Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 31

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12.08.2015 Schweiz
Detailhandel
Gastgewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Tiefstlöhne
Volltext
Bundesratsbericht zu Tieflohnbranchen. Tiefstlöhne müssen dringend angehoben werden. Der vom Bundesrat heute veröffentlichte Tieflohn-Bericht bestätigt bereits Bekanntes: In der Schweiz müssen noch immer viele Menschen mit Löhnen über die Runde kommen, die kaum zu Leben ausreichen. Betroffen sind vor allem Frauen sowie Arbeitnehmende ohne Schweizer Pass und mit niedriger Qualifikation bzw. die Branchen Detailhandel und Gastgewerbe. Hier müssen die Mindestlöhne dringend erhöht bzw. im Detailhandel über einen allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag überhaupt erst eingeführt werden. Der Bericht des Bundesrates legt die Grenze zum Tieflohn gemäss internationalem Usus bei 4‘343 Franken pro Monat bzw. zwei Dritteln des Medianlohns fest. Demnach lagen 2012 insgesamt 13,4% der Arbeitnehmenden unter dieser Schwelle. Mit 105‘000 bzw. 91‘000 Arbeitnehmenden sind die Angestellten des Detailhandels (34% aller Beschäftigten) und des Gastgewerbe (51%) besonders stark betroffen. Die Behauptung des Bundesrates, von Tiefstlöhnen seien insbesondere Jugendliche oder Arbeitnehmende mit kurzer Betriebszugehörigkeit betroffen, ist für diese Branchen klar falsch. GAV bringen besseren Schutz. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 12.8.2015.
Unia Schweiz > Detailhandel. Tiefstlöhne. Unia Schweiz, 12.8.2015.
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12.08.2015 Schweiz
Löhne

Detailhandel
Gastgewerbe
Tiefstlöhne
Volltext
Tieflohnproblem nicht vom Tisch. Bericht des Bundes zu Tieflohnbranchen. Die Schweiz hat nach wie vor ein Tieflohnproblem. Zwar hat es dank dem Einsatz der Gewerkschaften für gerechte Löhne - nicht markant zugenommen, wie ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zeigt. Doch liegen die Löhne von einer halben Million Menschen unterhalb der Tieflohnschwelle. Und über 200 000 Menschen verdienen weniger als 22 Fr./Stunde, wie sie die Mindestlohn-Initiative verlangte. Gross ist das Problem vor allem in Branchen ohne flächendeckenden Gesamtarbeitsverträge (GAV), wie etwa dem Detailhandel oder dem Gartenbau. Wenn es dort Verbesserungen gibt, profitieren überdurchschnittlich viele Menschen davon. Denn mit über 105‘000 zählt der Detailhandel am meisten Tieflohnstellen. In diesen Branchen weigern sich jedoch die Arbeitgeber, in einem GAV allgemein gültige Mindestlöhne zu verankern. Deshalb müssen die Hürden für die Allgemeinverbindlicherklärung von GAV gesenkt werden. (…).
SGB, 12.8.2015.
SGB > Gastgewerbe. Tiefstlöhne. SGB, 12.8.2015.
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21.05.2015 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Work
Marco Geissbühler
Taxibranche
Tiefstlöhne
Volltext
Neue Zahlen zeigen: So schlimm sind die Löhne der Basler Täxeler. Jeder dritte verdient unter 15 Franken. Taxifahren ist ein harter Job. Auch für Rita Taschner. Trotzdem kommt sie finanziell auf keinen grünen Zweig. 7.60 Franken, 8.61 Franken, 9.24 Franken. Das sind Stundenlöhne von Taxifahrern. Nicht einfach nirgendwo. Sondern in der Stadt Basel, einer der teuersten Regionen der Welt. Diese Löhne sind amtlich. Die tripartite Kommission, die für den Kanton die Lohnentwicklung überwacht, hat die Zahlen erhoben. Ein Drittel der Täxeler und Täxelerinnen verdienen weniger als 15 Franken in der Stunde. Das gilt auch für Rita Taschner (56). Seit 26 Jahren fährt sie in Basel Taxi. Auch sie verdient selbst an guten Abenden weniger als 15 Franken auf die Stunde. Fixlohn hat sie keinen, vom Umsatz bekommt sie 45 Prozent. Taschner sagt: „Seit Jahren trage ich dieselben Kleider. Neues kann ich mir nicht leisten.“ Wie Taschner geht es vielen anderen Taxifahrern. Sie arbeiten auf Provision und erhalten keinen oder nur einen geringen Fixlohn. Illegal sei diese Praxis, sagt ein Rechtsgutachten der Unia: Ein Fixlohn müsse zumindest die Existenz sichern. (…). Marco Geissbühler.
Work online, 21.5.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Taxigewerbe. Tiefstlöhne. Work online, 21.5.2015.
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15.05.2014 Genf
USA
Zürich
McDonalds
Unia Zürich

