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Anzahl gefundene Artikel: 74

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14.06.2019 Kosovo
Personen
Sozialversicherungen
Work
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Zehntausende Rückkehrerinnen und Rückkehrer können aufatmen. Kosovo-Abkommen: Rente gut, fast alles gut. Zehntausende Männer und Frauen aus Kosovo haben jahrelang in der Schweiz gearbeitet - und ihre AHV bezahlt. lhre Rente bekamen sie trotzdem nicht. Das ändert sich jetzt. Nun hat auch noch der Nationalrat grünes Licht für das Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Kosovo gegeben. Es ermöglicht, dass Kosovo-Rückkehrende ihre AHV-Renten auch in Kosovo beziehen können. Das war die letzten zehn Jahre nicht möglich: 2010 hatte die Schweiz die Zahlungen gestoppt. Eine beispiellose Diskriminierung begann. Gegen kein anderes Land der Welt ging Bern so rüde vor. Betroffen waren rund 112‘000 kosovarische Landsleute. Viele von ihnen hatten hart auf dem Bau gearbeitet. Und nun war ihnen plötzlich im Pensionsalter die Rückkehr in die Heimat verwehrt. Wer trotzdem ging, erhielt schlicht keine AHV-Rente. Und auch keine Familienzulagen oder IV-Leistungen. Auf Wunsch konnten die Betroffenen lediglich die Rückvergütung der AHV-Beiträge verlangen. Eine Regelung, die viele in die Not trieb. Bitteres Schicksal. Zum Beispiel Neshat Gavazajs Mutter: Wegen der nicht ausbezahlten Rente ihres Ehemannes musste die Witwe aus Zhur an der Grenze zu Albanien während zehn Jahren mit monatlich 85 Euro Sozialhilfe zurechtkommen. Ihr Sohn versteht diese Ungerechtigkeit noch heute nicht, er sagt: „(…).
Matta Lento, Osman Osmani.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Osmani Osman. Kosovo. Sozialversicherung. Work online, 2019-06-14.
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05.06.2019 Kosovo
Nationalrat
Unia Schweiz

Nationalrat
Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Nationalrat für Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo. Zeit der Gerechtigkeit für Kosovar/innen! Der gewerkschaftliche Druck trägt Früchte: Heute hat der Nationalrat endlich das Abkommen mit Kosovo über soziale Sicherheit zugestimmt. Damit wird den kosovarischen Arbeitnehmenden ermöglicht, ihre Rente auch im Ausland zu beziehen und ihren wohlverdienten Ruhestand in ihrem Land zu geniessen. Die Unia begrüsst den Entscheid des Nationalrates, fordert aber nun auch Lösung, wie Ansprüche aus der Zeit, in der es kein Abkommen gab, abgegolten werden können. Kosovo ist der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz seit dem 1. April 2010 keine vertraglichen Beziehungen im Sozialversicherungsbereich unterhält. Seit jenem Zeitpunkt wird die Rente nur an in der Schweiz wohnhafte kosovarische Staatsangehörige ausbezahlt. Das Sozialversicherungsabkommen koordiniert insbesondere die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge der Vertragsstaaten und regelt die Auszahlung von Renten ins Ausland. Hoher Preis der Diskriminierung. Für die Betroffenen war die Situation schwierig. Sie fühlten sich von beiden Staaten im Stich gelassen und der Preis dieser Diskriminierung war hoch: Vielen AHV-Bezüger/innen wurde die Auszahlung der Rente in den Kosovo verweigert. Auch mit dem neuen Abkommen ist nicht restlos geklärt, wie sie diese Ansprüche rückwirkend geltend machen können. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.6.2019.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungsabkommen. Unia Schweiz, 2019-06-05.
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20.02.2019 Kosovo
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo. Ende jahrelanger Diskriminierung in greifbarer Nähe. Gestern hat die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) einstimmig beantragt, das Abkommen mit Kosovo über soziale Sicherheit zu genehmigen. Damit rückt das Inkrafttreten des Abkommens einen Schritt näher. Die Gewerkschaft Unia hat sich seit Jahren für eine rasche Ratifizierung des Abkommens eingesetzt und begrüsst den Entscheid der Kommission, fordert aber eine Lösung, wie auch rückwirkend Sozialversicherungsansprüche abgegolten werden können. Kosovo ist der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz seit dem 1. April 2010 keine vertraglichen Beziehungen im Sozialversicherungsbereich unterhält. Seit jenem Zeitpunkt wird die Rente nur an in der Schweiz wohnhafte kosovarische Staatsangehörige ausbezahlt. Das Sozialversicherungsabkommen koordiniert insbesondere die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge der Vertragsstaaten und regelt die Auszahlung von Renten ins Ausland. Bereits am 18. Oktober 2018 hatte das kosovarische Parlament das Abkommen ratifiziert. Allerdings erst nach der Zustimmung des kosovarischen und Schweizer Parlamentes kann das Abkommen in Kraft treten. Als nächstes wird der Ständerat über das Abkommen abstimmen. Auszahlung der Renten auch rückwirkend sichern. Nach dem gestrigen Entscheid der SGK-S rückt das Ende jahrelanger Diskriminierung und greifbare Nähe. Denn ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des  (…).
Unia Schweiz, 20.2.2019.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungen, 2019-02-20.
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30.11.2018 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Gleichbehandlung aller Versicherten künftig gewährleistet. Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo beendet Diskriminierung. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Unia begrüsst den Entscheid. Mit der Zustimmung durch das Parlament würde die Diskriminierung von Bürger/innen aus dem Kosovo endlich enden. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Botschaft zum neuen Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo zuhanden des Parlaments verabschiedet. Dieses ist am 8. Juni unterzeichnet worden. Das Abkommen koordiniert insbesondere die Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge der Vertragsstaaten und regelt die Auszahlung von Renten ins Ausland. Ab Inkrafttreten gewährleistet es eine weitgehende Gleichbehandlung der Versicherten und bietet eine Grundlage zur Bekämpfung von Missbräuchen. Auszahlung von Renten nach Kosovo künftig möglich. Der Kosovo ist der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz seit dem 1. April 2010 keine vertraglichen Beziehungen im Sozialversicherungsbereich unterhält. Seither wurden Renten nur an in der Schweiz wohnhafte kosovarische Staatsangehörige ausbezahlt. Im Fall des Wohnortverlustes oder einer Rückkehr in ihr Heimatland können Kosovar/innen nun die Rückvergütung ihrer AHV-Beiträge verlangen. Kosovarische Staatsangehörige im Rentenalter, welche die Rückvergütung der Beiträge nicht verlangt haben, können ab Inkrafttreten des Sozialversicherungsabkommens die Rentenzahlung ins Ausland beantragen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.11.2018.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungsabkommen. Unia Schweiz, 2018-11-30.
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29.03.2018 Kosovo
Personen
Sozialversicherungen
Work
Michael Stötzel
Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Nach 8 Jahren Diskriminierung von Kosovarinnen und Kosovaren: Bundesrat will endlich wieder AHV-Renten in Kosovo auszahlen. Der Bundesrat hat ein Abkommen mit Kosovo verabschiedet. Nun können kosovarische Bürgerinnen und Bürger, die in der Schweiz gearbeitet haben, bald wieder Renten in ihrer Heimat beziehen. Etwa 170000 Kosovarinnen und Kosovaren arbeiten und leben in der Schweiz. Kehrten sie in den letzten acht Jahren nach ihrer Pensionierung nach Kosovo zurück, erhielten sie keine AHV-Rente. Unabhängig davon, ob sie regelmässig Beiträge einbezahlt hatten. Offiziell begründet wurde der Rentenklau mit fehlenden Strukturen im neuen Staat. Das bisherige Sozialversicherungsabkommen, das die Schweiz mit Ex-Jugoslawien abgeschlossen hatte, wurde deshalb für Kosovo ausgesetzt. Kollektivhaftung. In seinen nach dem Zerfall Jugoslawiens entstandenen Nachbarstaaten liess Bern das alte Abkommen übergangsweise weiterlaufen. Obschon dort die rechtlichen Bedingungen nicht viel geordneter waren. Der damals zuständige Bundesrat, Didier Burkhalter, erklärte die besondere Behandlung der Kosovarinnen und Kosovaren zudem mit gescheiterten Ermittlungen gegen mögliche Betrüger. Und nahm damit zur Freude der rechten Stammtische ein ganzes Land in Kollektivhaftung. Schumelei vorgeschoben. (…). Michael Stötzel.
Work, 29.3.2018.
Personen > Stötzel Michael. Kosovo. Sozialversicherungen. Work, 2018-03-29.
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21.03.2018 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Neues Sozialversicherungsabkommen mit Kosova. Acht Jahre Diskriminierung beendet. An der heutigen Sitzung hat der Bundesrat das neue Sozialversicherungsabkommen mit Kosova verabschiedet. Damit beendet er die achtjährige Diskriminierung von Kosovar/innen, die ordnungsgemäss AHV-Beiträge geleistet haben. Die Unia fordert den Bundesrat auf, geeignete Massnahmen umzusetzen, um den Verlust der entgangenen AHV-Leistungen auszugleichen. Auf Druck der bürgerlichen Mehrheit in Parlament setzte der Bundesrat im April 2010 das Sozialversicherungsabkommen mit Kosova aus. Dies stürzte tausende kosovarische Pensionierte in Unsicherheit und Prekarität. Dies, obwohl sie Anspruch auf ihre Rente hatten. Druck der Unia hat gewirkt – rechtsbürgerliches Experiment ist gescheitert. Die Gewerkschaft Unia engagierte sich stark, um diese Diskriminierung zu beenden. Der Druck, den die Unia ausgeübt hat, zeigt jetzt seine Wirkung: Mit der Verabschiedung des neu ausgehandelten Abkommens sind alle kosovarischen Beschäftigten den Arbeitnehmenden in der Schweiz gleichgestellt. Unabhängig davon, ob sie die AHV in der Schweiz oder im Ausland beziehen. Die von rechtsbürgerlichen Kreisen durchgedrückte Sippenhaft ist gescheitert. Die Absicht, eine ganze Bevölkerungsgruppe alleine aufgrund ihrer Herkunft bei der Pensionierung zu diskriminieren, ist mit dem heutigen Tag beendet. Das ist ein starkes Signal für künftige Sozialversicherungsabkommen, welche die Schweiz mit anderen Staaten erneuert oder abschliesst. (…).
Unia Schweiz, 21.3.2018.
Kosova > Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2018-03-21.
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16.02.2018 Kosovo
Geschichte
Junge Welt

