Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 25

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
19.09.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Konflikt um Arbeitsbedingungen bei Spar. Verhandlungen am Einigungsamt sind gescheitert. Im Juni forderten Spar-Angestellte der Filiale in Dättwil bessere Arbeitsbedingungen. Spar war in keiner Art und Weise bereit auf die Anliegen einzugehen und liess den Konflikt eskalieren. Heute hätte eine aussergerichtliche Schlichtung des Konflikts beim Aargauer Einigungsamt stattfinden können. Doch bereits am 12. Juli hatte Spar in einer Medienmitteilung verkündet, für sie bestehe „weder ein Anlass noch eine Bereitschaft zu Verhandlungen mit der Unia“. (...).

Unia Medienmitteilung, 19.9.2013.

Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Einigungsamt. 2013-09-19.

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15.07.2013 Baden
Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton
Kurt Emmenegger
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Einmal mehr: Spar will sich der Lösungssuche verweigern. Das Spar-Managment ist weiterhin nicht an einer Lösung im Konflikt um die Filliale in Dättwyl interessiert: Die Detailhandelskette widersetzt sich dem Einigungsverfahren, welches das Aargauer Einigungsamt Mitte Juni eröffnet hat. Die Unia fordert das Einigungsamt auf, von seinen gesetzlich festgelegten Kompetenzen Gebrauch zu machen und Spar zu Verhandlungen vorzuladen. Jetzt stösst die Detailhandelskette auch das Aargauer Einigungsamt vor den Kopf: Dieses hatte auf Antrag der Unia Mitte Juni ein Schlichtungsverfahren im Konflikt um die Arbeitsbedingungen in der Filiale Dättwil eröffnet. (...).

Unia AG Kanton, 15. 7.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Einigungsamt. 2013-07.15.

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05.07.2013 Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton
Work
Matthias Preisser
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Tankstellenshop-Streik Dättwil AG: Kanton Iädt zur Einigung - nur wann? Spar- Spitze spielt stur auf Zeit. Die Detailhandelskette Spar steht weiter auf der Bremse: Das Schicksal der zehn entlassenen Angestellten bleibt ungewiss. Zehn Verkäuferinnen und Verkäufer des Spar-Tankstellenladens in Baden-Dättwil AG wissen immer noch nicht, wie es mit ihnen weitergeht. Sie hatten sich mit einem Streik gegen zu knappe Stellenpläne und immer mehr Druck gewehrt. Dafür setzten die Spar-Chefs sie am elften Streiktag fristlos vor die Tür. Die Spar-Geschäftsleitung hatte alle Verhandlungstermine platzen lassen und wollte auch über die Kündigungen nicht diskutieren. Deshalb rief die Unia das Einigungsamt des Kantons Aargau an. (...). Matthias Preisser.

Work, 5.7.2013.
Personen > Preisser Matthias. Spar-Tankstellen. Einigungsamt. Work 2013-07-05.

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27.06.2013 AG Kanton
Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton
Monika Hächler
Natalie Imboden
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Spar verzögert Vermittlungslösung durch Aargauer Einigungsamt. Weiterer Affront gegenüber den Spar-Mitarbeitenden in Dättwil. Auf Antrag der Unia hat das kantonale Einigungsamt am 20. Juni ein Einigungsverfahren im Konflikt um die Spar-Filiale in Dättwil eingeleitet. Nun verzögert Spar mit einem Fristerstreckungsgesuch für eine Stellungnahme einmal mehr eine Lösungsfindung. Diese Verzögerungstaktik ist ein weiterer Affront gegenüber den betroffenen Spar-Mitarbeitenden. Zehn Tage hätte Spar Zeit gehabt, in einer schriftlichen Stellungnahme ihre Sicht der Dinge gegenüber dem Einigungsamt darzulegen. Das reicht den Spar-Juristen offenbar nicht: Das Einigungsamt hat ihrem Gesuch um Fristerstreckung bis am 11. Juli stattgegeben. (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 27.6.2013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Einigungsämter. Lohnverhandlungen. 2013-06-27.

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20.06.2013 Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton
Monika Hächler
Natalie Imboden
Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Spar-Tankstellen
Volltext

Einigungsverfahren wird auf Antrag der Unia eröffnet. Spar muss zu Vermittlungslösung Hand bieten. Mit ihrem seit dem 2. Juni andauernden Streik haben die Angestellten des Spar-Supermarkts in Dättwil erreicht, dass Spar jetzt endlich für eine Vermittlungslösung Hand bieten muss. Während mehr als zwei Wochen hatte sich die Spar-Leitung geweigert, am Verhandlungstisch eine Lösung zu finden. In der Folge rief die Unia am 14. Juni das kantonale Einigungsamt an, ein Einigungsverfahren einzuleiten. Das Einigungsamt hat jetzt mitgeteilt, dass ein solches eröffnet wird. (...).

Unia Kommunikation, 20.6013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Einigungsämter. Lohnverhandlungen. 2013-06-20.

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14.06.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Strafanzeige
Volltext

Unia schaltet kantonales Schiedsgericht ein. SPAR verweigert nach wie vor Verhandlungen – Unia bereitet Klagen vor. Auch zwölf Tage nach dem Beginn des Streikes weigert sich SPAR an den Verhandlungstisch zu sitzen und nach einer Lösung im Konflikt zu suchen. Jetzt schaltet die Unia das kantonale Schiedsgericht ein, welches SPAR zu Einigungs­verhandlungen aufbieten kann. Die Unia bereitet zudem Klagen gegen Spar wegen missbräuchlichen Kündigungen, Verletzung der Gleichstellungsgesetzes, unzulässiger Überstunden für Lehrlinge sowie unrechtmässigem Sonntagsverkauf vor. (...).

Unia AG Kanton. Medienmitteilung 14.6.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Lohnverhandlungen. Strafanzeige. 2013-06-14.

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14.06.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Schiedsgericht
Volltext

Unia schaltet kantonales Schiedsgericht ein. SPAR verweigert nach wie vor Verhandlungen – Unia bereitet Klagen vor. Auch zwölf Tage nach dem Beginn des Streikes weigert sich SPAR an den Verhandlungstisch zu sitzen und nach einer Lösung im Konflikt zu suchen. Jetzt schaltet die Unia das kantonale Schiedsgericht ein, welches SPAR zu Einigungs­verhandlungen aufbieten kann. Die Unia bereitet zudem Klagen gegen Spar wegen missbräuchlichen Kündigungen, Verletzung der Gleichstellungsgesetzes, unzulässiger Überstunden für Lehrlinge sowie unrechtmässigem Sonntagsverkauf vor. (...).

Unia Schweiz,  14.6.2013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Lohnverhandlungen. Schiedsgericht. 2013-06-14.

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02.02.2012 Aarau
Heimberg
Thun
Worb
BWA Holding AG, Aarau
Normalarbeitsvertrag
Personen
Unia Berner Oberland
Udo Michel
Judith Venetz
BWA Holding AG, Aarau
Einigungsämter
Normalarbeitsvertrag
Volltext

Teillösung im Arbeitskonflikt bei den Möbelhäusern der BWA-Holding. Die Angestellten der drei umstrittenen Berner Oberländer Möbelverkaufshäuser der BWA-Holding haben in wichtigen Punkten Zugeständnisse erreicht. Die Betriebsversammlung beschloss darum gestern Abend, die gewerkschaftlichen Aktionen vorderhand einzustellen und die verbleibenden Streitpunkte vor das kantonale Einigungsamt zu bringen. (...).

Unia Berner Oberland, 2.2.2012.
Unia Berner Oberland >  BWA Holding AG. Arbeitsvertrag. 2.2.2012.doc.

