Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 84

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07.12.2017 Schweiz
AZ Medien AG
NZZ
Syndicom

AZ Medien AG
Fusion
NZZ
Volltext
Syndicom fordert: Keine Entlassungen und einen Gesamtarbeitsvertrag für die Angestellten. AZ Medien und NZZ-Gruppe veranstalten ein mediales Erdbeben. Die Nachricht über die faktische Fusion aller Zeitungen der AZ Medien mit den Regionalzeitungen der NZZ-Gruppe stellt ein Beben in der Schweizer Medienlandschaft dar. Kommerzielle Logik ist wie beim Tamedia-Einheitsbrei der Motor; was das für die Leserschaft, die Arbeitnehmenden und die Medienvielfalt bedeutet, ist in den Chefetagen kein Thema. „Sämtliche Mitarbeitenden und Führungskräfte gehen in das neue Unternehmen über“, heisst es in der Mitteilung der beteiligten Grossverlage NZZ und AZ Medien. Für die 2000 betroffenen Mitarbeitenden braucht es mehr als das: Syndicom verlangt ein klares Bekenntnis des Verlegers, dass das neue Unternehmen keine Entlassungen vornimmt und den Stellenetat weitestgehend beibehält. Die Sozialpartnerschaft ist zu festigen: Die Redaktionen brauchen dringend einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der die Mindestarbeitsbedingungen und die journalistische Unabhängigkeit absichert. Im Weiteren fordert Syndicom Garantien und ein langfristiges Engagement des neuen Unternehmens für die Einhaltung und Weiterführung des heute geltenden GAV in den Druckereien. Auch die Arbeitsbedingungen des Verlagspersonals sind mit kollektiven Bestimmungen abzusichern. Mit dem Joint Venture der beiden grossen Medienunternehmen entsteht ein riesiges Konglomerat, in dem die überregionalen Informationen von der Ostschweiz über die (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Syndicom > NZZ. Fusion. Syndicom, 2017-12-07.
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26.10.2017 Schweiz
NZZ
Personen
Vorwärts
Siro Torresan
Betriebsschliessung
NZZ
Volltext
Zeitungszustellung
150 bis 200 Entlassungen. Die Prlntausgabe der „Ostschwelz am Sonntag" stellt Ihr Erscheinen ein. Über der Hälfte der Vertägerlnnen soll gekündigt werden. Im Rahmen einer i Protestkundgebung wurden die Vorschläge des Personals eingereicht. Am 19. September 2017 informierte die Presto Presse-Vertriebs AG die Betriebskommission und die Gewerkschaft Syndicom über die Einstellung der Printausgabe der „Ostschweiz am Sonntag“. Das Blatt gehört der „NZZ“-Mediengruppe und auf der „NZZ“-Website ist dazu zu lesen: „Die NZZ Regionalmedien sparen damit die hohen Druck- und Vertriebskosten ein, ohne beim publizistischen Angebot Abstriche zu machen. Ein Personalabbau bei der Publizistik ist aufgrund dieser Massnahme nicht vorgesehen.“ Verschweigen tut die „NZZ“ aber die Tatsache, dass von der Schliessung die rund 398 VerträgerInnen der Zeitung betroffen sind: 150 bis 200 werden entlassen! Möglichst sozialverträglich. Das Konsultationsverfahren ist eine gesetzliche Frist, welche bei geplanten Massenentlassungen an-gewendet werden muss. Während dieser Frist können die Mitarbeitenden, gemeinsam mit ihrer Betriebs-kommission und der Gewerkschaft Vorschläge ausarbeiten, welche die geplanten Kündigungen möglichst vermeiden oder deren Zahl und deren Folgen mindern sollen. Syndicom schrieb vor Beginn des Verfahrens: „Presto steht seinen treuen Mitarbeitenden gegenüber in der Pflicht, den geplanten Abbau so sozialverträglich wie nur möglich zu machen“. Und nach Ablauf der (…). Siro Torresan.
Vorwärts, 26.10.2017.
Vorwärts > Ostschweiz. Betriebsschliessung. Vorwärts, 2017-10-26.
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18.09.2016 Schweiz
NZZ
Personen
Unia Schweiz
Roman Burger
NZZ
Sexuelle Belästigung
Unia Schweiz
Volltext
Richtigstellung eines Artikels in der NZZ am Sonntag. In der NZZ am Sonntag wird heute folgender Vorwurf erhoben: Sanja Pesic, Leiterin der Unia Region Nordwestschweiz, habe versucht, die beiden Frauen, die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gegenüber Roman Burger formuliert haben, davon abzubringen, gegen Burger vorzugehen. Vorgängig hätte auch Nico Lutz versucht, die Frauen zu besänftigen. Wir legen Wert darauf, dass diese Darstellung falsch ist. Überdies halten wir fest, dass die Falschdarstellung der Vorwürfe erfolgte, ohne Nico Lutz und Sanja Pesic Gelegenheit zur Stellungnahme zu bieten. Tatsache ist: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.9.2016.
Unia Schweiz > NZZ. Sexuelle Belästigung. Entlassung. Unia Schweiz, 2016-09-18.
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24.06.2016 Schweiz
NZZ
Syndicom

