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Anzahl gefundene Artikel: 518

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26.03.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Coronavirus
Spitalpersonal
Volltext
Arbeitsgesetz: Bundesrat stösst Spitalpersonal vor den Kopf. Das Spitalpersonal appelliert an den Bundesrat, die Aufweichung des Gesundheitsschutzes zurückzunehmen. Über 40'000 Menschen unterzeichneten in kürzester Zeit die Petition. Doch der Bundesrat stellt sich taub. Der Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Freitag, die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsgesetzes in den mit COVID-PatientInnen überlasteten Spitälern mit sofortiger Wirkung auszusetzen, hat das Spitalpersonal und die Bevölkerung mobilisiert. Der VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) hat Anfang Woche eine Online-Petition lanciert, welche den Bundesrat auffordert, seine Entscheidung rückgängig zu machen. In knapp zwei Tagen unterzeichneten schweizweit über 40’ 000 Menschen diesen Appell und setzten damit ein deutliches Zeichen für den Schutz des Spitalpersonals. Sie alle haben verstanden, dass der Schutz des Personals eine wichtige Voraussetzung ist für den Schutz von uns allen. Bei der heutigen Pressekonferenz gab Bundesrat Parmelin sogar auf konkrete Nachfragen nur ausweichende Antworten zu diesem Thema. Der Appell von 40'000 Personen zum Schutz des Spitalpersonals stiess auf taube Ohren. Der Bundesrat weigert sich, den gesetzlichen Rahmen des Arbeitsgesetzes zum Schutz des Spitalpersonals beizubehalten. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 26.3.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Coronavirus.. Pflegepersonal. VPOD Schweiz, 2020-03-26.
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20.03.2020 Schweiz
VPOD Schweiz

Coronavirus
Gesundheitswesen
Volltext
Coronavirus: Appell an Pflegende, Berufsverbände, Politik und Bevölkerung. Seit Tagen erreichen uns viele Nachrichten von Menschen aus den Gesundheitsberufen.Viele davon sind verärgert, manche sogar zynisch ob des jahrelangen Weghörens seitens der Politik und der Verwaltungen. Das verstehen wir. Wir hören aber auch andere Töne. Viele besinnen sich jetzt auf ihre Stärke und fordern andere KollegInnen in ihrer Branche auf für die eigenen Interessen einzutreten. Fordern die Politik auf, endlich zu handeln. Das freut uns und gibt auch uns Mut. Wir kämpfen seit Jahren mit unseren Mitgliedern dafür, dass sich die Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich verbessern. Wir glauben, dass jetzt ALLE erkannt haben, wie systemrelevant diese Berufe sind und wie ungerecht es ist, dass sich das weder im Lohn noch in den Arbeitsbedingungen niederschlägt. Wir arbeiten an einem Forderungs- und Massnahmenpaket, damit das Gesundheitspersonal (und damit meinen wir auch die Reinigung, Wäscherei, Wartung usw) auch nach der Coronavirus-Krise nicht wieder in Vergessenheit gerät. Wir bleiben dran. Ihr auch? Wir veröffentlichen hier einen Appell von Alain R. Müller, Dipl. Pflegefachmann HF. V(…).
Alain R. Müller.
VPOD Schweiz, 20.3.2020.
VPOD Schweiz > Coronavirus. Gesundheitswesen. VPOD Schweiz, 2020-03-20.
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18.03.2020 Schweiz
Personen
Reinigung
VPOD Schweiz
Natascha Wey
Arbeitsbedingungen
Reinigungspersonal
Volltext
Die Reinigungsfachkräfte sind systemrelevant! Ohne die Menschen, die in der Reinigungsbranche arbeiten, würde der Service public nicht funktionieren. Denn ohne Sauberkeit in Spitälern und Heimen, können hygienische Standards nicht erfüllt werden. Die Reinigungsfachleute im öffentlichen Dienst sind mit der Corona-Krise zwei gegenläufigen Tendenzen ausgesetzt. Wo Büros, Turnhallen, Schul- oder Amtshäuser leerstehen, braucht es weniger Reinigungsarbeiten. Das Reinigungspersonal von Kantonen, Stadt und Gemeinden oder anderen öffentlichen Einrichtungen wird weniger aufgeboten, kann aber auch kein Homeoffice machen. Gleichzeitig steht das Reinigungspersonal in Spitälern und Pflegeheimen und einem verstärkten Druck. In Zeiten einer Pandemie ist Hygiene das A und O. Reinigungskräfte in Spitälern und im Gesundheitsbereich werden daher eher mit Mehrarbeit, Überstunden, höherer Arbeitsbelastung und mehr Verantwortung konfrontiert sein. Die Spitäler werden in dieser Situation mehr und verstärkt reinigen. Auch in den Spitälern wurde bei der Reinigung in der Vergangenheit eher gespart, abgebaut und die Personaldecke ausgedünnt. Die Zeche werden die jetzigen Angestellten bezahlen. Wir fordern für das Reinigungspersonal in Spitälern und Pflegeheimen. (…).
Natascha Wey.
VPOD Schweiz, 19.3.2020.
Personen > Wey Natascha. Reinigungspersonal, . Arbeitsbedingungen.
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13.03.2020 Schweiz
Lehrkräfte
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Coronavirus
Lehrkräfte
Volltext
Coronavirus: Schulschliessungen – Es braucht zwingend Massnahmen für erwerbstätigen Eltern und Betreuungspersonen. Die vorgesehenen Schulschliessungen, die zur Eindämmung der Pandemie nötig sind, stellen ein massives Problem für erwerbstätige Eltern dar. Der Gesundheitsschutz des Betreuungspersonals soll trotz Ausnahmesituation oberste Priorität haben. Kinder unter 14 dürfen nicht lange Stunden allein gelassen werden, auch älteren Kinder darf das nicht über einen längeren Zeitraum hinweg zugemutet werden, die Grosseltern kommen als Betreuungspersonen nicht in Frage und kurzfristige selbstorganisierte Betreuungsgruppen arbeiten dem Zweck der Massnahme entgegen. Es braucht daher klare Bestimmungen für Arbeitnehmende, welche jetzt notgedrungen Betreuungspflichten erfüllen müssen. • Der VPOD fordert, dass erwerbstätigen Eltern bei jeglicher Abwesenheit zur Betreuung von Kindern bis 14 Jahren (je nach Situation bis 16 Jahren) in der Folge von behördlich getroffenen Massnahmen (Schulschliessungen, Kitaschliessungen) der Lohn fortgezahlt werden muss, so lange die Massnahme anhält. Der VPOD unterstützt die vom SGB geforderte Massnahme einer Lohnfortzahlung von Eltern mit Betreuungsaufgaben über die Erwerbsersatzordnung EO. Der Bundesrat muss diese Massnahmen rasch konkretisieren. (…).
Christine Flittner.
VPOD Schweiz, 13.3.2020.
Personen > Flittner Christine. . Coronavirus. Lehrkraefte. VPOD Schweiz, 2020-03-13.
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24.02.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
SGB
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Volltext
Gute Jobs und Löhne verteidigen! NEIN zur SVP-Kündigungsinitiative.. Gewerkschaftskomitee gegen die SVP-Kündigungsinitiative. Die SVP-Kündigungsinitiative will den Lohnschutz aufweichen, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und die Schweiz isolieren. Die Arbeitnehmerverbände sagen dazu klar NEIN. Sie werden eine Gegenkampagne machen, um die grossen Gefahren für die Berufstätigen in der Schweiz aufzuzeigen. Die Kündigungsinitiative schadet den Arbeitnehmenden in der Schweiz. Weil sie den Lohnschutz in Frage stellt. Weil sie zu prekären Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führt. Und weil sie die Schweiz isoliert, indem sie die Bilateralen Verträge kündigt. Nichts von alldem trägt zur Lösung der realen Probleme in der Schweiz bei; wie beispielsweise die zu tiefen Einkommen, die Kaufkraftprobleme oder die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Die Kündigungsinitiative verschärft die Probleme. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse sagen deshalb zusammen klar NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP, im Interesse aller Arbeitnehmenden.Die Einführung der Bilateralen Verträge hat den Arbeitnehmenden in der Schweiz spürbare Verbesserungen gebracht. Dank den Flankierenden Massnahmen werden die Löhne und die Arbeitsbedingungen systematisch durch die Sozialpartner kontrolliert, in Schweizer und in ausländischen Firmen. Die Dumpingfirmen unter den Arbeitgebern werden nicht nur gebüsst, sondern sie werden auch aufgefordert, die geschuldeten Löhne nachzubezahlen. In Branchen mit Lohndruck können Bund und Kantone Mindestlöhne einführen. (…).
SGB, 24.2.2020.
SGB > Kuendigungsinitiative. SGB, 2020-02-20.
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23.01.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Krankversicherungen
VPOD Schweiz

