Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Buchhandel
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 21

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.12.2017 Schweiz
Buchhandel
Syndicom

Lohnerhöhungen
Teuerungsausgleich
Volltext
Buchhandel: Teuerungsausgleich auf den Mindestlöhnen für 2018. 1 Prozent forderte Syndicom in der diesjährigen Lohnrunde im Deutschschweizer Buchhandel für 2018: als generelle Lohnerhöhung für alle und als Erhöhung der Mindestlöhne. Im Ergebnis resultierte eine Anpassung der Mindestlöhne an die Jahresteuerung von 0,7 Prozent, aber keine generelle Lohnerhöhung. Der Gesamtarbeitsvertrag garantiert den automatischen Teuerungsausgleich auf den Mindestlöhnen bis zu einer Jahresteuerung von 2 Prozent; im September 2017, dem für die Mindestlohnanpassung massgeblichen Monat, betrug die Jahresteuerung 0,7 Prozent. Syndicom forderte deshalb in den Verhandlungen mit dem Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) Ende November, dass einerseits die Erhöhung der Mindestlöhne auf 1 Prozent aufgerundet wird und dass zudem mit einer generellen Lohnerhöhung von 1 Prozent für alle BuchhändlerInnen ein Zeichen der Anerkennung gesetzt werden müsste. Syndicom argumentierte für die kleine (Real-)Lohnerhöhung mit der Tatsache, dass die Löhne für langjährig in der Branche arbeitende BuchhändlerInnen in den letzten zehn Jahren stagnierten. Dies hatte die Lohnstudie im Buchhandel im Frühjahr 2017 bestätigt: 60 Prozent der UmfrageteilnehmerInnen gaben an, in den letzten drei Jahren keine Lohnerhöhung erhalten zu haben. Und erst nach dem 13. Berufsjahr liegt das Lohnniveau merklich über dem vertraglich festgelegten Mindestlohn ab dem 4. Berufsjahr. Eine Lohnentwicklung gab es praktisch nur (…).
Syndicom, 7.12.2017.
Syndicom > Lohnerhöhungen. Buchhandel. Syndicom, 2017-12-07.
Ganzer Text
26.02.2016 Schweiz
Buchhandel
Personen
Syndicom-Zeitung
Roland Kreuzer
Arbeitszeit
Buchhandel
Volltext
Branchenkonferenz der BuchhändlerInnen. Keine Mehrarbeit im Buchladen! Am Sonntag, 7. Februar 2016, diskutierten die BuchhändlerInnen im Volkshaus Zürich angeregt über das Begehren des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverbands (SBVV), ihre Arbeitszeit für das Jahr 2016 von 40 auf 41 Wochenstunden zu verlängern. Als „unmoralisches Angebot“ bezeichnete eine Versammlungsteilnehmerin die Tatsache, dass der SBVV erwarte, die BuchhändlerInnen würden Mehrarbeit sogar ohne Lohnausgleich schlucken. Die längst fällige und seit Jahren versprochene Erhöhung des Einstiegslohns nach der Lehre auf 4000 Fr. wurde von niemandem auch nur entfernt als Kompensation für die Mehrarbeit betrachtet. Das Limit ist bereits erreicht. Die Arbeitsbelastung im Buchhandel ist gross und nimmt ständig zu, das zeigte die Diskussion sehr deutlich, einstimmig wurde deshalb an der 40-Stunden-Woche festgehalten. Die Befürchtung, dass die Befristung zum Dauerzustand werden und bei den Grossen der Branche zum Stellenabbau führen könnte, war zu gross. Die KollegInnen von Orell Füssli Thalia, denen 2015 die Nettoarbeitszeit (ohne Pausen) um 1,5 Stunden auf 40 Wochenstunden verlängert worden war, betonten, dass für sie damit das Limit der Wochenarbeitszeit erreicht sei, eine weitere Aufstockung auf 41 Stunden komme nicht in Frage. Die der Versammlung zur Prüfung und zum Entscheid vorgelegten Alternativvorschläge (Kompensation der Erhöhung der Wochenarbeitszeit mit 5 zusätzlichen Ferientagen oder mit 2,5% Lohnerhöhung) fanden nur wenig Sympathie. Den Bogen überspannt. (…). Roland Kreuzer.
Syndicom-Zeitung, 26.2.2016.
Personen > Kreuzer Roland. Buchhandel. Arbeitszeit. Syndicom-Zeitung, 2016-02-26.
Ganzer Text
10.02.2016 Schweiz
Buchhandel
Syndicom

