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Anzahl gefundene Artikel: 17

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03.11.2016 Schweiz
Juso
Taxibranche

Gesetze
Taxibranche
Volltext
Sharing Economy – Gemeinsames Wirtschaften? „Sharing Economy“ liegt im Trend. Der kollektive Konsum durch Teilen, Austausch und Miete von allem Möglichen verspricht eine nachhaltige kommerzielle Ressourcennutzung. Doch hinter der neuen Idee stecken meist Geschäftsmodelle mit knallharten Kapitalinteressen, welche sich der Errungenschaften der Arbeiterbewegung elegant entledigen wollen. Für 50 Franken mit Easyjet nach Amsterdam jetten und für nur 10 Franken mit Uber vom Flughafen in die Stadt fahren, wo dank Airbnb ein Zuhause für 20 Franken pro Nacht wartet. Das klingt vertraut, oder? Viele von uns nutzen diese Angebote, erscheint ja auch alles vorteilhaft: günstig, online, jederzeit zu haben und die Qualität sichert die Bewertung von Leuten wie dir und mir. „Uber ist der cleverste Weg, um von A nach B zu gelangen“ oder „Sei dort zuhause.“ Alles gut also? Nehmen wir Easyjet als relativ klassisches Unternehmen aus, verbleiben mit Uber und Airbnb die beiden prominentesten Vertreter einer kleinen Anzahl von Technologiefirmen, die sich der Sharing Economy verschrieben haben. Die Idee: Fahrgemeinschaften und Couchsurfing mit den neu vorhandenen technischen Möglichkeiten verbinden. Das Ganze wirkt dabei wie eine Bewegung, welche sich den Kampf für Ökologie und gegen das teure Monopolangebot bisheriger Firmen im Markt auf die Fahnen geschrieben hat. So weit so gut. Woher das Geld stammt. Sharing Economy“-Unternehmen sind äusserst beliebt bei Investoren, wodurch sie eine riesige Menge an Kapital anhäufen konnten. Hinter Uber beispielsweise stecken Benchmark Capital, Goldman Sachs und Google Ventures, First Round Capital, Menlo Ventures und Lowercase Capital. (…). Beda Baumgartner, 3.11.2016
Juso > Taxibranche. Gesetz. Juso, 2016-11-03.
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17.05.2016 BS Kanton
Genf
Uber
Unia Nordwestschweiz

Lohndumping
Taxibranche
Uber
Volltext

Kampagne „Dumping-Uber stoppen“ in mehreren Städten lanciert. Schweizer TaxifahrerInnen fordern Verbot von Uber. Die Nationale Taxiunion fordert ein sofortiges Verbot des amerikanischen Fahrdienstanbieters Uber, solange das Unternehmen Schweizer Gesetze nicht einhält. Uber verstösst vorsätzlich gegen nationale und kantonale Gesetze und verschlechtert mit seinem Dumping-Geschäftsmodell die Arbeitsbedingungen im Taxigewerbe massiv. Die TaxifahrerInnen aus Genf, Lausanne, Basel und Zürich haben genug von den arbeitnehmerfeindlichen Geschäftspraktiken von Uber, welches mit seinen Dumping-Angeboten den Taximarkt ruinieren will. Sie haben deshalb am Dienstag in den vier Städten deutlich gemacht, dass es griffige Massnahmen gegen Uber braucht. Uber verpflichtet seine FahrerInnen, zu Dumping-Löhnen zu arbeiten, ist im Gegensatz aber nicht einmal bereit, minimale gesetzliche Anforderungen einzuhalten. Der Dumping-Dienst verstösst unter anderem gegen das Arbeitsgesetz, gegen die Verkehrszulassungs-verordnung, gegen die kantonalen Taxigesetze und gegen nationale Vorgaben bezüglich Taxameter. Ausserdem liefert das Unternehmen keine Mehrwertsteuer ab, obwohl dies aufgrund seiner Geschäftstätigkeit erfolgen müsste. Die Behörden in den Kantonen sind mit dem Geschäftsmodell von Uber überfordert und tun sich schwer, die Gesetze durchzusetzen. Deshalb fordert die Taxiunion ein sofortiges, schweizweites Verbot von Uber, solange das Unternehmen die Gesetze nicht einhält. (…).
Unia Nordwestschweiz, Medienmitteilung, 17.5.2016.
Unia Nordwestschweiz > Uber. Taxi-Union. Dumpinglöhne. Unia Nordwestschweiz, 2016-05-17.
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02.03.2016 Bern
Demonstrationen Bern
Uber
Unia Nordwestschweiz

