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Anzahl gefundene Artikel: 113

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21.11.2019 Genf
Japan Tobbaco
Unia Genf

Japan Tobbaco
Sozialplan
Volltext
Massenentlassung in Genf: Entschlossenheit der Beschäftigten zahlt sich aus: Einigung mit Japan Tobacco International steht bevor. Die Beschäftigten von Japan Tobacco International und die Gewerkschaft Unia bestätigen teilweise die vorzeitige Ankündigung der Unternehmensleitung von Japan Tobacco (JT International) gestern Abend in den Medien: Ein Abkommen über den Sozialplan ist in Reichweite, aber noch nicht unterzeichnet. Für die Personalvertreter/innen entspricht das Ergebnis weitgehend den Forderungen der Beschäftigten. Die Entschlossenheit der Angestellten, die seit Wochen darum kämpfen, das Unternehmen auf würdige Weise zu verlassen, zahlt sich aus. Die Anfang September angekündigte Entlassung von 268 Personen durch Japan Tobacco (JT International) hatte eine lange Phase von Verhandlungen über den Sozialplan eingeleitet, die durch einen offenen Konflikt zwischen der Direktion und den Beschäftigten geprägt waren. Nachdem sie vor zwei Wochen das Schiedsgericht angerufen hatte, teilte die Unternehmensleitung nun gestern Abend den Medien mit, dass eine Einigung erzielt wurde, die zu einem «fairen und gerechten» Sozialplan führe. Die Delegation des Personals, die von der Gewerkschaft Unia unterstützt wird, bestätigt diese Information teilweise. Eine Einigung ist in Reichweite. Sie wird den Angestellten noch diese Woche erneut vorgelegt und kann dann unterzeichnet werden. Die Personaldelegation bedauert zwar, dass die betroffenen Beschäftigten vor der öffentlichen Mitteilung nicht offiziell über die Einzelheiten informiert wurden. Sie begrüsst aber das Ergebnis, das es den (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 21.11.2019.
Unia Genf > Japan Tobacco. Sozialplan. Unia Genf, 2019-11-21.
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15.11.2019 GE Kanton
Personen
Uber
Unia Genf
Christian Egg
Uber
Verbot
Volltext
Jetzt steht fest: Dumping-Taxidienst Uber darf in Genf nicht weiterfahren. Ziehen andere Städte bald nach? Genf verbietet den Dumping- Taxidienst Uber. Das könnte für die US-Firma richtig teuer werden. Klare Worte aus Genf: „Uber muss sich an den gesetzlichen Rahmen halten. Und vor allem für seine Fahrerinnen und Fahrer die Beiträge an die Sozialversicherungen zahlen“ Das sagt der Sprecher von Regierungsrat Mauro Poggia (MCG). Solange der Dumping-Taxidienst das nicht tut, darf er seine Dienste im Kanton Genf nicht mehr anbieten. Zuvor hatte der Kanton eine rechtliche Analyse vorgenommen. Und war zum Schluss gekommen: Uber ist ein Transportunternehmen. Und nicht nur ein Fahrtenvermittler, wie dies die US-Firma gerne hätte. Daraus folgt, dass die Fahrerinnen und Fahrer als Angestellte zu betrachten sind. Mit allen dazugehörigen Rechten wie Sozial- und Unfallversicherung, Kündigungsschutz und so weiter. Genau das, was die Unia schon seit Jahren fordert. Uber hat angekündigt, gegen das Verbot Berufung einzulegen. Aber wenn das Verwaltungsgericht den Entscheid des Kantons stützt, wird es für Uber richtig teuer. Der Billig-Taxidienst müsste dann rückwirkend sämtliche Beiträge ab dem Jahr 2014 nachzahlen, als er in Genf den Betrieb aufnahm. Damit nicht genug: Nach Auffassung der Genfer Regierung verstösst Uber zudem gegen die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union. Denn der Sitz der Firma befindet sich in den Niederlanden. Deshalb gelten die Fahrerinnen und Fahrer als entsandte Arbeitskräfte. Und als solche dürfen sie maximal neunzig Tage lang arbeiten. Und was tut sich im Rest der Schweiz? (…).  Christian Egg.
Work online, 15.11.2019.
Personen > Egg Christian. Uber. Verbot. Work online, 2019-11-15.
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01.11.2019 Genf
Uber
Unia Genf

Uber
Verbot
Volltext
Uber-Verbot in Genf. Jetzt müssen andere Kantone nachziehen! Der Kanton Genf ist konsequent und verbietet den Dumping-Fahrdienst Uber, bis dieser seinen arbeitgeberischen Pflichten nachkommt. Die Unia wertet die als Erfolg; hat sie doch in den letzten Jahren vehement dafür gekämpft, dass die Angestellten besser geschützt, rechtmässig entlöhnt und korrekt angestellt werden. Die Unia erwartet nun von den anderen Kantonen, dass sie nachziehen und dass die Uber-Fahrer/innen in Genf gut geschützt und fair entschädigt werden. Als erster Kanton verbietet Genf den Fahrdienstanbieter Uber, bis die Firma seinen Angestellten die rechtmässigen Sozialleistungen bezahlt. Das zeigt: Der mittlerweile jahrelange Druck und der Kampf der Gewerkschaft Unia gegen den Dumping-Fahrdienstanbieter hat sich gelohnt. Genf geht mit gutem Vorbild voran. Bisher weigerten sich die Kantone, Uber in die Pflicht zu nehmen. Dies hatte zur Folge, dass Uber mittels de facto Schwarzarbeit den Arbeitnehmenden Millionen-Beträge aus der Tasche gezogen hat. Nun geht Genf mit gutem Vorbild voran und setzt Uber endlich unter das Arbeitsgesetz. Die Gewerkschaft Unia verlangt, dass auch die anderen Kantone nachziehen und sich mit den nötigen Konsequenzen dafür einsetzen, dass Uber als Arbeitgeber verpflichtet ist, seine Fahrer/innen regulär anzustellen sowie Sozialleistungen zu bezahlen (AHV, IV, EL). Ausserdem muss die Politik bei laufenden kantonalen und kommunalen Taxi- und Transportgesetzen in der ganzen Schweiz dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerrechte und Arbeitsbedingungen geschützt werden. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 1.11.2019.
Unia Genf > Uber. Verbot. Unia Genf, 2019-11-01.
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08.10.2019 Genf
Japan Tobbaco
Unia Genf

Entlassungen
Japan Tobbaco
Volltext
Abbau von 268 Stellen in Genf. Das Personal von Japan Tobacco International fordert Respekt ein. Am 2. September eröffnete der Tabakmulti Japan Tobacco International mit Sitz in Genf seinem Personal einen Restrukturierungsplan, der den Abbau von 268 der rund 1‘100 festen Stellen vorsieht. Zuversichtlich, dass das mehrfach als „Arbeitgeber des Jahres“ ausgezeichnete Unternehmen seinen Verpflichtungen im Kündigungsverfahren und gegenüber den betroffenen Angestellten nachkommen wird, organisierten sich die Arbeitnehmenden rasch. Während der Konsultation zur Rettung möglichst vieler Stellen in Genf mussten sie jedoch feststellen, dass das Konsultationsverfahren in aller Eile in wenigen Wochen durchgedrückt werden sollte, obwohl die Firma die Umstrukturierung während anderthalb Jahren geplant hatte. Angesichts der unversöhnlichen Haltung der Genfer Direktion und des Scheiterns eines Mediationsversuchs bekräftigen die Angestellten ihre Forderung, die Zahl der Entlassungen zu reduzieren und einen fairen Sozialplan auszuarbeiten. Mit der im Rahmen einer weltweiten Reorganisation der Gruppe erfolgten Ankündigung von CEO Eddy Pirard begann am 2. September die Konsultationsfrist für das Personal in Genf. Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz sind die Angestellten berechtigt, bei der Erarbeitung von alternativen Massnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen mitzuwirken. Hervorragende wirtschaftliche Lage.(…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 8.10.2019
Unia Genf > Japan Tobbaco. Entlassungen. Unia Genf, 2019-10-08.
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13.09.2019 Genf
Post
Unia Genf

Lohnerhöhungen
Volltext
Zeitungszustellung
Zeitungsverträger/innen erkämpfen Verbesserungen: Erfolgreicher Arbeitskampf bei der Genfer Post-Tochter Epsilon. Anpassung der Löhne an die geltenden Mindestlöhne, Lohnrückzahlungen von rund 600'000 Franken sowie Einführung von Nachtarbeitszuschlägen und eines Zeiterfassungssystems: Wie gestern in einen Beitrag in der SRF-Sendung „10vor10“ berichtet wurde, ist der über ein Jahr andauernde Arbeitskampf der Genfer Zeitungsverträger/innen mit der Post-Tochter Epsilon mit einer einvernehmlichen Lösung erfolgreich zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Unia, die die rund 60 Angestellten organisiert und in den Verhandlungen begleitet hat, verlangt nun, dass die Post die Lohnrückzahlungen auch für die ehemaligen Arbeiter/innen garantiert. Vor rund einem Jahr begannen rund 60 Zeitungsverträger/innen der Post-Tochter Epsilon in Genf für eine Verbesserung ihrer prekären Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Die Angestellten, die jeden Morgen zwischen 4 und 7 Uhr und bei jedem Wetter im ganzen Kanton die Zeitungen ausliefern, verlangten die Einhaltung der geltenden Mindestlöhne und der Nachtarbeitszuschläge. Ebenso forderten sie die Einführung eines Zeiterfassungssystems, welches ihnen eine gerechte Entlöhnung für ihre harte Arbeit garantieren sollte. Nach langen Auseinandersetzungen kam es in diesem Sommer endlich zum Durchbruch. Wie gestern in der Sendung „10vor10“ des Schweizer Fernsehens berichtet wurde, vereinbarten die Angestellten, ihre Gewerkschaft Unia und die Post, (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 13.9.2019.
Unia Genf > Post. Loehne. Unia Genf, 2019-09-13.
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18.06.2019 Genf
TPG Genf
Unia Genf

Arbeitsplatzkontrolle
TPG Genf
Volltext
Dass ein Unternehmen von einer Baustelle verwiesen wird, ist selten. Lohndumping-Firma von Baustelle. der Genfer Verkehrsbetriebe verbannt. Wegen Verdachts auf Lohndumping haben die Behörden eine Elektroinstallations-Firma von einer Baustelle der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) verwiesen. Der Entscheid steht im Einklang mit den Forderungen der Unia für einen besseren Schutz der Löhne und der Arbeitnehmenden. Die laufende Untersuchung hat offenbar den Verdacht auf Betrug soweit erhärtet, dass das kantonale Arbeitsinspektorat entschieden hat, die Arbeiten der Firma einzustellen. Dies ist ein bisher beispielloses Vorgehen auf einer Baustelle dieser Grösse im Kanton Genf. Löhne vorenthalten. Die italienische Firma hat Lohnausweise ausgestellt, die dem Anschein nach dem Gesamtarbeitsvertrag des Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbes entsprachen. Ein Teil der Löhne wurde den Arbeitern jedoch wieder von ihren Bankkonten in Italien abgezogen, was die Entdeckung des Lohnbetrugs sehr schwierig machte. Unregelmässigkeiten wurden auch bei der Arbeitszeiterfassung und bei den Ferien festgestellt. Nach Berechnungen der Unia Genf betrugen die effektiven Löhne zwischen 8 und 10 Franken pro Stunde. Ende Mai fand die Kriminalpolizei rund 60 Arbeiter auf der Baustelle vor. Arbeit einstellen: eine wirksame Massnahme. Für die Unia ist es zentral, dass die Behörden und paritätischen Kommissionen die Arbeiten auf einer Baustelle unterbrechen können, wenn ein begründeter Verdacht auf Lohndumping vorliegt. (…). Unia Genf, 18.6.2019.
Unia Genf > Arbeitsplatzkontrolle. TPG. Unia Genf, 2019-06-18.
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15.05.2019 Genf
TPG Genf
Unia Genf