Arbeitszeitverlängerung
Buchhandel
Volltext
BuchhändlerInnen sagen NEIN zu einer Arbeitszeitverlängerung. Die gut besuchte Branchenkonferenz der BuchhändlerInnen von Syndicom sagte am Sonntag, 7. Februar, einstimmig nein zu einer Verlängerung der Arbeitszeit im Buchhandel auf 41 Stunden pro Woche. Schon im Vorfeld der Versammlung hatten wir im gleichen Sinne viele Stellungnahmen von KollegInnen erhalten, die am Sonntag nicht teilnehmen konnten. Ja sagte die Versammlung zur Aufnahme von GAV-Gesprächen, bei denen die Anliegen der BuchhändlerInnen ebenso wie diejenigen des SBVV auf den Tisch kommen müssen. Das Begehren für eine Arbeitszeitverlängerung im Buchhandel hatte der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) im Dezember im Rahmen der Lohnrunde gestellt. Als „unmoralisches Angebot" bezeichnete eine Versammlungsteilnehmerin die Tatsache, dass der SBVV erwartete, die BuchhändlerInnen würden die Mehrarbeit ohne Lohnausgleich schlucken. Und der "offene Brief" dreier SBVV-Vorstandsvertreterinnen, die die BuchhändlerInnen aufforderten, an die Syndicom-Branchenkonferenz zu gehen, um sich mit einem Ja zur Arbeitszeitverlängerung „für die Zukunft des Buchhandels einzusetzen", trug sicher nicht zur Beruhigung der Stimmung bei. Die KollegInnen von Orell Füssli Thalia, denen schon 2015 die Nettoarbeitszeit (ohne Pausen) um anderthalb Stunden auf 40 Wochenstunden verlängert worden war, betonten, dass damit das Limit erreicht sei, eine weitere Aufstockung auf 41 Stunden nicht infrage komme. Die Befürchtung (…).
Syndicom, Buch und Medienhandel, 10.2.2016.
Syndicom > Buchhandel. Arbeitszeitverlängerung. Syndicom, 2016-02-10.
Ganzer Text
17.11.2014 Schweiz
Buchhandel
Syndicom

