Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
28.06.2019 Luzern
Personen
Reinigung
Work
Jonas Komposch
Reinigungspersonal
Streik
Volltext
Frauenstreik-Erfolg in Luzerner Reinigungsfirma. Blockade zwingt Macho-Chef in die Knie. Am 14. Juni blockierten streikende Reinigungsfrauen ihre Firma. Mit Erfolg! Der Chef habe sie beschimpft und zu Gratisarbeit gezwungen. Mitten in einer grauen Wohnblocksiedlung gleich neben dem Luzerner Verkehrshaus sitzt die Reinigungsfirma A&M Durães GmbH. Von hier rücken jeden Tag um 7 Uhr 45 die Putzteams aus, um den Villen, Büros und Hotels am Vierwaldstättersee zu neuem Glanz zu verhelfen. Aber nicht heute: Es ist Frauenstreik! Und gerade beginnt die Aktion, die Unia-Sekretärin Ana Pica begleitet. Punkt eine Minute vor Schichtbeginn öffnen sich wie auf Kommando die Türen von vier parkierten Autos. Frauen steigen aus. Sofort bilden sie eine Kette und blockieren die Zufahrt zum firmeneigenen Fuhrpark. Der Putzbetrieb ist damit komplett stillgelegt. -Unter den frühmorgendlichen Blockierenden sind zehn streikende sowie einige ehemalige Arbeiterinnen der Durães GmbH, Unia-Leute und Unterstützerinnen vom Luzerner Frauenstreikkollektiv. Die Arbeiterinnen blockieren die Zufahrt und legen den Betrieb damit komplett still. Wie ihr Chef Albino Durães stammen auch die streikenden Frauen allesamt aus Portugal. Sie leben meist erst seit kurzem in der Schweiz. Kämpferisch sehen sie aus mit ihren Sonnenbrillen und verhüllten Gesichtern. Doch die Verhüllung hat mit ihrer Angst vor Repressalien ihres Chefs zu tun. Der habe sich nämlich schon früher unmöglich aufgeführt, sagen die Frauen.  (…). Jonas Komposch.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Reinigung. Streik. Work online, 2019-06-28.
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28.06.2019 Zürich
Personen
Work
Jonas Komposch
Frauenstreik
Volltext
Zürich bebt. „What the hell is going on here?“ prustet es aus einem US-amerikanischen Touristen, als er mit zwei Rollkoffern aus dem Zürcher Hauptbahnhof tritt: „Was zum Teufel ist denn hier los?“ Was er sieht, ist ein Meer von lauten, selbstbewussten, ja euphorischen Frauen. Die Strassen sind verstopft. An einen Touri-Bummel ist nicht zu denken, viel eher an Revolution. Schliesslich sind es so viele Frauen, dass sämtliche Zählmethoden schlichtweg versagen. Selbst die Stadtpolizei kapituliert und belässt es bei einer vagen Schätzung von „mehreren Zehntausend“. Das lokale Streikkomitee wiederum kommt Handgelenk mal Pi auf 160‘000. Tatsächlich dürften es über Hunderttausend sein. Und das ist historisch: die grösste politische Demonstration, die Zürich jemals gesehen hat. Es kracht um Mitternacht. Seinen Anfang nimmt der Mega-Event am Goldbrunnenplatz in Zürich Wiedikon. Um punkt Mitternacht versammeln sich dort Quartierbewohnerinnen mit Trommeln und Pfannendeckeln und lärmen den Streik in die Nacht. Wenig später krachen Raketen im Kreis 4 und 5, wo zudem ein schier endloser Autocorso mit Frau am Steuer den Streik einhupt und den Verkehr lahmlegt: Statt Trams rollen nun lila beflaggte VW-Büssli, Cabrios und sogar Traktoren. Bald füllen sich Gassen und Plätze auch mit Frauen. Und die führen so einiges im Schild: Mitten auf der Hardbrücke etwa taucht plötzlich eine überdimensionale Klitoris auf, an der Uni „fraulenzen“ Wissenschafterinnen auf Liegestühlen, und am Idaplatz werden für ein währschaftes Bäuerinnen¬zmorge (Hühner-)Eier zerschlagen. (…). Jonas Komposch.  Work online, 28.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Frauenstreik Zuerich. Work online, 2019-06-28.
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28.06.2019 BS Kanton
Frauenstreik
Kunstmuseum
Personen
Work
Jonas Komposch
Entlassungen
Frauenstreik
Museum
Volltext
Kunstmuseum muss Frauenstreikerinnen wieder einstellen. Sieg der Frauen-Solidarität. Das Kunstmuseum Basel stellte zwei Frauenstreik-Teilnehmerinnen fristlos auf die Strasse. Doch dieser Schuss ging nach hinten los. Damit haben die Herren aus der Chefetage des Basler Kunstmuseums wohl nicht gerechnet: Als sie nach dem Frauenstreik zwei Aufseherinnen fristlos entliessen, schlug ihnen die geballte Macht der Solidarität entgegen. Zunächst entlud sich im Internet ein regelrechter Shitstorm über die „völlig verstaubte“ Museumsleitung unter Josef Helfenstein und seinem Marketingchef Wolfgang Giese. Dieser hatte den Rausschmiss äusserst unbeholfen verteidigt: Die beiden Mitarbeiterinnen hätten ihre Streikteilnahme einfach zu spät angekündigt und seien halt noch in der Probezeit gewesen, weshalb man „das Vertrauen in sie verloren“ habe. Die Kündigungen waren nach fünf Tagen vom Tisch. Boykott. Solche Aussagen liess sich die Basler Frauenstreikbewegung nicht bieten. Stattdessen forderte sie die sofortige Wiedereinstellung der rausgeworfenen Aufseherinnen. Verschiedene Stimmen verlangten auch den Rücktritt der Museumsleitung und riefen zum Boykott der berühmten Kulturinstitution auf. Das Basler Frauenstreikkollektiv demonstrierte vor dem Museum. Und innert zweier Tage unterschrieben fast 4‘000 Leute eine Onlinepetition für die Rücknahme der Kündigungen. Unter dem Druck der Öffentlichkeit schaltete sich zu guter Letzt auch noch Elisabeth Ackermann ein. Die (…). Jonas Komposch.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Kunstmuseum Basel. Frauenstreik. Work, 2019-06-28.
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14.06.2019 Schweiz
Personen
Work
Jonas Komposch
Frauenstreik
Volltext
Uhrenarbeiterin Liliane Valceschini hatte den Geistesblitz, der die Schweiz veränderte. „Dann träumte ich von einem Frauenstreik“. Der Frauenstreik von 1991 war ihre Idee. Nun verrät Liliane Valceschini (81), wie es dazu kam und was der Streik mit ihrer italienisch-schweizerischen Familiengeschichte zu tun hat. Work: Frau Valceschini, der historische Frauenstreik von 1991 hat seinen Ursprung bei Ihnen im Jura. Wie kam es dazu? Liliane Valceschini: An einem Treffen unserer Gewerkschaftssektion diskutierten wir über die Lohnungleichheit in ¬unserer Branche. Auch wenn eine Uhrenarbeiterin exakt dieselbe Arbeit machte wie ihr Kollege, verdiente sie mit Sicherheit weniger als er. Das beschäftigte uns ungemein. Und dann habt ihr direkt an Streik gedacht? So schnell ging das nicht. Diese Idee hatte ich erst auf dem Nachhauseweg. Moment. Sie ganz alleine sind auf diese Idee gekommen? Ja. Aber wissen Sie, wenn nicht ich diesen Einfall gehabt hätte, wäre vielleicht sonst wer darauf gekommen. Aber Sie wussten, dass die Isländerinnen bereits 1975 einen grossen Frauenstreik organisiert hatten? Nein. Damals gab es ja noch keine sozialen Medien und so. Ich fuhr also mit dem Auto von der Versammlung nach Hause. Während der ganzen Fahrt grübelte ich über Möglichkeiten, um endlich die Lohngleichheit durch¬zusetzen. Plötzlich hatte ich einen Geistesblitz. Ich realisierte, dass es bald genau zehn Jahre her sein würde, seitdem am 14. Juni 1981 die Lohngleichheit in der Bundesverfassung festgeschrieben worden war. Zehn (…). Jonas Komposch.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Valceschini Liliane. Frauenstreik. Interview. Work online, 2019-06-14.
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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Jonas Komposch
Migrantinnen
Volltext
Frauen und Migration. Italienerinnen brachten Kitas. Die Einwanderung in die Schweiz hat die Gleichstellung beschleunigt. Auch wenn die SVP das Gegenteil behauptet. Bei den rechten Patriarchen ist es schwer in Mode, Migration als Bedrohung für die Frauenrechte zu verteufeln. Um gegen Geflüchtete und Migranten zu hetzen, ist den Scharfmachern eben jedes Mittel recht. Und so geben sich selbst die reaktionärsten Machos plötzlich als aufrechte Frauenfreunde. Eine neue Studie entlarvt jetzt diese Ausländerfeinde. Die Historikerin Francesca Falk von der Uni Freiburg hat nämlich untersucht, wie die Ein- und Auswanderung die Gleichstellung in der Schweiz beeinflusste. Ihr Fazit lässt aufhorchen: „Migration hat die Frauenemanzipation mass¬geblich vorangetrieben.“ So waren es Russinnen, die in den 1860er Jahren erkämpften, dass Frauen an Schweizer Universitäten studieren durften. Und auch die Vorkämpferinnen für das Frauenstimmrecht waren häufig Schweizerinnen mit Migrationserfahrung. Forscherin Falk hat ausserdem untersucht, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit der italienischen Einwanderung der 1960er und 1970er Jahre zusammenhängt. Falk: „In migrantischen Familien aus der Arbeiterschicht mussten beide Elternteile arbeiten. Ganz im Gegensatz zu den meisten Schweizer Familien.“ Dort sei die Frau ausschliesslich Hausfrau gewesen. Bei vielen Schweizerinnen und Schweizern war die ausserfamiliäre Betreuung sogar verpönt. In Krippen krabbelten deshalb (…). Komposch Jonas.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Migrantinnen. Work online, 2019-06-14.
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14.06.2019 Schweiz
Personen
Work
Jonas Komposch
Vaterschaftsurlaub
Volltext
Elternzeit. Schweiz ist Schlusslicht. Die Landesregierung kuscht vor dem Arbeitgeberverband und stellt sich gegen jeden Vaterschaftsurlaub. Einen solchen wollen aber 81 Prozent der Bevölkerung. Was der Bundesrat Anfang Monat zum Vaterschaftsurlaub entschied, hat so manchen Familienplanenden den Nuggi rausgehauen. Geht es nämlich nach dem Willen der Landesregierung, soll frischgebackenen Vätern nicht einmal ein Kürzesturlaub zustehen. Der Bundesrat lehnt die äusserst bescheidene Volksinitiative für einen 20tägigen Vaterschaftsurlaub genauso ab wie den auf 10 Tage abgespeckten Gegenvorschlag aus dem Ständerat. Beides sei für Schweizer Unternehmen zu teuer und zu aufwendig. Eine interessante· Begründung. So haben zum Jahresbeginn sogar sämtliche EU-Länder einen Minimalstandard von zwei Wochen Vaterschaftsurlaub beschlossen. Ausserdem beabsichtigen lnitiative wie auch Gegenvorschlag, die anfallenden Kosten über die Erwerbsersatzordnung (EO) abzuwickeln. Und diese wird von Arbeitenden und Unternehmen zu gleichen Teilen bezahlt. Für 20 Tage Papizeit müssten die EO-Abgaben gemäss Bund nur um 0,11 Prozent erhöht werden. Bei einem Bruttolohn von 5‘000 Franken entfielen somit auf Firma und Lohnempfänger gerade mal 2,75 Franken pro Monat zusätzlich. Pipifax also. Bundesexperten. Widersprechen. Kein Wunder, widerspricht selbst eine Bundesstelle der Regierung: Die Eidgenössische Kommission für Familienfragen hat kürzlich aufgezeigt, dass eine gesetzlich  (…).Jonas Komposch.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Komposch Jonas. Vaterschaftsurlaub. Work online, 2019-06-14.
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31.05.2019 Schweiz
Personen
Work
Jonas Komposch
Bau
Betriebsunfälle
Volltext
25 tote Arbeiter jedes Jahr: Termindruck ist lebensgefährlich. Schwarzer Mai auf dem Bau. Allein in den letzten zwei Wochen starben auf Schweizer Baustellen drei Arbeiter. Tragischer Zufall oder gefährliche Tendenz? Es ist Montag, der 13. Mai, als es passiert. Das Team einer Baselbieter Tiefbaufirma ist eben erst aus dem Mittag zurückgekehrt und macht sich wieder an die Arbeit. Auf einer kleinen Baustelle in Riehen BS an der Grenze zu Deutschland soll das Erdreich gesichert und planiert werden. Nun gilt es, eine sechs Meter tiefe Grube mit Beton aufzufüllen. Arbeiter J. G. steht neben dem Erdloch. Da bricht wie aus dem Nichts der Boden unter seinen Füssen ein. G. stürzt in die Grube. Die gelöste Erdmasse verschüttet ihn komplett. Sofort eilt die gesamte Equipe herbei und versucht, den Kollegen mit einem Bagger zu bergen. Vergebens. Mehrere Kubikmeter Erde überdecken den 51jährigen. Als die alarmierte Feuerwehr den Verschütteten schliesslich findet, ist er bereits tot. Ein Einzelfall ist das Unglück von Riehen nicht. In diesem Jahr sind bereits in Häutligen BE, in Dietschwil SG und in Glattfelden ZH Arbeiter von Erdmaterial, Geröll oder Sand verschüttet und getötet worden. Und: Bloss wenige Stunden nach dem Unglück in Riehen starb auch in Bern ein Baubüezer (67). Er war in einem Rohbau mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Nur elf Tage später, am 24. Mai, starb ein Mann auf einer Baustelle in Attelwil AG. Er war mit Kranarbeiten beschäftigt, als er plötzlich zwischen zwei Teilen eingeklemmt und erdrückt wurde. Alle zwei Wochen ein Toter. (…).
