alkoholverwaltung
Strukturreform
Volltext
Falsch verstandene Regionalpolitik der EFD-Chefin statt Nutzung von Synergien. Im Zuge der Auflösung der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) bzw. deren Integration in die Eidg. Zollverwaltung (EZV) wird bei der Oberzolldirektion eine neue Abteilung „Alkohol und Tabak“ gebildet. Obwohl die parlamentarische Diskussion noch nicht abgeschlossen ist, hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf entschieden, die neue EZV-Abteilung in Delsberg (JU) anzusiedeln, statt bei der Oberzolldirektion in Bern - so wie von Garanto und der Mehrheit der betroffenen Mitarbeitenden gefordert und begründet. Damit ignoriert Eveline Widmer-Schlumpf alle rationalen Argumente, die gegen die Verschiebung nach Delsberg sprechen. Eine Dezentralisierung der Abteilung „Alkohol und Tabak“ in den Jura verursacht bloss zusätzliche Kosten und zusätzlichen Koordinationsaufwand zwischen der Oberzolldirektion in Bern und der neuen Abteilung in Delsberg. Die Dezentralisierung kommt einer Filetierung der Oberzolldirektion gleich, welche in anderen Kantonen zudem neue Begehrlichkeiten wecken wird. Betriebswirtschaftliche Gründe sprechen klar gegen eine Auslagerung der Abteilung „Alkohol und Tabak“. Statt der Realisierung von Synergien, was mit der Integration der Aufgaben der EAV in die EZV beabsichtigt ist, erfolgt genau das Gegenteil: (…).
Garanto, Medienmitteilung, 24.11.2014.
Garanto > Alkoholverwaltung. Dezentralisierung. Garanto, 24.11.2014.
Ganzer Text
10.05.2012 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Gewerkschaftsbund Zürich
Personen
Unia Zürich
Roman Burger
Andreas Fagetti
Julia Gerber Rüegg
Brigitte Gügler
Budget
Strukturreform
Volltext
Vorstand

Gewerkschaftsstreit in Zürich. Kampf um Macht und Geld. Im Gewerkschaftsbund Zürich eskaliert ein Streit zwischen der Unia und den anderen Gewerkschaften. Gewerkschaften, die auf den Wiesen anderer Gewerkschaften grasen, eine Reform, die zur Machtfrage wird, FunktionärInnen, die sich befehden - der Gewerkschaftsbund Zürich (GBKZ) erinnert derzeit an einen intriganten Fürstenhof. Während die Unia Anfang Jahr zum offenen Angriff überging, weil die anderen Verbände eine Neuausrichtung des GBKZ ablehnen, wähnen sich diese von der Unia an die Wand gedrückt. Andreas Fagetti.

WOZ. Donnerstag, 10.5.2012.
WOZ > Unia. Budget GBZH. 2012-05-10.doc.

Ganzer Text

29.04.2011 Biel
ESB
Personen
Stadtrat Biel
Marc Arnold
Pierre Ogi
Corrado Pardini
ESB
Privatisierung
Strukturreform
ESB wird öffentliche Anstalt. Der Bieler Stadtrat stimmt der Auslagerung des ESB in eine öffentlich-rechtliche Anstalt im Grundsatz zu - das letzte Wort wird wohl des Volk nächstes Jahr haben. (...). Joel Weibel. Bieler Tagblatt. Freitag, 29.4.2011.
29.04.2011 Biel
ESB
Personen
PSR Biel
SP Biel
Stadtrat Biel
Marc Arnold
Daniel Hügli
Pierre Ogi
Corrado Pardini
Privatisierung
Strukturreform
"Dinosaurier" gegen "Privautonomisierung". Gegen die gestern vom Stadtrat Biel aufgegleise Autonomie des Energie Service Biel von der Tagespolitik gab es auch Widerstand - von den selbsternannten "Dinosauriern". (...). Joel Weibel. Bieler Tagblatt. Freitag, 29.4.2011
23.04.2011 Biel
ESB
Grüne
Personen
SP Madretsch
Unia Biel-Seeland
Corrado Pardini
Barbara Schwickert
Strukturreform
Zukunft ESB: Schwickert versus Pardini. Nächste Woche diskutiert der Bieler Stadtrat darüber, mit welcher Rechtsform der Energie Service Biel in die Zukunft schreiten soll. Im BT kreuzen Barbara Schwickert und Corrado Pardini schon heute die Klingen. (...). Foto mit Corrado Pardini und Barbara Schwickert. Bieler Tagblattr. Samstag, 23.4.2011.
23.04.2011 Biel
ESB
Grüne
Personen
SP Madretsch
Stadtrat Biel
Corrado Pardini
Barbara Schwickert
Strukturreform
Für selbständigen ESB. Die Chancen stehen gut: Der Bieler Stadtrat wird voraussichtlich dafür stimmen, aus dem ESB ein selbständiges Unternehmen zu machen. (...). Bieler Tagblatt. Samstag, 23.4.2011.
01.09.2010 Schweiz
GeKo Schweiz
Post