Lohnerhöhungen
Mindestlöhne
Volltext
Kein offenes Ohr für Lohnerhöhungen 2015. In den Lohnverhandlungen für 2015 trat der Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband SBVV nicht auf die Forderung von Syndicom für eine generelle Lohnerhöhung und eine Erhöhung der Mindestlöhne ein. Eine Einigung kam deshalb nicht zustande, und der Branchenvorstand Buch und Medienhandel von Syndicom erklärte am 1. November die Lohnverhandlungen für gescheitert. Syndicom unterbreitete dem SBVV die Forderung, 2015 alle Mindestlöhne im Buchhandel um 50 Fr. zu erhöhen und eine generelle Lohnerhöhung von 50 Fr. für alle Angestellten des Buchhandels zu gewähren. 2007 gab es im Buchhandel zum letzten Mal eine generelle Lohnerhöhung für alle - eine solche wäre deshalb für 2015 mehr als nur fällig. Unser Hauptargument: Der Buchhandel muss attraktiv bleiben für die Angestellten und für Junge, die eine Lehre in dieser Branche ins Auge fassen oder nach Lehrabschluss ihre berufliche Perspektive überlegen. Und zur Attraktivität eines Berufs gehört auch das Lohnniveau, denn nur mit Begeisterung und Engagement für das Buch wird es auf Dauer nicht möglich sein, gute Leute in der Branche zu halten. (…).
Syndicom, Buch- und Medienhandel, 17.11.2014.
Syndicom > Lohnerhöhungen. Mindestlöhner. Syndicom, 17.11.2014.
Ganzer Text
19.09.2014 Oron-la-Ville
Buchhandel
Personen
Syndicom-Zeitung
Patricia Alcaraz
Yves Sancey
Buchhandlung
Jubiläum
Volltext
„Die Buchhandlung ist unser Patron“. Am 27. September feiert die Librairie du Midi in Oron-la-Ville in der Waadt ihren 10. Geburtstag. Ein guter Anlass für ein Gespräch mit der linken Patronne der Buchhandlung, Marie Musy, die mit dem Kauf der Librairie du Midi in die Landschaft ihrer Kindheit zurückgekehrt ist. Marie Musy empfängt uns an der Tür zur Buchhandlung. Ihr Kollege und Teilhaber ist noch nicht eingetroffen, das kleine Geschäft ist bereits gut besucht. Sie beantwortet Fragen links und rechts, während wir einen kleinen Rundgang in der ehemaligen Eisenwarenhandlung machen, die heute eine Vielzahl von Büchern beherbergt. Wir wollen herausfinden, weshalb diese Buchhandlung auf dem Land immer grösseren Erfolg hat. Marie Musy ist ein Landmensch. Hätte sie nicht den Buchhandelsberuf gewählt, wäre sie wahrscheinlich Holzfällerin geworden. „Aber ich hatte nicht ganz den Körperbau dafür.“ Als die Berufswahl anstand, beschloss Marie Musy, ein Zwischenjahr einzuschalten. Sie suchte einen Job und wurde bei Payot in Lausanne für den Weihnachtsverkauf eingestellt. Voller Bewunderung entdeckte sie die Welt der Buchhändlerinnen und Buchhändler: „Ich fand es überwältigend, wie sie Bücher finden konnten: entweder hatten sie die entsprechenden Angaben im Kopf oder sie wälzten tonnenschwere Papierkataloge.“ Und so machte sie bei Payot in Lausanne eine Buchhandelslehre. Dass die Löhne in diesem Beruf so tief sind, kümmerte sie nicht. „Ich finde es absurd, einen Beruf nach dem Lohn auszuwählen.“ (…). Patricia Alcaraz und Yves Sancey.
Syndicom-Zeitung, 19.9.2014.
Syndicom-Zeitung > Buchhandlung Librairie du Midi. Syndicom-Zeitung, 2014-09-19.
Ganzer Text
04.02.2014 Schweiz
Buchhandel
Syndicom
Thalia GmbH

GAV
Thalia GmbH
Volltext
Buch und Medienhandel. Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für Personal der Orell Füssli Thalia AG
Die Gewerkschaft Syndicom und die Orell Füssli Thalia AG haben sich über Zusatzvereinbarungen zum Branchen-Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Beide Parteien sind mit dem Resultat der erfolgreichen Verhandlungen zufrieden. Die Orell Füssli Thalia AG - das grösste Schweizer Buchhandelsunternehmen – wird ab dem 1. Januar 2015 dem Gesamtarbeitsvertrag und den ausgehandelten Zusatzvereinbarungen für Grossbetriebe unterstehen. Der Gesamtarbeitsvertrag gilt für alle gelernten Buchhändler und Buchhändlerinnen sowie ungelernte, buchhändlerisch tätige Mitarbeitende. Zudem erfolgt durch die Zusatzvereinbarungen zum Gesamtarbeitsvertrag eine Ausweitung auf das Kassenpersonal, das Personal, das in der Logistik beschäftigt ist und auf die gelernten Papeteristinnen der Papeterieabteilungen.

Syndicom, 4.2.2014.
Syndicom > Thalia AG. GAV. Syndicom. 2014-02-04.

Ganzer Tect
04.12.2013 Schweiz
Buchhandel
Löhne
Syndicom

Arbeitszeit
Mindestlöhne
Volltext

Buchhandel mit höheren Mindestlöhnen. Die Sozialpartner des Buchhandels der deutschsprachigen Schweiz, der Schweizer Buchhändler und Verleger-Verband (SBVV) und die Gewerkschaft Syndicom, haben ihre Verhandlungen über die Lohnrunde 2014 abgeschlossen. Trotz einer negativen Teuerung und tiefgreifendem Strukturwandel in der Branche ist es gelungen, eine weitere Anhebung der Mindestlöhne durchzusetzen. Dank dieser Massnahme, die durch die aktuelle Diskussion um die Mindestlohinitiative beeinflusst wurde, liegen nun sämtliche Mindestgehälter der Branche über einer Marke von 48‘000 Franken pro Jahr resp. über 4000 Franken verteilt auf 12 Monate. (Die wöchentliche Arbeitszeit im GAV beträgt 40 Stunden.) (...).

