Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 126

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29.03.2018 Schweiz
Garanto
Personen
Heidi Rebsamen
Oscar Zbinden
Pensionierung
Volltext
Adieu Oscar und grossen Dank. Ein bekanntes Gesicht verlässt Garanto. Am 29. März hat der langjährige Informationsbeauftragte Oscar Zbinden seinen letzten Arbeitstag gehabt und die Herausgabe der Zeitung ein letztes Mal verantwortet. 11½ Jahre lange prägte er als Redaktor die Zeitung von Garanto und realisierte u.a. die Umstellung auf das Tabloid-Format. In zahlreichen Artikeln schrieb er über unterschiedlichste Themen, fotografierte und prägte die Geschicke der Gewerkschaft kommunikativ. Zu seinen Aufgaben gehörte nebst Website, Bulletins, Newsletters, Bildungskursen und Weiterem auch die Werbung. Er gab Garanto in Liestal menschliche Züge. Für Hunderte von Zoll- und GWK-Aspiranten verkörperte er den ersten Kontakt mit Garanto und prägte mit seiner kommunikativen Persönlichkeit und seinem offenen Stil das Gesicht der Gewerkschaft. Oscar, wir danken dir für deinen grossen Einsatz zu Gunsten der Garanto-Zeitung und für dein Engagement für die Gewerkschaft Garanto, auch in den stürmischen Zeiten. Wir werden Oscar an der DV am 31. Mai 2018 offiziell verabschieden. Mit Foto.
Im Namen des Zentralvorstandes: Heidi Rebsamen, Zentralsekretärin.
Garanto, 29.3.2018.
Personen > Zbinden Oscar. Pensionierung. Garanto, 2018-03-29.
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27.12.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Maria Bernasconi
Janine Wick
Bundespersonal
Sekretariat
Volltext
PVB: Maria Bernasconi geht, Janine Wicki kommt. Nach sechs Jahren an der Spitze des Personalverbands des Bundes (PVB) und nach mehr als 30 Jahren des politischen Kampfes für mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung tritt Maria Bernasconi, Generalsekretärin des PVB, per 31. Dezember 2017 in den vorzeitigen Ruhestand. Mit 62 Jahren möchte sie nach Genf zurückkehren, um sich ihrer Familie zu widmen und sich mehr Zeit für ihre Leidenschaften zu nehmen: Musik, Tennis und Kino. Maria Bernasconi hat sich mit viel Herzblut für die Arbeitsbedingungen des Bundespersonals, seiner Institutionen und des ETH-Bereichs sowie für die Chancengleichheit und die Beibehaltung eines qualitativ hochstehenden Service public beim Bund eingesetzt. Ihr Kampfgeist und ihr grosses politisches Wissen haben den Verband geprägt. Als Nationalrätin konnte sie am Rednerpult im Parlament die Interessen der Angestellten vertreten und bei wichtigen politischen Akteuren intervenieren, sei dies im Bundesrat oder auch bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern der Finanzkommission. Der Druck auf die Bundesangestellten hat in den vergangenen Jahren zugenommen; bei der bürgerlichen Mehrheit im Parlament dreht sich alles darum, auf dem Buckel des Personals zu sparen. Ein Trend, den Maria Bernasconi mit aller Entschlossenheit bekämpft hat. Seit Ende 2016 hat sie dieses Mandat an der Seite der neuen Präsidentin des PVB, der Nationalrätin Barbara Gysi, weiterverfolgt. (…).
Garanto, 27.12.2017.
Garanto > Bundespersonal. Sekretariat. Garanto, 2017-12-27.
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18.12.2017 Schweiz
Garanto
SGB

Digitalisierung
Volltext
Neue Regeln für den Wandel SGB: Digitalisierung als Chance und Risiko. Die technologische Umwälzung, die als „Digitalisierung“ zusammengefasst wird, hat Vorteile, birgt aber auch Gefahren. Der SGB fordert Rahmenbedingen zum Schutz der Beschäftigten. Die „Digitalisierung“ ist ein wirtschaftspolitisches Top-Thema. Die Meinungen über die Bedeutung und die bevorstehenden Entwicklungen im Rahmen der Digitalisierung gehen weit auseinander. Es gibt sehr unterschiedliche Szenarien. Eine besonders aktive Rolle spielen Beratungsfirmen, welche Extremszenarien mit Stellenverlusten von bis zu 50% und fundamentalen Umwälzungen in der Produktion und in der Arbeitsorganisation in die Welt gesetzt haben. Viele Menschen sind verunsichert und haben Zukunftsängste: Was passiert mit ihrer Arbeitsstelle? Wird ihr Beruf kurz oder mittelfristig verschwinden? Wird Erwerbsarbeit als solche verschwinden? Digitalisierung ist nichts Neues. Tatsache ist, dass die Digitalisierung schon länger im Gange ist. Der flächendeckende Einsatz von Computern und die Verarbeitung grosser Mengen von Daten sind in den Banken, Versicherungen, der Logistik usw. bereits seit über zehn Jahren selbstverständlich. Für die betroffenen Beschäftigten waren die Auswirkungen unterschiedlich. Probleme gab es beispielsweise bei älteren Mitarbeitenden, bei denen es der Arbeitgeber verpasst hat, sie rechtzeitig über Aus- und Weiterbildung auf die Veränderungen vorzubereiten. Bei den neueren Entwicklungen spielen die digitale Vernetzung bzw. das Internet eine zentrale Rolle. (…).
Garanto, 18.12.2017.
Garanto > Digitalisierung. Garanto, 2017-12-18.
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05.12.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Heidi Rebsamen
Oberzolldirektion
Volltext
Mitgliederpost: Reorganisationswelle. Ich war nie der typischen Zöllner. Ich denke linker und gesellschaftlich fortschrittlicher als viele Gewerkschaftskollegen. Trotzdem bin ich nach meiner Pensionierung bei Garanto verblieben, um meine Solidarität zu zeigen. Mir war der Solidaritätsgedanke wichtig. Heute frage ich mich, wieweit Garanto das tut. Zurzeit läuft auf der Oberzolldirektion eine einschneidende, demotivierende und den Fiskus schwächende Reorganisation. Alles, für das ich während Jahren eingestanden bin, scheint heute wertlos zu sein. Die Sektion Mehrwertsteuer, welche mit grosser Effizienz die wichtigste Einnahmequelle der OZD leitet, steht vor der Auflösung. Die frühere interne Aufstiegsmöglichkeit gibt es nicht mehr. Es zählen nur noch Diplome! All dies läuft unter dem Deckel des Stillschweigens. Weder erfährt die Öffentlichkeit etwas davon, noch ist sie unsern politischen Vertretern in den Räten bekannt. Herr Bock kann mit seinen Getreuen schalten und walten, wie er will, und sich erst noch darstellen als ein die Mitarbeitenden schätzender Chef. Nur wenn es um die Grenzwacht geht, werden die ständigen Verschlechterungen des Zollpersonals in den Medien thematisiert. Mein ehemaliger Sektionschef hat die Konsequenzen gezogen und hat zur ESTV gewechselt, als Sachbearbeiter und mit mehr als 2000 Franken weniger Lohn pro Monat. Eine weitere Kollegin geht in die Privatwirtschaft, weil die Situation so demotivierend ist. Das sagt alles. Wo ist Garanto? Wäre es nicht höchste Zeit, gegen die Zerstörung einer einst stolzen und (...). .Heidi Rebsamen, 
Garanto, 5.12.2017.
Garanto > Oberzolldirektion. Garanto, 2017-12-05.
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23.11.2017 Schweiz
Garanto
Publica

Bundespersonal
Publica
Volltext
Weniger Rente und keine Teuerung? Das Bundespersonal soll nicht doppelt zur Kasse gebeten werden. Die per 2019 geplante Senkung von Umwandlungssatz und technischem Zinssatz führt zu Rentensenkungen und einem sinkenden Deckungsgrad bei der Pensionskasse Publica. Der Bundesrat will nun, dass die Bundesangestellten doppelt zahlen: mit Renteneinbussen und einem Verzicht auf die Teuerung in den nächsten zwei Jahren. Und im Parlament dürfte es auch die bescheidene Einmaleinlage schwer haben. Unter diesen Bedingungen lehnen Garanto und der VPOD eine Senkung des Umwandlungssatzes und damit der Renten ab. Die Publica plant, den technischen Zins der angeschlossenen Vorsorgewerke per 2019 auf 2% und den Umwandlungssatz von 5,65 auf 5,09% zu senken. Der Bundesrat will 160 Millionen Franken einschiessen und seine jährlichen Beiträge erhöhen. Das reicht bei weitem nicht aus, um das Leistungsniveau zu halten. Bundesangestellte müssen trotz dieses Beitrages mit durchschnittlich 4,5% Renteneinbusse rechnen. Gleichzeitig will der Bundesrat zwar die monatlichen Beiträge an die Pensionskasse erhöhen, dies aber grösstenteils dem Personal selber aufbürden, indem er nicht mal mehr die Teuerung ausgleicht. Das Bundespersonal musste bereits für 2016 und 2017 bei den Löhnen eine Nullrunde hinnehmen und dieses Jahr dürfte es wieder eine positive Teuerung geben. Deshalb hat der Bundesrat im Voranschlag für 2018 etwas mehr bei den (…). Christof Jakob, VPOD Bundespersonal.
Garanto, 23.11.2017.
Garanto > Bundespersonal. Publica. Garanto, 2017-11-23.
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24.10.2017 Schweiz
Garanto

Mitgliederwerbung
Volltext
Gemeinsam rudern. Im September fallen nicht bloss erste Blätter von den Bäumen, sondern auch die Austrittsschreiben von Mitgliedern auf die Schreibtische von Garanto. In dieser Zeit fragen sich offenbar unsere Mitglieder, ob „die Gewerkschaft noch etwas bringt, ob sie einen Sinn hat, ob sie mich wirklich vertritt, ob sie für meine Rechte kämpft, ob sie noch stark genug ist, die Entscheidungen des Arbeitgebers zu beeinflussen?“. In diesen Zeiten sind das begreifliche Überlegungen. Was man am deutlichsten spürt ist die Resignation, die Ohnmacht, dass man Dinge in einer unverständlichen Situation nicht ändern kann. Die Spannungen sind hoch. Was also tun? Reflexartig ärgert man sich über wen man gerade kann – selbst dann, wenn man genau weiss, dass es nicht der Schuldige ist. Aber sich abzureagieren tut halt gut… und schon ist die Kündigung abgeschickt. Es sind schwierige Zeiten – die Zeit der Wunder ist vorbei. Aber wer ist denn sicher, dass es einem dann besser geht? Gewiss, man kann sich eine weitere Pizza pro Monat leisten. Aber hilft es denn, nicht mehr einer Gemeinschaft von Arbeitnehmenden anzugehören, welche kämpft und versucht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, die eigenen Interessen zu vertreten und mit der eigenen Personalkategorie solidarisch zu sein? (…). Debora Caminada.
Garanto, 24.10.2017.
Garanto > Mitgliederwerbung. Garanto, 2017-10-24.
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22.09.2017 Schweiz
Garanto
Publica

Medien-Mitteilung
Publica
Rente
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Garanto/Publica.%20Renten.%20Garanto,%202017-09-22.pdfWeniger Rente und weniger Lohn: Nein! Der Bundesrat ist in der Pflicht für eine Zusatzfinanzierung der 2. Säule zu sorgen. Die PUBLICA will den technischen Zins der angeschlossenen Vorsorgewerke per 2019 auf 2% senken. Das betrifft auch die Bundesangestellten, deren Guthaben in der 2. Säule ohne Gegenfinanzierung der Arbeitgeberin massiv gekürzt würde. Der Bundesrat will 160 Millionen Franken einschiessen und seine jährlichen Beiträge erhöhen. Das reicht bei weitem nicht aus, um das Leistungsniveau zu halten. Bundesangestellte müssen trotz dieses Beitrages mit durchschnittlich 4,5% Renteneinbusse rechnen. Gleichzeitig will der Bundesrat dem Personal in den kommenden Jahren nicht mal mehr die Teuerung ausgleichen. Die Personalverbände sagen dazu geschlossen Nein! Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) besteht darauf, dass der Bundesrat in der Pflicht ist, die Zusatzfinanzierung für die 2. Säule aufzubringen. Das Bundespersonal musste bereits für 2016 und 2017 bei den Löhnen eine Nullrunde hinnehmen und dieses Jahr dürfte es wieder eine positive Teuerung geben. Deshalb hat der Bundesrat im Voranschlag für 2018 etwas mehr bei den Personalkosten budgetiert. Diese 0,6% will er nun einfach für die 2. Säule verwenden. Dem Personal würde damit nicht mal mehr die Teuerung ausgeglichen. Und es muss trotzdem auch noch einen (...).
Garanto, Medienmitteilung, 22.9.2017.
Garanto > Publica. Renten. Garanto, 2017-09-22.
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18.09.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Rentenalter
Volltext
Kompromissloser Widerstand gegen Abschaffung von Altersrücktritt 60. Die Basis stärkt den Verbänden den Rücken: Einmütig haben sich an die 130 Grenzwächter-/innen aus der ganzen Schweiz am Dienstag, 5. September 2017, in Olten gegen die Abschaffung des Altersrücktritts 60 gewandt. An dieser ersten nationalen Landsgemeinde der Grenzwächter äusserten die Anwesenden unverhohlen ihren Unmut gegen die Absicht des Bundesrats, das Rücktrittsalter 60 auch für Grenzwächter/-innen an der Front abzuschaffen. Um 11 Uhr eröffnete der Solothurner CVP-Nationalrat und Präsident von Transfair, Stefan Müller-Altermatt (CVP), die Versammlung. Garanto-Zentralpräsident und Grenzwächter Roland Liebi berichtete über den bisherigen Kampf der Verbände für die Beibehaltung des GWK- Altersrücktritts mit 60 Jahren und machte klar: „Wir kämpfen für die Erhaltung dessen, was wir haben.“ Nationalrätin Barbara Gysi (SP/SG), Präsidentin des Personalverbandes des Bundes (PVB) brandmarkte die geplante Abschaffung des Altersrücktritts 60 als absurd. „Die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen des GWK sowie des gesamten Bundespersonals verstossen gegen den Gesundheitsschutz und die Sicherheit. Dagegen müssen wir auf allen Ebenen ankämpfen.“ An dieser gemeinsamen Versammlung von Garanto und Transfair stellten die Garanto-Mitglieder naturgemäss die Mehrheit, mit Ausnahme der Tessiner Abordnung. Sehr stark vertreten waren die französischsprachigen GWK-Angehörigen. Der Präsident der (…). Oscar Zbinden.
Garanto, 18.9.2017.
Personen > Zbinden Oscar. Rentenalter. Garanto, 2017-09-18.
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15.09.2017 Schweiz
AHV
Garanto
Personen
Ruth Dreifuss
AHV-Revision
Volltext
Die AHV wird 70 - Zeit, sie zu stärken. Vor genau 70 Jahren haben die Stimmberechtigten in der Schweiz das Gesetz über die Alters- und Hinterbliebenenversicherung gutgeheissen. Es war die Krönung eines langen gewerkschaftlichen und linken Kampfes. Und gleichzeitig der Beginn eines zähen Ringens um Leistungen, welche die Rentnerinnen und Rentner, die Witwen und Waisen auch tatsächlich schützen. Die AHV: ein Recht, kein Almosen. Schon im Generalstreik von 1918 war die AHV eine der zentralen Forderungen und blieb seither immer im Zentrum des gewerkschaftlichen Engagements. 1925 verankerten Volk und Stände den Auftrag, eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung zu gründen in der Verfassung. Doch die Rechte torpedierte einen ersten Gesetzesentwurf erfolgreich. 1947 mobilisierte die wegen eines Referendums der gleichen Gegner nötig gewordene Abstimmung dann alle gewerkschaftlichen Kräfte. Um endlich eine Versicherung zu verankern, deren Prinzipien seither gelten: Alle sind versichert unabhängig davon, welchen Lebensentwurf jemand wählt; die Beiträge sind einkommensabhängig, während die Maximalrente gedeckelt ist. Anders gesagt: es geht um ein Recht und nicht um Almosen. Alle müssen dazu beitragen und die Stärkeren helfen den Schwächeren. Die Solidarität ist das Fundament der AHV. Und deshalb ist die AHV das Fundament der Schweizer Sozialpolitik. Langes Ringen um Verbesserungen. Die Einführung der AHV ist auch der Beginn eines langen Ringens: die ab 1948 (…). Ruth Dreifuss.
Garanto, 15.9.2017.
Personen > Dreifuss Ruth. AHV-Revision. Garanto, 2017-09-15.
Ganzer Text
15.09.2017 Schweiz
AHV
Garanto
Personen
Ruth Dreifuss
AHV-Revision
Volltext
Die AHV wird 70 - Zeit, sie zu stärken. Vor genau 70 Jahren haben die Stimmberechtigten in der Schweiz das Gesetz über die Alters- und Hinterbliebenenversicherung gutgeheissen. Es war die Krönung eines langen gewerkschaftlichen und linken Kampfes. Und gleichzeitig der Beginn eines zähen Ringens um Leistungen, welche die Rentnerinnen und Rentner, die Witwen und Waisen auch tatsächlich schützen. Die AHV: ein Recht, kein Almosen. Schon im Generalstreik von 1918 war die AHV eine der zentralen Forderungen und blieb seither immer im Zentrum des gewerkschaftlichen Engagements. 1925 verankerten Volk und Stände den Auftrag, eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung zu gründen in der Verfassung. Doch die Rechte torpedierte einen ersten Gesetzesentwurf erfolgreich. 1947 mobilisierte die wegen eines Referendums der gleichen Gegner nötig gewordene Abstimmung dann alle gewerkschaftlichen Kräfte. Um endlich eine Versicherung zu verankern, deren Prinzipien seither gelten: Alle sind versichert unabhängig davon, welchen Lebensentwurf jemand wählt; die Beiträge sind einkommensabhängig, während die Maximalrente gedeckelt ist. Anders gesagt: es geht um ein Recht und nicht um Almosen. Alle müssen dazu beitragen und die Stärkeren helfen den Schwächeren. Die Solidarität ist das Fundament der AHV. Und deshalb ist die AHV das Fundament der Schweizer Sozialpolitik. Langes Ringen um Verbesserungen. Die Einführung der AHV ist auch der Beginn eines langen Ringens: die ab 1948 (…). Ruth Dreifuss.
Garanto, 15.9.2017.
Personen > Dreifuss Ruth. AHV-Revision. Garanto, 2017-09-15.
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15.09.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Nachtarbeit
Schichtarbeit
Volltext
Schicht- und Nachtarbeit. Grenzwächterinnen und Grenzwächter an der Front werden mit Fug und Recht ein paar Jahre früher pensioniert. Denn zum einen sind die älteren unter ihnen nicht mehr so schnell, flink und ausdauernd wie jüngere. Das mindert die Sicherheit – ihre eigene, aber auch die öffentliche. Zum anderen riskieren Grenzwächter mit zunehmendem Alter ihre Gesundheit, und dies nicht nur wegen der Arbeit bei Wind und Wetter draussen, sondern auch wegen möglicher Folgen durch Schicht- und Nachtarbeit. Dass Schicht- und besonders Nachtarbeit auf Dauer ungesund sind, ist schon lange bekannt. Arbeitsmediziner und Ärzte weisen in immer mehr nationalen und internationalen Studien die Gesundheitsrisiken jahrelanger Schicht- und Nachtarbeit nach. Ob man eher eine frühaktive „Lerche“ oder eine spätaktive „Eule“ ist, etwas gilt für alle: Der Mensch ist von Natur aus eher tagaktiv. Ausgedehnte, wiederkehrende bzw. regelmässige Schicht- und Nachtarbeit sind erst durch technische Erfindungen sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Entwicklungen seit der Industriellen Revolution in grösserem Umfang machbar geworden. Der Mensch ist aber seit Jahrtausenden derselbe geblieben und kann durch unnatürliche, versetzte Schlaf- und Wachzeiten gesundheitlich Schaden nehmen. So leiden Schicht- und Nachtarbeitende deutlich häufiger als Normalarbeitende unter folgenden Krankheiten bzw. physischen oder psychischen Störungen: (…). Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter.
Garanto, 15.9.2017.
Personen > Zbinden Oscar. Schichtarbeit. Garanto, 2017-09-15.
Ganzer Text
05.09.2017 Schweiz
Garanto

Rentenalter
Resolution
Volltext
Resolution. Nein zur Erhöhung des GWK-Pensionsalters auf 65. Wir Grenzwächter und Grenzwächterinnen haben genug! Der Bundesrat beabsichtigt, den vorzeitigen Altersrücktritt von 60 Jahren zu streichen. Wer unsere Grenzen zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei Wind und Wetter bewacht und verteidigt, soll bis 65 arbeiten! Für die Gewerkschaften Garanto und transfair ist diese massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mit erhöhtem Gesundheits- und Sicherheitsrisiko inakzeptabel. Erst vor wenigen Jahren (2013) wurde die Vorruhestandslösung, welche es den Angehörigen des Grenzwachtkorps erlaubte, bereits mit 58 Jahren in Pension zu gehen, auf 60 Jahre erhöht. Schon damals führte diese Erhöhung zu grossem Unmut. Und obschon die Übergangsfrist für Alter 60 noch läuft, prüft der Bundesrat eine erneute, massive Erhöhung des Rentenalters. Zusammen mit allen betroffen Bundespersonalverbänden haben Garanto und transfair beim Bundesrat mehrmals gegen dieses Vorhaben protestiert. Vergeblich. Damit überschreitet der Bundesrat eine rote Linie und setzt seinen Ruf als verlässlicher Arbeitgeber aufs Spiel. Wir Grenzwächter und Grenzwächterinnen sind bestürzt und wütend über diese Zumutung! Aus verschiedenen Gründen: (…).
A.o. Versammlung der Grenzwächter/-innen der Gewerkschaften Garanto und transfair, Olten, 5. September 2017.
Garanto, 5.9.2017.
Garanto > Rentenalter. Resolution. Garanto, 2017-09-05.
Ganzer Text
08.07.2017 Schweiz
Garanto

Rentenalter
Volltext
Reaktion auf die Erhöhung des Pensionsalters auf 65. Liebe Kollegen und Kolleginnen. Diesen Montag trafen sich Roland Liebi, Matthias Humbel von transfair und ich, um die Möglichkeiten einer Reaktion auf den Entscheid des Bundesrates auszuloten. Verschiedene Schwierigkeiten hindern uns daran, sofort zu reagieren: Ferienzeit: viele Mitglieder sind nicht da. Kein Konsens für eine gemeinsame Aktion. Gute Stimmung der Presse könnte ins Gegenteil kippen: Wenn nur einige Wenige an einer Aktion teilnehmen, könnte dies das Bild erwecken, die Mehrheit der GW seien mit dem bundesrätlichen Entscheid einverstanden. Es ist demnach das Beste, unsere Wut, unserer Enttäuschung und unsere Ablehnung in einem Rahmen zu demonstrieren, wo möglichst viele Mitglieder anwesend sein können. Wir schlagen euch vor, eine gemeinsame Versammlung mit Transfair, eine Art Landsgemeinde durchzuführen, um die künftigen Aktionen zu diskutieren. Die Versammlung ist offen für die Presse. Wir haben bereits ein Datum festgelegt. Dienstag, 5. September 2017 von 10.00/11.00-13.00/14.00 Uhr. Alles Weitere folgt. Wir erwarten 100 Grenzwächter und Grenzwächterinnen, um den anwesenden Schweizer Medien ein konkretes Bild unserer Wut zu zeigen. Mit hoffnungsvollen Grüssen: Heidi Rebsamen, Zentralsekretärin Garanto. PS: Wir haben viele Reaktionen erhalten. Diese werden noch im Juli auf Facebook und auf unserer Homepage schrittweise veröffentlicht (natürlich völlig anonymisiert).
Garanto, 8.7.2017.
Garanto > Rentenalter. Garanto, 2017-07-08.
Ganzer Text
06.06.2017 Schweiz
Garanto
Personen
VPOD Schweiz
Heidi Rebsamen
Bundespersonal
Lohnsystem
Volltext
Rauer Kampf gegen kalten Abbau. Erhöhung des Frühpensionsalters für Grenzwächter, massive Senkung der Pensionskassenrenten, Neuregelung bei der Überbrückungsrente und Anpassungen beim Lohnsystem verheissen keinen leichten Sommer. In den kommenden Wochen wird über Stossrichtungen entschieden. Es drohen Entscheide, bei welchen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen hingenommen werden müssen. Im Moment diskutiert der Bundesrat eine Anpassung des Altersrücktritts bei den besonderen Personalkategorien. Davon betroffen sind insbesondere die Grenzwächter. Die Frühpensionierung soll um weitere 2 Jahre von 60 auf 62 heraufgesetzt werden. Das ist für Garanto ein „no go“! BR Maurer hat anlässlich der Gesprächsrunde vom 15.02.2017 Verständnis für diese Haltung ausgedrückt. Aber er macht die Mehrheit im Bundesrat nicht aus. Deshalb haben die Bundespersonalverbände jedem einzelnen Bundesrat einen Brief zugestellt, um unsere Argumente zu erläutern. Garanto und die VGB haben in der Ämterkonsultation diese Haltung bekräftigt und Unverständnis darüber geäussert, dass, noch bevor die Erhöhung des Altersrücktritts von 58 auf 60 auf den 1.1.2018 erfolgt, bereits eine weitere Erhöhung diskutiert wird. Im Moment läuft das Lobbying mit einzelnen Bundesräten intensiv. Anpassungen beim Lohnsystem. Ende April haben die Verhandlungen mit dem EFD über die Anpassungen des Lohnsystems begonnen. Es liegen verschiedene Varianten vor. Dabei geht es um die Ausgestaltung (…). VPOD / Heidi Rebsamen.
Garanto, 6.6.2017.
Garanto > Bundespersonal. Lohnsystem. Garanto, 2017-06-06.
Ganzer Text
29.05.2017 Schweiz
Garanto
Personen
VPOD Schweiz
Heidi Rebsamen
Garanto
Pensionskasse
Volltext
Rauer Kampf gegen kalten Abbau. Erhöhung des Frühpensionsalters für Grenzwächter, massive Senkung der Pensionskassenrenten, Neuregelung bei der Überbrückungsrente und Anpassungen beim Lohnsystem verheissen keinen leichten Sommer. In den kommenden Wochen wird über Stossrichtungen entschieden. Es drohen Entscheide, bei welchen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen hingenommen werden müssen. Im Moment diskutiert der Bundesrat eine Anpassung des Altersrücktritts bei den besonderen Personalkategorien. Davon betroffen sind insbesondere die Grenzwächter. Die Frühpensionierung soll um weitere 2 Jahre von 60 auf 62 heraufgesetzt werden. Das ist für Garanto ein „no go“! BR Maurer hat anlässlich der Gesprächsrunde vom 15.02.2017 Verständnis für diese Haltung ausgedrückt. Aber er macht die Mehrheit im Bundesrat nicht aus. Deshalb haben die Bundespersonalverbände jedem einzelnen Bundesrat einen Brief zugestellt, um unsere Argumente zu erläutern. Garanto und die VGB haben in der Ämterkonsultation diese Haltung bekräftigt und Unverständnis darüber geäussert, dass, noch bevor die Erhöhung des Altersrücktritts von 58 auf 60 auf den 01.01.2018 erfolgt, bereits eine weitere Erhöhung diskutiert wird. Im Moment läuft das Lobbying mit einzelnen Bundesräten intensiv. Anpassungen beim Lohnsystem. Ende April haben die Verhandlungen mit dem EFD über die Anpassungen des Lohnsystems begonnen. Es liegen verschiedene Varianten vor. Dabei geht es um (…). VPOD, Heidi Rebsamen.
Garanto, 29.5.2017.
Garanto > Pensionskasse. Löhne. Garanto, 2017-05-29.
Ganzer Text
22.05.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Heidi Rebsamen
Arbeitsbedingungen
Bundespersonal
Volltext
Rauer Kampf gegen kalten Abbau. Erhöhung des Frühpensionsalters für Grenzwächter, massive Senkung der Pensionskassenrenten, Neuregelung bei der Überbrückungsrente und Anpassungen beim Lohnsystem verheissen keinen leichten Sommer. In den kommenden Wochen wird über Stossrichtungen entschieden. Es drohen Entscheide, bei welchen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen hingenommen werden müssen. Im Moment diskutiert der Bundesrat eine Anpassung des Altersrücktritts bei den besonderen Personalkategorien. Davon betroffen sind insbesondere die Grenzwächter. Die Frühpensionierung soll um weitere 2 Jahre von 60 auf 62 heraufgesetzt werden. Das ist für Garanto ein „no go“! BR Maurer hat anlässlich der Gesprächsrunde vom 15.2.2017 Verständnis für diese Haltung ausgedrückt. Aber er macht die Mehrheit im Bundesrat nicht aus. Deshalb haben die Bundespersonalverbände jedem einzelnen Bundesrat einen Brief zugestellt, um unsere Argumente zu erläutern. Garanto und die VGB haben in der Ämterkonsultation diese Haltung bekräftigt und Unverständnis darüber geäussert, dass, noch bevor die Erhöhung des Altersrücktritts von 58 auf 60 auf den 01.01.2018 erfolgt, bereits eine weitere Erhöhung diskutiert wird. Im Moment läuft das Lobbying mit einzelnen Bundesräten intensiv. Anpassungen beim Lohnsystem. Ende April haben die Verhandlungen mit dem EFD über die Anpassungen des Lohnsystems begonnen. Es liegen verschiedene Varianten vor. Dabei geht es um die (...). VPOD, Heidi Rebsamen.
Garanto, 22.5.2017.
Personen > Rebsamen Heidi. Bundespersonal. Arbeitsbedingungen. Garanto, 2017-05-22.
Ganzer Text
18.05.2017 Schweiz
Garanto
Personen
VPOD Schweiz
Heidi Rebsamen
Bundespersonal
Lohnsystem
Volltext
Das Lohnsystem des Bundes. muss wieder gerechter und transparenter werden. Bei der Lohnentwicklung, den Ortszulagen und den Prämien sieht der Bundesrat Handlungsbedarf im Lohnsystem des Bundes. Die Gewerkschaften bieten zu Verbesserungen Hand, wollen eine weitere Umverteilung von unten nach oben aber nicht hinnehmen. Im Auftrag der Finanzkommission des Nationalrates hat der Bundesrat das Lohnsystem der Bundesverwaltung extern überprüfen lassen. Aufgrund dieser Untersuchung kommt er zum Schluss, dass das Lohnsystem angemessen ist. Diese Ansicht teilen die in der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) zusammengefassten Verbände PVB, Garanto, PV Fedpol und VPOD nur in der Theorie. Aus Gewerkschaftssicht haben die Massnahmen der letzten Jahre das System intransparent gemacht und aus dem Lot gebracht. Kritik bestätigt. Auch der Bericht zeigt klar auf, dass die Halbierung der Lohnentwicklung ab Januar 2016 die Gleichbehandlung der Bundesangestellten in Frage stellt und die Konkurrenzfähigkeit des Bundes auf dem Arbeitsmarkt beeinträchtigt. Wir sehen uns in der Kritik bestätigt und fordern die Rückkehr zu einer höheren Lohnentwicklung. Garanto hält es nach wie vor für problematisch, die Personalbeurteilung mit der Lohnentwicklung zu koppeln. Auf diese Weise wird eine echte Auseinandersetzung über Stärken und Schwächen vereitelt, der Dialog gerät zu einer beidseits berechnenden Kalkulation ("Worüber rede ich, was behalte ich für mich, (…). VGB, VPOD, Heidi Rebsamen.
Garanto, 18.5.2017.
Garanto > Bundespersonal. Lohnsystem. Garanto, 2017-05-18.
Ganzer Text
18.04.2017 Schweiz
Garanto
Personen
Heidi Rebsamen
Volltext
Zentralvorstand
Zentralvorstand: Fazit der Retraite. An der Dezembersitzung 2016 führte der ZV erstmals eine Retraite durch. Anhand der Fragen: - Wo sind wir im Moment dran? - Was beschäftigt uns im Moment? - Wie gehen wir weiter? liess der ZV die beiden vergangenen Jahre Revue passieren und blickte in die Zukunft. Hier die Zusammenfassung: Für die letzten beiden Jahre können wir, entgegen der allgemeinen Befindlichkeit, durchaus Errungenschaften vorweisen. Trotz der widrigen Umstände konnten wir EZV-intern etwas erreichen. Auch gewerkschaftsintern haben wir uns weiterentwickelt bzw. den Grundstein für eine schlagkräftigere Organisation gelegt mit der Einführung der DV. Mit unseren Aktionen und mit dem Pressecommuniqué Ende August 2016 haben wir wirksame Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Diese Ergebnisse müssen wir aber noch besser kommunizieren. Politisch lief es jedoch nicht so gut. Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Parlament hat an der Sparschraube noch einen Zacken stärker gedreht. Es musste die zweite Nulllohnrunde hingenommen werden und weitere kurzfristige Kürzungen beim Personalkredit. Wir müssen deshalb für die Zukunft wohl Entlassungen hinnehmen. Fehlschläge mussten wir beim Organisationsgrad hinnehmen. Dieser ist 2016 erneut gesunken. Dies ist ein Ausdruck der Glaubwürdigkeit von Garanto. Wir müssen oft reagieren und können nicht mehr proaktiv agieren. Dass wir nur noch etwas Schlechteres verhindern können, wird von den meisten Mitgliedern und EZV-Angestellten als (…). Heidi Rebsamen. Garanto, 18.4.2017.
Garanto > Zentralvorstand. Retraite. Garanto, 2017-04-18.
Ganzer Text
01.04.2017 Schweiz
Garanto
Personen
André Eicher
Oberzolldirektion
Strukturreform
Volltext
Gesamterneuerung der EZV. Gastkommentar. Die EZV ist heute hervorragend aufgestellt. Sie hat ihre Prozesse und Strukturen in den vergangenen 20 Jahren unter massivem Spardruck und geänderter Kundenwünsche, etwa der Wirtschaft, permanent überprüft und erneuert. Damit haben Zoll und GWK ihre Effizienz und Effektivität markant gesteigert. Im Zentrum aller Veränderungen standen jeweils die Zollkunden und die regionalen, nationalen und internationalen Partner. Das ist der Hauptgrund weshalb die EZV eine sehr hohe Akzeptanz geniesst – in der Bevölkerung, Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz permanenter Erneuerung und des grossen Leistungsausweises steht wieder eine Reorganisation an, diesmal eine Gesamterneuerung: Der Oberzolldirektor will, den „Zoll neu erfinden“. Unter dem technokratisch anmutenden Projektnamen „Transformationsprogramm DaziT“ soll die EZV eine umfassende organisatorische Modernisierung und Digitalisierung erfahren. Digitalisierung. Investitionen in die Digitalisierung sind dringend notwendig. In den vergangenen Jahren fehlten der EZV die finanziellen Mittel, um in innovative Projekte zu investieren. Sie musste schon damit zufrieden sein, wenn sie den Unterhalt der Systeme finanzieren konnte. Allerdings ist das Risiko sehr hoch, dass das Parlament nur an Kostenreduktionen für die Wirtschaft interessiert ist, beim Personal aber weiter sparen will. In der DaziT-Botschaft wird explizit festgehalten, im „administrativen Bereich“ liessen sich „mindestens 20%“ Stellen einsparen. Diese Schätzung ist ein Steilpass für Sparpolitiker und wird deren Appetit auf weitere Sparrunden beim Personal (…).t. André Eicher. 
Garanto, 1.4.2017.
Personen > Eicher Andre. Oberzolldirektion. Strukturreform. Garanto, 2017-04-01.
Ganzer Text
16.03.2017 Schweiz
Garanto
VPOD Schweiz

Bundespersonal
Rentenalter
Volltext
Sozialpartnerschaft und Vorruhestand auf dem Prüfstand. Die Bundespersonalverbände haben am 16. März 2017 ein Schreiben an alle Bundesrätinnen und Bundesräte gerichtet. Darin wehren sie sich gegen eine erneute mögliche Erhöhung des ordentlichen Rücktrittsalters für besondere Personalkategorien. Die Bundespersonalverbände mahnen den Bundesrat aber auch generell, die Sozialpartnerschaft zu respektieren: Die Sozialpartner müssen bei personalrelevanten Themen angehört werden, bevor der Gesamtbunderat entscheidet. Im April hat der oberste Chef des Bundespersonals, Ueli Maurer, schriftlich Stellung dazu genommen. Hier ist seine Antwort an die Bundespersonalverbände: Sehr geehrte Damen und Herren. In Ihrem Schreiben vom 16. März 2017 unterstreichen Sie die Bedeutung der Sozialpartnerschaft und legen dar, weshalb Sie eine weitere Anpassung des Rücktrittsalters bei den besonderen Personalkategorien ablehnen. Zunächst gilt es festzuhalten, dass auch der Bundesrat grossen Wert auf eine gut funktionierende Sozialpartnerschaft legt. Hinsichtlich der besonderen Personalkategorien hat der Bundesrat das EFD beauftragt, ihm mögliche Stossrichtungen für eine Revision der Pensionierungsbestimmungen aufzuzeigen. Eine Arbeitsgruppe prüft momentan die Anpassung dieser Bestimmungen und erarbeitet mögliche Varianten. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Departemente und Verwaltungseinheiten zusammen. (…).
Garanto, 16.3.2017.
Garanto > Rentenalter. Bundespersonal. SEV, 2017-05-16.
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19.12.2016 Schweiz
Garanto
Löhne
Personen
Roland Liebi
Lohnverhandlungen
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Wir fordern echte Lohnverhandlungen. Einmal mehr wird das Bundespersonal durch kurzsichtige Spar- und Abbaupläne bestraft – für etwas, das es nicht selbst verschuldet hat. Darunter und unter dem ewigen Hin- und Herschieben der Verantwortung zwischen Bundesrat, National- und Ständerat leidet auch die EZV, besonders das zivile Zollpersonal. Trotz diesem schwierigen Umfeld bleibt aber auch die Forderung nach Lohnerhöhung richtig und wichtig. Dies bekräftigt der Zentralvorstand im jüngsten Schreiben an Bundesrat Maurer. Brief des Zentralvorstandes an BR Maurer vom 19.12.2016: Wir fordern echte Lohnverhandlungen. Sehr geehrter Herr Bundesrat Maurer. Mit sehr grosser Enttäuschung haben wir vom Ergebnis der Lohnverhandlungen 2017 Kenntnis genommen. Erneut müssen wir eine Nulllohnrunde hinnehmen. Angesichts des absehbaren Überschusses von 2 Milliarden Franken bei der Bundesrechnung 2016 können wir die Haltung des Bundesrates nicht nachvollziehen. Die Begründung, wonach 2016 eine negative Teuerung zu verzeichnen war, können wir nicht einfach so stehen lassen. Wir geben Ihnen zu bedenken, dass zum Beispiel die Krankenkassenprämien jedes Jahr steigen. In den Medien vernehmen wir zwar aus Ihrem Munde, dass das Bundespersonal lediglich 8% der gesamten Bundesausgaben ausmacht und sich nicht für grossangelegte Sparmassnahmen eigne. Doch genau das geschieht immer wieder. Bereits der Bundesrat selbst hat im Voranschlag 2017 nebst der Einsparung der Lohnmassnahmen im Rahmen von 28 Mio. Fr. eine weitere Querschnittkürzung von 20 Mio. Fr. vorgenommen. (…). Roland Liebi.
Garanto, 19.12.2016.
Garanto > Löhne. Lohnverhandlungen. Garanto, 2016-12-19.
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15.12.2016 Schweiz
Garanto
Personen
Oscar Zbinden
Garanto
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Zentralvorstand
7. Sitzung des ZV, 15./16.12.2016. Die letzte Sitzung 2016 des Zentralvorstandes (ZV) hat in Magglingen stattgefunden. Das Wichtigste in Kürze: Brief an BR Maurer: Der ZV fordert in einem Brief an Bundesrat Maurer, dass künftig wieder echte Lohnverhandlungen mit den Personalverbänden geführt werden (s. Garanto-Zeitung 12-2016). Sozialpartnerschaft: Der ZV hat nach lebhafter Diskussion der Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ der EZV mit Garanto mit 7 Ja bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Diese Absichtserklärung stellt unsere Sozialpartnerschaft sicher und regelt diese in wichtigen Punkten. Liquidation Sterbekasse: Wie bereits früher mitgeteilt, ist die Sterbekasse in Liquidation. Nun folgt das formale Auflösungsprozedere, welches sehr aufwändig ist. Als erstes musste der ZV zwei Beschlüsse fassen: 1. Der ZV (Stiftungsrat) beschliesst die Liquidation der Sterbekasse Garanto per 31.12.2016. 2. Ein allfälliger Restbetrag fliesst in die Zentralkasse von Garanto und soll zu gleichen Teilen den aktiven Pensioniertengruppen der Sektionen zu Gute kommen. Der Zentralkassier wird 2017 alle nötigen Schritte bis zur formaljuristischen Löschung im Handelsregister. unternehmen. Weniger Papier, mehr Elektronik: (…).
Oscar Zbinden.
Garanto, 15.12.2016.
Personen > Zbinden Oscar. Zentralvorstand. Garanto, 2016-12-15.
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27.11.2016 Schweiz
Garanto
Personen
Publica
Oscar Zbinden
DV
Publica
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Wahlen
Wahl der DV Publica 2017-2020. Am 27.11.2016 sind zum dritten Mal die Vertreter/-innen der Delegiertenversammlung der Pensionskasse Publica gewählt worden, erstmals online. Dazu sind die Gewerkschaften der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB) im Wahlkreis I (Vorsorgewerk Bund) mit der Liste 5 angetreten. Innerhalb von Publica stehen dem Vorsorgewerk Bund 61 von insgesamt 80 Sitzen der Delegiertenversammlung (DV) Publica zu. Die gemeinsame Wahlvorschlagsliste der VGB enthielt u.a. sechs Kandidatinnen und Kandidaten von Garanto, welche sich zur Wahl als Publica-Delegierte zur Verfügung gestellt haben. Garanto-Delegierte DV Publica 2017-2020. Gewählt sind: Schenk Silvio, Sektion Bern-Innerschweiz (bisher), Spicher Daniel, Sektion Romandie (bisher), Savioni Monica, Sektion Tessin (bisher)
Somogyi Hans Peter, Sektion Nordwestschweiz (Doppelmitglied: PVB/Sympathisant Garanto).
Leider nicht gewählt worden sind Martin Rebmann und Bernd Talg (beide bisher). Garanto dankt allen Kandidierenden für ihr Engagement. Den Gewählten gratulieren wir zur Wahl in die DV Publica und danken allen, welche ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen haben. (…). Oscar Zbinden.
Garanto, 27.11.2016.
Garanto > Publica. DV. Wahlen. Garanto-2016-11-27.
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04.11.2016 Schweiz
Arbeitszeit
Garanto
SGB

Arbeitszeit
Gratisarbeit
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Ausufernde Arbeitszeiten und damit Gratisarbeit und Stress bekämpfen. Die SGB-Delegierten haben am 4.11.2016 beschlossen, die immer dreisteren Angriffe auf geregelte Arbeitszeiten und Gesundheitsschutz vehement zu bekämpfen. Auslöser dieses Entscheids sind Vorstösse von Konrad Graber und Karin Keller-Sutter. Die beiden Ständeräte haben mit ihren parlamentarischen Initiativen die Arbeitszeiterfassung, geregelte Arbeitszeiten, die Nacht- und Sonntagsruhe, das Recht auf Pausen und auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten auf die Abschussliste gesetzt. Fast die Hälfte aller Angestellten wäre betroffen und müsste wegen des Abbaus des Arbeitnehmerschutzes in letzter Konsequenz Gratisarbeit leisten. Verheerende Flexibilisierung. Die Folgen dieser Flexibilisierung wären verheerend: Stress und Burn-out würden noch mehr zunehmen, die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie noch mehr gefährdet, die Planbarkeit des Lebens noch mehr erschwert. Die SGB-Delegierten fordern eine resolute Bekämpfung von grenzenlosem Arbeiten. Angezeigt sind vielmehr Verbesserungen beim Schutz vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und Massnahmen für eine bessere Planbarkeit der Arbeit. Die Delegierten verlangen einen griffigen Vollzug des Arbeitsgesetzes, insbesondere mehr Kontrollen der Arbeitszeit durch die Kantone und die SUVA. Sonntags- und Nachtarbeit müssen weiterhin absolute Ausnahme bleiben. Arbeitszeiterfassung und Ruhezeitbestimmungen sollen auch für Home-Office gelten. Zudem sind bei Arbeit auf Abruf die Einsatzpläne und Pikettdienste verbindlich zu regeln, wobei kurzfristige Änderungen nur (…).
Garanto, 4.11.2016.
SGB > Arbeitszeit. Gratisarbeit. Garanto, 2016-11-04.
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25.08.2016 Schweiz
Garanto

Leserbrief
Oberzolldirektion
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Verändern statt verbessern? Dieser Leserbrief in Deutsch unter dem Pseudonym „Alfred Adler“ in unserer August-Zeitung („Mitgliederpost“, S. 15) hat viel zu reden gegeben. Derart viel, dass wir ihn nun auch unseren französisch- und italienischsprachigen Mitgliedern in ihrer Muttersprache zur Verfügung stellen. Bekanntlich übersetzen wir Leserbriefe grundsätzlich nicht, bis auf seltene Ausnahmen wie die untenstehende. Oscar Zbinden. Leserbrief: Veränderungen sind Teil des Lebens. Speziell der Zoll war schon immer von Veränderungen begleitet durch eine Vielzahl von Reorganisationen, ob diese nun sinnvoll waren, sei dahingestellt. Das ist offenbar auch nicht wichtig, denn Hauptsache ist, es ändert sich etwas, auch wenn es nur die Büronummer oder die Adresse ist. Das reichste Land der Welt muss sparen. So will es die Politik. Die Leitplanken sind vorgegeben: Bildung, Forschung, Soziales und Personal. Zu stark ist die Lobby als dass die Sparvorgaben sinnvoll wären. Speziell in einer solchen Situation wäre ein Chef mit Format, Personalführungsqualität inkl. Sozialkompetenz und Methodik wichtig, welcher Erfahrung hat mit einer so grossen Zahl von Mitarbeitern und nicht nur mit einer grossen Anzahl von Stühlen in Hörsälen und Hochsitzen bei der Jagd. Stattdessen wird das Personal von Beginn weg als „Jammerlis“ tarifiert. Das Personal der EZV hat in der Vergangenheit nicht nur viele Veränderungen ertragen, sondern auch neue Aufgaben übernommen: trotz Einstellungsstopps, Lohnbremse und vieler anderer „genialer“ Ein Mitarbeiter, welcher seine Arbeit nicht verteidigt, wäre ein schlechter (…). Alfred Adler (Name der Redaktion bekannt).
Garanto, 25.8.2016.
Garanto > Leserbrief. Oberzolldirektion. Garanto, 2016-08-25.
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