Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 30

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
05.10.2018 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
SGB
Thomas Fastermann
Lehrlingswesen
Ratgeber
Volltext
„Ich kenne meine Rechte“. Neuer Online-Ratgeber für Lernende und junge Arbeitnehmende. Gewerkschaftsjugend stellt Online-Angebot vor. In der Ausbildung oder im ersten Job ist vieles neu. Bei den ersten Schritten trifft man auf viele Regeln, Fragen oder Unsicherheiten, mit denen man bislang nichts zu tun hatte. Darum hat die Gewerkschaftsjugend des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ein neues Online-Angebot geschaffen. Das Nachschlagewerk «Ich kenne meine Rechte» hilft jungen Menschen, in Ausbildung und Beruf ihre Rechte zu kennen und durchzusetzen. Die Webseite, die unter www.rechte-der-lernenden.ch zu erreichen ist, richtet sich an Lernende, junge Arbeitnehmende, aber auch an Jugendliche, die keine Arbeit haben oder sich in einem Zwischenjahr befinden. Über 400'000 junge Menschen in der Schweiz befinden sich derzeit in der Berufsausbildung, rund die Hälfte davon im dualen Modell, also im Betrieb und in der Schule. Und dort trifft man auf viele neue Herausforderungen und Fragen. Zum Beispiel: „Wie viel Tage Bildungsurlaub stehen mir zu?“ „Was sind erlaubte und verbotene Tätigkeiten?“ „Wie ist die Internetnutzung im Betrieb geregelt?“ Das neue Online-Angebot der Gewerkschaftsjugend hilft dabei, die richtigen Antworten zu finden. In einem übersichtlichen Nachschlagewerk von A wie Absenzen bis Z wie Zwischenlösungen finden sich in rund 400 Schlagworten wichtige und wertvolle Hinweise. Eine bequeme Suchfunktion erleichtert jungen Menschen zudem das Finden. (…). Thomas Fastermann.
SGB, 5.10.2018.
Personen > Fastermann Thomas. Lehrlingswesen. Ratgeber. SGB, 2018-10-05.
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31.07.2018 Deutschland
Azubi
DGB
Lehrlingswesen