Syndicom, 4.12.2013.
Syndicom > Buchhandel. Mindestlöhne. Syndicom. 2013-12-04.

Ganzer Text

07.03.2013 Schweiz
Buchhandel
Orell Füssli
Syndicom
Thalia GmbH

Buchhandel
Fusion
Thalia GmbH
Volltext

Orell Füssli und Thalia schliessen sich zusammen. Heisst das, es gibt endlich einen Gesamtarbeitsvertrag für die 650 Angestellten von Thalia Schweiz? Syndicom wurde, wie die 1050 MitarbeiterInnen der beiden Unternehmen und die gesamte Buchbranche, von der heutigen Ankündigung des Joint Ventures von OF und Thalia überrascht. Stimmt die WEKO dem Zusammenschluss zu, wird sich der Schweizer Buchmarkt und damit auch die Arbeitsmarktsituation für BuchhändlerInnen massiv verändern. Syndicom wird sich dafür einsetzen, dass so wenige Stellen wie möglich abgebaut werden. (...).

Syndicom, 7.3.2013.
Syndicom > Buchhandel. Fusion. Syndicom. 2013-06-07.

Ganzer Text

19.10.2012 Schweiz
Buchhandel
Löhne
Personen
Danièle Lenzin
Buchhandel
Lohnerhöhungen
Mindestlöhne
Volltext

Keine Lohnerhöhungen für 20I3. Keine Einigung in der Paritätischen Kommission vom Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) und Syndicom anfangs 0ktober. Angesichts des erneuten Umsatzrückgangs, des Strukturwandels in der Branche sowie der Minusteuerung im September von 0,4 Prozent sah der SBVV keinen Spielraum für Lohnerhöhungen. Syndicom erachtete eine generelle Lohnerhöhung ebenfalls als schwierig, forderte aber, dass die Mindestgehälter unbedingt angehoben werden müssen. (...). Danièle Lenzin.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
Syndicom > Lohnerhöhungen. Buchhandel. 19.10.2012.

Ganzer Text

06.09.2012 Schweiz
Buchhandel
Löhne
Personen
SGB
Work
Daniel Lampart
Matthias Preisser
Armut
Ausbeutung
Bäckereiarbeiter
Lohndumping
Volltext

Ein Armutszeugnis für die Schweiz. Rund 400‘000 Leute verdienen in der Schweiz nicht genug zum Leben. Betroffen sind nicht etwa nur Hilfsarbeiter oder Angelernte. Ein Drittel hat eine Berufslehre. 23 Franken brutto für 100 Prozent verdiente Christina Frosio (49) zuletzt bei einer Grossbuchhandlung in der Stadt Bern. Nach einer zwei jährigen Ausbildung und mit 15 Dienstjahren. Die gelernte Coiffeuse Samantha Freiburghaus (26) verdient bei einer Coiffeurkette 2900 Franken Grundlohn. Und sie weiss genau: Bei diesem Arbeitgeber wird sie niemals 4000 Franken verdienen. Egal, wie viele Shampoos sie verkauft und wie vielen Leuten sie pro Schicht die Haare schneidet. (...). Matthias Preisser. Grafik: SGB.

Work online, 6.9.2012.
Personen > Preisser Matthias. Armut. 6.9.2012.doc.

Ganzer Text

 

01.02.2012 England
Frankreich
Schweden
Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Buchhandel
Migros
SGB

Preise
Volltext

Mehr Bücher. Mehr als 100 Jahre lang galt in der Schweiz die Buchpreisbindung. Die Abschaffung vor 4 Jahren war ideologisch motiviert. Doch seither sinken die Umsätze: Von heute 350 Buchhandlungen in der Deutschschweiz schliessen jedes Jahr 10. Hunderte von Arbeitsplätzen sind in Gefahr. Diese Fakten brachten das Parlament dazu, die Preisbindung wieder einzuführen. (...). SGB.

VPOD-Magazin, Februar 2012.
SGB > Buchhandel. Preise. Abstimmung 2012-03-11.doc.