Aktionstag
Tiefstlöhne
Volltext
Tiefstlöhne und Milliardengewinne bei McDonald's. Heute wird in weit über 150 Städten in den ganzen USA bei McDonald's gestreikt, weil McDonald's und andere Fastfood-Ketten trotz Milliardengewinnen und Steuersubventionen in Milliardenhöhe immer noch absolute Tiefstlöhne bezahlen. Zur Unterstützung der Streiks in den USA finden in über 30 Ländern Aktionstage und Kundgebungen statt, um ein weltweites Signal an McDonald's zu senden. Die Unia unterstützt den „International Fastfoodworkers Day“ und die Forderung nach fairen Löhnen mit Aktionen in Zürich und Genf. Tiefstlöhne neben Milliarden-Gewinnen. Im letzten Jahr erzielte McDonald's einen Profit von 5.6 Milliarden Dollar. Der Medianlohn der McDonald's Angestellten in den USA liegt aber bei nur gerade $ 8.94 pro Stunde. Viele ArbeiterInnen können mit diesem Lohn ihre Familien nicht ernähren und sind auf Sozialhilfe angewiesen. Gleichzeitig profitieren die grossen Fastfood-Ketten nach wie vor von Steuererleichterungen in Milliardenhöhe. (…).
Kommunikation Unia, 15.5.2014.
Unia Zürich > McDonalds Zürich. Aktionstag. Streik. Unia, 15.5.2014.
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09.05.2014 Bern
Löhne
Meinen AG
Unia Region Bern

Aktionen
Meinen AG
Tiefstlöhne
Volltext
„Tieflohnkaktus der Woche“ für die Meinen AG in Bern: Hungerlohn bei 5° Celsius. Die Grossmetzgerei Meinen AG wirbt mit Swissness und zahlt gleichzeitig miserable Löhne. Den Gewerkschaften vorliegende Lohnausweise beweisen, dass Angestellte in der Produktion teilweise nur gerade 17.40 Franken pro Stunde (brutto) verdienen - und das oft bei 5° Celsius. Die Gewerkschaft Unia und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) haben deshalb heute Mittag der Meinen AG den „Tieflohnkaktus der Woche“ übergeben. Die Brüder Paul und Kurt Lüthi besitzen mit der Lüthi Gruppe insgesamt drei Grossmetzgereien (Meinen AG, Lüthi & Portmann Fleischwaren AG, Salami AG) sowie eine Logistikfirma (Freshfood Logistik AG) und werben überall mit dem Label „Swiss Made“. Dass die eigenen Angestellten mit ihrem Hungerlohn bei gleichzeitig härtesten Arbeitsbedingungen in der reichen Schweiz kaum über die Runden kommen, kümmert sie offenbar nicht. Die Meinen AG steht für eine Reihe von gewerblich-industriellen Betrieben, deren Besitzer mit einer bewussten Billiglohnstrategie den eigenen Profit maximieren. Stellvertretend für diese Betriebe erhielt die Meinen AG heute einen Kaktus für den „Tieflohnskandal der Woche“. (…).
Unia Bern-SGB, Medienmitteilung, 9.5.2014.
Unia Region Bern > Tiefstlöhne. Protestaktion. Unia Region Bern, 9.5.2014.
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04.05.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Abstimmung
Mindestlöhne
Tiefstlöhne
Volltext
Ja zum Mindestlohn - jede Stimme zählt! Helfen Sie mit, am 18. Mai ein Zeichen zu setzen gegen tiefe Löhne und für mehr Lohngerechtigkeit und Lohngleichheit. 330‘000 Menschen verdienen in der reichen Schweiz weniger als 22 Franken pro Stunde; zwei Drittel davon sind älter als 25,7% sind Frauen. Mit einem Ja am 18. Mai sagen Sie Nein zu diesem Skandal. Ein Ja zu Mindestlohn-Initiative am 18. Mai heisst, ein Zeichen zu setzen: (…).
Unia Kommunikation, 4.5.2014.
Unia Schweiz > Mindestlöhne. Tiefstlöhne. Unia. 4.5.2014.
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30.04.2014 Wauwil LU
Champignons AG
Personen
Work
Ralph Hug
Champignons AG
Tiefstlöhne
Volltext
Schocklöhne in Wauwil. Ausgerechnet in der Tieflohn-Fabrik von Wauwil LU bliesen die Gewerbeverbände gegen die Mindestlohninitiative. Und Bundesrat Schneider-Ammann klatschte. Eingeladen hatte das Luzerner Komitee „Nein zur Mindestlohninitiative“ am 31. März nach Wauwil ins Luzerner Hinterland. Gast war Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf seiner Anti-Mindestlohn-Tour. Der Saal war voll, die Stimmung gut. Der FdP-Wirtschaftsminister verteufelte einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde, wie ihn die Gewerkschaften fordern. Er sprach „Das wü̈rde das Erfolgsmodell Schweiz aufs Spiel setzen.“ Grosser Applaus. Anschliessend gab’s Weisswein mit Champignon-Häppli. Veranstalter war Roland Vonarburg 47, Patron der Wauwiler Champignons AG mit 140 Angestellten, Bauernbub und Oberleutnant, Agr. Ing. HTL, Rotarier, Fussballfan und Fasnächtler, Ex-CVP-Politiker („Es ist wichtig, dass die KMU ihre soziale Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern wahrnehmen“), Präsident des Luzerner Gewerbeverbands und bis vor wenigen Tagen auch Präsident des Verbands der Schweizer Pilzproduzenten (VSP). Natürlich ist auch dieser Mann gegen den Mindestlohn. Aus handfesten Gründen: Die Champignonbranche ist bekannt für Pflückerinnen-Tiefstlöhne. Doch nach konkreten Lohnangaben gefragt, bleibt Verbandssekretär Fritz Burkhalter auffällig schwammig: „Einige verdienen mehr und andere weniger als 4000 Franken im Monat“, will er Work weismachen. Über Details müssten die Betriebe Auskunft geben. Und in Wauwil? Marktleader Roland Vonarburg sagt: (…). Ralph Hug.
Work online, 30.4.2014.
Personen > Hug Ralph. Champignons AG. Tiefstlöhne. Work, 30.4.2014.
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30.04.2014
Eugster-Frismag AG
Personen
Work
Ralph Hug
Eugster-Frismag AG
Tiefstlöhne
Volltext
Valentin Vogt rechtfertigt Tiefstlöhne beim Kaffeemaschinenhersteller Eugster/Frismag. Arbeitgeberchef deckt Lohndrücker. Im „Kassensturz“ nimmt Arbeitgeberchef Vogt die Thurgauer Lohndrückerfirma Eugster/Frismag in Schutz. Und doppelt gegenüber Work nach. Die Tiefstlöhne beim Espressoautomatenhersteller Eugster/Frismag in Amriswil, der Marken wie Jura. Electrolux, Nestlé, Miele usw. produziert, stellen alles in den Schatten. Am Fliessband arbeiten Angestellte aus Kosovo Vollzeit für 2660 Franken im Monat. Brutto! Viele weitere Löhne in der Produktion liegen unter 3200 Franken (Work berichtete). Und was macht der Chef des Arbeitgeberverbands (AGV), Valentin Vogt? Der studierte Betriebswirtschafter verteidigt die Tiefstlöhne! Das war am 8.April live im Studio des „Kassensturzes“ vor der versammelten TV-Nation Schweiz. Moderator Ueli Schmezer wollte von Vogt wissen: „Liegen solche Löhne drin?“ Vogt ging auf tutti: Nicht jeder Lohn sei ein missbräuchlicher Lohn, fing er belehrend an. (…). Ralph Hug.
Work, 30.4.2014.
Personen > Hug Ralph. Eugster-Frismag AG. Tiefstlöhne. Work. 2014-04-30.
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29.04.2014 Lavaux VD
Eni Schweiz AG
SGB
Unia VD Kanton