Azubi
Lehrlingslöhne
Volltext
Mindestausbildungsvergütung. Warum die Mindestvergütung für Azubis so wichtig ist. "Eine Mindestvergütung für Azubis ist ein wichtiger Schritt, um Ausbildung besser und attraktiver zu machen", sagt DGB-Vize Elke Hannack. Doch wie vor einigen Jahren beim gesetzlichen Mindestlohn gibt es erste Unkenrufe aus dem Arbeitgeberlager. CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass es spätestens bis zum 1. Januar 2020 eine Mindestausbildungsvergütung geben soll. Weniger darf dann kein Azubi in der Ausbildung als Vergütung bekommen. Damit hat die Grosse Koalition eine langjährige Forderung des DGB und der DGB-Jugend aufgegriffen. „Sehen Betriebe ihre Azubis als billige Arbeitskräfte oder investieren sie in künftige Fachkräfte?" Ausbildungsvergütungen im Handwerk. „Generell besteht im Handwerk ein grosser Nachholbedarf. Mit einer millionenschweren Kampagne will das Handwerk die Attraktivität im Handwerk steigern. Das funktioniert allerdings nur, wenn auch die Ausbildungsvergütung und die späteren Verdienstmöglichkeiten angehoben werden", sagt DGB-Vize Elke Hannack. Ein aktuell positives Beispiel ist das Bäckerhandwerk, in dem die Gewerkschaft NGG spürbare Verbesserungen durchgesetzt hat. Für die Auszubildenden dort erhöhen sich die Vergütungen ab 1. September 2018 und in einer zweiten Stufe ab 1. September 2019 deutlich. Ein Azubi im 1. Lehrjahr hat dann (statt 500 Euro,) 115 Euro mehr in der Tasche und kommt auf 615 Euro. Hinzu kommt ein monatlicher Fahrtkostenzuschuss (…).
DGB, 31.7.2018.
DGB > Azubi. Lehrlingslöhne. DGB, 2018-07-31.
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07.12.2015 Schweiz
Lehrlingswesen
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Volltext
A.S.I.-Award für Privat-Spitex. „Wir sind keine Fussabtreter - Lernende verlangen Respekt.“ Die Unia übergibt den diesjährigen Schmähpreis der Association Spitex privée Suisse (ASPS). Die Unia Jugend hat den Apprentice Simply Ignored-Award (A.S.I.-Award), einen jährlichen Schmähpreis für Institutionen, welche die Rechte von Lernenden nicht respektieren, an die Association Spitex privée Suisse (ASPS) verliehen. Die ASPS ist der Zusammenschluss der privaten Spitex-Anbieter der Schweiz. Diese sind in den vergangenen Jahren massiv gewachsen und haben zahlreiche Aufträge der Öffentlichen Hand erhalten. Störend ist: Nur eine Minderheit der privaten Spitex-Betriebe bildet Lernende aus. Preisdrückerei durch Verzicht auf Lehrstellen. Private und zunehmend auch öffentliche Aufträge werden oft dem Anbieter vergeben, der den tiefsten Preis für eine Dienstleistung bieten kann. Viele private Spitex-Anbieter sparen Kosten, indem sie keine Ausbildungsplätze anbieten. Damit betreiben sie Preisdrückerei, bieten Jugendlichen keine Perspektiven und tragen erst noch zum Fachkräftemangel bei. Verband ist in der Pflicht. (…).
Unia Schweiz, 7.12.2015.
Unia Schweiz > Lehrlingswesen. Arbeitsbedingungen. Unia Schweiz, 7.12.2015.
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20.11.2015 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
Work
Lena Frank
Fahrausweise
Lehrlingswesen
Ratgeber
Volltext
Stiftinnen und Stifte fragen - die Unia rät. Muss ich ohne Permis fahren? Ich habe gerade das zweite Lehrjahr als Automechaniker begonnen. Der Chef schickt mich immer wieder mit Autos in die Waschanlage, obwohl ich noch minderjährig bin. Ist das erlaubt? Und wenn nicht: Was würde passieren, wenn mich die Polizei erwischt? „Grundsätzlich ist es so, dass du tun musst, was dein Chef dir sagt. Allerdings gibt es Grenzen: An das Gesetz haben sich alle zu halten. Dazu gehört auch das Fahren ohne Führerschein. Deinem Chef muss klar sein, dass du unmöglich Auto fahren darfst, weil du noch nicht 18 bist. Durch den Lehrvertrag ist dein Arbeitgeber dazu verpflichtet, dich fachgemäss auszubilden. Die Aufträge, die er dir gibt, müssen dem Stand deiner Fähigkeiten entsprechen. Er ist auch dazu verpflichtet, deine Gesundheit zu schützen. Dich ohne Führerschein fahren zu lassen ist fahrlässig und gefährlich, sowohl für dich als auch für andere - ganz egal wie kurz der Weg zur Waschanlage ist. Wirst du von der Polizei erwischt, droht dir eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren. (…). Lena Frank.
Work, 20.11.2015.
Work > Lehrlingswesen. Fahrausweis. Ratgeber. Work, 20.11.2015.
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02.10.2015 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
Work
Sina Bühler
Lehrlingswesen
Ratgeber
Rechtsberatung
Volltext
Gratis Rechtsberatung, aber auch gemeinsames Riverrafting. Das alles bringt dir die Gewerkschaft. Die Mitgliedschaft bei der Unia hat handfeste Vorteile. Gerade auch für Stiftinnen und Stifte. Hast du Probleme mit deinem Chef? Wirst du in der Stifti ausgenützt? Die Unia hilft. Gewerkschaftsmitglied zu sein bringt aber auch was für deine Freizeit. Wenn du Probleme mit deiner Chefin hast, die Schule dich überfordert oder deine Kollegen im Betrieb dich schikanieren, kannst du dich von der Unia beraten lassen. Die Voraussetzung: du bist Mitglied. Für weniger als den Preis von zwei Kaffees bist du dabei. Die Mitgliedschaft bei der Unia kostet gerade mal Fr. 7.40 im Monat. Anlaufstellen gibt es in deiner Nähe: Die Unia hat 110 Sekretariate in allen Regionen der Schweiz. In den grösseren gibt es Jugendsekretäre, die speziell für dich zuständig sind. Die Adressen findest du unter: http://www.unia.ch/de/ueber-uns/regionen. Vor Gericht. Nicht nur die Beratung ist für dich kostenlos, sondern auch eine allfällige Unterstützung vor Gericht. Die Unia-Mitgliedschaft ist eine Art Versicherung gegen Rechtsprobleme am Arbeitsplatz. Zum Beispiel, wenn du von deinem Lehrmeister nicht richtig ausgebildet wirst. Weiterbildung. (…). Sina Bühler.
Work, 2.10.2015.
Work > Lehrlingswesen. Rechtsberatung. Work, 2.10.2015.
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01.03.2015 Schweiz
Funke, Der
Lehrlingswesen
Personen
Matthias Gränicher
Ausbeutung
Lehrkräfteausbildung
Volltext
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Wir wollen das jetzt ändern! Die Berufslehre wird gerne als eines der Erfolgsrezepte der Schweizer Wirtschaft betrachtet. Auch wenn das nicht gänzlich falsch ist, ist es doch in erster Linie ein Erfolg für das Schweizer Kapital. Lernende sind dabei oft billige Arbeitskräfte, welche fast nach Belieben ausgebeutet werden. Das Wohl der Lernenden und der Gesellschaft im Allgemeinen spielen dabei kaum eine Rolle. Die Lehre ist ein beliebtes Thema in den Medien, jedoch wird kaum über die Arbeitsbedingungen der Lernenden geschrieben. Jüngst titelte der Blick: „Schüler zu dumm für die Lehre". In diesem widerwärtigen Artikel wurden einmal mehr gänzlich die Perspektive der Wirtschaftsvertreter eingenommen, welche ihre oft absurden Anforderungen an junge Lernende nicht erfüllt sehen. Gleichzeitig wurde ein völlig verdrehtes Bild der Realität gezeichnet. Die 1000 Lehrstellen, die schweizweit (!) nicht besetzt werden konnten, sind für den Blick anscheinend Beweis, dass „viele Schulabgänger offenbar zu dumm für die Lehre sind". Man soll glauben, dass wer keine Lehrstelle findet, selber schuld ist. Nicht erwähnt wird hingegen, dass ein beträchtlicher Teil der angehenden Lernenden gar keine Lehrstelle findet. Auch wird völlig ignoriert, was für enorme Erwartungen die Unternehmen an 15 und 16 Jährige haben. Je nach Bereich werden unzählige Tests, Vorabklärungen und sogar Vorpraktikas verlangt. (…).
Matthias Gränicher, Juso Winterthur.
Der Funke, Nr. 40, März 2015.
Funke, Der > Lehrlingswesen. Ausbeutung. Der Funke, Nr. 40, März 2015.
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12.11.2014 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext
Bundesrat blendet Probleme der Lehrlinge aus. Bericht zur Lehrstellenmarktentwicklung. Der heute vom Bundesrat verabschiedete Bericht beschönigt die Schwierigkeiten der Jugendlichen auf dem Lehrstellenmarkt. Seit 2011 decke das Angebot die Nachfrage, somit dränge sich keine zusätzliche Massnahme auf, so der Bundesrat. Die Lage der Jugendlichen ist jedoch nicht so rosig. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt vor allem für frauendominierte Bereiche wie Gesundheit und Soziales. Aus diesem Grund müssen sich junge Frauen viel häufiger bewerben als junge Männer (im Durchschnitt 15 weibliche gegenüber 9 männliche Bewerbungen). Das ist unbefriedigend und diskriminierend. Auf der anderen Seite bleiben in mehreren Branchen viele Lehrstellen unbesetzt, insbesondere in solchen des Baus, des Gewerbes und der Industrie. Die Arbeitgeber sehen den Fehler bei den Jugendlichen. (…).
Auskünfte: Véronique Polito, SGB-Zentralsekretärin
SGB, 12.11.2014.
SGB > Lehrlingswesen. Berufsbildung. SGB, 12.11.2014.
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07.07.2014 Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Lehrlingswesen
SGB-Jugendkommission