Lohndumping
TPG Genf
Volltext
Neuer Fall von Lohndumping. Arbeiter auf Baustellen der Genfer Verkehrsbetriebe ausgebeutet. Nach Zürich und dem Tessin ist nun Genf von einem schweren Fall von Lohndumping bei den Öffentlichen Verkehrsbetrieben (TPG) betroffen. Bei rund fünfzig Arbeitern aus Süditalien wurde ein Teil des Lohns von deren Bankkonten abgezweigt. Diese Zunahme von Verstössen zeigt deutlich, dass der Lohnschutz in der Schweiz verstärkt werden muss. In Zuge eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens für Elektroarbeiten im Bus- und Tramdepot der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) erhielt die lombardische Firma F.lli Zaffaroni S.r.l. mit Niederlassung in Gingins im Kanton Waadt den Zuschlag. Für die effektiven Arbeiten liess Zaffaroni in der Folge eine andere Firma in Süditalien Arbeiter rekrutieren. Diese wiederum forderte von den Arbeitern, dass sie für die Lohnüberweisung in Italien ein Bankkonto eröffnen und dem Firmeninhaber ihre Bankkarten überlassen. Ein Teil des Lohns abgezogen. Es kam wie es kommen musste: Laut den Lohnabrechnungen der Arbeiter, die auch den Kontrolleuren gezeigt wurden, war alles in Ordnung. Die Löhne entsprachen dem Genfer GAV für Elektroinstallateure; und alles wurde zeitgerecht auf die italienischen Konti der Arbeiter überwiesen. Alles schön belegt mit Dokumenten. Der Trick bestand aber darin, dass von italienischen Mittelsmännern anschliessend ein Teil des Lohns direkt mit der einverlangten Bankkarte von den Konti wieder abgehoben wurde; in den offiziellen Dokumenten hinterliess der Betrug so praktisch keine Spuren. Und als wäre das noch nicht genug, wurden von den Arbeitern effektiv (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 15.5.2019.
Unia Genf > TPG. Lohndumping. Unia Genf. 2019-05-15.
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06.02.2019 Genf
Uber
Unia Genf

Sozialversicherungen
Uber
Volltext
Soziale Verantwortung von Uber in Genf. Die Unia freut sich über den Beschluss des Genfer Staatsrates. Die Unia freut sich über den Beschluss des Genfer Staatsrates, der dem digitalen Ultraliberalismus einen Riegel schiebt und ein erster Schritt darstellt, um die schweizerische Sozialgesetzgebung durchzusetzen. Jetzt müssen Taten folgen. Dem Lohndumping von Uber und anderen Gesellschaften, die ihre Verpflichtungen nicht wahrnehmen, muss jetzt ein Ende gesetzt werden. Die Unia wiederholt es seit Jahren: Digitale Plattformen müssen die Sozial- und Arbeitsgesetzgebung der Schweiz einhalten und korrekte Sozialversicherungsbeiträge und Löhne zahlen. Am Ende eines Konsultativverfahrens schenkten die Genfer Behörden den Argumenten der Gewerkschaften schliesslich Gehör. Uber und die anderen betroffenen Gesellschaften weigern sich derzeit, ihre Mitarbeitenden als Angestellte einzustufen und zahlen somit keine Mindestlöhne und keine Sozialversicherungsbeiträge. Das ist widerrechtlich und verursacht grassierende Scheinselbständigkeit. Die schweizerische Gesetzgebung muss respektiert werden. Im Schweizer Fernsehen (RTS) hat Staatsrat Mauro Poggia heute Vormittag erklärt, dass laut der kantonalen Gesetzgebung (LCVTV) Unternehmen mit Chauffeuren – was für Uber zutrifft – zur Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträgen verpflichtet sind. Er bedaure, dass die Gerichte noch kein abschliessendes Urteil darüber gefasst haben, ob die Chauffeure den Status als selbständig Erwerbende haben (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 6.2.2019.
Unia Genf > Uber. Sozialversicherungen. Unia Genf, 2019-02-06,
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22.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Uber
Unia Genf

Anstellungsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
McDonald’s: Finger weg von UberEats. Die Unia verlangt, dass McDonald’s auf eine Zusammenarbeit mit UberEats verzichtet. Die Unia und andere Gewerkschaften haben in Bern und Genf eine Protestaktion vor McDonald’s-Filialen durchgeführt. Sie verlangen von McDonald’s, auf eine Zusammenarbeit mit dem Dumping-Essenslieferer UberEats zu verzichten. Das Geschäftsmodell von UberEats beruht – wie Ubers Taxidienst – auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Kurier/innen ordentlich anstellen. Es ist nicht tolerierbar, dass McDonald’s als grösste Fast-Food-Kette der Schweiz solche Praktiken fördern will. Stattdessen sollen die Restaurants Kurier/innen selber anstellen, damit die Bestimmungen des Landes-Gesamtarbeitsvertrags für das Gastgewerbe (L-GAV) gelten. Der L-GAV garantiert den Beschäftigten ein ordentliches Anstellungsverhältnis u.a. mit Mindestlöhnen, definierten Arbeitszeiten und fünf Wochen Ferien. UberEats: Behörden müssen handeln. Auch UberEats muss seine Kurier/innen ordentlich anstellen und nach den geltenden Bestimmungen der Branche beschäftigen. Die Unia hat zudem den Bundesrat aufgefordert, Massnahmen gegen den organisierten Gesetzesbruch von Uber zu ergreifen. Die Unia schlägt die Schaffung einer nationalen Task Force aus Bundesrat, Sozialpartnern und Sozialversicherungen vor, die wirksame Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattform-Unternehmen entwickeln muss.
Unia Genf, 22.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-22.
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21.11.2018 Bern
Genf
McDonalds
Unia Genf

Arbeitsbedingungen
McDonalds
Uber
Volltext
Protest gegen Kooperation mit Dumping-Uber. McDonald’s: Finger weg von UberEats. Protest-/Flyeraktionen mit Point de presse: Donnerstag, 22. November 2018, 11.00 Uhr, McDonald’s, Zytgloggelaube 6, 3011 Bern, McDonald’s, 22, Rue du Mont-Blanc, 1201 Genève. Sehr geehrte Medienschaffende. Der Dumping-Konzern Uber will mit UberEats einen eigenen Essenslieferdienst in der Schweiz etablieren. Das Geschäftsmodell beruht auf der Ausbeutung scheinselbständiger Kurier/innen, die ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen auf die Strasse geschickt werden sollen. Als eines der ersten Unternehmen hat McDonald’s eine Zusammenarbeit mit UberEats angekündigt. Das ist störend, da McDonald’s mit der Auslagerung der Essenszustellung an eine berüchtigte Dumping-Firma den Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes umgehen würde. Die Unia und die Partnergewerkschaften der Allianz FAIRLOG machen mit einer Aktion vor zwei McDonald’s-Filialen auf die miesen Geschäftspraktiken von Uber aufmerksam und fordern von McDonald’s, auf die Partnerschaft mit UberEats zu verzichten. Wir laden Sie herzlich ein, über die Aktionen zu berichten und die Points de presse in Bern und Genf zu besuchen. (…).
Unia Genf 21.11.2018.
Unia Genf > McDonalds. Uber. Unia Genf, 2018-11-21.
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14.11.2018 Genf
Lausanne
Uber
Unia Genf

Uber
Unfallversicherung
Volltext
UberEats: ungeniessbar. Der Dumping-Konzern Uber will ein neues Geschäftsfeld erobern: Mit UberEats will Uber Scheinselbständige in der Romandie Fertiggerichte ausliefern lassen. Das Modell beruht darauf, dass die Angestellten ausgebeutet werden und ohne Versicherungsschutz arbeiten. Die Behörden müssen einschreiten: Die Unia fordert eine Task Force auf Bundesebene. Der US-Konzern Uber mischt seit einigen Jahren durch unlautere Konkurrenz die Schweizer Taxibranche auf. Mit einem perfiden System zwingt Uber seine Fahrer/innen zu Arbeit als Scheinselbständige. Während das Unternehmen Behördenentscheide ignoriert, fahren die Chauffeur/innen oft de facto schwarz und ohne Sozialversicherung. Die SUVA hat festgestellt, dass Uber-Fahrer/innen Angestellte sind, jedoch ist dieser Entscheid noch nicht rechtskräftig. Da Politik und Behörden wegschauen, versucht Uber nun sein Ausbeutungsmodell auf andere Branchen zu übertragen. Das Dumping-Modell von Uber. Auch UberEats beruht offenbar darauf, dass Uber die Kurier/innen, die per Velo oder Scooter unterwegs sein sollen, ohne Unfallversicherung auf die Strassen schickt, die ihnen zustehenden Sozialversicherungsbeiträge (Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung) vorenthält, keinen Auslageersatz für Arbeitsgeräte entrichtet und Dumping-Löhne bezahlt. Da Lebensmittel transportiert werden, stellen sich zudem Haftungsfragen bezüglich der Lebensmittelsicherheit. Es kann nicht sein, dass die Verantwortung dafür auf die Kurier/innen abgeschoben wird. Besonders (...).
Unia Genf, 14.11.2018.
Unia Genf > Uber. Unfallversicherung. Unia Genf, 2018-11-14.
Ganzer Text
13.11.2018 Genf
Lausanne
Uber
Unia Genf

Konzession
Uber
Volltext
„UberEats“ startet in der Romandie. Die Behörden müssen das Ausbeutungs-Modell von Uber stoppen. Medienkonferenz: Mittwoch, 14. November 2018, 9.30 Uhr, Sekretariat der Gewerkschaft Unia, 5, chemin Surinam, Genève. Sehr geehrte Medienschaffende, Der US-Konzern Uber hat am 6. November bekanntgegeben, dass er in den kommenden Tagen seinen Service „UberEats“ in Genf und Lausanne lancieren will. Dafür will Uber in den nächsten Wochen 200 Kurier/innen rekrutieren. Diesen soll jedoch die Anerkennung als Angestellte verweigert werden. Uber bleibt also seinem Geschäftsmodell treu, das auf Lohndumping und der Nicht-Anerkennung der Arbeitnehmerrechte seiner Angestellten basiert. Der Konzern will mit seinem neuen Angebot der Lebensmittelzustellung ein neues Geschäftsfeld erobern. Wie die Uber-Taxifahrer/innen sollen auch die Kurier/innen von „UberEats“ ohne Unfallversicherung auf die Strasse geschickt werden. Uber verweigert auch die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge (Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung). Die Gewerkschaft Unia verlangt von den Genfer Behörden zu verhindern, dass Uber in einer neuen Branche Fuss fasst, indem das Unternehmen die geltenden Gesetze umgeht. Die Unia fordert zudem den Bundesrat auf, konkrete Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden von Plattformen zu ergreifen, die sie nicht als Angestellte anerkennen wollen. An der Medienkonferenz stellt die Unia ihre Forderungen und Vorschläge vor, die an die Genfer und nationalen Behörden gerichtet werden. (…). Unia Genf, 13.11.2018.
Unia Genf > Uber. Konzession. Unia Genf, 2018-11-13.
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17.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Zwei erfolgreiche Protesttage in Genf mit 2500 Bauarbeitern – Protestaktionen gehen in anderen Regionen weiter. Gestern und heute gingen 2500 Bauarbeiter in Genf auf die Strasse, um für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 zu kämpfen. Nach zwei Protesttagen in Genf gehen die Proteste in anderen Regionen weiter. Die Gewerkschaften erwarten endlich eine Bereitschaft des Baumeisterverbandes, die dringenden Probleme auf dem Bau zu lösen. An den lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben gestern und heute 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (den Hintergrund des Konfliktes sowie die Forderungen der Bauarbeiter finden Sie im untenstehenden Kasten). Mit einer Versammlung gingen heute die Protesttage in Genf vorläufig zu Ende. „Die grosse Beteiligung zeigt, dass die Genfer Bauarbeiter bereit sind, für ihre Rechte und ihre Würde zu kämpfen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, haben sie bereits beschlossen, den Kampf wieder aufzunehmen“, kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. „Die Bauarbeiter wehren sich für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage und für eine faire Lohnerhöhung“, ergänzt Guido Schluep, Bauverantwortlicher der Gewerkschaft Syna. Die Proteste der Bauarbeiter werden in den kommenden Wochen in weiteren Kantonen weitergehen. Übernächste Woche werden die Bauarbeiter in mehreren weiteren französischsprachigen Kantonen und im Kanton Bern auf den Strasse gehen. Anfangs November folgen dann die Bauarbeiter des Kantons Waadt sowie der meisten Kantone der Deutschschweiz. Am 9. November findet die nächste (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 17.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktionen. Unia Genf, 2018-10-17.
16.10.2018 Genf
Bauhauptgewerbe
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: 1800 Bauarbeiter protestieren in Genf. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf 1800 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). 1800 Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: „Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.“ Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen „Praktikanten“ ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. „Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen“, führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich!. Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping und überlange Arbeitstage, die ihre Gesundheit gefährden – mit Protesttagen in der ganzen Schweiz. „Die Forderungen der Baumeister (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
Ganzer Text
16.10.2018 Genf
Baumeisterverband
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Bau steht still: Protesttag in Genf. Update: Demonstration mit rund 2500 Bauarbeitern. Nach dem ersten Protesttag im Tessin gestern, geht der Protest der Bauarbeiter weiter. Heute wehren sich in Genf rund 2500 Bauarbeiter gegen den Angriff des Schweizerischen Baumeisterverbandes auf die Gesundheit und die Würde der Bauarbeiter, gegen Lohndumping und für die Rente mit 60 (siehe unten). Die Bauarbeiter versammelten sich heute auf dem Place des Vingt-Deux-Cantons und zogen dann weiter zur Pont du Mt. Blanc in Genf. An einer Pressekonferenz auf der Brücke erklärt José Sebastiao, Bauverantwortlicher der Unia Genf: «Die Baumeister versuchen die Bauarbeiter mit unhaltbaren Forderungen zu erpressen. Nun wollen sie sogar den Mindestlohn aushebeln.» Denn der neuste Vorschlag des Baumeisterverbandes will, dass ausländische Firmen «Praktikanten» ohne Mindestlohn arbeiten lassen können. «Das öffnet Lohndumping Tür und Tor und ist eine Katastrophe für alle Schweizer Baufirmen», führt Sebastiao aus. Die Gewerkschaften verlangen eine Beschränkung der heute schon überlangen Arbeitstage, um die Gesundheit der Bauarbeiter zu schützen. Sie fordern zudem eine Reduktion der Temporärarbeit, die vor allem für ältere Arbeitnehmende mit Lohneinbussen und Unsicherheit verbunden ist. Gesundheit und Leben der Bauarbeiter sind nicht käuflich! Nach einer monatelangen Verhandlungsverweigerung und der aktuellen Erpressung haben die Bauarbeiter genug. Sie kämpfen für die Rente mit 60, gegen Lohndumping (…).
Unia Genf, Medienmitteilung 16.10.2018.
Unia Genf > Bauarbeiter. Protestaktion. Unia Genf, 2018-10-16.
Ganzer Text
16.10.2018 Genf
Bauwirtschaft
Unia Genf

Bauarbeiter
Protest-Kundgebung
Volltext
Protest der Bauarbeiter in Genf geht weiter. Nachdem heute rund 2500 Bauarbeiter in Genf für ihren Vertrag und die Sicherung der Rente mit 60 auf die Strasse gingen, haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwoch weiterzuführen. An einer lautstarken und eindrücklichen Protestaktion haben rund 2500 Genfer Bauarbeiter ihrer Wut über die Forderungen der Baumeister Ausdruck verliehen (siehe Kasten). An einer Versammlung heute Nachmittag haben sie beschlossen, ihren Protest mindestens bis morgen Mittwochabend zu verlängern. «Die Stimmung an der Versammlung war sehr engagiert. Die Bauarbeiter haben entschieden, ihre Arbeit noch nicht wiederaufzunehmen. Dies zeigt die Wichtigkeit des Landesmantelvertrags und der Rente mit 60 für den Bau», kommentiert Alessandro Pelizzari, Regioleiter der Unia Genf. Weitere Protestkundgebung geplant. Die Genfer Bauarbeiter werden ihren Kampf weiter auf die Strasse tragen. So ist für morgen Mittwoch eine weitere Demonstration in der Innenstadt geplant. Nachdem im Vorfeld schon die Bauarbeiter aus dem Kanton Waadt beschlossen hatten, ihren Protest auf zwei Tage auszuweiten, folgt nun auch Genf. «Der Baumeisterverband muss endlich verstehen, dass sich die Bauarbeiter nicht erpressen lassen. Deswegen kann auch die Syna diesen Entscheid nachvollziehen», sagt Guido Schluep, Branchenleiter Bau der Gewerkschaft Syna. Worum es im Baukonflikt geht: (…).
Unia Genf, 16.10.2018.
Unia Genf > Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Genf > Protestaktion. Bauwirtschaft. Unia Genf, 2018-10-16.
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25.06.2018 Genf
Firmenich SA
Manor
Manpower
Unia Genf

Firmenich SA
Manor
Manpower
Temporärarbeit
Volltext
Chemische Industrie: Abkommen in der Schweiz zwischen Firmenich, Manpower und Unia. Ein neuartiges Abkommen besiegelt die Lohngleichheit bei der Anstellung von festem und temporärem Personal. Das Genfer Unternehmen Firmenich, Manpower und die Gewerkschaft Unia Genf haben ein neuartiges Abkommen getroffen, das am 1. Juli 2018 in Kraft tritt. Es sorgt für garantierte Arbeitsbedingungen für das temporär angestellte Personal an den drei Genfer Standorten des Aromen- und Duftstoffherstellers. 2017 sind Firmenich und Manpower als verantwortungsbewusste Arbeitgeber in einen konstruktiven Dialog mit der Unia getreten. Dank der Einbindung aller Parteien konnte das seit 2015 bestehende Abkommen verbessert und das Lohngleichheitsprinzip bei der Anstellung von festen und temporär Beschäftigten verankert werden. Ab dem 1. Juli wird somit das von Manpower temporär vermittelte Personal bei Firmenich den gleichen Anfangslohn erhalten wie die Festangestellten. Der jährliche Anfangsbruttolohn beträgt 63’804 Franken für ungelerntes Personal ohne Berufserfahrung in der chemischen Industrie, respektive 68'887 Franken für die gleiche Angestelltenkategorie mit 5 Jahren Berufserfahrung. Für das qualifizierte Personal betragen die Anfangsbruttolöhne 73'333 Franken respektive 79'209 Franken mit 5 Jahren Berufserfahrung. Diese Referenzlöhne wurden von der kantonalen tripartiten Kommission (Überwachungsstelle des Arbeitsmarkts) als branchenübliche Löhne für alle grossen Unternehmen der chemischen und  (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 25.6.2018.
Unia Genf > Firmenich. Temporärarbeit. Unia Genf, 2018-06-25.
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25.06.2018 Genf
Firmenich SA
Manpower
Unia Genf

Firmenich SA
Manpower
Temporärarbeit
Volltext
Chemische Industrie: Abkommen in der Schweiz zwischen Firmenich, Manpower und Unia
Ein neuartiges Abkommen besiegelt die Lohngleichheit bei der Anstellung von festem und temporärem Personal. Das Genfer Unternehmen Firmenich, Manpower und die Gewerkschaft Unia Genf haben ein neuartiges Abkommen getroffen, das am 1. Juli 2018 in Kraft tritt. Es sorgt für garantierte Arbeitsbedingungen für das temporär angestellte Personal an den drei Genfer Standorten des Aromen- und Duftstoffherstellers. 2017 sind Firmenich und Manpower als verantwortungsbewusste Arbeitgeber in einen konstruktiven Dialog mit der Unia getreten. Dank der Einbindung aller Parteien konnte das seit 2015 bestehende Abkommen verbessert und das Lohngleichheitsprinzip bei der Anstellung von festen und temporär Beschäftigten verankert werden. Ab dem 1. Juli wird somit das von Manpower temporär vermittelte Personal bei Firmenich den gleichen Anfangslohn erhalten wie die Festangestellten. Der jährliche Anfangsbruttolohn beträgt 63’804 Franken für ungelerntes Personal ohne Berufserfahrung in der chemischen Industrie, respektive 68'887 Franken für die gleiche Angestelltenkategorie mit 5 Jahren Berufserfahrung. Für das qualifizierte Personal betragen die Anfangsbruttolöhne 73'333 Franken respektive 79'209 Franken mit 5 Jahren Berufserfahrung. Diese Referenzlöhne wurden von der kantonalen tripartiten Kommission (Überwachungsstelle des Arbeitsmarkts) als branchenübliche Löhne für alle grossen Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen. (.... , Medienmitteilung, 25.6.2018.
Unia Genf > Firmenich. Temporärarbeit. Unia Genf, 2018-06-25.
12.06.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Streik
Uber
Volltext
Streik von Angestellten einer Uber-„Partnerfirma“ in Genf. Schluss mit Dumping-„Partnerschaften“ von Uber. Medienkonferenz: Dienstag, 12. Juni 2018, 9:30 Uhr, Streikposten vor dem Genfer Sitz von Uber, 7, route de Saint Julien, Carouge. Sehr geehrte Medienschaffende. Nach dem Protest und Streik der Angestellten von Uber-„Partnerfirmen“ im Dezember 2017 in Genf beteuerte der Uber-Direktor für die Romandie, Alexandre Molla, ausbeuterische „Partnerschafts“-Modelle einzustellen. Zudem stellte er Verhandlungen mit der Gewerkschaft Unia in Aussicht, um offene Fragen zu klären. Sechs Monate später hat das undurchsichtige System der Arbeitsorganisation bei „Partnerfirmen“ von Uber immer noch Bestand. Erneut müssen Angestellte an die Öffentlichkeit gelangen, um zahlreiche Missbräuche anzuprangern. Die Chauffeure der waadtländischen Firma „2 ways“ haben entschieden, in den Streik zu treten, um die Respektierung ihrer Rechte und der geltenden gesetzlichen Bestimmungen einzufordern. Wir laden Sie ein, sich an der Medienkonferenz über den Streik und die ihm zugrundeliegenden Missstände zu informieren. Wir bitten Sie freundlich, für Ihre Berichterstattung die Sperrfrist Dienstag, 12. Juni, 9:30 Uhr zu respektieren. (…).
Unia Genf, 12.6.2018.
Unia Genf > Uber. Streik. Unia Genf, 2018-06-12.
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03.05.2018 Genf
Initiative
Unia Genf

Initiative
Mindestlohn
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Kommt in Genf ein Mindestlohn von 23 Franken? Mindestlöhne schützen vor Lohndumping. Die Unia und weitere Gewerkschaften in Genf können ihre Initiative für einen Mindestlohn von 23 Franken einreichen. In nur drei Wochen haben sie die notwendigen Unterschriften für die Initiative gesammelt. Der Erfolg der Unterschriftensammlung zeigt, dass Armutslöhne und Lohndumping in Genf ein Problem darstellen. Die Genfer Arbeitnehmenden wollen einen Mindestlohn zum Schutz ihrer Löhne. 7'000 Unterschriften in drei Wochen. In nur drei Wochen haben die Gewerkschaften mehr als 7‘000 Unterschriften gesammelt. Dabei sind die Unterschriften der letzten Tagen, insbesondere jene vom 1. Mai, noch nicht eingerechnet. Das übertrifft die geforderten 5‘227 Unterschriften bei weitem. Die Initiant/innen werden die Initiative in den nächsten Tagen einreichen. Kampf gegen Niedriglöhne. Mindestlöhne sind zentral, um Lohndumping zu bekämpfen. Und Lohndumping führt zu Unsicherheit und sozialer Spaltung. Alessandro Pelizzari, Regionalsekretär der Unia Genf, weiss aus Erfahrung: „Die Mitarbeitenden glauben nicht mehr an den beruhigenden Arbeitgeberdiskurs zur Sozialpartnerschaft. Sie haben auch verstanden, dass die Verantwortung für niedrige Löhne nicht bei ausländischen Arbeitnehmenden und Grenzgänger/innen liegt, sondern bei den Missbräuchen der Arbeitgeber. Darauf gibt die Initiative eine echte Antwort.”
Unia Genf, 3.5.2018.
Unia Genf > Mindestlohn. Initiative. Unia Genf, 2018-05-03.
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05.04.2018 Genf
CEVA SA
Unia Genf

CEVA SA
Nachtarbeit
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Illegale Nachtarbeit auf Genfer Baustelle. CEVA-Baustelle: Bundesverwaltungsgericht entscheidet zugunsten der Unia! Das Bundesverwaltungsgericht hat die vom Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) erteilte Nachtarbeitsbewilligung für die CEVA-Baustelle aufgehoben und somit der Beschwerde der Gewerkschaft Unia recht gegeben. Dieser Entscheid ist von sehr grosser Bedeutung für die Achtung der Gesundheit der Arbeitnehmenden. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, die Nachtarbeitsgenehmigung für die CEVA-Baustelle in Genf aufzuheben. Die Gewerkschaft Unia hatte gegen diese Genehmigung des SECO Beschwerde geführt, um die Gesundheit und Sicherheit der betroffenen Arbeitnehmenden zu schützen. Ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko. Nachtarbeit stellt ein grosses Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der betroffenen Bauarbeiter dar. In der Schweiz wird fast jeder zehnte Fall von Geschwüren und Magenerkrankungen mit dieser Art von Arbeit in Verbindung gebracht. Schlimmer noch: Das Risiko einer Herzerkrankung ist für Menschen, die nachts arbeiten, doppelt so hoch. Darüber hinaus verursacht die Arbeit zu Zeiten, in denen der Körper ruhen soll, so genannte "Schlafschulden". Sind diese zu hoch, können die Betroffenen akustische und visuelle Halluzinationen, eine drastische Abnahme der Konzentration sowie Schläfrigkeit erleiden. Da Baustellen ein besonders gefährliches heit. (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 5.4.2018.
Unia Genf > CEVA SA Genf. Nachtarbeit. Unia Genf, 2018-04-05.
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04.04.2018 Genf
ISS Aviation Genf
Unia Genf

ISS Aviation Genf
Streik
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Logistiker/innen verlangen Respekt und Verhandlungen. Streik des ISS-Personals am CERN in Genf. Die Angestellten der dänischen Firma ISS Facility Services in Genf befinden sich seit heute Morgen im Streik. Sie sind für die Logistik an der Forschungseinrichtung CERN zuständig. Die Arbeiter/innen wehren sich gegen zunehmenden Druck und fordern die Einhaltung der geltenden Arbeitsbedingungen. Der Druck auf die Angestellten der ISS Facility Services hat in der letzten Zeit stark zugenommen. Der Konzern bietet in Genf Logistik-Dienstleistungen für internationale Organisationen und öffentliche Einrichtungen an. Die Arbeitnehmenden beklagen schlechte Arbeitsbedingungen und mangelnden Gesundheitsschutz. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat die Weigerung von ISS, mit der Gewerkschaft Unia Gespräche zu führen, die vom Personal ein Mandat erhalten hat. Schlechte Arbeitsbedingungen. ISS hat bereits vor Jahren die "Usages genevois pour la branche du transport et de la logistique" unterzeichnet, ein Dokument, das die Arbeitsbedingungen und Löhne in Transport und Logistik regelt. Weil die Firma sich aber nicht daran hält, haben die Beschäftigten einen Forderungskatalog ausgearbeitet, wie die grössten Missstände zu beheben sind. Die Vorschläge beinhalten einen 13. Monatslohn ab dem zweiten Dienstjahr, Entschädigungen für Kleider und Verpflegung und das Recht auf einen Lohnanstieg mit zunehmender Dienstdauer. (...). 
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 4.4.2018.
Unia Genf > ISS Aviation Genf. Streik. Unia Schweiz, 2018-04-04.
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19.03.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Selbständigerwerbende
Uber
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Personalverleih-Konstrukt in Genf unter der Lupe. SECO bestätigt: Uber ist ein Arbeitgeber. Im Dezember streikten rund 30 Uber-Chauffeure in Genf. Sie waren zu schlechten Bedingungen bei sogenannten "Partnerunternehmen" des Dumping-Konzerns Uber angestellt. Nun bestätigt das SECO die Einschätzung der Unia, dass es sich dabei um ein Personalverleih-Konstrukt handelt. Daraus folgt eindeutig: Uber ist als Arbeitgeber zu betrachten – mit allen damit verbundenen Pflichten. Die Chauffeure sind bei "Partnerunternehmen" von Uber angestellt, arbeiteten aber ausschliesslich für den US-amerikanischen Fahrdienst. Vergangenen Dezember streikten sie wegen skandalös tiefer Löhne (unter 10 Franken pro Stunde) und ausstehender Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber. Die Gewerkschaft Unia forderte, dass auch Uber zur Verantwortung gezogen wird. Personalverleih-Konstrukt aufgedeckt. Jetzt hat das SECO in einem Fall entschieden, dass es sich bei dem Konstrukt um Personalverleih handelt. Daher muss der entsprechende Gesamtarbeitsvertrag (GAV Personalverleih) angewendet werden. Die Fahrer können also vor Gericht den Mindestlohn des GAV Personalverleih einfordern. Uber ist ein Arbeitgeber. (…).
Unia Genf, 19.3.2018.
Unia Genf > Uber. Selbständigerwerbende. Unia Genf, 2018-03-19.
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08.02.2018 Genf
Uber
Unia Genf

Mediation
Uber
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Arbeitskonflikt bei „Partnerunternehmen“ von Uber in Genf . Mediation hat keine Lösung gebracht. Das Mediationsverfahren zwischen der Gewerkschaft Unia, Uber und dessen „Partnern“ unter Anleitung des Genfer Wirtschaftsdepartements ist am 1. Februar ohne zählbares Resultat beendet worden. Die Mediation wurde eingeleitet, nachdem am 6. Dezember erstmals Uber-Fahrer in der Schweiz wegen ihrer miserablen Arbeitsbedingungen streikten. Nun zeichnet sich ein neuer Konflikt ab. Am 1. Februar hat das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Genf (DSE) das Ende der Mediation zwischen der Unia, Uber und dessen Waadtländer „Partnerfirma“ Pégase Léman bekanntgegeben. Gleichtags verkündete das Genfer Büro für kollektive Arbeitsbeziehungen (CRCT) den Abbruch eines Verfahrens gegen einen anderen Uber-„Partner“, StarLimoLuxe. Es wurden während des Verfahrens zahlreiche Mängel in der Personalverwaltung und Verstösse gegen die Arbeits- und Sozialgesetzgebung festgestellt. Wegen der Verweigerungshaltung der betroffenen Unternehmen konnten aber keine Lösungen für den Konflikt gefunden werden. Ein Streik sorgt für Aufmerksamkeit. Am 6. Dezember 2017 streikten zum ersten Mal in der Schweiz Fahrer des US-Konzerns Uber, um gegen ihre Arbeitsbedingungen zu protestieren. Zwei Waadtländer „Partnerunternehmen“ des Dumping-Fahrdienstes hatten diese Fahrer rekrutiert, ohne sich an die schweizerische Arbeits- und Sozialgesetzgebung zu halten. Die Chauffeure arbeiteten (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 8.2.2018.
Unia Genf > Uber. Mediation. Unia Genf, 2018-02-08.
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07.02.2018 Genf
Sans-Papiers
Unia Genf

Sans-Papiers
Sozialversicherungen
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Unia verurteilt bürgerlichen Angriff auf Sans-Papiers. Ein weiterer unnötiger Angriff auf Sans-Papiers. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-NR) will mit einer Motion die Diskriminierung von Sans-Papiers verschärfen. Die Unia verurteilt diesen unnötigen Angriff auf die Sans-Papiers und fordert das Parlament auf, dieses Anliegen entschieden abzulehnen. Die SGK-NR hat mit 17 zu 8 Stimmen eine Motion verabschiedet, die Sans-Papiers zusätzlich diskriminieren würde. Danach sollen Sans-Papiers gänzlich von den Sozialversicherungen ausgeschlossen werden. Arbeitgeber und Vermieter sollen härter bestraft werden, falls sie Sans-Papiers anstellen oder Wohnungen vermieten. Zudem sollen Kinder von Sans-Papiers, die in der Schule sind, den zuständigen staatlichen Stellen gemeldet werden um diese zu sanktionieren. Diskriminierung bringt keine Lösung. Ein verschärfte Diskriminierung, die papierlose Menschen an den Rand drängt, trägt in keiner Weise zu Lösung der Situation der Sans-Papiers bei. Sie führte vielmehr zu einer Eskalation, ohne den Menschen eine würdige Perspektive zu geben. Genf zeigt einen besseren Weg. Die Unia fordert das Parlament auf, diese diskriminierende und kontraproduktive Motion zu verwerfen. Positive Integrationsbemühungen wie das Projekt „Papyrus“ des Kantons Genf zeigen klar die Richtung. Die Integration der Sans-Papiers zum Wohle aller ist im bestehenden gesetzlichen Rahmen möglich und dringend erforderlich.
Unia Schweiz, 6.2.2018.
Unia Schweiz > Sans-Papiers. Sozialversicherungen. Unia Schweiz, 2018-02-06.
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