Eni Schweiz AG
Tiefstlöhne
Volltext
Der Konzern ENI erhält den „Tieflohn-Kaktus der Woche“ von Unia und SGB. Tankstellen ENI: Milliardengewinne und Hungerlöhne. Die Unia Waadt und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) haben heute Morgen die Tieflöhne in zwei Tankstellen der Gruppe ENI (ehem. Agip) auf der Autobahnraststätte Lavaux bei Lausanne angeprangert. In einer symbolischen Aktion erschwerten rund 30 Gewerkschafter/innen den Zugang und überreichten ENI den „Tieflohn-Kaktus der Woche“. Damit machen sie darauf aufmerksam, dass die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 22 Franken pro Stunde in den Tankstellen-Shops im ganzen Land endlich eine Verbesserung der Bedingungen bringen würde. Die Situation der Angestellten in diesen ENI-Tankstellen ist bezeichnend für die gesamte Branche, in der die Verkaufsstellen grossteils durch Sub-Unternehmer betrieben werden. Die Folgen der besonders aggressiven Preispolitik haben sie Angestellten zu tragen: Ihre Löhne bewegen sich zwischen 19 und 20.50 Franken pro Stunde. Zudem sind ihre Arbeitsbedingungen hinsichtlich Arbeitszeiten und Sicherheit sehr problematisch. (…).
Unia VD Kanton, 29.4.2014.
Unia VD > Mindestlöhne. Kaktus. Unia VD Kanton, 29.4.2014.
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22.04.2014 Steffisburg
Casa Schweiz AG
Löhne
Personen
Unia Berner Oberland
Adrian Durtschi
Hilmi Gashi
Thomas Zimmermann
Aktionstag
Casa Schweiz AG
Tiefstlöhne
Volltext