Initiativen Schweiz
Krankenkassen-Prämien
Volltext
Gesundheit darf nicht Luxus bleiben. Die Gewerkschaften begrüssen das Zustandekommen der Prämien-Entlastungs-Initiative. Die kurze Zeitspanne, in welcher die Unterschriften gesammelt werden konnten, illustriert die Schärfe des Problems für die Haushalte im Land. Nun kann die längst notwendige Diskussion eröffnet werden: Ist es normal, dass die Krankenkassenprämie für eine alleinerziehende Mutter, die als Verkäuferin arbeitet, gleich hoch ist wie für obere Kader? In den letzten Jahren haben zahlreiche Kantone die Prämienverbilligungen eingefroren oder gar gesenkt. Gleichzeitig sind die Prämien weit mehr gestiegen als die Löhne. Die Folge: Die Kaufkraft der Haushalte stagniert. Gesamthaft ist die Belastung durch Abgaben, Steuern und Prämien heute tatsächlich degressiv verteilt, das heisst, dass die kleineren Einkommen besonders stark zur Kasse gebeten werden. Die Beschränkung der Prämien auf zehn Prozent des Einkommens ist darum ein konkreter Beitrag zur Verbesserung der Kaufkraft. Nur mit der Umsetzung dieser Instrumente kann der arbeitenden Bevölkerung wieder eine Perspektive zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen gegeben werden, weil damit die Lohnerhöhungen nicht mehr vollständig von den steigenden Zwangsabgaben aufgefressen werden. Gesundheit darf kein Luxusprodukt sein. (…).
VPOD Schweiz, 23.1.2020.
VPOD Schweiz > Krankenversicherung. Praemien. Initiative. VPOD Schweiz, 2020-01-23
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16.01.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Einbürgerung
initiative
SVP
Volltext
Mit Entrechtung gegen Entrechtung? Soeben hat der Bundesrat die Abstimmung über die SVP-Begrenzungsinitiative auf den 17. Mai festgesetzt. Anscheinend will eine Mehrheit seiner Mitglieder diese Abstimmung unter anderem dadurch gewinnen, dass Menschen aus sogenannten „Drittstaaten“ (ohne Schweizer oder EU-Staatsbürgerschaft) weiter entrechtet werden. Auf Antrag Karin Keller-Sutters hat der Bundesrat beschlossen, Änderungen des „Ausländergesetzes“ in Angriff zu nehmen, die das Ziel haben, Ausländern aus Drittstaaten, die Sozialhilfe beziehen, leichter die Niederlassungsbewilligung C entziehen zu können, den Zugang zur Aufenthaltsbewilligung B zu erschweren und die Sozialhilfe für Ausländer mit B-Ausweis zu senken. Nur durch ein beherztes Intervenieren von Viola Amherd (CVP) und den beiden SP-Bundesräten Alan Berset und Simonetta Sommaruga konnte eine „Sippenhaft für Ausländerkinde“» (Tagesanzeiger) verhindert werden: Keller-Sutter plante auch, Kinder, deren Eltern Sozialhilfe beziehen, von der Möglichkeit zur Einbürgerung auszuschliessen. Diese Vorstösse zeigen, dass die Schweizer Migrationspolitik weniger vom Ziel der „Integration“» von Migrant*innen als der Repression geprägt ist. Solche Angriffe auf die Rechte von ohnehin schon unterprivilegierten Menschen sind ein Armutszeugnis. Wer glaubt, durch eine xenophobe Politik Mehrheiten gegen eine xenophobe Volksinitiative erlangen zu können, täuscht sich. Fremdenfeindlichkeit lässt sich nicht gezielt auf eine Gruppe (…).  Johannes Gruber.
VPOD Schweiz, 16.1.2020.
Personen > Gruber Johannes.. Einbuergerungen. Initiative. VPOD Schweiz, 2020-01-16.
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09.01.2020 Schweiz
SGB
VPOD Schweiz