Berufsbildung
Petition
Volltext
Mehr Schutz für Lehrlinge! Petition der Gewerkschaftsjugend. Immer wieder gibt es Unternehmen, die die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Lehrlinge missachten. Sie verletzen ihre Pflichten und nehmen mutwillig schwere Konsequenzen für die Jugendlichen wie Unfälle oder schulisches Scheitern in Kauf. Diese Unternehmen können ihre Macht ausnutzen, ohne belangt zu werden, weil die Kantone kaum Kontrollen durchführen. Obwohl das Arbeits- wie das Berufsbildungsgesetz eine gute Basis bilden würden, lässt deren Anwendung zu wünschen übrig. Jetzt will der Bundesrat das Mindestalter für das Verrichten von gefährlichen Arbeiten während der Lehre sogar noch senken. Das gefährdet die Lehrlinge weiter. Denn die Schutzmassnahmen, die der Bundesrat im Gegenzug stärken will, helfen wenig, solange sie von den Kantonen nicht durchgesetzt werden. Deshalb verlangen die Unterzeichneten vom Bundesrat und von der EDK mehr Schutz für Lehrlinge. Die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften sind in den Unternehmen umzusetzen. Insbesondere verlangen wir: (…). SGB-USS Jugendkommission
GBKZ, 7.7.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Lehrlingswesen. Petition. GBKZ, 7.7.2014.
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01.02.2014 Schweiz
Funke, Der
Lehrlingswesen
Personen
Cyrill Schenkel
Ausbeutung
Berufsbildung
Volltext