Demonstrationen Bern
Taxibranche
Uber
Volltext
Nationale Taxidemo „Uber stoppen“ ein Erfolg. An der heutigen Taxidemo gegen Uber waren über 800 TaxifahrerInnen in Bern, um gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der kantonalen und nationalen Behörden zu protestieren. Die Mobilisierung zeigt: Der Unmut ist gross, die Behörden müssen nun reagieren. Heute haben in Bern über 800 TaxifahrerInnen mit einem Taxi-Corso durch die Innenstadt ihrem Unmut gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der nationalen und kantonalen Behörden Luft gemacht. Die 600 Taxis waren aus den Städten Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Luzern, Lausanne und Genf nach Bern gekommen. Die grosse Mobilisierung innerhalb von kurzer Zeit zeigt, dass die Probleme in der Branche gross sind. Der 50-Milliarden-Dollar-Konzern Uber drückt die Preise und kassiert trotz geringer Leistung für jede Fahrt satte 20 Prozent Gebühr. Zudem tun die Behörden wenig bis nichts: Erst der Kanton Genf hat reagiert und den Fahrdienst verboten. Dabei bräuchte es endlich auch eine Bewilligungspflicht für Uber und eine Überprüfung zur Einhaltung der nationalen und kantonalen Gesetze. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen wurde zusätzlich zum Taxi-Corso dem Bundesrat ein Brief übergeben. In diesem sind die wichtigsten Forderungen und Anliegen festgehalten: (…).
Unia Nordwestschweiz, 2.3.2016
Unia Nordwestschweiz > Uber. Demonstration. Unia Nordwestschweiz, 2016-03-02.
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29.01.2016 Schweiz
Personen
Post
Syndicom-Zeitung
Bruno Schmucki
Sonntagsarbeit
Taxibranche
Volltext
Post macht den Sonntag zum Zustelltag. Der Online-Shop Coop@home möchte Lebensmittel-Bestellungen auch am Sonntag ausliefern. Dafür ist die Post verantwortlich. Diese engagiert nun Taxifahrer, welche ohne Ausnahmebewilligung am Sonntagmorgen die Boxen zustellen können. Schon seit Oktober testet die Post in den Städten Zürich, Genf und Lausanne Auslieferungen von Online-Einkäufen am Sonntag. Die beiden Anbieter Coop@home und der Kaffeekapsel-Hersteller Nespresso beteiligen sich am Versuch. Wer bis am Samstagmittag bestellt hat, bekommt die Lieferung von der Post bis am Sonntagmittag zugestellt. Post nutzt Hintertüre, Doch es ist nicht der Pöstler, der am Sonntag zweimal an der Haustür klingelt, sondern ein Taxifahrer. Denn die Post muss sich an das gesetzliche Sonntagsarbeitsverbot halten und hat keine Chance, für die Sonntagszustellung von Online-Einkäufen eine Ausnahmebewilligung zu erhalten. Für die Taxi-Firmen, welche nun für die Post als Subunternehmen unterwegs sind, gelten hingegen andere Regeln: Taxis dürfen nämlich auch am Sonntag Waren ausliefern - sofern sie eben Taxis sind und „hauptsächlich Personen transportieren“. Die Post nützt diese Lücke und hebelt damit das Arbeitsverbot, mit welchem der Gesetzgeber die Sonntagsruhe bisher geschützt hat, nun rücksichtslos aus. Ob sich damit Geld verdienen lässt, weiss keiner, und es interessiert offenbar niemanden. (…). Bruno Schmucki.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Syndicom-Zeitung > Post. Sonntagsarbeit. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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16.11.2015 BS Kanton
Abstimmungen Basel
Taxibranche

Abstimmung
Arbeitsbedingungen
Taxibranche
Volltext
Abstimmung über das neue Taxigesetz in Basel-Stadt: Das Ja zum neuen Taxigesetz löst kein einziges Problem der Branche. Die aktiven Taxifahrer/innen und die Unia bedauern das Ja zum neuen Taxigesetz. Die Taxifahrer/innen kämpfen zusammen mit der Unia weiter für anständige Arbeitsbedingungen und einen guten Taxiservice. Die Probleme im Basler Taxigewerbe müssen endlich gelöst werden. Die sehr kurze Dauer des Abstimmungskampfes reichte nicht aus, um die Bevölkerung zu einem Nein zum neuen Gesetz zu überzeugen. Das ungenügende Gesetz, welches keine Probleme löst, wurde von den Lobbyorganisationen der Wirtschaft propagiert, allen voran dem Taxikartell vom Leimgrubenweg. Mit dem Ja sind aber keine Probleme gelöst Die Unia fordert von den Arbeitgebern Verhandlungen zu einem Gesamtarbeitsvertrag für die Taxibranche. Sie wird einen entsprechenden Gesamtarbeitsvertrag vorlegen und verlangt von den Arbeitgebern ihre Verhandlungsverweigerung sofort aufzugeben. Im Verweigerungsfalle sind auch Kampfmassnahmen nicht auszuschliessen. Unia prüft Initiative für faire Bedingungen im Taxigewerbe und erschwingliche Preise. Die Unia prüft in den nächsten Tagen die Lancierung einer Volksinitiative für ein modernes, effizientes und für alle erschwingliches Taxigewerbe mit guten Arbeitsbedingungen. (…).
Unia Nordwestschweiz, 16.11.2015.
Unia Nordwestschweiz > Taxigewerbe. Abstimmung. Unia. 2015-11-16.
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06.11.2015 BS Kanton
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Taxibranche
Uber
Unfallversicherung
Volltext
Billig-Fahrdienst Uber: Eine normale Versicherung reicht nicht aus. Haften bei Unfällen die Fahrer? Beim Billigfahrdienst Uber arbeiten Amateurfahrer. Jetzt zeigt sich: Passiert ein Unfall, dann zahlt die Versicherung nicht. Knapp 800 Franken verdient ein Fahrer beim Fahrtenvermittler Uber. Wird ein Chauffeur krank oder geht sein Auto kaputt, gibt's gar keine Bezahlung mehr (Work berichtete). Doch damit nicht genug: Verursacht ein Fahrer einen Unfall, dann drohen ihm immense Kosten. Denn die meisten Autoversicherungen übernehmen den Schaden nicht. Felix Mundwiler, Sprecher der Generali-Versicherung: „Gewerbsmässige Personentransporte sind in unserem klassischen Produkt für Personenwagen nicht versichert.“ Das bestätigt auch Philipp Heer von der Allianz-Versicherung: „Wenn jemand regelmässig für Uber fährt, muss er uns das mitteilen,“ Dann brauche es eine spezielle Versicherung. Die kann bis zu dreimal so teuer sein wie eine normale Police. Immerhin: Als Fahrgast in einem Über-Taxi geht man kein spezielles Risiko ein. „Die gesetzliche Unfallversicherung des Gastes kommt für seine Heilungskosten auf“, so Allianz-Mann Heer. Allerdings wird sie den Betrag danach bei der Haftpflicht des Fahrers geltend machen. „Und diese kann die Kosten voll beim Fahrer einfordern, wenn sich herausstellt, dass er gewerbsmässig fährt und dies nicht gemeldet hat.“ Millionenschulden. (…). Christian Egg.
Work, 6.11.2015.
Personen > Egg Christian. Uber. Unfallversicherung. Work, 6.11.2015.
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09.10.2015 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Uber
Vorwärts
Tarek Idri
Sozialversicherungen
Taxibranche
Volltext
Die Unia kämpft gegen Uber. Das Transportunternehmen Uber drückt die Löhne der TaxifahrerInnen und beschränkt ihre Rechte und Sozialleistungen. Während mehr als einer Stunde konnte man am Basler Bahnhof SBB kein Taxi bekommen. Etwa 100 TaxifahrerInnen beteiligten sich am 30. September an der Protestaktion, die von der Unia organisiert wurde und auf die Kampagne „Uber verbieten“ aufmerksam machen sollte. Die TaxifahrerInnen sind wütend. Das Transportunternehmen Uber vermasselt ihnen das Geschäft. In Zürich klagen sie bereits über 40 Prozent weniger Verdienst und auch in Basel, wo bloss wenige Dutzend Uber-FahrerInnen tätig sind, seien „klare Umsatzeinbussen“ spürbar. Uber ist ein Unternehmen, das über eine App auf Mobiltelefonen scheinbar bloss Transportmöglichkeiten vermittelt. Der Erfolg des Konzerns rührt in erster Linie daher, dass er alle seine Kosten und Verantwortungen auslagern kann. Das Unternehmen beschäftigt selber nur wenig Angestellte, die App ersetzt eine Vermittlungszentrale. Es verfügt über keine eigenen Fahrzeuge und muss daher auch nicht für deren Versicherung aufkommen. Den Verschleiss und das Benzin bezahlen die FahrerInnen aus eigener Tasche und für das Versicherungsrisiko haften sie selbst. Den Gewinn investiert Uber in geschickte Kommunikation, PR und Lobbying. Doch Uber funktioniert wie jedes Taxiunternehmen. Im Basler Taxigesetz steht folgende Definition: (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 9.10.2015.
Vorwärts > Taxibranche BS. Sozialleistungen. Vorwärts, 9.10.2015.
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30.09.2015 BS Kanton
Taxibranche
Unia Nordwestschweiz

Monopole
Protestversammlung
Taxibranche
Volltext
80 Minuten standen die Taxis am Bahnhof SBB still. Taxifahrer protestieren in Basel gegen Uber. Der Widerstand gegen die illegale Taxikonkurrenz von Uber weitet sich aus. Die Basler Taxifahrerinnen und -fahrer haben heute Mittag mit einer Protestaktion am Bahnhof SBB farbig und lebendig - aber auch laut und wütend - klar gemacht, dass sie nicht bereit sind, die neue, illegale Konkurrenz durch Uber zu schlucken. Das vor einer Woche durch aktive Taxifahrerinnen und -fahrer gegründeten Komitee „Uber verbieten“ kann heute schon auf mehr als 100 Taxifahrerinnen und -fahrer als Mitglieder zählen. Es lancierte eine Petition an die Basler Regierung und den Grossen Rat, damit sich die Politik endlich bewegt. Sie muss sofort Massnahmen beschliessen und durchsetzen, damit die lokale Taxibranche vor diesem unlauteren und illegalen Anbieter geschützt wird und für alle Anbieter die gleichen Spielregeln gelten. Mit einer farbigen Aktion am Bahnhof SBB in Basel haben rund 100 wütende und zum Widerstand entschlossene Taxifahrerinnen und -fahrer ihren Kunden und der Bevölkerung klar gemacht, dass sie nicht bereit sind, die Uber-Konkurrenz in Basel gewähren zu lassen. Mit Parolen und Transparenten wie «Wieso steht Uber über dem Gesetz», „Uber blüht, wir verhungern“, „Gleich lange Spiesse für alle“ und „Nein zu Uber, nein zum Taxigesetz“ zeigten sie mit wenigen Worten, worum es geht. In zahlreichen Wortmeldungen wurden die ungleichen Spiesse für die Anbieter der gleichen Dienstleistung klar hervorgehoben. (…).
Unia Nordwestschweiz. Medienmitteilung, 30.9.2015.
Unia Nordwestschweiz > Taxigewerbe BS. Monopol. Unia, 30.9.2015.
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19.06.2015 BS Kanton
Taxibranche
Unia Nordwestschweiz

Löhne
Referendum
Taxibranche
Volltext
Unia ergreift Referendum gegen aufgeweichtes Taxigesetz. Basel hat kein Herz für Täxeler. Das Basler Kantonsparlament tut nichts gegen die miesen Arbeitsbedingungen im Taxigewerbe. Das will die Unia den Politikern nicht durchgehen lassen. 7,60 Franken, 8,61 Franken, 9,24 Franken: Das sind Stundenlöhne von Taxifahrern in der Stadt Basel. Diese Löhne sind amtlich. Ein Drittel der Täxeler verdient weniger als 15 Franken in der Stunde (Work berichtete). Die Unia spricht von einem „Riesenskandal“. Doch damit nicht genug: Jetzt hat das Stadtbasler Kantonsparlament auch noch die Gesamtarbeitsvertragspflicht aus dem Gesetz gestrichen. Das heisst, dass für die Chauffeure ein neuer Basler Taxi-GAV in weite Feme rückt. Die Unia ergreift deshalb nun das Referendum. Der zuständige Unia-Gewerkschafter Elango Kanakasundaram erklärt gegenüber Work: „Mit dem zahnlosen Gesetz stehen die Fahrer ohne jeglichen Schutz da.“ Obschon die Täxeler einen öffentlichen Auftrag erfüllen würden. Kanakasundaram befürchtet, dass die Arbeitsbedingungen im Gewerbe künftig noch schlechter werden. Das könnte auch die Kundschaft zu spüren bekommen. Der Unia-Mann: „Die Politiker haben offenbar nicht verstanden, dass die Qualität einer Dienstleistung eng mit der Qualität der Arbeitsbedingungen zusammenhängt.“ Private Konkurrenz. (…). Die Redaktion.
Work, 19.6.2015.
Work > Taxibranche. Löhne. Work, 19.6.2015.
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21.05.2015 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Work
Marco Geissbühler
Taxibranche
Tiefstlöhne
Volltext
Neue Zahlen zeigen: So schlimm sind die Löhne der Basler Täxeler. Jeder dritte verdient unter 15 Franken. Taxifahren ist ein harter Job. Auch für Rita Taschner. Trotzdem kommt sie finanziell auf keinen grünen Zweig. 7.60 Franken, 8.61 Franken, 9.24 Franken. Das sind Stundenlöhne von Taxifahrern. Nicht einfach nirgendwo. Sondern in der Stadt Basel, einer der teuersten Regionen der Welt. Diese Löhne sind amtlich. Die tripartite Kommission, die für den Kanton die Lohnentwicklung überwacht, hat die Zahlen erhoben. Ein Drittel der Täxeler und Täxelerinnen verdienen weniger als 15 Franken in der Stunde. Das gilt auch für Rita Taschner (56). Seit 26 Jahren fährt sie in Basel Taxi. Auch sie verdient selbst an guten Abenden weniger als 15 Franken auf die Stunde. Fixlohn hat sie keinen, vom Umsatz bekommt sie 45 Prozent. Taschner sagt: „Seit Jahren trage ich dieselben Kleider. Neues kann ich mir nicht leisten.“ Wie Taschner geht es vielen anderen Taxifahrern. Sie arbeiten auf Provision und erhalten keinen oder nur einen geringen Fixlohn. Illegal sei diese Praxis, sagt ein Rechtsgutachten der Unia: Ein Fixlohn müsse zumindest die Existenz sichern. (…). Marco Geissbühler.
Work online, 21.5.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Taxigewerbe. Tiefstlöhne. Work online, 21.5.2015.
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03.10.2013 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Work
Matthias Preisser
Löhne
Taxi
Volltext

Taxi-Alarm in Basel. Tiefe Löhne, immer weniger Umsatz, aber immer mehr Taxis: Jetzt gehen in Basel die Täxeler auf die Strasse. Taxifahrerin Rita Hochstrasser (55) ärgert sich. Sie hatte gehofft, das neue Taxigesetz beschere ihr und den anderen Basler Täxelern endlich anständige Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Beides war eigentlich das Ziel der geplanten Revision. „Doch jetzt ist eine reine Abbauvorlage daraus geworden“, stellt die Taxichauffeuse enttäuscht fest. „Baschi Dürr zeigt immer viel Verständnis, nur umsetzen will er nichts.“ Dürr ist bei Täxelern unbeliebt. Sie empfangen den Basler FdP-Regierungsrat mit einem gellenden Pfeifkonzert: Fast 100 Fahrerinnen und Fahrer demonstrieren am 30. September vor dem Sitz des Justiz- und Sicherheitsdepartements gegen den Entwurf des neuen Taxigesetzes aus Dürrs Küche. „Nein zum Dürrftigen Gesetzesentwurf“ steht auf einem Plakat. (...).Matthias Preisser.

Work online, 3.10.2013.
Personen > Preisser Matthias. Taxi BS Kanton. Löhne. Work. 2013-10-03.

