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Anzahl gefundene Artikel: 48

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17.10.2018 Schweiz
Energiewirtschaft
Travail.Suisse

Arbeitsbedingungen
Energieversorgung
Volltext
Ohne Strommarktabkommen und flankierende Massnahmen für die Angestellten keine vollständige Öffnung des Strommarktes! Heute hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Revision des Stromversorgungsgesetzes eröffnet. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist nicht grundsätzlich gegen eine vollständige Öffnung des Strommarktes. Es gibt jedoch Bedingungen, die zwingend eingehalten werden müssen. So braucht es zwingend flankierende Massnahmen für die Arbeitnehmenden der Branche und ein Strommarktabkommen mit der Europäischen Union (EU). Aus Sicht von Travail.Suisse ist es enttäuschend, dass die Vernehmlassungsvorlage für die Strommarktliberalisierung keine einzige der genannten Bedingungen und keinerlei flankierende Massnahmen für die Arbeitnehmenden in der Elektrizitätsbranche vorsieht. Der Schweizer Strommarkt funktioniert heute gut so wie er ist. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet und die Arbeitsbedingungen sind trotz vieler struktureller Veränderungen in der Regel gut. Es gibt daher aus heutiger Sicht keinen zwingenden Grund, den Schweizer Strommarkt vollständig zu öffnen. Die vollständige Öffnung des Strommarktes ist deshalb für Travail.Suisse abhängig von einem Stromabkommen mit der EU. Bevor ein solches nicht vorliegt, kann keine fundierte Entscheidung getroffen werden können. Einziger positiver Punkt des vorliegenden Projekts im Vergleich zum vorausgegangenen von 2014, ist der Einsatz von Schweizer Strom für die Grundversorgung. Das würde die Schweizer Wasserkraft unterstützen. Mit einer vollständigen (…).
Travail.Suisse, 17.10.2018.
Travail.Suisse > Energieversorgung. Arbeitsbedingungen. Travail.Suisse, 2018-10-17.
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05.09.2017 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Dore Heim
Energieversorgung
Privatisierung
Volltext
Strom: Ständerätliche Kommission erschreckend kurzsichtig. Umstrittener Um- und Ausbau der Stromnetze. Die ständerätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-S) will die Strombranche retten, tut aber alles, um ihr das Wasser abzugraben. Sie hält an ihrem ursprünglichen Entscheid fest, Art. 6 Abs. 5 des Stromversorgungsgesetzes kippen zu wollen. Damit wären die Verteilnetzbetreiber künftig nicht mehr gezwungen, die Endkunden von billig am Markt eingekauftem Strom profitieren zu lassen. So sieht es das Gesetz vor: Preisvorteile müssen anteilig an die festen Endverbraucher weitergegeben werden. Die ElCom, die unabhängige staatliche Regulierungsbehörde, wendet auf dieser Grundlage eine Mischrechnung an, um die Grundversorgungspreise der Verteilnetzbetreiber zu kontrollieren. Beschafft der Verteilnetzbetreiber Strom am Markt und produziert er auch selbst, dann darf er dem Endkunden nicht die vollen Gestehungskosten anrechnen. Das Bundesgericht hat erst vor einem Jahr entschieden, dass diese Durchschnittspreismethode zulässig ist. Starrköpfige UREK-S. Der Ständerat folgte in der Sommersession seiner Kommission und wollte diese Bestimmung kippen. Aus der UREK-N kam dagegen ein Alternativvorschlag zur exklusiven Belieferung der Endkunden mit Wasserkraft, was aber im Nationalrat auch keine Mehrheit fand. Seither arbeitet die UREK-N an Ideen zur Stützung der Wasserkraft, wohingegen die UREK-S nun also dran festhalten will, dass die Endkunden den vollen Preis der zur (…). Dore Heim.
SGB, 5.9.2017.
Personen > Heim Dore. Energieversorgung. Privatisierung. SGB, 2017-09-05.
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24.05.2017 Schweiz
Energieversorgung
Personen
SGB
Dore Heim
Energieversorgung
Liberalisierung
Volltext
Stützung für Wasserkraft: Tanz auf dünnem Eis. Nationalrat diskutiert Stromnetzstrategie. Der Nationalrat wird sich in der Sommersession als zweite Kammer mit dem Um- und Ausbau der Stromnetze zu befassen haben. Er hat Fehler des Erstrates zu korrigieren. Und dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung nicht zwangsweise die Fehlinvestitionen der Stromkonzerne begleichen muss. Der SGB hat sich bereits in der Vernehmlassung zur Konzeption geäussert. Er unterstützt das NOVA-Prinzip, das die Netzoptimierung vor Verstärkung und Ausbau stellt. Die technologische Entwicklung verläuft äusserst dynamisch, dezentrale Laststeuerung und netzorientiertes Einspeisemanagement sind billiger und immer umweltschonender als ein Netzausbau. Zudem wird es in einigen Jahren auch markttaugliche dezentrale Speichermöglichkeiten geben. All dies macht einen Ausbau des Verteilnetzes schon in naher Zukunft weitgehend unnötig. Die Gefahr einer sehr teuren überdimensionierten Netzinfrastruktur ist real. Dies auch deshalb, weil die Kosten an die EndverbraucherInnen überwälzt werden können. Das Risiko einer Fehlplanung wird also nicht von den Verteilnetzbetreibern oder Swissgrid und auch nicht von den Kantonen und vom Bund getragen werden. Datenschutz gewährleisten. Dank dem intelligenten Netz und dem Einbau von intelligenten Stromzählern werden die Verteilnetzbetreiber künftig eine Fülle von Daten über ihre Kundschaft zur Verfügung haben, die es ihnen ermöglichen, die Stromversorgung differenziert und ressourcenschonend zu (…). Dore Heim.
SGB, 24.5.2017.
Personen > Heim Dore. Stromnetz. Liberalisierung. SGB, 2017-05-24.
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21.05.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Dore Heim
Energieversorgung
Volltext
Energiewende ohne Strommarktexperimente umsetzen. Der SGB ist erfreut über die klare Zustimmung zur Energiestrategie 2050. Die Bevölkerung hat damit die Weichenstellung für die Energiewende vorgenommen und sich von der absurden Angstkampagne der Gegnerschaft nicht beeindrucken lassen. Die Energiewende ist eine grosse Chance für die Schweiz, die Energiewirtschaft und die Wirtschaft insgesamt. Ihre Umsetzung kann für ganz Europa ein Beispiel werden, denn wir haben heute eines der höchsten Niveaus in der Versorgungssicherheit, der Stromproduktion mit erneuerbaren Quellen und in der Preisstabilität für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Die Bevölkerung bezahlt seit Jahren tiefe Strompreise, während diese in den umliegenden Ländern mit vollliberalisiertem Strommarkt stetig steigen. Unser System mit dem nur teilliberalisierten Strommarkt bewährt sich als krisenresistent und es ist die beste Voraussetzung für den Umstieg in die Energiewende. Bundesrat und Verwaltung sind nun gefordert, in den Verordnungen möglichst gute Voraussetzungen zu schaffen um diese Errungenschaften zu bewahren und die Energiewende gleichzeitig zügig voranzutreiben. Die Bevölkerung will Versorgungsgarantie und sie will sauberen und günstigen Strom. Sie will keine Strommarktexperimente, sondern eine sozialverträgliche Energiewende. Die Energiewirtschaft wiederum ist in der Pflicht, höchste Transparenz bei den Strompreisen zu gewährleisten. Der Netzzuschlag für die Wasserkraft soll unsere wichtigste umweltfreundliche (...). Dore Heim.
SGB, 21.5.2017.
SGB > Energieversorgung. Abstimmung Schweiz. SGB, 2017-05-21.
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21.05.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
VPOD Schweiz

Energieversorgung
Volltext
Erfolgreiches Abstimmungswochenende. Sieg auf der ganzen Linie: Die Energie wird grün, die Zürcher Spitäler bleiben öffentlich. Ein erfolgreiches Abstimmungswochenende: Der VPOD ist erfreut über die klare Zustimmung zur Energiestrategie 2050. Damit sind die Weichen richtig gestellt: Die Schweiz wird auf eine Versorgung aus einheimischen und erneuerbaren Quellen umsteigen, was sich nicht nur auf das Klima, sondern auch auf den Werk- und Wissensplatz Schweiz positiv auswirken wird. Die Bevölkerung will keine Experimente – und keine Totalliberalisierung des Strommarktes. Überaus befriedigend ist das Resultat aus dem Kanton Zürich: Zur Privatisierung des Kantonsspitals Winterthur und der Integrierten Psychiatrie Winterthur/Zürich Unterland hat die Stimmbevölkerung Nein gesagt – trotz massiver Gegenpropaganda, in welche sich auch die Spitaldirektoren samt den Logos ihrer – noch und weiterhin öffentlichen – Häuser eingemischt haben. Besonders deutlich fiel das Resultat in Winterthur und Umgebung aus: Die Bevölkerung steht zu ihrem öffentlichen Spital und will es nicht an profitorientierte Gesundheitskonzerne verscherbeln. Es ist zu hoffen, dass diese Botschaft auch beim zuständigen Regierungsrat Heiniger angekommen ist.
VPOD Schweiz, 21.5.2017.
VPOD Schweiz > Energieversorgung, Kantonsspital ZH. Abstimmungen. VPOD Schweiz, 2017-05-21.
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12.05.2017 Schweiz
Energieversorgung
Personen
Work
Sabine Reber
Abstimmung
Energieversorgung
Volltext
„Die Schweiz hat alles: Sonne, Wasser und Wind“. Darum sagt Sanitärinstallateur Walter Eich Ja zur Energiewende. Für Heizungs- und Sanitärinstallateur Walter Eich ist klar: Die Energiestrategie 2050 ist eine gute Sache. Und sie lohnt sich auch. Walter Eich (62) wohnt mit seiner Familie in Oftringen AG im ehemaligen Haus seiner Grosseltern. Vor sieben Jahren hat er auf dem Dach eine solarbetriebene Warmwasseranlage installiert. Sie ist so gross wie mehrere Dachfenster und war genauso leicht einzubauen. «Eine super Sache!» schwärmt er, und nach einigen Jahren werde es sich auch finanziell lohnen, weil die Stromrechnung tiefer ausfalle. Er sagt: „Mit dieser Anlage sind wir in der Übergangszeit und im Sommer unabhängig.“ Im Winter heizt Eich zusätzlich mit Holzpellets. Das sei eine sinnvolle Kombination. Er legt Wert darauf, seine Energie CO2-neutral mit einheimischen Rohstoffen zu gewinnen. „Ich will mit meinem Geld weder Putin noch die Saudis unterstützen. Importieren wir Gas und Öl, finanzieren wir doch so indirekt deren Kriege mit.“ Für die Kaltduscher-Kampagne der SVP hat Praktiker Eich nur ein müdes Lächeln übrig: „Wirklich absurd!“ Niemand werde auch in Zukunft kalt duschen müssen. Der 62jährige Eich präzisiert: „Es geht darum, die erneuerbaren Energien zu fördern und Schritt für Schritt in die Zukunft zu investieren.“ Ausserdem, das müsse doch jedem einleuchten, hätten wir in der Schweiz mehr als genug Sonne, Wasser und Wind, um die nötige Energie zu erzeugen. Doppelt günstig: (…). Sabine Reber.
Work, 12.5.2017.
Personen > Reber Sabine. Energieversorgung. Abstimmung. Work, 2017-05-12.
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11.05.2017 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Energieverbrauch
Energieversorgung
Volltext
Energieverbrauch sinkt: Energieziele einfach erreichbar. Die rechten Gegner der Energiestrategie 2050 behaupten unter anderem, die Reduktionsziele für die Schweiz beim Energie- und CO2-Verbrauch seien viel zu ehrgeizig. Sie seien nur mit drastischen Regulierungsmassnahmen oder viel zu teuren Fördermassnahmen zu erreichen. Tatsächlich aber ist der Endenergieverbrauch bereits in den letzten Jahren rückläufig und nach einem zwischenzeitlichen Anstieg ungefähr wieder auf das Niveau von 1991/1992 gesunken. Und dies, obwohl die Bevölkerung im gleichen Zeitraum um 1,5 Millionen Menschen zugenommen hat. Und damit auch die Anzahl Gebäude, Fahrzeuge, gefahrenen Kilometer usw. Minus 18 Prozent. Pro Kopf der Bevölkerung bedeutet das einen Rückgang von fast 18 Prozent in 25 Jahren. Dabei ist der Verbrauch vor allem in den letzten 10 Jahren gesunken, um rund 14 Prozent. Bundesrat und Parlament möchten mit der Energiestrategie den Verbrauch bis 2020 um 16 Prozent senken im Vergleich mit dem Jahr 2000. Das ist praktisch schon jetzt erreicht. Deshalb wurde die Vorlage von links ja auch als zu wenig ehrgeizig kritisiert. Bis 2035 soll dann der Verbrauch um 43 Prozent reduziert werden, auch das scheint aufgrund der heutigen Zahlen durchaus machbar. Am rückläufigen Verbrauch der letzten Jahre dürften die verbesserte Wärmedämmung der Gebäude und der Einsatz effizienterer Technologien in der Industrie und in den Haushalten einen grossen Anteil haben. Das sieht man am stark rückläufigen Verbrauch von Erdölbrennstoffen, einem Energieträger, der besonders viel CO2 in die (…). Hans Baumann.
Work online, 11.5.2017.
Personen > Baumann Hans. Energieversorgung. Work online, 2017-05-11.
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11.05.2017 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
WOZ
Susan Boos
Abstimmung
Energieversorgung
Volltext
Abstimmung Energiegesetz. Ein Ja, das verpflichtet. Plötzlich sind sich Linke nicht mehr sicher, ob sie zur Energiestrategie 2050 respektive zum Energiegesetz (EnG) Ja sagen sollen. Das ist gut so. Denn es zwingt zu einer Diskussion, die überfällig ist. Das richtet sich insbesondere an jene Linken, die sich für Sozialpolitik, aber nicht für Energiepolitik interessieren, weil sie glauben, das sei etwas für FröschlischützerInnen, Ökofundis oder Solarfreaks. Sie irren, es hat viel mit Sozialpolitik zu tun. Aber dazu nachher. Es gibt zwei gewichtige Gründe, am 21. Mai Ja zu stimmen: Der Bau von Atomkraftwerken wird verboten – und ebenso die Wiederaufbereitung von Uranbrennstoff. Es ist noch keine zehn Jahre her, da waren im Mittelland drei neue Reaktoren geplant. Die Nuklearkatastrophe von Fukushima und der liberalisierte Strommarkt haben die Pläne zunichtegemacht. Heute sind die grossen Energiekonzerne dankbar, dass sie nicht mit dem Bau der AKWs begonnen haben, es wären Milliardengräber geworden. Doch die Verhältnisse können sich schnell ändern. Deshalb ist es gut, dass es künftig gesetzlich verboten ist, neue AKWs zu bauen. Beim zweiten Punkt muss man etwas ausholen: Der Begriff „Wiederaufbereitung“ dürfte den wenigsten etwas sagen. Dabei wird aus abgebranntem Uranbrennstoff Plutonium gewonnen; die Nuklearbranche nennt es beschönigend „Recycling“. Die entsprechenden Fabriken stehen in Frankreich und Britannien und verseuchen das Meer. Die Schweiz hat ihre Brennstäbe dorthin geschickt und einen (…). Susan Boos.
WOZ, 11.5.2017.
Personen > Boos Susan. Energieversorgung. Abstimmung. WOZ, 2017-05-11.
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10.05.2017 Schweiz
Energieversorgung
Personen
SGB
Dore Heim
Abstimmung
Energieversorgung
Volltext
Gut für die Umwelt, gut für das Klima, gut für Jobs. Fünf Gründe für ein Ja zur Energiestrategie 2050. Spätestens seit Tschernobyl befürworten der SGB und seine Gewerkschaften den Atomausstieg. Jetzt wird er möglich. Deshalb - aber nicht nur deshalb - unterstützt der SGB die Energievorlage, die am 21. Mai zur Abstimmung kommt. 1. Ob man es wahrhaben will oder nicht, die Zeit der Atomkraftwerke in der Schweiz läuft aus. Auch das „jüngste" dieser AKW ist schon 33 Jahre alt. Jede Nachrüstung wird aufwändiger, und das Risiko wird nicht kleiner, weil es kaum Erfahrungen mit dem Betrieb von so alten AKW gibt. Sie produzieren für gut 20 TWh Strom. Diese Menge ist zu ersetzen. Ohne Zuwarten. 2. Die Energiestrategie soll den Zubau von erneuerbaren Energien beschleunigen, indem der Netzzuschlag erhöht wird und so ein Teil der Projekte auf der Warteliste abgebaut werden kann. Neu gibt es nicht nur Einspeiseprämien, sondern auch Einmalvergütungen. Das ist eine pragmatische Lösung für kleine oder grössere Photovoltaikanlagen. Der Zuschlag wird mit der Stromrechnung bezahlt, die Rechnung erhöht sich dadurch für einen durchschnittlichen Haushalt um rund 30 Franken im Jahr. Das ist verkraftbar. 3. Die Investitionen in Energieeffizienz und in erneuerbare Energien werden Stellen erhalten resp. neu schaffen. Alle Regionen des Landes werden profitieren. Diese Stellen umfassen verschiedene Qualifikationsniveaus. Das ist gut für den Werkplatz Schweiz. (…). Dore Heim.
SGB, 10.5.2017.
Personen > Heim Dore. Energieversorgung. Abstimmung. SGB, 2017-05-10.
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20.04.2017 Schweiz
Energie
SGB
Travail.Suisse

Energieversorgung
Volltext
SGB und Travail.Suisse unterstützen die Energievorlage vom 21. Mai. Energiestrategie 2050: gut für Werkplatz und Umwelt. SGB und Travail.Suisse stimmen der Energievorlage zu. Sie begrüssen die Energiestrategie 2050, denn diese wird in der Schweiz Innovationen sowie Investitionen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern. Die Kosten dieser positiven wirtschaftlichen Perspektive, ein bescheiden höherer Netzzuschlag, sind gut verkraftbar. Die Energiestrategie 2050 will eine energetische Versorgung aus einheimischen und erneuerbaren Quellen. Sie wird sich nicht nur für das Klima (Reduktion der Treibhausgase) und die Gesundheit (weniger Verschmutzung), sondern auch für den Werkplatz Schweiz positiv auswirken. Der zunehmend forcierte Abbau importierter fossiler Energie wird es erlauben, Milliarden zu sparen. Das ermöglicht, die Investitionen neu auf Energieeffizienz, auf die Reduktion des Energiekonsums und auf die erneuerbaren Energien auszurichten. Davon wird der Arbeitsmarkt profitieren. Diese Investitionen werden in der Schweiz stattfinden. Sie werden Zehntausende von Stellen in unserem Land erhalten resp. neu schaffen. Von diesen Stellen werden alle Regionen des Landes profitieren, denn die Installierung und der Unterhalt von erneuerbaren Energien und die Energiesanierung der Gebäude sind überall nötig. Diese Stellen umfassen verschiedene Qualifikationsniveaus (Bauberufe wie Gerüst- und Fassadenbauer/in, Abdichter/in, Storenmonteur/in; Projektverantwortliche; Ingenieur/innen; (…).
SGB, 20.4.2017.
SGB > Energieversorgung. Abstimmung. SGB, 2017-04-20.
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22.03.2016 Schweiz
Alpiq AG
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Alpiq AG
Energieversorgung
Volltext
Alpiq-Desaster: VPOD fordert Nachhaltigkeit. Mit grossem Bedauern und geringem Erstaunen hat die Energiekommission des VPOD vom Alpiq-Desaster Kenntnis genommen. Es gilt den drohenden Ausverkauf der Wasserkraft zu verhindern. Es hat sich seit längerem abgezeichnet: Die Zeit der Strombarone ist zu Ende. Traumerträge und Wunschdividenden gehören der Vergangenheit an. Auch in der Strombranche hat die Realität Einzug gehalten. Erschreckend ist, dass dies immer wieder nach demselben Muster passiert. In den fetten Jahren wird nach mehr Markt und mehr Liberalisierung gerufen. Alles soll sich einer Marktlogik und einer Ausrichtung am Gewinn unterordnen. Die Gewinne werden gerne und von diversen Akteuren eingesackt. Doch sobald es zur Krise kommt, sind diese Akteure weit weg. Plötzlich soll der Staat wieder die volle Verantwortung übernehmen, und sogar aus bürgerlich-liberalen Ecken ertönt der Ruf nach mehr Subventionen. Plötzlich ist man sich einig, dass es doch keinen Markt gibt und dass man zuallererst die Versorgungssicherheit garantieren muss. Der VPOD setzt sich schon lange dafür ein, dass die Strom- und Energieversorgung der Schweiz an Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit ausgerichtet wird. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 22.3.2016.
VPOD Schweiz > Alpiq. Energieversorgung. VPOD Schweiz, 2016-03-22.
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11.12.2015 Schweiz
TISA
VPOD Schweiz

Energieversorgung
Gesundheitswesen
TISA
Volltext
Fragen an die Verhandlungsführer. Im Rahmen der „WTO-Verbindungsgruppe“ des Seco, wo Parteien und Verbände vom Seco periodisch über den Stand der Verhandlungen über Freihandelsverträge informiert werden, können jeweils auch Fragen gestellt werden. Das haben wir im Dezember getan: Erste Frage: Das Seco hat auf seiner TISA-Website eine Liste von Themen veröffentlicht, zu welchen im Rahmen der TISA-Verhandlungen über Anhänge verhandelt wird. Auf dieser Liste fehlt das Thema „Gesundheitsdienstleistungen“. Von unseren deutschen und österreichischen Schwestergewerkschaften haben wir die Information, dass es auch Verhandlungen über einen Anhang zu Gesundheitsdienstleistungen gibt. Kann das Seco bestätigen oder dementieren, dass es auch einen Verhandlungstext zum Thema Gesundheitsdienstleistungen gibt? Antwort. Das Seco bestätigt, dass es einen Verhandlungsvorschlag zum Thema Gesundheitsdienstleistungen gibt. Wir erfahren auch, dass es auch einen Verhandlungstext zu einem Anhang über „Staatliche Unternehmungen“ gibt; dieser Anhang ist auf der Seco-Website ebenfalls nicht aufgeführt. (…).
VPOD Schweiz, 11.12.2015.
VPOD Schweiz > Tisa. Energieversorgung. VPOD Schweiz, 11.12.2015.
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08.10.2014 Schweiz
Energieversorgung
Personen
SGB
Dore Heim
Thomas Zimmermann
Energieversorgung
Strompreise
Volltext
Strommarktöffnung gefährdet Versorgungssicherheit. Bundesbeschluss zur Strommarktöffnung. Der SGB fordert den Bundesrat auf, von der vollen Strommarktöffnung abzusehen. Er sieht derzeit keinen Grund, über die heute herrschende teilweise Marktöffnung hinauszugehen. Eine zuverlässige Stromversorgung ist volkswirtschaftlich von grösster Bedeutung, dafür braucht es Stabilität und Planbarkeit für die Unternehmen. Eine Vollliberalisierung würde die Krise der Strombranche verschärfen, sie ist bei den anhaltend tiefen Marktpreisen ein gefährliches, unverantwortliches Experiment. Zudem bringt sie den Kleinkunden keine Vorteile. Die Gewerkschaften haben bei der Teilmarktöffnung Hand für eine pragmatische Lösung geboten. Die Schwelle für den Marktzugang wurde mit 100 MWh tief angesetzt. Damit können bereits heute alle Unternehmen, bei denen Stromkosten ins Gewicht fallen, von den tiefen Strompreisen profitieren. Und die kleinen Betriebe und Haushalte haben eine garantierte Grundversorgung zu moderaten Preisen mit hoher Qualität. Die volle Marktöffnung würde ihnen keinen Vorteil bringen. Denn die Abgaben würden im Fall der Marktöffnung steigen, wie die aktuelle Debatte um Investitionsbeiträge der öffentlichen Hand für Wasserkraftanlagen zeigt. Bezahlt werden solche Förderbeiträge von den Endkunden mit dem Strompreis. Die Strombranche steckt wegen der tiefen Preise der Stromproduktion in der Krise. (…).
SGB, 8.10.2014.
SGB > Energiewirtschaft. Strompreise. SGB, 8.10.2014.
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14.01.2014 Schweiz
Energiewirtschaft
Personen
SGB
Dore Heim
Energieversorgung
Preise
Volltext

Kein Liberalisierungsexperiment im Strommarkt. Für eine sichere und saubere Stromversorgung zu stabilen Preisen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat seit längerem gefordert, dass das Bundesamt für Energie endlich die Auswirkungen der Teilliberalisierung auf dem Strommarkt evaluiert. Die Evaluation liegt nun vor und bestätigt die Einschätzung des SGB in weiten Teilen: Kundschaft und Branche haben davon profitiert, dass in der Schweiz keine Vollliberalisierung durchgesetzt wurde. Die Strompreise blieben stabil, auch in der Grundversorgung sind sie unter dem Durchschnitt der EU-17 geblieben. Der bremsende Effekt der hohen Strompreise zum Zeitpunkt der Marktöffnung 2009 war ein Glücksfall: Die meisten Grosskunden blieben in der Grundversorgung und den Stadtwerken eröffnete sich die Möglichkeit, sich als Treiber der Energiewende zu positionieren.(...).Dore Heim.

SGB, 13.1.2014.
SGB > Energieversorgung. Preise. SGB. 2014-01-13.

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30.05.2013 Schweiz
Personen
SGB
Ständerat
Dore Heim
Energieversorgung
Volltext

Weichenstellungen für die Energiewende. Energiepolitik im Ständerat. Der Ständerat wird in der Session einen Strauss von energiepolitischen Geschäften behandeln, die die bundesrätliche Botschaft zur Energiestrategie 2050 entscheidend vorspuren. Die kleine Kammer kann die Energiestrategie des Bundesrates je nach Entscheid verstärken oder schwächen. Das sind die wesentlichsten Vorstösse, die der Ständerat zum Thema Energiestrategie diskutiert: (...). Dore Heim.

SGB online, 30.5.2013.
Personen > Heim Dore. Energieversorgung. SGB. 2013-05-30.

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01.03.2013 Schweiz
Energie
Nationalrat
Personen
SGB
Ständerat
Dore Heim
Energieversorgung
Energiewirtschaft
Volltext
Forschung, Arbeitsplätze, Kostenverteilung. Sessionsvorschau: Energiethemen in beiden Räten. Beide Räte greifen in der Frühjahrssession diverse Aspekte der Energiewende auf. Neben ökologischen und versorgungspolitischen Fragen werden auch soziale aufgeworfen. Aktionsplan "Koordinierte Energieforschung Schweiz" Die Kosten der Energiewende sind nur unscharf zu beziffern. Der grösste Kostenfaktor nebst der Stilllegung und dem Rückbau der Atomkraftwerke ist der Netzumbau und -ausbau. (...). Dore Heim.

SGB, 1.3.2013.
Personen > Heim Dore. Energieversorgung. SGB. 2013-03-01.

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31.01.2013 Schweiz
Energiewirtschaft
Personen
SGB
Steuern
Dore Heim
Arbeitsbedingungen
Energieversorgung
Energiewirtschaft
Vernehmlassung
Volltext

Faire Kostenaufteilung der Energiewende – Gute Arbeitsbedingungen erhalten. Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB begrüsst die grundsätzliche Stossrichtung der Energiestrategie 2050. Er fordert jedoch Sofortmassnahmen, damit in der Energiebranche gute Arbeitsbedingungen erhalten bleiben. Ein Gesamtarbeitsvertrag mit branchenweiten Standards, der jetzt ausgehandelt werden soll, muss für gute Arbeitsbedingungen in der Branche sorgen. (...). Dore Heim.

SGB, 31.1.2013.
SGB > Energiewirtschaft. Steuern. SGB. 31.1.2013.doc.

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15.11.2012 Visp
Energie
Lonza
Work

Energieversorgung
Gasversorgung
Lonza
Sonnenenergie
Volltext
Lonza Visp als Pumpspeicherwerk der nächsten Generation? Die Lonza erzeugt in Visp VS mit Gas Dampf für die Produktion. Sie würde besser im Sommer Gas durch Solarstrom ersetzen und im Winter mit einem Gas-Kombikraftwerk Strom und Wärme erzeugen. Die ETH Zürich hat einen neuen Rektor. Für ihn ist klar: Wer etwas von Energiepolitik verstehen will, muss zwei Dinge im Griff haben. Erstens darf er nicht Kilowatt und Kilowattstunden verwechseln. Und zweitens muss er den Dreisatz beherrschen. (...).

Work. Freitag, 15.11.2012.
Work > Lonza. Energieversorgung. Work 15.11.2012.

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27.08.2011 Chur
GR Kanton
Demonstration
SP
Work

Energieversorgung
Kohlekraftwerk
Volltext

Demo in Chur. Bündner Klimakampf. Im Kanton Graubünden wird entschieden, ob im deutschen Brunsbüttel und im italienischen Saline Joniche zwei gigantische Kohlekraftwerke gebaut werden. Von der Elektrizitätsfirma Repower hängt ab, ob in Zukunft jährlich 17,5 Millionen Tonnen CO2 ausgestossen werden. Repower-Hauptaktionär ist der Kanton. Am 31. August findet im Bündner Grossen Rat eine Debatte statt. links-grün will die Regierung verpflichten, die Repower-Projekte zu verhindern. Druck auf das Unternehmen und die Regierung macht am Samstag, 27. August, eine Demo in Chur. (...).

Work. Freitag, 2011-08-26.doc.

SP Chur. Demonstration. Work 2011-08-26.pdf

31.05.2011 Birr AG
Alstom Schweiz AG
Syna
Unia

Energieversorgung
Windenergie
Gewerkschaften protestieren gegen Stellenabbau bei Alstome. Die Gewerkschaften Unia und Syna haben am Montagmorgen im Rahmen eines europäischen Aktionstages beim Alstom-Werk in Birr AG gegen den Stellenabbau protestiert. Sie rufen Alstom dazu auf, sich stärker der Energieerzeugung durch Wasser, Wind und Gas zu widmen. (...). Tages-Anzeiger. Dienstag, 31.5.2011.
23.03.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Ursula Wyss
Cleantech-Initiative
Energieversorgung
SP lanciert Cleantech-Initiative. Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien: Dies ist das Ziel der Cleantech-Initiative. Die SP hat das Volksbegehren am Montg, 22.3.2010, vorgestellt und die Unterschriftensammlung lanciert. Die Initiative verlangt die Umstellung auf erneuerbare Energien wie Wasser-, Solar- und Windenergie. Bis 2030 soll der Energiebedarf mindestens zur Hälfte aus solchen Energien gedeckt werden. Das Ziel sei ambitioniert, aber realistisch, sagte SP-Fraktionschefin Ursula Wyss vor den Medien in Bern. Wie genau es erreicht werden soll, lassen die Initianten offen. Sie halten fest, dass der Bund Inovation fördern sowie private und öffentliche Investitionen unterstützen soll. NZZ. Dienstag, 23.3.2010
01.03.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Christian Levrat
Arbeitslosenversicherungsgesetz
Energieversorgung
Rentenklau
Die SP bläst zum Gegenangriff. Mit der Verteidigung der Sozialwerke soll die Wählerschaft wieder gewonnen werden. Die SP macht einen "Grossangriff" der Bürgerlichen gegen den Sozialstaat aus. Dem will sie sich entgegenstellen - zum einem mit einem Referendum gegen die Arbeitslosenversicherungs-Revision und zum anderen mit einer Cleantech-Initiative. Die Hoffnung ist gross, und ihre Erfüllung hängt vom Ausgang des kommenden Abstimmungsssonntags ab. Die SP erhofft sich am 7. März nicht nur einfach ein Nein zur Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge, sie wünscht sich ein kräftiges Nein, Christian Levrat, Präsident der SP, träumt vom "umfassenden Sieg". (...). Mit Foto von Christian Levrat. Markus Hofmann. NZZ. Montag, 1.3.2010
01.02.2010 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Rudolf Rechsteiner
Energieversorgung
Windenergie
Sauber und günstig. Seit zwei Jahren gilt das neue Stromversorgungsgesetz mit Einspeisevergütung für erneuerbare Energien. Für eine abschliessende Bilanz ist es zu früh. Doch starke Trends sind erkennbar. Erstens: Überall in Europa, wo Einspeisevergütungen die Marktöffnung begleiten, boomen die Erneuerbaren. Auch bei uns. 6000 Projekte stehen auf der Warteliste. Sie werden zwei AKW's von der Grösse Mühleberg ersetzen. (...). Mit Foto. Rudolf Rechsteiner. SPlinks, Februar 2010
09.02.2009 Thun
Energie Thun AG

Energieversorgung
Privatisierung
"Ein Teilverkauf ist nicht grundsätzlich falsch". Wie geht es mit der Energie Thun AG nun weiter? Die Energieproduktion müsse gesteigert werden, sagt VR-Präsident Kurt Bill. (...). Interview. Mit Foto. Heinerika Eggermann. Bieler Tagblatt 9.2.2009
05.10.2008 BL Kanton
Energieversorgung
Personen
SP BL Kanton
Eric Nussbaumer
Energieversorgung
Tarife
Baselbieter SP-Nationalrat klagt gegen Swissgrid. Wegen Formfehler sollen die Netztarife annulliert werden. Alle fluchen über die per Anfang 2009 angekündigten Preisschübe bei den Stromtarifen: Konsumenten, Unternehmer und Politiker von links bis rechts. Doch was tun? Warten, bis die Regulationsbehörde Elcom die Preise neu berechnet? Die Verordnung ändern? Oder gar das Gesetz? Das alles dauert der SP zu lang. Der Baselbieter Nationalrat Eric Nussbaumer schlägt deshalb den juristischen Weg ein. (…). Mit Foto. Florence Vuichard. Sonntag 5.10.2008
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