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Anzahl gefundene Artikel: 13

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
24.10.2019 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
VPOD Region Basel

BVB
Privatisierung
Volltext
Privatisierungsschlamassel wird korrigiert. Immer wieder versucht - selten eine gute Idee: Privatisierung im Service Public. Die Basler Verkehrsbetriebe sollen wieder in die Verwaltung eingegliedert werden. Mit einem äusserst knappen Entscheid hat der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt den Weg für eine Korrektur der komplett misslungenen Verselbständigung geebnet. Als die Basler Verkehrsbetriebe ausgegliedert wurden, hat sich der VPOD vehement dagegen gewehrt - umsonst. Die Ausgliederung wurde umgesetzt, und seither hat sich das Chaos massiv erhöht. Die Negativschlagzeilen häuften sich, von sexueller Belästigung auf Management-Ebene bis zu abgrundtiefen Werten bei der Personalzufriedenheit und desolaten Zuständen beim Netzzustand und der Wartung der Tramfahrzeuge. Die Geschäftsleitung wurde wiederholt ausgewechselt. Die heutige Situation bei den BVB bestätigt die Argumente des VPOD gegen die Ausgliederung. Die Pro-Argumente haben sich dagegen „verflüchtigt“. VPOD-Sekretärin und SP-Grossrätin Toya Krummenacher bezeichnet die Ausgliederung als gescheitert. Der Grosse Rat habe sich unter anderem mit vernichtenden Berichten der Geschäftsprüfungskommission zu oft mit den desolaten Zuständen bei der BVB konfrontiert gesehen, ohne konkret eingreifen zu können. Eine Wiedereingliederung des Verkehrsbetriebes gäbe dem Parlament wieder die Möglichkeit, korrigierend anzusetzen. (…).
VPOD BS Kanton, 24.10.2019.
VPOD BS Kanton. BVB. Privatisierung. VPOD BS Kanton, 2019-10-24.
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01.09.2017 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
Funke, Der
Personen
Flo Degen
BVB
Sparmassnahmen
Volltext
Sparmassnahmen beim öffentlichen Verkehr. Basler Verkehrsbetriebe: „Es kocht!" Bei den Basler Verkehrsbetrieben (BVB) häufen sich Krankheitsfälle, das Vertrauen in die Direktion ist im Keller. Dies ist das direkte Resultat der Sparmassnahmen, die auf dem Rücken der Angestellten umgesetzt werden. Über die Auswirkungen im Berufsalltag und darüber, was sich aus ihrer Sicht ändern muss, haben wir uns mit Angestellten der BVB unterhalten. Die Basler Regierung hat von den BVB Sparmassnahmen in der Höhe von einer Million Franken pro Jahr gefordert. „Um konkurrenzfähig zu bleiben," hat die Direktion und der Verwaltungsrat ein Sparprogramm im Wert von 5 Millionen Franken zu verabschiedet. Für die Beschäftigten ist dies im Alltag unmittelbar spürbar. Drei Drämler (die anonym bleiben wollen) berichten von der Umstellung: „Mit dem neuen Arbeitszeitreglement ist die Motivation, freiwillig Überstunden zu machen im Keller. Neu werden Überstunden ausbezahlt statt kompensiert, Dienste abtauschen ist nicht mehr möglich. Die Fahrer sind jetzt selbst dafür verantwortlich, dass sie die Gesamtarbeitszeit einhalten. Wenn es zu viel Personal hat, werden nur kurze Schichten vergeben, dann hat man zu wenige Stunden und muss am freien Tag arbeiten gehen:' Doch es betrifft nicht nur die Tram- und Busführer. Ein Arbeiter aus der Werkstatt berichtet von der Umstellung auf die Taktfertigung: „Jeden Tag wird ein Modul revidiert. Aber das ist gar keine richtige Revision mehr. Es wird bei der Sicherheit des Rollmaterials gespart:' (…). Flo Degen. 
Der Funke, 1.9.2017.
Funke, Der > BVB. Sparmassnahmen. Der Funke, 2017-09-01.
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17.12.2013 BS Kanton
BVB Basler Verkehrsbetriebe
Personen
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
Ausgliederung
BVB
Privatisierung
Volltext

BVB-Skandal: VPOD benennt Ursachen und kritisiert Aufarbeitung. Der VPOD und die anderen Personalverbände (FeMe und PSVB) erinnern via Medienmitteilung daran, dass die BVB vor allem aus 1100 Mitarbeitenden besteht, die Tag für Tag für einen sicheren und dichten Tram- und Busverkehr in der Metropole am Rheinknie sorgen. Dass einige wenige Spitzenleute die BVB als Königreich betrachtet haben, in dem man sich ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze bewegen und bedienen kann, ist erschütternd - kaum hilfreich ist die jetzt tobende Hetzjagd, die vor nichts und niemandem Halt macht und die ganze Führungsriege unter den Verdacht stellt, von den Vorkommnissen nicht nur gewusst zu haben, sondern diese auch böswillig gefördert zu haben. Zweierlei ging und geht bei der ganzen Hetzjagd vergessen: (...).Christoph Schlatter.

VPOD Schweiz, 17.12.2013.
VPOD Schweiz > BVB BS Kanton. Privatisierung. VPOD. 2013-12-17.

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14.08.2008 BS Kanton
VPOD
Basler Verkehrsbetriebe

Lenkzeitgutschrift
Lohn
BVB
Fahrdienstpersonal
BVB-Personal wehrt sich gegen Lohnreduktion. Direktion will die Lenkzeitentschädigung abbschaffen. Erneut wird versucht, die Zeitzulage für im Führerstand oder am Bussteuer verbrachte Zeit zu strreichen. Die Personalverbände wehren sich und berufen sich auf den Gesundheitsschutz. Das Fahrdienstpersonal der BVB erhält eine fünfprozentige Zeitzulage für die Arbeit auf Schiene und Strasse. Eingeführt wurde diese Lenkzeitentschädigung (LZE), als die Billetteure abgeschafft wurden. Da nicht mehr abgewechselt werden konnte, einigte man sich auf eine zehnprozentige Entschädigung für die gefahrene Zeit zwischen 6 und 20 Uhr. (…). Ralph Schindel. BaZ 14.8.2008
26.04.2007 BS Kanton
Initiative

BVB
Trolleybusse
VPOD für Trolleybusse. Im Hinblick auf die Abstimmung über die Trolleybus-Initiative im Juni und den Gegenvorschlag des Regierungsrates halten die Teilnehmer der GV der VPOD-Verwaltungsgruppe BVB fest, dass der Trolleybus "ein vollwertiger und verkehrstechnisch unabdingbarer Bestandteil des vielseitigen ÖV-Angebots der BVB" sei und zu Recht als Wahrzeichen eines ökologischen ÖV-Angebots gelte. BaZ 26.4.21007
22.05.2004 BS Kanton
Basler Verkehrsbetriebe
Initiative

Trolleybusse
BVB
Initiative will Trolley rollen lassen. Mit einer Initiative will der Verein Pro Trolleybus diesem öffentlichen Verkehrsmittel eine Chance geben. Denn die Basler Verkehrsbetriebe seien daran, die leisen und umweltschonenden Busse zu demontieren. Pieter Poldervaart. BaZ 222.5.2004
13.05.2004 BS Kanton
Basta

BVB
Das Parlament will nichts von einer Combino-PUK wissen. Der Basler Grosse Rat will das Combino-Grounding untersuchen. Eine von Urs Müller (Basta!) präsidierte Subkommission der Geschäftsprüfungskommission soll sich darum kümmern. Der Kommissionsbericht werde bis im Herbst dieses Jahres vorliegen, verspricht Müller - ob vor oder nach den kantonalen Gesamterneuerungswahlen, bleibt offen. Foto Peter Armbruster. Valentin Kressler. BaZ 13.5.2004
23.04.2004 BS Kanton
Basler Verkehrsbetriebe
Gewerkschaftsbund
Grüne
VPOD Region Basel

BVB
Privatisierung
Referendum
BVB-Gesetz vors Volk. Mit 5500 Unterschriften ist gestern das Referendum gegen die "Auslagerung" der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) eingereicht worden. Foto Roland Schmid. BaZ 23.4.2004
22.04.2004 BS Kanton
Initiative

BVB
Initiative will Trolley rollen lassen. Mit einer Initiative will der Verein Pro Trolleybus diesem öffentlichen Verkehrsmittel eine Chance geben. Denn die Basler Verkehrsbetriebe seien daran, die leisen und umweltschonenden Busse zu demontieren. Pieter Poldervaart. BaZ 22.5.2004
06.01.2004 BS Kanton
VPOD

BVB
Gegen das "Kaputtsparen" der BVB. Die Gewerkschaft VPOD führt am heutigen Dreikönigstag einen Aktionstag bei den Basler Verkehrsbetrieben durch: Sie wendet sich gegen Stellenabbau, Ausdünnung und gegen die geplante Ausgliederung. BaZ 6.1.2004
19.03.2003 BS Kanton
VPOD

BVB
Graue Wolken am BVB-Himmel. Das BVB-Personal steht den geplanten gesetzlichen Änderungen im öffentlichen Verkehr skeptisch gegenüber. Am heutigen Aktionstag informiert es. BaZ 19.3.2003
29.04.1999 BS Kanton
Personen
Regierungsrat
VPOD Region Basel
Martin Engel
BVB
Kantonsspital
Privatisierungen
Volltext
Wird Basel-Stadt amputiert? Die Regierung des Kantons Basel-Stadt plant die Auslagerung des Kantonsspitals und der Verkehrsbetriebe BVB in „öffentlich-rechtliche Anstalten“: Die VPOD-Sektion Basel stellt sich quer. SP-Sanitätsdirektorin Veronica Schaller will das Kantonsspital nicht mehr selber leiten, sondern ein Spitalrat soll das Zepter übernehmen. SP-Regierungsrat Ralph Lewin plant die Abkoppelung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) vom Kanton, um „marktfähig“ zu werden. Tiefgreifende Veränderungen zeichnen sich ab, denn offenbar plant die Regierung, bisherige Kernaufgaben des Kantons nicht mehr selber wahrzunehmen. Selbständige öffentliche Unternehmen sollen in liberalisierten Märkten handlungs- und konkurrenzfähig werden. Obwohl in den Amtsstuben noch an den Projekten gearbeitet wird und erst mündliche Absichtserklärungen vorliegen, hat die VPOD-Sektion Basel das Thema aufgegriffen und am 13. April gleich zwei Veranstaltungen organisiert. In einer ersten, internen Veranstaltung am Nachmittag zeigte sich deutlich, dass der VPOD der Verselbständigung von Kantonsspital und BVB ablehnend gegenübersteht. Die Argumentation lässt sich folgendermassen zusammenfassen: (…). Martin Engel.
Der öffentliche Dienst, 29.4.1999.
Öffentlicher Dienst, Der > BVB Basel. Auslagerung. OeD, 1999-04-29.
Ganzer Text
09.06.1992 BL Kanton
Basler Verkehrsbetriebe
Regierungsrat
Solothurner AZ

BVB
Regierungsrat stellt Zählung der Busbenützer ins rechte Licht. „Haarstreubend“ sind nur AP-Behauptungen. SoAZ 9.6.1992
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