Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Uber
Unia Genf

Anstellungsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
McDonald’s: Finger weg von UberEats. Die Unia verlangt, dass McDonald’s auf eine Zusammenarbeit mit UberEats verzichtet. Die Unia und andere Gewerkschaften haben in Bern und Genf eine Protestaktion vor McDonald’s-Filialen durchgeführt. Sie verlangen von McDonald’s, auf eine Zusammenarbeit mit dem Dumping-Essenslieferer UberEats zu verzichten. Das Geschäftsmodell von UberEats beruht – wie Ubers Taxidienst – auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Kurier/innen ordentlich anstellen. Es ist nicht tolerierbar, dass McDonald’s als grösste Fast-Food-Kette der Schweiz solche Praktiken fördern will. Stattdessen sollen die Restaurants Kurier/innen selber anstellen, damit die Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrags für das Gastgewerbe (L-GAV) gelten. Der L-GAV garantiert den Beschäftigten ein ordentliches Anstellungsverhältnis u.a. mit Mindestlöhnen, definierten Arbeitszeiten und fünf Wochen Ferien. UberEats: Behörden müssen handeln. Auch UberEats muss seine Kurier/innen ordentlich anstellen und nach den geltenden Bestimmungen der Branche beschäftigen. Die Unia hat zudem den Bundesrat aufgefordert, Massnahmen gegen den organisierten Gesetzesbruch von Uber zu ergreifen. Die Unia schlägt die Schaffung einer nationalen Task Force aus Bundesrat, Sozialpartnern und Sozialversicherungen vor, die wirksame Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattform-Unternehmen entwickeln muss.
Unia Genf, 22.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-22.
Ganzer Text
21.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Unia Genf

Arbeitsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
Protest gegen Kooperation mit Dumping-Uber. McDonald’s: Finger weg von UberEats. Protest-/Flyeraktionen mit Point de presse: Donnerstag, 22. November 2018, 11.00 Uhr, McDonald’s, Zytgloggelaube 6, 3011 Bern, McDonald’s, 22, Rue du Mont-Blanc, 1201 Genève. Sehr geehrte Medienschaffende. Der Dumping-Konzern Uber will mit UberEats einen eigenen Essenslieferdienst in der Schweiz etablieren. Das Geschäftsmodell beruht auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Als eines der ersten Unternehmen hat McDonald’s eine Zusammenarbeit mit UberEats angekündigt. Das ist störend, da McDonald’s mit der Auslagerung der Essenszustellung an eine berüchtigte Dumping-Firma den Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes umgehen würde. Die Unia und die Partnergewerkschaften der Allianz FAIRLOG machen mit einer Aktion vor zwei McDonald’s-Filialen auf die miesen Geschäftspraktiken von Uber aufmerksam und fordern von McDonald’s, auf die Partnerschaft mit UberEats zu verzichten. Wir laden Sie herzlich ein, über die Aktionen zu berichten und die Points de presse in Bern und Genf zu besuchen. (…).
Unia Genf 21.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-21.
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07.04.2017 Deutschland
Junge Welt
McDonalds

McDonalds
Preise
Volltext
Fettes Essen, hohe Mieten, Hungerlöhne. In Kartellbeschwerden wird McDonald’s vorgeworfen, Preisdruck über Konzessionen weiterzugeben. In Frankreich, Italien und Deutschland haben mehrere Organisationen Beschwerde bei den nationalen Kartellbehörden gegen die Frittenbudenkette McDonald’s eingereicht. Über „Wuchermieten, Knebelverträge, Marktmissbrauch“ berichtete das „Handelsblatt“ am Donnerstag. Die Burger-Bude teilt ihre „Restaurants“ in zwei Sparten auf. Neben den in Eigenregie betriebenen Filialen werden zunehmend Konzessionen an „Franchise-Unternehmen“ vergeben. Der Vorwurf lautet: McDonald’s gebe den Preisdruck weiter. Die ausgegliederten Filialen müssten niedrigere Löhne und höhere Mieten zahlen. Die Läden, die das Unternehmen in Eigenregie führt, könnten ihre Produkte günstiger anbieten und hätten deshalb ungesetzliche Wettbewerbsvorteile. McDonald’s wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück: „Als selbständige Unternehmer legen unsere Franchise-Nehmer die Preise in den von ihnen betriebenen Restaurants selbständig fest“, erklärte das Unternehmen. „Grundsätzlich arbeiten wir sehr eng mit unseren Franchise-Partnern zusammen.“ In Bonn hatte die Anwaltskanzlei SKW Schwarz am Dienstag eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht, wie ein Sprecher der Behörde und der zuständige Rechtsanwalt Sebastian Graf von Wallwitz gegenüber „dpa“ bestätigten. Welche Organisation er vertritt, wollte von Wallwitz nicht sagen. Ziel der Beschwerde sei es nicht etwa, dass Bussgeld verhängt würde, sondern vielmehr „wettbewerbsverzerrende Praktiken zu beenden“. (…).
Junge Welt, 7.4.2017.
Junge Welt > McDonalds. Preise. Junge Welt, 2017-04-07.
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19.06.2015 Burgdorf
McDonalds
Unia Region Bern

Fotos
Kündigungen
McDonalds
Volltext
Protest gegen missbräuchliche Kündigungen bei McDonald's. Entlassene Angestellte von McDonald’s Burgdorf haben zusammen mit der Unia gegen ihre missbräuchlichen Kündigungen protestiert. Die beiden Frauen wurden wegen gewerkschaftlichen Aktivitäten entlassen. Am Dienstag machte die Unia den Fall publik: In diesem Frühling hat McDonald’s Burgdorf zwei Mitarbeiterinnen entlassen, nachdem sie Unterschriften für die Wahl einer Personalkommission gesammelt hatten. Die Bildung einer solchen Personalvertretung ist im schweizerischen Mitwirkungsgesetz ausdrücklich vorgesehen. Die Kündigungen sind ein krasser Verstoss gegen das Gesetz und stellen eine Provokation dar. Die Unia fordert die Wiedereinstellung der beiden Entlassenen. McDonald‘s Burgdorf wird im Franchising-System geführt. Bereits in der Vergangenheit wurden dort die Rechte der Arbeitnehmer/innen missachtet. Ende 2014 wandten sich mehrere Mitarbeiterinnen an die Unia, nachdem sie durch den damaligen Filialleiter sexuell belästigt wurden. Erst nach einer Intervention der Unia wurde dieser vom Arbeitgeber freigestellt. Mit Foto.
Unia Region Bern, 19.6.2015.
Unia Region Bern > McDonald’s Burgdorf. Kündigungen. Unia, 19.6.2015.
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15.05.2014 Genf
USA
Zürich
McDonalds
Unia Zürich

Aktionstag
Tiefstlöhne
Volltext
Tiefstlöhne und Milliardengewinne bei McDonald's. Heute wird in weit über 150 Städten in den ganzen USA bei McDonald's gestreikt, weil McDonald's und andere Fastfood-Ketten trotz Milliardengewinnen und Steuersubventionen in Milliardenhöhe immer noch absolute Tiefstlöhne bezahlen. Zur Unterstützung der Streiks in den USA finden in über 30 Ländern Aktionstage und Kundgebungen statt, um ein weltweites Signal an McDonald's zu senden. Die Unia unterstützt den „International Fastfoodworkers Day“ und die Forderung nach fairen Löhnen mit Aktionen in Zürich und Genf. Tiefstlöhne neben Milliarden-Gewinnen. Im letzten Jahr erzielte McDonald's einen Profit von 5.6 Milliarden Dollar. Der Medianlohn der McDonald's Angestellten in den USA liegt aber bei nur gerade $ 8.94 pro Stunde. Viele ArbeiterInnen können mit diesem Lohn ihre Familien nicht ernähren und sind auf Sozialhilfe angewiesen. Gleichzeitig profitieren die grossen Fastfood-Ketten nach wie vor von Steuererleichterungen in Milliardenhöhe. (…).
Kommunikation Unia, 15.5.2014.
Unia Zürich > McDonalds Zürich. Aktionstag. Streik. Unia, 15.5.2014.
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05.12.2003 Schweiz
McDonalds
Personen
Unia Schweiz
Work
Maria Roselli
Löhne
McDonalds
"Ein gewaltiges Gefühl". McDonalds. 17'000 Franken Lohn muss die Ostschweizer Fastfoodfiliale Lomacona AG ihrem ehemaligen Mitarbeiter Christian Höhener (27) nachzahlen. Interview. Mit Foto. Maria Roselli. Work 5.12.2003
15.08.2003 Schweiz
McDonalds
Personen
Unia Schweiz
Work
Dani Winter
McDonalds
Mindestlöhne
Beschwerde gen McDonald's Schweiz. Mindestlöhne nicht ausbezahlt und Ruhezeiten nicht eingehalten: Mit dem Arbeitsgesetz nimmt es McDonald's Schweiz nicht so genau. Mit Foto. Dani Winter. Work 15.8.2003
20.04.2003 Bern
St. Gallen
McDonalds
Personen
Unia
Work
Mauro Moretto
Hansueli Scheidegger
Dani Winter
Arbeitszeit
Löhne
Volltext

Schweiz – Beschwerde gegen McDonalds. Schwerer Verstösse. Mindestlöhne nicht ausbezahlt und Ruhezeiten nicht eingehalten. Mit dem Arbeitsgesetz nimmt es McDonalds hierzulande nicht so genau. „McDonald’s ist ein attraktiver Arbeitgeber.“ So stellt sich der Fastfoodgigant auf seiner Homepage als Brötchengeber vor. Tatsächlich isst die McDonald’s-Belegschaft in der Schweiz aber ein hartes Brot. Zum Teil halten sich die McDonald’s-Filialen nicht einmal an den gesetzlich garantierten Mindestlohn. Dieser beträgt gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 17,05 Franken pro Stunde (zu GAV-Mindestlöhnen. In den McDonald’s-Filialen der Ostschweizer Franchisenehmerin Lomacona verdiente ein gelernter Kellner im Jahr 2000 14 Franken pro Stunde, eine Mitarbeiterin mit drei Jahren Betriebserfahrung erhielt 2003 15,60 Franken. Laut Unia-Zentralsekretär Mauro Moretto hat die Gewerkschaft immer wieder ähnliche Auseinandersetzungen mit McDonald’s. So musste die Unia Bern, um nur ein Beispiel zu nennen, gegen widerrechtliche fristlose Entlassungen beim McDonald’s-Franchisenehmer. (...). Mit Foto. Daniel Winter.

Work, 20.4.2003.
McDonalds. Löhne. 20.4.2003.pdf

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