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01.12.2011 Neuenburg
Frauenlöhne
Migros
Personen
Work
Ralph Hug
Catherine Laubscher
Einigungsämter
Tiefstlöhne
Volltext

Teilsieg gegen die Migros. Ex-Verkäuferin Catherine Reid aus Neuenburg hat die Migros wegen Lohndiskriminierung verklagt. Jetzt hat sie vor Gericht einen Etappensieg errungen.  Catherine Reid arbeitete in der Migros Neuenburg an der Kasse, schob jahrelang Palette herum und füllte die Gestelle auf. So wie es täglich Tausende von Migros-Angestellten tun. Im Jahr 2003 erfuhr sie, dass ein erst kürzlich eingestellter Kollege in der gleichen Abteilung 300 Franken brutto mehr verdiente als sie. Das liess sie sich nicht gefallen und ging vor die Schlichtungsstelle. Als das nichts nützte, reichte sie mit Hilfe der Unia eine Klage wegen Lohndiskriminierung ein. Cathérine Laubscher, Unia-Regionalsekretärin: (...). Ralph Hug.

Work online, 1.12.2011.
Personen > Hug Ralph. Migros. Mindestlöhne. Einigungsamt. Work. 2011-12-01.

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18.12.2009 Luterbach
Schaffner Holding AG
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Unia Solothurn

Einigungsämter
Entlassungen
Sozialplan

Unia setzt in der Schaffner AG Luterbach Sozialplan durch

Nach wochenlangen harten Verhandlungen gibt es für die von der Kündigung betroffenen Mitarbeitenden der Schaffner EMV AG in Luterbach SO doch noch annehmbare Abgangsregelungen. Die Belegschat hat heute Freitag dem Sozialplan zugestimmt, den die Gewerkschaft Unia in ihrem Auftrag ausgehandelt hat. Das Verfahren infolge Nichtgewährung der Konsultationsrechte ist noch hängig und wir nun von der Unia an das Arbeitsgericht weitergezogen. Der ausgehandelte Sozialplan kommt 21 Beschäftigten zugute, die am 22. September 2009 mit der Hiobsbotschaft der Geschäftsleitung der Schaffner EMV AG konfrontiert wurden, dass die Produktion in Luterbach geschlossen und nach Ungarn verlagert werden soll. Von diesem Abbauentscheid sind 21 von aktuell 112 am Standort Luterbach beschäftigten Mitarbeitenden betroffen. Das durchschnittliche Alter der Gekündigten liegt bei über 50 Jahren und bei mehr als 20 Dienstjahren.  

Das erste Sozialplanangebot der Geschäftsleitung der Schaffner EMV AG hat die Belegschaft als ungenügend zurückgewiesen. In der Folge übertrug sie der Gewerkschaft Unia das Mandat, einen besseren, fairen Sozialplan auszuhandeln. Wichtige Errungenschaften des heute akzeptierten Sozialplans sind die Abgangsentschädigungen, die das Lebens- und Dienstalter berücksichtigen, die Mithilfe bei der schwierigen Stellensuche und eine Mobilitätsförderung.  Offen ist noch das Verfahren in Bezug auf die Nichtgewährung der gesetzlichen Konsultationsrechte durch die Schaffner EMV AG. Eine erste Verhandlungsrunde vor dem kantonalen Einigungsamt, das die Unia im Auftrag der Belegschaft angerufen hat, ist gescheitert. Die Gewerkschaft wird den Fall nun an das Arbeitsgericht weiterziehen.

 

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Markus Baumann, Leiter Unia-Sektion Solothurn und Präsident des Gewerkschaftsbundes Kanton Solothurn, Mobile 079 435 64 47

Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn, Mobile 079 658 01 69

Medienmitteilung, Unia Biel-Seeland/Solothurn 18.12.2009

19.02.1996 Biel
Gewerkschaftsbund Biel

Einigungsämter
Vorstand Gewerkschaftsbund Biel, Montag, 19.2.1996, 17.30 Uhr, Sitzungszimmer GBI. 

