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30.11.2018 BS Kanton
Demonstrationen Basel
WOZ

Antifaschismus
Demonstration
Volltext
Baselnazifrei. Kein Platz für Rechtsextreme. Gleich an zwei Orten wurde in Basel am vergangenen Samstagnachmittag gegen die rechtsextreme Pnos demonstriert: zunächst am Ort und zur Zeit des Geschehens, bereits kurz nach Mittag auf dem Messeplatz. Und etwas später dann über einen Kilometer entfernt auf der Dreirosenanlage. Bewilligt hatte das Justiz- und Sicherheitsdepartement von FDP-Regierungsrat Baschi Dürr nur die zweite Veranstaltung, die von den Basler Juso angekündigt worden war und der sich neben den linken Parteien auch FDP, CVP und LDP angeschlossen hatten. Tausend TeilnehmerInnen waren gemäss VeranstalterInnen da. Noch mehr Leute zog die erste, also die unbewilligte Demo an. Dem überschaubaren Grüppchen Rechtsextremer standen dermassen viele Menschen gegenüber, dass an eine planmässige Kundgebung nicht zu denken war. So wurden die rechten Demonstrantlnnen mit ihren rot-weissen Morgensternfahnen von der Polizei hinter die nächste Häuserzeile eskortiert, wo die Wortführer der Pnos und der deutschen NPD ihre Reden hielten - abgeschirmt durch mehrere Polizeireihen, die sich einer stetig wachsenden Zahl von GegendemonstrantInnen in den Weg stellten. Gegen 2000 dürften es schliesslich gewesen sein. Was für ein starkes Zeichen: Anstatt eine rechte „Grossdemonstration“ mit Hunderten Teilnehmenden, wie sie angekündigt worden war, sah Basel an diesem Wochenende überaus breit abgestützten antifaschistischen Widerstand. Der offiziellen (…).
WOZ, 30.11.2018.
WOZ > Antifaschismus. Basel. WOZ, 2018-11-30.
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26.11.2018 BS Kanton
Unia Nordwestschweiz

Ladenöffnungszeiten
Referendum
Volltext
Einreichung des Referendums gegen längere Ladenöffnungszeiten in Basel. Keine längeren Ladenöffnungszeiten in Basel. Mit 60 Prozent Nein-Stimmen haben die Basler/innen einmal mehr eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten abgelehnt. Die Parlamentarier/innen müssen den Willen der Bevölkerung endlich respektieren und auf weitere Ausdehnungen verzichten. Längere Ladenöffnungszeiten helfen weder gegen den zunehmenden Online-Handel noch gegen den starken Franken. Es besteht kein Bedarf, den Abendeinkauf zu auszudehnen. Zudem will die Mehrheit nicht, dass das schlecht bezahlte Verkaufspersonal bis spät in die Nacht hinein arbeiten muss. Im Gegenteil: Der Detailhandel ist eine Tieflohnbranche, in der es dringend Mindestlöhne braucht. Anständige Mindestlöhne und besseren Schutz gegen längere Arbeitstage für die ganze Branche bieten Gesamtarbeitsverträge (GAV). Doch leider gibt es bisher keinen Branchen-GAV wie zum Beispiel im Gastgewerbe. Seit 2006, lehnt die Bevölkerung bei rund Dreiviertel der kommunalen und kantonalen Abstimmungen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten ab. Die Unia ruft die Detailhändler auf, endlich an den Verhandlungstisch zu sitzen, statt ihre Liberalisierungslobby weiterzuführen.
Unia Nordwestschweiz, 26.11.2018.
Unia Nordwestschweiz > Ladenöffnungszeiten. BS Kanton. Referendum. Unia, 2018-11-26.
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24.11.2018 BS Kanton
Novartis
Unia Nordwestschweiz

DV
Novartis
Stellenabbau
Volltext
Delegiertenversammlung der Unia in Basel. Mensch vor Marge: Unia fordert von Novartis Verzicht auf Stellenabbau. Die Delegierten der Gewerkschaft Unia haben an ihrer Versammlung in Basel eine Resolution verabschiedet, die von Novartis den Verzicht auf den angekündigten Abbau von 2‘150 Stellen fordert. Im Anschluss an die DV beteiligen sich die Gewerkschafter/innen an einer Protestkundgebung. Die Delegierten verlangten weiter, dass der Baumeisterverband endlich einer Lösung zur Sicherung der Rente mit 60, einem neuen Vertrag und einer Reallohnerhöhung zustimmt. Die Unia-Delegierten fordern in einer Resolution die Novartis auf, ihre Personalpolitik zu ändern und endlich wieder ihre soziale Verantwortung gegenüber den Angestellten wahrzunehmen. Der Forderung verleihen sie Ausdruck, indem sie sich heute Nachmittag an der Protestkundgebung in Basel beteiligen, an der die Novartis-Beschäftigten gegen den Stellenabbau demonstrieren. Absurde Entlassungswelle. Der angekündigte Stellenabbau bei Novartis hat keine realwirtschaftliche Grundlage. Der Konzern hat im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich auf 7,7 Milliarden Franken gesteigert. Sogar 11,7 Milliarden Franken wurden an Aktionär/innen ausgeschüttet. Dass bei einer solchen Finanzlage über 2‘000 Angestellte auf die Strasse gestellt werden sollen, ist ein Hohn und absurd. Die Delegierten der Unia erklären sich solidarisch mit den Kolleg/innen der Novartis und unterstützen sie vollumfänglich in ihrem Kampf gegen den Stellenabbau. Baumeister sollen endlich Lösung zustimmen. Die Unia-Delegierten forderten zudem den Schweizerischen Baumeisterverband auf, (…).
Unia Nordwestschweiz, 24.11.2018.
Unia Nordwestschweiz > Novartis. Stellenabbau. Unia, 2018-11-24.
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04.10.2018 BS Kanton
Novartis
Personen
Vorwaerts
Tarek Idri
Entlassungen
Novartis
Volltext
Katzbuckeln nützt nichts. Basel macht den Grossunternehmen ein Steuergeschenk nach dem anderen, um sie bei Laune zu hal-ten. Diese kümmert das offenbar nicht: Novartis wird übel' 2000 Arbeitsplätze in Basel und der Schweiz vernichten. Der Pharmariese Novartis will in der Schweiz über 2100 Stellen vernichten. Dabei sollen 1400 Stellen in der Produktion und 700 Stellen im Dienstleistungsbereich gestrichen werden. Der Abbau soll gestaffelt über vier Jahre erfolgen, wie der Pharmakonzern mitteilte. Der Stellenabbau kommt nicht völlig überraschend. Novartis- Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt hatte bereits anfangs September entsprechende Andeutungen gegenüber der „NZZ am Sonntag“ gemacht. Reinhardt kündigte im Interview Rationalisierungen in Produktion und Verwaltung an. Als Vorwand dafür dienen die sinkenden Nettopreise in den USA. Der tatsächliche Grund wurde vom CEO Vas Narasimhan gegenüber der „AZ“ verraten: „Gegenüber unseren Konkurrenten hinken wir hinterher. Einige von ihnen haben eine deutlich höhere operative Gewinnmarge als wir.“ In geheimen Gesprächen wurden die Kantonsbehörden sowie der Bundesrat schon im Vorfeld vom Kahlschlag bei Novartis informiert. Beat Käser, Gemeindeammann von Stein, zeigt sich allerdings vom Umfang des Abbaus überrumpelt. „Mit so vielen Stellen habe ich nicht gerechnet“, gibt er offen zu. Insgesamt werden in Stein 700 Stellen bis 2022 abgebaut. Dass Novartis Umschulungen anbietet und in Stein neue Stellen schaffen will, erinnere ihn an die Redewendung vom „Zuckerbrot und der Peitsche“. Kein gutes Timing? (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 4.10.2018.
Vorwaerts > Novartis. Entlassungen. Vorwaerts, 2018-10-01.
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12.07.2018 BS Kanton
Abstimmungen Basel
Mietwesen
Vorwärts