Grafische Industrie
NZZ
Stellenabbau
Volltext
Syndicom fordert Weiterbildung und Sozialplan statt Outsourcing und Kündigungen bei der NZZ-Vorstufe. Die NZZ-Gruppe baut die Bildbearbeitung in der Vorstufe ab und lagert die Anzeigeproduktion nach Deutschland aus. Dabei sollen 15 Mitarbeitende ihre Stelle verlieren. Syndicom kritisiert den Auslagerungs-Entscheid und verlangt die Umschulung und Weiterbeschäftigung der Betroffenen. Andernfalls muss zumindest der Anfang 2015 ausgehandelte Sozialplan angewendet werden. Der neueste, euphemistisch als „Reorganisation“ bezeichnete Stellenabbau bei der NZZ-Gruppe betrifft die Bildbearbeitung der Vorstufe und die Anzeigeproduktion. Syndicom kritisiert insbesondere den Auslagerungsentscheid. Mit dem Outsourcing der Anzeigeproduktion nach Deutschland setzt die NZZ auf die tieferen Löhne in unserem Nachbarland. Das steht dem sonst so traditionsbewussten Schweizer Medienunternehmen sehr schlecht an. Gerade weil durch die fortschreitende Digitalisierung immer mehr Arbeitsbereiche automatisiert werden wie jetzt die interne Bildbearbeitung in der Vorstufe, haben die Unternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber dem Personal: sie müssen die Betroffenen rechtzeitig weiterbilden, umschulen und mit ihnen neue berufliche Perspektiven erarbeiten. Als gesellschaftspolitisch verantwortungsbewusstes Medienunternehmen steht die NZZ besonders in der Pflicht. Das Outsourcing ganzer Aufgabenbereiche, wie nun der NZZ-Anzeigeproduktion, ist vor diesem Hintergrund umso stärker zu kritisieren. (…).
Syndicom, Grafische Industrie. 24.6.2016.
Syndicom > NZZ. Bildbearbeitung. Stellenabbau. Syndicom, 2016-06-24.
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09.06.2016 Schweiz
NZZ
WOZ