Briefpostzentrum
Strukturreform

Post: Schluss mit dauernder Restrukturierung! Die Aufsichtsbehörde PostReg bestätigt, was die Gewerkschaft Kommunikation schon immer gesagt hat: Die Schweizerische Post muss endlich aulhören, laufend zu restrukturieren und so den Service public zu schmälern. Bei der Briefpostautomatisierung macht die PostReg klar, dass nicht weiter auf Kosten der Versorgung gespart werden darf. Der Bericht zeigt zudem laut GeKo, dass der Umbau des Poststellennetzes an die Grenzen des Zumutbaren gelangt ist. (sit).

VPOD-Magazin, September 2010.

15.04.2010 Biel
Olten
Personen
SBB
SEV Schweiz

Rangierbahnhof
SBB
Strukturreform
Volltext

Produktivitätssteigerungen und technischer Fortschritt kosten Arbeitsplätze. Rangierbahnhöfe unter Druck. Die Bahn muss sich im Güterverkehr gegen die Strasse behaupten. Daher stehen auch die Rangierbahnhöfe von SBB Infrastruktur unter Kostendruck. Zudem sank mit der Wirtschaftskrise die Zahl der zu rangierenden Wagen. Beides zusammen führte im letzten Jahr zu Standortschliessungen, zu „Optimierungen“ und damit verbunden zu Stellenabbau. Aber auch der technische Fortschritt kostet laufend Stellen, wie die am 6. April begonnene Modernisierung des Rangierbahnhofs Basel zeigt. Bereits im Juni 2008, noch bevor die Wirtschaftskrise die Zahl der rangierten Güterwagen um rund 20% einbrechen liess, beschloss der Verwaltungsrat SBB, die Rangierbahnhöfe (RB) Olten und Biel zu schliessen bzw. „umzunutzen“, wie es im PR-Jargon verniedlichend hiess. (...). Urs Huber,Markus Fischer.

SEV, 15.4.2010.
SEV Schweiz > Rangierbahnhöfe. Strukturreform. SEV. 2010-04-15.

Ganzer Text

29.10.2008 Bern
Gemeinderat Bern
Reitschule

Reitschule
Strukturreform
Sanfter magistraler Druck. Verbindliche Strukturen in der Reitschule? Berner Gemeinderat sagt im Prinzip Ja. Soll die Reitschule verbindliche Strukturen erhalten? Soll die Stadt der Reitschule bei wiederholten Verstössen gegen die Sicherheitsvereinbarungen den Geldhahn zudrehen können? Ja, sagt der Gemeinderat. Er bleibt in seiner Antwort auf einen GFL-Vorstoss aber vage. (…). Bernhard Ott. Bund 290.10.2008
20.10.2008 Biel
SP Biel