Ganzer Text

01.08.2010 Bern
Buchhandel
Comedia
Orell Füssli
Personen
Rebekka Bolzern
Betriebsschliessung
Volltext

Mal so, mal so bei Orell Füssli. Erst vor zwei Jahren eröffnete Orell Füssli in Bern zwei neue Filialen. Nun will sie eine davon bereits wieder schliessen. Neun Buchhändlerinnen sind betroffen. Ende Juni erhielten die Buch-händlerinnen der Orell Füssli (OF) Buchabteilung  im  Berner  Musikhaus Krompholz die Hiobsbotschaft: OF wird, sobald ein Nachmieter gefunden ist, diese Filiale schliessen. Erst vor zwei Jahren hatte sich die zweit-grösste Deutschschweizer Filialistin mit gleich zwei Neueröffnungen in die Region Bern vorgewagt. Die Bun-deshauptstadt galt bisher bei den grossen Playern als Gebiet von Thalia. Im Berner Westside eröffnete OF eine dreistöckige Filiale, in der Innenstadt zwei Stockwerke im Traditionshaus Krompholz. Dass das Unterfangen kein leichtes sein würde, war klar: In nächster Umgebung von Krompholz gibt es die Grossbuchhandlungen Stauffacher und Thalia sowie diverse kleinere und mittlere Sortimentsbuchhandlungen. (...). Rebekka Bolzern, Regionalsekretärin. Comedia-Magazin, Nr. 8, August 2010.

 

Ganzer Text

01.04.2009 Schweiz
Buchhandel
Personen
Charlotte Spindler
Berufsbildung
Die Verkaufsschulung wird wichtiger. Veränderungen bei der Grundausbildung. Ab dem Lehrjahr 2009/2010 werden BuchhändlerInnen erstmals nach neuem System ausgebildet. Deutlich mehr Gewicht erhält die Verkaufsschulung: sie soll näher an die Praxis rücken. Der Grund: Die heutige Kundschaft sei heterogen, selbständig und habe neue Bedürfnisse. (...). Mit Foto. Charlotte Spindler. Comedia-Magazin Nr. 4, April 2009
01.03.2009 Bern
BS Kanton
Buchhandel
Personen
Danièle Lenzin
GAV
Teuerungsausgleich
Thalia: Rätsel ungelöst. Die Geschäftsführung der Thalia-Buchhandlungen bleibt hart. Auch für 2009 gibt es keinen Teuerungsausgleich. Nun wollen die Angestellten einen Gesamtarbeitsvertrag, wie sie an gut besuchten Versammlungen einstimmig beschlossen haben. Und: Dafür wollen sie auch etwas tun. Ende Februar fanden die von den Angestellten geforderten Gespräche zwischen den Personalkommissionen (Pekos) und der Geschäftsführung statt. Die drei Pekos von Thalia bei Loeb, Stauffacher und Thalia Basel sollten der Geschäftsführung die Stimmung der ArbeitskollegInnen schildern. Im Zentrum stand die Motivation der MitarbeiterInnen, die durch die Lohnpolitik stark abnimmt. (....). Danièle Lenzin, Zentralsekretär Buch und Medienhandel. Comedia-Magazin Nr. 3, März 2009
01.02.2009 Schweiz
Buchhandel
Comedia Schweiz
Personen
Rebekka Bolzern
Löhne
Lohnabschlüsse. Nur wenige profitieren wirklich. Die Lohnrunde für 2009 zeigt es deutlich: Mindeststandards bei den Lohnerhöhungen werden durch den GAV festgelegt und von Buchhandlungen, die nicht Mitglied im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) sind, zum Teil massiv unterschritten. Reallohnerhöhungen sind jedoch auch bei dem GAV unterstellten Angestellten die Ausnahme. (...). Rebekka Bolzern. Comedia-Magazin Nr. 2, Februar 2009
01.02.2009 Schweiz
Buchhandel
Comedia Schweiz
Personen
Ruth Schildknecht
Preise
Vernehmlassung
Buchpreisbindung: Das fordert Comedia. Am 2. Februar 2009 endete die Vernehmlassungsfrist für den Entwurf des Buchpreisbindungsgesetzes (PrG). Auch Comedia nahm an der Vernehmlassung teil. Der Fokus unserer Stellungnahme liegt bei den Auswirkungen des PrG auf dieAngestellten im Buchhandel. Diese profitieren von der Preisbindung, weil dadurch die Konzentration im Buchhandel abgeschwächt wird. Das erhält nicht nur die Vielfalt und Zahl der Buchhandlungen, sondenr auch das breite Angebot im Sortiment. So bleiben Stellen erhalten und der Beruf bleibt interessant. (...). Ruth Schildknecht. Comedia-Magazin Nr. 2, Februar 2009
01.02.2009 Schweiz
Buchhandel
Comedia Schweiz
Personen
Daniele Lenzin
Danièle Lenzin
Löhne
Thalia-Buchhandlungen. Wut, Enttäuschung und Angst. Mitte Januar erfuhren die 650 Angestellten der 22 Filialen von Thalia, dass auch dieses Jahr nur wenige eine Lohnerhöhung erhalten. Da die Lohnsumme nur um 1% steigt, geht die Mehrheit im Buchhandelsunternehmen leer aus, ausser die MitarbeiterInnen der Thalia-Meissner-Filialen - sie sind dem GAV unterstellt. (...). Mit Foto. Danièle Lenzin. Comedia-Magazin Nr. 2, Februar 2009
01.02.2009 Schweiz
Buchhandel
Comedia Schweiz
Personen
Daniele Lenzin
Danièle Lenzin
Löhne
Thalia-Buchhandlungen. Wut, Enttäuschung und Angst. Mitte Januar erfuhren die 650 Angestellten der 22 Filialen von Thalia, dass auch dieses Jahr nur wenige eine Lohnerhöhung erhalten. Da die Lohnsumme nur um 1% steigt, geht die Mehrheit im Buchhandelsunternehmen leer aus, ausser die MitarbeiterInnen der Thalia-Meissner-Filialen - sie sind dem GAV unterstellt. (...). Mit Foto. Danièle Lenzin. Comedia-Magazin Nr. 2, Februar 2009
01.10.2008 Zürich
Buchhandel
Comedia
Personen
Daniel Bouhafs
Comedia
Orell-Füssli AG
"Wir sind keine Abnicker". Orell-Füssli-Belegschaft erfolgreich. Gut organisierte Beschäftigte müssen nicht alles hinnehmen, was ein Arbeitgeber von ihnen verlangt. Anschauungsunterricht bieten die Angestellten der Buchhandesskette Orell-Füssli, welche mit viel Hartnäckigkeit und Ausdauer einen von der Geschäftsleitung geplanten Lohnabbau verhindern konnten. (…). Mit Foto. Daniel Bouhafs. M comedia magazin 1.10.2008
29.08.2008 Schweiz
Buchhandel
Comedia
Work