Geschichte
Volltext
Ein scheiterndes Experiment. Vor zehn Jahren erklärte sich das Kosovo für unabhängig. Der Staat ist bis heute eine Art Kolonie des Westens – und ein Hort der Mafia. Hannes Hofbauer ist Historiker und Verleger. Er schrieb an dieser Stelle zuletzt am 1. Dezember 2017 über das Ende des Jugoslawien-Tribunals. Von ihm erschien 2008 im Wiener Pro¬media-Verlag: „Experiment Kosovo. Die Rückkehr des Kolonialismus.“ Am 17. Februar 2018 jährt sich die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo zum zehnten Mal. Die ausländischen Verwalter geben sich nach aussen zufrieden, die einheimische politische Elite feiert und hofft darauf, dass sie der immer näher rückende juristische Bannstrahl wegen ihrer Verstrickungen in die organisierte Kriminalität verschonen möge, die US-Armee beflaggt ihr grosses Militärcamp, und die jungen Einwohner des Kosovo träumen von der Emigration. Kein anderes Land in Europa ist politisch, wirtschaftlich und militärisch so abhängig wie die gewaltsam abgespaltene (ehemalige) serbische Provinz. Kosovos Staatlichkeit war von Anfang an eine überwachte, Personal der Vereinten Nationen und der Europäischen Union hatte sich ebenso wie ausländisches Militär bereits unmittelbar nach dem Rückzug der serbischen Truppen im Juni 1999 festgesetzt. In rasender Geschwindigkeit erfolgte die Errichtung einer wahrhaften Kolonialverwaltung, an der sich auch nach der feierlich verkündeten Unabhängigkeit grundsätzlich nichts geändert hat. Die höchste Autorität im Land bleibt der jeweilige Chef der (…).
Junge Welt, 16.2.2018.
Junge Welt > Kosovo. Geschichte. Junge Welt, 2018-02-16.
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16.11.2016 Kosovo
Schweiz
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Renten für Kosovar/innen: überfälligen Entscheid jetzt umsetzen! Wiederholt hat die Unia an den Bundesrat und das Parlament appelliert, endlich ein Abkommen mit Kosova abzuschliessen. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat entscheiden, die Verhandlungen über ein Sozialversicherungsabkommen mit Kosova aufzunehmen. Die Unia begrüsst diesen längst fälligen Entscheid, damit die die Alters- und Invalidenrenten wieder ins Ausland ausbezahlt werden können. Seit dem 1. April 2010 ist Kosova der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz keine sozialversicherungsrechtlichen Beziehungen eingeht. Somit erhalten kosovarische Staatsangehörige ihre AHV- und IV-Renten nicht ins Ausland ausbezahlt. Die aktuelle Situation ist unbefriedigend und führt zur Entstehung von Härtefällen. Seit sechs Jahren setzt sich die Unia für ein Sozialversicherungsabkommen mit Kosova ein. Aktuelle Situation unbefriedigend. Die Lebensrealität von Kosovaren und Kosovarinnen, die Anspruch auf eine IV-Rente haben, die ihnen aber nicht ausbezahlt wird, ist hart; die politische Situation ist unbefriedigend. Denn Betroffene sind gezwungen, in der Schweiz zu bleiben, da sie ansonsten ihren Rentenanspruch verlieren. Dies birgt zusätzlich die Gefahr, dass sie aufgrund des Verlustes ihrer Aufenthaltsbewilligung auf Nothilfe angewiesen sind. Unia für Übergangsregelung. (…).
Unia Schweiz, 16.11.2016.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2016.11.16
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01.03.2015 Kosovo
Funke, Der
Personen
Streik
Silvan Degen
Privatisierungen
Volltext
Streik und blutige Grossdemonstrationen im Kosovo. Die brennende Lunte am Pulverfass Balkan. Am 20. Januar traten im kosovarischen Mitrovicë über 800 Bergbauarbeiter in den Streik. Dies weil die Regierung von ihrem Plan zurückgewichen war, die Trepca-Mine zu übernehmen. In den Tagen und Wochen darauf kam es zu Grossdemonstrationen, Strassenschlachten und dem Rücktritt eines Ministers. Die Trepca-Mine, in der nach Blei, Zink und Silber geschürft wird, ist die grösste auf dem ganzen Balkan. Zu ihrer Blütezeit war sie für einen Grossteil von Jugoslawiens mineralischem Reichtum verantwortlich. 22'000 Kumpels arbeiteten damals in den Stollen - heute sind es noch wenige hundert. Nach der Abspaltung Kosovos von Serbien 1999 wurde die Mine von der „Privatisierungsagentur Kosovos" im Auftrag der UNO verwaltet und zum Verkauf unter anderem an serbische Investoren vorbereitet. Da dies nur sehr schleichend von statten ging, hat das Parlament Kosovos Anfang dieses Jahres die Trepca-Mine zu gesellschaftlichem Eigentum erklärt. Die Regierung zog diese Forderung jedoch zurück, als Serbien Anspruch auf drei Viertel der Mine geltend gemacht hatte. Die Streikenden machten ihren Standpunkt klar: Sie wollten eine Wiederaufnahme der Gespräche und forderten den Erhalt der nationalen Reichtümer in öffentlicher Hand. (…).
Silvan Degen Juso Basel-Land
Der Funke, Nr. 40, März 2015.
Funke, Der > Kosovo. Streik. Privatisierung. Der Funke, März 2015.
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05.07.2013 Kosovo
Schweiz
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext

Bundesgerichtsurteil zementiert versicherungsrechtlichen Missstand. Der Bundesrat muss jetzt dringend ein Abkommen mit der Republik Kosovo aushandeln. Tausende von rückgewanderten kosovarischen Arbeitnehmenden, welche hier in der Schweiz jahrzehntelang Sozialversicherungsbeiträge bezahlt haben, erhalten seit März 2010 keine Rente mehr. Ein heute veröffentlichter Entscheid des Bundesgerichtes zementiert diese unhaltbare Situation. Die Unia fordert den Bundesrat auf, nun endlich zu handeln und mit der Republik Kosovo ein neues Sozialversicherungsabkommen auszuhandeln. (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 5.7.2013.
Unia Schweiz > Sozialversicherungen. Kosovo. Unia Schweiz. 2013-07-05.

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05.11.2012 Kosovo
Schweiz
Bundesamt für Sozialversicherungen
Personen
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
Work
Sina Bühler
Rita Schiavi
Sozialversicherungsabkommen
Volltext

Kein Abkommen mehr für die Sozialversicherungen. Der Fall Kosovo. Das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo ist Anfang 2010 ausgelaufen. Rita Schiavi von der Unia-Geschäftsleitung erklärt, was das bedeutet. Work: Rita Schiavi, wie ist die Situation derzeit? Ist ein neues Abkommen mit Kosovo schon absehbar?“ Rita Schiavi: Die Lage ist immer noch sehr unklar. (...). Interview mit Rita Schiavi.

Work. Freitag, 5.11.2012.
Kosova > Sozialversicherungsabkommen 2012-11-02.doc.

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09.09.2010 Kosovo
WOZ

Autonomie
Volltext

Kosovo muss warten. Von Jean-Arnault Dérens. Bei der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo am 17. Februar 2008 ging Premierminister Hashim Thaci davon aus, dass sein Land innerhalb weniger Wochen von „etwa einhundert“ Staaten anerkannt wird. Auch die westlichen Befürworter des neuen Staats waren zuversichtlich, dass der Anerkennungsprozess schnell vorankommen werde. Serbien dagegen machte sich keine grossen Hoffnungen. Es verfolgte eine eher zurückhaltende Gegenstrategie und begnügte sich damit, seine Botschafter - zumindest vorübergehend - aus den Ländern zurückzurufen, die das Kosovo als Erste anerkannten. (...). Mit Foto von Mitrovica. WOZ. Donnerstag, 9.9.2010.

 

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18.06.2010 Kosovo
Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Work
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen
Druck auf den Bundesrat. Das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo muss neu ausgehandelt werden. 12'000 Unterschriften, eine Reise nach Kosovo und eine Motion im Parlament bringen Bewegung in die verfahrene Situation. Im letzten Dezember hat der Bundesrat beschlossen, das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo per Ende März 2010 auslaufen zu lassen. Es war 1962 mit dem damaligen Jugoslawien abgeschlossen worden. Die Folgen für viele der rund 170'000 in der Schweiz lebenden und arbeitenden Menschen aus Kosovo sind sehr einschneidend. (...). Mit Foto von Osman Osmani und Ruzhdi Ibrahimi. Work. Freitag, 18.6.2010
01.06.2010 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
VPOD-Magazin