Tieflohn-Kaktus für Ladenkette Casa. Casa, eine Ladenkette für Innendekoration, bezahlt ausgebildeten VerkäuferInnen Löhne unter 22 Franken pro Stunde. Dies belegen Lohnabrechnungen, welche den Gewerkschaften vorliegen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben diesem Unternehmen heute den Tieflohn-Kaktus der Woche überreicht. Der Fall zeigt exemplarisch, wie sich die Eigentümer auf Kosten der Angestellten bereichern und VerkäuferInnen schamlos abzocken. Das Unternehmen, mit 31 Filialen in der Schweiz, gehören den niederländisch-belgischen Milliardären Els und Albert Blokker. Diese haben ein Vermögen von zusammen rund 3 Milliarden US-Dollar (gemäss Forbes). Es ist daher offensichtlich, dass die Blokkers durchaus in der Lage wären, anständige Löhne zu entrichten. Doch mit Löhnen von teilweise weit unter 22 Franken pro Stunde werden bei Casa VerkäuferInnen zu Hungerlöhnen angestellt. Aktion in Steffisburg. (…).

Unia Kommunikation, 22.4.2014.

Unia Berner Oberland > Casa Schweiz AG. Tiefstlöhne. Unia. 22.4.2014.

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08.04.2014 BS Kanton
Olten
Solothurn
Tally Weijl AG
Unia Nordwestschweiz

Aktionstag
Tally Weijl AG
Tiefstlöhne
Volltext

Totally unsexy - Tieflohn-Kaktus für Tally Weijl. Der erfolgreiche Schweizer Detailhändler Tally Weijl feiert dieses Jahr den 30. Geburtstag. Nichts zu feiern haben die Angestellten: Sie bekommen nach wie vor Löhne von teils weit unter 4000 Franken. Dabei könnten sich die Unternehmensbesitzer anständige Löhne problemlos leisten. Die Gewerkschaft Unia und der Schweizerische Gewerkschaftsbund haben Tally Weijl deshalb heute den ersten „Tieflohn-Kaktus der Woche“ verliehen. Gleichzeitig fanden vor Tally Weijl-Filialen in der ganzen Schweiz Protestaktionen statt. Die bekannte Kleiderladenkette Tally Weijl bezahlt ihren Verkäuferinnen und Verkäufern Tieflöhne. Ein Beispiel: Trotz Ausbildung verdient eine Angestellte mit Berufserfahrung in einer grossen Schweizer Stadt gerade mal 12-mal 3470 Franken im Monat (umgerechnet auf eine Vollzeitstelle); andere Verkäuferinnen kommen auf 3600 bis 3700 Franken. Selbst Filialleiterinnen mit langjähriger Berufserfahrung verdienen als „Store Manager“ teils weniger oder nur wenig mehr als 4000 Franken. (…).

Unia Nordwestschweiz, 8.4.2014.

Unia Nordwestschweiz > Tally Weijl AG. Tiefstlöhne. Unia. 8.4.2014.

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12.03.2014 Davos
GR Kanton
SEV Schweiz

Bergbahnen
Tiefstlöhne
Volltext

Sonnige Pisten, gute Mitarbeiter, miese Löhne bei den Bergbahnen. Die Mitarbeitenden der Bündner Bergbahnen erhalten vielfach unanständig tiefe Löhne. Gemäss einer Studie des Kantonalen Amtes für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) liegt der Durchschnitt bei Fr. 3‘480.- brutto pro Monat für eine Vollzeitstelle. Wie soll das in den teuren Tourismusdestinationen Davos, St. Moritz oder Flims zum Leben reichen? Besonders stossend: Der Staat subventioniert teilweise die Löhne mit Geldern aus der Arbeitslosenkasse mit. Wer im Sommer beispielsweise im Baugewerbe arbeitet und im Winter bei einer Bündner Bergbahn, kann dies bei der Arbeitslosenkasse als Zwischenverdienst angeben. Die Differenz zwischen den soliden Löhnen im Baugewerbe und den Tiefstlöhnen in der Bergbahnbranche wird von der Arbeitslosenkasse zu einem ordentlichen Teil ausgeglichen. Die Bergbahnen lassen so ihre tiefen Löhne von der Allgemeinheit aufbessern. Das ist unfair und wenig mit Unternehmertum zu tun, zumal die Bergbahnen vom Staat auch schon sonst unterstützt werden, z.B. für die Beschneiungsinfrastruktur. Ein konkretes Beispiel: Seit ihrem Zusammenschluss 2003 hat sich die Davos Klosters Bergbahnen AG zu einem rentablen Konstrukt entwickelt, das trotz hoher Investitionen und Schuldenabbau jährliche Gewinne in Millionenhöhe einfährt. Die Davoser Bergbahnen AG erzielte 2012/13 einen Jahresgewinn von Fr. 7.6 Millionen. Der Bilanzgewinn im selben Jahr lag bei Fr. 11.6 Millionen.

