Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 259

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03.10.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SEV Schweiz

Demonstrationen Bern
Klimawandel
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Historische Demo in Bern. An die 100‘000 Menschen fordern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Noch nie gingen in der Schweiz so viele fürs Klima auf die Strasse: An die 100'000 Menschen forderten am Samstag, 28. September, an der nationalen Klimademo in Bern eine griffige und gerechte Klimapolitik. Zur Kundgebung aufgerufen hatte die „Klima-Allianz“, ein Bündnis von über 80 Organisationen, zu welchem auch der SEV gehört. Bunt, laut und friedlich forderte die „Klimademo des Wandels“ eine konsequente Klimapolitik, den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas - auch auf dem Schweizer Finanzplatz - sowie Klimagerechtigkeit. Nur mit griffigen Massnahmen kann das Pariser Klimaschutzabkommen umgesetzt und die globale Erwärmung um 1.5 Grad eingehalten werden. Während einem Sit-In wurde eine Schweigeminute fürs Klima eingelegt. Verschiedene Rednerinnen und Redner zeigten auf, warum es einen grundlegenden Wandel in der Politik und der ganzen Gesellschaft braucht. Die Demonstrantinnen und Demonstranten zeigten ihre Bereitschaft für diesen Wandel. „Die Klimakrise ist eine Machtkrise und wir werden gewinnen, wenn wir unübersehbar und bestimmt für gerechte Lösungen einstehen. Die Wissenschaft steht hinter uns, mit einer klimaklugen Wahl sorgen wir dafür, dass dies in Zukunft auch die Politik tut“, erklärte Georg Klingler, Mitglied des Geschäftsleitenden Ausschusses der Klima-Allianz und Klima-Campaigner bei Greenpeace Schweiz. Vania Alleva, Präsidentin Gewerkschaft Unia, betonte (…).
SEV, 3.10.2019.
SEV > Klimawandel. Demo Bern. SEV, 2019-10-03
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09.09.2019 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB
Syndicom

Demonstrationen Bern
Klimawandel
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Dem Klima und der Klimajugend zur Seite stehen! Der Klimawandel beschleunigt sich rapide und für die Gewerkschaften weltweit ist es eine existenzielle Frage, sich für griffige Massnahmen einzusetzen. Die Schweiz ist als Binnenland von der Klimaerwärmung stark betroffen, bedroht ist das Strom-Standbein Wasserkraft, ganze Dörfer rutschen weg, Strassen und Schienen werden verschüttet. Die sozialen und volkswirtschaftlichen Kosten werden exorbitant sein, wenn die Politik jetzt nicht handelt. (SGB) Besonders betroffen von den negativen Folgen des Klimawandels werden vor allem die Schwachen, die Menschen mit niedrigen Einkommen sein - sowohl global gesehen wie auch bei uns. Darum setzen wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschaften uns dafür ein, dass der Klimawandel gebremst wird. Und zugleich auch dafür, dass die Massnahmen gegen den Klimawandel sozialverträglich sind. Die Gewerkschaftsbewegung ist in einer Schlüsselposition im Kampf für den Klimaschutz, denn wir stehen parteiübergreifend und glaubwürdig für eine nachhaltige Politik ein. Der Werkplatz und der Arbeitsmarkt Schweiz können nur mit guten Arbeitsbedingungen und einer solidarisch finanzierten Energiewende gesichert werden! Die Klimajugend fordert sichtbare Unterstützung ein. Sie braucht sie auch unbedingt, damit sich die Politik bewegt! (…).
Syndicom, 9.9.2019.
Syndicom > Klimawandel. Demonstration. Syndicom, 2019-09-09.
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22.09.2018 Schweiz
Demonstrationen Bern
Löhne
VPOD Schweiz