Programm
SGB
Volltext
Nur Solidarität hat Zukunft. Die zunehmend wirtschaftsliberale Ausrichtung der Sozial- und Wirtschaftspolitik in den letzten 30 Jahren hat in der Schweiz zu einer Entsolidarisierung geführt. Das ist das Ergebnis der heute veröffentlichten SGB-Analyse. Die wirtschafts- und sozialpolitischen Auseinandersetzungen der letzten 30 Jahre haben in der Politik, in den Sozialwerken und in den Betrieben schmerzhafte Spuren hinterlassen. Die an den Hochschulen ausgebildeten Bankangestellten beispielsweise sind heute ökonomisch wie gesellschaftlich noch weiter von den Hauswarten oder ReinigungsmitarbeiterInnen entfernt als je zuvor – auch weil die Firmen viele Tätigkeiten an Subunternehmen ausgelagert haben. Teile des Sozialstaates kamen unter Druck, sei es über einen bewussten Abbau von Leistungen (Invaliden- und Arbeitslosenversicherung) oder schleichende Leistungsverschlechterungen (Altersvorsorge). In der Steuer- und Abgabenpolitik wurden die Steuern für höhere Einkommen gesenkt, statt die Verbilligungen der Krankenkassenprämien für untere und mittlere Einkommen zu erhöhen. Als Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes befinden wir uns zudem seit etlichen Jahren in Abwehrkämpfen. Der politische Grundkonsens wird durch Abbaupolitik, Privatisierung sowie gezielte Initiativprojekte von rechts in Frage gestellt. Vieles davon zielt auf eine Zerschlagung und Privatisierung des Service public hin. (…).
VPOD Schweiz, 9.1.2020.
VPOD Schweiz > SGB. Programm. VPOD Schweiz, 2020-01-09.
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28.11.2019 Schweiz
Löhne
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Haushalthilfen
Löhne
Volltext
Höhere Löhne für Hausangestellte - ein Tropfen auf dem heissen Stein. Der Bundesrat hat die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft um drei Jahre verlängert und die Mindestlöhne um 1,6 Prozent erhöht. Zwischen 2016-2018 betrug die Verstossquote gegen die Lohnbestimmungen des NAV-Hauswirtschaft des Bundes rund zehn Prozent. Der VPOD geht jedoch davon aus, dass es deutlich mehr Missbräuche bei den Arbeitsbedingen in den Privathaushalten gibt, dies insbesondere in der sogenannten 24-Std.-Betreuung. Der Bund weigert sich, diesen Bereich national und verbindlich zu regeln und überlässt die Regulierung den Kantonen. Leider warten wir jedoch bis heute in den meisten Kantonen darauf, dass diese endlich ihre NAV Hauswirtschaft modernisieren. Die kantonalen NAV regeln alle anderen nicht minder wichtigen Bestimmungen, so etwa die Entgeltung der Präsenzzeit. Der Bundesrat begründet die Verlängerung des NAV Hauswirtschaft des Bundes mit den wiederholten Verstössen gegen die Mindestlöhne und der starken Nachfrage nach ausländischen Betreuungskräften. Die Gefahr bestünde, dass beim Wegfall des Mindestlohnes der Druck auf die Löhne und die Missbrauchsgefahr noch mehr steigen würde. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 28.11.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Hausangestellte. Loehne. VPOD Schweiz, 2019-11-28.
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13.11.2019 Schweiz
Frauen
VPOD Schweiz

Anstellungsbedingungen
Gleichstellung
Volltext
Erfolg für Gleichstellung: Wiederaufstockung für Eltern beim Bund garantiert. Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB), der auch der VPOD angehört, beurteilt die Revision des Bundespersonalrechts differenziert. Negativ ist die Abschaffung der erstreckten Lohnfortzahlung beim Warten auf die IV, positiv das Recht für Eltern auf Wiederaufstockung nach Kinderphase. Die Revision des Bundespersonalrechts verschlechtert die Situation für Mitarbeitende, die infolge ihrer Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall auf einen Bescheid der IV warten. Für diese gab es bisher eine Erstreckung der Lohnfortzahlung um ein weiteres Jahr. Das soll nicht mehr möglich sein - eine unverständliche Härte gegenüber Angestellten, die ohnehin in einer schweren Situation sind. Positiv beurteilt wird hingegen die Neuerung, dass weibliche Mitarbeitende keine Bewilligung der Arbeitgeberin mehr brauchen, wenn sie bis 65 arbeiten wollen. Damit wird eine bisherige Schlechterstellung in der zweiten Säule beseitigt, womit die VGB einverstanden ist. Das präjudiziert keinesfalls eine Erhöhung des Frauenrentenalters, da so einzig jenen Mitarbeiterinnen eine Option eröffnet wird, die dies auch wollen. Ein Erfolg für die Gleichstellung ist die neue Regelung, dass für Eltern ein Anspruch auf eine Wiederaufstockung des Pensums geschaffen wird. (…).
VPOD Schweiz, 13.11.2019.
VPOD Schweiz > Gleichstellung. Anstellungsbedingungen. VPOD Schweiz, 2019-11-13.
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24.10.2019 Schweiz
Personen
SGB
VPOD Schweiz
Katharina Prelicz-Huber
Nationalratswahlen
Volltext
Grosser Sieg für die Frauen. Katharina Prelicz-Huber, VPOD Präsidentin, Mitglied des SGB Präsidial-Ausschuss und neu gewählte Nationalrätin zur historischen Frauen- und Klima-Wahl 2019. Vor wenigen Monaten haben wir gesagt: Der 14. Juni war erst der Anfang! Mit der historischen Mobilisierung von über 500`000 Frauen haben wir bewiesen, dass wir Gewerkschaften die treibende Kraft des sozialen Fortschritts sind. Nun hat uns der Wahlsonntag recht gegeben. Nur fünf Monate nach dem Frauenstreik wurden die eidgenössischen Wahlen zur Frauenwahl 2019: Wir haben 20 zusätzlich Frauensitze erobert. Der Frauenanteil ist von 32 auf 42 Prozent gestiegen. Unter dem Strich haben bei den Wahlen die progressiven, linken Kräfte deutlich zugelegt, und damit ist auch die Stimme der Arbeitnehmenden im eidgenössischen Parlament stärker geworden. Als grüne Gewerkschafterin heisst das für mich, vorwärts zu machen nicht nur in der Klimafrage, sondern auch in den drängenden sozialen Fragen. Wie zum Beispiel bei den skandalös tiefen Frauenrenten in der 2. Säule und in der AHV insgesamt. Wir brauchen eine soziale Reform der Altersvorsorge, von der insbesondere die Frauen profitieren können. Wir brauchen rasche Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bei der Aufwertung der Frauenberufe und bei den nach wie vor zu tiefen Frauenlöhnen. Wir müssen jetzt den ökosozialen Umbau unserer Wirtschaft und Gesellschaft in Angriff nehmen, wie es die Gewerkschaften seit langem fordern. Erfolge verpflichten. Der 14. Juni war erst der Anfang. Der 20. Oktober die Bestätigung. Jetzt packen wir es gemeinsam (...). Katharina Prelicz.
SGB, 24.10.2019.
Personen > Prelicz Katharina. Nationalratswahlen 2019. 2019-10-24.
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17.10.2019 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Elvira Wiegers
Betreuungsarbeit
Haushalthilfen
Volltext
Betreuung zu Hause: Normalarbeitsvertrag reicht nicht aus. Die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft soll verlängert und der Mindestlohn ab Januar 2020 angehoben werden. Dazu macht das Staatssekretariat für Wirtschaft derzeit eine Vernehmlassung. Die Vorschläge sind bei Weitem nicht ausreichend, denn der Lohn ermöglicht nach wie vor kein existenzsicherndes Einkommen und entscheidende Fragen bleiben ungeklärt. Tausende von Frauen arbeiten als BetreuerInnen in Privathaushalten. Sie tun dies oft unter prekären Arbeitsbedingungen und Löhnen. Der VPOD fordert deshalb – im Einklang mit dem internationalen, von der Schweiz ratifizierten ILO-Übereinkommen 189 zur Gleichstellung von Hausangestellten – eine Unterstellung unter das Arbeitsgesetz ArG. Der Bund hat stattdessen eine Regulierung über nicht verbindliche kantonale Normalarbeitsverträge (NAV) in Ergänzung zum NAV Hauswirtschaft des Bundes gewählt. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Carearbeiterinnen aus Osteuropa, welche in privaten Haushalten die Betreuung von alten und kranken Menschen übernehmen. Der Normalarbeitsvertrag schreibt zwar Mindestlöhne zwingend vor, doch reicht diese Bestimmung alleine bei weitem nicht aus, um diesen immer wichtiger werdenden Bereich der Langzeitpflege angemessen zu regulieren. Er ist geprägt von grossen kantonalen Unterschieden und (…).
Elvira Wiegers, Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 17.10.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Betreuungsarbeit. VPOD Schweiz, 2019-10-17.
Ganzer Text
01.10.2019 Schweiz
Glencore
Personen
Syngenta
VPOD Schweiz
Johannes Gruber
Konzernverantwortungs-Initiative
Syngenta
Volltext
Jetzt Farbe bekennen für die Menschenrechte! Die Migrationskommission des VPOD unterstützt die Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative und kritisiert die Entscheidung des Ständerats vom 26.9.2019, die Entscheidung über einen indirekten Gegenentwurf auf die Zeit nach den Wahlen zu verschieben. Die Manager grosser Konzerne wissen genau, wo ihre Geschäfte mit den Menschenrechten im Konflikt stehen. Doch manche von ihnen gewichten den Unternehmensgewinn höher als den Schutz von Menschen und Umwelt. Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft auf anderen Kontinenten tödliche Pestizide, die bei uns in der Schweiz schon lange verboten sind. Und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold, das mithilfe von Kinderarbeit geschürft wurde. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte in Ländern des Südens und ignorieren dort minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative (KOVI) verpflichtet alle Konzerne, zukünftig die Menschenrechte und Umweltstandards bei ihren Geschäften zu achten und für Menschenrechtsverletzungen zu haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen. Die Haftung ist auf Gesellschaften beschränkt, über die ein Konzern tatsächlich die Kontrolle ausübt. Wer verantwortlich wirtschaftet, hat nichts zu befürchten. Viele Länder haben bereits ähnliche Gesetze verabschiedet, beispielsweise gegen Kinderarbeit oder den illegalen Handel mit (…). Johannes Gruber.
VPOD Schweiz, 1.10.2019.
Personen > Gruber Johannes. Konzernverantwortungs-Initiative. VPOD Schweiz, 2019-10-01.
Ganzer Text
01.10.2019 Schweiz
VPOD Schweiz
VPOD-Magazin

Kongress
Volltext
Der 48. VPOD-Kongress findet am 8. und 9. November in St. Gallen statt. Marschhalt mit Bratwurst. Drei Positionspapiere, mehrere Gastbeiträge, allerhand Kleinarbeit an den Statuten sowie die obligaten . Wahlen: Das ist das Programm des VPOD-Kongresses Nummer 48, zu dem Anfang November gegen 400 Delegierte und Gäste in St. Gallen erwartet werden. Alle 4 Jahre treffen sich die Kongressdelegierten des VPOD, um die vergangene Periode Revue passieren zu lassen und Pflöcke und Leitplanken für die kommende zu setzen. 2011 in Bern stand beispielsweise das Bekenntnis im Mittelpunkt, dass die Gewerkschaft eben mehr ist als eine Versicherung: Der VPOD will in erster Linie in kollektiven Auseinandersetzungen für bessere Arbeits-bedingungen und einen guten Service public für alle streiten. Vor 4 Jahren, 2015 im Lausanner Beaulieu, verpflichtete sich der VPOD auf die Menschenrechte als „Kompass für gewerkschaftliches Handeln“. Temperatur genommen Mit einer Umfrage – „Kollegin, Kollege, wie geht es dir?“ - hat der VPOD in diesem Frühling und Sommer seiner Mitgliedschaft die Temperatur und den Puls genommen. Wie zufrieden sind die Leute mit ihrer Arbeitssituation? Wie gestresst, wie belastet, wie gesund? Wie flexibel müssen sie sein? Wie müde sind sie abends? Über 3‘000 Personen haben den Fragebogen ausgefüllt; die Ergebnisse und Erkenntnisse werden ebenfalls in St. Gallen präsentiert werden. Sie werden, so viel lässt sich jetzt schon sagen, gut zum Gastbeitrag der Soziologin (…).
VPOD Schweiz, 1.10.2019.
VPOD–Magazin > Kongress 2019. VPOD-Magazin, 2019-10-01.
Ganzer Text
02.09.2019 Schweiz
SGB
VPOD Schweiz

Arbeitszeit
Arbeitszeitverlängerung
Volltext
VPOD Schweiz
Arbeitszeit: Langsam dämmert's. Zwischenerfolg im Kampf gegen ausufernde und nicht dokumentierte Arbeitszeiten: Die zuständige Ständeratskommission will den Vorstoss von Karin Keller-Sutter begraben. Der Widerstand der Gewerkschaften und von ArbeitsmedizinerInnen gegen längere Arbeitszeiten zeigt endlich zählbare Resultate: In dem die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) die parlamentarische Initiative der früheren Ständerätin Karin Keller-Sutter zur Abschreibung empfiehlt, räumt die Kommission ein, dass ihre Pläne für eine weitgehende Deregulierung des Arbeitsgesetzes quer in der Landschaft stehen. Die Initiative verlangte einen weitgehenden Verzicht auf die Arbeitszeiterfassung. Gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung SAKE wären mindestens 26 Prozent der Arbeitnehmenden betroffen gewesen. Ihnen wäre das Instrument entzogen worden, das überhaupt erst erlaubt zu kontrollieren, ob die Höchstarbeitszeiten eingehalten werden und ob Überzeit geleistet wird. Es ist höchste Zeit, dass der Ständerat nun der Kommission folgt und diesen Abbau des Arbeitnehmendenschutzes beerdigt. Dieser Schritt reicht aber noch lange nicht. Die Kommission muss auch die auf eine Initiative von Ständerat Konrad Graber zurückgehenden Pläne aufgeben, die Wochen-Höchstarbeitszeit zu erhöhen und das Sonntags-Arbeitsverbot weiter aufzuweichen. (…).
VPOD Schweiz, 2.9.2019.
VPOD Schweiz > Arbeitszeit. VPOD Schweiz, 2010-09-02.
Ganzer Text
09.07.2019 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Katharina Prelicz-Huber
Programm
Volltext
VPOD Schweiz
VPOD-Forderungen zum Frauen*streik vorgelegt. Der Frauen*streik vor knapp einem Monat hat gezeigt: die Frauen* auf der Strasse sind schon viel weiter als die Politik. Nun muss es darum gehen, Massnahmen zur Gleichstellung umzusetzen, auf politischer und auf gewerkschaftlicher Ebene. Heute findet in Bern die SGB-Medienkonferenz statt, an der die Gewerkschaften darlegen, wie die Umsetzung in den Lohn- und GAV-Verhandlungen aussehen soll. VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber stellt die Forderungen des VPOD vor: Löhne/Lohngleichheit. In allen öffentlichen und subventionierten Betrieben verlangen wir regelmässige Lohnüberprüfungen unter Einbezug des VPOD. Dabei muss für gleiche Funktionen bei gleichen Voraussetzungen eine Toleranzschwelle 0 gelten. Und um eine zentrale Problematik bei der Lohnungleichheit zu beheben, fordern wir eine generelle Aufwertung und eine deutlich höhere Lohneinreihung der als klassische Frauenberufe taxierten Tätigkeiten. Dazu zählen sämtliche Berufe, wo sogenannt weibliche Eigenschaften gefragt sind wie Betreuung von Kindern, Kranken, Betagten oder Hilfsbedürftigen. Arbeitszeit/Vereinbarkeit. Vereinbarkeit braucht planbare Arbeitszeiten mit verlässlichen Zeiten und fixen Freitagen,auch bei Teilzeit und Schichtarbeit. Für die Pflege von kranken Kindern oder Angehörigenbraucht es für Notfälle mindestens 3 bezahlte Freitage pro Fall und die Möglichkeit, die Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, mit einer Rückkehrgarantie auf (…). Katharina Prelicz-Huber.
VPOD Schweiz, 9.7.2019.
Personen > Prelicz-Huber. Katharina. Programm. VPOD Schweiz, 2019-07-09.
Ganzer Text
03.05.2019 Schweiz
SGB
VPOD Schweiz

Kündigungsschutz
Volltext
Besserer Kündigungsschutz für ältere MitarbeiterInnen. Wenn man als 50plus seinen Job verliert, wird es schwierig auf dem Arbeitsmarkt. Viele ältere Arbeitnehmer finden trotz intensiver Suche und guter Qualifikation oft keine neue Anstellung. Die Lage der älteren Arbeitnehmenden hat sich in der Schweiz verschlechtert. Sie haben grössere Schwierigkeiten nach einem Arbeitsplatzverlust wieder eine Stelle zu finden. Teilweise mit fadenscheinigen Begründungen. Wer zusätzlich noch gesundheitliche Probleme oder gewisse Defizite in der Ausbildung hat, braucht ziemlich viel Glück, um eine neue Stelle zu finden. Gleichzeitig ist es heutzutage wesentlich schwieriger, sich über eine Frühpensionierung oder eine IV-Rente aus dieser misslichen Lage zu retten. Die wichtigsten Ursachen sind die Vorurteile gegenüber älteren Berufstätigen sowie die geringere Zurückhaltung in gewissen Firmen, älteren MitarbeiterInnen zu kündigen. Dazu kommen Leistungsverschlechterungen in den Pensionskassen (höhere Rentenalter und weniger Geld für Frühpensionierungen) und eine restriktiveren Rentenpraxis bei der IV. Für die Arbeitnehmenden ist es schwieriger geworden, diese „Notausgänge“ bei Problemen im Job zu nutzen. Die Zahl der frühpensionierten Männer beispielsweise ging in den letzten Jahren spürbar zurück. Derweil die Erwerbslosenquote stieg. Die Folge sind viel höhere Langzeitarbeitslosigkeit. Finden sie keine neue Stelle landen die Betroffenen immer häufiger in der Sozialhilfe. Die Lage der älteren (…). (SGB).
VPOD Schweiz, 3.5.2019.
VPOD Schweiz > Kuendigungsschutz. VPOD Schweiz, 2019-05-03.
Ganzer Text
03.05.2019 Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz
VPOD Schweiz

Arbeitsgesetz
Gesundheitsschutz
Volltext
Attacke auf das Arbeitsgesetz. Ständeratskommission steht endlich auf die Bremse. Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) steht bei den von ihr geplanten Verschlechterungen des Arbeitnehmerschutzes auf die Bremse: Nachdem die kantonalen Arbeitsinspektorate, die ArbeitsmedizinerInnen, die Kirchen sowie die Gewerkschaften und Arbeitnehmenden-Organisationen ihren starken Widerstand gegen die in einer Revision des Arbeitsgesetzes geplante Einführung der Sonntagsarbeit sowie der 80-Stunden-Arbeits-Woche deutlich gemacht haben, sistiert die WAK-S nun auch dieses Vorhaben und krebst zurück. Bereits früher hat die Kommission das Vorhaben sistiert, die Arbeitszeiterfassung für mindestens 30 Prozent der Arbeitnehmenden abzuschaffen. Für die Allianz gegen Stress und Gratisarbeit sind beide Vorlagen schlicht unnötig. In der Schweiz wird bereits heute viel zu viel gearbeitet und das Schweizer Arbeitsrecht ist extrem flexibel und arbeitgeberfreundlich. Immerhin will die Kommission nun endlich Anhörungen durchführen und Studien abwarten. Das hätte die WAK schon viel früher tun sollen. Dann hätte sie gemerkt, dass ihre Vorhaben auf derart vehementen Widerstand bei den Gewerkschaften, den Kantonen, den MedizinerInnen und in kirchlichen Kreisen stossen, dass sie zum Scheitern verurteilt sind. Die Kommission muss nun insbesondere klären, wie hoch die Gesundheitskosten für die faktische Abschaffung der Höchstarbeitszeit sowie für die Abschaffung der Arbeitszeiterfassung in der Schweiz ausfallen würden. (…). 
Syndicom, 3.5.2019.
Syndicom > Gesundheitsschutz. Arbeitsgesetz. Syndicom, 2019-05-03
28.03.2019 Schweiz
Steuern
VPOD Schweiz

Abstimmung
Steuersenkung
Unternehmenssteuer
Volltext
STAF geht zu Lasten des Service public. Die Referendumsallianz „USR3, STAF: Nein bleibt NEIN“ hat an ihrer heutigen Medienkonferenz die Abstimmungskampagne gegen das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) lanciert. Mit einer engagierten Kampagne will sie die Vorlage bodigen – denn diese führt zu Steuerausfällen in Milliardenhöhe und befeuert das schädliche interkantonale und internationale Steuerdumping. Die Rechnung bezahlen die Bürgerinnen und Bürger mit Leistungsabbau beim Service Public. Und die Menschen in den Entwicklungsländern. Wie die Unternehmenssteuerreform III führt auch die STAF zu massiven Steuerausfällen bei Kantonen und Gemeinden und heizt das interkantonale und internationale Steuerdumping weiter an. Katharina Prelicz, Präsidentin des VPOD, ergänzt: „Die STAF foutiert sich um die Argumente gegen die Unternehmenssteuerreform III: Die Bevölkerung wollte keine tieferen Steuern für grosse Unternehmen auf Kosten des Service public“. Trotzdem wird STAF in den Kantonen und Gemeinden praktisch gleich hohe Steuerausfälle zur Folge haben wie die USR III. Dies führt wie bei der USR IIII zu einer Mehrbelastung des Mittelstandes oder zum Abbau von zentralen Leistungen, beispielsweise bei der Bildung, Sozialhilfe oder Spitex. Und wird, so Lisa Mazzone, Nationalrätin und Vize-Präsidentin der Grünen, „auch auf Kosten des Klimaschutzes gehen, für den in den nächsten Jahren aufgrund der Steuerausfälle Mittel fehlen werden.“ (…).
VPOD Schweiz, 28.3.2019.
VPOD Schweiz > STAF. Referendum. VPOD Schweiz, 2019-03-28.
Ganzer Text
27.03.2019 Schweiz
Bundespersonalverband
VPOD Schweiz

Bundespersonal
Lohnerhöhungen
Volltext
200 Franken mehr fürs Bundespersonal gefordert. 200 Franken mehr Lohn und bessere Vereinbarkeit fürs Bundespersonal - dies ist die Forderung der Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal, der auch der VPOD angehört. Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal VGB hat Bundespräsident Ueli Maurer in einer ersten Verhandlungsrunde im Februar aufgefordert, im Voranschlag 2020 einen deutlichen Spielraum zugunsten der Bundesangestellten vorzusehen. Konkret fordern die Personalverbände den vollen Teuerungsausgleich und pro Monat 200 Franken mehr für alle. Damit würden die Mitarbeitenden in den tieferen Lohnklassen stärker profitieren als das Kader, was angesichts der steigenden Belastung durch die Krankenkassenprämien durchaus gerechtfertigt ist. Denn diese Kosten treffen Leute mit tiefem Einkommen wesentlich härter als Gutverdienende. Mit Befriedigung nimmt die VGB zur Kenntnis, dass der Bundesrat angesichts der ausgezeichneten Finanzlage für 2019 den vollen Teuerungsausgleich gewähren will. Es wäre sehr seltsam gewesen, wenn dies bei 3 Milliarden Überschuss in der Bundesrechnung dem Personal vorenthalten worden wäre. Die VGB fordert den Bundespräsidenten jedoch auch dazu auf, konkrete Massnahmen für die bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit zu lancieren. In jeder Personalbefragung schneidet dieser Aspekt schlecht ab. Dabei ist gute Vereinbarkeit mindestens so wichtig wie der Lohn. Heutzutage betrifft dies längstens nicht mehr nur junge Eltern, sondern eben auch (…).
VPOD Schweiz, 27.2.2019.
VPOD Schweiz > Bundespersonal. Lohnerhoehungen. VPOD Schweiz, 2019-02-27.
Ganzer Text
11.03.2019 Schweiz
VPOD Schweiz

GA-FVP. Fahrvergünstigungen
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Neiddebatte über versteuerten Lohnbestandteil des öV-Personals. Stellungnahme des VPOD zur Neiddebatte zu Fahrvergünstigungen des Personals. In der Sonntagspresse vom 10. März 2019 wurden die Fahrvergünstigungen des Personals (FVP) der Branche öffentlicher Verkehr zum Thema gemacht. Wie in jeder Branche und Unternehmung erhalten auch die Mitarbeitenden des öffentlichen Verkehrs einen Lohnbestandteil in Form von Fahrvergünstigungen für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs, die versteuert werden und somit auch kein Geschenk und kein Privileg sein können. Die Fahrvergünstigungen des Personals werden als Privileg des Verkehrspersonals hingestellt, das die Allgemeinheit durch überhöhte Fahrpreise des öffentlichen Verkehrs (öV) zu tragen hätte. Das trifft in dieser Form nicht zu. Der VPOD stellt sich gegen diese Neiddebatte und hält dazu fest: Das GA-FVP ist kein „Gratis-Generalabo“ und kein Geschenk, sondern ist ein Lohnbestandteil, der von den einzelnen Mitarbeitenden auf ihrer Steuererklärung anzugeben und zu versteuern ist. Weil diese Besteuerung einfach möglich ist, wird sie von den Steuerbehörden auch konsequent durchgesetzt – konsequenter als die Besteuerung anderer Vergünstigungen für das Personal bei anderen Unternehmen. Die Bedingungen für den Bezug des GA-FVP sind kein „Luxus“, sondern entsprechen dem Standard, was öV-Fahrvergünstigungen bei mittleren und grossen Betrieben in der Schweiz betrifft. In der Schweizer Wirtschaft werden den Arbeitnehmenden
VPOD Schweiz, 11.3.2019.
VPOD Schweiz > GA-FVP Fahrverguenstigungen. VPOD Schweiz, 2019-03-11.
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31.01.2019 Schweiz
Löhne
VPOD Schweiz

Lohngleichheit
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Keine Fortschritte bei der Lohngleichheit. (SGB). Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern halten sich hartnäckig. Die jüngsten Zahlen des Bundesamt für Statistik zeigen, dass Frauen immer noch rund ein Fünftel weniger verdienen als Männer. Das ist skandalös. Deshalb ruft der VPOD zusammen mit den anderen SGB-Gewerkschaften am 14. Juni 2019 zu einem Frauenstreiktag auf. 2016 haben Frauen im privaten Sektor gemäss der jetzt veröffentlichten Lohnstrukturhebung 19.6% weniger verdient als Männer – der geschlechtsspezifische Lohnunterschied stagniert auf hohem Niveau. Im öffentlichen Sektor (Bund, Kantone, Gemeinden) lag der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern 2016 durchschnittlich bei 16,7% (2014: 16,6%). Riesige Unterschiede gibt es auch bei der Verteilung von Männern und Frauen nach Lohnklasse. Arbeitsstellen im privaten Sektor mit Löhnen unter 4000 Franken sind zu über 60% von Frauen besetzt, bei Stellen mit einem Bruttolohn von über 16000 Franken pro Monat beträgt der Frauenanteil nur 18%. Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern sind teilweise auf strukturelle Faktoren zurückzuführen, die gleichzeitig mit persönlichen Merkmalen (Alter, Ausbildung, Dienstjahre), mit den Merkmalen der im Unternehmen besetzten Stelle und mit dem ausgeübten Tätigkeitsbereich zusammenhängen. Das gilt als erklärbarer Anteil des Lohnunterschied. Im gesamten öffentlichen Sektor (Bund, Kantone und Gemeinden) entsprach der unerklärte Anteil der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern 34,8% (522 Fr. pro Monat). (…).
VPOD Schweiz, 31.1.2019.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. VPOD Schweiz, 2019-01-31.
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29.11.2018 Schweiz
SGB
VPOD Schweiz

Gratisarbeit
Stress
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Gratisarbeit und Burnout wird das Volk ablehnen. Dem Arbeitnehmerschutz in der Schweiz steht ein schwerer Angriff bevor: Die Regeln zu Höchstarbeitszeiten und Arbeitszeiterfassung sollen sich für bis zu 1,4 Millionen Angestellte ändern. So werden Gratisarbeit und Burnout Tür und Tor geöffnet. Falls das Parlament der Revision des Arbeitsgesetzes zustimmt, droht ein gewerkschaftlich breit abgestütztes Referendum. Am kommenden Dienstag endet die Vernehmlassung zur Revision des Arbeitsgesetzes (ArG). Ziel ist es, dass so genannte Fachspezialisten und Kader nicht mehr unter die Bestimmungen zu den Arbeitszeiten fallen. Damit würde für bis zu 40 Prozent der Arbeitnehmenden der Schutz vor Gratisarbeit und Burnout abgeschafft. Grund für die grosse Zahl Betroffener sind die vagen Umschreibungen. Fachspezialisten mit „wesentlichen Entscheidungsbefugnissen“ und „einer grossen Autonomie“ sowie „Kader“ sind keine juristischen Kategorien. Deshalb wird der Arbeitgeber grossen Spielraum haben, um die Stellenprofile nach seinen Bedürfnissen festzulegen. Hinzu kommt ein Vollzugsproblem: Ohne Arbeitszeiterfassung können die Arbeitsinspektorinnen und -inspektoren nicht mehr prüfen, ob gesetzliche Vorgaben zu Nachtruhe, Sonntagsarbeitsverbot und Pausen eingehalten werden. Und den Arbeitnehmenden fehlt die Möglichkeit, Verstösse zu belegen. Besonders gefährdet wäre ihre Gesundheit durch die Streichung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit und der maximalen täglichen Überzeitarbeit sowie durch die Aufhebung des Sonntagsarbeitsverbots. Diese „Flexibilisierungen“ im Sinne der (…).
VPOD Schweiz, 29.11.2018.
VPOD Schweiz > Gratisarbeit. Arbeitsgesetz. VPOD Schweiz, 2018-11-29.
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26.11.2018 Schweiz
Steuern
VPOD Schweiz

Abstimmung
Steuersenkungen
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Bern sagt Nein zu Steuer- und Leistungsabbau. Der VPOD ist erfreut über das Nein zu tieferen Unternehmenssteuern im Kanton Bern. Das Verdikt ist eine Absage an den Steuerwettbewerb. Der SGB bezeichnet es als „Schuss vor den Bug für alle Steuerabbauer in den Kantonen". Vielerorts wird derzeit eine massive Senkung der Unternehmenssteuern erwogen. Das Resultat aus Bern ist ein wichtiges Zeichen für diese bevorstehenden Auseinandersetzungen. Wäre die Steuervorlage angenommen worden, hätten Steuerausfälle durch Sparmassnahmen kompensiert werden müssen, namentlich bei der Spitex, im Sozial- und Gesundheitsbereich. Lediglich Unternehmen mit mehr als 63'000 Franken Reingewinn hätten profitiert - die grosse Mehrheit der Firmen erreicht diese Schwelle indes nicht. In der Kasse der Stadt Bern hätten über 15 Millionen, in Biel 6 Millionen Franken gefehlt. Jetzt müssen die anderen Kantone diesem Beispiel folgen: Bern zeigt, dass die Steuerspirale nach unten kein Naturgesetz ist. Steuersenkungspakete auf Kosten der Bevölkerung gehören versenkt. Ein erfreuliches Abstimmungsresultat meldet Graubünden: Auch dort waren die Gegner des Lehrplans 21, wie andernorts, ohne Chance; ihre Initiativen wurden von einer Dreiviertelmehrheit abgewiesen. Dagegen ist im Kanton Baselland der ganz grosse Coup ausgeblieben: Der Versuch, die Krankenkassenprämien auf 10 Prozent des Einkommens zu reduzieren, fand zwar viel Sympathie; für eine Mehrheit reichte es aber nicht. (…).
VPOD Schweiz, 26.11.2018.
VPOD Schweiz > Steuersenkungen. Abstimmung. VPOD Schweiz, 2018-11-26.
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26.11.2018 Schweiz
Steuern
VPOD Schweiz

Abstimmung
Steuersenkungen
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Bern sagt Nein zu Steuer- und Leistungsabbau. Der VPOD ist erfreut über das Nein zu tieferen Unternehmenssteuern im Kanton Bern. Das Verdikt ist eine Absage an den Steuerwettbewerb. Der SGB bezeichnet es als „Schuss vor den Bug für alle Steuerabbauer in den Kantonen". Vielerorts wird derzeit eine massive Senkung der Unternehmenssteuern erwogen. Das Resultat aus Bern ist ein wichtiges Zeichen für diese bevorstehenden Auseinandersetzungen. Wäre die Steuervorlage angenommen worden, hätten Steuerausfälle durch Sparmassnahmen kompensiert werden müssen, namentlich bei der Spitex, im Sozial- und Gesundheitsbereich. Lediglich Unternehmen mit mehr als 63'000 Franken Reingewinn hätten profitiert - die grosse Mehrheit der Firmen erreicht diese Schwelle indes nicht. In der Kasse der Stadt Bern hätten über 15 Millionen, in Biel 6 Millionen Franken gefehlt. Jetzt müssen die anderen Kantone diesem Beispiel folgen: Bern zeigt, dass die Steuerspirale nach unten kein Naturgesetz ist. Steuersenkungspakete auf Kosten der Bevölkerung gehören versenkt. Ein erfreuliches Abstimmungsresultat meldet Graubünden: Auch dort waren die Gegner des Lehrplans 21, wie andernorts, ohne Chance; ihre Initiativen wurden von einer Dreiviertelmehrheit abgewiesen. Dagegen ist im Kanton Baselland der ganz grosse Coup ausgeblieben: Der Versuch, die Krankenkassenprämien auf 10 Prozent des Einkommens zu reduzieren, fand zwar viel Sympathie; für eine Mehrheit reichte es aber nicht. (…).
VPOD Schweiz, 26.11.2018.
VPOD Schweiz > Steuersenkungen. Abstimmung. VPOD Schweiz, 2018-11-26.
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