SEV online, 12.3.2014.

SEV Schweiz > Bergbahnen. Tiefstlöhne. SEV. 2014-03-12.

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06.03.2014 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Daniel Lampart
Einwanderung
Saisonnierstatut
Tiefstlöhne
Volltext

Kontingente schützen vor gar nichts. Nach dem Ja zur Abschottungsinitiative fordert die SVP den Abbau der fl ankierenden Massnahmen. „Verheerend“, warnt Daniel Lampart. Plötzlich kam auch die SVP mit dem Thema „Lohndruck“. Plötzlich pries sie ihre Initiative „gegen Masseneinwanderung“ als Schutz vor Lohndumping an. Wir Gewerkschaften warnten schon im Abstimmungskampf: Die SVP-Abschottungsinitiative wird den Druck auf die Löhne und Arbeitsplätze sogar verstärken. Oder wie es ein Kollege ausdrückte: „Die SVP-Initiative hat mit dem Schutz der Löhne und der Arbeitsplätze ungefähr so viel zu tun wie ein Krokodil mit einem Meerschweinchen.“ Schlimmer noch, das zeigt sich jetzt, nach der Annahme der Initiative: Wenn es nach der SVP ginge, sollen die bisherigen Lohnschutzmassnahmen sogar fallen.  Plötzlich zeigt die SVP jetzt ihr wahres, arbeitnehmerfeindliches Gesicht. Der Bündner SVP-Migrationspolitiker Heinz Brand etwa verlangt einen Abbau der flankierenden Massnahmen. Auch der freisinnige Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler kann sich gut vorstellen, ohne Flankierende, aber mit Kontingenten zu geschäften. Dies im Unterschied zu einem grossen Teil der Gewerblerbasis. Chinesen auf dem Bau? Eine Schweiz mit weniger Lohn- und Arbeitsplatzschutz wäre aber schlimm, denn schon heute hat der Lohnschutz Lücken. Die Schweiz braucht deshalb schärfere flankierende Massnahmen und nicht schwächere. Nach dem Ja zur SVP-Abschottungsinitiative erst recht. Daniel Lampart.

Work online, 6.3.2014.

Personen > Lampart Daniel. Einwanderung. Saisonnierstatut. Work. 2014-06-03.

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06.03.2014 Genf
Flughafen
Löhne
Personen
Unia Genf
Alessandro Pelizzari
Flughafen
Tiefstlöhne
Volltext

Lohndumping am Flughafen Genf: Piloten verdienen nur 2000 Franken. Ein erschreckender Fall von Lohndumping wurde heute früh am Internationalen Flughafen Genf durch die Unia publik gemacht. Die Piloten und Flugbegleiter der privaten Fluggesellschaft Sonning SA erhalten einen Monatslohn von nur 2000 Franken. Zudem wurde das Flugpersonal, nach der Intervention von Unia beim Arbeitgeber, entlassen. Der Internationale Flughafen von Genf wurde aufgefordert, den skandalös Tieflöhnen, in einer Branche, in der die Sicherheit jedes Einzelnen garantiert sein muss, ein Ende zu bereiten. Die betroffenen Angestellten fordern eine Lösung des Konflikts und unterstützen die Einführung eines Mindestlohnes für alle bei der Abstimmung am 18. Mai 2014. Der Druck auf die Löhne hat am Flughafen Genf stark zugenommen. Die einer sehr starken Konkurrenz ausgesetzte Zivilluftfahrt ist eine Branche, die vom Lohndumping besonders betroffen ist. Es gibt keine Kontrollen und keinen vertraglichen Mindestlohn. Der jüngste Fall, der heute früh von der Gewerkschaft Unia aufgedeckt wurde, betrifft die private Fluggesellschaft Sonnig SA. Sie bezahlt seit mehreren Jahren zahlreichen Angestellten skandalöse Tieflöhne von 2000 Franken brutto für eine Vollzeitstelle. Alessandro Pelizzari, Regionalsekretär Unia Genf.

Unia Genf, 6.3.2014.

Unia Genf > Flughafen. Lohndumping. Unia Genf. 2014-03-06.