NZZ
Reaktion
Volltext
Auf allen Kanälen. Und in der Fankurve applaudiert die AfD der NZZ. Früher schrieb Cora Stephan für das Frankfurter Sponti-Magazin „Pflasterstrand“. Heute liefert sie Bausteine rechtsnationaler Publizistik. Auch für die „Neue Zürcher Zeitung“. Sie kommt auf samtenen Pfoten daher. Als Sophie Winter schrieb sie drei Katzenromane und als Anne Chaplet mehrere Krimis. Unter ihrem eigenen Namen kam kürzlich der epische Familienroman „Ab heute heisse ich Margo“ heraus. Seit den achtziger Jahren arbeitete die 1951 in Niedersachsen geborene Publizistin Cora Stephan unter anderem als Bonn-Korrespondentin für den „Spiegel“ und als Lektorin für den Suhrkamp-Verlag. Die arrivierte Autorin publizierte Bücher wie „Der Betroffenheitskult“, „Neue deutsche Etikette“ und „Angela Merkel. Ein Irrtum“, ihre Abrechnung mit der Kanzlerin. Bereits in den neunziger Jahren fiel sie durch ihre Unterstützung der US-Offensive gegen den Irak auf. In ihrem Buch „Das Handwerk des Krieges“ argumentierte sie, dass der Krieg „die Bestie“, aber auch „das Beste“ im Mann wecke. Heute wird Stephan, die einst für das Frankfurter Sponti-Magazin „Pflasterstrand“ gearbeitet und im „Linksradikalen Blasorchester“ Flöte gespielt hat, von der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) als „sehr kluge Autorin“ gefeiert. Das ist nicht zuletzt deshalb brisant, weil man Stephans Namen seit Anfang 2016 auch regelmässig in der NZZ liest. Sie hat bereits in früheren Jahren sporadisch für das Blatt geschrieben. Seit allerdings Rene Scheu Anfang des Jahres sein Amt als NZZ-Feuilletonchef angetreten hat, durfte Stephan bereits  (…). Daniela Janser.
WOZ, 9.6.2016.
WOZ > NZZ. Rechtspopulismus. WOZ, 2016-06-09.
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05.02.2015 Schweiz
NZZ
Personen
Work
Marco Geissbühler
Betriebsschliessung
Druckerei
NZZ
Volltext
Druckerei schliesst, 125 Angestellte stehen auf der Strasse. Die NZZ entscheidet knallhart. Die NZZ schliesst ihre Druckerei endgültig. Obwohl sie rentabel ist, sagt der Konsultationsbericht. Als NZZ-CEO Veit Dengler vor die Belegschaft tritt, lässt er sich von Bodyguards eskortieren. Denn er weiss: Die Stimmung ist im Keller. Die Mitarbeitenden haben das Vertrauen in den Chef und den Verwaltungsrat verloren. Weil diese beschlossen hatten, die Druckerei in Schlieren ZH dichtzumachen. Aber auch, weil die NZZ-Spitze den BaZ-Chef und Statthalter Blochers, Markus Somm, über Nacht zum neuen Chefredaktor machen wollte. Jetzt zerstört Manager Dengier den letzten Rest des Vertrauens, als er den definitiven Entscheid zur Schliessung des Betriebs bekanntgibt. Mit ihrem einstimmigen Beschluss stellt sich die NZZ-Führung sowohl gegen sämtliche Druckereimitarbeitenden als auch gegen die Redaktionen von NZZ und „NZZ am Sonntag“. Gemeinsam hatten diese sich während Wochen gegen die drohende Betriebsschliessung gewehrt. Im Rahmen des sogenannten Konsultationsverfahrens hatten die Betroffenen zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom einen Bericht erarbeitet, der die Rentabilität der Druckerei nachwies. Gleichwohl hielt CEO Dengler daran fest, dass kein anderes Szenario betriebswirtschaftlich und strategisch in Frage komme als die Schliessung. Nun werden die Maschinen wie vorgesehen schon am 30.Juni 2015 abgestellt. (…). Marco Geissbühler.
Work, 5.2.2015.
Work > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Work, 2015-02-05.
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29.01.2015 Schlieren
NZZ
Personen
WOZ
Adrian Riklin
Betriebsschliessung
Druckerei
NZZ
Volltext
NZZ-Druckerei Schlieren. Schliessung: Unnötig, falsch, gefährlich. Ende November teilte die Unternehmensleitung der NZZ mit, ihre Druckerei in Schlieren im Sommer 2015 zu schliessen und ab dann die NZZ und die „NZZ am Sonntag“ bei der direkten Konkurrentin Tamedia drucken zu lassen. 125 von 184 MitarbeiterInnen droht damit die Kündigung - obwohl das Auftragsvolumen des Betriebs, bei dem seit 2008 auch die WOZ gedruckt wird, so gross ist wie noch nie. Die Petition gegen den Schliessungsentscheid, die Angestellte der Druckerei am 19. Dezember Veit Dengler, dem CEO der NZZ-Mediengruppe, überreicht hatten, wurde innert weniger Tage von 462 NZZ-MitarbeiterInnen unterschrieben - und von nochmals so vielen Externen. Bis zum 9. Januar hatte die Belegschaft im Rahmen eines Konsultationsverfahrens Gelegenheit, dem Verwaltungsrat und der Unternehmensleitung in einem Bericht Vorschläge zu unterbreiten, wie die Massenentlassung zu verhindern sei. Die Mitglieder der Betriebskommission NZZ Print und der NZZ-Personalkommission kamen dabei zum Schluss, dass eine Schliessung zum aktuellen Zeitpunkt „betriebswirtschaftlich unnötig, strategisch falsch und bei langfristiger Perspektive sogar gefährlich“ sei. Insbesondere die seit 2011 steigende Auslastung der Druckerei spreche gegen eine Schliessung. (…).
Adrian Riklin.
WOZ, 29.1.2015.
WOZ > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. WOZ, 29.1.2015.
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12.01.2015 Schlieren
NZZ
Syndicom

Druckerei
Konsultationsverfahren
NZZ
Volltext
Kein starkes Medienhaus ohne starke, unabhängige Druckerei. Zum Ende des Konsultationsverfahrens bei NZZ Print in Schlieren. Erinnern wir uns: Der NZZ-Druckerei in Schlieren droht die Schliessung! Über 1000 Personen, darunter viele Betroffene, Mitglieder der NZZ-Redaktion und zahlreiche ParlamentarierInnen, forderten mit einer Petition am 19. Dezember den Erhalt der traditionsreichen und rentablen Druckerei. Bis zum 9. Januar hatte die Belegschaft die Möglichkeit, im gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahren der Geschäftsleitung Vorschläge zu unterbreiten, wie die Schliessung von NZZ Print verhindert werden und der Betrieb aufrechterhalten werden könnte, um die 125 bedrohten Arbeitsplätze zu retten. Die Betriebskommission hat der Geschäftsleitung am vergangenen Freitag ein umfangreiches Papier vorgelegt, das aufzeigt, dass eine Schliessung des Schlieremer Betriebs nicht notwendig und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten sogar falsch wäre.
Syndicom, Grafische Industrie. Syndicom, 12.1.2015.
Syndicom > NZZ. NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Petition. Syndicom. 2015-01-12.
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19.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
Work
Marco Geissbühler
Betriebsschliessung
Druckerei
Petition
Volltext
Die Angestellten wehren sich gegen den rabiaten Kurs der NZZ- Führung. „Der Zeitplan ist unfair“. Die Angestellten bei der „alten Tante“ kämpfen um ihre Druckerei. Und für den weltoffenen Kurs ihrer Zeitung. Brigitte Hürlimann arbeitet unter Hochdruck. Sie präsidiert die Personalkommission der NZZ. Nur noch bis zum 9. Januar bleibt Zeit für Vorschläge zur Rettung der NZZ-Druckerei, die CEO Veit Dengler schliessen will. Den engen Zeitplan findet Hürlimann unfair: „Wieso muss die Geschäftsleitung das über die Festtage durchboxen?“ Notwendig sei die Eile nicht. „Die Druckmaschinen laufen auf Hochtouren.“ Langjährige Mitarbeitende bestätigen, dass die Auftragsbücher noch nie so voll waren wie jetzt. Erst vor drei Monaten bekam die NZZ den Zuschlag, für die nächsten fünf Jahre die „Coop-Zeitung“ zu drucken. Immerhin die auflagenstärkste Zeitung der Schweiz. Ende der NZZ? Hürlimann ist überzeugt, dass eine rentable Lösung zu finden wäre. Das Problem ist nur: CEO Dengler und VR-Präsident Jornod müssen nicht darauf eingehen. Darum machen die Angestellten jetzt Druck. Am Erscheinungstag von Work reichen sie eine Petition ein. Schon über 800 Personen haben unterschrieben. (…). Marco Geissbühler.
Work, 19.12.2014.
Personen > Geissbühler Marco. NZZ. Druckerei. Work, 19.12.2014.
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19.12.2014 Schlieren
NZZ
Syndicom

Betriebsschliessung
Druckerei
Petition
Volltext
NZZ Print: Nachhaltiger Erfolg statt kurzfristige Rendite gefordert! Druckereiangestellte übergeben Petition für den Erhalt der NZZ Print an CEO Veit Dengler. Weit über 100 Personen nahmen an der Kundgebung teil. Eine grosse Delegation von gut 40 der vom Schliessungsentscheid betroffenen Druckereiangestellten von NZZ Print sind heute Morgen vom NZZ-Druckzentrum in Schlieren nach Zürich gefahren, um ihrem CEO Veit Dengler eine Petition für den Erhalt des rentablen Betriebs zu überreichen. Ihre ebenfalls von Arbeitslosigkeit bedrohten Kolleginnen und Kollegen blieben aber an den Maschinen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Es ist den NZZ-Druckern ein Anliegen, dass die Qualität ihrer Arbeit nicht unter der katastrophalen Situation leidet, in der sie sich persönlich befinden. Mit ihnen standen am Freitagmorgen über 50 Mitarbeitende aus der Redaktion sowie VertreterInnen der Gewerkschaft, PolitikerInnen und weitere Angereiste, die die Sorgen der Belegschaft und der Redaktion um die Zukunft des Unternehmens teilen, vor dem NZZ-Hauptsitz an der Zürcher Falkenstrasse. Insgesamt waren mehr als 100 Personen anwesend. (…).
Syndicom, 19.12.2014.
Syndicom > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Petition. Syndicom. 2014-12-19.
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18.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
Work
Christoph Blocher
Ralph Hug
NZZ
SVP
Volltext
Blocher lauert weiter vor der Tür. Der erste Schlag kam Mitte November: Der neue NZZ-CEO Veit Dengler gibt die Schliessung der Druckerei in Schlieren ZH bekannt. Die älteste Zeitung der Schweiz wird künftig bei der Konkurrenz Tamedia gedruckt. Die Druckerei ist zwar rentabel, aber Dengler, ein McKinsey-Mann, setzt aufs Digitalgeschäft. Der Österreicher hat weder mit der NZZ-Tradition noch mit der Medienbranche etwas am Hut. Dann der zweite Schock: Erst seit acht Jahren im Amt, tritt der Chefredaktor Markus Spillmann zurück. Unfreiwillig. Wegen Differenzen über die künftige Führungsstruktur. Spillmann ist der erste geschasste Chefredaktor im Hause NZZ. Wenig später der nächste Schock: Markus Somm soll sein Nachfolger werden. Somm (49) ist Chefredaktor und Mitbesitzer der „Basler Zeitung“. Und der Statthalter von Christoph Blocher. Zwar besitzt er das FdP-Parteibuch, er steuert aber einen stramm blocherischen und scharf antieuropäischen Kurs. Ganz anders Somms Vater, Edwin Somm. Der einst mächtige Arbeitgeberchef der Maschinenindustrie bekämpfte vor der EWR-Abstimmung einst vehement das Nein von Blocher. Somm junior hat inzwischen seinen Rückzug verkündet. Zu massiv stand er im Gegenwind. (…). Ralph Hug.
Work online, 18.12.2014.
Personen > Hug Ralph. Blocher. NZZ. Work online, 18.12.2014.
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12.12.2014 Schlieren
NZZ
Vorwärts

Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Wie weiter bei NZZ-Print? Der NZZ-Konzern will seine Druckerei in Schlieren schliessen und bis zu 125 Arbeiterinnen entlassen. Die Gewerkschaften werden dennoch gebeten, „Vorschläge zu erarbeiten, wie Kündigungen vermieden werden können.“ Der Kurs der NZZ-Aktie schnellte in die Höhe, als die Konzernleitung Ende November mitteilte, den Druckereistandort Schlieren (ZH) per Ende Juni 2015 dichtzumachen. Die „NZZ“ und deren Sonntagsausgabe würden künftig bei der Konkurrentin Tamedia gedruckt. Diesbezüglich existiere bereits ein „langfristig bindender“ Vertrag. Der Schliessungsentscheid wird mit dem anhaltenden Strukturwandel der Medienbranche begründet. So sei die Auflage der gedruckten Ausgabe seit 2008 um 36‘000 Exemplare gesunken, wovon aber 18‘000 durch digitale Abos ersetzt worden seien. Im Druckereigewerbe gebe es zudem „erhebliche Überkapazitäten“. Ein zweistelliger Millionenbetrag wäre laut NZZ zu investieren, um die 1989 erbaute Druckerei zu erhalten, was sich „wirtschaftlich nicht rechtfertigen“ lasse. Den Konkurrenzdruck massgeblich erhöhen dürfte wiederum Tamedia. Wie die „Handelszeitung“ berichtete, verfügt Tamedia über eine neue Druckmaschine mit enormer Kapazität. Mit günstigen Produktionskosten soll ein Sog im Druckereimarkt erzeugt werden. (…). Jonas Komposch.
Vorwärts, 12.12.2014.
Vorwärts > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. Vorwärts, 12.12.2014.
Ganzer Text
11.12.2014 Schlieren
NZZ
Syndicom

Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Fataler Fehlentscheid: NZZ Print muss bleiben! Nachdem das Personal Einsicht in die betriebliche Situation der NZZ-Druckerei in Schlieren erhalten hat, wächst die Überzeugung, dass eine Schliessung des rentablen Betriebs nicht nur unnötig, sondern falsch wäre: Sie gefährdet die Reputation der Zeitung ebenso wie deren Unabhängigkeit. Besorgte Stimmen fordern eine ausserordentliche GV: Ein derart weitreichender Entscheid muss den Aktionären vorgelegt werden! Seit gut zwei Wochen arbeiten die Betriebskommission Schlieren und die NZZ-Personalkommission intensiv daran, Gründe darzulegen, warum die NZZ-Druckerei in Schlieren nicht geschlossen werden muss; unterstützt werden sie dabei von den Gewerkschaften und externen Fachleuten. Diese Bemühungen finden im Rahmen des Konsultationsverfahrens statt, das vom Obligationenrecht bei einer beabsichtigten Massenentlassung vorgeschrieben wird. Nach den ersten, in konstruktivem Rahmen verlaufenen Gesprächen mit der Geschäftsleitung lässt sich zur betriebswirtschaftlichen Situation der Druckerei festhalten: 1. Die Druckerei Schlieren rentiert, die Auftragslage ist so gut wie noch nie, die Maschinen laufen auf Hochtouren, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schieben seit Monaten Überstunden, und es ist gelungen, einen höchst interessanten Grossauftrag zu akquirieren, der bei einer Schliessung der Druckerei gefährdet wäre (weil er im Sankt Gallischen nicht in vollem Umfang gedruckt werden kann). (…).
Syndicom. Post, 11.12.2014.
Syndicom > NZZ, Druckerei. Betriebsschliessung. Syndicom. 2014.12.11.
Ganzer Text
04.12.2014 Schlieren
NZZ
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Kampflos wird nicht zugemacht. Obwohl die Auftragsbücher so voll sind wie schon lange nicht mehr, will die NZZ ihre Druckerei in Schlieren im Sommer 2015 schliessen. 125 MitarbeiterInnen bangen um ihren Job. Die Druckereibranche in der Schweiz steht unter anhaltendem Druck. Überkapazitäten, der rasante technologische Wandel, Preisdruck und wegbrechende Margen haben zur Folge, dass grosse Druckereien wie Dominosteine fallen. Aber es liegt nicht bloss am technologischen Wandel. Viele Schweizer Unternehmen lassen billig im Ausland drucken und entziehen der hiesigen Branche Aufträge. So etwa die Migros oder Denner, die sich auf der Hochpreisinsel an Schweizer KonsumentInnen mästen - und sich darüber beklagen, dass diese es ihnen gleichtun und billiger im nahen Ausland einkaufen. Die Klagen der Druckereiunternehmen sind also durchaus berechtigt. Dennoch erscheint gerade die jüngste Hiobsbotschaft, die NZZ wolle ihre Druckerei im zürcherischen Schlieren schliessen, absurd. Denn die Auftragsbücher sind übervoll. Erst vor drei Monaten ergatterte die hochmoderne Druckerei einen Grossauftrag von Coop: Der Grossverteiler schloss einen Fünfjahresvertrag ab und investierte dafür drei Millionen in die Aufrüstung des Maschinenparks bei NZZ Print. (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 4.12.2014.
WOZ > NZZ. Druckerei. Betriebsschliessung. WOZ, 2014-12-04.
Ganzer Text
04.12.2014 Schweiz
NZZ
Personen
Work
Ramona Thommen
Betriebsschliessung
Druckerei
Volltext
Schock bei der NZZ. Überraschend schliesst die „Neue Zürcher Zeitung“ ihre Druckerei NZZ Print in Schlieren ZH. Bei der „alten Tante“ weht jetzt der Sanierer-Geist von McKinsey. Damit hatte niemand gerechnet: Die „Neue Zürcher Zeitung“ will auf Ende Juni 2015 ihre Druckerei in Schlieren schliessen. Rund 125 Angestellte verlieren ihren Job. NZZ-CEO Veit Dengler rechtfertigte den Entscheid mit ungenügender Auslastung und anstehenden Investitionen. Diese Begründung stösst auf Unverständnis: bei den Druckern, den Redaktionen, den Aktionären - und auch bei Swatch-Chef Nick Hayek. Gegenüber Work sagt er: „Das riecht doch stark nach McKinseys kurzfristigen Kostenoptimierungsmethoden.“ Klar ist: Die Printbranche schrumpft. Etliche Druckereien mussten in den vergangenen Jahren schliessen. Wer es bis heute geschafft hat, überlebt. So dachten zumindest die Branchenkenner. Aber auch sie wurden vom Aus überrascht. Vor allem, weil NZZ-Print laut Insidern mit dem Druck der eigenen Blätter sowie mit Aufträgen von Dritten durchaus rentabel ist. Wertvolle Immobilie. Die betroffenen Drucker sind konsterniert. Aber sie sind entschlossen, für ihren Job zu kämpfen. (…). Ramona Thommen.
Work online, 4.12.2014.
Personen > Thommen Ramona. NZZ. Druckerei. Work online, 2014-12-04.
Ganzer Text
25.11.2014 Schweiz
NZZ
Syndicom