Der LehrsteIlenpranger. Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diesen Satz hört und liest man als Lehrling ständig, sobald man anfängt, das herrschende Ausbildungssystem zu kritisieren. Die Lehre gilt als die Zeit, wo man lohntechnisch, rechtlich, aber auch menschlich unten durch muss. Oftmals der einzige Rat: Klappe halten, Zähne zusammenbeissen und Lehre abschliessen. Will sich ein Lehrling dennoch gegen seine Arbeitsbedingungen wehren, versagen die staatlichen Institutionen komplett. Um diesen Zustand endlich zu ändern, hat die Unia-Jugend den „Lehrstellenpranger" ins Leben gerufen. Die Ungleichbehandlung von Lehrlingen wird im allgemeinen damit gerechtfertigt, dass sie weniger leisten würden als ein Ausgelernter. Dabei ist sogar das Gegenteil der Fall: Ihr Mass an unbezahlter Arbeit ist viel höher als bei den Facharbeiterlnnen. Nach Angaben der Lehrmeister sind Lernende in ihrem letzten Lehrjahr im Schnitt 30% weniger produktiv als ein ausgelernter Facharbeiter. Ihr Lohn entspricht dieser Leistung bei weitem nicht. Eine weitere Binsenwahrheit ist, dass sie ihre Ausbildung als Gegenleistung für ihre Arbeit erhalten. Während eines grossen Teils ihrer Arbeitszeit müssen Lernende jedoch Arbeiten erledigen, die nichts mit der Ausbildung zu tun haben. Im ersten Lehrjahr machen diese Arbeiten nach Angaben der Lehrmeister etwa 50% der Arbeitszeit aus. Mit diesen berufsfremden Arbeiten machen die ausbildenden Betriebe besonders viel Profit: es ist zum Beispiel billiger, eine Reinigungskraft durch ein oder zwei Lernende eines beliebigen anderen Berufes zu ersetzen. Cyrill Schenkel.

Der Funke, Nr. 31, Februar 2014.
Funke, Der > Lehrlingswesen. Ausbeutung. Der Funke. 2014-02-01.