Buchhandel
Preise
Buchpreise: Comedia zufrieden. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates hat am 25. August entschieden, ein neues Buchpreisbindungsgesetz zu beraten. Die Gewerkschaft Comedia begrüsst diesen Entscheid. Er sei ein positives Signal für den Arbeitsmarkt. In der Westschweiz, wo die Buchpreisbindung 1995 aufgehoben wurde, gingen bis 2005 im Buchhandel 28% der Arbeitsplätze verloren. In der Detuschschweiz 11%. Dies lasse sich nur mit der Preisbindung erklären. Work 29.8.2008
01.02.1924 BS Kanton
Winterthur
Zürich
Buchhandel
Unionsbuchhandlung

Buchpreise
Volltext

Der Kampf unserer Unionsbuchhandlungen. Sperre der Verleger - Lügenhetze des Schweizerischen Buchhändlervereins. Vor Richteramt II in Bern ist Mittwoch, den 16. Januar 1924 mit einer Aussöhnungsverhandlung der Prozess, den die Unionsbuchhandlung Zürich und ihre Filialen gegen den Schweizerischen Buchhändlerverein anzustrengen gezwungen war, eingeleitet worden. Der Vertreter der Klägerin, Genosse Fürsprecher Dr. Woker, gab in seiner Anklagerede die Vorgeschichte, welche zu Anklage führte, bekannt. Sie ist für jeden Arbeiter so lehrreich, dass wir sie nachstehend ausführlich wiedergeben möchten: (...).

Der öffentliche Dienst, 1.2.1924.
Unionsbuchhandlung Zürich > Buchhändlerverein. 1924-02-01.doc.

Ganzer Text

 

1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden