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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
05.11.2019 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
OECD
Rentenalter
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Auch die Firmen wollen kein Rentenalter 67: Kommentar zum OECD-Bericht. Der gestern veröffentlichte OECD-Bericht zeigt wieder einmal die Limiten dieser Länderevaluationen. Kleine, englischsprachige Delegationen besuchen die Schweiz in kurzer Zeit, um ihre Analysen und politischen Handlungsempfehlungen vorzubereiten. Bei so viel Unkenntnis der Schweizer Politik ist es kein Wunder, dass vieles nur halb durchdacht ist oder durcheinandergebracht wird. Von einer schon fast rührenden Unkenntnis der Funktionsweise des Schweizer Politsystems zeugt der Vorschlag, die kantonalen Einkommensteuern für die tiefen Einkommen zu senken, und das mit einer höheren Mehrwertsteuer (Verfassungsänderung auf Bundesebene) zu kompensieren. Ähnliches gilt für den Abschnitt zur Altersvorsorge, wo der Bericht die Frage der sinkenden Pensionskassenrenten und den damit verbundenen Problemen der Versicherten weitgehend ausgeklammert. Dafür wird die Rentenalterfrage mit der Forderung eines Rentenalters 67+ hochgekocht. Das Rentenalter müsse wegen der höheren Lebenserwartung steigen. Sonst würde die Zeit im Rentenalter – ab 64/65 bis zum Tod - immer weiter steigen. Die Realität in der Schweizer Wirtschaft weist jedoch darauf hin, dass genau das von den Arbeitgebern angestrebt wird. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 5.11.2019.
Personen > Lampart Daniel. Rentenalter. OECD. SGB, 5.11.2019.
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12.10.2017 Schweiz
Frauen
OECD
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Gleichstellung
OECD
Volltext
OECD fordert mehr Tempo bei der Gleichstellung. Auf dem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter haben die OECD-Länder seit 2012 nur geringe Fortschritte erzielt. Regierungen sollten daher ihre Anstrengungen verstärken, um die Gleichstellung von Mann und Frau in Bereichen wie Bildung, Erwerbstätigkeit und Unternehmertum voranzutreiben. Zu diesem Schluss kommt die OECD-Studie „The Pursuit of Gender Equality – An Uphill Battle“, die Anfang Oktober 2017 in Paris veröffentlicht wurde. Gewalt gegen Frauen, Einkommensunterschiede und die Aufteilung unbezahlter Arbeit sind laut einer Umfrage im Rahmen der Studie die drei wichtigsten Themen zur Gleichstellung der Geschlechter. Zum Thema Bildung ergibt die Studie ein gemischtes Bild. So zeigt sie, dass junge Frauen in den Mitgliedsländern mittlerweile mit grösserer Wahrscheinlichkeit einen tertiären Bildungsabschluss erreichen als junge Männer. Allerdings studieren sie seltener in lukrativen Fächern wie Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurswesen oder Mathematik. In der Schweiz liegt der Frauenanteil bei den Bachelorabschlüssen bei 48.8 Prozent, in den naturwissenschaftlichen Fächern sind es aber nur 32.2 Prozent. (Die Zahlen des Berichts beziehen sich auf das Jahr 2014). Auch die Erwerbsbeteiligung von Frauen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an die der Männer angenähert. Eine Lücke bleibt jedoch nach wie vor bestehen: Wenn Frauen bezahlter Arbeit nachgehen, erfahren sie häufiger Diskriminierung. Zudem (…). Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 12.10.2017.
VPOD Schweiz > Gleichstellung. OECD. VPOD Schweiz, 2017-10-12.
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