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12.12.2012 Schweiz
Jugendkommission
Lehrlingswesen
Personen
SGB

Ferien
Petition
Volltext

6 Wochen Ferien für alle Lernenden. Petition von Lernenden. Vor knapp einem halben Jahr hatten drei junge Lehrlinge aus Luzern die Aufgabe, ein passendes Thema für ihre Schularbeit zu finden. Das Thema sollte direkten Bezug zur Berufslehre haben und möglichst aktuell sein. Die drei - Nicola, Marc und Damiano - haben sich entschlossen sich der extremen Belastung der Lehrlinge anzunehmen und etwas dagegen zu unternehmen. Und schnell war klar: Der beste und einfachste Weg die Lehrlinge zu entlasten ist ihnen eine Woche mehr Ferien zu gewähren. (...). Nicola Unternährer.

SGB-Jugendkommission, 12.12.2012.
SGB > Ferien. Lernende. SGB. 12.12.2012.

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20.11.2012 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext

Berufsmatura ist alles andere als ein Luxus. Lehrstellenkonferenz. Die Lehrstellenkonferenz vom 23. November 2013 wird vor allem den Wandel des Arbeitsmarktes diskutieren. Der SGB wird dabei Handeln auf zwei Ebenen verlangen: Zum einen sind mehr Berufsmatura-Abschlüsse verlangt, zum anderen sind Jugendlichen ohne Ausbildung Nachholbildungen zu ermöglichen. Für die Lehrstellenkonferenz vom 23.11. sind die beiden Themen „Desindustrialisierung“ und struktureller Wandel programmiert. Seit kurzem jedoch erhitzt eine Debatte über den richtigen Anteil der Matura die Bildungsgemüter. Auf der einen Seite plädiert der künftige Bildungsminister Schneider-Ammann für weniger gymnasiale Matura-Abschlüsse, zu fördern sei vielmehr die auf die „Praxis“ zugeschnittene Berufsbildung. (...). Véronique Polito.

SGB, 20.11.2012.
SGB > Berufsmatur. SGB. 20.11.2012.

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16.11.2012 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
SGB
Travail.Suisse
Work
Véronique Polito
Adrian Soller
Attestlehre
Berufsbildung
Volltext

13 Prozent der Jugendlichen finden keine Lehrstelle. Die Attestlehre hilft nur zum Teil. Viele schaffen den Sprung auf die Brücke nicht. Seit sieben Jahren gibt es die Attestlehre. Sie ist für Lernschwächere eine Brücke in den Arbeitsmarkt. Allerdings eine zu kurze. Es war einer der grössten Umbauten der jüngsten Geschichte der Schweizer Bildungspolitik. Vor sieben Jahren begannen die Kantone, eine Brücke zu bauen zwischen den Erwartungen der Lehrbetriebe und den schwachen Leistungen eines Teils der Schulabgängerinnen und -abgänger: (...). Adrian Soller.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Work > Berufsbildung. Attestlehre. Work 16.11.2012.

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16.11.2012 Schweiz
Lehrlingswesen
Löhne
Unia Schweiz
Work

Lehrlingslöhne
Volltext

Wie viel verdiene ich in der Stifti? Regeln gibt es keine. Die Löhne von Stiftinnen und Stiften sind sehr unterschiedlich. Denn verbindliche Richtlinien gibt es nicht, nur Empfehlungen. Als Coiffeusestiftin im dritten Lehrjahr verdient Lena 500 Franken im Monat. Nicht viel, findet sie. Und ungerecht, wenn sie mit dem Lohn ihres Bruders Marco vergleicht Er macht eine Lehre im Service und bekommt im ersten Lehrjahr 1020 Franken. So wie Lena geht es vielen, wie eine Umfrage der Unia zeigt: Über die Hälfte der Stiftinnen und Stifte sind unzufrieden mit dem Lohn. (...). Sina Bühler.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Unia Schweiz > Lehrlingslöhne. Unia. 16.11.2012.