Protokoll Alfred Müller. Vorstand Gewerkschaftsbund Biel, 19.2.1996
04.10.1995 Schweiz
Oeffentlicher Dienst, Der
SGB

Einigungsämter
Volltext
Arbeitsstreitigkeiten. Wenig Einigungsverfahren. Den kantonalen Einigungsämtern wurden 1984 insgesamt 22 Kollektivstreitigkeiten unterbreitet; im Vorjahr war die Zahl etwa doppelt so hoch, wie das BIGA berichtet. Dabei sind 19 Vermittlungsverfahren, wovon 16 auf Antrag der Arbeitnehmer, und 3 Schiedsverfahren durchgeführt worden. Die häufigsten Streitgegenstände waren der Lohn (in 11 Fällen) sowie der Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrages (9). In 16 Kollektivstreitigkeiten kam eine Einigung zustande. In drei Fällen lehnten die Arbeitgeber den amtlichen Vermittlungsvorschlag ab sowie in einem Fall die Durchführung des Vermittlungsverfahrens. In zwei Fällen erklärte sich das Einigungsamt als nicht zuständig. An den Kollektivstreitigkeiten waren 396 Betriebe und 5470 Arbeitnehmer beteiligt. Die Eidgenössische EinigungssteIle kam im graphischen Gewerbe zum Einsatz. Die Streitigkeit zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverband betraf den Abschluss eines neuen Gesamtarbeitsvertrages und eines Teuerungsausgleichsabkommens. Der Konflikt konnte beigelegt werden.
SGB.
Der öffentliche Dienst, 4.10.1985.
SGB > Einigungsaemter. OeD, 1985-10-04.
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01.01.1987 Biel
Archiv GBLS Biel

Einigungsämter
Einladungen, Traktanden, Protokolle. 1987-1990
01.01.1987 Biel
Arbeitsgericht

Einigungsämter
Einladungen, Traktanden, Protokolle. 1987-1990
01.02.1976 England
Gewerkschaften
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
J. W. Brügel
Arbeitsgerichte
Einigungsämter
Schlichtungsverfahren
Volltext
Der neue britische Schlichtungsdienst. Immer wieder hört man oder liest man von schwer oder überhaupt nicht beilegbaren Arbeitskonflikten auf der britischen Insel, dass es angezeigt scheint, ein paar Worte über eine neue Einrichtung zu sagen, die in ihrer wenig mehr als einjährigen Wirksamkeit auf dem Wege der Schlichtung von Arbeitskonflikten einiges Positives zu leisten in der Lage war - unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit. Es handelt sich um eine Institution, die im September 1974 zwar als Folge der von der Labourregierung Wilson im Unterhaus durchgesetzten Abschaffung des die gewerkschaftliche Tätigkeit hemmenden „Gesetzes über Arbeitsbeziehungen“ der früheren konservativen Regierung Heath ins Leben trat, aber selbst im Anfang ohne jede gesetzliche Unterlage zu funktionieren begann; man wollte diese Möglichkeit erst in der Form einer freiwilligen Einrichtung ausprobieren, ehe man sie offiziell in das System des britischen Arbeitsrechtes eingliederte. Es handelt sich um den „Advisory, Conciliation and Arbitration Service“ (Beratungs-, Schlichtungs- und Schiedsgerichtsdienst), abgekürzt ACAS genannt, der auf Grund einer gewerkschaftlichen Initiative verwirklicht wurde. Auf ihn waren die früheren Aufgaben der Schlichtungsabteilung übergegangen, die es vorher im Rahmen des britischen Arbeitsministeriums gegeben hatte. Obwohl Bemühungen um friedliche und schiedsgerichtliche Schlichtung von Arbeitskonflikten in England eine lange Tradition haben, war mit ACAS ein ganz neuartiger Versuch (…). J. W. Brügel.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, Februar 1976.
Gewerkschaftliche Rundschau > England. Arbeitsgerichte. Rundschau, Februar 1976.
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28.01.1944 Biel
BS Kanton
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Hugo Bremy
Carl Miville-Seiler
1. Mai Biel
Einigungsämter
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Sekretariat
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung, 28. Januar 1944, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 1

Traktanden: 1. Appell und Protokoll, 2. Korrespondenzen und Mitteilungen, 3. Sekretariatsfrage, 4. Maifeier 1944, 5. Kantonale Abstimmungen vom 11./12. Februar 1944, 6. Verschiedenes und Unvorhergesehenes.

 

1. Appell und Protokoll. Vorsitz: Kollege Baptiste Clerico. Es sind 7 Kollegen anwesend. Die Protokolle vom 15. Oktober und vom 26. November werden verlesen und genehmigt. Die weiteren Protokolle vom 23. Dezember und 30. Dezember werden erst an der nächsten Sitzung verlesen.

2. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Baptiste Clerico macht auf die von der SDJ veranstalte öffentliche Versammlung vom 4. Februar 1944 aufmerksam, an der Regierungsrat Dr. Carl Miville aus Basel sprechen wird. Vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund ist ein Schreiben eingetroffen, das sich von der sozialistischen Jugend distanziert. Ein Schreiben des Zugspersonal-Verbandes macht Mitteilung von der Neukonstituierung ihres Vorstandes.

3. Sekretariatsfrage. Kollege Baptiste Clerico teilt mit, dass sich Kollege Emil Brändli auf dem Wege zur Besserung befindet, aber er wird seine Arbeit noch längere Zeit nicht aufnehmen können. Eine Kur wird unerlässlich sein. Während dieser Zeit wird das Büro halbtagsweise von Kollege Hugo Bremy betreut, der seine Arbeit in zufriedenstellender Weise erledigt. Für Rechtsauskunftsfragen lässt sich Kollege Hugo Bremy von Genosse Abrecht, Gerichtspräsident, beraten. 

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protoklle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

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29.05.1942 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Emil Brändli
Emil Rufer
Max Weber
1. Mai Biel
Arbeitsbeschaffung
Einigungsämter
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung vom 29. Mai 1942, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 1

Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Konstituierung des Kartellvorstandes, 4. Korrespondenzen und Mitteilungen, 5. Bericht Maifeier 1942, 6. Delegiertenversammlung, Thema Arbeitsbeschaffung, 7. Wahlen in das Einigungsamt, 8. Verschiedenes

 

1. Appell. Vorsitz: Kollege Josef Flury. Anwesend sind 9 Kollegen.

2. Protokoll. Das Protokoll der Sitzung vom 20. April ist noch nicht erstellt.

3. Konstituierung des Kartellvorstandes. Mit der Bezeichnung eines Vizepräsidenten soll bis zur nächsten Sitzung zugewartet werden, weil der Bisherige, Kollege Emil Rufer, nicht anwesend ist. Als Protokollführer verbleibt der bisherige Karl Meierhans für ein weiteres Jahr. Dem Büro gehören an die Kollegen Josef Flury, Jakob Brunner, Max Felser und Emil Brändli. Als weiteren Vertreter hat dem Büro Kollege Emil Rufer angehört.

4. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Josef Flury teilt mit, dass Kollege Emil Brändli vom 29. April bis 19. Mai im Militärdienst weilte. Als Ersatz hat das Büro Herr Rüefli täglich 2 Stunden für 2 Stunden angestellt und mit 2 Franken pro Stunde entschädigt. Nach langer Diskussion  entschliesst sich Kollege Emil Brändli, seine Demission im Vorstand des kantonalen Gewerk-schaftsbundes zurück zu ziehen. Hingegen behält er sich vor, seinen Standpunkt an der General-versammlung in Bern gründlich zu vertreten. 

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.
Archiv GBLS Biel.

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21.07.1926 Biel
Arbeiterunion Biel

Einigungsämter
DV der Arbeiterunion Biel, 21.7.1926, abends 20 Uhr, grosser Volkshaussaal. Traktandum 7: Unvorhergesehenes. Genosse Franz Strasser teilt mit, dass die Wiederwahl des Einigungsamtes für eine weitere Periode erfolgt sei und die Arbeiter-Union habe sich dieses Jahr zum ersten Mal mit diesen Wahlen offiziell befasst. Sie werde sich in Zukunft an diesen Wahlen immer offiziell beteiligen. Protokoll DV Arbeiterunion Biel, 21.7.1926
21.06.1926 Biel
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
Werner Chappaz
Emilf Gräppi
Ernst Rodel
Arbeiterunion
Bibliothek
Bildungsausschuss
Einigungsämter
SMUV
Volltext

Arbeiterunion Biel. Delegiertenversammlung

21. Juli 1926, 20 Uhr, grosser Saal Volkshaus Biel.

 

Traktanden:

1. Mandatsprüfung, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen, 4. Jahres- und Kassenbericht der Bildungsausschusses, 5. Wahl des Präsidenten, des Kassiers und anderer Mitglieder des Bildungsausschusses, 6. Bericht über die Basler Konferenz, 7. Unvorhergesehenes

 

Genosse Franz Strasser teilt den Anwesenden zu Beginn mit, dass diese Delegiertenversammlung einberufen werden musste, um den Jahres- und Kassenbericht des Bildungsausschusses entgegen zu nehmen und die Wiederwahl dessen Mitglieder zu treffen, weil es die Statuten vorschreiben,.

1. Mandatsprüfung. Wie üblich zirkuliert eine Präsenzliste, in der sich die Delegierten einschreiben können. Sie ergibt die Anwesenheit von 24 Delegierten, was sehr wenig ist für eine Delegiertenversammlung.

2. Protokoll. Das letzte Protokoll wird verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen. Ein Zirkular  des Organisationskomitees des eidg. Arbeiter-Turn- und Sportfestes wird bekannt gegeben, das ein Aufruf an sämtliche Organisationen ist, um am 8. August 1926 für dieses Fest zu reservieren, damit es einen gewaltigen Aufmarsch der ganzen Arbeiterschaft der Schweiz in Bern geben soll. Der Vorsitzende teilt mit, wenn es genügend Teilnehmer gebe, werde von Biel nach Bern ein Extrazug bereit gestellt, aber es müssten dafür rund 300 Personen sein, andernfalls müsse man sich mit Kollektivbilletts begnügen. Es wird beschlossen, dass die Arbeiter-Union an sämtliche Gewerkschaften ein Zirkular verschickt, um diese aufzufordern, ihre Mitglieder anzumelden, die nach Bern gehen wollen.

Protokollbuch Arbeiterunion Biel 1919-1933. Handschrift. Gebunden. Archiv GBLS Biel

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05.08.1925 Landquart
Öffentlicher Dienst
Papierfabrik Landquart AG
Streik

Einigungsämter
Papierfabrik Landquart AG
Volltext

Der Landquarter Papierarbeiterstreik beendigt. Nachdem die Firma an 27. Juti den Einigungsamtsvorschlag abgelehnt hatte, versuchte die Arbeiterschaft durch direkte Verhandlungen ein bestimmtes Resultat zu erreichen. Die Zugeständnisse der Firma gehen dahin, dass den unteren und mittleren Kategorien der Lohn erhöht wird bis zu einer Gesamtjahresausgabe von 25‘000 Franken. In bezug auf den Akkord, dem die Arbeiterschaft durch Annahme des Einigungsamtsvorschlages zustimmte, erklärte die Firma schriftlich und mündlich, dass die Arbeiter, resp. der Durchschnittsarbeiter, bestimmt mehr verdienen werde als im Stundenlohn. (...). Bern, den 6. August 1925.
Verband der Papier- und grafischen Hilfsarbeiter der Schweiz.

Der öffentliche Dienst, 14.8.1925.
Dokumente > Streik. Papierfabrik Landquart. 5.8.1925.

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16.07.1925 Chur
Landquart
Graphischer Bund
Papierfabrik Landquart AG
Streik
Textiilarbeiterverband

Einigungsämter
Papierfabrik Landquart AG
Streik
Volltext

Zu Beginn des dritten Monats des Landquarter Papierarbeiterstreiks. Die Einigungsverhandlungen vom 16. Juli zeitigten insofern ein für die Landquarter Papierarbeiter günstiges Resultat, ,als dass die Berechtigung einer Lohnerhöhung vom Einigungsamt selbst anerkannt werden musste. Selbstverständlich spielte die Kampfentschlossenheit und Ausdauer der Papierarbeiter auch eine grosse Rolle. Der Umstand, dass die Firma nachträglich, als die Arbeiter schon entschieden haben, eine Verlängerung der Bedenkzeit auf zehn Tage verlangte, beweist, wie verschroben gegen die Arbeiter operiert wird. (...).

Der öffentliche Dienst, 31.7.1925.
Textilarbeiterverband > Papierfabrik Landquart. Streik. OeD 31.7.2012.

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27.01.1922 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Löhne
NZZ
Regierung Schweiz

Arbeitslosenunterstützung
Einigungsämter
Lohnabbau
Volltext

Schrankenloser Lohnabbau? Der Bundesratsbeschluss vom 29. Oktober 1919 bestimmt, dass die Arbeitslosenunterstützung nicht auszurichten sei, wenn der Arbeitslose eine angemessene Arbeitsgelegenheit nicht benützt. Diese Bestimmung scheint an sich durchaus berechtigt, auch die Arbeiter haben ihr zugestimmt. Allein in den Händen ihrer Klassengegner scheint der dehnbare Begriff „angemessen" zu einem Strick gedreht werden zu wollen. Als „angemessen" soll nämlich (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 27.1.1922.
Der Gemeinde- u Staatsarbeiter > Arbeitslosenunterstützung. 1922-01-27.doc.

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29.08.1919 BS Kanton
Zürich
Färbereiarbeiter-Verband

Einigungsämter
Lohnerhöhungen
Teuerungsausgleich
Volltext

Zum Generalstreik. Der in Basel und Zürich in erster Linie infolge des Färbereiarbeiterstreiks ausgebrochene Generalstreik hat für die Färbereiarbeiter folgende Zugeständnisse der Arbeitgeber gezeitigt: 1. Ausser der für den zweiten Zahltag im Juli dieses Jahres beschlossenen, etwa fünfprozentigen Verdiensterhöhung ist der Verband bereit, auf den ersten Zahltag für den Monat September dieses Jahres eine allgemeine Lohnerhöhung von 10 Prozent eintreten zu lassen. Die Erhöhung von zehn Prozent berechnet sich einzig und allein auf den Lohnansatz ohne Berücksichtigung der Teuerungszulagen. Der Lohn jedes einzelnen Arbeiters und jeder Arbeiterin wird also um zehn Prozent erhöht. Die Teuerungszulage bleibt unverändert und unerhöht bestehen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 29.8.1919

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02.11.1917 Zürich
Personen
Streik
Emil Klöti
Anschläger
Einigungsämter
Glaser
Maschinisten
Schreiner
Volltext

Beendigung des Schreinerstreifes in Zürich. Nach sieben Wochen und einem Tag ist in Zürich ein hartnäckiger Kampf zugunsten der Arbeiter beendet worden. Der Kampf erstreckte sich auf sämtliche Schreiner, Glaser, Anschläger und Maschinisten, oder rund 950 Mann. Nachdem zweimal ein Vermittlungsvorschlag des Einigungsamtes von beiden Parteien abgelehnt war, griffen die Behörden energisch ein und übernahmen das gewiss nicht leichte Amt der Vermittlung. Eine Delegation, bestehend aus den Herren Regierungsräten Dr. Wettstein und Dr. Ernst sowie den Stadträten Emil Klöti und Kruck, unterhandelte vorletzten Freitag, Samstag und Montag unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten Dr. Wettstein mit den Parteien. Am Montag den 22. Oktober kam endlich eine Vereinbarung zustande, die am gleichen Nachmittag in den Versammlungen von allen Parteien angenommen wurde. Am Dienstag den 23. Oktober ist dann auf dem ganzen Platz unter den neuen Bedingungen die Arbeit wieder aufgenommen worden. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-11-02.
Streik > Schreinerstreik Zürich. 1917-11-02.doc.

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25.05.1914 Biel
Olten
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
Adolf Wysseier
Arbeiterunion Biel Vorstand
Einigungsämter
Meinungsfreiheit
Versammlungsfreiheit
Volltext

Arbeiterunion Biel. Leitender Ausschuss, Montag, den 25. Mai 1914, abends 8 ½ Uhr, Helvetia.
Traktanden: 1. Appell, 2. Protokoll, 3. Neubesetzung des Einigungsamtes, 4. Festsetzung der Unionsversammlung, 5. Verschiedenes.

1. Appell. Der Appell ergibt die Anwesenheit von 14 genossen: S. Gusset, F. Zimmermann, Adam Wysshaar, G. Moser, Hans Moser, Adolf Wysseier, Marti, Möri, Flückiger, Bachmann, Fritz Würsten, Kohler, Luginbühl. 
2. Protokoll. Die Protokolle vom 19. Januar und 22. April werden verlesen und genehmigt.
3. Neubesetzung des Einigungsamtes. Genosse Adam Wysshaar gibt ausführlich Auskunft. Er hebt hervor, dass diese Wahlen am 5. Juli mit den anderen Wahlen stattfinden und es sei an der Zeit, für Ersatz zu sorgen. Bis jetzt haben geamtet Salchli Grossrat, (…). Flückiger. Die zwei Letzteren müssen umständehalber gestrichen werden. Salchli als Hotelier kommt ebenfalls nicht mehr in Betracht. Gemäss Antrag F. Zimmermann wird beschlossen, für Biel einen ständigen und zwei Ersatz-Sitze zu beanspruchen. Für die Aufstellung von Kandidaten wird auf Samstag, den 30. Mai 1914, abends 8 Uhr, eine Konferenz von Vertretern der Arbeiterorganisationen des Seelandes in die „Helvetia“ einberufen. Ein diesbezüglicher Aufruf wird in der „Berner Tagwacht“ erscheinen. Definitiv soll vorgeschlagen werden Genosse F. Zimmermann. Der Ersatz-Sitz wird den Metallarbeitern und Uhrenmachern überlassen.
4. Festsetzung der Unionsversammlung. Die Unionsversammlung wird festgesetzt auf Freitag, den 29. Mai 1914, abends 8 ½ Uhr, „Helvetia“. Traktanden: 1. Protokoll, 2. Aufstellung von Vorschlägen für das Einigungsamt, 3. Boykott der Zigarrenfabrik Ormond in Vevey, 4. Verschiedenes.
5. Verschiedenes. Die gewerkschaftliche Kommission gibt Kenntnis von ihren Bemühungen betreffend Organisation der Arbeiterinnen in den Fabriken. Herr Lüthy hat am folgenden Morgen sofort alle Arbeiterinnen, die an der Versammlung teilnahmen, aufs Bureau gerufen und ihnen mit Entlassung gedroht, wenn sie sich organisieren.

Arbeiterunion Biel. Vorstand. Protokolle 1912-1922. Protokollbuch, gebunden, Handschrift.

Ganzer Text

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