Jonas Komposch.
Work online, 31.5.2019.
Personen > Komposch Jonas. Betriebsunfälle. Bau. Work online, 2019-05-31.
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26.04.2019 Schweiz
Personen
Work
Jonas Komposch
Marie-Josée Kuhn
Redaktion
Volltext
Noch 49 Mal schlafen bis zum Frauenstreik am 14. Juni. Dass es wieder einen Frauenstreik gibt, findet auch Agnes Weber «einfach super». Sie ist die Grafikerin, die für den Gewerkschaftsbund das Frauenstreik-Plakat kreiert hat. Drei Frauen aus drei Generationen, mit verschränkten Armen, die uns fadengerade anschauen. Weber sagt: „Mit ihrem Blick und ihrer Körper¬haltung drücken die Frauen aus: ‚Hallo, da sind wir. Und jetzt längt’s im Fall.‘“ Nicht „verbissen“ wollte sie sie haben, nicht „frus¬triert“, aber „entschlossen“. Und das ist Weber auch gelungen: ein wenig Sisterhood, ein bisschen cooler Jazz. Etwa vierzig bis fünfzig Stunden habe sie für diese Arbeit investiert, erzählte Weber Work beim Besuch in ihrem Atelier. Grafik sei Handwerk und nicht Kunst. Diese Augen. Ein bisschen eine Kunst ist es aber schon, wenn eine Grafikerin gleich zweimal mit ihren Polit-Sujets voll ins Violette trifft. Denn schon das Augenpaar vom Frauenstreik 1991 war ein Sujet made by Agnes Weber. Diese Augen, die aus¬drücken, „wir sehen euch, Frauen“. Auch wenn euch das Patriarchat nicht sieht. Und schon gar nicht honoriert. Überall tauchten sie damals auf, diese wissenden, schwarzen Augen. Auch auf dem Bundesplatz, als Tausende von streikenden Frauen plötzlich mit der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft zusammenprallten. Und alles aus dem Ruder lief. Doch lesen und sehen Sie doch selber, liebe Leserinnen und Leser, warum dieser erste Frauenstreik viel schöner war als ein Traum. Dore Heim, damals Mitorganisatorin des Streiks, erinnert sich. Und der Berner Fotograf Lukas Lehmann hat exklusiv für Work (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 26.4.2019.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Redaktion. Work online, 2019-04-26.
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26.04.2019 Schweiz
Personen
Postautobetriebe
Syndicom
Work
Patricia D Incau
Jonas Komposch
Arbeitsbedingungen
Postautobetriebe
Volltext
Nach Postauto-Skandal, Gratisarbeit und Sparwut: „Wir haben eine historische Situation!“ Aufbruchstimmung bei den Postauto-Chauffeuren Beni Schütz und Remo Rupp. Endlich ist Schluss mit dem irren Sparkurs! Die beiden Chauffeure strahlen regelrecht um die Wette, als sie für Work in ihren Postautos posieren. Grund zur Freude haben sie allemal. Vor kurzem schafften sie mit der Gewerkschaft Syndicom den Durchbruch: Gratisarbeit wird es künftig nicht mehr geben, dafür mehr Mitbestimmung und Re¬spekt. Bis die Regelung im Dezember in Kraft tritt, erhalten Fahrerinnen und Fahrer der Postauto AG sechs zusätzliche Ruhetage, jene von Subunternehmen tausend Franken. Das hat ihnen die neue Führung der Postauto Schweiz AG nach intensiven Verhandlungen zugesichert. Sie übernahm nach dem Postauto-Skandal. Der mil¬lionenschwere Missbrauch von Subven¬tionsgeldern erschütterte die Schweiz. Und die Chauffeure. Was sie unter den alten Chefs hatten durchmachen müssen, ist kaum zu glauben. Zwei Sorten Chauffeure. Feierabendstimmung im Restaurant Aarauerhof in Aarau. Lautes Treiben, Prosten, Gläserklirren. Vom Beizenlärm lassen sich Beni Schütz (61) und Remo Rupp (59) aber nicht ablenken. Ruhig und konzentriert erzählen sie von ihrer Arbeit. Schütz ist gebürtiger Berner, fährt aber schon seit 33 Jahren Postautos durchs Fricktal. Er erzählt: „In den Aargau bin ich wegen der Liebe gezogen.“ Angestellt ist Schütz direkt bei der Postauto AG, gehört also zur „Regie“. (…).
Jonas Komposch, Patricia D'Incau.
Work online, 26.4.2019.
Personen > Komposch Jonas. Postauto. Arbeitsbedingungen. Work online, 2019-04-26.
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