Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 18

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.05.1993 Kosovo
Helvetische Typographia


Friedensarbeit für ein Leben nach dem Krieg. Anti-Kriegskräfte im ehemaligen Jugoslawien. Roland Brunner, HT 19.5.1993
23.01.1991 Schweiz
Personen
Helvetische Typographia
Gewerkschaftspresse
Beatrice Weber

Vorschläge. Studie über die Verbandspresse (3). Die Kommission "Gut" empfiehlt am Schluss ihres Berichts spürbare kurz-, mittel- und langfristige Änderungen, welche mit etwas gutem Willen absolut realisierbar sind. Unsere reichliche und dritte Zusammenfassung hält die wesentlichsten der konkreten Vorschläge fest. Beat Weber (Beauftragter der Kommission Gut". HT 23.1.1991
16.01.1991 Schweiz
Personen
Helvetische Typographia
Gewerkschaftspresse
Beatrice Weber

Reminiszenzen. Studie über die Verbandspresse (2). Beim Durchsehen der jährlichen Sammlungen der beiden Zeitungen "Typ" und "Gut" erscheint augenfällig der Wille zum Dialog, der Schutz der Berufe, die Sozialversicherung und die gemeinsamen Forderungen. Es ist paradox, dass ein Gewerkschaftsorgan älter ist, als die Gewerkschaft selbst. Am 15.12.1857 erschien die erste Nummer der "Typ" als Versuch, am 13.2.1858 begann die definitive Erscheinung, also 6 Monate vor der Gründung des deutschschweizerischen Verbandes. Beat Weber. HT 16.1.1991
21.06.1989 Schweiz
GDP
Helvetische Typographia
ILO
Personen
Ursi Urech
Frauenarbeit
Gesundheitsschutz
Nachtarbeit
Volltext

Frauen-Nachtarbeit – Von Ursi Urech. Internationales Arbeite- oder Profitamt? Im Juni begann in Genf die Internationale Arbeitskonferenz, die sich mit dem Abkommen Nr. 89 befasste. Das Abkommen 89 verbietet die Nachtarbeit für Frauen in der Industrie. Wie üblich hat sich der Bundesrat auf die Seite der Arbeitgeberorganisationen gestellt, die die Frauen-Nachtarbeit wieder einführen wollen: Zuerst soll die Nachtarbeit für Frauen in der Industrie zugelassen werden, indem man das Abkommen aufkündigt. Danach soll das Arbeitsrecht entsprechend revidiert werden. Achtung: Das ist ein Rückschritt in die Sklaverei! Die zentrale Vereinigung der Schweizerischen  Arbeitgeberorganisationen drückt sich deutlich aus: „Die Flexibilität in der Organisation der Arbeitszeit ist ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit. Grössere Konkurrenz, teure Arbeitskräfte, verkürzte Arbeitszeit,  neue  Marktbedingungen, neue technische und soziale Faktoren, all dies lässt keinen Zweifel daran, dass die Nachtarbeit in Zukunft immer unumgänglicher wird.“ (...). Ursi Urech.

Helvetische Typographia, 21.6.1989.
GDP > Nachtarbeit. Frauen. 21.6.1989.doc.

Nachtarbeit. Frauen. 21.6.1989.pdf

01.02.1989 Schweiz
Auto-Partei Schweiz
Helvetische Typographia
Personen
Hans Steiger
Autopartei
Volltext
Die Auto-Partei - die Neo-Nazis der Schweiz? Tacho27: Alarmzeichen unübersehbar. Seit es den „Tacho“ als Organ der Auto-Partei gibt und er jeweilen stapelweise im Foyer des Zürcher Kantonsrates offeriert wird, verteile ich gezielt Probenummern in meiner Umgebung als Gag, als Provokation, zur Kenntnisnahme. Ich schickte auch schon Exemplare ins Ausland, weil Leute aus der Umweltbewegung nur aufgrund des Erzählens kaum glauben wollen, dass es so etwas im Musterland für demokratische Kultur wirklich gibt. Das anfängliche Lochen über Slogans wie „Freiheit - Fortschritt - . Lebensfreude“, diesmal unter einem Foto des Matterhorns vor tiefblauem Himmel verging mir allerdings längst. Zuviel blanker Zynismus, Rassismus, Demaqogie und Verhetzung kamen hinzu. Die vor mir liegende Ausgabe erschien in Bern und Schaffhausen vor den Dezember-Wahlen, deren Resultate inzwischen bekannt sind: Fraktionsstärke im ersten Anlauf. Wie andernorts auch. Nationalrat und Redaktionsleiter Michael E. Dreher stellt in seinem Editorial fest, dass man jetzt „eine ernstzunehmende Partei“ sei, die der Konkurrenz nicht mehr oder weniger zufällig Stimmen weggenommen habe: „Wenn sie Erfolg hat, Ist sie eben glaubwürdiger als die andern. So einfach ist das.“ Flurbereinigungen, Parteidisziplin. Allerdings stellen sich nun auch neue Probleme: „In einer jungen, unverkalkten Organisation wie der Schweizer Auto-Partei wurden in der Gründungsphase die kantonalen Führungskräfte in erster Linie aufgrund ihrer (…). Hans Steiger.
Helvetische Typographia, 1.2.1989.
Personen > Steiger Hans. Autopartei. HT, 1989-02-01.
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26.03.1988 Schweiz
Helvetische Typographia

