Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
Volltext
Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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09.11.2017 Schweiz
Personen
Syndicom
Andreas Fagetti
Syndicom
Volltext
Syndicom-Krise. Umstrittene Wahl. Die vorgesehene Wahl von Daniel Münger zum neuen Präsidenten der Gewerkschaft Syndicom am Wochenende passt nicht allen. Sie ist Ausdruck einer seit Jahren schwelenden Krise. Urs Meyer aus Biel ist ein altgedienter Gewerkschafter. Er wird am Wochenende vor dem Kongress reden. Denn anders als versprochen präsentiert die Gewerkschaftsspitze nicht eine Auswahl von zwei bis drei Personen für den Posten des Syndicom-Präsidenten. Daniel Münger ist der Einzige, der zur Wahl steht. Er ist bei manchen GewerkschafterInnen ein höchst umstrittener Kandidat. Der ehemalige SP-Landrat von Baselland war bis im vergangenen Jahr Vizepräsident der Zentralen Arbeitsmarkt-Kontrolle (ZAK) Basel-Landschaft, die im Auftrag des Kantons Schwarzarbeitskontrollen durchführt. Kanton und Bund fordern mehrere Hunderttausend Franken zurück, weil die ZAK im Jahr 2014 viel zu wenig Kontrollen durchgeführt habe. Sie sollte daher 380‘000 von den 650‘000 Franken der von Bund und Kanton dafür entrichteten Subventionen zurückbezahlen. Diese Forderung ist nun faktisch vom Tisch, weil der Kanton den Jahresabschluss 2016 der Paritätischen Kommission genehmigte. Doch die von der Staatsanwaltschaft eröffnete Strafuntersuchung über den Verbleib der Gelder, die im Jahr 2014 nur zu einem kleinen Teil für Schwarzarbeitskontrollen verwendet wurden, ist nach wie vor am Laufen. Für Urs Meyer ist daher die Kandidatur Müngers unangebracht. „Ich werde ihn auffordern, seine (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 9.11.2017.
Personen > Fagetti Andreas. Syndicom. WOZ, 2017-11-09.
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08.04.2016 Schweiz
Personen
Syndicom
Vorwärts
Patricia D'Incau
GAV
Syndicom
Volltext
„Eine kleine Wende“. Medienriesen schreiben Gewinne, JournalistInnen haben das Nachsehen: Seit rund zwölf Jahren existiert für Medienschaffende in der deutschen und italienischen Schweiz kein GAV mehr. Nun nimmt die Gewerkschaft Syndicom einen neuen Anlauf. Ein Gespräch mit Stephanie Vonarburg, Leiterin der Branche „Presse und elektronische Medien“ der Syndicom. Rund die Hälfte der Arbeitsverhältnisse in der Schweiz ist über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geregelt. Für die JournalistInnen in der Deutschschweiz und dem Tessin gilt das seit 2004 nicht mehr. Wie hat sich die Situation seither verändert? Stephanie Vonarburg: Es hat negative Veränderungen bei der Einkommenssituation gegeben. Insbesondere bei den Freischaffenden sind die Honorare stark unter Druck gekommen, während bei den Festangestellten die Gehälter der Neu- und QuereinsteigerInnen am meisten gelitten haben. Beim etablierteren Personal hat es zwar keine grosse Erosion gegeben, aber auch keine Lohnentwicklung. Im Gesamtarbeitsvertrag, der bis 2004 existierte, galt eine vorgeschriebene Mindestlohnentwicklung nach Berufsjahren. Das ist weggefallen und die Lohnschere dadurch auseinandergegangen. Gezeigt hat das bereits eine Studie im Jahr 2007, rund vier Jahre nach der GAV-Kündigung, und aktuelle Rückmeldungen seitens JournalistInnen bestätigen diesen Trend. Was die Arbeitszeit anbelangt, so war diese bei Medienschaffenden schon immer hoch. Auch der damalige GAV enthielt keine festgeschriebene Wochenarbeitszeit, dafür aber eine relativ grosszügige Regelung bezüglich Urlaub und Kompensation. (…). Patricia D’Incau.
Vorwärts online, 8.4.2016.
Vorwärts > Syndicom. GAV. Vorwärts online, 2016-04-08.
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18.02.2016 Schweiz
Personen
Syndicom
WOZ
Andreas Fagetti
Syndicom
Volltext
Gewerkschaft Syndicom. „Der Fisch stinkt vom Kopf her“. Erlebt Syndicom das nächste Jahrzehnt nicht mehr? Das behaupten KritikerInnen aus den eigenen Reihen. Die Gewerkschaftsleitung ist dagegen optimistisch. Fakt ist: Syndicom leidet an Schwindsucht. Weshalb, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. 2011 fusionierten die Gewerkschaften Kommunikation und Comedia zur 47‘000 Mitglieder starken, drittgrössten Gewerkschaft der Schweiz. So unterschiedliche Branchen und Gewerkschaftskulturen wie die der Drucker, Journalistinnen, IT- und Telekommunikationsleute und PöstlerInnen fanden sich unter einem Dach wieder. Die Fusion sollte den Mitgliederschwund bremsen, mittelfristig die Zahl der Mitglieder wieder wachsen lassen, die politische Schlagkraft erhöhen und die Verhandlungsmacht gegenüber den Unternehmen stärken. Fünf Jahre nach der Fusion ist keines dieser ehrgeizigen Ziele erreicht. Syndicom macht aus unterschiedlichen Gründen gerade keine „bella figura“: Die Gewerkschaft hat über 10‘000 Mitglieder verloren, die Personalfluktuation von aktuell etwa fünfzehn Prozent ist katastrophal, und eine MitarbeiterInnenbefragung ergab ein vernichtendes Resultat. Mobbingvorwürfe, fehlende gewerkschaftliche Antworten auf den rasanten technologischen Wandel und Arbeitsplatzverlust in manchen von Syndicom vertretenen Branchen, Strategiestreit und teilweise schwache Abschlüsse bei Gesamtarbeitsverträgen (GAV) setzen der Gewerkschaft zu. Die Stimmung ist nervös. Denn weniger (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 18.2.2016.
Personen > Fagetti Andreas. Syndicom. WOZ, 2016-02-18.
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28.11.2015 Schweiz
Personen
Service public
Syndicom
Corrado Pardini
DV
Service public
Syndicom
Volltext
Die Delegierten von Syndicom sagen Nein zur „Pro Service public“-Initiative und kritisieren die Auslagerungspolitik der Post. Die rund 200 Teilnehmenden der jährlichen Delegiertenversammlung von Syndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation - haben heute in Bern die „Nein“-Parole zur Initiative „Pro Service public“ beschlossen, die Auslagerungspolitik der Post kritisiert und Daniel Münger in die Geschäftsleitung gewählt. Die Eidgenössische Volksinitiative „Pro Service public“ kommt voraussichtlich nächsten Sommer zur Abstimmung. Trotz des verführerischen Titels und des Versprechens der Initianten, dass mit der Vorlage der Service public gestärkt werden solle, stösst sie bei den Gewerkschafts-Delegierten aus den Bereichen Post, Telecom/IT und Medien auf wenig Gegenliebe. Bereits letztes Jahr hatte die die Versammlung eine entsprechende Resolution verabschiedet.). Im Hinblick auf die baldige Abstimmung wurde die Vorlage nochmals diskutiert. Die VersammlungsteilnehmerInnen waren sich darin einig, dass die Initiative die Weiterentwicklung und Modernisierung des Service public behindern würde und gerade in Randregionen fatale Auswirkungen hätte. Die Syndicom-Delegierten fassten eine klare „Nein“-Parole zur Initiative. Dass die Gewerkschaft die Geschäftspolitik öffentlicher Unternehmen kritisch beobachtet, demonstrierten die Delegierten mit ihrer Resolution gegen die Auslagerung des Postsachen-Transportes. Die Post könne es sich leisten, weiterhin selbst Ihre Pakete, Zeitungen und Briefe zu transportieren. (…).
Syndicom, 28.11.2015.
Syndicom > Service public. Initiative. Parole. DV 28.11.2015.
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06.08.2015 Schweiz
Personen
Syndicom
Silvia Luckner
Nachruf
Syndicom
Volltext
Offene Augen, offenes Herz. Silvia Luckner, Gewerkschafterin und Fotografin, ist am 6. August 58-jährig, nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Ein Nachruf auf eine Freundin. Silvia ist der Grund, weshalb ich mich im Branchenvorstand engagiere. Wegen ihr ging ich gern zu den Sitzungen. Mit der Zeit lernte ich auch die anderen Kolleginnen schätzen. Aber ich wusste von Anfang an: Wenn Sile dabei ist, wird’s gut. Wir lernten uns vor mehr als zehn Jahren beim Tages-Anzeiger kennen. Sie war Fotografin, ich Journalistin und zwanzig Jahre jünger als sie. Den Altersunterschied vergass ich bald. Manchmal gab sie uns Redaktorinnen auf ihre bärbeissig bestimmte Art den Tarif durch: Für Fotoaufträge durften wir niemals die Worte „schnell go fötele“ verwenden. Sie lernte uns Respekt vor dem Bild. Im Gegenzug hielt sie uns Schreibende aber oft in Schnappschüssen fest, als persönliche Erinnerung für uns. Zu Interviews fuhren Silvia und ich meist in ihrem klapprigen, gelben Fiat Panda. Mit lässiger Geste grüsste sie dann die Postautochauffeure, schliesslich waren mit ihrem Auto auch einmal Briefe ausgetragen worden. Ihr Humor war entwaffnend. Dank ihrer früheren Erfahrung als Psychiatriepflegerin ebnete sie mir mehr als einmal den Zugang zu einer Gesprächspartnerin, etwa zur 100-jährigen Frau ohne Kurzzeitgedächtnis. Mit Foto. (…).
Sabine Arnold, freie Journalistin, Branchenvorstand Presse und elektronische Medien
Syndicom, 9.8.2015.
Personen > Luckner Silvia. Nachruf Syndicom. Syndicom, 9.8.2015.
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02.09.2014 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Syndicom
VPOD Schweiz
Alain Carrupt
Lohnverhandlungen
Syndicom
Volltext
Medienkonferenz Schweizerischer Gewerkschaftsbund vom 2.9.2014. Alain Carrupt, Präsident Syndicom (Es gilt das gesprochene Wort). Es braucht jetzt substantielle Reallohnerhöhungen in allen Unternehmen mit guter und stabiler Entwicklung. Die grossen Unternehmen in den Bereichen Logistik, Telekommunikation und Medien weisen bei Umsatz und Gewinn eine sehr stabile Entwicklung auf. In einigen Fällen sind die Zahlen klar besser als im Vorjahr. Für Syndicom bedeutet dies, dass die aktuelle Lohnrunde unbedingt genutzt werden muss, um die tiefen und mittleren Reallöhne substantiell anzuheben. Angesichts der nach wie vor sehr geringen Teuerung haben die Unternehmen einen grossen Spielraum für Lohnerhöhungen. In dieser Situation ist es wichtig, dass die erfolgreichen Firmen ihre gesamtwirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen und mit ihrer Lohnpolitik die Kaufkraft ihrer Angestellten und damit die Konjunktur stärken. Dies gilt besonders für die staatsnahen Unternehmen Post und Swisscom. Weitergeführt wird auch die gewerkschaftliche Strategie, in den Verhandlungen die Anhebung der Mindestlöhne auf über 48‘000 Franken zu fordern. Handlungsbedarf besteht hier vor allem bei Anbietern von Post- und Logistikdienstleistungen - insbesondere in der Zeitungs- und Drucksachenzustellung. Den Unternehmen geht es gut. Davon muss auch Personal profitieren können. (…).
SGB, 2.9.2014.
Personen > Carrupt Alain, Lohnverhandlungen 2015. Syndicom, 2.9.2014.
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02.09.2014 Schweiz
Löhne
Personen
Syndicom
Alain Carrupt
Lohnverhandlungen
Syndicom
Volltext
Lohnforderungen 2015: Mehrheitlich 2-2,5 Prozent mehr Lohn. Grosse Teile der Schweizer Wirtschaft laufen rund. Die Firmen präsentierten gute Abschlüsse. Geld für Lohnerhöhungen ist vorhanden. Für substanzielle Lohnfortschritte spricht auch der Nachholbedarf bei den Normalverdienenden. Denn deren Lohnentwicklung hat mit der Zunahme der Arbeitsproduktivität nicht Schritt gehalten. Nach Branchen abgestuft fordern die SGB-Gewerkschaften Lohnerhöhungen von mehrheitlich 2 bis 2,5 Prozent. Besonders profitieren müssen Berufsleute mit abgeschlossener Lehre. Ihre Löhne erhöhten sich zwischen 2002 und 2012 nur um gerade 3 Prozent, während die Löhne der oberen Kader um rund 18 Prozent zulegten. Hält dieser Trend an, wird das viel gelobte System der Schweizer Berufslehre immer mehr untergraben. „Die Berufslehre hat nur eine Zukunft, wenn die Arbeitnehmenden mit Lehrabschluss von ihrem Lohn auch anständig leben und eine Familiengründung ins Auge fassen können“, sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner. (…). Alain Carrupt.
Syndicom, 2.9.2014.
Syndicom > Lohnverhandlungen 2015. Alain Carrupt. Syndicom, 2.9.2014.
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31.01.2014 Zürich
Personen
SVP
Syndicom
Vorwärts
Siro Torresan
Emigration
Offener Brief
Podiumsveranstaltung
Syndicom
Volltext

Offener Brief an die Gewerkschaft Syndicom. „Besten Dank für die Info und Einladung. Demokratie in aller Ehre, aber der SVP vor allem in der Frage der Migration noch eine Bühne zu bieten, und dann erst noch gleich mit zwei Vertreterlnnen, geht doch zu weit, sorry!! Eine bla-bla Erklärung könnt ihr euch sparen!“ Dies die Worte meines Mails, mit denen ich gestern Vormittag (14. Januar) der Sektion Zürich mein Unbehagen und meine Missstimmung mitgeteilt habe, dass unsere Gewerkschaft ein Podiumsgespräch mit SVP-Präsident Toni Brunner und SVP-Nationalrätin Verena Herzog zur SVP-Initiative durchführt. Danach hatte ich mir vorgenommen, mich nicht mehr über diesen Blödsinn (sorry!) aufzuregen. Nun gut, ich habe einige Stunden später euer Mail, sprich das der IG Migration meiner Gewerkschaft, bekommen und gelesen. Es juckte dann erneut in den Fingern und ich kann und will es nicht lassen, eine Antwort zu geben. (...).Sino Torresan.

Vorwärts, 31.1.2014.
Vorwärts > Syndicom. SVP. Vorwärts. 2014-01-31.

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