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01.10.2013 BS Kanton
Personen
Taxibranche
Unia Nordwestschweiz
Roman Künzler
Protestversammlung
Taxi
Tiefstlöhne
Volltext

Rund 100 Taxifahrende protestieren im Hof des Basler Rathauseshttp://www.unia.ch/clear.gif. Basler Taxifahrende demonstrieren gegen Tiefstlöhne. Rund 100 Taxifahrende haben am Dienstag in Basel vor dem Rathaus und dem Justiz- und Sicherheitsdepartement für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Mit dem Protest fordert die Unia Nordwestschweiz nebst einer Überarbeitung des Taxigesetz-Entwurfs, eine unabhängige Lohnerhebung, eine Limitierung der Taxis sowie sofortige Verhandlungen für einen Gesamtarbeitsvertrag mit Existenz sichernden Löhnen. Der Protest war farbig und laut. Nach massiven Umsatzeinbrüchen in den letzten Jahren ist der Lohn der Taxifahrenden auf ein Niveau gesunken, das nicht mehr zum Leben reicht. Stundenlöhne von 12 bis 16 Franken brutto sind die Regel, wie eine Umfrage der Unia Nordwestschweiz ergab. (...). 
Roman Künzler, Verantwortlicher Taxi, Unia Nordwestschweiz

Unia Nordostschweiz, 1.10.2013.
Unia Nordwestschweiz > Taxibranche BS. Tiefstlöhne. Aktionstag. 2013-10-01.

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09.03.2007 Bern
Nachtarbeit
Personen
Taxibranche
Work
Udo Theiss
Nachtzulagen
Taxi
Sieg für Taxifahrer. Rekurs lohnte sich. Ein Taxifahrer hat erfolgreich für seinen Zeitzuschlag bei Nachtarbeit gekämpft. Damit ist klar: Auch andere Transportunternehmen müssen Zuschläge zahlen. Ein wegweisendes Gerichtsurteil für alle Beschäftigten im Strassentransport hat das Verwaltungsgericht Bern im letzten Dezember gefällt und jetzt ausführlich begründet: Auch Berufschauffeure und Berufschauffeusen haben entgegen der gängigen Praxis einen Anspruch auf 10% Zeitzuschlag bei dauernder Nachtarbeit. Udo Theiss. Work 9.3.2007
16.02.2007 Bern
Nachtarbeit

Taxi
Taxifahrer erstreitet Zeitzuschlag. Auch Taxiunternehmen müssen ihren Angestellten bezahlte Ausgleichsfreizeit für Nachtarbeit gewähren. Das Arbeitsgesetz gilt auch im Taxiwesen, urteilt das Berner Verwaltungsgericht. Taxifirmen müssen ihren Fahrern für regelmässige Nachtarbeit einen Zeitzuschlag gewähren - bezahlte Freizeit, die 10% der Nachtarbeit ausmacht. Mit Foto. Stefan Wyler. Bund 16.2.2007
20.10.2006 Zürich
Personen
Taxibranche
Work
Fredi Lerch
Streik
Taxi
"Man nimmt uns jetzt ernst". Eineinhalb Jahre danach: Der Zürcher Taxistreik lebt immer noch. Ein 13. Monatslohn, eine Arbeitsgruppe zur Problemlösung, ein Aufenthaltsraum mit Kaffeemaschine: Das Resultat des Klotener Taxistreiks kann sich sehen lassen, findet Senad Lubenovic. Mit Foto. Fredi Lerch. Work 20.10.2006
25.01.2003 Biel
Bahnhof Biel

Taxi
Das Hin und Her der Taxis. Die Postkunden murren, die Taxifahrer fluchen und gemeinsam wird gehupt. Für viele ist die neue Verkehrsführung auf dem Bahnhofplatz ein Ärgernis. Seit gestern allerdings nur noch ein provisorisches. Foto Patrick Weyeneth. Natalia Godglück. BT 25.1.2003
24.08.2002 Biel
Bahnhof Biel

Taxi
Für Taxis: Bitte links einsteigen! Neuorganisation. Wer die Bieler Bahnhofhalle Richtung Stadt verlässt, muss sich neu orientieren: Für Taxis wendet man sich nach links. Der Platz wurde neu gestaltet. Mit Foto. BT 24.8.2002
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