Abstimmung
Mieterschutz
Volltext
Sabotage gegen Bevölkerung. Am 10. Juni sind die vier „Recht auf Wohnen“-Initiativen von der Basler Bevölkerung angenommen worden. Der Widerstand gegen dieses Resultat wird von den ausbeuterischen Basler Kapitalistinnen geführt. Das Recht auf Wohnen freut die bürgerliche Ausbeuterminderheit nicht, das ist klar. Sie betreiben einen Kampf dagegen mit ihren klassischen Mittel: Repression und Medien. Die bürgerliche Presse und die kapitalistische Regierung und ihre Sturmabteilung, die Basler Polizei, sind allesamt Werkzeuge, mit denen sich die Bürgerlichen erhoffen, den Fortschritt zerschlagen zu können. Denn es muss klar gesagt werden: Die Resultate vom 10. Juni, der Sieg von „Recht auf Wohnen“, sind ein Fortschritt! Woraus genau besteht dieser Fortschritt? Er besteht aus den vier „Recht auf Wohnen“-Initiativen und den Lehren, die wir daraus ziehen können. Konkret sind die vier Initiativen die Wohnschutzinitiative, die Initiative „Ja zu bezahlbaren Neumieten“, „Ja zu bezahlbaren Mietgerichtsverfahren“ und die namengebende Initiative „Recht auf Wohnen“. Aufwertung und Vertreibung. „Dies ist eine deutliche Niederlage. Wir müssen nun bei der Umsetzung schauen, dass wir das Beste herausholen und die Vorlage nicht so scharf umgesetzt wird.“ Das sind die Worte von Klassen- und Volksfeindin Katja Christ, Grossrätin der Grünliberalen Partei. Sie zeigt die wahre Tendenz der AusbeuterInnen, sich gegen den Willen des Volkes und für den Willen und den Profit einer kleinen Minderheit zu stellen. Die Frage, die (…). Lilly Zegdoum.
Vorwärts, 12.7.2018.
Vorwärts > Mieterschutz. Abstimmung BS Kanton. Vorwärts, 2018-07-12.
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14.06.2018 BS Kanton
Abstimmungen Basel
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen

Abstimmung
Mieterschutz
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Personen/Von%20Wyl%20Benjamin.%20Mieterschutz.%20Abstimmungen.%20WOZ,%202018-06-14.pdfWohnliches Basel. Basel-Stadt stimmte am Sonntag allen vier wohnpolitischen Initiativen zu - und startet damit eine sanfte Revolution. Normalerweise sind zwei Menschen unmittelbar beieinander, wenn sie sich das Ja-Wort geben. Aber die 27‘600 BaslerInnen, die der „Wohnschutzinitiative“ zustimmten, hätten nicht ins Rathaus gepasst. Letzten Sonntag bekannte sich die Basler Bevölkerung zu sich selbst. Darum ergreift der Kanton nun „alle wohnpolitischen Massnahmen“, nicht nur zum Erhalt von bezahlbarem Wohnraum und dem „Charakter der Quartiere“, sondern auch für die bestehenden „Lebensverhältnisse“. Sogar die bürgerliche Kantonsgemeinde Riehen gab der Massenhochzeit ganz knapp ihren Segen. Es ist ein offenes Bekenntnis und hat nichts mit der Enge einer Ehe gemein: Basel kann sich diese Hingabe auch deshalb leisten, weil leere ehemalige Industrieareale und die entsprechenden Pläne für die Schaffung von bezahlbarem und nicht bezahlbarem Wohnraum vorhanden sind. Hochzeitskärtchen vom Rheinknie. National liegt der Wohnungsleerstand bei 1,47 Prozent - Tendenz steigend. FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann bestätigte es einmal in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Bei unter 1,5 Prozent herrscht Wohnungsknappheit. Wohnungsnot nennt sich dieselbe Schwelle seit dieser Woche in der Basler Verfassung. Klar darüber war der Leerstand zum letzten Mal vor neunzehn Jahren, momentan beträgt er 0,5 Prozent und ist damit von Stadtzürcher Verhältnissen mit  (…). Benjamin von Wyl.
WOZ, 14.6.2018.
Personen > Von Wyl Benjamin. Mieterschutz. Abstimmungen. WOZ, 2018-06-14.
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02.06.2018 BS Kanton
Unia Nordwestschweiz

Ladenöffnungszeiten
Referendum
Volltext
Basel-Stadt: Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten. Die Unia wehrt sich gegen immer längere Arbeitstage. Die Gewerkschaft Unia wehrt sich gegen den Beschluss des Grossen Rates. Basel-Stadt zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. Abendeinsätze sind dem Verkaufspersonal unter den jetzigen Arbeitsbedingungen nicht zumutbar. Am 5. Juni hat der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen und Vorfeiertagen um zwei Stunden beschlossen. Die Unia wehrt sich mit dem Referendum gegen immer längere Arbeitstage. Schwierige Freizeitplanung und fehlender Schutz. Schon heute sind die Einsätze im Verkauf äusserst flexibel und lassen eine Freizeitplanung kaum zu. Die geplante Verschlechterung der Arbeitsbedingungen ist bei einem Mindestlohn von 3500 Franken gemäss Normalarbeitsvertrag (NAV) für das Verkaufspersonal nicht tragbar. Denn ohne Gesamtarbeitsvertrag (GAV) können die Angestellten auf keinen Schutz zählen. Einzig Grossverteiler profitieren. Bereits jetzt nutzen in der Stadt Basel nur die Grossverteiler die bestehenden Ladenöffnungszeiten wirklich aus. Beispiele aus anderen Kantonen zeigen, dass eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten das Lädelisterben antreibt, aber keine positiven Effekte auf den Detailhandel insgesamt hat. Ladenöffnungszeiten vielerorts unter Druck. Am 6. Juni hat auch der Grosse Rat des Kantons Berns eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten entschieden. In der unteren (…).
Unia Nordwestschweiz, 2.6.2018.
Unia Nordwestschweiz > Ladenöffnungszeiten. Referendum. Unia. Nordwestschweiz, 2018-06-02.
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01.04.2018 BS Kanton
Abstimmungen Basel
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
Patrizia Bernasconi
Abstimmung
Mieterschutz
Volltext
Diese Abstimmung ist einmalig. Im Juni kommt es für die Basler Mietenden zu einer historischen Abstimmung. Mit vier Ja können sie ihr Los enorm verbessern. Wo gab es das sonst einmal? Am 10. Juni kommen in Basel gleich vier Mietervorlagen zur Abstimmung. Drei stammen vom MV, eine von einem Komitee aus sozialen Organisationen. Und immer geht es um Wohnschutz und Mieterrechte. MV-Co-Leiter Beat Leuthardt fiebert diesem entscheidenden Datum entgegen. Er sagt: „Wenn alle unsere Mitglieder an die Urne gehen, haben wir eine reelle Chance zu gewinnen“. Worum geht es? Die eine MV-Initiative will Transparenz bei den Vormieten herstellen und die Preistreiberei bei Mieterwechseln dämpfen. Zu diesem Zweck sollen die Vermieter verpflichtet werden, auf einem Formular den Vormietzins anzugeben. So wird beim Neueinzug schnell ersichtlich, ob Mietende über den Tisch gezogen werden sollen. Diese Transparenzpflicht hat sich bewährt: Es gibt sie schon in einem halben Dutzend Kantone, darunter Zürich. Die andere MV-Initiative will den Zugang zu den Gerichten sicherstellen, indem die Gebühren bei Mietstreitigkeiten auf höchstens 500 Franken begrenzt werden. Heute ist es so, dass hohe Kostenhürden bestehen. Niemand aber soll nur wegen den Gebühren auf seine Rechte verzichten müssen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Interessant ist die dritte MV-Initiative. Sie will (…). Patrizia Bernasconi.
M+V. April 2018.
Personen > Bernasconi Patrizia. Mietwesen. Initiativen. M+V, 2018-04-01.
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22.03.2018 BS Kanton
BaZ
Personen
WOZ
Hansi Voigt
BaZ
Besitzverhältnisse
Volltext
Einsamer Minusrekord. Der geplante Verkauf der "BaZ" ist vor allem die Geschichte der publizistischen, politischen und kommerziellen Niederlage des Medienunternehmers Christoph Blocher. Medienunternehmer Christoph Blocher hatte eine klare Strategie: Statt weiterhin Geld in Zeitungsinserate, etwa für SVP-Kampagnen, zu stecken und damit die vermeintlich linken Medien finanziell zu stärken, kaufte er die Titel gleich selber. Lange hiess es, Blocher liege bei der NZZ auf der Lauer. Dann kaufte Blocher die "Weltwoche". Am Anfang funktionierte das Modell sehr gut. Der Chefredaktor verbreitete das Weltbild des Inhabers. Die Mainstreammedien nahmen alarmiert jede noch so routiniert hingeworfene Antithese zur Kenntnis und verbreiteten mit Schnappatmung die rechten Standpunkte. Und die Verluste hielten sich, nicht zuletzt dank regelmässigem Sponsoring des Kreuzworträtsels durch die Ems-Chemie, in engen Grenzen. Um dieses vermeintliche Propaganda-Perpetuum-Mobile noch auszuweiten, stieg Blocher, auf reichlich verwinkelte Weise, bei der "Basler Zeitung" ein. Das Ziel war es, die Verbreitung der rechten Sicht der Dinge, bei minimalen Kosten, auf tägliche und nationale Basis zu bringen. So weit, so schlüssig. Die "BaZ" wurde umgekrempelt. Doch noch schneller, als die Kosten sanken, verschwanden die LeserInnen. Blochers Statthalter Markus Somm hat die Auflage von 83'000 im Jahr 2010 auf 44'000 im Jahr 2017 fast halbiert. Das ist einsamer Schweizer Minusrekord unter den Regionalzeitungen. (…). Hansi Voigt.
WOZ, 22.3.2018.
Personen > Voigt Hansi. BaZ. Besitzverhältnisse. WOZ, 2018-03-22.
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01.03.2018 BS Kanton
Unia Nordwestschweiz

Aktionskomitee
Bauarbeiter
Landesmantelvertrag
Volltext
Kampfkomitee für einen starken LMV gegründet. Die Bauarbeiter aus der Region Nordwestschweiz haben gestern ein Kampfkomitee für die Verhandlungen des Landesmantelvertrages (LMV) in der Baubranche gegründet. Sie fordern eine Lohnerhöhung und wehren sich gegen jegliche Verschlechterung des LMV. Die Bauarbeiter aus den Kantonen Baselland und Basel-Stadt haben am Donnerstag im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des Restaurants Union in Basel deutlich gemacht, dass sie bereit sind, für einen besseren LMV zu kämpfen. Die anwesenden rund 300 Bauarbeiter formulierten ihre Forderungen und sprachen sich einstimmig dafür aus, den erneuten Angriff des Baumeisterverbandes auf die Arbeitsbedingungen mit allen Mitteln abzuwehren. Die Bauarbeiter fordern nach den Nullrunden der letzten Jahren endlich wieder eine Lohnerhöhung um 150 Franken. Während der Umsatz in der Baubranche seit zehn Jahren steigt, nimmt die Zahl der Arbeitnehmenden ab (vgl. Bauindex Schweiz). Das bedeutet, dass ein einzelner Bauarbeiter einen immer grösseren Umsatz erwirtschaftet. Dies muss ich auch im Lohn der Bauarbeiter widerspiegeln und nicht nur im Gewinn der Arbeitgeber. Ebenfalls sind die Bauarbeiter nicht bereit, eine Verschlechterung beim Rentenalter 60 zu akzeptieren. Bereits bei den letzten Verhandlungen wurde der Beitrag der Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhöht, um die Finanzierung des Flexiblen Altersrücktritts (FAR) zu sichern. Ein weiterer Angriff auf die Rente entspricht keiner Notwendigkeit, sondern kommt nur dem Profit der Bauunternehmer (…).
Unia Nordwestschweiz, 1.3.2018.
Unia Nordwestschweiz > Bauarbeiter. LMV. Unia Nordwestschweiz, 2018-03-01.
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21.12.2017 BS Kanton
Vorwärts

Hausbesetzung
Volltext
„Besetzen ist legitim“. In Basel wurde für kurze Zeit ein Haus besetzt, das seit mehreren Jahren leer steht. Die Besetzerlnnen versuchten, mit den Eigentümerinnen Kontakt aufzunehmen. Die Polizei räumte die Besetzung innerhalb kurzer Zeit und nahm zwei Aktivisten in Haft. Die Stadt Basel wird aufgewertet. In immer kürzeren Zyklen werden Häuser abgerissen und neu gebaut, Mietwohnungen in Wohneigentum verwandelt, Mieten erhöht und durch grossflächige Investitionen ganze Stadtteile umgekrempelt. Vor diesem Hintergrund hatte sich die IG Bedingungsloses Wohnen (IGBW) gebildet und am 6. Dezember die Gärtnerstrasse 112 besetzt. Nach der Hausbesetzung wurde umgehend versucht, mit den Eigentümerinnen persönlich Kontakt aufzunehmen. Diese verweigerten allerdings einen Dialog mit der IGBW. Stattdessen erschien innerhalb kürzester Zeit ein massives Polizeiaufgebot, welches der IGBW ein Ultimatum stellte, das Haus innerhalb einer Stunde zu verlassen. Obwohl die AktivistInnen sich dazu bereit erklärt hatten, auf das Ultimatum einzugehen und das Haus friedlich zu verlassen, wurde bereits nach 15 Minuten die polizeiliche Räumung ohne weitere Erklärungen vollzogen. Die Polizei drängte die Räumung aggressiv auf und verhinderte andere Lösungsmöglichkeiten. Dabei wurden zwei Aktivisten verhaftet, die zwei Nächte in Haft blieben. Die IGBW kritisierte diesen unverhältnismässigen Polizeieinsatz und die unnötige Repression scharf. Nachbarinnen, die ihre Sympathie zur (…). Die Redaktion.
Vorwärts, 21.12.2017.
Vorwärts > Hausbesetzung. BS Kanton. Vorwärts, 2017-12-21.
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23.11.2017 AG Kanton
BS Kanton
ZH Kanton
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Sozialhilfe
Sparmassnahmen
Volltext
Brutal asozial! Überall in der Schweiz finden Angriffe auf die Sozialhilfe statt. In Basel und Zürich wurde sie für vorläufig Aufgenommene gekürzt, im Aargau und in Bern soll sie allgemein verschlechtert werden. Dieser menschenfeindliche Generalangriff wird von der SVP angeführt. Nun ist auch Basel gefallen. Als letzter Kanton hat Basel-Stadt die Sozialhilfe für vorläufig aufgenommene AusländerInnen gekürzt. Als Grund für den Sinneswandel der Basler Regierung nennt die „Tageswoche“ eine vergangene Abstimmung in Zürich. Im Schatten des Referendums über die Altersvorsoge wurde am 24. September im Kanton Zürich über die Sozialhilfe von vorläufig Aufgenommene abgestimmt. Zwei Drittel der Stimmberechtigten votierten dafür, sie auf das tiefe Niveau der Asylfürsorge zu kürzen. Nun erhalten die vorläufig Aufgenommenen bloss noch 35 Prozent der zuvor ausbezahlten Beträge. Danach war Basel-Stadt als einziger Kanton übriggeblieben, der vorläufig Aufgenommenen weiterhin die vollen Sozialhilfebeiträge gewährte. Jetzt hat sich das geändert: Die Basler Regierung gab bekannt, die Beiträge auf 80 Prozent des bisherigen Niveaus zu senken. Damit ist Basel dem brutalen Einschnitt von Zürich also nicht ganz gefolgt, wo die Beiträge auf das Minimum runtergebracht wurden. Die SVP forderte prompt eine Zurückstufung der Beiträge auf das Niveau der Asylfürsorge. AusländerInnen mit Status F sollten pro Tag gerade noch 10 Franken – wie jetzt im Kanton Zürich – erhalten für Essen, Kleidung und sonstige Bedürfnisse. Im Grossen Rat kam die (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 23.11.2017.
Vorwärts > Sozialhilfe. Vorwärts, 2017-11-23.
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14.09.2017 BS Kanton
Partei der Arbeit
Personen
Grosskopf Kurt
Nachruf
Volltext
Kurt Grosskopf zu Ehren. Kurt Grosskopf, ein liebenswerter Genosse, ist am 25. Juni mit 88 Jahren in Basel gestorben. Am 3. September trafen sich am Rheinufer bei herrlichem Wetter gut hundert GenossInnen, FreundInnen und Verwandte zu einem recht weltlichen Gedenkanlass mit Speise und Trank, wie Kurt es gewünscht hatte. In den geselligen Gesprächen kam die Hochachtung vor ihm und die Sympathie für ihn zum Ausdruck. So soll zum Beispiel ein ehemaliger Arbeitskollege gesagt haben: Kurt hat mir das linke Auge geöffnet. Oder eine ehemalige Aktivistin des 1988er Kulturexperiments „Alte Stadtgärtneret“: „Das war ein cooler Alter, er hat mir als Jugendliche aufgezeigt, dass nicht alle Alten reaktionär und nicht alle Jungen progressiv sind. Kurt war und bleibt ein beispielhafter Kommunist. Gebildet und interessiert, mitfühlend und mitdenkend wie er war, entspricht er fast dem Idealbild eines Protagonisten der ArbeiterInnenbewegung. Er hat sich auf vielen Ebenen für unsere Sache eingesetzt: im Parlament, basisdemokratisch und. auch, oft als Schreibender für den Vorwärts. Er war als Mitglied des Vorwärts-Forums einer der ArchitektInnen der Neuen PdA Basel und als aktiver Genosse ein tragender Pfeiler dieser Sektion der PdA Schweiz. Peter Flubacher hielt eine kurze Rückschau auf die letzten dreieinhalb Jahrzehnte des politischen Wirkens von Kurt. Zum Glück hat Kurt vor knapp einem Jahr in einem umfassenden Buch sein Leben dargestellt, sowohl das private als auch das gesellschaftspolitische. Das Buch zeigt authentisch die ehrliche, (…). Mit Foto. Guido Nussbaum.
Vorwärts, 14.9.2017.
Personen > Grosskopf Kurt. Nachruf. Vorwärts, 2017-09-14.
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01.09.2017 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
Funke, Der
Personen
Flo Degen
BVB
Sparmassnahmen
Volltext
Sparmassnahmen beim öffentlichen Verkehr. Basler Verkehrsbetriebe: „Es kocht!" Bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) häufen sich Krankheitsfälle, das Vertrauen in die Direktion ist im Keller. Dies ist das direkte Resultat der Sparmassnahmen, die auf dem Rücken der Angestellten umgesetzt werden. Über die Auswirkungen im Berufsalltag und darüber, was sich aus ihrer Sicht ändern muss, haben wir uns mit Angestellten der BVB unterhalten. Die Basler Regierung hat von den BVB Sparmassnahmen in der Höhe von einer Million Franken pro Jahr gefordert. „Um konkurrenzfähig zu bleiben," hat die Direktion und der Verwaltungsrat ein Sparprogramm im Wert von 5 Millionen Franken zu verabschiedet. Für die Beschäftigten ist dies im Alltag unmittelbar spürbar. Drei Drämler (die anonym bleiben wollen) berichten von der Umstellung: „Mit dem neuen Arbeitszeitreglement ist die Motivation, freiwillig Überstunden zu machen im Keller. Neu werden Überstunden ausbezahlt statt kompensiert, Dienste abtauschen ist nicht mehr möglich. Die Fahrer sind jetzt selbst dafür verantwortlich, dass sie die Gesamtarbeitszeit einhalten. Wenn es zu viel Personal hat, werden nur kurze Schichten vergeben, dann hat man zu wenige Stunden und muss am freien Tag arbeiten gehen:' Doch es betrifft nicht nur die Tram- und Busführer. Ein Arbeiter aus der Werkstatt berichtet von der Umstellung auf die Taktfertigung: „Jeden Tag wird ein Modul revidiert. Aber das ist gar keine richtige Revision mehr. Es wird bei der Sicherheit des Rollmaterials gespart:' (…). Flo Degen. 
Der Funke, 1.9.2017.
Funke, Der > BVB. Sparmassnahmen. Der Funke, 2017-09-01.
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23.08.2017 BS Kanton
Manor
Unia Nordwestschweiz

Manor
Stellenabbau
Volltext
Wiederholter Stellenabbau bei Manor. Transparenz und Sicherheiten gefordert. Wie das Unternehmen heute kommunizierte, plant Manor in Basel den Abbau von 200 Stellen. Betroffen ist ein Fünftel der Belegschaft des Warenhauskonzerns am Hauptsitz. Zudem wird im April 2018 der Supermarkt in Solothurn geschlossen. Der Abbau ist ein Baustein in einer Reihe von schlechten Nachrichten für das Personal. Die Unia fordert vom neuen CEO Stéphane Maquaire Transparenz über die Zukunft des Unternehmens. Die Hälfte des neuen Stellenabbaus wird via Kündigungen, Frühpensionierungen sowie Pensenreduktionen vollzogen. Die restlichen 100 Stellen sollen ausgelagert oder nicht mehr besetzt werden. Dies ist ein Schock für die Direktbetroffenen. Die Unia wird mit ihnen Gespräche führen. Bereits dritte Entlassungswelle bei Manor Die Ankündigung dieser erneuten Massenentlassung in der Manor-Zentrale in Basel folgt nur kurz nach den massiven Verschlechterungen bei der Manor-Pensionskasse. Das passt ins Bild der Warenhauskette, die wiederholt auf dem Rücken des Personals restrukturiert: Bereits 2015 entliess der Konzern 150 Mitarbeitende, im Jahr darauf kündigte Manor weiteren 100 Mitarbeitenden. Digitalisierung nicht mit Personalabbau erkaufen. Manor begründet den massiven Umbau mit einem „ambitiösen Wachstumsplan“ und der Digitalisierung des Detailhandels. Dazu will der Konzern 500 Millionen investieren. Die Unia warnt vor der Logik, Digitalisierung mit Personalabbau zu erkaufen. Die Gewerkschaft fordert eine soziale (…).
Unia Nordwestschweiz, Medienmitteilung, 24.8.2017.
Unia Nordwestschweiz > Manor. Stellenabbau. Unia, 2017.08-24.
Ganzer Text
Wiederholter Stellenabbau bei Manor. Transparenz und Sicherheiten gefordert. Wie das Unternehmen heute kommunizierte, plant Manor in Basel den Abbau von 200 Stellen. Betroffen ist ein Fünftel der Belegschaft des Warenhauskonzerns am Hauptsitz. Zudem wird im April 2018 der Supermarkt in Solothurn geschlossen. Der Abbau ist ein Baustein in einer Reihe von schlechten Nachrichten für das Personal. Die Unia fordert vom neuen CEO Stéphane Maquaire Transparenz über die Zukunft des Unternehmens. Die Hälfte des neuen Stellenabbaus wird via Kündigungen, Frühpensionierungen sowie Pensenreduktionen vollzogen. Die restlichen 100 Stellen sollen ausgelagert oder nicht mehr besetzt werden. Dies ist ein Schock für die Direktbetroffenen. Die Unia wird mit ihnen Gespräche führen. Bereits dritte Entlassungswelle bei Manor Die Ankündigung dieser erneuten Massenentlassung in der Manor-Zentrale in Basel folgt nur kurz nach den massiven Verschlechterungen bei der Manor-Pensionskasse. Das passt ins Bild der Warenhauskette, die wiederholt auf dem Rücken des Personals restrukturiert: Bereits 2015 entliess der Konzern 150 Mitarbeitende, im Jahr darauf kündigte Manor weiteren 100 Mitarbeitenden. Digitalisierung nicht mit Personalabbau erkaufen. Manor begründet den massiven Umbau mit einem „ambitiösen Wachstumsplan“ und der Digitalisierung des Detailhandels. Dazu will der Konzern 500 Millionen investieren. Die Unia warnt vor der Logik, Digitalisierung mit Personalabbau zu erkaufen. Die Gewerkschaft fordert eine soziale Digitalisierung, die auf Qualifizierung und gutes Personal setzt. Transparenz über Strategie von Manor gefordert. Manor ist im Besitz der Maus Frères mit Sitz in Genf. Die Gebrüder Maus gehören mit einem geschätzten Vermögen von 2 bis 2,5 Milliarden Franken zu den reichsten Familien in der Schweiz. (…).
Unia Nordwestschweiz, Medienmitteilung, 24.8.2017.
Unia Nordwestschweiz > Manor. Stellenabbau. Unia, 2017.08-24.
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09.08.2017 BS Kanton
Novartis
Unia Nordwestschweiz

Entlassungen
Petition
Volltext
Novartis: 1'165 Unterschriften gegen Entlassungen. Die Mitarbeitenden haben genug von ewig neuen Kündigungswellen. Novartis-Mitarbeitende haben heute in Basel der Geschäftsleitung sechs Kisten mit 1'165 Unterschriften überreicht. Die Unterzeichnenden fordern, dass beim geplanten Abbau von 500 Stellen auf jegliche Entlassungen verzichtet wird. Die Novartis-Mitarbeitenden sind nicht mehr bereit, die stetig aufeinanderfolgenden Entlassungswellen schweigend hinzunehmen. Novartis ist aufgrund seiner Grösse und finanziellen Ressourcen ohne weiteres in der Lage, den Stellenabbau sozialverträglich durchzuführen und Rücksicht auf die zum Teil langjährigen Mitarbeitenden zu nehmen. Klarheit schaffen über angeblichen Stellenausbau. Vor einigen Wochen hatte Novartis noch davon gesprochen, 350 neue Stellen zu schaffen. Das hätte es ermöglicht, die meisten betroffenen Mitarbeitenden weiter zu beschäftigten. Jetzt steht die Schaffung dieser Stellen in den Sternen. Das lässt den Verdacht aufkommen, dass die Ankündigung nur zur Beruhigung der Betroffenen gemacht wurde. Die Unia fordert von Novartis, unverzüglich Klarheit zu schaffen. Ablauf der Konsultationsfrist. Die Übergabe der Unterschriften fand kurz vor dem Ende der Konsultationsfrist am kommenden Freitag statt. Während dieser Zeit können die Mitarbeitenden Vorschläge zur Verhinderung des Stellenabbaus einreichen. Unterstützt wurde die Aktion von der Personalvertretung GAV und der Unia Nordwestschweiz.
Unia Nordwestschweiz, 9.8.2017.
Unia Nordwestschweiz > Novartis. Entlassungen. Petition. Unia 2017-08-09.
Ganzer Text
29.06.2017 BS Kanton
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Konzession
Uber
Volltext
„Post und Basel handeln verantwortungslos“. Wie lange noch geschäftet die öffentliche Hand mit Dumping-Uber? Uber betreibt Sozialdumping, verleitet die Fahrer zu illegalem Tun und zahlt kaum Steuern. Trotzdem arbeiten die Post und der Kanton Basel-Stadt weiter mit dem Dumpingfahrdienst zusammen. Es war ein wichtiger Teilsieg der Gewerkschaften: Die SBB kippen den Dumpingtaxidienst Uber aus ihrer neuen Reiseplaner-App. Uber habe „offene Fragen“ nicht geklärt, so die SBB. Weiter an Uber festhalten will dagegen die Post mit ihrer App „Nordwestmobil „ im Grossraum Basel. Mitverantwortlich ist auch der Kanton Basel-Stadt, denn der Tram- und Busbetrieb BVB, der zu hundert Prozent dem Kanton gehört, ist Partner bei „Nordwestmobil“. Unsozial. Auf Anfrage von Work verteidigt der Kanton die Teilnahme von Uber an der App: „Ob Uber sich gesetzeskonform verhält oder nicht, ist Gegenstand von hängigen Verfahren.“ Zudem sei auch ein konventionelles Taxiunternehmen in der App vertreten. Auch bei Postauto erklärt Sprecher Urs Bloch, in der „Pilotphase“ wolle man weiter mit Uber zusammenarbeiten. Immerhin ein Hintertürchen zum Einstieg in den Uber- Ausstieg lässt sich die Post offen: In einer nationalen Mobilitäts-App, für diesen Herbst geplant, „werden wir die Zusammenarbeit mit Uber überprüfen“, sagt er zu Work. Roman Künzler, Uber-Spezialist bei der Unia, ist damit nicht zufrieden: „Die Post und der Kanton Basel- Stadt handeln verantwortungslos. Sie unterstützen das illegale und unsoziale Gebaren von Uber.“ Die Liste der Vorwürfe und (…). Christian Egg.
Work online, 29.6.2017.
Personen > Egg Christian. Uber. Konzession. Work online, 2017-06-29.
Ganzer Text
16.06.2017 BS Kanton
Uber
Unia Nordwestschweiz

Konzession
SBB
Uber
Volltext
Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Unia, SEV, Syndicom, 16.6.2017.
Unia Schweiz > Uber. SBB. Unia, 2017-06-16.
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16.06.2017 BS Kanton
SEV Schweiz
Uber

Konzession
SBB
Uber
Volltext
Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
SEV > Uber. SBB. SEV, 2017-06-16.
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16.06.2017 BS Kanton
Syndicom
Uber

Konzession
SBB
Uber
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Einwände der Gewerkschaften finden Gehör. SBB sehen von Zusammenarbeit mit Uber ab. Die SBB haben gegenüber den Gewerkschaften Unia, SEV und Syndicom bestätigt, dass sie die geplante Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienst Uber sistieren. Die Gewerkschaften hatten beanstandet, dass der Konzern systematisch Schweizer Gesetze umgeht. Jetzt ist die Post gefordert, nachzuziehen. Unia, SEV und Syndicom sind erfreut über die Ankündigung der SBB, die Integration des Dumping-Fahrdienstes Uber in ihre Reiseplaner-App auf Eis zu legen. Die drei Gewerkschaften haben wiederholt – sowohl in Gesprächen mit den SBB als auch mit öffentlichen Aktionen – darauf hingewiesen, dass das Geschäftsmodell von Uber auf der Umgehung von Gesetzen beruht. So verweigert der Konzern seinen Angestellten die Sozialversicherungsbeiträge, zahlt keine Mehrwertsteuer und fördert die Schwarzarbeit. Postauto AG muss nachziehen. Während bei den SBB die Integration von Uber in die Reiseplaner-App erst in der Planungsphase war, betreibt die Postauto AG bereits heute die App „NordwestMobil“, über die auch Aufträge an Uber vermittelt werden. Unia, SEV und Syndicom fordern die Post als Muttergesellschaft und staatsnahen Betrieb auf, Uber unverzüglich aus der App zu entfernen, solange der Konzern Schweizer Gesetze und Behördenentscheide missachtet. Auch der Bundesrat schrieb im März in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage explizit: „Der Bundesrat erwartet, dass sich bundesnahe Unternehmen (…).
Syndicom, SEV, Unia, Syndicom, 16.6.2017.
Syndicom, > Uber. SBB. Syndicom, 2017-06-16.
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24.05.2017 BS Kanton
Post
Syndicom

Betriebsschliessungen
Poststellen
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In Basel schliesst die Post rund einen Drittel aller Poststellen. Poststellen-Schliessungen in urbanen Gebieten. Der Poststellen-Kahlschlag, den die Post seit Wochen vorantreibt, macht auch vor urbanen Gebieten keinen Halt. In Basel-Stadt will die Post bis 2020 fast jede dritte Poststelle schliessen. Dies, obwohl die Pläne der Post sowohl bei der Bevölkerung als auch bei der Politik auf grossen Widerstand stossen. Der Fall der Basler Hauptpost, deren Betrieb 2020 erneut überprüft werden soll, zeigt den Unwillen der Post, auf die Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen. Konkret bedeutet die Ankündigung der Post das Aus von vier der fünfzehn Basler Poststellen (Basel 1 „Hauptpost“, Kannenfeld, Kleinhüningen, Gellert). Der gelbe Riese schafft sich also auch in den Städten ab. Dass die Post von sorgfältigen Einzelfallprüfungen spricht, ist ein Hohn gegenüber Behörden und der lokalen Bevölkerung. Erst kürzlich leistete die Basler Bevölkerung grossen Widerstand gegen die geplante Schliessung der Basler Hauptpost. Daraufhin verkündete die Post deren Weiterbetrieb. Zwei Monate später nun hätte es die Post in der Hand gehabt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch statt den Weiterbetrieb zu garantieren, eiert sie mit Scheinlösungen herum. Die Dialoggespräche verkommen so zur Farce. Dazu passt ebenfalls, dass die Post sich alle Möglichkeiten offen lässt, 2020 mit der Schliessungswelle nahtlos fortzufahren. Statt in ihren Ankündigungen Schönfärberei zu betreiben, täte die Post gut daran, der Bevölkerung und der Politik reinen Wein einzuschenken. So (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 24.5.2017.
Syndicom > Post. Poststellen BS Kanton. Syndicom, 2017-05-24.
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18.05.2017 BS Kanton
Novartis
Unia Nordwestschweiz

Novartis
Stellenabbau
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Novartis kündigt Abbau von 500 Stellen an. Unia fordert: Keine Entlassungen bei Novartis. Die Gewerkschaft Unia fordert vom Pharmakonzern Novartis, auf den angekündigten Stellenabbau zu verzichten. Es braucht stattdessen Sicherheiten für die Beschäftigten bei Novartis und damit für den Werkplatz Schweiz. Der Personalvertretung muss genügend Zeit eingeräumt werden, um Alternativvorschläge vorzulegen, welche auch umgesetzt werden. Der Pharmakonzern Novartis will 500 Stellen in der Schweiz abbauen, davon 162 in der Produktion, weitere 109 in der Entwicklung, 117 im Pharma-Management und 105 bei den Business-Services wie Finanzen, Personalwesen, IT, Einkauf und Immobilien. Für die 500 Beschäftigten ist das ein Schock und angesichts der satten Gewinne von Novartis nicht nachvollziehbar. Ein ebenso harter Schlag ist der Abbau für den Industriestandort Schweiz, denn es droht nicht nur der Verlust von 500 Stellen, sondern auch des entsprechenden Know-hows. Unia fordert Verzicht auf Entlassungen. Die Unia fordert von Novartis, dass es keine Entlassungen gibt. Die ebenfalls angekündigten neu zu schaffenden 350 Hightech-Stellen müssen mit den bisherigen Beschäftigten besetzt werden. Dazu muss der Konzern den betreffenden Personen Weiterbildungen und Trainings sowie eine neue Stelle anbieten. Es braucht Sicherheiten für die Arbeitenden. Es geht nicht an, dass durch die Umbaupläne von Novartis erneut hunderte Beschäftigte in ihrer Existenz bedroht sind, nachdem erst kürzlich ein Restrukturierungsprozess abgeschlossen wurde. (…).
Unia Nordwestschweiz, Medienmitteilung, 18.5.2017.
Unia Nordwestschweiz > Novartis. Entlassungen. Unia, 2017-05-18.
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12.05.2017 BS Kanton
Demonstrationen Basel
Monsanto AG
Vorwärts

Demonstration
Monsanto AG
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Alle an den Marsch! Weltweit findet am 20. Mai wieder ein „March against Monsanto“ statt. In Basel heisst dieser seit drei Jahren „March against Monsanto & Syngenta“ und führt direkt vor die Tore des Basler Hauptsitzes. Mehr als 50 Organisationen unterstützen die Demonstration. Auch vor dem europäischen Hauptsitz von Monsanto in Morges wird demonstriert. Die im Februar 2016 vom Verwaltungsrat bewilligte Übernahme des Basler Agrarmultis Syngenta durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina wurde am 5. Mai abgeschlossen. Die wohl letzte Generalversammlung am 26. Juni wird das nicht stoppen. Die mehr als tausend KleinaktionärInnen halten zusammen nur einen Bruchteil der Aktien. Die grossen amerikanischen und britischen Anlagefonds, denen die Basler Firma bisher gehörte, werden sich nun die Fusionsgewinne einstreichen, Immerhin geht es um 43 Milliarden US-Dollar. Syngenta leidet noch immer unter einer landwirtschaftlichen Überproduktionskrise in den USA und der Wirtschaftskrise in Brasilien und Argentinien. In dieser Lage schien die Übernahme durch ChemChina weiterhin die beste Profitmöglichkeit für die Grossaktionärinnen. Der Verwaltungsrat von Syngenta betont, dass sich durch die Übernahme nicht viel ändern wird: „Der Wechsel des Aktieneigentums wird es Syngenta erlauben, Syngenta zu bleiben“, schreibt VR-Präsident Michel Demare im Geschäftsbericht. Das sehen wir auch so. Syngenta wird weiterhin die industrielle, kapitalistische Landwirtschaft mit Gentechmais- und soja sowie Pestiziden (…). Ueli Gähler.
Vorwärts, 12.5.2017.
Vorwärts > Monsanto. Demonstration., Vorwärts, 2017-05-12.
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09.05.2017 BS Kanton
Unia AG Kanton
Unia Nordwestschweiz

Fusion
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Neue Unia-Region Aargau-Nordwestschweiz entsteht. Die beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz schliessen sich zur neuen Region Aargau-Nordwestschweiz zusammen. Damit kann die Gewerkschaft Unia die Schlagkraft im Mittelland und der Region Basel deutlich erhöhen. Die jeweiligen Delegiertenversammlungen der beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz haben am Montag beschlossen, zusammenzugehen und künftig als Region Aargau-Nordwestschweiz aufzutreten. Der Zusammenschluss wird auf Anfang 2018 vollzogen. Durch die Fusion entsteht eine neue Unia-Region mit rund 20‘000 Mitgliedern, welche die Kantone Aargau, Baselland und Basel-Stadt sowie einen kleinen Teil von Solothurn umfasst. Die Unia wird durch den Zusammenschluss ihre Präsenz in den Betrieben und Branchen in den kommenden Jahren deutlich verstärken können. Mit dem Zusammenschluss können in der Region nicht nur sämtliche bisherigen Mitarbeitenden weiterbeschäftigt, sondern es kann auch ein Ausbau vorgenommen werden. Die jetzigen Standorte in Aarau und Basel werden wie bisher weitergeführt. Start des Projektes vor einem Jahr Den Anstoss für das Projekt gab die Region Aargau, welche im Frühjahr 2016 die Region Nordwestschweiz um die Aufnahme von Fusionsgesprächen bat. Im Sommer erfolgte schliesslich der Startschuss für das Projekt zur Erarbeitung eines möglichen Zusammenschlusses. Nach intensiven Diskussionen und Workshops mit den Mitgliedern und den Mitarbeitenden konnte am Montag nun (…).
Unia Nordwestschweiz, 9.5.2017.
Unia Aarau, 9.5.2017.
Unia Nordwestschweiz > Fusion. Unia Nordwestschweiz, 2017-05-09.
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30.03.2017 BS Kanton
Personen
Unia Nordwestschweiz
Carlos Hanimann
Entlassungen
Fusion
Unia Nordwestschweiz
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Krise bei der Unia. Wenn die Gewerkschaft fristlos kündigt. In der Nordwestschweiz verfolgt die Unia-Leitung eine kompromisslose Fusionsstrategie. KritikerInnen werden ruhiggestellt. Kürzlich kam es zur Eskalation: Sechs FunktionärInnen wurden fristlos entlassen – und gleichentags wieder eingestellt. Dienstagmorgen, 14. März, Aarau. In den Büros der Unia Aargau herrscht angespannte Stimmung. Das Personal ist schon seit längerem unzufrieden mit der Leitung und dem Betriebsklima, aber an diesem Morgen kommt es zum Eklat zwischen Angestellten und Vorgesetzten. Sechs Unia-SekretärInnen der Unia Aargau verlangen eine Aussprache, drohen andernfalls mit Arbeitsniederlegung. Die Reaktion folgt postwendend: Alle sechs Unia-SekretärInnen werden entlassen. Fristlos. Eine beteiligte Person macht ihrem Ärger Luft und sagt: „Wir fordern unsere Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen und zu streiken. Aber selber entlassen wir unsere Mitarbeiter fristlos, wenn sie das tun? Das macht uns doch völlig unglaubwürdig.“ Schwelende Konflikte. Die Vorgänge in Aarau bleiben von den Medien fast unbemerkt. Nur der „Sonntags-Blick“ berichtet kurz. Was ist los bei der grössten Gewerkschaft der Schweiz? Nach dem Rücktritt der Unia-Lichtgestalt Roman Burger im September 2016 (siehe WOZ Nr. 37/2016) kommt es bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten zum Eklat. Wie kann es so weit kommen, dass eine Gewerkschaft alle Angestellten einer ganzen Region fristlos auf die Strasse stellen will? Was läuft schief im System Unia? (…). Carlos Hanimann.
WOZ, 30.3.2017.
Personen > Hanimann Carlos. Unia Nordwestschweiz. Fusion. WOZ, 2017-03-30.
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