Kinderzulagen
Sozialversicherungsabkommen
Faire Altersrenten auch für Leute aus dem Kosovo! Die Unia hat zusammen mit weiteren Gewerkschaften eine Petition mit mehreren Tausend Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Eine Gewerkschaftsdelegation übergibt die Bittschrift derzeit auch im Kosovo den zuständigen Behörden. Sie verlangt, dass umgehend wieder über ein Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und dem Kosovo verhandelt wird. Der Bundesrat hatte das geltende Abkommen auslaufen lassen. Seit dem 1. April bekommen in der Schweiz lebende Kosovo-Albaner für Kinder, die im Kosovo leben, keine Kinderzulagen mehr. Wer in Zukunft eine Rente der AHV oder IV beziehen will, ist gezwungen, seinen Wohnsitz in der Schweiz zu behalten. Bei einer Rückkehr in den Kosovo werden keine Renten mehr ausbezahlt. VPOD-Magazin, Juni 2010
21.05.2010 Kosovo
Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
Work
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen

Kosovo: Der Bundesrat muss jetzt handeln. Anfangs März kündigte der Bundesrat das Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo. Begründung: Im Kosovo gebe es keine sozialstaatlichen Strukturen. Für die rund 170'000 Menschen aus dem Kosovo, die in der Schweiz leben, hat das einschneidende Konsequenzen. Seit 1. April erhalten Arbeitnehmende aus dem Kosovo, deren Kinder im Kosovo leben, keine Kinderzulagen mehr. Wer nach der Pensionierung in den Kosovo zurückkehren will, kann sich dort keine AHV-Rente mehr ausbezahlen lassen. Arbeitnehmende, die nach wenigen Erwerbsjahren invalid werden, verlieren bei einer Rückkehr in ihre Heimat den Rentenanspruch. Am 4. Mai hat die Unia zusammen mit den Gewerkschaften „SIT“ (Genf) und „L’autre syndicat“ (Waadt) eine Petition mit mehreren Tausend Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Am 27. und 28. Mai reist eine kleine Unia-Delegation in Begleitung von Ueli Leuenberger, Präsident der Grünen, in den Kosovo. Ziel der Reise: Druck auf die kosovarischen Behörden zu machen, mit der Schweiz unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen. Mit Foto (Osman Osmani von der Unia übergibt einem Beamten der Bundeskanzlei die Petitionsbögen). Work. Freitag, 21.5.2010

05.05.2010 Bern
Kosovo
IV
SIT
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Bundeskanzlei
Petition
Sozialversicherungsabkommen
Kosovaren wehren sich gegen Kündigung des Sozialversicherungsabkommens. Kosovarische Neurentner können sich ihre IV- oder AHV-Rente seit dem 1. April nicht mehr auszahlen lassen. Grund dafür ist die Nicht-Erneuerung des Sozialversicherungsabkommens mit dem jungen Balkan-Staat. Die Kosovaren sind empört und wehren sich nun mit einer von 10'000 Personen unterzeichneten Petition dagegen. Die Kündigung des bisherigen Abkommens sei diskriminierend. Konkret müssen Kosovaren nach Wegfall des Abkommens in der Schweiz wohnhaft bleiben, wenn sie eine AHV-Rente beziehen wollen. Kehren sie nach Kosovo zurück, werden ihnen auf Gesuch die einbezahlten AHV-Beiträge zurückerstattet. sda. Bund 5.6.2010
04.05.2010 Kosovo
Kinderzulage
Personen
Unia
Max Chopard-Acklin

Schweiz diskriminiert Kinder in Kosovo

Geschrieben von Max-Chopard-Acklin(unia.ch

Mittwoch, 5. Mai 2010, 18.06 Uhr.

 

Per Anfang April hat die Schweiz das Abkommen über die Sozialversicherungen mit Kosovo gekündigt. Das bedeutet zum Beispiel in meinem Heimatkanton Aargau laut einem Artikel der Aargauer Zeitung vom 23.02.2010 ganz konkret: Für 39 Kinder im Kosovo gibt es die 200 Franken Kinderzulage pro Monat künftig nicht mehr. Für die Betroffenen sind dies immerhin 2400 Franken pro Kind und Jahr. Das trifft gerade Arbeitnehmende mit kleineren und mittleren Einkommen hart. (...).

 

Ora-Online, Dienstag, 4. Mai 2010

 

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23.04.2010 Kosovo
Personen
Sozialversicherungen
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen

Sozialversicherungsabkommen Kosova-Schweiz ausgelaufen. Das mit dem früheren Jugoslawien abgeschlossene Sozialversicherungsabkommen (SVA) wird ab 1. April 2010 im Verhältnis zu Kosova nicht weiter angewendet. Das Abkommen hat  die Leistungen – vor allem die Zahlungen  der  Sozialversicherungsleistungen (AHV / IV- und Familienzulage) geregelt. Die Petition der Unia richtet sich an den Bundesrat und bezeichnet die Nichterneuerung des Abkommens in Bezug auf Kosova als eine krasse Diskriminierung von Menschen, die ihr Leben lang in der Schweiz gearbeitet und ihre Sozialversicherungsbeiträge bezahlt haben. (...). 23. April 2010.

Osman Osmani, Ruzhdi Ibrahimi

 

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22.04.2010 Kosovo
Luzern
CVP
Secondos

Ausländerpolitik
Wahlen

"Kosovo-Projekt der CVP ist scheinheilig". Die CVP unterstütze ein hartes Ausländerrecht und sehe in den Secondos bloss zusätzliche Wähler. Dies sagt Ylfete Fanaj, Präsidentin von Second@ Plus. Die CVP möchte sich vor den Wahlen 2011 in eine gute Ausgangslage bringen und künftig eingebürgerte Immigranten gezielt ansprechen. Die Luzerner Sektion gründet eine parteiinterne Vereinigung zur gezielten Förderung von Kandidaten aus Kosovo und möchte weitere Gruppen für Portugiesen, Spanier, Kroaten und Süddeutsche initiieren. Der Luzerner CVP-Präsident Martin Schwegler sieht da ein "wichtiges Wählerreservoir". (...). Bund. Donnerstag, 22.4.2010

08.04.2010 Kosovo
Migration


Wandel durch Aus- und Rückwanderung. Der Beitrag zur Modernisierung am Beispiel einer Region in Mazedonien. Migration verändert auch das Herkunftsland. Eine Studie über eine Region in Mazedonien beleuchtet die Rolle der Geldüberweisungen und der Rückkehrer aus der Schweiz sowie die Entstehung transnationaler Netze. (...). Christoph Wehrli. NZZ. Donnerstag, 8.4.2010
05.04.2010 Kosovo
Schweiz
L'autre syndicat
Personen
SIT
Unia Schweiz
Max Chopard-Acklin
Ueli Leuenberger
Osman Osmani
Rita Schiavi
Sozialversicherungsabkommen
Die Gewerkschaften Unia, SIT und L'autre syndicat übergeben am Dienstag, 4. Mai 2010 der Bundeskanzlei in Bern 10'000 Unterschriften für die Petition gegen die Kündigung des Sozialversicherungsabkommens mit Kosovo. Mit Referaten von Rita Schiavi, Ueli Leuenbeger, Max Chopard-Acklin, Osman Osmani, Shani Zekolli und Visar Qusaj. Die Petition richtet sich an den Bundesrat und an die kosovarischen Behörden. Sie verlangt, dass umgehend wieder über ein Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Kosova verhandelt wird. (...). Einladung Unia Bereich Migration. Bern, 29.4.2010
03.04.2010 Kosovo
Regierung

Korruption
Kritik an Eulex in Kosovo. Unzureichende Korruptionsbekämpflung der EU-Mission. Die EU-Polizeimission Eulex in Kosovo hat bisher nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Ausländische Politiker kritisieren die Mission ebenso wie einheimische Politiker. Der kosovarische Regierungschef Hashim Thaci hat ein Drittel seines Kabinetts entlassen. Betroffen sind auch die Justizministerin und der Innenminister. Der Schritt war seit langem erwartet worden, nachdem nicht nur die Opposition, sondern auch die Botschafter Grossbritanniens und der USA eine Erneuerung der Regierung gefordert und dies mit der mangelhaften Bekämpfung der Korruption begründet hatten. (...). Mit Foto. Andreas Ernst. NZZ. Samstag, 3.4.2010
27.03.2010 Kosovo
Kfor
Swisscoy


Swisscoy ohne Rekrutierungssorgen. Das 22. Kontingent geht nächste Woche in Kosovo in den Einsatz. Für die gut 200 Plätze im Swisscoy-Kontingent gehen regelmässig bis zu 1000 Bewerbungen ein, wie am Swissint-Rapport in Stans zu erfahren war. In der kommenden Woche beginnt das 22. Swisscoy-Kontingent seinen Einsatz zugunsten der Kosovo-Friedenstruppe (Kfor). In bald 11 Jahren hätten mittlerweile rund 8000 Freiwillige, zu über 90 Prozent Milizangehörige, Dienst im kriegsversehrten Land geleistet, sagte Oberst Beat Eberle am Jahresrapport von Swissint. Eberle ist Kommandant dieses Kompetenzzentrums in Stans, das sowohl für die Ausbildung als auch für die Führung der Schweizer Armeeangehörigen in Auslandeinsätzen verantwortlich ist. (...). Mit Foto. Hanspeter Mettler. NZZ. Samstag, 27.3.2010
03.03.2010 Kosovo
Nationalrat
Personen
SP Schweiz
Jean-Claude Rennwald
Sozialversicherungsabkommen

Nationalrat Jean-Claude Rennwald hat am 3. März im Nationalrat die folgende Motion bezüglich „Sozialversicherungsabkommen mit Kosova“ eingereicht:

 

Eingereichter Text. Der Bundesrat wird beauftragt, das auslaufende Sozialversicherungsabkommen mit der kosovarischen Regierung neu auszuhandeln und nötigenfalls eine Bestimmung über die Missbrauchsbekämpfung einzufügen, wie dies in den Abkommen mit den anderen Ländern des ehemaligen Jugoslawiens der Fall ist.

Begründung. Letzten Dezember hat der Bundesrat beschlossen, dass das 1962/63 mit Jugoslawien abgeschlossene Sozialversicherungsabkommen ab dem 1. April 2010 für Kosovo nicht mehr gelten soll. (...).

 

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08.01.2009 Kosovo
Schweiz
Migration
Personen
Sarah Barbara Gretler
Hans-Peter Von Aarburg

Ein schweizerischer Teil von Kosovo. Vier Jahrzehnte Emigration, Erfolge und Enttäuschungen. Die bereits 40 Jahre dauernde Migration aus Kosovo - Saisonniers, Asylsuchende, Familienangehörige - erhält in einem Buch ein persönliches Gesicht, das stark durch Tradition einerseits, Integrationsdefizit andereseits, geprägt ist. Von keinem Land lebt ein grösserer Bevölkerungsteil in der Schweiz, nirgends dürfte die Emigration hierher in den letzten Jahrzehnten die gleichen Auswirkungen gezeigt haben wie im mittlerweile selbständigen Kosovo. Von den Hintergründen ist relativ wenig allgemein bekannt. Hans-Peter von Aarburg und Sarah Gretler bieten in einemn 600-seitigen Buch nicht nur Überblicksinformationen und Analysen zu Geschichte, Gesellschaft und Schweizer Existenz von Kosovo-Albanern, sondern sie lassen vor allem diese selber zu Wort kommen. (...). NZZ 8.1.2009

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