Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 17

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
23.10.2013 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Steuern

Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext

Medienmitteilung: Die Arroganz des Reichtums. Die Zürcher Handelskammer und ihre bürgerlichen Verbündeten finden, dass Reiche in Zürich zu viel Steuern zahlen. Sie wollen darum die 13. Steuerstufe streichen. Und das, obwohl die Einkommens- und Vermögensverteilung in den letzten Jahren immer ungerechter wurde. Ein Schritt in die falsche Richtung. Gemäss „Steuermonitor“ von Handelskammer und KMPG würden hohe Einkommen und Firmengewinne in Zürich zu stark besteuert. KPMG-Chef Jörg Walker und Regine Sauter, Direktorin der Handelskammer, gestehen allerdings ein, dass die Standortqualität Zürichs trotz hoher Steuerbelastung für Reiche hoch sei – und sagen damit schon etwas Wesentliches: dass nämlich diese Steuerzahler auch etwas für ihr Geld erhalten.(...).

GBKZ, 23.10.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Vermögenssteuer. GBKZ. 2013-10-23.

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16.11.2012 Schweiz
SGB

Entlassungen
Reichtumssteuer
Resolution
Vermögenssteuer
Volltext
Wechselkurs

Resolution. SGB-Delegiertenversammlung. Arbeitsplätze sichern – Entlassungen verhindern. Seit Anfang Jahr haben die Schweizer Unternehmen öffentlich bekanntgegeben, dass sie über 13'000 Arbeitsplätze streichen wollen. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Denn der Stellenabbau von kleineren Firmen wird kaum öffentlich bekannt. Zahlreiche grössere Firmen versuchen, ihren Personalbestand in kleineren Schritten abzubauen, ohne Aussenstehende zu informieren. Vor allem in den letzten Wochen hat sich die Lage deutlich verschlechtert. Es kommen täglich neue Meldungen. Der SGB verfolgt diese Entwicklung mit grosser Sorge. (...). SGB, 16.11.2012.

SGB > SGB > Entlassungen. SGB. Resolution. 16.11.2012.

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16.11.2012 USA
Gewerkschaften
Personen
Work
Lotta Suter
Arbeitsgesetz
Reichtumssteuer
Sans-Papiers
Vermögenssteuer
Volltext

Barack Obamas zweite Chance: Das verlangen die Gewerkschaften. Sogar die konservative US-Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“ musste am Tag nach Barack Obamas Wiederwahl zähneknirschend zugeben: „Die politische Kraft der Gewerkschaften ist immer noch beträchtlich.“ Prompt riefen die Gewerkschaften in etwa 100 Städten der USA zu Protestkundgebungen auf. Angesichts der Defizitdiskussion im US-Kongress und der drohenden Kürzungen im Staatshaushalt forderten die Lohnabhängigen von Regierung und Parlament: (...). Lotta Suter.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Gewerkschaften > Gewerkschaften USA. Programm. Work, 16.11.2012.

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01.11.2012 Deutschland
Österreich
Schweiz
GPA Gewerkschaft
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Verdi
Work
Michael Stötzel
Aktionstag
Lohnabbau
Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext

Europäische Gewerkschaften gegen EU-Sparpolitik. Work sprach mit Verdi-Chef Frank Bsirske. Geld ist genug da! Zürich-Berlin-Wien: Die drei Grossgewerkschaften Unia (Schweiz), Verdi (Deutschland) und GPA Gewerkschaft Angestellte Privatwirtschaft (Österreich) gehen auf Tournee: gegen die falsche Krisenpolitik Europas. Beginn der Finanzkrise 2008 gerät in Europa ein Land nach dem anderen in Not: Irland, Griechenland, Portugal und Spanien stehen am Abgrund. Weitere Länder könnten folgen. In dieser brenzligen Situation kennt die EU aber nur eine Medizin gegen die Krise: Sparen, sparen und nochmals sparen. Mit Lohnabbau und Rentenkürzungen. (...). Michael Stötzel.

Work online, 1.11.2012.
Unia Schweiz > Lohnabbau. Aktionstag EGB. 2012-11-01.doc.

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28.08.2012 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
SGB
Steuern
Vermögen
Thomas Zimmermann
Erbschaftssteuer
Reichtumssteuer
Unterschriftensammlung
Vermögenssteuer
Volltext

Millionen-Erbschaften gehören besteuert Für Rückverteilung notwendig: Erbschaftssteuer-Initiative. Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt in der Schweiz bald schon gleich viel wie die restlichen 99 Prozent. Dass sich an dieser ungerechten Vermögensverteilung nichts ändert, liegt unter anderem daran, dass ein Grossteil der Erbschaften nicht besteuert wird. Dies wollen wir ändern. Ein breites Bündnis hat deshalb die Erbschaftssteuer-Initiative lanciert. Nun braucht es einen Effort, die nötigen Unterschriften zu sammeln. (...).
Thomas Zimmermann.

SGB, 28.8.2012.
SGB > Erbschaftssteuer. Initiative. 2012-08-28.doc.

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08.06.2012 AI Kanton
Schweiz
ZH Kanton
Initiativen Schweiz
Personen
Steuern
Work
Oliver Fahrni
Erbschaftssteuer
Reichtumssteuer
Vermögen
Volltext

Zürcher Ex-Chefstatistiker Hans Kissling warnt: „Die superreichen Erben schaden uns“. In der Schweiz besitzt das reichste Prozent mehr Vermögen als die 99 restlichen. Nun werden viele Milliarden vererbt. Das wird die Ungerechtigkeit verschärfen. Helfen kann da nur eine nationale Erbschaftssteuer, sagt Ökonom Hans Kissling. (...). Oliver Fahrni.

Work. Freitag, 8.6.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Erbschaftssteuern. 8.6.2012.doc.

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11.08.2011 ZH Kanton
Zürich
Alternative Liste
Initiativen Zürich
Juso
Personen
Fabien Molina
Pauschalbesteuerung
Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext

Juso-Initiative. Bonzensteuer kommt vors Volk. Nach der Abschaffung der Pauschalbesteuerung in Zürich könnte eine zweite kantonale Steuerinitiative von links die bürgerlichen Steigbügelhalter der Superreichen das Fürchten lehren: Die Bonzensteuer der Juso Zürich - offiziell heisst sie „Gegen Steuergeschenke für Superreiche, für einen starken Kanton Zürich“ - ist einen Monat vor Ablauf der Frist zustande gekommen. In nur fünf Monaten sammelten die JungsozialistInnen über 7000 Unterschriften. 6000 sind nötig. Am 15. August übergeben die InitiantInnen die Unterschriften der Direktion der Justiz und des Innern. Die Bonzensteuer verlangt, dass steuerbare Vermögen von über zwei Millionen Franken mit rund einem Prozent Vermögenssteuern belastet werden. (...).

WOZ. Donnerstag, 2011-08-11.
Juso > Vermögenssteuern. 2011-08-11.doc.

Vermögenssteuern. 2011-08-11.pdf

21.08.2003 SH Kanton
Kantonsrat
Steuern

Reichtumssteuer
Steuersenkung
Vermögenssteuer
Schaffhausen will Superreiche mit degressiver Steuer anlocken. Der Kanton Schaffhausen will attraktiver werden für Personen mit sehr hohem Einkommen und Vermögen. Der Kantonsrat hat ein Steuerpaket genehmigt, das aber nicht nur den Reiche etwas bringt. Christa Edlin. BaZ 21.8.2003
08.05.2003 GE Kanton
Abstimmung

Reichtumssteuer
Keine Reichtumssteuer. Im Kanton Genf müssen die Reichen keine Solidaritätssteuer zahlen. Eine Vorlage, die grosse Unternehmensgewinne und hohe Vermögen bei schlechter Wirtschaftslage zusätzlich besteuern wollte, wurde verworfen. Bund 19.5.2003
28.09.1992 Biel
Gewerkschaftsbund Biel
Alfred Müller
Beat Schaffer
Arbeitslosigkeit
Reichtumssteuer
Geschäftsleitung Gewerkschaftsbund Biel, 28.9.1992, 17.30 Uhr, Sitzungszimmer GBH. Mitteilungen. Beat Schaffer wünscht die erneute Einführung einer Reichtumssteuer. Alfred Müller stellt fest, dass im Moment die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Es ist für ihn unverständlich, dass weder die Behörden noch die Gewerkschaften eine Lösung suchen, um die Arbeitslosigkeit zu stoppen. Überall werde nur gejammert, es sei kein Geld vorhanden und es werde verlangt, dass die Bezugszeit der Arbeitslosentaggelder verlängert werden. Dies sei aber langfristig keine Lösung und den Arbeitslosen werde damit ein schlechter Dienst erwiesen. Alfred Müller wünscht, dass sich die Geschäftsleitungs-Mitglieder bis zur nächsten Sitzung darüber Gedanken machen, was der Gewerkschaftsbund Biel gegen die Arbeitslosigkeit unternehmen könnte. Die Vorschläge dürften aber nicht aus leeren Worten bestehen, sondern müssten teilweise auch realiserbar sein. Ausserdem müsse überlegt werden, ob eine antizyklische Finanzpolitik (Sparen zur Ziet, investieren in der Not) angewendet werden sollte, das heisst, es wird sofort investiert und die nötigen finanziellen Mittel zum Beispiel für Renovationen für Schulhäuser, Strassenbau, beschleunigte Förderung des Unterhalts und der Erneuerung öffentlicher Bausubstanz in den Gemeinden usw. zur Verfügung gestellt. Alfred Müller hat in der nächsten Ausgabe der "SP-Zytig/Madretscher" bereits einige Gedanken geschrieben. Protokoll Alfred Müller. Geschäftsleitung Gewerkschaftsbund Biel, 28.9.1992
16.11.1977 Biel
Gewerkschaftsbund Biel
SMUV Biel

Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Reichtumssteuer
Statuten
Volltext
Protokoll der Vorstandssitzung des Gewerkschaftskartells Biel, Mittwoch, 16. November 1977, um 20.00 Uhr im Sekretariat, Rechbergerstrasse. Traktanden: 1. Begrüssung, 2. Statutenrevision, 3. Mitteilungen, 4. 1. Mai 1978, 5. Zusammenarbeit GK und Partei, 6. Verschiedenes. A. Müller gibt bekannt, dass die Statuten der Gewerkschaftskartelle Basel und Zürich eingetroffen sind. O. Stämpfli fragt, ob der Ausschuss, welcher sich mit den Statuten befassen muss, bereits zusammengetreten ist. A. Müller gibt bekannt, dass im Moment die Sekretäre mit andern Problemen überlastet sind, besonders die Kollegen des SMUV, welche sich mit den Schliessungen der verschiedenen Unternehmungen befassen mussten. Sämtliche Mitglieder der GL haben sich bereits mit den Statuten befassen können da das Material nach Hause geschickt wurde. Kollege Münger wird noch bei dieser Statutenrevision beigezogen. Der Ausschuss wird erst nach der Behandlung der Statuten im Vorstand zusammentreten und ein Projekt ausarbeiten. Die Statuten werden im Januar behandelt. Am 8. April 1978 findet die Delegiertenversammlung des kantonalen Kartelles statt. Vom 26.-28. Oktober 1978 wird der Kongress des SGB in Lugano durchgeführt. Der CEO hat uns einen Brief geschrieben, in dem vom BA verlangt wird, dass ein Teil der Subvention an die Bibliothek des CEO überwiesen wird. Der BA hat zugestimmt. A. Müller orientiert über die Reichtumssteuer, sowie die Grossratswahlen. (…).
Gewerkschaftskartell Biel. Vorstand. Protokoll, 16.11.1977.
Gewerkschaftskartell Biel > Gewerkschaftskartell Vorstand Protokoll 1977-11-16.
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01.01.1974 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Initiativen Schweiz
Personen
Christoph Steinlin
Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext
Reichtumssteuer-Initiative. Die „Eidgenössische Volksinitiative zur Steuerharmonisierunq, zur stärkeren Belastung des Reichtums und zur Entlastung der unteren Einkommen“, die sogenannte Reichtumssteuer-Initiative SPS, hat nach einer langen und schweren Geburt nun das Licht der Welt erblickt. Die Initiative geht auf einen Antrag zurück, der am Parteitag 1968 in Basel angenommen wurde. Seither haben sich verschiedene Parteitage der SPS mit der Initiative befasst. Auch der Gewerkschaftsbund wurde wiederholt konsultiert. Am diesjährigen Parteitag in Biel (2./3. Juni 1973) wurden die Grundzüge der Initiative verabschiedet Anschliessend hat eine Redaktionskommission den Initiativtext ausgearbeitet. Sie hat von Vertretern des Gewerkschaftsbundes wertvolle Hilfe erhalten. Dieser Text wurde dann am 23. September 1973 vom Parteivorstand angenommen. Die Zielsetzung der Initiative: Die Initiative bringt eine Rahmenordnung für die direkten Steuern in Bund und Kantonen. Diese soll in erster Linie der Verbesserung der Steuergerechtigkeit dienen, das heisst die Steuern nach der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ausrichten. Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bedeutet, dass in erster Linie jene zu Steuern herangezogen werden, deren Einkommen (…). Christoph Steinlin.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 1, Januar 1974.
Personen > Steinlin Christoph. Reichtumssteuer-Initiative. Rundschau, Januar 1974.
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08.12.1922 Schweiz
ZH Kanton
Zürich
Abstimmungen Schweiz
Personen
Steuern
Ernst Eichenberger
Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext
Eine Niederlage? Eine Niederlage? Wozu denn die Frage, wird manch einer fragen. 730‘000 Nein gegen nur 110‘000 Ja, eine verwerfende Mehrheit von 7/8 gegen die Vermögensabgabe, das ist doch sicher eine Niederlager an der es nichts zu deuteln gibt. Gewiss haben die Arbeiterparteien einen schweren Misserfolg erlitten, aber daraus eine Niederlage des sozialistischen Gedankens zu machen, und wie die Streikbrecherpresse von einem „Sieg der bürgerlichen Vernunft“ gegenüber „bolschewistischen Unverstand" zu sprechen, ist Torheit, wenn nicht absichtliche Missdeutung des Volksentscheids. (...). Ernst Eichenberger.
 

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter,8.12.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der > Vermögenssteuer. Abstimmung. 8.12.1922.

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02.12.1922 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Vermögen

Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext
Auf zum Kampfe für die Vermögensabgabe!. Am 2./3. Dezember 1922 fällt der Volksentscheid über eines der wichtigsten sozialen Postulate der klassenbewussten Arbeiterschaft, die Vermögensabgabe! Selten ist eine soziale Forderung vom Bürgertum derart bekämpft und im Volk diskreditiert worden. Die bürgerlichen Parteien stehen in geschlossener Front mit allen Kampfmitteln reichlich versehen uns gegenüber. (...).
Das Aktionskomitee für die Vermögensabgabe.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 17.11.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband > Vermögenssteuer. Abstimmung 2.12.1922.

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01.12.1922 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
NZZ
Personen
Steuern
Ernst Eichenberger
Hans Oprecht
Reichtumssteuer
Vermögenssteuer
Volltext

An die Adresse der Neuen Zürcher Zeitung. Im Anschluss an die Polemik gegen unseren Mitarbeiter H.O. (Hans Oprecht), von der im Leitartikel die Rede ist, macht die N.Z.Z. folgende geistreiche Bemerkung: (...).
Ernst Eichenberger.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1.12.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der > NZZ. Hans Oprecht. 1.12.1922.

Ganzer Text

17.11.1922 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Steuern
Hans Oprecht
Reichtumssteuer
Vermögen
Vermögenssteuer
Volltext
Für die Vermögensabgabe. Wer sozialistischerseits heute noch schwankend wäre in seiner Stellungnahme zur Abstimmung vom 3. Dezember 1922, zur Initiative betreffend Erhebung einer einmaligen Vermögensabgabe, dem sollte der verbissene, unwahre und verlogene Kampf der bürgerlichen Parteien, der bürgerlichen Presse gegen die Vermögensabgabe die Augen darüber öffnen, wie gestimmt werden muss. Noch nie ist vor einer schweizerischen Abstimmung das stimmberechtigte Volk derart in Aufregung versetzt worden, wie vor dieser Abstimmung vom 3. Dezember. (...). Hans Oprecht.

 

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 17.11.1922.
Personen > Oprecht Hans. Vermögenssteuer. 17.11.1922.

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24.08.1917 Zürich
Abstimmungen Zürich
Strassenbahner Zürich
Strassenbahner-Zeitung

Dienst- und Besoldungsordnung
Gemeindeordnung
Reichtumssteuer
Steuern
Vermögenssteuer
Volltext

Eine bedeutungsvolle Gemeindeabstimmung in Zürich. B.K. Die Abstimmung über die Revision der Gemeindeordnung am 26. August 1917 ist für alle Fixbesoldeten von grösster Bedeutung. Zeitgemässer Fortschritt oder gesunde Entwicklung, hemmender Stillstand werden vom Ausgang dieser Volksbefragung abhängen. Mit elementarer Wucht will die Arbeit ihr Recht geltend machen. Die eidgenössischen Beamten, Angestellten und Arbeiter werden kräftig für diese Vorlage einstehen. Die Vorlage des Grossen Stadtrates sieht die Erfüllung mancher Postulate vor, die jahrelanger Diskussionsstoff in den Gewerkschaften waren, doch leider nie die gebührende  Berücksichtigung fanden. Ein rückständiges Bürgertum, das irrtümlicherweise um die Existenz seines Gewerbes und seiner Industrie fürchtet, wird zweifellos seine Opposition auf zwei Punkte der Vorlage konzentrieren: Die Regelung der Arbeitszeit im Sinne der Einführung des Achtstundentages und die Höhe der vorgesehenen Löhnung. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-08-24.
Strassenbahner-Zeitung > Dienst- und Besoldungsordnung. Abstimmung 1917-08-26.doc.

Dienst- und Besoldungsordnung. Abstimmung 1917-08-26.pdf

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