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15.11.2012 Zug
Glencore
Lehrlingswesen
Personen
Work
Michael Stötzel
Berufsbildung
Glencore
Volltext

Lehre: Tops und £Flops. Keine Stifte bei Glencore & Co. Ausgerechnet die Zuger Vorzeigekonzerne bilden keine Lehrlinge aus. Und viele Firmen verstehen diese als billige Hilfen. Geht das so weiter, gibt es bald zu wenig gute Berufsleute. Der Zuger Rohstoffriese Glencore sorgt immer wieder für Negativ-Schlagzeilen. Und jetzt noch das: Glencore gehört zu den rund 100 Unternehmen, die in Zug von Steuergeschenken und gut ausgebildeten Berufsleuten profitieren, aber keinen einzigen Ausbildungsplatz für Stiftinnen und Stifte anbieten. (...). Michael Stötzel.

Work, 15.11.2012.
Work > Lehrlingsausbildung. Glencore. 15.11.2012.

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01.11.2012 TG Kanton
Lehrlingswesen
Personen
Unia Thurgau
Paul Maetschke
Lehrlingsbewegung
Lehrlingslöhne
Volltext

Endlich Lehrlinge organisieren! Kaufmännische Angestellte arbeiten im Warenausgang und verpacken Fertigprodukte, PolymechanikerInnen müssen Grünflächen pflegen, Schreinerlnnen putzen wochenlang die Firma, Tischlerlnnen müssen das Privatauto vom Chef putzen und die Löhne sind niedrig. Für Lernende ist das trauriger Alltag. Die Ausbildung, für die sie eigentlich da sind, leidet darunter. Das Gesetz mag Lernendezwar besonders schützen, aber die Realität belehrt uns eines Besseren: die jüngsten ArbeiterInnen werden schamlos ausgebeutet. Wie soll man sich wehren? (...). Paul Maetschke, Unia-Jugend Thurgau.

Der Funke, Nr. 24, November 2012.
Unia Thurgau > Lehrlingsbewegung. Unia TG Kanton.1.11.2012.

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04.07.1990 Schweiz
Helvetische Typographia
Lehrlingswesen
Personen
Ewald Ackermann
Lehrlingslöhne
Petition
Volltext
Fast 800 Lehrlinge fordern in einer Petition die die Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen. Die Gewerkschaft Druck und Papier (GDP) fordert die sofortige Erhöhung der Lehrlingslöhne im grafischen Gewerbe. Grund: die galoppierende Teuerung schraubt auch den Preis für ein Paar Jeans oder für den Pausen-Mac in die Höhe. Mit einer Petition zeigt die Gewerkschaft, dass auch die Lehrlinge selbst hinter dieser Forderung stehen. Kein alltägliches Bild: vor der gewerblichen Fachschule fangen, schwer beladen mit einer Beige Flugblätter, Nicole Bonnemain und Hans Kern von der GDP die Lehrlinge ab, die langsam eintrudeln. Kaum sind sie vom Töffli gestiegen, kriegen sie schon ein Flugi in die Hand gedrückt. Würden sie sonst eher murren, dass der kaum kaffeegeschwängerte Kopf schon so früh am Morgen wieder eine Botschaft entziffern soll, so hellt sich hier ihr Gesicht schnell auf. Schliesslich geht's um die eigene Angelegenheit, denn die GDP ist auf die Barrikaden gestiegen, um den Lehrlingen im grafischen Gewerbe zu jenem kleinen bisschen Mehr an Lohn zu verhelfen, auf das sie Anrecht haben. Die Teuerung muss ausgeglichen werden! Im Gesamtarbeitsvertrag (GAV), den die GDP mit dem Schweizerischen Verband Graphischer Unternehmen (SVGU) abgeschlossen hat, ist festgelegt, dass über die Lehrlingslöhne neu zu verhandeln ist, sobald die Teuerung 10 Prozent übersteigt. Das ist nun der Fall. Die Teuerung beträgt seit dem 1. Januar 1987, dem Zeitpunkt, an dem die heutigen Entschädigungen bestimmt wurden, gut 12,5 Prozent. (…). Ewald Ackermann.
Helvetische Typographia, 4.7.1990.
Personen > Ackermann Ewald. Lehrlingsloehne. Petition. HAT, 1990-07-04.
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03.01.1987 Schweiz
Berner Tagwacht
Lehrlingswesen