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Streik liegt in der Luft! Wir Frauen haben genug! 20’000 Frauen und Männer demonstrierten am Samstag in Bern für Lohngleichheit und gegen sexistische Diskriminierung. Lohndiskriminierung, niedrige Löhne in den „typischen“ Frauenberufen und Teilzeitarbeit führen nach wie vor zu eklatanter ökonomischer Benachteiligung. Die Gewerkschaftsfrauen haben genug: Die Kundgebung war für den VPOD zugleich ein sichtbarer Auftakt zum geplanten Frauenstreik 2019. Auch wenn Berufe kein Geschlecht haben, bleibt die Arbeitswelt doch segregiert. In der Kinderbetreuung arbeiten beispielsweise zu 90 % Frauen: Die Qualifikationen werden nicht wirklich anerkannt, die Löhne sind niedrig und der Sektor steht unter einem starken Druck, die Kosten weiter zu senken. „Wir wollen mehr Wertschätzung der Frauenberufe und ein Ende der Geschlechtertrennung am Arbeitsmarkt“, sagt VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber. Frauen verdienen im Durchschnitt ungefähr ein Fünftel weniger als die Männer. Diese Differenz ist auf der Grundlage eines Vollzeitjobs berechnet. Da die meisten Frauen Teilzeit arbeiten, weil sie neben der Erwerbsarbeit zwei Drittel der unbezahlten Arbeit schultern, beträgt der durchschnittliche Unterschied auf der Lohnabrechnung ca. 32%. Diese Lohnungleichheit muss endlich behoben werden – denn sie hat Folgen für die Rentenbildung. Die Renten der Frauen liegen 37% unter denjenigen der Männer. „Damit Frauen überhaupt die Möglichkeit haben, auf anständige Renten zu kommen, braucht es höhere Löhne, nicht ein höheres Rentenalter, und endlich auch echte Vereinbarkeit“, fordert Christine Flitner, VPOD-Sekretärin (…).
VPOD Schweiz, 22.9.2018.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. Demo Bern. VPOD Schweiz, 2018-09-22
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17.08.2018 Schweiz
Demonstrationen Bern
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Demonstrationen Bern
Gleichstellung
Volltext
Switzerland last. Jede erwerbstätige Frau wird heute im Schnitt um 7‘000 Franken im Jahr geprellt. Nur deshalb, weil sie eine Frau ist. Und um 30‘3000 Franken in ihrem ganzen Erwerbsleben. Das haben die Expertinnen des Berner Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS) exklusiv für Work berechnet (rebrand.ly/b-auf-dle-insel). Zwar hat der Ständerat nach langem Hin und Her jetzt doch noch Mini-Massnahmen gegen diesen Lohnbschiss durchgewinkt. Er möchte Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten alle vier Jahre einer Lohnanalyse unterziehen. Das wären aber nur ein Prozent aller Unternehmen. Wenn es Im bisherigen Schlendrian weitergeht, müssen wir deshalb noch 60 Jahre auf Lohngleichheit warten. Die Schweiz fällt punkto Kinderbetreuung und Lohngleichheit inzwischen auch hinter den Durchschnitt der OECD-Staaten zurück. Switzerland last: die Schweiz als letzte. Die Frauendemo. 62 Jahre bis zum Frauenstimmrecht. 86 Jahre bis zur Mutterschaftsversicherung. 88 Jahre bis zur Gleichstellung im Eherecht. Und wie lange noch bis zur Lohngleichheit? Kein Wunder haben die Frauen die Nase voll, das hat die Stimmung am 14.Juni gezeigt. 27 Jahre nach dem ersten Frauenstreik liegt ein zweiter Frauenstreik In der Luft. Vorerst laden die Gewerkschaften, Parteien und Frauenorganisationen zur nationalen Demo für Lohngleichheit am 22. September nach Bern. Vom SGB über die Business Professional Women, die CVP-Frauen, die Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, (…). Marie Josée Kuhn.
Work, 17.8.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Demonstration. Gleichstellung. Work, 2018-08-17.
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30.04.2018 Bern
Demonstrationen Bern
SGB

Demonstrationen Biel
Lohngleichheit
Volltext
Nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung #ENOUGH18. Aufruf zur nationalen Kundgebung am 22. September 2018. Das Schneckentempo der Schweiz bei der Gleichstellung von Frauen und Männern ist legendär. Auch weit im 21. Jahrhundert sind in der Schweiz Macht und Geld noch ungleich auf Männer und Frauen verteilt: Frauen sind in Politik und den Führungsgremien der Wirtschaft untervertreten und verdienen für gleichwertige Arbeit im Schnitt monatlich 600 Franken weniger als die Männer. Massnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen stossen immer noch auf grossen Widerstand, obschon alle davon profitieren würden. Doch die Lohndiskriminierung löst sich nicht in Luft auf, wenn man sie verleugnet. Weder die Zeit noch der Markt werden es richten. Auch das Stimm- und Wahlrecht für Frauen, das Eherecht und die Mutterschaftsversicherung haben wir weder dem Markt noch der Zeit zu verdanken. Die Fortschritte mussten immer erkämpft werden. Von Frauen und Männern, die sich für diese Verbesserungen eingesetzt haben, den Druck auf die Strasse getragen oder im Parlament für Gleichstellung gekämpft haben. Auch 2018 braucht es Druck. Massnahmen für die Lohngleichheit sind überfällig, doch sie drohen wegen Verhinderungstaktiken in einer parlamentarischen Endlosschlaufe zu verglühen. Mit einer breit abgestützten Demo am 22. September setzen wir ein deutliches (…).
SGB, 30. 4.2018.
SGB > Demonstration. Lohngleichheit. SGB, 2018-04-30.
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11.09.2017 Bern
Demonstrationen Bern
VPOD BE Kanton

Kundgebung
Sparmassnahmen
Volltext
3000 Teilnehmende an Berner Demo „Stopp Abbau - Für eine gute Grundversorgung“. Sozialarbeiterinnen, Pflegefachmänner, Spitex-Mitarbeiterinnen und viele Lehrerinnen und Lehrer demonstrierten gestern am frühen Abend auf dem Berner Münsterplatz gegen die Abbau-Pläne des Kantons Bern. Ein breites Komitee von Berufs- und Personalverbänden hatte zum Protest gegen das Abbaupaket des Regierungsrats aufgerufen. Auf dem Münsterplatz schilderten die Fachkräfte, wie schädigend sich die Sparmassnahmen in ihren Bereichen auf die Angebote für Kranke, Betagte und Kinder auswirken und wie der Druck auf die Arbeits- und Anstellungsbedingungen steigen wird. In der Novembersession wird sich der Grosse Rat zu den einzelnen Sparmassnahmen äussern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration auf dem Münsterplatz brachten deutlich zum Ausdruck, dass sie bis dahin weiter für eine Verhinderung des Abbaus kämpfen wollen. Der Regierungsrat hat ihnen letzte Woche mit seinen Finanzprognosen weitere Argumente geliefert: Angesicht der guten Aussichten für die Kantonsfinanzen ist ein Festhalten am Sparkurs unsinnig. Für eine gute Grundversorgung. Der Leistungsabbau trifft vor allem pflegebedürftige Betagte, Menschen mit Behinderung, Jugendliche und Familien mit niedrigem Einkommen. Viele Kosten werden lediglich anderen aufgebürdet. Das Personal im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich wird die Auswirkungen in seinem Arbeitsalltag spüren. Denn Arbeitsbedingungen und Löhne werden (...). Bettina Dauwalder, Angela Zihler.
VPOD Schweiz, 11.9.2017.
VPOD Schweiz > Kundgebung „Stopp Abbau“. VPOD Schweiz, 2017-09-11.
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24.03.2017 Bern
Türkei
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Kundgebung für Demokratie in der Türkei. 25. März. 14.00, Bern. Wir müssen die autoritären, frauenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Entwicklungen in der Türkei stoppen. Samstag, 25. März, 14-16 Uhr, in Bern. In der Türkei herrschen wieder Krieg und Gewalt insbesondere in den kurdischen Gebieten. Präsident Erdogan und die mit ihm verbündeten politischen Kräfte schalten unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung alles aus, was sich ihrer uneingeschränkten Macht entgegenstellen könnte. Wir verurteilen die Repression und schleichende Einführung der Diktatur in der Türkei, die Zerstörung des Rechtsstaates und den Krieg in den kurdischen Gebieten. Die Unia unterstützt die Kundgebung. und ruft die Bevölkerung in der Schweiz auf, an der Demonstration teilzunehmen und damit der Solidarität mit den Verfolgten und Gefangenen in der Türkei Ausdruck zu geben. Die Forderungen: Schutz der Demokratie und der demokratischen Kräfte und Institutionen, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Solidarität mit Frauen- und LGBTIQ*-Kämpfen, Frieden in Kurdistan! Schweiz und Europa müssen endlich handeln! Besuche von IKRK-Delegierten bei politischen Gefangenen, esben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer-Menschen. Für Freiheit, Friedensverhandlungen, Rechtsstaat und Demokratie in der Türkei!
Unia Schweiz, 24.3.2017.
Unia Schweiz > Türkei. Demonstration Bern. Unia Schweiz, 2017-03-24.
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28.09.2016 Bern
Demonstrationen Bern
Personen
SGB
TISA
TTIP
José Corpataux
Demonstrationen Bern
TTIP
Volltext
TISA: die Welt ist nicht zu verkaufen. SGB unterstützt Kundgebung gegen TISA. Seit Februar 2012 wird ausserhalb des WTO-Rahmens das Dienstleistungshandelsabkommen TISA (=Trade in Services Agreement) verhandelt. Beteiligt daran sind die USA, die EU, Japan, Australien, die Schweiz und an die 20 weitere Staaten, die zusammen mehr als zwei Drittel des weltweiten Dienstleistungshandels ausmachen. TISA ist gefährlich. Vor allem für den Service public. Denn mit TISA droht dem Service public weltweit eine weitgehende Marktöffnung. Zwar ist jedes Land frei zu bestimmen, ob und wenn ja, welche Service public-Bereiche es dem Wettbewerb öffnen will. Aber die Verhandlungsdelegationen sind (zu) oft mit glühenden Liberalisierungsbefürwortern bestückt... Die schweizerischen Unterhändler beteuern, dass die Schweiz keine entsprechenden Offerten biete und - im Gegenteil - heutige wie künftige Service public-Leistungen dem Abkommen nicht unterstelle. Dennoch ist Wachsamkeit verlangt. Denn das Abkommen enthält Fallgruben: (…).
José Corpataux.
SGB, 28.9.2016.
SGB > Tisa, TTIP. Demonstration. SGB, 2016-09-28.
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14.09.2016 Schweiz
AHV
Demonstrationen Bern
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Starke Worte für eine starke AHV. AHV: das Herz des Sozialstaats. „Nur bei der AHV führen höhere Beiträge auch zu höheren Renten“: Dies ist die Kernaussage der kurzen Reden an der Schlusskundgebung. Vier Männer und vier Frauen traten zum Abschluss der Kundgebung ans Rednerpult am Aargauerstalden, allen voran Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbundes. Als Ständerat war er beteiligt an der Version der Rentenreform 2020, die nun von der Sozialkommission des Nationalrats zerpflückt und zu einer Abbauvorlage umgebaut wurde, was Rechsteiner als „übles Spiel“ bezeichnete. Er hielt weiter fest: „Die AHV ist das Herz des Sozialstaats Schweiz.“ Allerdings war für ihn auch klar, dass ohne die Gewerkschaften in dieser Sache nichts geht: „Es braucht die Kraft unserer Bewegung für die Solidarität der Generationen und der gesellschaftlichen Gruppen.“ Sind Rentner Schweine? Giorgio Tuti erntete schon bei der Vorstellung Szenenapplaus, als der Moderator darauf hinwies, dass der SEV allein über einen Fünftel der für die Initiative nötigen Unterschriften beigesteuert hatte. Tuti kritisierte die Gegenseite: „Es hat System, wenn Arbeitgeber, bürgerliche Politiker, Versicherungen und Banken die AHV schlechtreden“, denn nur so gelinge es ihnen, das Rentenalter zu erhöhen und die Leistungen zu reduzieren. „Aber dieses Spiel machen wir nicht mit!“ Mit scharfen Worten verurteilte Tuti, wie weitere Redner auch noch, die Aktion der CVP vom Donnerstag: Diese hatte auf dem Bundesplatz Schweine, die mit AHVplus beschriftet waren, ein Drei-Gang-Menü fressen lassen. (…). Peter Moor, Peter Anliker, Vivian Bologna.
SEV, 14.9.2016.
Personen > Moor Peter. AHVplus. Demonstration Bern. SEV, 2016-09-14.
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29.06.2016 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB

AHVplus
Bilaterale Verträge
Demonstrationen Bern
Volltext
Bilaterale erhalten – Masseneinwanderungsartikel innenpolitisch umsetzen. Aus dem SGB-Vorstand: Resolution zum Brexit und Aufruf zur nationalen Renten-Demo am 10. September. Der SGB-Vorstand hat an der heutigen Sitzung die Auswirkungen des „Brexit"-Entscheides auf die Schweizer Wirtschaft und die „Umsetzung" des Masseneinwanderungsartikels diskutiert. Er hat einstimmig eine Resolution mit folgenden Forderungen verabschiedet: Die SNB muss verhindern, dass die Löhne und die Arbeitsplätze durch eine Frankenaufwertung unter Druck kommen. Der Franken ist viel zu hoch bewertet. Der SGB erwartet, dass die SNB den Franken rasch im Bereich von mindestens 1.10 Fr./Euro stabilisiert und danach für einen Wechselkurs sorgt, bei dem die Löhne und Arbeitsplätze gesichert sind und eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindert wird. Die Bilateralen Verträge mit der EU müssen erhalten bleiben. Die so genannte „Umsetzung" des Art. 121a BV soll primär über nicht-diskriminierende Massnahmen in der Schweiz erfolgen. Der Schutz der Löhne, der Arbeitsbedingungen und der älteren Arbeitnehmenden muss verbessert werden. Zusätzlich braucht es Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie bessere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die vom Bundesrat präsentierte „einseitige" Schutzklausel ist abzulehnen. Sie steht einerseits im Widerspruch zu den Bilateralen. Andererseits fördert sie prekäre Aufenthaltsstatus und Arbeitsbedingungen. Weiter sagt der SGB-Vorstand den Rentenabbauplänen im Nationalrat den Kampf an. Er ruft die Arbeitnehmenden in der Schweiz zu einer nationalen Renten-Demo auf. Unter der Losung „Rentenabbau stoppen - AHV stärken" werden wir am 10. September in Bern für anständige (…).
SGB, 29.6.2016.
SGB > Bilaterale Verträge. Einwanderung. SGB, 2016-06-29.
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02.03.2016 Bern
Demonstrationen Bern
Uber
Unia Nordwestschweiz

Demonstrationen Bern
Taxibranche
Uber
Volltext
Nationale Taxidemo „Uber stoppen“ ein Erfolg. An der heutigen Taxidemo gegen Uber waren über 800 TaxifahrerInnen in Bern, um gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der kantonalen und nationalen Behörden zu protestieren. Die Mobilisierung zeigt: Der Unmut ist gross, die Behörden müssen nun reagieren. Heute haben in Bern über 800 TaxifahrerInnen mit einem Taxi-Corso durch die Innenstadt ihrem Unmut gegen den Fahrdienst Uber und die Untätigkeit der nationalen und kantonalen Behörden Luft gemacht. Die 600 Taxis waren aus den Städten Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Luzern, Lausanne und Genf nach Bern gekommen. Die grosse Mobilisierung innerhalb von kurzer Zeit zeigt, dass die Probleme in der Branche gross sind. Der 50-Milliarden-Dollar-Konzern Uber drückt die Preise und kassiert trotz geringer Leistung für jede Fahrt satte 20 Prozent Gebühr. Zudem tun die Behörden wenig bis nichts: Erst der Kanton Genf hat reagiert und den Fahrdienst verboten. Dabei bräuchte es endlich auch eine Bewilligungspflicht für Uber und eine Überprüfung zur Einhaltung der nationalen und kantonalen Gesetze. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen wurde zusätzlich zum Taxi-Corso dem Bundesrat ein Brief übergeben. In diesem sind die wichtigsten Forderungen und Anliegen festgehalten: (…).
Unia Nordwestschweiz, 2.3.2016
Unia Nordwestschweiz > Uber. Demonstration. Unia Nordwestschweiz, 2016-03-02.
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21.09.2015 Schweiz
Demonstrationen Bern
Personen
SGB
José Corpataux
Flüchtlnge
Kundgebung
Volltext
Für eine menschliche Asylpolitik. Aufruf der SGB-Migrationskommission. An der Grenze zu Europa, aber auch innerhalb Europas, spielt sich zurzeit eine humanitäre Katastrophe ab. Die Schweiz kann da nicht wegschauen. Sie muss ihren Teil der Verantwortung wahrnehmen. Der SGB und insbesondere seine Migrationskommission fordern eine menschliche und solidarische Asylpolitik. Flüchtende, die an Stacheldrahtzäunen gestrandet sind, Polizisten in Kampfmontur, die auf Kinder einprügeln, Menschen, die gegen den Tod schwimmen: Menschen wollen leben, sind weggezogen, aus dem Elend, aus den elenden Lagern, in denen sich keine Perspektive bietet, sind aufgebrochen in einen Kontinent, den sie mit Hoffnung verwechselten, denn in diesem Kontinent errichtet die Politik mehrheitlich - Grenzzäune. Die Schweiz kann ihre Augen vor der humanitären Tragödie an den Grenzen ihrer Nachbarstaaten nicht verschliessen. Nicht nur wegen der langen humanitären Tradition: Rotes Kreuz, Genfer Konvention, Flüchtlingsaufnahme während Jahrhunderten. Sondern weil jetzt Solidarität mit den Flüchtenden verlangt ist! Das fordern zunehmend auch mehr Schweizer/innen von der Politik. Schweiz muss ihre Pflicht wahrnehmen. (…). Kundgebung, Samstag, 26. September, 17 Uhr, Schützenmatte, Bern. Der SGB ruft seine Mitglieder auf, sich an dieser Kundgebung zu beteiligen. José Corpataux.
SGB, 21.9.2015.
Personen > Corpataux José Flüchtlinge. Kundgebung. SGB, 21.9.2015.
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13.03.2015 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen
Vorwärts

Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Mehr als 12‘000 fordern: Lohngleichheit jetzt! Koalition Lohngleichheit jetzt. Über 12000 Frauen und Männer von links bis rechts haben am 7. März auf dem Bundesplatz die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern eingefordert. Ein breites Frauenbündnis verlangt vom Bundesrat nun wirkungsvolle Massnahmen, denn freiwillige Massnahmen haben nicht zum Ziel geführt: Die Lohngleichheit ist auch 34 Jahre nach ihrer Verankerung in der Verfassung noch nicht Realität. In der Schweiz verdienen Frauen immer noch 18,9 Prozent weniger als ihre Kollegen. Ein Teil der Lohnungleichheit kann mit Kriterien wie Teilzeitarbeit, beruflicher Erfahrung und Verantwortung erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschiedes sind aber mit objektiven Kriterien nicht begründbar, also rein diskriminierend. Jedes Jahr entgehen den Frauen so einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen. Lohngleichheit prägt Lebensläufe. Ein Bündnis von 48 Organisationen unter der Leitung von „alliance F“ und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) hat deshalb anlässlich des Tags der Frau und zwei Tage vor dem „Equal Pay Day“ zur grossen Demo in Bern aufgerufen. Mehr als 12‘000 Frauen und Männer sind dem Aufruf gefolgt und fordern mit dem Bündnis die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit. Dazu braucht es Kontrollen. (…).
Vorwärts, 13.3.2015.
Vorwärts > Frauentag. Lohngleichheit. Vorwärts, 2015-03-13.
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13.03.2015 Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
Vorwärts

Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Mehr als 12‘000 fordern: Lohngleichheit jetzt! Über 12‘000 Frauen und Männer von links bis rechts haben am 7. März auf dem Bundesplatz die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern eingefordert. Ein breites Frauenbündnis verlangt vom Bundesrat nun wirkungsvolle Massnahmen, denn freiwillige Massnahmen haben nicht zum Ziel geführt: Die Lohngleichheit ist auch 34 Jahre nach ihrer Verankerung in der Verfassung noch nicht Realität. In der Schweiz verdienen Frauen immer noch 18,9 Prozent weniger als ihre Kollegen. Ein Teil der Lohnungleichheit kann mit Kriterien wie Teilzeitarbeit, beruflicher Erfahrung und Verantwortung erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschiedes sind aber mit objektiven Kriterien nicht begründbar, also rein diskriminierend. Jedes Jahr entgehen den Frauen so einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen. Lohngleichheit prägt Lebensläufe. (…).
Koalition Lohngleichheit jetzt.
Vorwärts, 13.3.2015.
Vorwärts > Lohngleichheit. Demonstration Zürich. Vorwärts, 13.3.2015.
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07.03.2015 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen
SGB

Demonstrationen Bern
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Mehr als 12'000 Frauen und Männer fordern: Lohngleichheit jetzt! Bunte und starke nationale Demonstration am 7. März in Bern. Über 12'000 Frauen und Männer von links bis rechts haben am 7. März auf dem Bundesplatz die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern eingefordert. Ein breites Frauenbündnis verlangt vom Bundesrat nun wirkungsvolle Massnahmen, denn freiwillige Massnahmen haben nicht zum Ziel geführt: Die Lohngleichheit ist auch 34 Jahre nach ihrer Verankerung in der Verfassung noch nicht Realität. In der Schweiz verdienen Frauen immer noch 18.9 Prozent weniger als ihre Kollegen. Ein Teil der Lohnungleichheit kann mit Kriterien wie Teilzeitarbeit, beruflicher Erfahrung und Verantwortung erklärt werden. Rund 40 Prozent des Lohnunterschiedes sind aber mit objektiven Kriterien nicht begründbar, also rein diskriminierend. Jedes Jahr entgehen den Frauen so einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen. Ein Bündnis von 48 Organisationen unter der Leitung von alliance F und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund SGB hat deshalb anlässlich des Tags der Frau und zwei Tage vor dem Equal Pay Day zur grossen Demo in Bern aufgerufen. Mehr als 12'000 Frauen und Männer sind dem Aufruf gefolgt und fordern mit dem Bündnis die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit. (…).
SGB, Datum: 7.3.2015.
SGB > Frauentag. Lohngleichheit. Demo. SGB, 7.3.2015.
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07.03.2015 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen
Unia Schweiz

Demonstrationen Bern
Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
12'000 an Kundgebung für Lohngleichheit. Über 12'000 Personen – Frauen, aber auch zahlreiche Männer und Kinder - haben heute in Bern für Lohngleichheit demonstriert. Denn im 21. Jahrhundert sind Frauen und Männer in der Schweiz immer noch nicht gleichgestellt. Für gleichwertige Arbeit verdienen Frauen rund 20% weniger als Männer und werden so Jahr für Jahr um gesamthaft 7,7 Milliarden Franken geprellt - trotz Verfassungsartikel und Gleichstellungsgesetz, welche seit 34 resp. 19 Jahren in Kraft sind und Lohngleichheit vorschreiben. Die Demonstration war von einem sehr breiten Bündnis von 48 Frauenorganisationen durchgeführt worden – von Bäuerinnen über Businessfrauen bis Gewerkschafterinnen sowie von bürgerlichen, kirchlichen und linken Organisationen. Die Breite der Allianz zeigt, dass Frauen genug haben von schönen Worten und endlich Taten sehen wollen. Unia für verbindliche Kontrollen und Sanktionen. Die Erfahrungen zeigen: Lohngleichheit mittels Selbstkontrollen und Selbstverantwortung durchzusetzen, wie das der Bundesrat vorschlägt, reicht nicht aus. Dazu braucht es endlich Massnahmen mit Zähnen. Die Gewerkschaft Unia fordert insbesondere: (…).
Unia Schweiz, 7.3.2015.
Unia Schweiz > Frauentag. Lohngleichheit. Demo. Unia Schweiz, 2015-03-07.
Ganzer Text
13.01.2015 Bern
Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Frauentag
Lohngleichheit
Volltext
Lohngleichheit: Alle an die nationale Demonstration. Samstag 7. März 2015, Bestellung um 13.30 auf der Schützenmatte. Abschlusskundgebung auf dem Bundesplatz. „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ - seit 33 Jahren steht dieser Grundsatz in der Bundesverfassung. Seit 17 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 8 Milliarden Franken im Jahr, weil sie ihnen für die gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Sie verletzen damit täglich die Verfassung und das Gesetz. Der Bundesrat will endlich verbindliche Lohnkontrollen in allen Betrieben mit über 50 Mitarbeitenden. 2015 soll darüber entschieden werden. Deshalb ist es ein guter Zeitpunkt, um deutlich zum machen: Wir fordern die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit mit Kontrollen. Die Frauen lassen sich nicht weiter vertrösten – nun muss endlich etwas gehen! Zum internationalen Frauentag organisiert ein breites Frauenbündnis eine nationale Demonstration. Auch das SSM ist dabei. Setzen wir gemeinsam ein kraftvolles, lautstarkes Zeichen! Alle an die Demo. Weitere Informationen zur Demonstration vom 7. März 2015, 13.30 in Bern. (…).
SSM, 13.1.2015.
SSM > Lohngleichheit. Frauentag. SSM, 2015-01-13.
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01.11.2014 Bern
Demonstrationen Bern
Vorwärts

Nationalismus
Volltext
Antinational statt pseudosozial. Neben der Kundgebung für eine solidarische Schweiz am 1. November ist in Bern am gleichen Tag und am gleichen Ort eine weitere Demonstration geplant. „Antinational statt pseudosozial“, heisst es im Aufruf auf Facebook. Die Ecopop-Initiative hat einen schweren Stand. Die SVP beurteilt sie als gut gemeint, aber zu naiv. Ein bürgerliches Komitee kritisiert sie als absurd und schädlich für den Standort Schweiz und das linke „Bündnis für eine solidarische Schweiz“ verschreit die Initiative als unmenschlich und ebenfalls gefährlich für die Schweiz. Fehlende Kritik am Kapitalismus. Die von links nach rechts geteilte Sorge um die Schweiz kommt in antinationalen Kreisen schlecht. an. Über Facebook mobilisieren sie deshalb zu einer antinationalen Demonstration gegen Ecopop. „Die Initiative ist an sich falsch. Die Dinge, die sie anführen für Umweltprobleme, Klimaerwärmung und für die sogenannte Überbevölkerung, die stimmen schlichtweg nicht“, so Fred Gotthard. „Die Initiative geht vom Gedanken aus, dass es zwei Kategorien von Menschen gibt, die Hiesigen und die Übrigen und dass eigentlich alles Übel von den Übrigen kommt“, kritisiert Mirjam Brunner. Das sei rassistisch und nationalistisch, meint sie. (…).
Redaktion Vorwärts.
Vorwärts, 31.10.2014.
Vorwärts > Nationalismus. Demonstration Bern. Vorwärts, 31.10.2014.
Ganzer Text
27.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
Faschismus
Personen
WOZ
Bettina Dyttrich
Kaspar Surber
Faschismus
Volltext

Rechtsextremismus. Werwölfe trollen sich. Sie wollten Härte zeigen - jetzt geben die Organisatoren der Demo „Stopp Kuscheljustiz“ auf. Ihre Nähe zu Neonazis war offensichtlich. Am Schluss kriegten die Organisatoren der Kundgebung „Stopp Kuscheljustiz“ kalte Füsse. Der Verein hatte diesen Samstag zu einer „Volksversammlung“ auf den Berner Bundesplatz gerufen, zum „Schutz unserer Kultur, Heimat und Tradition“. Kurz vor der Abstimmung über die „Pädophilie-Initiative“ wollte man eine „konsequente Umsetzung“ von Gefängnisstrafen und Ausschaffungsentscheiden fordern.

Als Organisatoren in Erscheinung traten Dominik Pfister und Benjamin Moser aus dem Thurgau. Die beiden Mittzwanziger - Typ Partyveranstalter - beteuerten, nicht mit Neonazis in Kontakt zu stehen. In einem Interview auf Tele Bärn betonten sie, „rein vom patriotischen Denken her“ zu kommen. Zu Beginn dieser Woche distanzierte sich Moser von der Kundgebung aus Angst, an den Pranger gestellt zu werden. Ironie des Schicksals: Einen öffentlichen Pranger für Verdächtige fordert sein Verein. Auch Pfister zeigte Schwäche: „Bi uf de Suechi nachere starche Persönlichkeit wo mit mir zeme de Weg wiiter goht mit de Demo“, schrieb er auf Facebook. Am Mittwochnachmittag sagte er die Kundgebung ab. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich auf der Facebook-Seite rund 900 Personen angemeldet.

Kaspar Surber, Bettyna Dyttrich.

WOZ, 27.3.2014.

WOZ > Demonstration Bern. Faschismus. WOZ. 2014-03-27.

Ganzer Text

27.03.2014 Schweiz
Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Personen
WOZ
Bettina Dyttrich
Kaspar Surber
Faschismus
Volltext

Rechtsextremismus. Werwölfe trollen sich. Sie wollten Härte zeigen - jetzt geben die Organisatoren der Demo „Stopp Kuscheljustiz“ auf. Ihre Nähe zu Neonazis war offensichtlich. Am Schluss kriegten die Organisatoren der Kundgebung „Stopp Kuscheljustiz“ kalte Füsse. Der Verein hatte diesen Samstag zu einer „Volksversammlung“ auf den Berner Bundesplatz gerufen, zum „Schutz unserer Kultur, Heimat und Tradition“. Kurz vor der Abstimmung über die „Pädophilie-Initiative“ wollte man eine „konsequente Umsetzung“ von Gefängnisstrafen und Ausschaffungsentscheiden fordern.

Als Organisatoren in Erscheinung traten Dominik Pfister und Benjamin Moser aus dem Thurgau. Die beiden Mittzwanziger - Typ Partyveranstalter - beteuerten, nicht mit Neonazis in Kontakt zu stehen. In einem Interview auf Tele Bärn betonten sie, „rein vom patriotischen Denken her“ zu kommen. Zu Beginn dieser Woche distanzierte sich Moser von der Kundgebung aus Angst, an den Pranger gestellt zu werden. Ironie des Schicksals: Einen öffentlichen Pranger für Verdächtige fordert sein Verein. Auch Pfister zeigte Schwäche: „Bi uf de Suechi nachere starche Persönlichkeit wo mit mir zeme de Weg wiiter goht mit de Demo“, schrieb er auf Facebook. Am Mittwochnachmittag sagte er die Kundgebung ab. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich auf der Facebook-Seite rund 900 Personen angemeldet.

Kaspar Surber, Bettyna Dyttrich.

WOZ, 27.3.2014.

WOZ > Demonstration Bern. Faschismus. WOZ. 2014-03-27.

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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
SGB
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
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Für eine offene Schweiz: Demo am 1. März, 14.30 Uhr, Bern Bundesplatz. Nach dem knappen Ja zur Zuwanderungsbeschränkung droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenzuleben, sind wichtig für eine gute Integration. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Wir wollen gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa. Und wir wollen nicht auf einer nur für Reiche attraktiven Insel leben, die sich rundum abschottet und die Ärmeren diskriminiert. Am 1. März rufen wir deshalb alle auf, diese Rechte auf dem Berner Bundesplatz einzufordern. Samstag, 1. März, 14.30 Uhr, Bundesplatz Bern. Wir wollen:

VPOD Schweiz, 21.2.2014.
SGB > Saisonnierstatut. Demonstration. VPOD Schweiz. 2014-02-21.

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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
Syndicom

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
Volltext

Mehr als 10'000 Menschen demonstrierten auf dem Bundesplatz. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative haben sich Tausende Menschen am Samstagnachmittag auf dem Bundesplatz versammelt, um ein starkes Zeichen für eine offene und solidarische Schweiz zu setzen.Über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass droht eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, sind wichtig für eine gute Integration. Die versammelten Menschen haben für gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa protestiert und folgenden Forderungen Nachdruck verliehen: (…).

Syndicom, 1.3.2014.
Syndicom > Saisonnierstatut. Demonstration Bern. Syndicom 2014-03-01.

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01.03.2014 Schweiz
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Ausländerpolitik
Demonstrationen Bern
Saisonnierstatut
Volltext

Heute Samstag demonstrierten rund/über 12'000 Personen für eine offene und solidarische Schweiz auf dem Bundesplatz in Bern. Zur Kundgebung riefen über 50 Organisationen auf. In Reden forderten Kulturschaffende, MigrantInnen und Junge gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa sowie einer menschenwürdigen und fairen Behandlung von Migrantinnen und Migranten. Durch ihre musikalischen Beiträge unterstützen die Bands Dirty Sound Magnet und Baby Jail die Veranstaltung und ihre Anliegen. Nach dem knappen Ja zur „Masseneinwanderungs-Initiative“ am 09. Februar droht den über 1,8 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass eine massive Verschlechterung ihrer Rechte in der Schweiz. Dabei haben sie bisher wesentlich zu unserem gemeinsamen Wohlstand, unserer Lebensqualität und kulturellen Vielfalt beigetragen. Aufenthaltssicherheit und das Recht, mit der eigenen Familie zusammenleben zu können, muss für alle Menschen gelten. Dieses Menschenrecht gilt es mit grossem Engagement zu verteidigen. Auch die Schweizer Studierenden und Kulturschaffenden sind von der Annahme der Initiative betroffen. Der internationale Austausch ist ein zentrales Element für eine innovative Wissenschaft und lebendige Kultur. Gute und geregelte Beziehungen zu unseren Nachbarn in Europa ist für eine erfolgreiche und fortschrittliche Schweiz daher eine Notwendigkeit. Die Teilnehmenden setzten mit der Kundgebung ein Zeichen für eine offene und solidarische Schweiz. Sie wollen: (…).

Unia Schweiz, 1.3.2014.
Unia Schweiz > Saisonnierstatut. Demonstration Bern. Unia. 2014-03-01.

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22.11.2013 Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Demonstrationen Bern
Löhne
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Sparpaket gegen Frauen. Für den 16. November hat ein Zusammenschluss von im öffentlichen oder subventionierten Dienst arbeitenden Personen des Kanton Berns zu einer Demo gegen das Sparpaket des Kantons aufgerufen. Dem Aufruf des Kollektivs „Sparpaket weg“ folgten über 500 Personen. Auf die Demonstration haben „Frauen, Männer, Kinder, Schülerlnnen, Alte, Behinderte, Kranke, Bedürftige, Staatsangestellte und vieles mehr“ mobilisiert. Das Ziel des Kollektivs ist klar: Das Sparpaket des Kantons kippen. Denn aufgrund jahrelanger Steuergeschenke ist im Berner Staatshaushalt ein Defizit entstanden. Die Regierung will die Ausgaben nun um 491 Millionen Franken (!) schröpfen. Gespart wird vorwiegend in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Betreuung. Jeder vierte Franken soll durch Lohnkürzungen (Einfrieren des Lohnsummenwachstums) gespart werden. Zudem sollen 600 Stellen verschwinden. Das Kollektiv argumentiert: „Um Zeit und damit Autonomie zu gewinnen, kämpft(e) die Frauenbewegung u.a. für den Ausbau von sozialen Dienstleistungsangeboten. Viele dieser  Errungenschaften werden nun wieder abgebaut oder ganz gestrichen.“ (...).Maurizio Coppola.

Vorwärts, 22.11.2013.
Vorwärts > Frauen. Löhne. Demonstration. Vorwärts. 2013-11-22.

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21.09.2013 Bern
Demonstrationen Bern
Garanto
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Oskar Zbinden
Lohndumping
Rentenklau
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Über 15’000 an SGB-Kundgebung. Mehr als 15’000 Menschen haben am Samstag, 21. September 2013, in Bern an einer Kundgebung des SGB gegen Lohndumping und Rentenklau sowie für faire Arbeitsbedingungen demonstriert. „Stoppen wir die sozialpolitische Brandstiftung, bevor der Flächenbrand beginnt!“, rief ihnen SGB-Präsident Rechsteiner auf dem Bundesplatz zu. Es brauche die „soziale Wende“: weg von extrem ungleich verteilten Vermögen und Löhnen, weg von im Bundeshaus vorbereitetem Rentenklau, weg von SBB-Wackelrenten „als Testlauf für alle Pensionskassen“, hin zu gerechten Löhnen, hin zu griffigem Lohnschutz und hin zu anständigen Renten. „Darum braucht es „AHVplus“ und die Mindestlohn-Initiative.“ In einem Sternmarsch und nach verschiedenen Vorkundgebungen hatten sich zuvor die Teilnehmenden farbenfroh und lautstark, aber stets friedlich, auf verschiedenen Routen durch die Berner Innenstadt zum Bundesplatz bewegt. (...).
Ewald Ackermann SGB,Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter Garanto.

Garanto, 21.9.2013.
Garanto > Demonstration. Rentenklau. SGB. 2013-09-21.

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