Strukturreform
Konflikt vorläufig auf Eis gelegt. Die parteiinterne Debatte über die Strukturreform der Bieler SP wurde wieder einmal gestoppt. Die Parteileitung geht ihren Weg weiter - und ignoriert die Angriffe aus der Sektion Madretsch. Der Konflikt schwelt seit Jahren, regelmässig scheint der Eklat unmittelbar bevorzustehen. 2008 war es wieder einmal soweit: Im August verlangte Barbara Tanner, Präsidentin der SP-Gesamtpartei, eine Aussprache in der Geschäftsleitung, um über die "parteiinternen Probleme zu diskutieren". Sie habe genug gehabt vom "Verhalten gewisser Exponenten der Sektion Madretsch, die sich gegenüber mir und der Gesamtpartei verweigern", sagt Tanner, denn dieses Verhalten habe begonnen, die Gesamtpartei zu schädigen. (…). Mit Foto. Mike Sommer. BT 20.10.2008
20.10.2008 Biel
SP Biel

Strukturreform
Partei bestätigt Tanners Kurs. Die Bieler SP kann die internen Konflikte derzeit nicht lösen. Die Leitung stellt sich aber klar hinter die Parteipräsidentin. Die Geschäftsleitung der SP-Gesamtpartei von Biel hat am Samstag der Präsidentin Barbara Tanner den Rücken gestärkt. (…)., Mike Sommer. BT 20.10.2008
28.03.2008 Bern
Mietamt

Strukturreform
Gemeinderat für Mietgerichte. Die Tage des Stadtberner Mietamtes und des Arbeitsgerichtes sind gezählt. Die kantonale Justizreform sieht unter anderem den Ersatz dieser Stellen mit regionalen Schlichtungsbehörden vor. Laut einer Mitteilung des Berner Gemeinderats sind davon das grösste Mietamt des Kantons mit jährlich 3300 Rechtsberatungen und das grösste Arbeitsgericht mit 4300 Beratungen im Jahr betroffen. Die Stadtberner Regierung befürchtet, "einen erheblichen Verlust des Service public", wie es in einer Mitteilung heisst. (…). Bund 28.3.2008
09.11.2007 Meinisberg
Amtsanzeiger

Strukturreform
Neue Struktur für Amtsanzeiger. Die vom Berner Stimmvolk beschlossene Verwaltungsreform wirft ihre Schatten voraus. Betroffen ist auch der Anzeiger Amt Büren. Die Delegiertenversammlung Gemeindeverband Anzeiger Amt Büren unter Leitung von Kurt Mülchi, Meinisberg, nahm den Stand der Neueinteilung der Amtsanzeiger zur Kenntnis und bestimmte das weitere Vorgehen. Mit der Ablösung der Ämter durch Verwaltungsbezirke wird bei den Anzeigern vorweg der Begriff "Amt" wegfallen. Beim Amtsanzeiger Büren läuft bis zum 15. November eine Umfrage von Regierungsstatthalter Rolf Widmer bei den 14 Amtsgemeinden über die Zukunft des Anzeigers. Dazu stellt sich die Frage, ob der Anzeiger als Gemeindeverband AG, Verein oder in einer anderen Form weitergeführt werden soll. Laut Vereinspräsident Jürg Amsler wird der Vorstand dann einen Vorschlag für die Neustrukturierung des Anzeigers ausarbeiten. Bt 9.11.2007
16.11.2006 Büren
Amtsanzeiger

Strukturreform
Struktur der Amtsanzeiger auf dem Prüfstand. Die am 24. September beschlossene Bezirksreform führt zu einer Überprüfung der Gebietsstrukturen der Bernischen Amtsanzeiger. Davon betroffen ist auch der Amtsanzeiger Büren. BT 16.11.2006
28.05.2004 BE Kanton
Staatspersonalverband

Strukturreform
Keine FdP-Alternative zu Seiler. Die Neuorganisation des bernischen Staatspersonalverbandes ist aufgegleist. Der freisinnige Widerstand gegen eine doppelte SP-Spitze im Staatspersonalverband schwindet: Mangels Gegenkandidatur werden voraussichtlich Roland Seiler und Matthias Burkhalter (beide SP) Teilzeitpräsident und Sekretär. Fritz Lauber. Bund 28.5.2004
1 2 3 4


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden