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Anzahl gefundene Artikel: 22

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.11.2018 Schweiz
Sozialversicherungen
VPOD-Magazin

Überwachung
Versicherungen
Volltext
Am 25. November: Nein zur willkürlichen Überwachung von Versicherten. Ich schau dir in den Garten, Kleines. Natürlich sollen die Gelder aus Sozialversicherungen den Berechtigten zukommen. Aber die hochgepeitschte Missbrauchsdebatte hat zu einem völlig überzogenen Überwachungsgesetz geführt, das abzulehnen ist. Die Vorgeschichte: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte monierte im Herbst 2016, dass in der Schweiz eine gesetzliche Grundlage für den Einsatz von Sozialdetektiven fehlt. Das zuständige Bundesamt wurde sofort aktiv und legte einen Revisionsentwurf für den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vor. Dem rechts bürgerlichen Parlament ging das aber zu langsam, weshalb die Frage der Überwachung von Sozialversicherten aus der Vorlage herausgelöst und separat vorangetrieben wurde. Was geschieht mit „Beifang“? Bereits in der Frühjahrssession 2018 haben die Eidgenössischen Räte ein Gesetz zur Überwachung in den Sozialversicherungen beschlossen, das den Versicherungen weitreichende Kompetenzen einräumt. Selten ist ein Gesetzgebungsvorgang so rasch durchs Parlament gepeitscht worden. Und selten ist einer Vorlage so überdeutlich anzusehen, dass sie mit der heissen Nadel genäht wurde. So wäre es nach dem neuen Gesetz beispielsweise zulässig, Verdächtige durch Privatdetektive auch in privaten Räumen und auf privatem Gelände auszuspähen, sofern vom öffentlichen Grund aus einsehbar. Umstritten ist allenfalls, ob sich das nur auf Garten und Balkon bezieht, oder ob man auch durch die Scheiben ins Schlafzimmer gucken darf. Auch Drohnen und heimliche (…).
VPOD Schweiz, 1.11.2018.
VPOD-Magazin > Versicherungen. Überwachung. VPOD-Magazin, 2018-11-01.
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01.06.2018 Schweiz
Funke, Der
Sozialversicherungen

Sozialversicherungen
Volltext
Und wer soll dafür bezahlen! Die Sozialwerke gelten als letzte Bastion der Linken - stehen aber konstant unter Beschuss. Wie kämpft man für eine Verbesserung und wie sieht diese aus? Die aggressive Offensive der Bürgerlichen gegen die Sozialwerke entspringt einer materiellen Basis: In Zeiten der Krise hat die Erhaltung der Profite für die KapitalistInnen oberste Priorität. Unter Leitung der SVP wird daher da gespart, wo der Widerstand am schwächsten ist. Die entsprechende Rhetorik bereitet das Feld für ihre Angriffe. Wenn die Linke keine kämpferische Klassenpolitik macht, ist dies eine Leichtigkeit. Der Zweck der Sozialversicherungen. Sozialversicherungen sind Klassenkompromisse; sie konnten nur dann erkämpft werden, wenn ihre Nichteinführung die herrschende Klasse mehr gekostet hätte. Es ist kein Zufall, dass es in der Schweiz oft erzkonservative Kreise, wie die katholische Bourgeoisie waren, die solche Versicherungen forderten. Ziel war beispielsweise, die Gewerkschaften zu umgehen. Zwar hat die Einführung von Sozialversicherungen einen fortschrittlichen Charakter, da sie der ArbeiterInnenklasse erlauben, aus dem nackten Überlebenskampf auszubrechen, ihr Lebensniveau zu heben und sich zu organisieren. Doch deren Ausgestaltung und Funktionsweise müssen wir zwingend kritisieren. Die Zahlungen der Sozialversicherungen sind meist zynisch tief und haben keinesfalls einen befreienden Charakter. Trotz AHV und Ergänzungsleistungen lebt heute jeder vierte Bezüger in (…). Kevin Wolf.
Der Funke, Juni 2018.
Funke, Der > Sozialversicherungen. Der Funke, 2018-06-01.
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29.03.2018 Kosovo
Personen
Sozialversicherungen
Work
Michael Stötzel
Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Nach 8 Jahren Diskriminierung von Kosovarinnen und Kosovaren: Bundesrat will endlich wieder AHV-Renten in Kosovo auszahlen. Der Bundesrat hat ein Abkommen mit Kosovo verabschiedet. Nun können kosovarische Bürgerinnen und Bürger, die in der Schweiz gearbeitet haben, bald wieder Renten in ihrer Heimat beziehen. Etwa 170000 Kosovarinnen und Kosovaren arbeiten und leben in der Schweiz. Kehrten sie in den letzten acht Jahren nach ihrer Pensionierung nach Kosovo zurück, erhielten sie keine AHV-Rente. Unabhängig davon, ob sie regelmässig Beiträge einbezahlt hatten. Offiziell begründet wurde der Rentenklau mit fehlenden Strukturen im neuen Staat. Das bisherige Sozialversicherungsabkommen, das die Schweiz mit Ex-Jugoslawien abgeschlossen hatte, wurde deshalb für Kosovo ausgesetzt. Kollektivhaftung. In seinen nach dem Zerfall Jugoslawiens entstandenen Nachbarstaaten liess Bern das alte Abkommen übergangsweise weiterlaufen. Obschon dort die rechtlichen Bedingungen nicht viel geordneter waren. Der damals zuständige Bundesrat, Didier Burkhalter, erklärte die besondere Behandlung der Kosovarinnen und Kosovaren zudem mit gescheiterten Ermittlungen gegen mögliche Betrüger. Und nahm damit zur Freude der rechten Stammtische ein ganzes Land in Kollektivhaftung. Schumelei vorgeschoben. (…). Michael Stötzel.
Work, 29.3.2018.
Personen > Stötzel Michael. Kosovo. Sozialversicherungen. Work, 2018-03-29.
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21.03.2018 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Neues Sozialversicherungsabkommen mit Kosova. Acht Jahre Diskriminierung beendet. An der heutigen Sitzung hat der Bundesrat das neue Sozialversicherungsabkommen mit Kosova verabschiedet. Damit beendet er die achtjährige Diskriminierung von Kosovar/innen, die ordnungsgemäss AHV-Beiträge geleistet haben. Die Unia fordert den Bundesrat auf, geeignete Massnahmen umzusetzen, um den Verlust der entgangenen AHV-Leistungen auszugleichen. Auf Druck der bürgerlichen Mehrheit in Parlament setzte der Bundesrat im April 2010 das Sozialversicherungsabkommen mit Kosova aus. Dies stürzte tausende kosovarische Pensionierte in Unsicherheit und Prekarität. Dies, obwohl sie Anspruch auf ihre Rente hatten. Druck der Unia hat gewirkt – rechtsbürgerliches Experiment ist gescheitert. Die Gewerkschaft Unia engagierte sich stark, um diese Diskriminierung zu beenden. Der Druck, den die Unia ausgeübt hat, zeigt jetzt seine Wirkung: Mit der Verabschiedung des neu ausgehandelten Abkommens sind alle kosovarischen Beschäftigten den Arbeitnehmenden in der Schweiz gleichgestellt. Unabhängig davon, ob sie die AHV in der Schweiz oder im Ausland beziehen. Die von rechtsbürgerlichen Kreisen durchgedrückte Sippenhaft ist gescheitert. Die Absicht, eine ganze Bevölkerungsgruppe alleine aufgrund ihrer Herkunft bei der Pensionierung zu diskriminieren, ist mit dem heutigen Tag beendet. Das ist ein starkes Signal für künftige Sozialversicherungsabkommen, welche die Schweiz mit anderen Staaten erneuert oder abschliesst. (…).
Unia Schweiz, 21.3.2018.
Kosova > Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2018-03-21.
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18.08.2017 Deutschland
Junge Welt
Sozialversicherungen

Sozialversicherungen
Volltext
Keine Extrawurst für Unternehmer. In der BRD tätige Firmen aus der EU müssen deutsche Sozialabgaben. zahlen. Das Bundessozialgericht (BSG) hat Dumpingpraktiken bei den Sozialversicherungsabgaben innerhalb der Europäischen Union (EU) einen Riegel vorgeschoben. Unternehmen aus anderen EU-Staaten haben demnach keinen Anspruch auf Ausnahmegenehmigungen, um die höheren Sozialabgaben in Deutschland für jahrelang dort eingesetzte Mitarbeiter zu umgehen. Das hat das BSG am späten Mittwochnachmittag in Kassel klargestellt. Es wies damit die Klage eines polnischen Bauunternehmens gegen die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) zurück (Az. B 12 KR 19/16 R). Die klagende Firma hatte unter anderem in den Jahren 2005 und 2006 Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum in der Bundesrepublik beschäftigt. Das Unternehmen wollte die im Vergleich zu den polnischen Abgaben wesentlich höheren Beiträge zur deutschen Sozialversicherung nicht rückwirkend zahlen und beantragte deshalb eine Ausnahmegenehmigung. Diese wurde ihm allerdings von der zuständigen DVKA verwehrt. Zu Recht, wie die obersten Sozialrichter nun entschieden. Das BSG widersprach zwar der Auffassung der DVKA, dass eine solche Klage grundsätzlich nicht zulässig sei. Der mögliche Anspruch auf eine Ausnahme unterliege sehr wohl der gerichtlichen Kontrolle. Dennoch wies das BSG das Ansinnen des Unternehmens mit der Begründung ab, dass eine Ausnahmegenehmigung nur bei einem (…).
Junge Welt, 18.8.2017.
Junge Welt > Sozialversicherungen. Junge Welt, 2017-08-18.
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03.02.2017 Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Work
Doris Bianchi
Sina Bühler
Sozialversicherungen
Volltext
Das gilt seit 2017 neu bei den Sozialversicherungen. Alle zwei Jahre erhöht der Bundesrat die AHV-Renten. Aber nicht 2017, auch wenn eine Anpassung fällig gewesen wäre. Es hat sich einiges geändert bei den Sozialversicherungen auf den 1. Januar 2017. Die wichtigen Neuerungen finden Sie hier, zusammengestellt vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB). Erste Säule: Normalerweise steigen die Renten aus der ersten Säule alle zwei Jahre, wenn der Bundesrat sie der Teuerung und Lohnentwicklung anpasst. Normalerweise, denn diesmal ändert sich nichts – auch wenn seit der letzten Anpassung zwei Jahre vergangen sind. Die Renten bleiben auf dem Stand von 2015. Das ist in der Geschichte der AHV einmalig. Damit beträgt die minimale AHV-Rente weiterhin 1175 Franken im Monat, die maximale Rente liegt bei 2350 Franken. Auf diese Beträge kommt aber nur, wer vom zwanzigsten Altersjahr bis zur ordentlichen Pensionierung ohne Unterbruch einbezahlt hat. Neu hingegen ist, dass die Ausgleichskassen und Arbeitgeber den neu angestellten Mitarbeitenden keinen Versicherungsausweis mehr aushändigen müssen. Leider verlieren Arbeitnehmende so den Beweis, dass der Chef Sie ordentlich bei der AHV angemeldet hat. Sie sollten das deshalb selber kontrollieren. Wie das geht, lesen Sie im „Worktipp“. Zweite Säule: Aus der zweiten Säule – der Pensionskasse – gibt es im Alter immer weniger Geld. Der Bundesrat hat den Mindestzinssatz, mit dem das Altersguthaben verzinst wird, von (…). Doris Bianchi, Sina Bühler.
Work, 3.2.2017.
Personen > Bianchi Doris. Sozialversicherungen. Work, 2017-02-03.
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04.01.2017 Schweiz
Personen
SGB
Sozialversicherungen
Doris Bianchi
Sozialversicherungen
Volltext
Sozialversicherungen 2017: Was ändert sich? Eine Übersicht des SGB. Das neue Jahr bringt einige Veränderungen in den Sozialversicherungen mit sich. Wir fassen hier die wichtigsten Anpassungen zusammen, welche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreffen. AHV/IV. 2017 werden die AHV- und IV-Renten auf dem gleichen Stand wie 2016 und 2015 bleiben. Die minimale AHV-Rente beträgt weiterhin Fr. 1175 im Monat, die maximale Rente Fr. 2350 (bei vollständiger Beitragsdauer). Alle Leistungen und Beiträge, die sich auf die AHV-Rente abstützen - auch bei den EL oder in 2. Säule - bleiben ebenfalls unverändert. Anders als in der Vergangenheit werden die Renten nicht wie üblich im 2-Jahres-Rhythmus der Teuerung und Lohnentwicklung angepasst. Begründung: die negative Teuerung und die schwache Lohnentwicklung. Dies ist in der Geschichte der AHV einmalig und führt zu einer sinkenden Ersatzquote für künftige RentnerInnen. Die AHV-Rente wird so einen kleineren Teil des letzten Lohnes abdecken. Auch die aktuellen Rentenbezüger spüren dieses Einfrieren der Renten stark. Da die steigenden Krankenkassenprämien bei der Teuerungsberechnung nicht berücksichtigt werden, bleibt nach Abzug der Wohn- und Gesundheitskosten immer weniger zum Leben. 2017 entfällt die Pflicht für die Ausgleichskassen und für die Arbeitgeber, den neu angestellten Mitarbeitenden einen Versicherungsausweis auszuhändigen. Damit verlieren die Arbeitnehmenden leider den Beweis, dass bei Stellenantritt die Anmeldung bei der AHV stattgefunden hat. (…). Doris Bianchi.
SGB, 4.1.2017.
Personen > Bianchi Doris. Sozialversicherungen. SGB, 2017-01-04.
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16.11.2016 Kosovo
Schweiz
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext
Renten für Kosovar/innen: überfälligen Entscheid jetzt umsetzen! Wiederholt hat die Unia an den Bundesrat und das Parlament appelliert, endlich ein Abkommen mit Kosova abzuschliessen. An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat entscheiden, die Verhandlungen über ein Sozialversicherungsabkommen mit Kosova aufzunehmen. Die Unia begrüsst diesen längst fälligen Entscheid, damit die die Alters- und Invalidenrenten wieder ins Ausland ausbezahlt werden können. Seit dem 1. April 2010 ist Kosova der einzige Nachfolgestaat Jugoslawiens, mit dem die Schweiz keine sozialversicherungsrechtlichen Beziehungen eingeht. Somit erhalten kosovarische Staatsangehörige ihre AHV- und IV-Renten nicht ins Ausland ausbezahlt. Die aktuelle Situation ist unbefriedigend und führt zur Entstehung von Härtefällen. Seit sechs Jahren setzt sich die Unia für ein Sozialversicherungsabkommen mit Kosova ein. Aktuelle Situation unbefriedigend. Die Lebensrealität von Kosovaren und Kosovarinnen, die Anspruch auf eine IV-Rente haben, die ihnen aber nicht ausbezahlt wird, ist hart; die politische Situation ist unbefriedigend. Denn Betroffene sind gezwungen, in der Schweiz zu bleiben, da sie ansonsten ihren Rentenanspruch verlieren. Dies birgt zusätzlich die Gefahr, dass sie aufgrund des Verlustes ihrer Aufenthaltsbewilligung auf Nothilfe angewiesen sind. Unia für Übergangsregelung. (…).
Unia Schweiz, 16.11.2016.
Unia Schweiz > Kosovo. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2016.11.16
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05.07.2013 Kosovo
Schweiz
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Sozialversicherungsabkommen
Volltext

Bundesgerichtsurteil zementiert versicherungsrechtlichen Missstand. Der Bundesrat muss jetzt dringend ein Abkommen mit der Republik Kosovo aushandeln. Tausende von rückgewanderten kosovarischen Arbeitnehmenden, welche hier in der Schweiz jahrzehntelang Sozialversicherungsbeiträge bezahlt haben, erhalten seit März 2010 keine Rente mehr. Ein heute veröffentlichter Entscheid des Bundesgerichtes zementiert diese unhaltbare Situation. Die Unia fordert den Bundesrat auf, nun endlich zu handeln und mit der Republik Kosovo ein neues Sozialversicherungsabkommen auszuhandeln. (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 5.7.2013.
Unia Schweiz > Sozialversicherungen. Kosovo. Unia Schweiz. 2013-07-05.

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25.06.2013 Schweiz
Movendo
Personen
Sozialversicherungen
Work
Ruth Gurny
Daniel Lampart
Katharina Prelicz-Huber
Grundeinkommen
Kurs
Volltext

Sozialversicherungen. Wohin geht die Reise? Die Initiantinnen und Initianten der Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen haben mehr als 100‘000 Unterschriften gesammelt. Dies, obwohl weder grosse Parteien noch Organisationen sie unterstützt haben. Wie unsere sozialen Sicherungssysteme in Zukunft aussehen sollen, beschäftigt auch Gewerkschaften und Linke. Sie stellen dem Grundeinkommen ihr Konzept einer allgemeinen Erwerbsversicherung (AEV) entgegen (Work berichtete). (...).
www.movendo.ch, info@movendo.ch.

Work, 26.4.2013.
SGB > Grundeinkommen.. Sozialversicherung. Tagung Movendo 25.6.2013.

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05.11.2012 Kosovo
Schweiz
Bundesamt für Sozialversicherungen
Personen
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
Work
Sina Bühler
Rita Schiavi
Sozialversicherungsabkommen
Volltext

Kein Abkommen mehr für die Sozialversicherungen. Der Fall Kosovo. Das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo ist Anfang 2010 ausgelaufen. Rita Schiavi von der Unia-Geschäftsleitung erklärt, was das bedeutet. Work: Rita Schiavi, wie ist die Situation derzeit? Ist ein neues Abkommen mit Kosovo schon absehbar?“ Rita Schiavi: Die Lage ist immer noch sehr unklar. (...). Interview mit Rita Schiavi.

Work. Freitag, 5.11.2012.
Kosova > Sozialversicherungsabkommen 2012-11-02.doc.

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18.01.2012 Schweiz
Personen
SGB
Sozialversicherungen
Doris Bianchi
AHV
Arbeitslosenversicherung
IV
Krankenversicherung
Volltext

Was bleibt – was ändert? 2012 im sozialpolitischen Blick. Grössere Veränderungen stehen 2012 in der Invalidenversicherung an. Ansonsten ist das neue Jahr sozialversicherungsmässig geprägt von technischen Anpassungen, Verschärfungen und schleichenden Verschlechterungen. Vereinzelt nur sind kleinere Verbesserungen sichtbar. (...). Doris Bianchi.

SGB, 18.1.2012.
Personen > Bianchi Doris. Sozialversicherungen. SGB. 18.1.2012.

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18.06.2010 Kosovo
Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Work
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen
Druck auf den Bundesrat. Das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo muss neu ausgehandelt werden. 12'000 Unterschriften, eine Reise nach Kosovo und eine Motion im Parlament bringen Bewegung in die verfahrene Situation. Im letzten Dezember hat der Bundesrat beschlossen, das Sozialversicherungsabkommen mit Kosovo per Ende März 2010 auslaufen zu lassen. Es war 1962 mit dem damaligen Jugoslawien abgeschlossen worden. Die Folgen für viele der rund 170'000 in der Schweiz lebenden und arbeitenden Menschen aus Kosovo sind sehr einschneidend. (...). Mit Foto von Osman Osmani und Ruzhdi Ibrahimi. Work. Freitag, 18.6.2010
01.06.2010 Kosovo
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
VPOD-Magazin

Kinderzulagen
Sozialversicherungsabkommen
Faire Altersrenten auch für Leute aus dem Kosovo! Die Unia hat zusammen mit weiteren Gewerkschaften eine Petition mit mehreren Tausend Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Eine Gewerkschaftsdelegation übergibt die Bittschrift derzeit auch im Kosovo den zuständigen Behörden. Sie verlangt, dass umgehend wieder über ein Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und dem Kosovo verhandelt wird. Der Bundesrat hatte das geltende Abkommen auslaufen lassen. Seit dem 1. April bekommen in der Schweiz lebende Kosovo-Albaner für Kinder, die im Kosovo leben, keine Kinderzulagen mehr. Wer in Zukunft eine Rente der AHV oder IV beziehen will, ist gezwungen, seinen Wohnsitz in der Schweiz zu behalten. Bei einer Rückkehr in den Kosovo werden keine Renten mehr ausbezahlt. VPOD-Magazin, Juni 2010
21.05.2010 Kosovo
Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Unia Schweiz
Work
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen

Kosovo: Der Bundesrat muss jetzt handeln. Anfangs März kündigte der Bundesrat das Sozialversicherungsabkommen mit dem Kosovo. Begründung: Im Kosovo gebe es keine sozialstaatlichen Strukturen. Für die rund 170'000 Menschen aus dem Kosovo, die in der Schweiz leben, hat das einschneidende Konsequenzen. Seit 1. April erhalten Arbeitnehmende aus dem Kosovo, deren Kinder im Kosovo leben, keine Kinderzulagen mehr. Wer nach der Pensionierung in den Kosovo zurückkehren will, kann sich dort keine AHV-Rente mehr ausbezahlen lassen. Arbeitnehmende, die nach wenigen Erwerbsjahren invalid werden, verlieren bei einer Rückkehr in ihre Heimat den Rentenanspruch. Am 4. Mai hat die Unia zusammen mit den Gewerkschaften „SIT“ (Genf) und „L’autre syndicat“ (Waadt) eine Petition mit mehreren Tausend Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Am 27. und 28. Mai reist eine kleine Unia-Delegation in Begleitung von Ueli Leuenberger, Präsident der Grünen, in den Kosovo. Ziel der Reise: Druck auf die kosovarischen Behörden zu machen, mit der Schweiz unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen. Mit Foto (Osman Osmani von der Unia übergibt einem Beamten der Bundeskanzlei die Petitionsbögen). Work. Freitag, 21.5.2010

05.05.2010 Bern
Kosovo
IV
SIT
Sozialversicherungen
Unia Schweiz

Bundeskanzlei
Petition
Sozialversicherungsabkommen
Kosovaren wehren sich gegen Kündigung des Sozialversicherungsabkommens. Kosovarische Neurentner können sich ihre IV- oder AHV-Rente seit dem 1. April nicht mehr auszahlen lassen. Grund dafür ist die Nicht-Erneuerung des Sozialversicherungsabkommens mit dem jungen Balkan-Staat. Die Kosovaren sind empört und wehren sich nun mit einer von 10'000 Personen unterzeichneten Petition dagegen. Die Kündigung des bisherigen Abkommens sei diskriminierend. Konkret müssen Kosovaren nach Wegfall des Abkommens in der Schweiz wohnhaft bleiben, wenn sie eine AHV-Rente beziehen wollen. Kehren sie nach Kosovo zurück, werden ihnen auf Gesuch die einbezahlten AHV-Beiträge zurückerstattet. sda. Bund 5.6.2010
23.04.2010 Kosovo
Personen
Sozialversicherungen
Osman Osmani
Sozialversicherungsabkommen

Sozialversicherungsabkommen Kosova-Schweiz ausgelaufen. Das mit dem früheren Jugoslawien abgeschlossene Sozialversicherungsabkommen (SVA) wird ab 1. April 2010 im Verhältnis zu Kosova nicht weiter angewendet. Das Abkommen hat  die Leistungen – vor allem die Zahlungen  der  Sozialversicherungsleistungen (AHV / IV- und Familienzulage) geregelt. Die Petition der Unia richtet sich an den Bundesrat und bezeichnet die Nichterneuerung des Abkommens in Bezug auf Kosova als eine krasse Diskriminierung von Menschen, die ihr Leben lang in der Schweiz gearbeitet und ihre Sozialversicherungsbeiträge bezahlt haben. (...). 23. April 2010.

Osman Osmani, Ruzhdi Ibrahimi

 

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01.10.2009 Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
VPOD Schweiz
Christine Goll
AHV-Revision
Familienzulage
Mutterschaftsversicherung
Eine Frage der Würde. Weitere bürgerliche Abbruchversuche bei den Sozialversicherungen. Nicht nur in der Gesundheitspolitik rumort es. Auch bei anderen Sozialversicherungen sind Gesetzesrevisionen im Gange, wie der folgende Überblick zeigt. Gerade in Krisenzeiten müssen sich die Menschen auf stabile Sozialversicherungen verlassen können. Die Bevölkerung will mehr und nicht weniger soziale Sicherheit. Das hat sie in jüngster Zeit allen Abbauversuchen von Bundesrat und Parlament zum Trotz auch an der Urne zum Ausdruck gebracht. So wurde nicht nur der AHV-Abbau im Rahmen der 11. Revision wuchtig bachab geschickt, sondern zwei neuen Sozialversicherungen zugestimmt: der Einführung einer überfälligen Mutterschaftsversicherung sowie gesamtschweizerischen Familienzulagen. (...). Christine Goll, VPOD-Präsidentin. VPOD-Magazin, Oktober 2009
23.01.2009 Schweiz
Personen
Sozialversicherungen
Sina Bühler
Dieter Widmer
Ratgeber
Sozialversicherungsrecht: Ein neuer Ratgeber schafft Klarheit. Die Sozialversicherungen sind ein kompliziertes Feld. Der Experte Dieter Widmer erklärt sie anhand von Beispielen. 10 Jahre lang hat Dieter Widmer die Leserschaft der Tageszeitzung "Der Bund" mit seinem "Sozialversicherungstipp" beraten. Als Leiter des Stadtberner Alters- und Versicherungsamtes ist er mit dem Thema bestens vertraut. (...). Sina Bühler. Work 23.1.1009
01.04.1971 Frankreich
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Sozialversicherungen
Josef Hermann
Sozialversicherungen
Volltext
25 Jahre soziale Sicherheit in Frankreich. Am 19. Oktober 1945 wurde durch eine Verordnung der provisorischen Regierung der französischen Republik die Securité sociale geschaffen. Derart entstand der Rahmen einer Organisation, die mehr als 20 verschiedene obligatorische Versicherungssysteme, in denen die verschiedensten Berufsgruppen versichert waren, unter eine gemeinsame Leitung brachte. Die Sozialversicherung bestand auch bisher schon. Aber die Institutionen, die den Arbeiter gegen das soziale Risiko versicherten, waren disparat und nicht komplett. Die Unfallversicherung war einer Versicherungsgesellschaft ähnlich geführt, die Familienzulagen wurden von einem Fonds der Arbeitgeber bezahlt und als eine Ergänzung des Lohnes angesehen. Bei einem Arbeitsunfall trat die Verantwortung des Arbeitgebers in den Vordergrund. Nach dem Krieg drang die Ueberzeugung durch, dass der soziale Schutz alle Bevölkerungskreise zu umfassen hat, denn niemand ist vom Existenzrisiko ausgeschlossen. Von dieser Auffassung waren die Verordnungen von 1945 beeinflusst. Um die Unabhängigkeit der neuen Organisation zu sichern, wurde die finanzielle Beteiligung des Staates apriori abgelehnt. Die Finanzierung des Systems sollte durch Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer erfolgen, die auf Grund der Lohnmasse errechnet werden sollten. (…). Josef Hermann. Paris.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 4, April 1971.
Gewerkschaftliche Rundschau > Frankreich. Sozialversicherungen. Rundschau, April 1971.
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01.12.1968 Österreich
Gewerkschaftliche Rundschau
Sozialversicherungen
Edgar Schranz
Sozialversicherungen
Volltext
Die Selbstverwaltung in Oesterreich. In der Sozialversicherung der Unselbständigen Österreichs besteht in der Selbstverwaltung eine Kompetenzteilung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die eigentlichen Organe der Geschäftsführung weisen ein Übergewicht der Dienstnehmervertreter auf, die Kontrollinstanzen ein solches der Unternehmer. Besonders wesentliche Beschlüsse müssen aber von beiden Verwaltungsgremien gefasst werden. Parität herrscht lediglich in allen Organen der Unfallversicherung, die ja eine abgelöste Haftpflicht der Unternehmer bildet, nur aus Dienstgeberbeiträgen finanziert wird und überdies auch die Selbständigen als Versicherte umfasst. Die Dominanz der Dienstnehmer in der Verwaltung der Krankenversicherung und der Pensionsversicherung ist auch historisch motiviert: Diese Versicherungszweige entstanden aus den ursprünglichen Selbsthilfeeinrichtungen der Arbeiter und Angestellten. Vor der Schilderung der Selbstverwaltung sind einige Hinweise auf die Organisation der österreichischen Sozialversicherung erforderlich. (…). Edgar Schranz, Wien.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 12, Dezember 1968.
Gewerkschaftliche Rundschau > Sozialversicherungen. Oesterreich. Rundschau, Dez. 1968.
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01.01.1968 Frankreich
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Sozialversicherungen
Josef Hermann
Medikamente
Volltext
Die Reform der französischen Sozialversicherung. Unter den wichtigen Sozialproblemen Frankreichs steht die Reorganisation der Sozialversicherung an erster Stelle. Es steht fest, dass sich dieses grösste Unternehmen Frankreichs, das einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Francs realisiert und an dem 9 Franzosen unter 10 interessiert sind, in wachsenden Schwierigkeiten befindet. Die Sécurité sociale wird in diesem Jahr ein Defizit von 3,5 Milliarden Francs aufweisen und es sollte bis 1970 bei gleichbleibender Entwicklung bis auf 8 Milliarden ansteigen. Die ausserordentlichen Vollmachten, die das französische Parlament der Regierung zubilligte, gibt dieser die Möglichkeit, die notwendig erscheinenden Reformen rasch mittels Dekreten zu realisieren. Um dem Kostenanstieg einen Halt zu gebieten, wird zunächst geplant, den sogenannten „Ticket moderateur“ zu erhöhen. Es ist ja bekannt, dass in Frankreich bisher 80 Prozent der Arzt- und Medikamentenkosten, die die Versicherten zunächst aus eigener Tasche auslegen, von der Sozialversicherung rückerstattet werden. 20 Prozent der Kosten muss also der Versicherte selbst bezahlen. Diese Selbstbeteiligung wurde seinerzeit eingeführt, um der Verschwendung von Medikamenten entgegenzutreten. Das Ziel wurde freilich nicht erreicht. (…). Josef Hermann, Paris.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 1, Januar 1968.
Personen > Hermann Josef. Frankreich. Sozialversicherungen. Rundschau, Januar 1968.
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