Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 42

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.10.2019 Schweiz
AHV
Personen
SGB
Daniel Lampart
3. Säule
Banken
Volltext
An der 3. Säule verdienen vor allem die Banken - die Antwort auf die sinkenden Pensionkassenrenten ist eine Erhöhung der AHV. Nun schreiben es auch die Banken, nicht nur die Gewerkschaften: Die Renten in der Schweizer Altersvorsorge sinken. Vor allem bei den Pensionskassen. Die Credit Suisse berechnete letzte Woche, dass die Rente aus AHV und Pensionskasse künftig nicht mehr reichen wird, um den Lebensstandard zu halten. Die Schlussfolgerung der Credit Suisse hingegen ist kreuzfalsch. Man müsse nun in die 3. Säule investieren. Doch die 3. Säule lohnt sich vor allem für die Banken. Diese Analysen zu den sinkenden Renten sind deshalb durchsichtig. Die Banken und Versicherungen wollen möglichst viele Produkte der 3. Säule verkaufen. An der AHV verdienen die Banken hingegen nichts. Im Gegenteil: Die Topverdiener in den Teppichetagen der Banken zahlen viel mehr in die AHV ein, als sie je an Rente erhalten werden. Damit die Normalverdienerinnen und Normalverdiener mehr Rente haben. Darum ist die Erhöhung der AHV in der gegenwärtigen Situation für die meisten Leute die Lösung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Der SGB schlägt eine 13. AHV-Rente vor. Diese ist für Normalverdienende viel günstiger als eine 3. Säule. Weil die Topverdiener und die Arbeitgeber die AHV-Renten der Malerin und des Verkäufers mitfinanzieren. In der 3. Säule sind sie hingegen ganz auf sich alleine gestellt. Sie müssen alle Beiträge selber zahlen. Und die Banken machen mit der 3. Säule Gewinne. Der SGB hat vor rund 3 Jahren ausgerechnet, wie vorteilhaft die AHV ist. Die 13. AHV-Rente ist je nach beruflicher (…). Daniel Lampart.
SGB, 18.10.2019.
Personen > Lampart Daniel. 3. Saeule. AHV. SGB, 2019-10-18.
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19.02.2018 Deutschland
Banken
Junge Welt

Banken
Besitzverhältnisse
Volltext
Schuften fürs Geldhaus. Für die skandalträchtige HSH Nordbank haben sich Käufer gefunden. Leidtragend sind vor allem Lohnabhängige. Im Norden wird umverteilt. Das gewinnbringende Geschäft der HSH Nordbank muss nach dem Willen der EU-Kommission bis zum Monatsende verkauft werden. Auf der „Bad Bank“, in der Kredite gebündelt wurden, die zu grossen Teilen nicht bedient werden können, bleiben die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sitzen. Nur unter dieser Bedingung genehmigte Brüssel, dass sich die HSH milliardenschwerer staatlicher Finanzhilfen bedienen durfte. Das Geldhaus hatte sich vor 2007 mit Subprime-Krediten in den USA eingedeckt. Riskante Immobiliengeschäfte wurden gebündelt und in Steueroasen ausgegliedert. Im Zuge der Finanzkrise musste das Institut Milliarden abschreiben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Bilanzfälschung. Manager Dirk Nonnenmacher wurde das Gesicht windiger Finanzdeals. Er hielt es 2009 für gerechtfertigt, trotz drohender Pleite der Bank einen Bonus von fast drei Millionen Euro zu kassieren. Am Freitag berichteten Medien, ein Käufer sei gefunden. Die US-Finanzinvestoren Cerberus und J. C. Flowers sollen laut Managermagazin für eine Milliarde Euro den Zuschlag erhalten. Es gebe bereits seit einigen Wochen eine entsprechende „informelle Einigung“ mit den beiden Bundesländern Schleswig-Holstein und Hamburg. J. C. Flowers ist bereits mit einem Anteil von 5,1 Prozent beteiligt. Dem Bericht zufolge habe die HSH ihr Gewinnziel 2017 deutlich übertroffen. (…).
Junge Welt, 19.2.2018.
Junge Welt > Banken. Junge Welt, 2018-02-19.
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16.10.2017 China
IWF
Junge Welt

Banken
IWF Internationaler Währungsfonds
Volltext
„Lagarde will Monopoly-Spiel am Laufen halten“. Der IWF will die Profite der Banken sichern und die Verschuldung der Lohnabhängigen vergrössern. Ein Gespräch mit Michael Hudson. Michael Hudson lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Universität Missouri (Kansas City) und ist Präsident des Instituts für langfristige Wirtschaftsentwicklung (ISLET) in New York City. Der Internationale Währungsfonds gibt Entwarnung: In den meisten Industrieländern erholen sich die Banken. Ist alles in Ordnung auf der Welt? Für die Banken ist alles in Ordnung, in der Hinsicht, dass die Korruption ein sehr hohes Level erreicht hat. Die Zentralbanken stellen den Privathäusern so viel Kredit zur Verfügung, wie jene brauchen, um jeglichen Betrug begehen zu können. Die Intention des IWF ist es, die Ansprüche der Banken aufrechtzuerhalten und die übrige Wirtschaft mit Schulden zu belasten. Dafür steht der IWF: Er ist eine Lobbyorganisation der Banken und Spekulanten. IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor Risiken für den Finanzmarkt. Besonders im Nichtbankensektor lauern Gefahren, sagt sie. Was halten Sie davon? Die Risiken von Lagardes Kunden, den Banken, liegen darin, dass sie ihre Marktmacht an andere Gläubiger verlieren könnten. Lagarde will das Monopoly-Spiel am Laufen halten, damit die Banken weiter ohne Konkurrenz wachsen können. Der IWF konstatiert, es gebe ein Kreditproblem in China. Schwelt dort die nächste Krise? Viele Leute haben sich in China viel Geld von den sogenannten Nichtbanken geliehen. In anderen Worten: Die Zentralbanken (...). Junge Welt, 16.10.2017.
Junge Welt > IWF. Banken. Junge Welt, 2017-10-16.
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17.08.2017 Schweiz
Banken
Junge Welt