DV
Ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 26.März in Bern. Einheit mit dem Lithografenbund bestätigt. Verhandlungsresultat abgelehnt - vertragsloser Zustand beschlossen. Helvetische Typographia 30.3.1988
26.02.1988 Schweiz
Helvetische Typographia
Personen
Oscar Hiestand
Programm
Ein Wirtschaftszweig in vollem Wachstum. Heute ist der Unsicherheitsfaktor gewiss. Oscar Hiestand. HT 26.2.1988
06.02.1988 AG Kanton
GDP
Helvetische Typographia

Gesamtarbeitsverträge
Mit einem solidarischen Ja in die Zukunft. Andreas Kohler, Präsident der GDP-Sektion Oberaargau. HT 5. 10. 1988
16.09.1987 Schweiz
Helvetische Typographia
Personen
Typographia Schweiz
Karl Marx
Leonhard Ragaz
Peter Rymann
Franz Trummer
Friedensabkommen
Sozialpartnerschaft
Volltext

50 Jahre Friedensabkommen. Sonderfall Schweiz. Schweigen ist Gold. Aber darüber reden ist immerhin Silber. Franz Trummer schilderte die Entwicklung (an dieser Stelle) die zum Friedensabkommen führte. Der historische Rückblick stimmt in den Fakten, wobei es natürlich nicht möglich ist, in einem kurzen Artikel alles aufzuzählen. Zu wenig Beachtung wurde jedoch dem Hintergrund jener Zeit der Schweizerischen Arbeiterbewegung geschenkt, deren Entwicklung in wesentlichen Teilen anders verlaufen ist als jene in anderen Gebieten Europas. Rucksäcklibuure! Es beginnt schon bei Karl Marx, der in der Schweizer Arbeiterschaft nie den Anklang gefunden hatte, wie sonst überall. Die sozialen Theorien eines Leonhard Ragaz hatten hierzulande sicher mehr Einfluss gewonnen, was die Weichen für die Politik der Schweizerischen Arbeiterbewegung anders (auf mehr Ausgleich) stellte. (...). Peter Rymann.

Helvetische Typographia, 1987-09-16.
Typographia Schweiz > Friedensabkommen. 1987-09-16.doc.

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26.08.1987 Zürich
Helvetische Typographia

Friedensabkommen
50 Jahre Arbeitsfrieden sind genug! Gegenveranstaltung am Mittwoch, 2.9.1987 im Volkshaus Zürich. HT 26.8.1987
19.08.1987 Schweiz
Helvetische Typographia
Personen
Typographia Schweiz
Franz Trummer
Ausbeutung
Friedensabkommen
Kapitalismus
Sozialpartnerschaft
Volltext

50 Jahre Friedensabkommen. Was hat sich geändert? Am 4. September 1987 wird das 50-Jahr-Jubiläum des „Arbeitsfriedens“ in der Schweiz gefeiert. Nicht alle Werktätigen in aller Welt waren und sind bis heute mit dieser Art Gewerkschaftspolitik der Sozialpartnerschaft einverstanden. Denn die Frage stellt sich sofort: Partnerschaft zwischen Gleichen und Ungleichen, wie funktioniert das? Sie funktioniert, aber in der Konsequenz als Einbahnstrasse. Über diesen Sachverhalt ist man sich in der Gewerkschaff bis heute nicht einig geworden, und hat seit Bestehen der internationalen Arbeiterbewegung diese damit gespalten. Und diese Spaltung war mitverantwortlich an den grössten Katastrophen dieses Jahrhunderts. Zwei imperiale Weltkriege, Faschismus und Stalinismus waren die Quittung. Für die Schweiz hatte dies zur Folge, dass man wegen dieser Bedrohung von aussen im Staate näher zusammenrücken musste. Der Weg war politisch geebnet für das Friedensabkommen 1937. Dafür hat man Verständnis. Aber warum ist man nach 1945 dabei geblieben? (...). Franz Trummer.

Helvetische Typographia, 1987-08-19.
Friedensabkommen > Trummer Franz. Sozialpartnerschaft. Doc.

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07.10.1986 Zürich
GDP
Helvetische Typographia

Arbeitszeit
Nachtarbeit
Resolution
Sonntagsarbeit
Überzeit
Volltext

Gewerkschaft Druck und Papier, Sektion Zürich.  Resolution einstimmig verabschiedet an der Versammlung vom 7. Oktober 1986. Nacht- und Sonntagsarbeit. (...).

 

Helvetische Typographia, 16.10.1986.
GDP > Nachtarbeit. Resolution. 7.10.1986.doc.

Nachtarbeit. Resolution. 7.10.1986.pdf

13.03.1986 AG Kanton
GDP
Helvetische Typographia
Personen
Peter Rymann
Gesamtarbeitsverträge
Ja zur Solidarität, ja zum Vertrag! Vernunft und Solidarität sind die Basis für jeder verantwortlichen Gewerkschaftspolitik. Peter Rymann, Präsident der GDP-Sektion Aargau. Helvetische Typographia 21. 9. 1988
07.04.1971 Schweiz
Gewerkschaften
Helvetische Typographia
SGB
Typographia Schweiz

Investivlohn
Löhne
Mitsprache
Vermögen
Volltext

Überlegungen zur künftigen Gewerkschaftspolitik (II.). Gewerkschaftspolitik und Einwände gegen den Investivlohn. Mehr und mehr stehen die Gewerkschaften vor dem Problem, ob sie bei ihrer traditionellen Lohnpolitik verharren oder ob sie diese durch eine Investivlohnpolitik ergänzen wollen, die zu einer Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand führt. In Gewerkschafts- und Arbeitnehmerkreisen werden gegen den Investivlohn und gegen die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand noch oft Einwände erhoben. Deshalb wollen wir uns mit einigen dieser Einwände kritisch auseinandersetzen. (...).

Helvetische Typographia, 7.4.1971.
Typographia Schweiz > Investivlohn. 7.4.1971.doc.

Investivlohn. 7.4.1971.pdf

07.04.1971 Schweiz
Helvetische Typographia
IWF
Personen
Ferdinand Furrer
Inflation
Teuerung
Volltext
Währung

Warnung vor Celio! Eine Aktion gegen die Teuerung ist möglich. Im „Tages-Anzeiger“, Zürich, vom 30. März 1971 lesen wir unter den Titeln „Bundesrat Cello sprach in Luzern über Inflation und Finanzpolitik – Inflation ist Betrug am Vermögen“ u.a.; „Es muss gegen die Inflation etwas Mutiges geschehen, und es wird auch geschehen, sofern Volk und Parlament den politischen Willen aufbringen, die Folgen dieses  Betruges am Volksvermögen wenigstens abzuschwächen... Finanz- und Ausgabenpolitik ist ein Teil der staatlichen Gesellschaftspolitik... Die Wirksamkeit der Kreditbeschränkungen der Banken ist gefährdet. Die Entwicklung auf dem Eurodollarmarkt und der Rückfluss grosser Geldmengen auch ausserhalb des Bankensystems gefährden noch diese einzige wirksame antiinflationäre Massnahme“. Mit diesen Worten beweist. Bundesrat Celio, dass die Inflation nach wie vor nur mit Kreditbeschränkungen bekämpft werden soll. Doch welche Rolle die Kredite spielen und ob sie gegen die Inflation wirksam sind, lehren folgende zwei Beispiele: (...).
Ferdinand Furrer.