Entlassungen
NZZ
Volltext
Entlassungen als Weihnachtsgeschenk. NZZ-Druckerei in Schlieren: Syndicom fordert Rücknahme des Schliessungsentscheids! Heute hat die NZZ Mediengruppe bekanntgegeben, dass die Druckerei in Schlieren im kommenden Jahr geschlossen werden soll. Syndicom wurde als Sozialpartner übergangen und nicht im Vorfeld informiert. Die Gewerkschaft ist ebenso schockiert über die beabsichtigte Schliessung des Traditionsbetriebs wie die Betroffenen, die sich jetzt mit ihrer Gewerkschaft über das weitere Vorgehen beraten werden. Es ist ein Hohn, ein Konsultationsverfahren zur Rettung von Arbeitsplätzen einzuleiten, wenn bereits „langfristige, bindende Verträge“ (Zitat NZZ-Medienmitteilung) mit Tamedia geschlossen wurden. Der Entscheid kommt umso überraschender als NZZ-Print vor wenigen Wochen noch MitarbeiterInnen von St. Gallen nach Schlieren transferiert hat, um Überkapazitäten abzubauen. Erst vor wenigen Monaten freute man sich bei der NZZ noch über den lukrativen Druckauftrag für die Coop-Zeitung. (…).
Syndicom, Grafische Industrie und Verpackungsdruck, 25.11.2014.
Syndicom > NZZ. Entlassungen. Syndicom, 25.11.2014.
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13.11.2014 St. Gallen
NZZ
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Fusion
St. Galler Tagblatt
Volltext
In Schockstarre. Andreas Fagetti zur NZZ-Politik in der Ostschweiz. Paukenschlag in St. Gallen: Von einem Tag auf den anderen war „Tagblatt“-CEO Daniel Ehrat weg vom Fenster. Die NZZ-Konzernspitze setzte Ende Oktober den Luzerner HSG-Absolventen Jürg Weber, den in der Ostschweiz niemand kennt, an seine Stelle. Der CEO der LZ-Medien führt künftig den neu geschaffenen Geschäftsbereich Regionalmedien, in dem das St. Galler und das Luzerner Haus zusammengefasst sind. Die Personalie traf das „St. Galler Tagblatt“ unvorbereitet. Schockstarre auf der Redaktion. Ein frustrierter Redaktor sagt: „Die in Zürich interessiert die Kohle, die wir für sie erarbeiten; was wir publizistisch leisten, geht denen doch am Arsch vorbei.“ In St. Gallen kann sich niemand erinnern, dass das umsichtig geführte Medienhaus je rote Zahlen geschrieben hätte - im Gegensatz zur NZZ. Doch die Redaktion wird gerupft, das Blatt geschrumpft. Zwanzig Stellen haben sich seit 2013 in nichts aufgelöst, den LeserInnen müssen seit einigen Monaten zwei statt vier Bünde genügen. Dass die Nordostschweizer Medien von Zürich kolonisiert sind, ist eine Binsenweisheit. Immerhin hatten die Zürcher bislang die regionale Fassade nicht angetastet. (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 13.11.2014.
WOZ > NZZ. Fusion. WOZ, 13.11.2014.
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21.08.2014 Zürich
NZZ
Personen
WOZ
Daniel Ryser
CEO
Interview
NZZ
Volltext
Veit Dengler antwortet. Daniel Ryser über den Zustand des NZZ-Konzerns (5). WOZ: Herr Dengler, an der letzten NZZ-Generalversammlung halbierten die Aktionäre die eigene Dividende. Warum? Veit Dengler: Wir wollen auch in zwanzig Jahren noch Qualitätsjournalismus machen. Dazu müssen wir unser Geschäftsmodell erheblich weiterentwickeln. Der Markt für Sonntags- und Wochenzeitungen wächst, aber das Tageszeitungsgeschäft ist seit Jahren stark rückläufig. Wir müssen einerseits neue Kundengruppen für unsere Produkte gewinnen und weitere Einnahmequellen erschliessen, andererseits unser Unternehmen effizient und kostenbewusst führen. Dieser Strategie folgen unsere Aktionäre. Sie sind bereit, die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen. Trotzdem wollen Sie bei den Lokalmedien sparen… (…). Daniel Ryser, Interview.
WOZ, 21.8.2014.
Personen > NZZ. Verwaltungsrat. Ryser Daniel. WOZ, 21.8.2014.
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13.05.2014 Schweiz
Arbeitsgesetz
NZZ
Syndicom