Banken
Spionage
Volltext
Agenten im Finanzamt. Beim Geld gibt’s kein Pardon: Bundesanwaltschaft klagt Schweizer wegen Spionage an. Die Bundesanwaltschaft hat einen Schweizer wegen des Verdachts des Ausspionierens deutscher Steuerfahnder angeklagt. Die Karlsruher Behörde wirft dem 54jährigen Daniel M. geheimdienstliche Agententätigkeit vor, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Anklage war bereits am 8. August vor dem Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts erhoben worden. Demnach soll M. zwischen Juli 2011 und Februar 2015 im Auftrag eines Schweizer Geheimdienstes die Finanzverwaltung von Nordrhein-Westfalen ausgespäht haben. Den Ermittlern zufolge zählte es zu seinen Aufgaben, Informationen über die Arbeitsweise deutscher Behörden beim Ankauf von Steuerdaten zu beschaffen. Dafür sollte M. zunächst die bei dem Geheimdienst nur lückenhaft vorhandenen persönlichen Daten deutscher Steuerfahnder vervollständigen. Das habe den Eidgenossen deren Strafverfolgung ermöglicht, wenn sie am Ankauf von Bankdaten beteiligt gewesen waren. Gegen drei nordrhein-westfälische Beamte ergingen daraufhin Haftbefehle. Der Inhaber einer hessischen Sicherheitsfirma soll M. bei der Beschaffung der persönlichen Daten geholfen haben. Unterstützt habe der Hesse den mutmaßlichen Spion auch bei der Platzierung einer Quelle in der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalens, so die Karlsruher Ermittler. Die Identität dieser Quelle sei noch unklar. Für seine Aufträge erhielt M. der Bundesanwaltschaft zufolge 13‘000 (…).
Junge Welt, 17.8.2017.
Junge Welt > Schweiz. Banken. Spionage. Junge Welt, 2017-08-17.
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01.03.2017 Schweiz
Bankpersonalverband

Banken
Digitalisierung
Volltext
Die Schweiz hat das Potenzial zum globalen FinTech-Zentrum. Die Rahmenbedingungen in der Schweiz sind für FinTech-Unternehmen - im internationalen Vergleich - sehr gut. Dies veranschaulicht das Wachstum von 17% auf 190 FinTech-Unternehmen im 2016, wie die Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen in Zug herausgefunden hat. Doch trotz der steigenden Zahl der Unternehmen, von Branchenvereinigungen und Unterstützungsprogrammen konnte dieses Wachstum noch nicht vollumfänglich in neue Arbeitsplätze umgesetzt werden. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in der FinTech-Branche ist aus Sicht des SBPV entscheidend und sollte mit ein Kriterium für die Gewährung von Unterstützungsprogrammen sein. Die Schweiz bietet sehr gute Rahmenbedingungen für die FinTech-Branche. Von 27 untersuchten Städten international, liegen Zürich und Genf auf Platz 2 und 3 hinter dem erstplatzierten Singapur. Die beiden Städte haben gegenüber Singapur vor allem in der ökonomischen und technologischen Dimension noch Aufholbedarf. Das Ranking basiert auf 68 Indikatoren, welche die Rahmenbedingungen bezüglich des politischen und rechtlichen, ökonomischen, sozialen sowie technologischen Umfelds zeigen. Die guten Rahmenbedingungen zahlen sich aus: „Die Schweizer FinTech-Szene ist 2016 weiter gewachsen“, sagt Thomas Ankenbrand, Projektleiter der „IFZ FinTech Study 2017“. Im Vergleich zu 2015 entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent. In Bezug auf die Anzahl domizilierter Unternehmen konnte Zürich mit (…).
Bankpersonalverband, 1.3.2017.
Bankpersonalverband > Digitalisierung. Banken. SBPV, 2017-03-01.
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13.02.2017 Schweiz
Bankpersonalverband
Löhne

Banken
Lohnerhebung
Volltext
Lohnumfrage. Lohnumfrage: Nehmen Sie teil! Eine Lohnumfrage ist umso interessanter, je regelmässiger sie durchgeführt wird. Sie erlaubt dadurch zeitliche Vergleiche. Aus diesem Grund organisiert der SBPV alle zwei Jahre von Anfang Februar bis Mitte März eine Lohnumfrage bei den Angestellten des Finanzsektors. Der Grossteil der Angestellten kennt bis zu diesem Zeitpunkt die Höhe einer möglichen Lohnerhöhung und des Bonus. Die Resultate der Umfrage publizieren wir diesen Sommer auf unserer Website. Sie bilden die Informationsbasis für individuelle und kollektive Lohnverhandlungen wie auch bei Einstellungsgesprächen. In der Tat ist der Lohn in der Schweiz weitgehend ein Tabuthema, besonders in den Banken. Dort ist der Lohn als „top secret“ klassifiziert. Wie aber soll man wirkungsvoll verhandeln, wenn das Informationsniveau innerhalb der Parteien so ungleich ist? Der Arbeitgeber kennt die Löhne seiner Bank, normalerweise auch diejenigen der Branche. Der Angestellte hat jedoch nur eingeschränkte Informationen. Diese basieren auf seiner persönlichen Erfahrung, auf dem Vertrauen von Kollegen und auf Umfragen. So kann er sich eine Idee über die branchenüblichen Löhne machen. Unsere Lohnumfrage ist in dieser Hinsicht sehr nützlich. Damit die Lohnumfrage repräsentativ ist, ist es wichtig, dass ein Maximum an Angestellten aus allen Regionen der Schweiz und von allen Finanzinstituten daran teilnehmen. Jeder und jede kann seinen Beitrag zum Erfolg der Umfrage leisten: Link https://umfrage.sbpv.ch seinen Bankkolleginnen und Bankkollegen weiterleiten und sie dazu einladen, den Fragebogen zu beantworten. (…).
SBPV, 13.2.2017.
Bankpersonalverband > Löhne. Lohnumfrage. SBPV, 2017-02-13.
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14.01.2017 Schweiz
Banken
Bankpersonalverband

Banken
Haftpflicht
Volltext
Auslieferung von Mitarbeiterdaten. Bankangestellte sollen nicht für Fehler der Bank büssen müssen – Aktionäre und Führungsspitze müssen Verantwortung übernehmen. Der Schweizerische Bankpersonalverband ist erleichtert, dass der Steuerstreit zwischen den USA und der Credit Suisse gelöst werden konnte. Um die Glaubwürdigkeit des Finanzplatzes Schweiz zu wahren, ist es wichtig, dass die Führungsspitze ihre Verantwortung wahrnimmt, indem sie die Kosten für die getroffene Einigung selber trägt. Die Bankangestellten haben bereits genug bezahlt. Eine schmerzvolle aber notwendige Einigung. Der Steuerstreit zwischen der Credit Suisse und den USA hing lange wie ein Damoklesschwert über der Bank und den Köpfen ihrer Angestellten. Nach der Aussage von Brady Dougan vor dem amerikanischen Kongressausschuss im letzten Februar und dem anschliessenden Schuldeingeständnis der Bank, konnte diese schwierige und unsichere Situation für die Bankangestellten bereinigt werden. Die Angestellten waren zu lange die leidtragenden Dritten in diesem Konflikt, die lediglich die Weisungen der Führungsspitze befolgt haben. Der Bankpersonalverband fordert die Credit Suisse auf, jetzt ihre Verantwortung gegenüber ihren Angestellten zu übernehmen und die angeklagten Angestellten zu unterstützen sowie sich für die Löschung der gelieferten Personennamen in die USA stark zu machen. Verantwortung übernehmen. Die Geschäftsstrategie der Credit Suisse, die zu dieser Situation geführt hat, wurde von der Führungsspitze der Bank entwickelt und durch ihre Grossaktionäre abgesegnet. (…). Bankpersonalverband, 14.1.2017.
Bankpersonalverband > Banken. Haftpflicht. Bankpersonalverband, 2017-01-14.
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21.11.2016 Schweiz
Banken
Personen
Work
Jean Ziegler
Banken
Geldwäscherei
Volltext
Die ewige Straffreiheit der Banker. Donnerstag, 3. November, in Paris. Gegen Mitternacht. Ich gehe auf dem vom Regen durchnässten Trottoir des Boulevard St-Germain. Auf der Höhe des Cafés Les Deux Magots. Plötzlich ertönt hinter mir eine Stimme: „Ziegler, come vai?“ Ich drehe mich um. Vor mir steht Fernando Henrique Cardoso, der ehemalige Präsident von Brasilien. Fremder Freund. Meine Beziehungen zu ihm sind vielfältig und widersprüchlich. Anfang der 1970er Jahre lebte er mit seiner Frau Ruth im Exil in Paris. Die seit 1964 in Brasília herrschenden Militärs hatten ihn vertrieben. Der weltbekannte Sozialwissenschafter war Gastprofessor der Universität Paris-Vincennes. Ich sass als unbekannter junger Soziologe in seinen Seminarien. März 2002: Im Präsidentenpalast von Brasília empfängt mich Fernando Henrique. Er ist seit 1995 Staatspräsident, ich ein kleiner Sonderberichterstatter der Uno für das Recht auf Nahrung. Der Bericht meiner Brasilienmission sollte verheerend für seine Regierung ausfallen: 32 Prozent der fast 200 Millionen Brasilianerinnen und Brasilianer waren trotz bescheidenen Reformen immer noch permanent schwerst unterernährt. Lange Zeit hielt mich Cardoso für einen „Verräter“. Doch die nächtliche Zufallsbegegnung in Paris war herzlich und für mich hochinteressant. Ein riesiger Korruptionsskandal erschüttert Brasilien seit fast drei Jahren: der Skandal Petrobas. Die mächtige staatliche Erdölgesellschaft wurde von Angehörigen der politischen Elite systematisch geplündert. Mit aktiver Hilfe von Schweizer Banken. Gegenwärtig sind in Brasilien 62 Prozesse im Gang, in denen es auch um Schweizer Bankinstitute geht. (…). Jean Ziegler.
Work online, 21.11.2016.
Personen > Ziegler Jean. Banken. Geldwäscherei. Work online, 2016.-11-21.
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11.06.2015 Schweiz
Banken
Bankpersonalverband
Personen
Denise Chervet
Banken
Lohnerhebung
Volltext
Lohnumfrage unter Bankern. Bereits zum vierten Mal hat der Schweizerische Bankpersonalverband SBPV nach 2010, 2011 und 2013 im Frühling dieses Jahres eine Lohnumfrage bei den Bankangestellten durchgeführt. Die Auswertung zeigt: Gegenüber der letzten Umfrage stagnierten die Fixlöhne. Die Boni stiegen, wurden aber auf weniger Personen verteilt. Auch die Lohnzufriedenheit nahm zu. Und viele Bankangestellte sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Doch Achtung: Viele befürchten, ausgebrannt zu werden oder können sich in der Freizeit nicht mehr richtig erholen. Löhne und Boni geraten unter Druck – teilweise. Die Fixlöhne veränderten sich in den letzten sechs Jahren nicht sehr stark: Seit 2013 stagnierte der Medianlohn bei Fr. 100'000. Der Durchschnittslohn sank sogar. Und mit 21 Prozent ist der Anteil der Personen mit einem Lohn unter Fr. 70‘000 nach wie vor hoch. Er stieg gegenüber 2013 sogar um 2 Prozent. In allen Funktionen sank der Medianlohn gegenüber der letzten Umfrage. Nur auf Stufe „Direktion“ (Angestellte, die den Titel Direktor haben, nicht aber Mitglieder der Generaldirektion sind) kann eine leichte Erhöhung der Löhne festgestellt werden. 65 Prozent der Befragten bekamen im letzten Jahr keine Lohnerhöhung. Medianlohn. Im Vergleich zur letzten Umfrage erhielten 2015 nur noch 68 Prozent der Angestellten einen Bonus. Ein Rückgang von 14 Prozent. In diesem Jahr wurden aber wieder höhere Boni ausbezahlt, insbesondere bei den hohen Lohnkategorien und bei Männern. (…). Bankpersonalverband, 11.6.2015.
Bankpersonalverband > Löhne. Lohnumfrage. Bankpersonalverband, 11.6.2015.
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02.02.2015 Schweiz
Banken
Bankpersonalverband

Banken
Stellenabbau
Volltext
Restrukturierung Julius Bär: Stellenabbau für Arbeitnehmer-Sozialpartner nicht nachvollziehbar. Der von der Julius Bär Gruppe kommunizierte Stellenabbau von 200 Mitarbeitenden anlässlich der Präsentation des Jahresabschlusses 2014 ist für den Schweizerischen Bankpersonalverband und den Kaufmännischen Verband nicht nachvollziehbar. Sie fordern von der Bank schnellstmöglich konkrete Informationen über den Umfang der Restrukturierungsmassnahmen und erwarten, als Mitunterzeichnende des Sozialplans in die Umsetzung miteinbezogen zu werden. Für den Schweizerischen Bankpersonalverband und den Kaufmännischen Verband sind die heute kommunizierten Restrukturierungs- und Personalabbaumassnahmen nur knapp drei Wochen nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses nicht nachvollziehbar. Dies auch angesichts des sehr guten Jahresergebnisses 2014 und der Erhöhung der Dividende an die Aktionäre. Aus Sicht der beiden Verbände gilt es zu vermeiden, dass das Überschiessen der Finanzmärkte auf den SNB-Entscheid vom 15. Januar 2015 nun auch zu Überreaktionen auf dem Arbeitsmarkt führt und voreilig Massnahmen getroffen werden, die sich im Endeffekt als wirtschaftsschädigend herausstellen können. Es wird von der Wirtschaft und insbesondere den Firmen der Finanzbranche erwartet, dass die Verantwortungsträger keine Sparmassnahmen beim Personal entscheiden oder kommunizieren, ohne diese vorher mit uns geprüft zu haben. (…).
SBPV, 2.2.2015.
SBPV > Stellenabbau. Bank Bär. SBPV, 2.2.2015.
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23.01.2015 Schweiz
Personen
Work
Jean Ziegler
Banken
Bankgeheimnis
Korruption
Volltext
Der Aufrechte aus dem Tösstal. Bertolt Brecht schrieb: „So viel ist gewonnen, wenn nur einer aufsteht und Nein sagt!“ Der Dissens ist der Atem der Demokratie. Diese Woche stand vor der Zürcher Strafjustiz ein Mann, dem die Schweiz Dankbarkeit und Bewunderung schuldet. Sein Name: Rudolf Elmer. Ich lernte ihn auf einem Transatlantikflug kennen. Dann sahen wir uns wieder bei einer Sendung des österreichischen Fernsehens. Thema war der helvetische Bankenbanditismus. Die präzise, kluge und ruhige Art der Argumentation von Elmer war bewundernswert. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte Elmer zu einer bedingten Geldstrafe wegen der Weitergabe von Bankdaten. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, Elmer habe in krasser Weise das Bankgeheimnis verletzt, sei aber nicht erwiesen. Trotzdem will Elmers Verteidigerin in die Berufung gehen. Sie verlangt einen Freispruch. Ein kalter Januarabend im Jahr 2011: In seiner Wohnung in einem Dorf im Zürcher Tösstal wird „Schwerverbrecher“ Elmer von einem Kommando der Zürcher Polizei vor seiner Familie verhaftet und in Handschellen gelegt. Er wird ins Winterthurer Bezirksgefängnis eingeliefert und dort 188 Tage lang eingelocht. Elmers Geschichte ist empörend und banal zugleich. Sie ist eine Illustration des Schweizer Bankenbanditismus und der Nachsichtigkeit der Justiz gegenüber den Mogulen von der Zürcher Bahnhofstrasse. Acht Jahre lang war der heute 59jährige diplomierte Bankkaufmann Geschäftsführer der „Julius Baer Bank and Trust Company“ auf den Cayman-Inseln gewesen. (…).
Jean Ziegler.
Work online, 23.1.2015.
Personen > Ziegler Jean. Bank Julius Bär. Work online, 23.1.2015
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19.09.2014 Schweiz
Banken
Work

Ausbeutung
Banken
Spekulation
Volltext
Buchauszug: Das sind die Gefahren des Finanzcasinos. Die Banker wetten sogar auf den Tod kranker Mitmenschen. In seinem Büchlein „Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise“ enthüllt der Zürcher Bankenprofessor Mare Chesney, wie schädlich die Wetten der Banken und Hedge-Funds sind. Work bringt einen Auszug aus dem entsprechenden Kapitel. Der Wirtschaftswissenschafter lohn Maynard Keynes schrieb im Jahr 1936: „Wenn die Kapitalentwicklung eines Landes zum Nebenerzeugnis der Tätigkeit eines Spielcasinos wird, wird die Aufgabe voraussichtlich schlecht erledigt werden.“ Die gegenwärtige Situation ist noch schlimmer, da die wirklichen Akteure dieses zügellosen Finanzsektors - Grossbanken und spekulative Fonds - nicht nur im Casino spielen, sondern dabei zudem allzu oft das Geld der restlichen Gesellschaft einsetzen: des Steuerzahlers, des Rentners, des Kunden sowie last, but not least, des Aktionärs! Viele Eigenschaften der heutigen Ökonomie widersprechen immer mehr den Grundprinzipien des Liberalismus und der Marktwirtschaft. Besonders problematisch beim heutigen Finanzsektor sind die Funktionsweise seiner Märkte, seine Akteure, gewisse seiner Praktiken sowie die meisten seiner Finanzprodukte. Wetten auf Konkurs. (…). Marc Chesney.
Work, 19.9.2014.
Work > Kapitalismus. Banken. Work, 2014-09-19.
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18.09.2014 Schweiz
Krankversicherungen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Banken
Einheitskrankenkasse
Volltext
Glaubt irgendwer? Glaubt irgendwer, die Banken könnten sich selber regulieren? Längst nicht mehr. Einer, der den Finanzplatz besser kennt als die meisten, fordert deshalb, wir müssten die erdrückende Bankenmacht dringend brechen. Es ist der Zürcher Bankenprofessor Marc Chesney. Er hat ein scharfes und mutiges Plädoyer zur Rückgewinnung der Demokratie geschrieben und sagt von sich: „Ich bin nicht bei einer Grossbank angestellt, ich werde vom Steuerzahler bezahlt“. Glaubt irgendwer, die Krankenkassen könnten sich selber regulieren? Die Abzockerlöhne ihrer Chefs und die Pölsterli-Pösteli ihrer Verwaltungsräte? Die lästigen Werbeanrufe und die unsinnigen Werbebudgets? Längst nicht mehr. Doch halt: Die Mehrheit in National- und Ständerat glaubt es tatsächlich. Allen voran die Kässeler-Lobbyisten. Zum Beispiel SVP-Fuhrhalter Ulrich Giezendanner oder CVP-Kauffrau Ida Glanzmann. Beide sitzen sie im Verwaltungsrat einer Krankenkasse. Giezendanner bei der KPT und Glanzmann bei der Krankenkasse Luzerner Hinterland. Und beide haben sie dafür gestimmt, dass die Kassen die Löhne ihrer Verwaltungsräte auch weiterhin vernebeln dürfen. Und keine Namen nennen müssen. Offenbar fühlen Giezendanner & Glanzmann sich eher weniger uns Krankenkassenprämien-Zahlenden verpflichtet, sondern eher der Kassen-Lobby, die sie füttert. Und nicht nur sie. (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 18.9.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Einheitskrankenkasse. Work online, 2014-09-18.
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18.09.2014 Schweiz
Banken
Personen
Work
Oliver Fahrni
Banken
Diktatur
Volltext
Finanzprofessor Marc Chesney warnt: „Europa opfert eine Generation auf dem Altar der Finanzmärkte. Der Ökonom Chesney entwirft in einer scharfen Schrift ein detailliertes Programm, um die Macht der Grossbanken und Fonds zu brechen. Da besucht man einen führenden Finanzökonomen, Professor am Institut für Banking und Finance in Zürich, wo Top-Banker gezüchtet werden, und der Professor sagt Sätze wie: „Eigentlich müssten die Banken im Dienst der Wirtschaft stehen. Doch heute haben die Grossbanken und Hedge-Funds die Wirtschaft und die Gesellschaft ganz in ihren Dienst gestellt. Das ist gefährlich und absurd.“ Und: „Weltweit tun viele Regierungen alles, um den Finanzmoloch zu befriedigen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Denn er bekommt nie genug. Es zersetzt nur Gesellschaft, Demokratie und Wirtschaft.“ Professor Marc Chesney, elegante 55 Jahre, sagt diese Dinge leise, knapp, oft ungeduldig. Er ist in Eile: „Vor hundert Jahren, im Ersten Weltkrieg, verbluteten die jungen Generationen Europas auf dem Schlachtfeld. Heute opfert man einen Teil der Jugend wieder in einem Krieg - im Finanzkrieg.“ In jedem Wort klingt sein Entsetzen darüber mit, wie die Dominanz des Finanzsektors über das ganze Wirtschaftssystem riesige soziale und wirtschaftliche Probleme nach sich zieht. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 18.9.2014.
Personen > Fahrni Oliver. Banken. Diktatur. Work, 2014-09-18.
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19.06.2014 Schweiz
Banken
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Banken
Steuerhinterziehung
Volltext
Banken-Doppelmoral. Sollen die Schweizer Banken ihre Monsterbussen aus den USA weiterhin von den Steuern abziehen können? Selbstverständlich, findet die SVP. Allen voran der Zürcher Banker Thomas Matter (geschätztes Vermögen: 150 Millionen Franken). Die Sonderdebatte über die politisch brisante Frage nutzte der Neonationalrat für einen Frontalangriff auf den Staat. Dieser habe die Steuern aus den Gewinnen des US-Geschäfts schliesslich auch genommen, also solle man jetzt nicht so moralisch tun. Genau, fand auch der langjährige Blocher-Adjutant und Ex-Fraktionschef Caspar Baader, das Steuerrecht sei schliesslich wertneutral. Es unterscheide nicht zwischen moralisch einwandfreien Gewinnen und verwerflichen. Steuern würden so oder so erhoben. Also müssten auch Bussen weiterhin so oder so abzugsfähig bleiben. Alles andere wäre eine „Doppelmoral des Staates“, welche die SVP nicht unterstützen könne. Ein paar Fakten: Spätestens seit 2000 wissen die Banken, dass Steuerhinterziehung nach US-amerikanischem Recht strafbar ist. (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online 19.6.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Banken. Steuerhinterziehung. Work, 19.6.2014.
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05.06.2014 Schweiz
Banken
Personen
Work
Jean Ziegler
Banken
Verstaatlichung
Volltext
Enteignet die Grossbanken! Hin und wieder lohnt es sich, Zeitungen zu lesen. Zum Beispiel am Sonntag, dem 18. Mai. Auf der Titelseite der „Sonntagszeitung“ stand: Die Credit Suisse sei ein „kriminelles Unternehmen“. Und in der darauffolgenden Wochenendausgabe der „Basler Zeitung“ lässt Chefredaktor Markus Somm in seinem Leitartikel die indirekte Rede und die Anführungszeichen weg. Er vergleicht die Credit Suisse mit der Mafia. Meine Gedanken gehen 23 Jahre zurück. Sommersession 1991 der eidgenössischen Räte in Bern. Die „Neue Zürcher Zeitung“ veröffentlichte am 20. Juni einen langen Artikel mit der Überschrift: „Eine notwendige und überfällige Lektion.“ Mein Buch „Die Schweiz wäscht weisser“ war ein Jahr zuvor erschienen. (…).
Jean Ziegler.
Work online, 5.6.2014.
Personen > Ziegler Jean. Banken. Verstaatlichung. Work, 5.6.2014.
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04.04.2014 Schweiz
Banken
Personen
SGB
Work
Ralph Hug
Arbeitszeiterfassung
Banken
Volltext

Erfassung der Arbeitszeit darf nicht gelockert werden: Arbeitsinspektoren stellen sich gegen Seco und Wirtschaft. Die Arbeitsmarktbehörden wollen keine Lockerung der Arbeitszeiterfassung. Damit stellen sie sich auf die Seite der Gewerkschaften. Das muss die Wirtschaft ärgern: Ausgerechnet Bruno Sauter, Chef des Zürcher Amts für Wirtschaft und Arbeit und Präsident des Verbands schweizerischer Arbeitsmarktbehörden (VSAA), legt sich beim Thema Kontrolle der Arbeitszeit quer: „Der Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung öffnet einer 24/7-Gesellschaft Tür und Tor“, hält er gegenüber Work fest. Ohne Dokumentation der Arbeitszeit könnten die Arbeitsinspektorate nicht mehr kontrollieren, ob die geschuldeten Lohn- und Zeitzuschläge korrekt gewährt würden. Der FdP-Mann, der als forscher Neoliberaler gilt, liegt damit auf derselben politischen Linie wie die Gewerkschaften. Der SGB hat kürzlich in einer Studie (SGB-Dossier Nr.100) den Vollzugsnotstand festgestellt: Belastung und Stress am Arbeitsplatz nähmen ständig zu. Trotzdem verfügten nur wenig Arbeitsmarktinspektorate über genügend Personal, um den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Das könne böse Folgen haben. SGB-Sekretär Luca Cirigliano warnt: „Wir riskieren eine eigentliche Burnout-Epidemie.“ Der SGB schätzt die Kosten von Stresserkrankungen auf jährlich 11 Milliarden Franken. (…). Ralph Hug. Work, 4.4.2014.

Personen > Hug Ralph. Arbeitszeiterfassung. Banken. Work 2014-04-04.

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20.02.2014 Schweiz
Banken
CS Credit Suisse
Personen
Jean Ziegler
Banken
Verstaatlichung
Volltext

Banken sabotieren die Rechtshilfe. Montag, den 10. Februar 2014. Im „Grand Salon“ der philippinischen Botschaft an der Kirchenfeldstrasse 73 in Bern fand eine bedeutsame Zeremonie statt. Drei Pionieren des Kampfes gegen den helvetischen Bankenbanditismus wurde (per Dekret des Präsidenten der Philippinen) die Ehrenmedaille der Republik verliehen. Erstmals ging diese Ehrung an ausländische Staatsbürger: an Sergio Salvioni, alt Ständerat aus Locarno, Moritz Leuenberger aus Zürich und den christdemokratischen Alt-Staatsrat Guy Fontanet aus Genf. Die drei hochkarätigen Schweizer Anwälte hatten von 1986 bis 2003 gegen die Credit Suisse für die Rückgabe der vom ehemaligen philippinischen Diktator Ferdinand Marcos gestohlenen und nach Zürich (und Liechtenstein) transferierten rund 5 Milliarden Franken prozessiert. Davon flossen immerhin 740 Millionen Franken dank Salvioni, Leuenberger und Fontanet ins bitterarme philippinische Inselreich zurück. Ein damals historischer, durchbrechender Erfolg für die drei Anwälte, die nicht nur die verlogenen Credit-Suisse-Mogule, sondern auch den Bundesrat überwinden mussten. Ein Blick zurück: (…). Jean Ziegler.

Work online, 20.2.2014.
Personen > Banken. Verstaatlichung. Work online. 2014-02-20.

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19.09.2013 Schweiz
Banken
Kantonalbank
Personen
Work
Ralph Hug
Banken
Kantonalbank
Löhne
Volltext

Oben wird garniert, unten abserviert . Die Banken sind im Umbruch: Um Boni und Gewinn zu retten, streichen sie Tausende Jobs. Vor allem unten. Trotz Milliardenverlust der UBS kassierte ihr Chef Sergio Ermotti 8,9 Millionen Franken Lohn und Boni für 2012. CS-Chef Brady Dougan nahm sich 7,8 Millionen Franken. In den beiden Vorjahren hatte Dougan sogar 102,8 Millionen abgezockt. Doch die Millionensaläre der Bank-CEO und ihrer obersten Investmentbanker verstellen den Blick auf die wahren Lohnverhältnisse im Bankgewerbe. Das zeigt die jüngste Salärumfrage des Schweizerischen Bankpersonalverbands (SBPV), einer SGB-Gewerkschaft. Danach verdienen fast zwanzig Prozent der Befragten weniger als 70 000 Franken im Jahr. Zehn Prozent bekommen sogar weniger als 60 000 Franken jährlich. Das sind 4615 im Monat. Zwar sind die Durchschnittslöhne in der Finanzbranche höher als in allen anderen Branchen. Aber der Mindestlohn im Bankgewerbe beträgt gerade einmal 50 000, also rund 4000 Franken. (...).Ralph Hug.

Work online, 3.10.2013.
Personen >  Hug Ralph. Banken. Löhne. Work. 2013-10-03.

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04.07.2013 Irland
Banken
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Abzockerei
Banken
Volltext

Shit happens. In den USA sagen sie ihnen „Bankster“, ein Zusammenzug von Banker und Gangster. Im Licht des neusten Bankenskandals rund um den Bankrott der Anglo Irish Bank betrachtet, tönt das Schimpfwort schon fast wie ein Kosename. Im September 2008 trifft die Krise die aggressivste Hypothekenbank Irlands mit aller Wucht. Gerade noch war die Anglo strahlendes Vorzeigemodell des keltischen Tigers gewesen, des irischen Wirtschaftswunders. Gerade noch hatte das World Economic Forum in Davos die Anglo zur „besten Bank der Welt“ gekürt. Dann kommt die Krise. Die Anglo blutet aus. (...). Marie-Josée Kuhn. Editorial.

Work online, 4.7.2013.
Personen > Banken. Irland. Bankrott. Work. 2013-07-04.

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04.07.2013 Schweiz
Banken
Personen
UBS
Work
Oliver Fahrni
AKW
Banken
Volltext

UBS & AKW. Eine chinesische Kollegin sass in der Wandelhalle des Bundeshauses und hörte sich konzentriert die Streitereien über den US-Bankendeal an. Nach zwei Stunden sagte sie: „Deinem Land geht es nicht gut.“ Ich fragte: „Woran erkennst du das?“ Sie sagte: „Eure Politiker machen keine Politik. Sie reden darüber, ob sie kriminelle Banken schützen wollen oder nicht, statt diesen Banken klar zu sagen, was sie zu tun haben.“
Oliver Fahrni.

Work online, 4.7.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Banken. AKW. Work. 2013-07-04.

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21.06.2013 Schweiz
Banken
Initiativen Schweiz
Personen
SP Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Ada Marra
Corrado Pardini
Banken
Banken-Initiative
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Startet die SP eine neue Bankeninitiative? Sollen wir die Banken retten oder die Schweiz vor den Banken? Banken trennen und vom Staat entflechten: Eine SP-Arbeitsgruppe hat eine kräftige Volksinitiative gegen die Bankenmacht entworfen. Nun tun sie's schon wieder: Banken retten. Das geht nun ein halbes Jahrzehnt so. Für die Banken ist dem Bundeshaus nichts zu teuer. 68-Milliarden-Rettungspakete. Notrecht. Monströse Berge Gratisgeld von der Nationalbank. Kniefälle hier, Rechtsbeugungen dort, Sonderbotschafter, Steuergutschriften. Tausende von Beamten hätscheln und hegen die Geldkonzerne. Der Bundesrat hält Nachtsitzungen ab. Dutzende Journalisten und hochdotierte Nationalbank-Strategen werfen sich für eine Handvoll Banker ins Zeug, die längst nicht nur das Ausland für Kriminelle hält. (...). Oliver Fahrni.

Work, 21.6.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Banken-Initiative SP. Work 2013-06-21.

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18.01.2013 Schweiz
Banken
Personen
Steuern
UBS
Work
Cédric Wermuth
Jean Ziegler
Banken
Steuerhinterziehung
UBS
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Die UBS-Räuber-Geschichte. Nachtessen mit einem Westschweizer Regierungsrat. Er macht sich grosse Sorgen um die UBS.lch wundere mich. „Als Linker musst du dir um kriminelle Grossbanken doch keine Sorgen machen!“ Seine Antwort: „Doch, sie reissen riesige Löcher in unser Budget“. Ich staune schon wieder: „Aber Patrick Odier, der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, posaunt doch überall, dass die Banken die grössten Steuerzahlerbei uns sind.“ Antwort: „Das war einmal. ln den nächsten sieben Jahren zahlen die Grossbanken keinen Franken mehr. Ganz legal. Sie können über sieben Jahre ihre Verluste verrechnen.“ (...). Jean Ziegler.

Work, 18.1.2013.
Personen > Ziegler Jean. UBS. Steuerhinterziehung. 18.1.2013.doc.

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17.01.2013 Schweiz
Banken
Personen
Work
Ralph Hug
Banken
Bankgeheimnis
Steuerhinterziehung
Volltext

Steuerbschiss-Papst Hummler am Abgrund. Ein Bankenskandal jagt den anderen. Das erzürnt nun sogar die Freunde der Banken in der Politik. Sie fordern den Kopf von Ex-Wegelin-Banker Konrad Hummler. Er war eine Galionsfigur der Neoliberalen. Seit dem Schuldeingeständnis in New York wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung weht Wegelin-Banker Konrad Hummler ein rauher Wind um die Ohren. (...). Ralph Hug.

Work online, 17.1.2013.
Personen > Hug Ralph. Steuerhinterziehung. Work 17.1.2013.doc.

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01.12.2011 Schweiz
Aktion Finanzplatz
Personen
SP Schweiz
Susanne Leutenegger Oberhiolzer
Banken
Credit Suisse
Steuerhinterziehung
UBS
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Too-Big-To-Fail: Kein Grund zur Beruhigung. Unter dem Druck der kürzlichen eidgenössischen Wahlen hat das Parlament in der Herbstsession die Vorlage zur Regulierung der beiden Grossbanken verabschiedet. Grund zur Beruhigung ist die too-big-to-fail-Vorlage aber noch keine. Dazu sind die gesetzlichen Vorgaben zu mager. Die geforderten 18 Prozent Eigenmittel im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiven reichen bei weitem nicht aus, zumal die Banken die Risikogewichtung selber manipulieren können. Die SP forderte vergeblich mindestens 10 Prozent hartes Eigenkapital im Verhältnis zu den nichtrisikogewichteten Aktiven. (...). Susanne Leutenegger Oberholzer. SP-Nationalrätin und Vorstandsmitglied AFP.

Aktion Finanzplatz Schweiz, Dezember 2011.
Aktion Finanzplatz > Banken. Dezember 2011.doc.

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