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04.03.2014 Amriswil
Eugster-Frismag AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Eugster-Frismag AG
Lohndumping
Tiefstlöhne
Volltext

Lohnskandal: Warum sagt Eugster/Frismag die Unwahrheit? Der Kaffeemaschinenhersteller-Konzern Eugster/Frismag zahlt Tiefstlöhne von 2600 Franken brutto pro Monat. Das hat die Unia letzte Woche bekannt gemacht. Eugster/Frismag bestreitet dies. Warum führt das Management die Öffentlichkeit in die Irre? Die Unia ist im Besitz von Arbeitsverträgen und Lohnabrechnungen von 2013/2014 von Eugster/Frismag, die in der Ostschweiz 800 Mitarbeitende beschäftigt. Ein Vertrag weist einen Lohn von 2600 Franken brutto für eine 100%-Stelle aus. Andere Abrechnungen zeigen Monatslöhne von 2'900 Franken, weitere einen solchen von 3'180 Franken. Und ein Temporär-Beschäftigter ‚verdient’ in der Firma gerade einmal Fr. 16.50 in der Stunde. Solche Tiefstlöhne sind für die Industrie äusserst unüblich und reichen nicht zum Leben. Allen Fakten zum Trotz behauptet Geschäftsleitungsmitglied Paul Meiler in einem Communiqué: „Die von der Unia verbreiteten Zahlen entsprechen nicht der Wahrheit und sind zu tief.“ (Pressemitteilung vom 26. Februar). Mit dieser Behauptung führt er die Öffentlichkeit in die Irre. Ist das Management über die eigenen Löhne nicht im Bild oder will man einen Lohnskandal vertuschen? Die Unia fordert Eugster/Frismag auf, das Verwirrspiel um die Skandallöhne zu beenden und über die untersten Saläre und ihr Ausmass klaren Wein einzuschenken. Die Gewerkschaft hält an ihren drei Forderungen fest: (…).

Unia Region Ostschweiz-Graubünden, 4.3.2014.
Unia Ostschweiz > Eugster-Frismag AG, Amriswil. Tiefstlöhne. Unia. 2014-03-04.

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26.02.2014 Amriswil
BS Kanton
Löhne
Unia Nordwestschweiz

Aktionstag
Tiefstlöhne
Volltext

Protestaktionen gegen Tieflöhne in Basel und in der Ostschweiz. Unia-AktivistInnen haben in der Nordwestschweiz und der Ostschweiz Protestaktionen gegen Tieflohn-Betriebe durchgeführt und für ein Ja zur Mindestlohn-Initiative geworben. In Basel galt die Aktion dem Clarashopping, in Neuhaus (SG) und Amriswil (TG) der Firma Eugster/Frismag, die Hungerlöhne von 16 bis 18 Franken pro Stunde bezahlt. Aktion vor dem Clarashopping in Basel. „Vorsicht, Sie betreten eine Tieflohnzone“. Mit diesem Slogan haben Unia-AktivistInnen mit Schutzanzügen und Flyern heute Mittwoch in Basel über Tieflohn-Skandale im Clarashopping protestiert. Allein im Clarashopping sind der Unia drei Betriebe bekannt, die ihren Angestellten weit weniger als 4000 Franken pro Monat bezahlen. Eine Verkäuferin von Alja beispielsweise, dem grössten Anbieter von Stoffen in der Schweiz, erhält dort einen Stundenlohn von nur 17.25 Franken. Symbolisch liessen die AktivistInnen einen Ballon aufsteigen mit der Aufschrift „Damit auch bei Alja die Löhne steigen. Ja zum Mindestlohn“.

Unia Nordwestschweiz, 26.2.2014.
Unia Nordwestschweiz > Lohndumping. Aktionstag. Unia. 2014-02-26.

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07.02.2014 Europa
Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Mindestlöhne
Tiefstlöhne
Volltext

Fachtagung der Gewerkschaft Unia zu Mindestlöhnen in Europa. Bei den Mindestlöhnen hat die Schweiz Nachholbedarf. Der Mindestlohn hat in Europa derzeit eine hohe Aktualität: Die neue deutsche Regierung wird einen gesetzlichen Mindestlohn einführen. In Ländern wie England (und auch in den USA) wird über eine substanzielle Erhöhung diskutiert. In der Schweiz steht die Abstimmung über die Volksinitiative der Gewerkschaften bevor. Fachleute aus verschiedenen europäischen Ländern und der Schweiz haben heute an einer Fachtagung der Gewerkschaft Unia über ihre Erfahrungen mit und Erwartungen an den Mindestlohn diskutiert. 22 Länder in Europa kennen einen gesetzlichen Mindestlohn, demnächst wird auch Deutschland dazu stossen. Keinen solchen Mindestlohn haben nur einige nordische Länder sowie Österreich und Italien - sie bekämpfen die Tiefstlöhne mit einem dichten Netz von Gesamtarbeitsverträgen.

Unia Schweiz, Medien-Mitteilung. 7.2.2014.
Unia Schweiz > Mindestlöhne. Europa. Unia Schweiz. 2014-02-07.

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30.01.2014 Schweiz
Detailhandel
Personen
Unia Schweiz
Natalie Imboden
Detailhandel
Mindestlöhne
Tiefstlöhne
Volltext

Tripartite Kommission des Bundes bestätigt missbräuchliche Löhne und Lohndumping im Schuh- und Kleiderhandel. Gegen Tieflöhne im Detailhandel braucht es einen Mindestlohn von 4000 Franken. Auf Druck der Gewerkschaften hat die Tripartite Kommission (TPK) des Bundes die Löhne im Kleider- und Schuhhandel unter die Lupe genommen. Dabei erkennt die TPK endlich Handlungsbedarf und leitet Verständigungsverfahren ein. Gegen die weiterverbreiteten Tieflöhne im Detailhandel braucht es allerdings griffigere Massnahmen wie ein Mindestlohn von 4000 Franken für alle. Seit Jahren kritisiert die Gewerkschaft Unia die vielen Tieflöhne im Detailhandel. Es handelt sich um weitverbreitetes Lohndumping in allen Landesteilen. Deshalb hat die Tripartite Kommission (TPK) des Bundes im Jahr 2012 den Detailhandel als „Fokusbranche“ bezeichnet. (...).
Natalie Imboden, Unia Leiterin Detailhandel.

Unia Schweiz, Medienmitteilung 30.1.2014.
Unia Schweiz > Detailhandel. Mindestlöhne. Unia. 2014-01-30.

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11.12.2013 Schweiz
Initiativen Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Mindestlohn-Initiative
Tiefstlöhne
Volltext

Parlament ignoriert Tieflohnproblem - Überfälliger Lohnschutz abgelehnt. Mindestlohninitiative. Das Parlament verschliesst seine Augen vor dem Tieflohnproblem in der Schweiz. 330‘000 Menschen arbeiten hierzulande für weniger als 22 Fr./Stunde oder weniger als 4000 Fr. pro Monat (bei einer Vollzeitstelle). Das sind Löhne, die nur schlecht zum Leben reichen. Viele der Betroffenen verfügen über eine Berufslehre. Vor allem Frauen arbeiten zu Tieflöhnen. Trotzdem ist der Nationalrat dem Bundesrat und dem Ständerat gefolgt und lehnt es ab, etwas gegen so miese Löhne zu unternehmen. Nun muss das Stimmvolk entscheiden. Statt das Tieflohnproblem ernst zu nehmen, singt die bürgerliche Mehrheit in Bundesrat und Parlament ein Loblied auf die Sozialpartnerschaft und will die Mindestlohn-Initiative mit Angstmacher-Argumenten schlecht reden. Beides ist nicht redlich. (...). Thomas Zimmermann.

SGB online, 11.12.2013.
Personen > Zimmermann Thomas. Tiefstlöhne. SGB. 2013-12-11.

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05.12.2013 Schweiz
Personen
Vermögen
Work
Marco Geissbühler
Einkommensverhältnisse
Tiefstlöhne
Vermögen
Volltext

Superjahr für Superreiche. Sie besitzen Milliarden und speisen ihre Angestellten mit Tieflöhnen ab: die Brenninkmeijers von C & A, die Kamprads von Ikea und die Kellerhals von Mediamarkt. Bereits zum 25. Mal präsentiert das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ seine Schweiz. Und kann beim Erscheinungstermin einen neuen Rekord vermelden: 564 Milliarden Franken (genauer: 564‘125‘000‘000 Franken) Vermögen bringen die Superreichen dieses Jahr zusammen. So viel wie noch nie zuvor! Die Hoffmanns und Oeris (22–23 Milliarden), Bertarellis (11–12 Milliarden), Vasellas (200–250 Millionen) usw. sind zusammen neun Mal so schwer wie die gesamten Staatsausgaben der Schweiz. Von Krise keine Spur: 2013 legten sie nochmals 52 Milliarden Franken zu. Der Immobilienboom spülte ordentliche Gewinne in die goldenen Kassen. Und die an der Schweizer Börse gehandelten Aktien legten 2013 um einen Viertel ihres Werts zu. Geiz ist geil. (...).Marco Geissbühler.

Work online, 5.12.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Vermögen. Tiefstlöhne. Work. 2013-12-05.

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14.11.2013 Davos
Bauwirtschaft
Personen
SVP
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Tiefstlöhne
Volltext

Bschiss auf Baustelle von SVP-Politiker. This Jennys Baufirma Toneatti AG liess über ein Subunternehmen Arbeiten für das Luxushotel und Spa Intercontinental ausführen. Jetzt ist das Lohndumping aufgeflogen. Ein schwerer Fall von Lohndumping, den die Unia auf der Baustelle des Davoser Luxushotels und Spas Intercontinental aufdeckte: Seit Mitte Juli erhielten mindestens vier Gipser keinen Lohn. Sie wurden in einer Kette von Subunternehmen in Polen engagiert und als Scheinselbständige in die Schweiz geschickt. Als Generalunternehmen für die Baustelle verantwortlich ist eine Arbeitsgemeinschaft der lokalen Baulink AG sowie der Toneatti AG des Glarner SVP-Ständerats This Jenny. Die Arbeitsgemeinschaft hatte den Auftrag ursprünglich an die Liechtensteiner Thoeny AG vergeben. Die wiederum reichte ihn an ihre Schweizer Tochter Thöny GmbH weiter. (...).Matthias Preisser.

Work online, 14.11.2013.
Personen >  Preisser Matthias. Lohndumping. SVP. Work. 2013-11-14.

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01.10.2013 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Unia Nordwestschweiz
Roman Künzler
Protestversammlung
Taxi
Tiefstlöhne
Volltext

Rund 100 Taxifahrende protestieren im Hof des Basler Rathauseshttp://www.unia.ch/clear.gif. Basler Taxifahrende demonstrieren gegen Tiefstlöhne. Rund 100 Taxifahrende haben am Dienstag in Basel vor dem Rathaus und dem Justiz- und Sicherheitsdepartement für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Mit dem Protest fordert die Unia Nordwestschweiz nebst einer Überarbeitung des Taxigesetz-Entwurfs, eine unabhängige Lohnerhebung, eine Limitierung der Taxis sowie sofortige Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag mit Existenz sichernden Löhnen. Der Protest war farbig und laut. Nach massiven Umsatzeinbrüchen in den letzten Jahren ist der Lohn der Taxifahrenden auf ein Niveau gesunken, das nicht mehr zum Leben reicht. Stundenlöhne von 12 bis 16 Franken brutto sind die Regel, wie eine Umfrage der Unia Nordwestschweiz ergab. (...). 
Roman Künzler, Verantwortlicher Taxi, Unia Nordwestschweiz

Unia Nordostschweiz, 1.10.2013.
Unia Nordwestschweiz > Taxibranche BS. Tiefstlöhne. Aktionstag. 2013-10-01.

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27.08.2013 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Ständerat
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Mindestlohn-Initiative
Tiefstlöhne
Volltext
WAK Wirtschaftskommission

Wirtschaftskommission zeigt TieflohnbezügerInnen die kalte Schulter. Mehrheit will weiterhin Tiefstlöhne. Mit der Ablehnung der SGB-Mindestlohninitiative tolerieren die Mitglieder der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK-S), dass die Arbeitgeber in der Schweiz weiterhin tiefste Löhne bezahlen dürfen. Nach Meinung der WAK-S soll selbst der Abschluss einer Berufslehre keinen Lohn von mindestens 4000 Fr. pro Monat (Vollzeit) gewährleisten. Von einem „vorübergehenden Phänomen beim Einstieg ins Berufsleben“ zu sprechen, ist ein Hohn: Knapp 70 Prozent der 144‘600 Tieflöhner mit Lehrabschluss sind 25-jährig oder älter und haben damit die Ausbildung schon lange abgeschlossen. Insgesamt sind gar 77 Prozent der mehr als 400‘000 Tieflohnbezüger in der Schweiz 25-jährig und älter. (...). Thomas Zimmermann.

SGB, 27.8.2013.
SGB > Tiefstlöhne. WAK Ständerat. SGB. 2013-08-27.

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01.05.2013 BS Kanton
Schweiz
Zürich
Löhne
VPOD-Magazin

1-zu-12-Initiative
Tiefstlöhne
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Tieflöhne: Problem erkannt? Die Wirtschaftskommission des Ständerates verlangt vom Bundesrat einen Bericht darüber, wie sich in der Schweiz die Situation der Tieflohnbeschäftigten verbessern lässt. Der Bundesrat hatte in der Botschaft zur Mindestlohninitiative noch jeden Handlungsbedarf abgestritten. In der Schweiz verdienen, umgerechnet auf Vollzeitarbeit, rund 430‘000 Arbeitnehmende weniger als 4000 Franken im Monat. Besonders empörend: Unter diesen 430‘000 sind mehr als 140‘000, die eine Lehre abgeschlossen haben! (...).

SGB, VPOD, 1.5.2013.
VPOD-Magazin > Tiefstlöhne. VPOD-Magazin. 1.5.2013.

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08.04.2013 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Ständerat
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Tiefstlöhne
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WAK Wirtschaftskommission

Wirtschaftskommission anerkennt Tieflohnprobleme in der Schweiz. WAK-Entscheid zur Mindestlohninitiative. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz müssen von ihrem Lohn leben können. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) hat erkannt, dass dieser Grundsatz leider für zu viele Menschen hierzulande nicht gilt. Sie hat deshalb im Rahmen der Beratungen zur Mindestlohn-Initiative die Verwaltung beauftragt, zusätzliche Wege aufzuzeigen, wie die Tiefstlöhne unter 4000 Franken bekämpft werden können. (...). Daniel Lampart, Thomas Zimmermann.

SGB, 8.4.2013.
SGB > Tiefstlöhne. WAK Ständerat. SGB. 2013-04-08.

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