Arbeitszeit
NZZ
Offener Brief
Volltext
Jetzt schlägt’s 13! NZZ angezeigt - Verdacht auf Verletzung des Arbeitsgesetzes. Am 13. Mai 2014 haben Impressum und Syndicom die NZZ-Mediengruppe beim Arbeitsinspektorat angezeigt. Sie werfen ihr vor, das Arbeitsgesetz zu verletzen und den Gesundheitsschutz gegenüber ihren Journalistinnen und Journalisten zu vernachlässigen. Insbesondere wird bei den Medienschaffenden der NZZ die Arbeitszeit nicht korrekt erfasst. Eine vereinfachte Zeiterfassung wäre - soweit gesetzeskonform - zwar branchengerechter, könnte aber nur zusammen mit einem Gesamtarbeitsvertrag ihren Zweck erfüllen. Wie bereits am 13. Januar und am 13. Februar wurde ein Medienunternehmen wegen mutmasslicher Verletzung des Arbeitsgesetzes angezeigt. Dieses Mal richtet sich die Anzeige von Impressum und Syndicom gegen die AG für die Neue Zürcher Zeitung. Auch hier wird gemäss den Informationen, die den Organisationen vorliegen, der gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsschutz vernachlässigt. Regelmässig werden Redaktionsmitarbeitenden Aufgaben übertragen, die innerhalb der regulären Arbeitszeit nicht erledigt werden können. (…). Offener Brief an die NZZ
Syndicom, Grafische Industrie, 13.5.2014.
Syndicom > NZZ. Arbeitsgesetz. Offenere Berief. 13.5.2014.
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15.12.2011 BS Kanton
Zürich
BaZ
NZZ
Personen
Weltwoche
Christoph Blocher
Carlos Hanimann
Besitzverhältnisse
FdP Schweiz
SVP
TagesWoche
Volltext

Kommentar. Die Lügen des Herrn B. Wenn Sie diesen Text lesen, könnte es bereits wieder neue Fakten geben. Die Ereignisse in Basel überschlagen sich, ständig kommen neue Tatsachen und Vermutungen über die Besitzverhältnisse bei der „Basler Zeitung“ ans Tageslicht. Konstant blieb im letzten Jahr nur eines: die Lügen des Christoph Blocher. Blocher hat im letzten Jahr immer wieder auf allen nur erdenklichen Wegen eine direkte oder indirekte Beteiligung an der „BaZ“ geleugnet. Nun ist klar, dass er die Unwahrheit gesagt hat. (...). Carlos Hanimann.

WOZ. Donnerstag, 15.12.2011.
BaZ > Besitzverhältnisse. 15.12.2011.doc.

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15.12.2011 St. Gallen
Zürich
Comedia
NZZ
Personen
Syndicom
Tamedia
Dominik Dietrich
Andreas Fagetti
Paul Rechsteiner
Betriebsschliessung
Entlassungen
FdP
Volltext

Swissprinters schliesst. Ist wirklich der starke Franken schuld? Swissprinters, die grösste Druckerei der Schweiz, schliesst ihren Tochterbetrieb und stellt in Zürich und St. Gallen über 300 Leute auf die Strasse. Für St. Gallen ist das die grösste Massenentlassung der jüngeren Geschichte. Zollikofer war einst eines der grössten Traditionsunternehmen St. Gallens und eine der ältesten Druckereien der Schweiz. Als es 1798 gegründet wurde, verdiente es zunächst Geld mit dem Druck von revolutionären Flugschriften, später gab es das „St. Galler Tagblatt2 heraus. (...). Andreas Fagetti.

WOZ. Donnerstag, 15.12.2011.
Syndicom > Swissprinters. Betriebsschliessung. 2011-12-15.doc.

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01.08.2010 Schweiz
BaZ
Comedia Schweiz
NZZ
Personen
Vreni Grammelsbacher
Entlassungen
Volltext

Kalter Wind. Während sich viele in den vergangenen Sommerwochen erholen konnten, bekamen 82 Kolleginnen den „blauen Brief“. Mit ihrer Gesprächsverweigerung verhinderten die meisten Unternehmen sozialpartnerschaftliche Lösungen. Bekannte und wichtige Druckunternehmen in der Nordwest- und in der Zentralschweiz taten sich in den vergangenen Sommerwochen mit einer grösseren Anzahl Entlassungen hervor.  Dabei  wurden  die  gesetzlich vorgeschriebenen Informations- und Konsultationspflichten gegenüber den Belegschaften und Gewerkschaften  kaum erfüllt. Für die AZ-Medien/Vogt-Schild (30 Entlassungen), die „Basler Zeitung“ (24 Entlassungen), die Birkhäuser + GBC AG (9 Entlassungen) und die zur NZZ Presse Holding gehörende Multicolor (9 Entlassungen) ist der Begriff „Sozialplan aushandeln“ - zumindest mit den Gewerkschaften - inexistent. (...). Vreni Grammelsbacher, Regionalsekretärin Basel. Comedia-Magazin, Nr. 8, August 2010.

 

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17.06.2010 Bern
NZZ
Verwaltung Bern
VPOD Bern Stadt

Rentenalter
In Bern tobt der Kampf ums Rentenalter. In manchen Verwaltungen gilt - wie in der Stadt Bern - Pensionsalter 63, doch dieses Prvilileg kommt unter Druck. In der Stadtverwaltung des Kantons Bern gilt Rentenalter 63. Nun diskutiert das Stadtparlament bereits zum zweiten Mal innert einem Monat über eine Angleichung ans AHV-Alter. Wer sich durchsetzt , ist offen. Es waren mehrere hundert Demonstranten, die sich vergangene Woche vor dem Berner Rathaus lautstark gegen einen überraschenden Entscheid des Stadtparlaments wehrten. (...). Daniel Gerny. NZZ. Donnerstag, 17.6.2010
12.06.2010 ZH Kanton
Abstimmungen Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Kantonsrat
NZZ

Initiative
Kinderbetreuung
Kinderbetreuung. Die von Gewerkschaften und linksgrünen Parteien getragene Volksinitiative "Kinderbetreuung Ja" und der Gegenvorschlag das Kantonsrates wollen die familienergänzende Kinderbetreuung als öffentliche Aufgabe gesetzlich verankern. Die Initiative will, dass Eltern, Kanton und Gemeinden gemeinsam für ein der Nachfrage entsprechendes Betreuungsangebot sorgen. Der Gegevorschlag will die Finanzierung nur über die Beiträge von Eltenrn und Gemeinden regeln. Die NZZ empfiehlt, die Initiative abzulehnen, dem Gegenvorschlag zuzustimmen und in der Stichfrage den Gegenvorschlag zu bevorzugen. NZZ. Samstag, 12.6.2010
12.06.2010 Zürich
Alternative Liste
Mieter- und Mieterinnen-Verband
NZZ
SP Zürich

Abstimmung
Wohnungsbau
Bezahlbare Wohnungen. Die Initiative von Mieterverband, Baugenossenschaften, SP. Grünen und AL verlangt, in der Gemeindeordnung zu verankern, dass städtische Liegenschaften grundsätzlich nach dem Prinzip der Kostenmiete bewirtschaftet werden. Das soll vom Kanton verlangte Neubewertungen abwenden. Da für die meisten städtischen Wohnungen ohnehin das Kostenprinzip gilt und es sich beim Rest vor allem um Wohnungen an attraktiven Lagen - etwa in der Altstadt - handelt, empfiehlt die NZZ-Redaktion ein Nein. NZZ. Samstag, 12.6.2010
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