Helvetische Typographia, 7.4.1971.
Typographia Schweiz > Teuerung. 7.4.1971

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28.01.1970 Giubiasco
Giubiasco SA
Helvetische Typographia

Betriebsschliessung
Giubiasco SA
Volltext
Giubiasco: Gewerkschaften drohen mit Streik. Die frühere „Linoleum AG“, heute „Giubiasco Industrie S.A.“, entlässt bekanntlich wegen Umstellungen in der Produktion auf den 30. Juni 1970 rund 100 Arbeiter. Die „Giubiasco Industrie S.A.“ gehört zur „Continentalen Linoleum Union“ mit Sitz in Zürich. Dieser Konzern hat Fabriken in Schweden, Frankreich. Holland und Südafrika. Da die Linoleum-Produktion rückläufig geworden und durch moderne Bodenbeläge ersetzt worden ist, kam die Fabrik in Giubiasco in Schwierigkeiten. Offenbar, wie in Fachkreisen erklärt wird, hat sich „Giubiasco“ auch noch zu spät an die neue Marktsituation angepasst. Neuerdings kaufte sie in Urnäsch eine bestehende Teppichfabrik auf, um an Stelle des nicht mehr gängigen Linoleums Teppiche herzustellen. Linoleum wird nicht mehr im Tessin, sondern in Schweden hergestellt. Da die „Giubiasco Industrie S.A.“ zu den grösseren Industriebetrieben des Kantons Tessin gehört, verfolgt die dortige Bevölkerung die Entwicklung dieses Unternehmens mit speziellem Interesse. Die Produktionsverlagerung ins Ausland oder nach Urnäsch wird nur ungerne gesehen. Die Entlassung von 100 Arbeitern hat daher im ganzen Kanton Tessin grosse Aufregung und bittere Reaktionen verursacht. Es zeigt sich, dass die anderweitige Beschäftigung der Entlassenen nicht so einfach ist, wie man sich das landläufig vorstellt. Diese Arbeiter wollen im Kanton Tessin bleiben. Dort gibt es aber gar nicht allzu viele Industrieunternehmen. Besonders ältere Arbeiter haben Mühe, anderweitig unterzukommen. (…).
Helvetische Typographia, 28.1.1970.
Typographia Schweiz> Giubiasco SA. Betriebsschliessung. HT, 1970-01-28.
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13.08.1926 Schweiz
Helvetische Typographia
Kapitalismus
Öffentlicher Dienst
Personen
Gustav Hoffmann
Arbeit
Klassenbewusstsein
Volltext

Arbeit und Persönlichkeit. Wir leben in der Zeit des ausgeprägten Individualismus. Der eine steht gegen den anderen. Nur der einzelne gilt, Und der einzelne gilt, weil das Leben nicht auf Innerliches, Menschliches eingestellt ist, sondern weil ein Aeusserliches, das Wirtschaftliche, das Leben bestimmt, das notwendig zum egoistischen Kampf um das Dasein führt. Je mehr dieses Wirtschaftliche des Kapitalismus dem Leben das Gepräge gibt, um so brutaler kommt dieser individualistische Kampf um das Dasein deshalb als Zersetzungserscheinung zum Ausdruck. (...). „Helvetische Typographia“. Dr. Gustav Hoffmann.

Der öffentliche Dienst, 13.8.1926.
Öffentlicher Dienst, Der > Arbeit. Helvetische Typographia. 13.8.1926.

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12.01.1917 Schweiz
Helvetische Typographia
Nahrungsmittel
Strassenbahner-Zeitung

Lebenshaltungskosten
Preise
Teuerung
Volltext

Ein bitterböses „Neujahrskindli". Ein bitterböses „Neujahrskindli“ ist dem Schweizer Volk aus Bern beschert worden. Das Volkswirtschaftsdepartement hat eine Steigerung der Butterpreise um 50 Rappen per Kilo verfügt. Der Doppelzentner Käse, erster Qualität, ist um Fr. 40.- gesteigert worden und selbst der Magerkäse muss jetzt mit Fr. 2.- das Kilo bezahlt werden. Gleichzeitig kündigte das Militärdepartement einen Aufschlag von Fr. 4.- auf dem Doppelzentner Weizen und Fr. 2.- auf dem Doppelzentner Mais an. Man fragt sich, ob dies notwendig war. Zugegeben, dass die Preise auf dem Weltmarkt höher sind als der Verkaufspreis des Bundes. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-01-12. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner-Zeitung > Lebenshaltungskosten. 1917-01-20.doc.

 

Lebenshaltungskosten. 1917-01-12.pdf

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