Lehrlingslöhne
Volltext
Lehrlinge in Bau- und Holzberufen. Grosse Lohnunterschiede. Grosse Unterschiede bei den durchschnittlichen Lehrlingslöhnen in Bau- und Holzberufen existieren nicht nur zwischen den Berufen, sondern auch zwischen Betrieben derselben Branche. Diese Resultate ergab eine Umfrage über Arbeitsbedingungen und Arbeitsqualität, die die Gewerkschaft Bau und Holz (GBH) 1985 bei mehr als 700 Lehrlingen in Bau- und Holzberufen aus praktisch allen Kantonen der Deutsch- und Welschschweiz, ausgenommen dem Tessin, durchgeführt hatte. Am besten bezahlt (durchschnittlich 866 Franken im ersten und 1‘364 Franken im dritten Lehrjahr) sind gemäss der GBH - Umfrage die Maurerlehrlinge. Sie verdienen im ersten Lehrjahr rund drei Mal mehr, im dritten etwa zweieinhalb Mal mehr als die tiefsten der Skala, nämlich die Schreiner-, Innendekorateur- und Zeichnerlehrlinge. Etwa in der Mitte liegen die Lehrlinge der Berufsgruppen Maler, Hafner/Plattenleger und Zimmerleute. Ihre Löhne entsprechen rund der Hälfte bis zwei Dritteln der durchschnittlichen Löhne von Maurerlehrlingen. Krasse Differenzen. Die krassesten Lohnunterschiede zwischen den Betrieben haben angehende Schreiner und Zimmerleute in Kauf zu nehmen. Der maximale Lehrlingslohn ist in dieser Branche rund vier Mal grösser als der Minimallohn, obschon die Unterschiede bei den Bauschreinerlehrlingen ab dem zweiten Lehrjahr kleiner werden. (…).
Berner Tagwacht, 3.1.1987.
Berner Tagwacht > Lehrlingsloehne. TW, 1987-01-03.
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02.03.1971 Biel
Lehrlingswesen


Die MLE Biel veröffentlicht am 2.3.1971 ein Flugblatt mit dem Titel "An alle Arbeiter der Metallindustrie".
04.02.1971 Biel
Lehrlingswesen


Die MLE Biel veröffentlicht am 4.2.1971 ein zweisprachiges Flugblatt mit dem Titel "Es hat keinen Sinn, mit euch zu reden".
29.01.1971 Schweiz
Lehrlingswesen


Im "Zeitdienst" erscheint der Artikel "Die Lehrlinge und der Klassenkampf" von Beat Schaffer.
02.11.1970 Biel
Lehrlingswesen

Junge Linke Biel
Die MLEB verteilt ein zweisprachiges Flugblatt mit dem Titel "Die Vereinigten Drahtwerke AG: ein durch und durch kapitalistisches Unternehmen!" gegen die schlechte Ausbildung der Lehrlinge in den Drahtwerken.
09.10.1970 Biel
Lehrlingswesen

MLEB
Die MLEB verhandelt im Volkshaus mit einer Delegation der Betriebskommission der Vereinigten Drahtwerke über die miserable Lehrlingsausbildung.
01.07.1970 Biel
Lehrlingswesen

Jeunesse Progressiste Biel
Junge Linke Biel
Der Flugblatt-Text "Sei rentabel und schweige!" wird in den apodaten 6/70, Juli/August 1970 veröffentlicht.
05.06.1969 Biel
Lehrlingswesen

Junge Linke Biel
Die MLEB veröffentlicht ein Flugblatt mit dem Titel "Gruppe Gewerbeschule", in dem sie Aktivitäten vorschlägt.
05.06.1969 Biel
Lehrlingswesen

MLEB
Die MLE (Marxistisch-Leninistische Einheit Biel) veröffentlicht ein Flugblatt mit dem Titel "Gruppe Gewerbeschule", in dem sie Aktivitäten vorschlägt.
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